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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Heike Heimo am 08. Januar 2026, 19:28:45

Titel: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 08. Januar 2026, 19:28:45
Im Jahr 2025 hatten wir mehrere Jubiläen zu feiern. Aus diesem Grund wollten wir eine längere Reise unternehmen. Nach einigem hin und her kristallisierte sich Neuseeland heraus. Je weiter die Planung voranschritt, wurde die Reise eher ein Südseeaufenthalt.

Über Fiji soll es nach Neuseeland gehen. Der Flug über Fiji war etwas billiger als der Direktflug nach Auckland. So konnten wir uns mit einem 2 Tage Stopover in angenehmer Umgebung an die Zeitverschiebung von 12 Stunden gewöhnen. In Neuseeland konzentrieren wir uns auf die Nordinsel, bevor es auf die Cook Inseln hinausging.

Als alles durchgebucht war, verschob Fiji Airways den Flug von Singapore um 2 Tage. So ergab sich ein zusätzlicher Stopover in Singapore. Beim Rückflug verschob Austrian Airlines den Flug von Shanghai um 12 Stunden, daher ergab sich noch ein Tag in Shanghai.

Am Ende entstand eine abwechslungsreiche Reise an das Ende der Welt.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 08. Januar 2026, 21:25:25
Bin dabei und lasse mich gern inspirieren :winkewinke:
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 09. Januar 2026, 15:28:13
Hallo ihr beiden,

Ich überlege schon länger ob ich zu Beginn der Rente 6 Wochen nach Neuseeland fliegen soll (bin noch unentschieden) insofern ist eure Reise sehr interessant für mich, bin sehr gespannt!
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 09. Januar 2026, 18:02:21
Südsee Feeling in diesem kalten, schneereichen Winter - da bin ich gerne mit dabei.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 09. Januar 2026, 20:56:23
06/07.11.2025 Wien – Singapore

Mit dem Abendflug ging es nach München und mit Lufthansa weiter nach Singapore, das am späten Nachmittag erreicht wurde. Von knapp über 0°C bei dichtem Nebel in München, schaut das gleich ganz anders aus.

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Zur besseren Navigation hatten wir ein e-SIM bei Holafly gekauft. Sie soll praktisch fast überall funktionieren. Wir hatten sofort Kontakt und sie funktionierte in Singapore sehr gut.
Für Europäer verläuft die Einreise unkompliziert. Die Einreiseerklärung muss innerhalb von 3 Tagen vor der Einreise online durchgeführt werden. Am Flughafen braucht dann an den vielen Schleusen nur noch der Pass eingescannt werden. Noch ein Foto und es ist alles ist in wenigen Sekunden ohne Warten erledigt.

Mit der MRT ging es in die Stadt. Zum Bezahlen der Fahrt braucht es nur eine Kreditkarte, Apple Pay etc. Das Zahlungsmittel wird an der Zugangsschleuse eingescannt und beim Verlassen der U-Bahn wieder auf das Lesegerät gelegt. Bezahlt wird nach der Länge der Fahrt.

Beim Einsteigen war ich schon im Zug als die Türen sich schlossen. Heike war noch auf dem Bahnsteig. Die Reise hatte noch gar nicht richtig begonnen und wir waren schon getrennt. Wir konnten noch kommunizieren, dass ich bei der nächsten Station aussteigen soll. So machte ich es und wir waren im nächsten Zug wieder beisammen.

Bei der Station Bugis verließen wir die MRT und gingen den kurzen Weg zu unserer Unterkunft dem Park View Hotel. Die schwülen 30°C waren schweißtreibend. Kamen wir doch aus dem vorwinterlichen Österreich.

Das Hotel war nicht weit von dem Hauptsehenswürdigkeiten entfernt. Das hatte den Vorteil, dass alles fußläufig zu erreichen war. Wir machten uns gleich auf den Weg.

Um den Weg zu verkürzen wollten wir einen Abschneider durch ein großes Einkaufzentrum der Suntec City, das dem Hotel gegenüber lag, machen. Gleich nach dem Eingang war unverkennbar, dass auch in Singapore Weihnachten ist. Auch wenn es sich nicht so anfühlt.

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Aus dem Abschneider wurde ein Irrweg, bis wir einen Ausgang an einer ganz anderen Stelle fanden, als erwartet. Google Maps hat uns aber wieder auf den richtigen Weg zur Marina Bay gebracht.

Bald war der Aufgang zur Helix Bridge erreicht. Es war nun schon finster und die Beleuchtung der Brücke und des Marina Bay Sands kam voll zur Geltung. Die Farben wechselten innerhalb von wenigen Minuten.

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Wie der Name schon sagt, ist die Brücke der Doppelhelix unserer DNA nachempfunden. Am Boden sind im regelmäßigen Abstand die 4 Aminosäuren, in unterschiedlichen Kombinationen als Lichtpunkte eingebaut, die unsere DNA ausmachen.

Von der Brück gibt es schon einen ersten wunderbaren Ausblick auf die beleuchtete Skyline, sowie die Lichtspiele des ArtScience Museum im Vordergrund.

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Die Lichtspiele zogen uns in ihren Bann. Wir konnten uns gar nicht stattsehen. Es tat sich immer etwas. Warum werden wir erst später erfahren. Wir waren zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.

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https://www.youtube.com/watch?v=K5IhVKpN9og  (https://www.youtube.com/watch?v=K5IhVKpN9og)

Nach der Brücke machten wir uns auf den Weg zu den Gardens by the Bay. Auf der anderen Seite etwas abgelegen ist das Riesenrad zu sehen. Die Farben wechselten ebenfalls laufend.

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Wir wollten zur 19:45 Lichtshow beim Supertree Grove sein. Angeblich soll es bei den Vorführungen immer sehr voll sein. Daher wunderte es uns sehr, dass bei den vermeintlichen Bäumen keine Menschen sind.

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Bis wir bemerkten, dass wir bei der falschen Baumgruppe waren. Aber auch beim Supertree Grove war nicht viele los. Der Platz war gut besucht, aber alles sehr aufgelockert und keine Drängerei. Gleich nach unserer Ankunft begann die Show.

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Die Musik zur Lichtshow war ein Medley aus verschiedenen bekannten Musicals. Alles sehr stimmig und toll anzusehen.

https://www.youtube.com/watch?v=whmnDEQLPHE (https://www.youtube.com/watch?v=whmnDEQLPHE)

Nach etwas mehr als einer viertel Stunde war die Show beendet und der Tross machte sich mit uns auf den Weg Richtung Marina Bay Sands.

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Auf der Brücke zum Hochhaus sind Insektenskulpturen zu sehen.

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Wir durchquerten dieses imposante Bauwerk und gingen weiter zum Sands Expo & Convention Centre. Dabei handelt es sich um ein großes Einkaufzentrum. Auch hier war alles schon weihnachtlich geschmückt.

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Der Nussknacker entspricht hier dem Christkind oder dem Weihnachtsmann.

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Hauptsächlich gibt es Geschäfte der bekannten Luxus-Ketten. Im Keller gibt es eine Art Hawker Center. Hawker Centers sind im Prinzip Food Corners. Hier können günstig Mahlzeiten aus verschiedenen Verkaufsständen je nach kultureller Herkunft der Besitzer erstanden werden. Das macht die Auswahl recht schwierig. Alles wird frisch zubereitet.

Nach dieser Stärkung gingen wir zur Waterfront um die Skyline der Hochhäuser rund um die Bucht zu sehen. Wir kamen genau zum Beginn der Spectra - Light & Water Show. Das ganze Hafenbecken und die Gebäude wie das Mariana Bay Sands, das Sands Expo & Convention Centre und das ArtScience Museum sind in die Show eingebunden. Wir standen seitlich, so konnten wir nicht alle Figuren erkenne, aber wir hatten ja noch zwei weitere Abende. Jetzt war klar, warum auf der Helix-Brücke alles wechselnd geleuchtet hatte.

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Schon etwas müde, setzten wir uns zu einer Bar vor dem Convention Centre und beobachteten das Treiben auf der Promenade. Eine Kühlung darf nicht fehlen.

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Nach 22 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Es ist deutlich zu erkenne, dass Singapore eine der sichersten Städte der Welt ist. Eine Frau geht vor uns allein, auf das Handy blickend durch einen dunklen Park. Es gibt kein ängstliches Aufblicken, wer geht im Dunkeln hinter mir. Auch nicht als wir die Frau in eine finstere Unterführung folgten.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 10. Januar 2026, 15:16:29
sehr cool das Lichterspektakel! Das erinnert mich an Shanghai obwohl es in Singapore noch um einiges toller zu sein scheint.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 10. Januar 2026, 15:18:49
Das war ja mal ein farbenfroher Auftakt  ;D Schicke Einkaufszentren haben sie da und so nett geschmückt. Gab es auch schon Weihnachtsmusik? Das kam uns bei Sommertemperaturen immer am merkwürdigsten vor.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Ilona am 10. Januar 2026, 15:31:40
Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 11. Januar 2026, 15:31:53
sehr cool das Lichterspektakel! Das erinnert mich an Shanghai obwohl es in Singapore noch um einiges toller zu sein scheint.

Ja das Lichtspektakel ist in Singapore deutlich besser.

Gab es auch schon Weihnachtsmusik? Das kam uns bei Sommertemperaturen immer am merkwürdigsten vor.

In den Einkaufszentren immer, auch in vielen Bars und Cafes. Und es ist sehr ungewohnt va wenn es so lang hell ist

Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
.

Bei uns war 30°C ungefähr der Durchschnitt. Auch in der Nacht wird es nicht viel kühler.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silv am 11. Januar 2026, 16:40:45

Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
.

Bei uns war 30°C ungefähr der Durchschnitt. Auch in der Nacht wird es nicht viel kühler.

Ui, das wären auch nicht meine Temperaturen... Aber virtuell komme gerne mit  ^-^
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 11. Januar 2026, 20:45:03
08.11.2025  Singapore

Das Frühstück in unserem Hotel war schon mehr eine Mahlzeit, im asiatischen Stil, mit Nudeln, Reis, Hühnchen usw. Gut gesättigt gingen wir zum arabischen Teil von Singapore, der nur zwei Straßen vom Hotel entfernt war. Es stehen in diesem Stadtteil noch Gebäude vom ursprünglichen Singapore.

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Wir waren früh dran, daher war noch wenig los. Die Cafés und Geschäfte sperrten erst auf.

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Nachdem Ausflug in die arabische Welt gingen wir Richtung Bay. Auf dem Herweg fiel uns schon dieses Gebäude mit dem goldenen Kranich davor auf.

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Mit den Skulpturen im Gang davor wirktes es sehr düster, als ob eine konspiratorische Macht hier ihren Sitz hätte.

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Zuerst kamen wir an der Esplanade Concert Hall vorbei. Schon von der Hafenmauer gibt es einen schönen Blick auf die Bay.

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Über Rolltreppen fuhren wir hinauf zu einer Aussichtsterrasse auf der Concert Hall. Die beiden Gebäude sehen aus wie Fliegenaugen. Wieder ein toller Ausblick und es waren keine Leute hier.

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Nächstes Ziel ist ein starkbesuchtes Wahrzeichen der Stadt der Merlion Park mit seiner Statue, mit Löwenkopf und Fischkörper.

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Hier war deutlich mehr los. Anscheinend muss auf dem Steg davor jeder ein Foto machen, wie das Wasser in den Mund spritzt, wie es der Mann neben mir versucht.

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Wir spazierten weiter um die Bay vor der Hochhäuserfront. Eines der beiden Fliegenaugen.

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Der Blickwinkel auf die Bay veränderte sich naturgemäß laufend.

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Mit dem Wetter hatten wir Glück. Außer in der Früh vor der Abreise hat es nie geregnet, obwohl wir zur beginnenden Monsunzeit in der Stadt waren. An diesem Tag war es sehr sonnig, mit wenigen Wolken und heiß mit gut 35°C.

Es war jetzt schon sehr heiß. Daher nutzen wir das Sands Expo & Convention Centre um uns abzukühlen. Auch eine Stärkung im Hawker Center durfte nicht fehlen.

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Nach dieser Pause schlenderten wir bei den Wassergärten beim ArtScience Museum herum.

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Flüssige Abkühlung kann bei diesen Temperaturen auch nicht schaden.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 12. Januar 2026, 18:27:14
Auch wenn ich Hitze und erst recht schwüle Hitze gar nicht mag, aber für diesen nächtlichen Anblick der beleuchteten Skyline und der Skulpturen könnte ich mir vorstellen, da trotzdem mal hinzureisen, das sieht ja wirklich toll aus, auch bei Tag. Wart ihr zur "kühlsten" Zeit des Jahres dort oder ist das ganzjährig gleich? Monsunzeit bedeutet wahrscheinlich noch mehr Schwüle?
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 12. Januar 2026, 18:31:16
Ich würde jetzt zwar nicht nach Singapore in Urlaub fahren, aber für ein zwei Tage als Stopover finde ich es schon interessant
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 12. Januar 2026, 19:00:16
Auch wenn ich Hitze und erst recht schwüle Hitze gar nicht mag, aber für diesen nächtlichen Anblick der beleuchteten Skyline und der Skulpturen könnte ich mir vorstellen, da trotzdem mal hinzureisen, das sieht ja wirklich toll aus, auch bei Tag. Wart ihr zur "kühlsten" Zeit des Jahres dort oder ist das ganzjährig gleich? Monsunzeit bedeutet wahrscheinlich noch mehr Schwüle?

