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Andalusischer Frühling - Eine Rundreise im März 2015

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serendipity:
Also mir gefällt, was du aus Sevilla zeigst - nur die Schuhe hätte ich jetzt zu gerne gesehen  8)

Jetzt freue ich mich aber aufs Meer, das erste Bild verspricht ja schon einmal einen schönen Strand, wie gerne würde ich da jetzt spazieren gehen!

Flicka:

--- Zitat von: Paula am 13. April 2015, 08:24:56 ---
was ist denn eigentlich das Metropol Parasol, eine U-Bahn Station? (ich kann mich gar nicht mehr erinnern ob Sevilla eine U-Banh hat). Davon habe ich noch nie was gehört, Josef kannte es auch nicht. Ist das ganz neu?

--- Ende Zitat ---

Ein paar Jahre ist es wohl alt, und eine U-Bahn-Station ist es nicht, aber ansonsten weiß ich auch nicht genau, was es eigentlich sein soll. Oben ist ein Restaurant, das erkennt man auch auf dem letzten Foto. Im Untergeschoss gibt es ein Museum, und "ebenerdig" drin sind ein paar Geschäfte.



--- Zitat von: serendipity am 13. April 2015, 16:22:47 ---Also mir gefällt, was du aus Sevilla zeigst - nur die Schuhe hätte ich jetzt zu gerne gesehen  8)


--- Ende Zitat ---

Ich habe die ganze Zeit überlegt, ob mir die Schuhfirma noch einfällt, konnte mich aber nicht erinnern.

Mit der Internetsuche "Schuhe Leder wie selbst gebastelt teuer"  ;) habe ich jetzt diese Firma gefunden:
http://www.schuhhaus-strauch.de/epages/strauch.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Strauch/Categories/Damenschuhe/Eject&gclid=COjVsMbj88QCFYzMtAodjUAAKw

So ähnlich sahen die Schuhe aus, waren aber ca. 30 Prozent teurer, schöner und irgendwie noch selbstgebastelter.  :)

Flicka:
Samstag, 14. März 2015: Conil de la Frontera


Heute ist Entspannung angesagt. Wir stärken uns zuerst am wirklich reichhaltigen Frühstücksbuffet und machen dann einen kleinen Erkundungsgang ins Ortszentrum. Auf dem Hinweg bestaunen wir herausgeputzte Vorgärten mit Palmen, Kakteen und anderen Pflanzen, von denen der deutsche Gärtner nur träumen kann.






Conil ist hübsch. Wir kommen an einer Kirche vorbei und folgen dann den engen Straßen durch den Ort.












In einer Gasse sitzen ausnahmslos Männer an kleinen Bars auf der Straße, und wir überlegen, ob ihre Frauen sie zum Spielen vor die Tür geschickt haben, um heute, am Samstag, gründlich das Haus zu putzen.

Zurück gehen wir entlang der Strandpromenade.







Dann packen wir unsere Strandtaschen und genießen in unseren Badesachen die Sonne auf den Liegen am Pool. Ich wage ein kurzes Schwimmchen im Pool, aber das Wasser ist so kalt, dass ich das Gefühl habe, dass mir Hände und Füße abfrieren, also schnell zurück auf die Liege und in die Sonne.

Das Highlight hier in Conil ist ohnehin kein Hotelpool, sondern Meer und Strand, und an diesem Strand wandern wir später 2 Stunden lang entlang. Zwischendurch muss man über einen kleinen Fluß, aber das Wasser geht kaum über die Knöchel. Überall liegen Muscheln, wir fangen an, sie zu sammeln und haben bald die Taschen voll.








Mit etwas Mühe finden wir schließlich an der Strandbar unterhalb des Hotels noch ein Plätzchen, trinken Cervezas und schauen aufs Meer.

Elsa bleibt noch ein wenig am Strand, ich gehe im Supermarkt in Conil ein paar Getränke einkaufen und ordere an der Wursttheke todesmutig mit kaum vorhandenen Spanischkenntnissen und einem winzigen Wörterbuch ein wenig Schinken und Ziegenkäse. Komisch, im Hotel kann man kaum einen Gast finden, der kein Deutscher ist, aber hier im Supermarkt ist man auf die Bedienung von deutscher Kundschaft ganz offensichtlich nicht spezialisiert, also bleiben die Deutschen vermutlich immer hübsch im Hotel oder sie sprechen gut spanisch.

Das kleine Restaurant, in dem wir heute abend in Conil essen, scheint aber immerhin schon ausreichend Kontakt mit Deutschen gehabt zu haben und verfügt über deutsche Übersetzungen in der Speisekarte, und als wir entgegen der Erwartungen des Wirts kein Bier sondern Wein und Wasser bestellen, weiß er immerhin sofort, dass wir unser Mineralwasser „con gaz“ mögen. Der Wirt ist reizend, zaubert für uns eine gute Flasche Wein hinter der Theke hervor. Auch die Paella mit Meeresfrüchten, die wir bestellt haben, schmeckt sehr lecker.




Satt und zufrieden marschieren wir schließlich zum Hotel zurück und fallen müde in die Betten.




Morgen wollen wir uns Vejer de la Frontera ansehen, laut Reiseführer ein mustergültiges weißes Dorf mit maurischem Flair.


Gute Nacht!

Susan:
Hi,

für einen Entspannungstag (oder mehr) ist Conil immer wieder gut  8) Und im März sieht es auch noch so ruhig aus


--- Zitat ---
--- Ende Zitat ---

Diese Fassaden mit den Blumentöpfen sind mir inden Südländern schon öfter aufgefallen und sie gefallen mir. Doch immer wieder stellt sich mir die Frage: wie giessen die die Pflanzen? Einige Pötte sind doch etwas außer Reichweite  :gruebel:

Flicka:

--- Zitat von: Susan am 14. April 2015, 21:45:59 ---
Diese Fassaden mit den Blumentöpfen sind mir inden Südländern schon öfter aufgefallen und sie gefallen mir. Doch immer wieder stellt sich mir die Frage: wie giessen die die Pflanzen? Einige Pötte sind doch etwas außer Reichweite  :gruebel:

--- Ende Zitat ---

Ja, das haben wir uns auch gefragt. Wir haben sogar den bösen Verdacht gehabt, dass da auch mal künstliche Blumen im Spiel sein könnten. An einem Haus war aber etwas, das sah wie ein dünner Schlauch aus, der an allen Kübeln vorbeigeführt hat. Vielleicht ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem?


So, nachdem alle Gelegenheit hatten, sich ein paar Tage an Pool und Strand zu erholen, machen wir heute einen kurzen Ausflug nach Vejer de la Frontera und genießen dann noch den letzten schönen Sonnentag.

Bis gleich!

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