Singapore liegt quasi am Äquator. Es gibt nur einen geringen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Wir waren zur "kühleren" aber feuchteren Jahreszeit dort. Wenn es zu heiß wird, geht man in ein Einkaufszentrum, Restaurant oder fährt mit der U Bahn. Selbst größere Straßenunterführungen haben eine Klimaanlage. Der Stromverbrauch spielt anscheinend keine Rolle. Auch eine nette Bar im freien kann eine flüssige Abkühlung bringen.


Ich würde jetzt zwar nicht nach Singapore in Urlaub fahren, aber für ein zwei Tage als Stopover finde ich es schon interessant

Das dachten wir uns nach der Flugverschiebung auch ^-^
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 12. Januar 2026, 19:04:14
Beeindruckende Skyline mit natürlich vielen Banktürmen, sogar mein ehemaliger Arbeitgeber ist vertreten.  ;) Das arabische Viertel gefällt mir aber besser oder die Wassergärten.

Wir sind ja eher wärmeliebend, da würde uns die Hitze nicht so viel ausmachen. Falls wir doch mal nach Neuseeland aufbrechen, wäre Singapur als Stopover gesetzt.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 14. Januar 2026, 20:00:34
08.11.2025  Singapore   Teil 2

Als nächstes wollten wir hinauf zur Aussichtsplattform des Marina Bay Sands. Auch im Inneren ist das Gebäude imposant.

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Wir fuhren aber nicht zum kostenpflichtigen Observationdeck, sondern zur CÉ LA VI Club Lounge & Rooftop Bar. Der Preis ist der gleiche, aber bei der Bar ist ein Getränk im Fahrpreis enthalten.

Die Aussicht ist natürlich vom Feinsten. Da das es an diesem Tag für Singapore wenig Luftfeuchtigkeit gab, war auch die Fernsicht recht gut.

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Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

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Wir bestellten uns einen Singapore Sling und ein kühles Bier und genossen die Aussicht. Der Singapore Sling ist empfehlenswert.

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Wieder herunten angekommen, erkundeten wir die Gardens by the Bay. Durch die Bäume ist man hier nicht do stark der Sonne ausgesetzt. Der Park ist in verschiedenen Themen gegliedert.

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Die künstlichen Bäume sind auch bei Tag ein Blickfang.

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Je nach Themengebiet sind bewachsene Tiere zu sehen.

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Es war nun schon Abend und wir gingen zur Bay Front. Der kugelrunde Apple Store ist ein richtiger Blickfang.

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Wir setzten uns zu einer Bar und beobachteten das Treiben vor uns. Da wir schon auf den Geschmack gekommen waren.

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Gleich vor der Bar ist die Spectra Show. An diesem Tag wollten wir sie uns von vorne ansehen, um auch die Figuren zu sehen. Bis es aber soweit war, begann die Skyline um die Bucht so richtig zu leuchten.

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Die Spectra Show ist eine fulminante Licht- und Wassershow. Sie dauert ca. 15 Minuten.

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https://www.youtube.com/watch?v=zgwcn_ca9n0 (https://www.youtube.com/watch?v=zgwcn_ca9n0)

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https://www.youtube.com/watch?v=NpGB_3asCrc (https://www.youtube.com/watch?v=NpGB_3asCrc)

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https://www.youtube.com/watch?v=zo19r7WIzD8 (https://www.youtube.com/watch?v=zo19r7WIzD8)

Nach dieser Show gingen wir durch das Einkaufszentrum. Auch hier gab es gerade ein weihnachtliche Lichterschow.

https://www.youtube.com/watch?v=A_7a6ZDlVU8 (https://www.youtube.com/watch?v=A_7a6ZDlVU8)

Durch das Marina Bay Sands gingen wir zu einem Aussichtspunkt um die Lichtshow beim Gardens by the Bay aus der Ferne zu sehen.

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Von der Ferne ist es nicht so spektakulär als direkt bei den Bäumen.

Zurück zu unserem Hotel gingen wir über dir Helix Bridges und dem Einkaufszentrum Suntec. Beim Einkaufzentrum kamen wir bei einer Art Weihnachtsmarkt vorbei. Zur Freude der Kinder und auch der Erwachsenen, erzeugte eine Schneekanoe im Weihnachtsbaum bei rund 30°C Kunstschnee.

https://www.youtube.com/watch?v=j9dgPwQ5EvA (https://www.youtube.com/watch?v=j9dgPwQ5EvA)

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Als wir ins Hotel zurückkamen, gab es schlechte Nachrichten aus Neuseeland. Beim Tongariro Nationalpark war ein Buschfeuer ausgebrochen, dass dich rasch ausbreitete. Fast alle Wanderwege sind gesperrt auch der berühmte Tongariro alpine crossing, unser Hauptziel in Neuseeland. Mehr als 40 Wanderer mussten mit dem Hubschrauber evakuiert werden. Wir wurden an Madeira erinnert, als durch einen Waldbrand vor unserer Ankunft der schönste und spektakulärste Wanderweg gesperrt wurde.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Ilona am 15. Januar 2026, 13:42:53
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Singapore ist schon eine tolle Stadt. Wenn bloß das subtropische Klima nicht wäre.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 15. Januar 2026, 18:01:04
Das sieht alles toll aus, bei Tag und bei Nacht.

Witzig mit dem künstlichen Schnee.

Das ist ja eine unglaubliche Menge an Containerschiffen vor der Stadt.

Oh je, Buschfeuer. Das kriegt man hier gar nicht so mit, von Waldbränden in Australien hört man öfter, aber dass es das auch in Neuseeland gibt, wusste ich nicht.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 15. Januar 2026, 18:37:17
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Das wollte ich auch gerade fragen, da würde ich gern mal schwimmen! Der Park mit den zu Sauriern geschnittenen Pflanzen gefällt mir auch sehr gut! Die bunte Show ist bestimmt auch schön für Besucher, aber wenn ich Anwohner wäre und das jeden Abend veranstaltet wird, würde mich das wahrscheinlich etwas nerven.

Mit den Bränden habt ihr ja riesen Pech  :( wahrscheinlich müssen wir uns alle mit sowas abfinden, im Zuge der Klimaerwärmung wird das in Zukunft bestimmt noch schlimmer…
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 15. Januar 2026, 19:35:48
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Das wollte ich auch gerade fragen, da würde ich gern mal schwimmen! Der Park mit den zu Sauriern geschnittenen Pflanzen gefällt mir auch sehr gut! Die bunte Show ist bestimmt auch schön für Besucher, aber wenn ich Anwohner wäre und das jeden Abend veranstaltet wird, würde mich das wahrscheinlich etwas nerven.

Mit den Bränden habt ihr ja riesen Pech  :( wahrscheinlich müssen wir uns alle mit sowas abfinden, im Zuge der Klimaerwärmung wird das in Zukunft bestimmt noch schlimmer…

Der Zugang von der Bar zum Pool ist gesperrt. Es durften nur die Hotelgäste den Pool benutzen.

Der Waldbrand kam auch für die Neuseeländer überraschend, da es die Wochen davor sehr viel geregnet hat und es sogar einen späten Wintereinbruch Mitten im Frühling gegeben hat.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silvia am 17. Januar 2026, 17:03:39
Werde überwiegend als heimlicher Mitleser mit von der Partie sein. Bin zur Zeit selten am PC und lese nur am Handy mit. Neuseeland wird noch lange auf meiner Wunschliste bleiben und so freue ich mich wenigstens virtuell dort hinzukommen.

Von Singapur war ich voll begeistert und stelle gerade fest das ich doch einiges verpasst habe.

Das mit dem Waldbrand ist echt ne schlechte Nachricht, das kann einen ziemlich die Vorfreude vermiesen, ich hoffe ihr habt dann schöne Alternativen gefunden.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 17. Januar 2026, 20:24:17
09.11.2025  Singapore

Nach dem Frühstück gingen wir gleich zu den Gardens by the Bay um den Flower Dome und den Cloud Forest zu besuchen. Das Wetter war nicht mehr so sonnig und es war deutlich schwüler als gestern. Mitten in dieser modernen Stadt spazieren Hühner frei herum.

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Wir gingen wieder über das Einkaufszentrum und der Helix Brücke.

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Wir kauften das Kombiticket für beide Ausstellungen und den Jurassic Park Schwerpunkt. Zuerst gingen wir zum Cloud Forest. Von außen schon ein interessantes Bauwerk, eröffnet sich im Inneren die volle Pracht. Unter der Kuppel bei angenehmen Temperaturen ist ein hoher bepflanzter Turm aufgebaut. Vom Turm fällt ein Wasserfall herab.

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Erste Jurassic Park Figuren waren auch zu sehen.

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Die Luft im Raum war angenehm temperiert, viel kühler als außerhalb. Verschiedenste tropische Pflanzen säumen den Turm.

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Der Weg führt um den Turm herum zum Tyrannosaurus Rex der in der Endlosschleife aus dem Gehege ausbricht. Er gehört zum Jurassic Park Schwerpunkt der momentan im Cloud Forest zu sehen ist.

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https://www.youtube.com/watch?v=HqL24ia51K8 (https://www.youtube.com/watch?v=HqL24ia51K8)

Zu der frühen Stunde waren noch wenige Leute unterwegs. So mussten wir beim Lift hinauf zum Turm nicht anstehen. Oben angekommen wird zuerst eine kleine Teichanlage mit fleischfressenden Pflanzen erreicht.

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Danach geht es auf den atemberaubenden Tree Top Walk. Er führt in luftiger Höhe den Turm entlang und bringt tolle Ausblicke.

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Die Stadt im Hintergrund macht es noch skurriler.

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Immer wieder tauchen Figuren aus dem Jurassic Park auf.

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https://www.youtube.com/watch?v=00EHNccztIk (https://www.youtube.com/watch?v=00EHNccztIk)

Über langgeschwungenen Brücken geht es hinab.

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Der Weg führt immer wieder zurück in den Turm. Im Turm werden verschiedene Themen aus dem Jurassic Park gezeigt.

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Nach gut 2 Stunden verließen wir den Cloud Forest. Eigentlich darf er nur 90 Minuten besucht werden. Die Zeit wurde aber nicht kontrolliert. Der Cloud Forest ist definitiv ein Muss in der Stadt.

Gleich gegenüber ist der Flower Dome. Er ist nicht so spektakulär als der Cloud Forest, aber auch interessant. Er zeigt Pflanzen aus den verschiedenen Regionen der Erde.

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Das wahre Highlight waren die Skulpturen aus verschiedenen Ländern zwischen den Pflanzen.

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Schwerpunkt war bei unserem Besuch die Sonnenblume.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 18. Januar 2026, 14:12:39
Als bekennender Dinosaurier Fan bin ich vom Jurassic Park begeistert  ^-^
Ich hatte bisher gedacht dass ich wenn ich es mal nach Neuseeland schaffe mit Zwischenstopp in Seoul dorthin fliege, aber nach deinen Eindrücken von Singapore würde ich jetzt einen der beiden Stopover in Singapore buchen !
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 19. Januar 2026, 18:31:25
Cloud Forest und Flower Dome sehen toll aus, schön so viel Grün mitten in einer Großstadt. Das Jurassic Park Thema wäre allerdings nicht so meins gewesen.

Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 19. Januar 2026, 19:16:42
Cloud Forest und Flower Dome sehen toll aus, schön so viel Grün mitten in einer Großstadt. Das Jurassic Park Thema wäre allerdings nicht so meins gewesen.

Der Jurassic Park Schwerpunkt endet im Ende März 2026. Danach kommt ein anderer Schwerpunkt. Vor Jurassic Park gab es einen Afrika Thema.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 19. Januar 2026, 19:23:10
09.11.2025  Singapore    Teil 2

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zur MRT Station und fuhren nach China Down. Hier war viel los. Viele Menschen drängten sich durch die Hauptstraßen mit den unzähligen Restaurants.

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Bei einem stärkten wir uns mit einem Mittagessen. Die allgegenwärtigen Dumplings durften nicht fehlen.

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Danach streiften wir noch durch die Gassen. An manchen Hauswänden waren große Bilder, sie Alltagsszenen aus dem chinesischen Leben zeigten.

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So richtig vom Hocker gerissen hat uns China Down nicht.

Am südöstlichen Teil liegt das Maxwell Hawker Center, das größte und bekannteste in Singapore.

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In einer Halle sind viele verschiedene Buden, die Essen oder Getränke verkauften untergebracht. Wir gönnten uns zwei Fruchtshaks. Dabei versuchten wir erstmalig testweise mit Alipay zu bezahlen. Das schlug leider fehl. Wir hatten uns schon sicherheitshalber eine Bude ausgesucht, die auch normale Kreditkarten nimmt, da wir kein Bargeld hatten. Bargeld ist in Singapore im Touristengebiet nicht notwendig.

Mit der MRT ging es zurück zur Marina Bay Sands. Wir machten es uns bei einem Lokal an der Bay gemütlich. Neben dem Nussknacker als Weihnachtssymbol.

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Als es dunkel wurde, schlendernden wir mit Pausen um die Bay. Zuerst besuchten wir den auffälligen Apple Store.

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Er ist auch innen interessant. Es gibt eine ständig laufende Präsentation, bei der die Funktionen der iPhons gezeigt werden und Fragen zu den Funktionsweisen gestellt werden können. Spacig auch der auf der Metalloberfläche spiegelnde Aufzug.

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Der Weg um die Bay ergibt immer wieder neue Eindrücke mit den Beleuchtungen der Hochhäuser und der anderen Gebäude.

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Die Lichtshows sind wieder voll im Gange.

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Als wir gegenüber dem Marina Bay Sands ankamen, startete neuerlich die Spectra Show auf der anderen Seite. Die Musik war nur leise zu hören, aber die Lichtschow mit der Einbindung der Gebäude war gewaltig.

https://www.youtube.com/watch?v=ytramwG6bcI (https://www.youtube.com/watch?v=ytramwG6bcI)

https://www.youtube.com/watch?v=ARoT8cZiwcI (https://www.youtube.com/watch?v=ARoT8cZiwcI)

https://www.youtube.com/watch?v=vKAzMART3u4 (https://www.youtube.com/watch?v=vKAzMART3u4)

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Beim Weg zurück zum Hotel gingen wir wieder bei der wasserspeienden Skulptur vorbei. Es waren nur noch wenige Besucher hier.

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Ein letzter Blick zurück auf die Bay.

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Fazit zu Singapore, die Stadt ist jedenfalls einen Besuch wert. Es gibt vieles und spektakuläres zu sehen. Sehr sicher und von den Preisen im Zentrum ungefähr unser europäisches Niveau. Etwas außerhalb der Touristenströme ist es deutlich billiger.

Im Tongariro Nationalpark brennt es noch immer, aber es soll ergiebiger Regen kommen.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 20. Januar 2026, 18:13:30
Der Lift im Apple Gebäude fährt wohl nur nach unten? Wenn man sich die beleuchtete Halbkugel von außen anschaut, gibt es da keine weiteren Stockwerke, aber vielleicht wirkt es auch nur so.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 23. Januar 2026, 19:03:46
10.11.2025  Singapore - Fiji

Am Vormittag fuhren wir mit der MRT hinaus zum Flughafen von Singapore. Wir wollten möglichst früh unser Gepäck abgeben. 3 Stunden vor dem Abflug stand schon eine längere Schlange vor dem Check in von Fiji Airways. Fast bei jedem gab es irgendwelche Diskussionen. Bei uns ging es schnell und wir konnten noch die Hauptsehenswürdigkeit des Flughafens, den Juwel Wasserfall besuchen. Er befindet sich in einem Einkaufszentrum beim Changi Airport.

Wir hatten ihn schon bei unserer Australienreise von der Transferbahn aus gesehen. Aber direkt beim Wasserfall ist es noch viel spektakulärer.

https://www.youtube.com/watch?v=sct8VISLsvI (https://www.youtube.com/watch?v=sct8VISLsvI)

Besonders von den bewachsenen Terrassen die sich rund um den Wasserfall befinden.

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Ein Weihnachtsbaum durfte auch hier nicht fehlen.

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Die Ausreise war so unkompliziert wie die Einreise. Wir gingen zu einem Food Corner, um noch etwas zu essen.

Am Changi Airport gibt es keine generelle Sicherheitskontrolle. Die Kontrolle findet direkt beim Abfluggate des jeweiligen Fluges statt. Dementsprechend lange dauert das Bording. Wir waren ziemlich die letzten beim Einsteigen. Als wir das Flugzeug erreichten, wurden wir schon mit einem lauten herzhaften „Bula“ von der Flugbegleiterin begrüßt.

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Pünktlich hoben wir ab. Wir saßen fast ganz hinten und bekamen trotzdem fast zuerst die Getränke und das Essensservice, da Fiji Airways das Service auch von hinten beginnt.

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Nach dem Essen folgen wir in die Nacht.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 25. Januar 2026, 19:10:56
11.11.2025  Fiji

Nach fast 10 Stunden Flug erreichten wir gegen 4 Uhr in der Früh Nadi die Hauptstadt der Fiji Inseln. Die Zeitverschiebung betrug nun 11 Stunden.

Die Einreise zog sich, da wir fast die letzten waren und die Einreisbeamten, in unserem Fall eine Beamtin, sehr genau waren. Die im Flugzeug ausgefüllte Einreisekarte wurde detailliert kontrolliert. Das Weiterflugticket musste vorgezeigt werden und es wurde genau hinterfragt was wir arbeiten. Ebenso mussten wir die Buchungsbestätigung des Hotels vorlegen. Anscheinend ist es nicht so bekannt. Sie googelte im Internet, wo das Hotel liegt. Nachdem alles geklärt war, bekamen wir den Einreisestempel in den Pass. Unsere e-SIM funktionierte auch hier tadellos.

Wir wollten noch Bargeld beheben, da das Taxi zur Unterkunft bar bezahlt werden musste. Unsere Bankomatkarte funktionierte aber nicht. Gleich neben dem Bankomaten war eine staatliche Wechselstube, die wir nutzten. Bevor wir das Geld zu einem sehr guten Kurs erhielten, wurden die Personalien ganz genau kontrolliert und kopiert. 

Wir waren so ziemlich die letzten die den Einreisbereich verließen und freuten uns, dass der Taxifahrer mit einem Schild mit unserem Namen noch auf uns wartete. Es sah schon etwas sitzengelassen aus.

Im Morgengrauen trieb der Taxifahrer sein Auto über die Landstraße Richtung Coral Coast. Auf der Fahrt war zu sehen, dass die Insel sehr abgeholzt ist und die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Es sah nicht nach einer klassischen Südseeinsel aus dem Werbeprospekt aus. Nach rund 1 ½ Stunden erreichten wir das Kaila Na Ua Resort in Korotogo. Das Resort hat nur wenige Zimmer unweit vom Meer. Da Nebensaison ist, waren außer unseres nur noch ein Zimmer belegt. Bei der Zimmerzeile am Pool waren wir die einzigen.

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Die Besitzer, Einwanderer aus Neuseeland, warteten schon auf uns. Sie sind extra gekommen, da das Büro sonst erst ab 9 Uhr besetzt ist. Von der Besitzerin bekamen wir umfangreiche Informationen über die Umgebung, was wir unternehmen könnten und die Essensmöglichkeiten. Unternehmen wollten wir nicht viel. Unser Hauptziel war, dass wir uns in einer entspannten Atmosphäre besser an die Zeitumstellung gewöhnen. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir den Strand von Korotogo an der Coral Coast.

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Vorbei am großen OUTRIGGER Fiji Beach Resort gingen wir weiter den Strand entlang. Bei den Tubakula Beach Bungalows drehten wir um. Die Anlage war wegen der Nebensaison geschlossen.

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Durch das OUTRIGGER gingen wir zur Begleitstraße hinter dem Strand, um die Restaurants zu erkunden. Das am Strand liegende Crab Shack hatte leider Ruhetag. Das Restaurant gegenüber öffnet am Abend. Kurz vor unserer Unterkunft gibt es die Sinbad Pizza. Hier aßen wir zwei gar nicht so schlechte Pizzen und tranken dazu kühles Fiji Bier.

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Am Nachmittag machten wir vor unserem Resort unsere ersten Schnorchelversuche in diesem Urlaub. Das Wasser war nicht ganz so warm, wie wir es erwartet hatten. Wir hatten uns aber bald daran gewöhnt. Da Ebbe war, war der Wasserstand sehr niedrig und viele Felsen und Korallen schauten aus dem Wasser. Zum Schnorcheln war es gar nicht so schlecht, da die Fische konzentrierter auftraten.

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Es war ein tolles Erlebnis. Wir sahen um die Korallen viele Fische. Am auffälligsten waren aber die unzähligen Seegurken. Vor allem die oft mehr als einen Meter langen, die wie Schlangen aussahen und vorne mit mehreren Tentakeln Sand in das Maul schaufelten. Diese Tiere müssen die Inspiration für das Wüstenungeheuer Sarlacc aus Star Wars gewesen sein. Oft war es schwierig zwischen diesen Tieren einen Weg zu finden.

https://www.youtube.com/watch?v=5vcEV440C-U (https://www.youtube.com/watch?v=5vcEV440C-U)

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Vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wir wollten zwischen den Palmen den Sonnenuntergang beobachten.

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Das Abendessen nahmen wir in der Beach Bar & Grill ein. Ich folgte der Empfehlung des Resortbesitzers und aß eine spezielle lokale Seafood-Suppe mit Knoblauchbrot. Sie wurde in einer Kokosnuss serviert und schmeckte hervorragend.

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Zum Abschluss wurden uns die Cocktails des Tages präsentiert.  Einer wurde im Totenkopfglas serviert.

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Vom Tongariro gibt es auch Neues. Der Regen hat das Feuer gelöscht. Große Teile des Parkes sind aber weiterhin gesperrt. Die Maoris haben das Brandgebiet mit einem Rāhui belegt. Das bedeutet, dass das Gebiet nicht betreten werden darf, da die Natur heilen muss. Wann er aufgehoben wird, ist noch unklar.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 26. Januar 2026, 22:09:56
Der Wasserfall und die Grünpflanzen drumherum im Flughafen ist ja mal toll.

Nochmal 10 Stunden Flug, das ist schon heftig.

Rund um euer Hotel sieht Fiji tatsächlich so aus wie man sich eine Südseeinsel vorstellt.

Ihr konntet schon morgens in euer Hotel einchecken? Das ist praktisch bei so einer frühen Ankunft.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 27. Januar 2026, 19:56:44
Das Wasserfall am Flughafen ist ja Wahnsinn. Wenn ich sowas sehe kommt mir Deutschland einfach mickrig vor…
Fiji mußte ich erst mal auf Google Maps suchen, das ist ja wirklich abgelegen!
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 27. Januar 2026, 20:08:15
Nochmal 10 Stunden Flug, das ist schon heftig.

Ihr konntet schon morgens in euer Hotel einchecken? Das ist praktisch bei so einer frühen Ankunft.

Der Flug war nach der langen Pause in Singapore nicht schlimm. Zusätzlich war es noch ein Nachtflug.

Es war Nebensaison daher war genug frei und gegen einen Aufpreis von 19€ sind sie sogar schon um 6 Uhr gekommen, um uns das Zimmer zu übergeben.


Das Wasserfall am Flughafen ist ja Wahnsinn. Wenn ich sowas sehe kommt mir Deutschland einfach mickrig vor…

Ich denke so etwas ist in Österreich gar nicht gewollt. Es soll die gute alte Kaiserzeit bewahrt bleiben ;D
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 28. Januar 2026, 19:26:51
12.11.2025  Fiji

Zum Frühstück gingen wir zum Cafe Planet, dass uns sehr empfohlen wurde. Hier wurde der Kaffee, der auf der Insel angebaut wird, noch mit einer richtigen alten dampfenden und schnaubenden Espressomaschine, gefühlt von Hand gebraut. Und so köstlich schmeckte er auch.

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Zurück beim Resort gingen wir wieder schnorcheln. Dieses Mal bei Flut. Heike testete dabei die Schutzhülle für das Handy, um Unterwasserfotos zu machen. Trotz kleinerer Probleme mit der Handhabung entstanden recht gute Fotos.

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Da kommt ein gaaanz kapitaler Blaufisch.

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Auch die großen blauen Seesterne stachen ins Auge.

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Danach brauchte es eine Stärkung beim Crab Shack mit Fish Chips. Wir reservierten auch gleich einen Tisch für den Abend.

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Den Nachmittag verbachten wir im Resort oder am Strand.

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Auf dem Weg zum Abendessen beobachteten wir wieder den Sonnenuntergang. Der an diesem Tag sehr kontrastreich war. Über der Insel hatten sich Regenschauer gebildet. Die dunklen Wolken und die untergehende Sonne ergaben schöne Lichtspiele.

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Ein Blick zurück in die Richtung der Sonnenscheins.

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Da es auch bei uns einen leichten Regenschauer gab, mussten wir etwas warten, bis wir beim Crab Shack das Abendessen beginnen konnten. Eine tolle Stimmung bei den letzten Sonnenstrahlen.

Auch auf Fiji war schon erster Weihnachtsschmuck in der Form von Lichterketten zu sehen.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 30. Januar 2026, 20:20:03
13.11.2025  Fiji – Neuseeland

Um Halbsechs Uhr in der Früh wurden wir von unserem Taxifahrer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Beim Check-in wurde wieder alles genau kontrolliert, ob wir ein Weiterflugticket aus Neuseeland haben, Unterkunft usw.  Der Wartebereich für die internationalen Flüge war überfüllt. Der Flughafen von Nadi ist für die vielen Passagiere zu klein. Was muss sich hier in der Hochsaison abspielen.

Mit etwas Verspätung starteten wir Richtung Neuseeland. Zum Essen gab es auf diesen 3-stündigen Flug Kokosnuss-Pancakes.

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Fazit zu Fiji:
Auch sehr sicher und die Menschen sind sehr freundlichen. Bargeld ist notwendig und günstiger als die Kreditkarte. Mit ihr kann zwar meist bezahlt werden, aber es werden immer die Gebühren aufgeschlagen.
Die Hauptinsel ist nicht das, was man sich von einer Südseeinsel vorstellt. Um echtes Südseefeeling zu erleben, müssten die äußeren Inseln besucht werden.
 
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Schon im Anflug auf Auckland war zu sehen, dass hier andere Wetterbedingungen herrschen, als wir sie bisher gewohnt waren. Es gab viele Wolken und Regenschauer. Wenn es Wolkenlücken gab, leuchteten saftgrüne Wiesen zu uns herauf. Mit unserer Ankunft sollte sich das Wetter aber bessern. Ich beobachtete das Wetter schon die letzten Wochen. Der Regen und stürmisches Wetter waren vorherrschend. Vor 2 Wochen gab es noch einen Wintereinbruch mit extremen Sturm und Hochwasser.  In Neuseeland entspricht der November dem Mai bei uns.

Die Einreise verlief wieder problemlos. EU-Bürger dürfen die Passautomaten wie in Singapore benutzen. Um Einreisen zu dürfen muss, wie in den USA, eine Einreisebewilligung eingeholt werden, die 2 Jahre gültig ist. Mit dieser Bewilligung muss auch eine Tourismussteuer von insgesamt rund 70 € pro Person bezahlt werden. Innerhalb von 3 Tage vor der Einreise muss ein umfangreiches Online-Formular ausgefüllt werden. Ähnlich wie in Australien ist jede Einfuhr von Lebensmitteln, Pflanzen, Erde usw. verboten und mit hohen Strafen belegt. Wir kreuzten an, dass unsere Schuhe mit Erde verschmutz sein könnten.

Wir bekamen bei der Bio-Kontrolle aber trotzdem das Pickerl für die Expressline auf den Pass geklebt. In der Expressline wird jedes Gepäckstück von einem Food-Dog beschnuppert. Bei uns hätte er nur wegen unserer Katzen anschlagen können. Wir hatten nichts mit.

Das Geldabheben am Bankomaten funktionierte ohne Probleme, ebenso die e-Sim. Bei Ezi Car Rentals holten wir direkt am Flughafen unser Fahrzeug ab. In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Dementsprechend konzentriert verlief unsere erste Fahrt. Auckland war bald verlassen. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf der Autobahn gingen es Richtung Süden. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden sehr genau eingehalten, da es eine Null-Toleranzpolitik gibt und die Strafen sehr hoch sind.

Bei Pōkeno verließen wir die Autobahn und fuhren Richtung der Halbinsel Coromandel. Wir waren schon spät dran und aßen daher in einem Mc Donalds in Thames. Nach Thames beginnt eine kurvenreiche sehr schöne Küstenstraße. Es war nun sonnig und mit der schon tief stehenden Sonne ergab sich ein schönes Licht.

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Vor dem Ort Coromandel bogen wir in Richtung der anderen Seite der Halbinsel ab. Nun ging es noch kurvenreicher über bergige Landschaft dahin.

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Schon etwas müde erreichten wir die Abzweigung zum Ort Matarangi. In Matarangi übernachteten wir im B&B Waimaire Matarangi. Die Inhaberin erwartete uns schon und sorgte sich rührend um uns. Ob wir nicht hungrig wären nach der langen Reise? Sie würde für uns etwas kochen. Wir lehnten dankend ab. Sie erklärete uns noch allerhand, bevor wir noch einen Abstecher zum langen Sandstrand machten, bevor es finster wurde. Sonnenuntergang ist zu dieser Jahreszeit in Neuseeland um ca. 20 Uhr.

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Neuseeland liegt in der gleichen Zeitzone wie Fiji. Aufgrund der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Mitteleuropa aber genau 12 Stunden.

Matarangi ist ein Ort, der von Wochenend- und Sommerhäusern dominiert wird. Dementsprechend ruhig war es hier, da bei den meisten Häuser niemand anwesend war.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 02. Februar 2026, 10:53:06
Ups, in Neuseeland ist Linksverkehr  :o das wußte ich nicht...
das Schnorceln auf Fiji hätte mir auch gefallen, aber dafür auf so eine abgelegene Insel, ich muss sagen da fühle ich mich nicht mehr wohl, wir haben in letzter Zeit öfter Gesundheitsprobleme, ich hätte Sorge da im Notfall keine ausreichende medizinische Versorgung zu bekommen.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 03. Februar 2026, 22:01:43
Bin jetzt auch hier wieder auf dem Laufenden.  8) Flower Dome und Cloud Forest, sowie der Flugahfen in Singapor waren ja nochmal interessante Highlights. Falls wir doch mal in Richtung Neuseeland reisen, wäre Singapor definitiv der Stopover.

Okay, über Fiji weiß ich so gut wie gar nichts (außer dass eine Gruppe auch im Polynesian Center auf Hawaii vertreten ist). Daher hat mich die nochmals lange Flugzeit erstaunt. Das Schnorcheln jedenfalls klingt vielversprechend.

Die ersten Eindrücke von Neuseeland ebenso. Habt ihr alles elbst gebucht oder über einen Veranstalter?
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 04. Februar 2026, 20:03:11

Die ersten Eindrücke von Neuseeland ebenso. Habt ihr alles elbst gebucht oder über einen Veranstalter?

Ich buche immer alles selbst und bisher hat immer alles sehr gut funktioniert. Das Planen ist so ein Hobby von mir :)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 04. Februar 2026, 20:12:49
14.11.2025  Hot Water Beach, Cathedral Cove, Opito Bay

Das Frühstück nahmen wir mit der aufgehenden Sonne auf der Terrasse ein. Wir wollten früh los, da der Besuch der Hot Water Beach von den Gezeiten abhängig ist. Low Tide war um 8 Uhr 30. Spätestens zu dieser Zeit sollen wir dort sein.

Die Strecke war wieder sehr kurvenreich. Das machte mich beim Fahren immer sehr müde. Ganz war ich von Zeit her noch nicht umgestellt.

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Gegen 9 Uhr erreichten wir den ersten Parkplatz, den wir gleich anfuhren. Außer ein paar Surfer war nicht viel los. Wir gingen gleich zum Strand. Das wichtigste Werkzeug, die Schaufel der Vermieterin darf nicht fehlen.

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Sonne und Wolken ergaben mit dem Meer tolle Spiegelungen.

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Auf den Hängen der Bucht standen viele knorrige Bäume.

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Auf dem Strand waren einige Vögel auf Nahrungssuche.

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In der Ferne sahen wir schon eine Menschenansammlung. Dort mussten die heißen Wasserstellen sein.

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Bald war die Stelle erreicht. Es waren schon einige Badestellen ausgegraben. Deutlich war im Sand an kleinen Bläschen und leichtem Wasserdampf zu sehen, wo die heißen Stellen sind. In den Bereichen, wo die meisten Menschen sind, waren die heißesten Stellen.

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Neuseeland liegt auf dem pazifischen Feuerring. Vulkanismus und alle Begleiterscheinungen sind auf der Nordinsel allgegenwärtig. Bei der Hot Water Beach steigt heißes Grundwasser am Strand auf. Direkt auf den Aufstiegstellen fühlt sich das wie heiße Nadelstiche an. Wenn nun eine Mulde gegraben und etwas Meerwasser dazu genommen wird, ergibt das ein angenehm temperiertes Wasser.

So dann wird einmal zur Schaufel gegriffen.

https://www.youtube.com/watch?v=1QwFVrh8qfs (https://www.youtube.com/watch?v=1QwFVrh8qfs)

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Unser erster Grabversuch scheiterte nach wenigen Minuten. Eine Wellenstoß des bereits wieder ansteigenden Meeres spülte die Mulde zu. Auch der zweite Versuch weiter hinten war nicht von Erfolg gekrönt, da es hier zu kühl war. Wir nutzen daher eine bereits ausgehobene große Mulde. Sie war von der Wassertemperatur her perfekt. Aber auch sie verlandete rasch.

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Der Meerwasseranstieg war mit der Zeit zu merken, da eine Mulde nach der anderen überschwemmt wurde. Diese warmen Quellen am Strand waren wieder eine schöne Erfahrung.

Nicht weit von der Hot Water Beach liegt der Ort Hahei. Wir fuhren zum Parkplatz direkt an der Beach.

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Leider war der Weg hinauf zum Beginn des Weges zur Cathedral Cove wegen Hangrutschgefahr gesperrt. Wir mussten daher auf der Straße hinauf gehen. Wenigstens gab es von der Straße aus, schöne Ausblicke.

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Der Parkplatz am Beginn des Trails zur Cathedral Cove ist im Sommerhalbjahr gesperrt. Wer nicht zu Fuß heraufgehen möchte, kann mit einem Bus von einem großen Auffangparkplatz herauffahren.

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Bis es hinab ging zum Strand mit der Cathedral Cove, geht es einige Zeit bergauf und bergab dahin.

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Vögel mit einem Federschopf querten den Weg.

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Kurz vor dem Abstieg kommt man an einem Gedenkwald, der momentan ziemlich abgeholzt ist, vorbei, der den neuseeländischen Soldaten gewidmet ist, die bei der Schlacht um Gallipoli vom 1. Weltkrieg gefallen sind. Diese sehr verlustreiche Schlacht gegen türkische und deutsche Soldaten auf der europäischen Seite der Dardanellen (Meerenge zwischen Griechenland und der Türkei) wurde hauptsächlich von neuseeländischen und australischen Soldaten erfolglos getragen.

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Über viele Stufen geht es hinab zur Bucht und er Höhle.

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Besser ist der Besuch bei Ebbe, dann können die Felsformationen besser erwandert werden.

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Durch den Felsbogen geht es auf die andere Seite zu einem weiteren Strand.

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Der Strand ist nicht besonders lang.

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Es steht aber eine schöne Felsnadel im Meer.

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Sie hat sogar ein Gesicht.

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Zurück ging es wieder durch die Höhle.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silv am 06. Februar 2026, 10:30:18
Die Kombi mit Meer und dem vielen Grün drumherum gefällt mir sehr  ^-^
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 06. Februar 2026, 14:10:21
Schon mal sehr schöne Strände: Einer mit Warmwasseranschluss  ;) und einer mit Felsen. Gefällt mir sehr, auch die Wanderung zwischendurch.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Ilona am 06. Februar 2026, 15:48:19
Da gräbt man sich den eigenen Whirlpool :thumb:. Warmes Wasser kann gleichzeitig Muskelkater vorbeugen.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 06. Februar 2026, 19:24:43
14.11.2025  Hot Water Beach, Cathedral Cove, Opito Bay  Teil 2

Nach dem Besuch der Cathedral Cove machten wir noch einen Abstecher zum McHands Bay Lookout.

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Auf dem Rückweg regnete es etwas. Insgesamt hatten wir aber Glück mit dem Wetter, rundherum hat es deutlich mehr geregnet.

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Insgesamt dauerte der Spaziergang beim Cathedral Cove vom Parkplatz bei der Beach 2 ½ Stunden mit einer Länge von 8,8km und es mussten 400 Höhenmeter überwunden werden.

Auf dem Weg zurück Richtung Matarangi hielten wir bei dem Restaurant Lukes Kitchen. Es ist das einzige in der Gegend um Matarangi. Die Bedienung war wie fast immer in Neuseeland sehr freundlich und das Essen schmeckte auch sehr gut.

Das Restaurant liegt an der Abzweigung Richtung Opito Bay. Da es erst Nachmittag war, hatten wir noch ausreichend Zeit für den Besuch der Landzunge. Die Straße führte steil und kurvenreich hinauf zu einem Aussichtspunkt.

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Ebenso ging es hinunter zur Otama Beach. Sie ließen wir vorerst links liegen und fuhren weiter zur Opito Bay Beach. Auch dieser kleine Ort ist vorwiegend eine Wochenendhaussiedlung mit tollen Häusern. Ganz am Ende der Straße parkten wir unser Auto und gingen den Strand entlang Richtung des Einstieges zum Opito Pa walk.

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Glücklicherweise war gerade ablaufende Flut, sonst wäre der Beginn des Weges nicht trockenen Fußes erreichbar.

Der Opito Pa walk führt steil über viele Stufen einen Grashügel hinauf. Der Weg ist sehr schön und mit jeder Stufe wird die Sicht auf die Bucht besser. Eine richtige Himmelsstiege.

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Am Ende der Stufen quert der Weg den steilen Grashang zu einer Art Hochplateau.

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Hier soll sich ein ritueller Platz der Ureinwohner befunden haben. Zu sehen ist davon nichts mehr. Vorstellbar wäre es aber sehr gut.

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Am Ende des Weges blieben wir einige Zeit und genossen die Aussicht.

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Auf dem Meer waren Fischstrudel zu sehen. Es sah aus, als ob sie bejagt würden.

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Zurück ging es zu Fuß und auf der Straße auf dem gleichen Weg. Bei der Otama Beach hielten wir. Es handelt sich hier um eine Dünengebiet, dass unter Naturschutz steht.

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Einige Bereiche sind eingezäunt, da hier einer der letzten Brutgebiete des Northern New Zealand Dotterel sind. Es gibt nur noch rund 2.000 Vögel dieser Art.

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Wir spazierten am Strand und als wir schon auf dem Rückweg waren, hatten wir das Glück, dass einer von diesen Vögeln vor uns am Strand stand.

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Auf der Rückfahrt wollten wir noch bei Lukes Kitchen auf ein Getränk vorbeischauen. Als wir zum Resteraurant kamen, sahen wir schon eine lange Schlange vor dem Eingang und dass schon fast alle Tische besetzt sind. Wir fuhren daher weiter nach Matarangi und versuchten unser Glück beim Pipers Cafe in Matarangi. Es ist das einzige Lokal im Ort und liegt beim zentralen Platz des Ortes mit ein paar Geschäften und der Feuerwehr.

Als sehr rustikal, aber es war im Barbereich noch etwas frei. Das neuseeländische Bier gab es hier in vorteilhaften ¾ Liter Flaschen. Beim Aperol müssen sie noch etwas lernen, dass es nach etwas aussieht.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 08. Februar 2026, 13:49:11
Auch eine schöne Wanderung da in der Opito Bay!

Der Aperol schaut tatsächlich etwas blass aus  ;)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 09. Februar 2026, 19:08:03
15.11.2025   Coromandel Coastal Walk

Es war bewölkt und kühl. So konnten wir nicht auf der Terrasse frühstücken. Die Wolken sind Vorboten einer schwachen Front, die um Mittag Regen bringen sollte. Danach soll es rasch auflockern und in den beiden Folgetagen sonnig werden.

Unser Ziel an diesem Tag war die Nordspitze der Coromandel Halbinsel. Im Ort Coremandel versorgten wir uns mit Nahrungsmitte für die Wanderung auf dem Coromandel Coastal Walk. Gewöhnungsbedürftig in Neuseeland ist, dass es kein knuspriges Gebäck gibt. Das Brot und auch die Weckerl fühlen sich schlapprig und weich an. Sie sind auch kein geschmackliches High Light. Dabei ist es egal, ob sie bei einem Bäcker oder in einem Supermarkt gekauft werden. Müllsäcke für den Rucksack falls es zu regnen beginnen sollte kauften wir auch.

Nach den Einkäufen ging es hin und wieder als Küstenstraße zum Beginn der Port Jackson Road. Hier ging die Asphaltstraße zu einer Schotterstraße über. Sie ging nun sehr schön als Küstenstraße dahin. Es sprangen sofort die knorrigen, meist recht alten neuseeländischen Weihnachtsbäume, auch Pohutukawa genannt, ins Auge.

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Sie heißen Weihnachtsbäume, weil sie genau um Weihnachten rot blühen. Leider waren wir etwas zu früh in Coromandel um die volle Blühtenbracht zu sehen. Was muss das für ein Anblick sein, wenn alle Bäume rot sind.

Die Straße führt sehr schön der Küste entlang und an mehreren Aussichtspunkten vorbei. Verkehr gibt es nur ganz wenig.

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Wieder ein tolles Verkehrszeichen.

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Neben der Straße entdeckten wir Truthähne. Sie sind nichts Außergewöhnliches. Nachdem sie eingeführt wurden, verwilderten einige und bevölkern nun die Wiesen.

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Kurz vor Port Jackson fällt uns ein Hubschrauber auf, der Küste entlang flog und in der nächsten Bucht landete. Diese Bucht war der Ort Port Jackson der nur aus ein paar alten Häusern und einem großen Anwesen bestand. Hier stand auch der Hubschrauber und noch ein weiterer. Es stiegen gerade Leute aus, die zum Anwesen wollten.

Nach einem Hügel, der zu überqueren war, erreichten wir den Parkplatz des Coromandel Coastal Walk. Richtige Parkplätze gibt es nicht. Man stellt sich einfach auf den Beginn des Stellplatzes des Campingplatzes beim Startgatter des Wanderweges.

Wie so oft in Neuseeland gibt es beim Gatter eine Desinfetionsstelle, bei der die Schuhe mit einer eingebauten Bürste gereinigt und mit einem Desinfektionsmittel desinfiziert werden konnten.

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Der Coromandel Coastal Walk führt zur Stony Bay und ist hin und zurück 20km lang. Wir wollten aber nicht die gesamte Strecke gehen, sondern nur bis zu einem Aussichtspunkt, bevor es zur Stony Bay hinunter geht.

Der Weg führt einen Hügel hinauf und bald ergeben sich die ersten schönen Aussichten.

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Die Landschaft ist vorwiegend mit saftig grünem Gras bewachsen und wird beweidet.

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Es ging weiter bergauf Richtung Sugar Loaf, einem kleinen Berg an der Küste. Der Weg ging nicht hinauf zum Berg, sondern führte vor ihm vorbei zur bewaldeten Steilküste.

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Meist ging es nun im Gebüsch der Steilküste dahin. Der Weg war sehr abwechslungsreich.

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Wenn Bäche zu queren sind, musste ganz hinunter zur Küste gegangen werden. Auf anderen Seit ging es dann wieder hinauf. Auch hier gab knorrige Bäume, die in die Landschaft zu greifen scheinen.

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An manchen Stellen öffnete sich der Bewuchs und gab Ausblicke auf die Küste frei.

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Der Weg war abwechslungsreich und führte durch die Flora des schon etwas tropischen Regenwaldes.

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Imposant waren die riesigen Farne.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silvia am 10. Februar 2026, 09:10:45
 :herz: :herz: :herz:  Was für eine herrliche Gegend, du machst mich gerade extrem sehnsüchtig ....

Ich würde am liebsten gleich mit der Planung anfangen  (Start so in 10-15 Jahren wenn ich in Rente bin  :zwinker: )
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 10. Februar 2026, 14:45:30
herrliche Landschaften  ^-^ vor allem diese Pohutukawa Bäue sind beeindruckend, wenn die rot blühen sehen sie aber nicht wie Weihnachtssterne aus oder doch?
Und wenn ich dann mal nach Neuseeland fahre werde ich mir vor Ort einen Toaster kaufen, labbriges Brot geht gar nicht...
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 11. Februar 2026, 17:42:44
Ich schließe mich Silvia an  ;D Könnte auch gleich mit der Planung beginnen
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 11. Februar 2026, 19:02:40
:herz: :herz: :herz:  Was für eine herrliche Gegend, du machst mich gerade extrem sehnsüchtig ....

Ich würde am liebsten gleich mit der Planung anfangen  (Start so in 10-15 Jahren wenn ich in Rente bin  :zwinker: )

Da denken wir umgekehrt :D. Wer weiß, ob ich in 10 Jahren wenn ich in Pension gehe, noch zu solch langen (weiten) Reisen in der Lage bin  :weissnicht:
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 11. Februar 2026, 19:10:02
15.11.2025   Coromandel Coastal Walk    Teil 2

Gegen Mittag erreichten wir den Lookout. Als wir ihn erreichten, schafften wir noch ein paar Fotos, bevor es zu regnen begann.

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Die Jause ging sich schon nicht mehr aus, dass anziehen des Regenschutzes war wichtiger. Wir beschlossen hinunter ins Gebüsch zu gehen, um etwas Schutz zu haben. Der Weg hinauf zum Aussichtspunkt war erdig und recht steil. Mit dem Regen würde er sicher sehr glitschig werden.

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Wir verpackten den Rucksack in einem der Müllsäcke und warteten.

Nach gut 20 Minuten ließ der Regen nach und es nieselte nur noch. Wir verließen unseren Unterstand und machten uns auf den Rückweg. Die Jause holten wir bei der schönen Aussichtsstelle nach.

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Bevor wir wieder zum Einschnitt beim Sugar Loaf kamen, machten wir noch einen Abstecher zu einem abgestorbenen großen Baum, der exponiert auf einem Vorsprung stand.

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Je weiter wir zum Parkplatz zurückkamen, desto besser wurde das Wetter. Die Wolken wurden immer weniger und die Sonne kam hervor.

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Die Wanderung bis zum Lookout und zurück war 12 km lang, mit 690 Höhenmetern. Wir haben 4 ½ Stunden gebraucht.

Zurück geht es wieder auf der gleichen Straße, wie bei der Herfahrt. Nur das Wetter war nun deutlich besser. Die Landschaft und das Meer bekamen eine ganz andere Farbe.

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Auch erste blühende Weihnachtsbäume waren zu sehen.

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Die Blühten haben feine rote Haare. Wenn sie abfallen, entsteht unter dem Baum ein dunkelroter Teppich.

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Auf dem Küstenweg hielten wir an einer Stelle, von der Orcas gesehen werden könnten. An diesem Tag zeigte sich keiner. Als Ausgleich waren die Bäume an der Küste sehr schön.

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Zum Abendessen gingen wir in Matarangi zum Piper Café. Wir gehörten schon fast ein bisschen dazu. Die Einheimischen, mit denen wir gestern gesprochen hatten waren auch wieder da und grüßten freundlich.

Zum Abschluss des Tages machten wir noch einen ausgiebigen Strandspaziergang.

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Am Abend durchforstete ich wieder die Nachrichten zum Tongariro. Das Rāhui soll am Montag, dem 17.11.2025 aufgehoben werden und der Park darf dann wieder betreten werden. Da hätten wir großes Glück, da der 17. der schönste Tag unserer 4 Tage in Taupo sein sollte. Ab Dienstag ist sehr schlechtes Wetter vorhergesagt.

Tatsächlich war der Shuttle zum letzten Termin vom Ende des Wanderweges zum Beginn des Tongariro alpine crossing auf der Nationalparkseite buchbar. Ich schlug natürlich sofort zu.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 12. Februar 2026, 18:30:06
Mit Sonne schaut das ja alles noch besser aus. Interessante Blüten hat der Baum
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 13. Februar 2026, 20:38:05
Was für herrliche Landschaften in Neuseeland, wenn das nur nicht so ewig weit weg wäre.....
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 14. Februar 2026, 19:01:17
16.11.2025   Matarangi - Taupo

Der Himmel war wolkenlos und ein Frühstück auf der der Terrasse wieder möglich.

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Bevor wir uns von dieser sehr schönen Unterkunft verabschiedeten, unterhielten wir uns noch mit der Gastgeberin über Ziel auf der fast 5-stündigen Fahrt nach Taupo. Als erste Ziel wurde der Putaruru oder Te Waihou Blue Spring auserkorene.

Nach Thames enden die kurvenreichen Straßen und wechseln zu langen Geraden. Das Navi führte uns auf den kürzesten Weg zu den Blue Springs. Wir fuhren daher auf vielen interessanten Nebenstraßen und bekamen so einen tieferen Einblick in die Landschaft und deren Bewohner. Nach 3 Stunden erreichten wir den Parkplatz auf der Whites Road.

Der Zutritt erfolgt über ein Tor, gleich neben dem Fluss. Eintritt ist keiner zu bezahlen. Es war Sonntag und daher einiges los. Der Spazierweg führt immer entlang des Flusses und ist sehr schön angelegt. Die grünen Hügel und das klare Wasser ergaben eine tolle Kulisse.

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Je weiter wir flussaufwärts gingen, desto schöner wurde das Farbenspiel im Fluss.

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An manchen Stellen tummelten sich Enten im Wasser.

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Das Tal wurde enger und die Bäume dichter. Zwischen den Bäumen lugte das blaue Sediment des Baches herauf.

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Nach etwa mehr als einer Stunde erreichten wir die Blue Spring. Hier entfaltete sich die ganze Pracht des farbenfrohen Sedimentes, mit den Wasserpflanzen und dem kristallklaren Wasser- Sehr schön anzusehen.

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An diesem Punkt wird auch 50% des in Neuseeland abgefüllten Trinkwassers über einen Brunnen gewonnen.

Zurück geht auf dem gleichen Weg. Für den 14 km langen Weg und den 270 Höhenmetern haben wir wenig mehr als 2 Stunden gebraucht.

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Das nächste Ziel war Rotorua, die größte Stadt in dieser Gegend. Auf halben Wege sagte Heike, dass wir vom nationalen Shuttle Dienst ein Mail erhalten hatten, dass der Transport im Tongariro Nationalpark storniert wurde. Wir beschlossen bis Rotorua zu fahren und uns die Sache genauer anzusehen.

Rotorua liegt an einem großen Kratersee und es gibt heiße Quellen in einem Park mitten in der Stadt. Wir sind zu diesem Park gefahren. Schon vom Parkplatz aus war der Dampf zu sehen. Bevor wir seine Sehenswürdigkeiten genießen konnten, wollten wir noch die Sache mit dem Shuttle klären.

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Tatsächlich wurde der Transport storniert. Begründet wurde das damit, dass die Neueröffnung erst um 10 Uhr sein wird und sie sich den Stress mit den vielen zu erwartenden Besuchern nicht antun wollten. Wir können das Geld zurückfordern oder den Termin verschieben, wobei gleich angemerkt wurde, dass ab Dienstag einige Wetterwarnungen aktiv sind.

Verschieben war wegen dem Wetter nicht möglich. Wir begannen daher nach anderen Anbietern zu suchen, ob sie Transporte durchführen. Wir stießen auf Tongariro Expeditions das noch zum letzten Termin Plätze frei hatte. Wir buchten sofort und hofften, dass es funktionieren würde.

Nun konnten wir uns dem Park widmen. Wir spazierten die einzelnen Pools ab.

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Die interessantesten waren an der Nordseite. Dort gibt es einen größeren dampfenden Teich mit schönen Farbspielen.

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Nicht weit davon entfernt gab es ein kleiner Geysir ist zu sehen.

https://www.youtube.com/watch?v=xG5S5FiLR5A (https://www.youtube.com/watch?v=xG5S5FiLR5A)

Daneben befinden sich tiefe dunkle Pools.

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Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Fußbadestelle. Sie war gut besucht.

Mit dem Auto fuhren wir den kurzen Weg zur Uferpromenade. Sie dürfte relativ neu sein.

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Am Weg sind Skulpturen zu sehen. Am meisten ins Auge springen die 3 kunstvoll geschnitzten Holzpfähle. Sie haben spirituelle Zwecke und heißen in der Maorisprache Pouwhenua oder kurz Pou. Oft wirken sie bedrohlich.

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Während wir auf der Promenade entlang schlenderten, kam ein Hubschrauber herangeflogen, der direkt vor der Promenade auf einer Plattform landete. Wir gingen zu dem Häuschen und sahen, das Hubschrauberrundflüge über die Vulkane angeboten werden.

Unser nächstes Ziel waren die Schlammtöpfe beim Sulphur Point. Wie der Name schon sagte, roch es hier sehr stark nach Schwefel. Ansonsten gab es hier nichts Besonderes zu sehen.

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Mehr erfreute uns der Anblick des Mail von Tongariro Expeditions. Sie teilten uns mit, dass wir morgen spätestens um 9 Uhr bei ihrem Parkplatz bei den angeführten Koordinaten sein sollten, da morgen mit viel Verkehr gerechnet wird. Ihre Shuttles würden um 9:30 abfahren.

Beruhigt machten wir uns auf den Weg Richtung Taupo, dass wir nach rund einer Stunde erreichten. Nachdem wir uns mit Lebensmittel für die morgige Wanderung eingedeckt hatten, fuhren wir zu unserer Unterkunft dem B&B Kowhai Studio, das wir über Airbnb gebucht hatten.

Das Breakfirst war eher symbolisch gemeint. Es handelt sich Kaffee, Tee, Milch und Butter, Marmelade und komische Brötchen. Ansonsten war es hier sehr angenehm und ruhig. Mit der Besitzerin hatten wir, außer einem kurzen Hallo, weil sie gerade zufällig auf der Terrasse war, keinen direkten Kontakt. Sie hat uns aber mit vielen Notizzetteln auf allen Geräten usw. Nachrichten hinterlassen, was wir nicht tun sollten.

Es gab auch zwei E-Bikes, um ins Stadtzentrum zu fahren. Zu unserem Glück, ließ sich aber das Fahrradschloss nicht öffnen. Es wurde am Abend sehr kühl. Wir wären bei der Heimfahrt erfroren.

Wir fuhren daher mit dem Auto Richtung Stadtzentrum. Zuerst machten wir einen halt bei den heißen Badestellen. Diese Badestellen waren aber nicht mehr zu gebrauchen. Als der Tauposee etwas aufgestaut wurde, wurden sie überschwemmt.

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Der Lake Taupo ist ein riesiger Kratersee, der bei einem der stärkten bisher bekannten Vulkanausbrüchen auf dieser Erde vor rund 26.500 Jahren entstanden ist.

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Wir fuhren daher weiter zum Zentrum und suchten uns ein Lokal zum Essen. Die Wahl fiel auf das Dixie Browns. Die erste Hürde war das Bestellen. Es konnte nur über einen QR-Code am Tisch bestellt werden. Das funktionierte aber mit unseren Handys nicht. Daher musste ich zur Theke gehen und unsere Bestellung aufgeben. Die nächste Hürde war das Bier. Normals gezapftes Bier aus Neuseeland zu bestellen ist nicht so einfach. Die Neuseeländer stehen auf Ale oder Bier mit einem Zusatzgeschmack nach Kräutern, Früchten usw. Natürlich konnte normales Industriebier der internationalen Anbieter wie Heineken, Corona usw. in Flaschen bestellt werden. Das wollten wir aber nicht. Ale ist für mich ok, aber Bier mit Geschmack brauche ich nicht. Heike mag weder das eine noch das andere. Da ich das noch nicht wusste, bestellte ich ein Pilsner von einer lokalen Brauerei im Glauben es sei ein normales Bier.

So kamen wir zum ersten Mal in Kontakt mit dem neuseeländischen Bier mit Geschmack. Das Essen war dagegen hervorragend. Vor dem Lokal leuchtet ein Kunstwerk mit einem Pou im Zentrum in der Abendsonne.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 16. Februar 2026, 18:42:51
Der Fluss hat wirklich sehr schöne Farbe und schaut herrlich klar aus. Rotorua gefällt mir auch. Prima, dass ihr dann doch noch einen Shuttle gefunden habt.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 16. Februar 2026, 19:27:19
Sehr idyllische Wanderung am Fluss entlang.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silv am 18. Februar 2026, 13:36:45
Die Wanderung am Fluss hätte mir auch gefallen - tolle Farben!
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 18. Februar 2026, 20:19:39
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing

Wir waren schon früh auf. Spätestens um 6:30 Uhr wollten wir losfahren, da wir die neuseeländischen Verhältnisse nicht kennen, wenn es heißt es wird viel los sein. Bei uns bedeutet das lange Staus und viel Zeitverlust.

Die Fahrt von Taupo zu den Parkplätzen dauert etwas mehr als eine Stunde. Das letzte Drittel war besonders spektakulär. Es blühte gerade der Ginster an den Straßen. Wir fuhren daher oft durch einen gelben Kanal.

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Der Ginster ist in Neuseeland ein Neophyt. Es breitet sich unkontrolliert aus und überwuchert alle freien Flächen. Die Nationalparkverwaltung sieht den Ginster auch als großes Problem für die abgebrannten Flächen.

Als wir die Parkplätze beim Ende des Wanderweges errichten, war die Straßenseite schon sehr zugeparkt. In der Hochsaison ist der normale große Parkplatz eine maximal 4-stündige Kurzparkzone. Jetzt parken die Leute auf der Straßenseite und der Parkplatz ist leer. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir fuhren zum Parkplatz von Tongariro Expeditions und kamen als zweites Auto an. Hinter uns kamen aber schon die Nächsten. Nach der Parkplatzeinweisung wurde uns mitgeteilt das der Check In erst nach 9 Uhr beginnt.

Ich unterhielt mich länger mit einem der Einweiser, einem Maori, bis der Check In begann. Dabei erfuhr ich interessantes über sein Leben.  Wir kamen in den ersten Bus, der bereits kurz nach 9 Uhr losfuhr. Nach knapp 30 Minuten war die Einfahrt zum Mangatepopo Parkplatz erreicht. Die Bewachung an der Einfahrt ließ uns durch. Es dürfen bis auf weiteres nur die Shuttle Buse zum Parkplatz fahren. Die Schäden des Feuers waren deutlich zu sehen.

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Als wir beim Parkplatz auf 1.120 m Seehöhe ankamen, durften wir zuerst nicht aussteigen, da die Zeremonie zur Aufhebung des Rāhui noch nicht ganz zu Ende war. Wir bekam daher eine Einweisung über die Strecke und bei welchem Punkt wir uns spätestens melden sollten, wenn jemand nicht mehr weiterkonnte. Bald durften wir aussteigen und das Treiben beobachten. Jetzt war auch klar, warum die Shuttles der Nationalparkverwaltung nicht fahren. Alle Mitarbeiter waren zur Zeremonie geladen. Nach einiger Zeit kam eine Frau des Nationalpark-Service und deutete zu uns Wartenden, dass wir kommen sollen. Der Weg ist frei.

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Zentrale Punkt der Feier war der Pou der Eingeweiht wurde. Es wurden viele Gruppenfotos mit den Besuchern der Zeremonie bei ihm gemacht.

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Wir machten uns gleich auf den Weg.

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Zuerst geht es durch die verbrannte Landschaft. Nun war auch verständlich, warum alles evakuiert wurde. Das Feuer hatte sich auch weit auf die Hügel hinaufgefressen.

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Der Vulkan Ngauruhoe, der ansonsten als Landmarke dominant immer vom Weg aus zu sehen wäre, ziert sich und versteckt sich meist hinter tiefen Wolken. Nur kurz schaut er hervor. Vielleicht erkennt ihn jemand. Er ist sehr berühmt.

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Der Weg ist schön ausgebaut und führt durch ein Tal Richtung des ersten Anstieges. Wir waren im Pulk der Gruppen unterwegs, die mit den ersten Busen gekommen waren.

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Entlang des Weges stehen Warnschilder, falls es nicht sicher erscheint.

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Bei uns schaute alles gut aus. Nur der Hochnebel wurde immer dichter. Die Prognose hatte zunehmenden Sonnenschein vorhergesagt.

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Bald waren die Soda Springs über einen kurzen Seitenweg erreicht. Es handelt sich dabei um unspektakuläre Wasserfälle.

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Es kam der erste längere und steilere Anstieg und eine weitere Hinweistafel, es sich nochmals gut zu überlegen. Schon hier waren ersten Leute zu sehen, die Probleme hatten mitzukommen.

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Über Treppenabschnitte geht es hinauf zu einem großen Becken. Der Nebel war schon recht dicht. Geführte Gruppen schlängelten sich herauf. Personen die den Anschluss verloren wurden von Guides versucht nachzuführen.

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Wir querten das Becken. Leider nahm die Wolken weiter zu und schränkten die Sicht ein. Auch die Untergrenze sank zunehmend ab.

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Der Boden war hier warm und dampfte sogar.

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Mit einem Abstecher wurde ein flacher See vor dem Vulkan Ngauruhoe erreicht. Der Vulkan selbst war nun ganz hinter den Wolken verschwunden.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 20. Februar 2026, 13:21:46
Interessante Wanderung durch die Vulkanlandschaft. Leider für uns mittlerweile zu lang. Für solche Aktivitäten haben wir tatsächlich wohl schon zulange mit der Verwirklichung des Reiseziels Neuseeland gewartet. ::)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 20. Februar 2026, 20:02:11
Interessante Wanderung durch die Vulkanlandschaft. Leider für uns mittlerweile zu lang. Für solche Aktivitäten haben wir tatsächlich wohl schon zulange mit der Verwirklichung des Reiseziels Neuseeland gewartet. ::)

Leider gibt es keine kurze oder Teilvariante. Es muss der gesamte Weg zurückgelegt werden
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 20. Februar 2026, 20:10:12
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing   Teil 2

Am Ende des Beckens begann der Aufstieg zum höchsten Punkt der Wanderung dem Red Crater auf 1.870m Seehöhe. Wieder wurde mit einem Schild eindringlich gewarnt.

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Der Wind war nun sehr stark und der Nebel wurde immer dominanter. Es brauchte Geduld, bis sich eine Lücke auftat. Es ging nun im Sand Richtung Gipfel an Felsnadeln vorbei. Unter der Wolkendecke konnte die Weite des Landes um den Berg erahnt werden.

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Vom Weg gab es auch einen schönen Ausblick auf das Becken, dass wir zuvor durchwandert hatten.

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Der Vulkan Ngauruhoe versteckte sich weiterhin standhaft.

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Auch der Gipfel des Red Craters gelangte zunehmend in Wolken. So ist es halt am Berg.

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Der Red Crater machte seinen Namen alle Ehre und erinnerte sehr an Island.

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Im Krater befindet sich eine große teilweise eingestürzte Lavaröhre.

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Auf der anderen Seite des Gipfels duckten wir uns an eine Geröllwand, um uns beim Jausnen vor dem Wind zu schützen. Dabei merkten wir, dass von der Geröllwand eine angenehme Wärme ausging. Sogar Dampf war zu sehen.

Wir warteten zu und hofften auf Wolkenlücken. Bei einer erkannten wir, dass von unserem Platz schon die Emerald Lakes zu sehen waren.

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Die geführten Gruppen wurden durchgepeitscht und den Hang hinuntergetrieben. Vorher bekamen sie noch eine Schulung, wie sie auf dem losen Terrain hinunter gehen sollten. Es wurden daher immer weniger Menschen.

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Wir warteten weiter und hofften auf Besserung. Als die Wolken wieder mehr auseinander rießen, sahen wir die Emerald Lakes türkis heraufleuchten. Ein wunderbarer Anblick.

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Wir machten uns auf den Weg, weiter hinunter zu verschiedenen Aussichtspunkten auf die Seen. Mit der Zeit war zu erkenne, dass die Phasen mit besserer Sicht mehr wurden. Auf der gegenüberliegenden Seite wurde über den Emerald Lakes immer öfter ein großer blauer See sichtbar.

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Nach einer weiteren halben Stunde waren fast alle Wolken verschwunden und die Landschaft entfaltete ihre volle Schönheit. Auch die Aussicht in die Ebene war nun traumhaft.

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Ich wollte dieses Glück nutzen und ging nochmals hinauf zum Red Crater. Er war nun in seiner vollen Pracht zu sehen und dahinter stand fast völlig wolkenfrei majestätisch der Ngauruhoe.

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Außer mir war nur noch ein Mann heroben. Er machte ständig Videos und sagte bei jedem Video „Der Schicksalsberg“. Wir kamen ins Gespräch und machten gegenseitig Fotos mit dem Vulkan im Hintergrund. Fragen traute ich mich nicht, welches Schicksal der Berg für ihn hatte.

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Als ich wieder bei Heike war, erzählte ich ihr von meiner Begegnung. Sie lachte und fragte, ob ich nicht wüsste, dass der Vulkan Ngauruhoe der Schicksalsberg aus „Herr der Ringe“ ist. Ich habe die Filme zwar gesehen, aber anscheinend haben sie keinen Eindruck bei mir hinterlassen.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 21. Februar 2026, 11:26:56
was für eine tolle Wanderung! Diese Mischung aus Vulkanlandschaft und Yellowstone ist genau was mich an Neuseeland reizt. 20 km ist allerdings für mich auch zu lang-vor allem in Kombination mit den Höhenmetern. Sehe ich das richtig dass ihr hier gerade an dem "Blue Lake Te Wai..." Aussichtspunkt steht? Dann käme ja der lange Abstieg ja erst noch und man könnte statt dessen hier umkehren, und dann hätte man insgesamt vielleicht 12 km und auf dem Rückweg ginge es überwiegend bergab, sehe ich das richtig? Das würden wir sicher schaffen auch mit unseren 60+  ;D
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 22. Februar 2026, 08:48:01
Wir waren beim letzten Bild ungefähr beim roten Strich:

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Den Mann, den ich auf dem Gipfel des Red Craters getroffen habe, hat das so gemacht. Es ist nur bis zum Gipfel gegangen. Wenn man aber die Emerald Lakes gut sehen will, muss man noch etwas auf der anderen Seite hinuntergehen. Wenn der gleiche Weg zurückgegangen wird, braucht es auch keinen Shuttle. Es gibt Parkplätze beim Ausgangspunkt.

Der lange Abstieg braucht gut trainierte Kniemuskulatur. Das war bei einigen Wanderern deutlich zu sehen. Auch wenn der Weg mit langen Serpentinen und daher eher flach sehr kniefreundlich angelegt ist. In den Alpe wäre der Weg sicherlich um 1 bis 2 Kilometer kürzer, weil es deutlich direkter hinuntergehen würde.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 22. Februar 2026, 19:11:51
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing Teil 3

Wir waren jetzt schon bei den letzten Besuchern wollten uns aber bei diesen traumhaften Wetterbedingungen nicht so rasch von dieser Landschaft trennen.

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Wir erforschten daher die Emerald Lakes genauer.

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Jeder Pool eröffnet für sich ein eigenes Panorama.

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Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Weg durch ein weiteres Becken hinauf zum Blue Lake.

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Wieder mit tollen Aussichtigen. Je weiter wir zum Blue Lake kamen, desto besser wurden der schneebedeckte Vulkan Mt. Ruapehu zu sehen. Auf diesem Bild sind 3 Vulkane zu sehen.

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Auch beim Blue Lake war es sehr schön, mit einem großartigen Ausblick auf das Becken vor dem Red Crater, das im Prinzip auch eine alte Caldera ist.

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Es wurde aber Zeit weiterzugehen, da bis zum Endpunkt der Wanderung noch eine größere Wegstrecke zurückzulegen war. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von dieser schönen Landschaft. Wir waren ziemlich die Letzten, die diesen Bereich verließen. Noch ein letzter Blich zurück.

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Nun ging es in langen Serpentinen, kienschonend hinab zum Endpunkt. Die Aussicht auf die Ebene mit dem Lake Rotoraira war sehr schön. In der Ferne war der Lake Taupo zu sehen.

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Die braunen Wiesen erinnern an Afrika.

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Auf halben Weg war neben dem Weg ein Einschlagkrater vom letzten Ausbruch eines Seitenkraters des Vulkangebietes zu sehen. Der Stein kam von der gegenüberliegenden Seite von den dampfenden Flächen über eine weite Strecke geflogen.

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Hinunter kamen wir schnell voran. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Gebüschgebiet und nachfolgend der Wald erreicht.

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Auch wenn der Waldweg schön war, zog es sich etwas, bis wir den Endpunkt der Wanderung, den während der Hochsaison gesperrten Ketetahi Parkplatz, erreichten. Wir erwischten einen der letzten Shuttels von Tongariro Expeditions, das uns zu unserem Auto brachte.

Insgesamt waren wir 8 Stunden zu Fuß unterwegs. Die Streckenlänge betrug mit allen Abstechern 22,8 km und rund 1.100 Höhenmeter wurden überwunden.

Am Abend erreichten wir Taupo. Wir nahmen das Abendessen wieder beim Dixie Browns ein. Wieder mit Bestellproblemen beim Bier. Dieses Mal bekamen wir Dosen von einer lokalen Brauerei, wieder mit Zusatzgeschmack.

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Am Nachbartisch überfielen Vögel den Tisch fraßen von den zurückgelassen Essenresten, soviel sie konnten. Die Singvögel sind in Neuseeland überhaupt sehr frech.

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Wir parkten wieder neben dem Auffälligen Mac Donalds in Taupo, der eine altes Flugzeug als Gastraum hat.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 23. Februar 2026, 13:23:34
Schön für euch, dass die Sonner dann doch noch hervorgekommen ist.  Die Emerald Lakes in dieser Vulkanlandschaft sind der Hammer.   :herz:  Tolle Bilder sind euch da gelungen!   
Der Abstiegsweg schaut ja elend lang aus, kann mir lebhaft vorstellen wie sich das zieht.  Respekt für eure Leistung.

Es war auch mein Gedanke, dass der Rückweg ab dem Aussichtspunkt ja kürzer und vielleicht zu schaffen ist. Den Bildern nach ist er aber auch steiler und geht wahrscheinlich auch auf die Knie? Wir Flachländler sind sowas ja nicht gewohnt.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 23. Februar 2026, 18:36:47
Was für eine tolle Wanderung und was für ein Wetterglück ihr hattet. Herrliche Fotos.

Ich glaube, ich habe noch nie Bilder von dieser Wanderung gesehen und wegen des "alpine" im Namen immer gedacht, das wäre einer Wanderung in den europäischen Alpen ähnlich, aber das ist ja ganz was anderes. Ich bin wirklich begeistert.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Paula am 24. Februar 2026, 10:09:55
das ist wirklich eine tolle Wanderung! Gut zu wissen dass man sie ohne Guide machen kann wenn man den gleichen Weg zurück geht. Ich würde eventuell bis zum blue lake gehen wenn ich es schaffe und dann umkehren. Der Startpunkt der Wanderung liegt ja einiges höher als der Endpunkt, so dass man nicht so viele Höhenmeter runter gehen muss, da habe ich mit den Knien auch Probleme.
Ihr habt schon recht dass ihr den Urlaub nicht ins "höhere Alter" aufgeschoben habt, mal schauen ob ich mich in ein paar Jahren dazu noch aufraffen kann...
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 24. Februar 2026, 20:30:42
das ist wirklich eine tolle Wanderung! Gut zu wissen dass man sie ohne Guide machen kann wenn man den gleichen Weg zurück geht. Ich würde eventuell bis zum blue lake gehen wenn ich es schaffe und dann umkehren. Der Startpunkt der Wanderung liegt ja einiges höher als der Endpunkt, so dass man nicht so viele Höhenmeter runter gehen muss, da habe ich mit den Knien auch Probleme.

Ich glaube nicht, dass es vom Blue Lake zurück viel weniger anstrengend ist. Man muss nochmals hinauf auf den Red Crater. Der Weg von der Blue Lake Seite ist loser feinkörniger Schotter. Wenn es Unsicherheiten bei den Knien gibt, würde ich jedenfalls Wanderstöcke zur Entlastung mitnehmen.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 26. Februar 2026, 19:24:12
18.11.2025   Taupo und Umgebung

Das Wetter für die nächsten beiden Tage war sehr schlecht vorhergesagt. Es gab Überflutungswarnungen für weite Teile der Nordinsel. Auch für Taupo und insbesondere um Rotorua. Wir waren daher überrascht, dass das Wetter in der Früh noch recht gut aussah.

Rasch machten wir uns auf den Weg zu den Huka Falls, um die Zeit zu nutzen. Der Waikato River ist der Abfluss des Lake Taupo und erreicht in einer engen Schlucht die Huka Falls. Unweit vom Parkplatz führt eine Brücke über die Schlucht. Das Wasser fließ hier mit hoher Geschwindigkeit unter der Brücke über Stromschnellen hindurch.

(https://up.picr.de/50539790fq.jpg) (https://up.picr.de/50539789tv.jpg)

https://www.youtube.com/watch?v=vnIqQaLDz0E (https://www.youtube.com/watch?v=vnIqQaLDz0E)

https://www.youtube.com/watch?v=Ye7NpgJlKm4 (https://www.youtube.com/watch?v=Ye7NpgJlKm4)

Wir gingen weiter Richtung Norden und erreichten bald den Aussichtspunkt, bei dem der Waikato River spektakulär in ein bereites Becken stürzt. Gewaltige 200 Kubikmeter Wasser fließen pro Sekunde durch die Schlucht.

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https://www.youtube.com/watch?v=F_ktLrpySd8 (https://www.youtube.com/watch?v=F_ktLrpySd8)

Durch die eingemischten Luftbläschen entstehen die schönen blauen Farben.

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Nach dem Wasserfall fließt der Fluss wieder ruhig in einer dunkelgrünen Farbe.

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Der Weg führt weiter entlang des Flusses durch viele Farnbaume, bis zur Brücke des New Zealand State Highway SH1. 

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Wir überquerten die Brücke und gingen auf der anderen Seite zum Parkplatz zurück. Diesen Weg muss man nicht unbedingt gegangen sein.

Auf halben Wege wird eine Bucht am Fluss erreicht, bei der es warme Quellen geben soll. Wir konnten aber nichts entdecken.

Das Wetter schien noch auszuhalten, so entschieden wir uns zum Wai-o-Tapu Thermalgebiet zu fahren. Nach einer ¾ Stunde war es erreicht. Wir kamen gerade an, als die Fahrzeugkolone vom Lady Knox Geysir ankam. Diesen Geysir haben wir mit Absicht ausgelassen. Er wird einmal pro Tag für die Touristen aktiviert, indem Waschmittel in die heiße Quelle geschüttet wird. Wenn schon ein Geysir, dann wollen wir einen echten sehen.

Nachdem der Eintritt bezahlt wurde, machten wir uns auf den Rundweg. Er führt zuerst zu einer Reihe von Deckeneinbrüchen, die durch Geothermie ausgelöste werden.

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Vorbei an Schlammtöpfen ging es zur Artist´s Platte, von dem aus schon der Champagne  Pool zu sehen war.

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Die Artist´s Platte wurde nun umrundet, um zum Aussichtsbereich des Champagne Pool zu kommen.

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Der Champagne Pool erinnern an die Grand Prismatic Spring im Yellowstone. Leider gibt es keine Aussichtsplattform wie im Yellowstone, aber es lässt sich die Farbenbracht auch so erahnen.

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Hier endet der kleine Rundweg. Wir gingen aber den größten, der an dieversen Aussichtspunkten vorbeiführt.

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Bei einem war ein interessantes Hinweisschild angebracht.

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Tatsächlich trafen wir in einer Talsenke eine Mitarbeiterin des Parkes, die mit einem Handgerät zur Gaskonzentrationsmessung durch den Park wanderte.

Der Endpunkt der großen Schleife ist der Green Lake, wie kann er auch anders heißen. Lieder war es schon zu bewölkt, so konnte er nicht seine volle Farbe zeigen.

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Den Enten scheint das saure Wasser nichts zu machen.

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Der Rückweg führte wieder an Deckeneinbrüchen vorbei. Aus machen war lautes Gebrabbel von kochendem Wasser zu hören. Der Sound von einem Krater wurde für den Film „Herr der Ringe“ verwendet.

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Zum Schluss erreichten wir ein weiteren Tümpel mit hellgrünem Wasser.

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Ein Stück weiter vom Wai-o-Tapu Thermalgebiet, befinden sich der frei zugänglichen und recht aktiven Waiotapu Mud Pool.

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https://www.youtube.com/watch?v=BaSq_DM4p4M (https://www.youtube.com/watch?v=BaSq_DM4p4M)

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Wir fuhren die Hauptstraße Richtung Rotorua weiter und bogen ein paar Kilometer später zum Warm Lake Rotowhero ab. Ein dampfender dunkelgrüner See.

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Wir folgten dieser sehr schlechten Seitenstraße und erreichten bald den Parkplatz des Kerosene Creek. Der Bach wird durch mehrere heiße Quellen gespeist und hat dadurch eine optimale Badetemperatur von rund 35°C. Die Badestellen sind über einen kurzen Weg erreichbar. Es hat bereits zu tröpfeln begonnen, beim Baden im Bach spielt das aber keine Rolle. Zum Schutz des Gewandes und der Schuhe hatten wir unseren Müllsack.

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https://www.youtube.com/watch?v=5FqZmEM9p78 (https://www.youtube.com/watch?v=5FqZmEM9p78)

Das Wasser war sehr angenehm und es war nicht viel los. Wir blieben rund eine Stunde im Wasser.

Als wir die Badestelle verließen, regnete es schon ordentlich. Da keine Wetterbesserung mehr in Sicht war, kehrten wir am mittleren Nachmittag zu unserer Unterkunft zurück.

Zum Abendessen fuhren wir wieder in den Ort und gingen in ein anderes Lokal dem Finn MacCuhal's Irish Pub. Vor dem Pub gibt es einen interessanten Schutzweg über die Straße. Ich denke, dass ist das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass Fußgänger Nachrang haben.

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Im Finn MacCuhal's Irish Pub hatten wir keine Probleme mit der Bierbestellung, da die Kellnerin auf Zack war und verstand, was wir wollten.

Ein kleine Regenpause nutzen wir, um noch zur Promenade des Lake Taupo zu gehen.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 27. Februar 2026, 19:53:19
Toll. die vielen grünen und türkisen Farben der neuseeländischen Gewässer.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 27. Februar 2026, 21:32:12
Beeindruckende Stromschnellen und Fälle! Das Thermalgebiet ist intereesant, kommt jetzt jedoch nicht so farbenfroh rüber wie einiges im Yellowstone NP. Ist vielleicht auch dem bedecktten Himmel geschuldet.

Die Warnsirene sollte für gefährliche Luftqualität / Vulkangase sein? Nicht verkehrt so etwas. Im Vulcano NP, Hawaii, gab es nur Ampelanzeigen dafür. Vielleicht haben wir andere Warnungen aber auch verpasst, denn den einen Tag sind wir von allein wegen Halskratzens und komischen Geruch schnell wieder hinaus.

So eine beheizte Flussbadestelle würde uns auch gefallen  ;D Schade, dass es dann tatsächlich so heftig zu regnen anfing.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 28. Februar 2026, 19:48:26
Beeindruckende Stromschnellen und Fälle! Das Thermalgebiet ist intereesant, kommt jetzt jedoch nicht so farbenfroh rüber wie einiges im Yellowstone NP. Ist vielleicht auch dem bedecktten Himmel geschuldet.


Ja, dass stimmt. Mit dem Yellowstone ist nichts vergleichbar. Vielleicht Kamtschatka, ab wer kommt schon zu den Thermalgebieten von Kamtschatka  :gruebel: :weissnicht:
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 01. März 2026, 08:11:44
19.11.2025   Taupo - New Plymouth

Die ganze Nacht hatte es kräftig durchgeregnet. Wir fuhren am Morgen in den Ort, um zu frühstücken. Beim Frühstück beratschlagten wir, was wir mit diesem Tag machen. Wir beschlossen Taupo zu verlassen und einen Tag früher in die Egmont Region zu fahren. Die letzte Nacht in Taupo ließen wir verfallen. In New Plymouth fand ich eine günstige Unterkunft. Auch das Wetter soll an der Westküste besser sein.

Auf dem Weg nach New Plymouth liegen die Waitomo Caves. In diesen Höhlen leben eine spezielle Art von Glühwürmern. Die kurze Tour mit dem Boot durch die Höhlen ist von den Tourbusen auf Wochen ausgebucht. Es blieb uns daher nur die Glühwürmer, gemeinsam mit einer Tropfsteinhöhlentour durch die Ruakuri Cave zu besichtigen. Egal welche Tour besucht wird, die Preise sind gesalzen, wie überall wo Eintritt verlangt wird.

Beim Visitor Center stand wieder zwei Pou

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Der Eingang über einen Spiralgang in die Höhle ist spektakulär.

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Angelangt in der Höhle, wurde zuerst ein Bereich mit Tropfsteinen erreicht.

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Danach kam der Höhepunkt die Glühwürmer. Die Würmer sind nicht wie unsere in Europa. Sie fliegen nicht, sondern sitzen an den Wänden in bestimmten Höhlen. Von den Glühwürmern hängen dünne Fäden herab. Mit ihrem Leuchten locken sie Insekten an, die sich in die Höhle verirren. Die Tiere verfangen sich in den Fäden und dienen dann als Nahrung.

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Die blauen Lichtpunkte an den Wänden schauen in der Dunkelheit sehr gut aus. Auf den Bildern sind sie leider weiß.

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Der weitere Weg führte an einem Rinnsal vorbei, das über Steinen floss. In der Höhle hat sich das Rinnsal aber angehört wie ein rauschender Fluss. Mit den Glühwürmern war sehr schön.

https://www.youtube.com/watch?v=fXcIaHT0vWg (https://www.youtube.com/watch?v=fXcIaHT0vWg)

Wir erreichten einen großen Raum mit weiteren Tropfsteinen.

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Auf dem Rückweg kamen wir bei einer vertikalen Röhre vorbei, die bis zur Erdoberfläche reichen soll.

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Der Weg führt nochmals zur den Glühwürmern, bevor wir die Höhle nach 1 ½ Stunden wieder verließen.


Nach New Plymouth war es noch eine 2 ½-stündige Fahrt. Der Regen hatte aufgehört und es waren sogar erste Auflockerungen zu sehen.

Auf dem Weg stach uns besonders ins Auge, dass die Neuseeländer ihr Land vergiften. Das Gras an den Straßen wird nicht gemäht, sondern vermutlich mit Roundup freigespritzt. Auch die Wiesen, auf denen die Kühe weiden, sind abschnittsweise braun. Wie beobachteten einen Bauern, der seine Wiese gerade mit einem Tankanhänger „behandelte“.

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Die Kühe werden auch anders gehalten als bei uns. Es sind viele Tiere auf engen Raum eingezäunt und sie werden anscheinend alle paar Tage auf eine andere Wiese getrieben.

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Gegen Abend erreichten wir New Plymouth und bezogen unser Zimmer beim Heta Bed and Breakfast etwas außerhalb. Zum Abendessen sind wir in den Ort gefahren. Anscheinend hatten wir nun den Dreh heraus, wir bekamen wieder ein richtiges Bier. Zum Sonnenuntergang machten wir einen Sparziergang an der Strandpromenade. Als wir ankamen, war Richtung Hafen viel Polizei zu sehen und es wurde gerade alles abgesperrt. Wir gingen daher in die andere Richtung.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 02. März 2026, 18:19:13
Tropfsteinhöhlen kennt man ja, aber die Glühwürmchen machen den Besuch dann zu etwas Besonderem.

Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 03. März 2026, 10:41:36
Tropfsteinhöhlen besucen wir auch immer wieder gern  ^-^ Und hier gibt es als Bonus auch noch besondere Glühwürmchen zu sehen
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 03. März 2026, 18:52:12
20.11.2025   New Plymouth – Stratford

Dieser Tag sollte deutlich besseres Wetter bringen. Beim Durchstöbern der Nachrichten in der Früh sahen wir, dass der Polizeieinsatz mit einer Messerstecherei zu tun hatte. Eine Person wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Das Frühstück war wieder im Kühlschrank vorbereitetes, aber ein wesentlich besseres als in Taupo. Danach fuhren wir zum Paritutu Rock beim Hafen. Der markante Felsen konnte bestiegen werden. Der Weg zum Aussichtspunkt ist nicht ohne und mit einer Kette im oberen Teil gesichert.

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Leider ist diesig und die Sicht nicht besonders gut.

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Auf der anderen Seite des Felsens befindet sich die Black Beach. Hinunter gingen wir nicht, da vom Meer herein ein kräftiger Regenschauer aufzog.

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Das Highlight der Gegend ist der Egmont-Nationalpark, mit dem formschönen und von weitem in der Ebene sichtbaren 2.518m hohen aktiven Stratovulkan Mount Taranaki. Der letzte Ausbruch fand 1854 statt. Er ist so monströs, da die Ebene auf Meeresniveau liegt und er frei in der Ebene steht. Das Blöde ist nur, dass es nur wenige Tage im Jahr gibt, an denen er wolkenfrei ist. Auch an diesem Tag versteckte sich der Berg ab der Hälfte hinter Wolken. Das Schutzgebiet erstreckt sich kreisförmig mit einem Radius vom 9,6 km um den Vulkan.

Der Mount Taranaki hat mehrere Zufahrtsmöglichkeiten. Wir fuhren die Hauptstraße um den Berg auf die andere Seite, hier schien die Bewölkung geringer zu sein. Eine Stichstraße führt von Stratford hinauf zum Dawson Falls Visitors Center auf rund 900m. Im Nationalpark ist noch der ursprüngliche Wald zu sehen.

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Mehrere Wanderwege beginnen hier. Auch an diesem Ort steht ein Pou. Die leuchtenden Augen sind Innenseiten von Muscheln.

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Wir entschieden uns für den Rundweg zu den Wilkies Pools. Der Weg führt sehr schön durch den Wald hinauf zu den Pools.

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Durch die feuchte Luft sind die Bäume mit Flechten und der Boden dicht mit Moos bewachsen.

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Bei einem Aussichtspunkt vor einer Brücke zeigte sich kurz der schneebedeckte Gipfel des Vulkans.

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Auf der anderen Seite der Bücke gab es einen Blick in die Ebene mit schönen Wolkenformationen.

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Nach der Brücke sind über Stock und Stein die Wilkies Pools zu erreichen. Es handelt sich um mehrere kleine Wasserfälle, die schöne Ausschwemmungen im Felsen erzeugt haben.

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Zurück geht es wieder durch knorrige Bäume und kleinen Wasserfällen zum Visitor Center.

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https://www.youtube.com/watch?v=iIoABL3gf4Y (https://www.youtube.com/watch?v=iIoABL3gf4Y)

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Kurz nach dem Visitor Center ist bei einem kleinen Parkplatz der Beginn des Weges zu den Dawson Falls. Zuerst besuchten wir den Aussichtspunkt. Viel schöner ist es aber die Stufen hinunter zur Basis des Wasserfalls.

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Es war nun kurz nach Mittag. Bevor wir zur nächsten Zufahrt des Vulkans fuhren, wollten wir zu unserer Unterkunft dem Regan House in Stratford fahren. Wir hatten auch die Hoffnung, dass sich inzwischen die Wolken etwas lichteten.

Das Regan House wird von einem älteren Ehepaar in einem stielvollen Haus in einem sehr schön angelegten Garten betrieben. Lang dürfte es diese Unterkunft nicht mehr geben, da vor der Einfahrt ein Schild „For Sale“ steht. Wir wurden von der Gastgeberin herzlich empfangen und konnten schon unser Zimmer beziehen. Nach einigen Erklärungen über das wichtigste der Umgebung, fragte sie, wann wir das Frühstück haben wollten. Wir sagten, dass wir am nächsten Tag früh auf müssten, da wir eine lange Wanderung geplant hätten. Sie meinte, da werdet ihr ein Frühstück brauchen und wann wir denn wegwollten. Ich sagte 5 Uhr 15 wäre optimal. Sie sagte überraschenderweise zu unserer Freude zu uns ein Frühstück zu machen.

Leider haben sich die Wolken um den Mount Taranaki noch nicht verzogen, die Wolkenbasis scheint aber höher zu sein. Wir fuhren trotzdem zum Stratford Plateau auf 1.150m Seehöhe. Der riesige Parkplatz liegt unterhalb der Wolkendecke und die Aussicht war hervorragend. In der Ferne leuchtete unter der Wolkendecke dunkelblau das Meer herauf. Es waren nur wenige Autos zu sehen.

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Die Vulkanspitze war weiterhin hinter Wolken versteckt.

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Von diesem Parkplatz führt ein Weg zuerst zu einer Materialseilbahn und danach als Fußweg zu einer neu errichteten spektakulären Brücke über die Schlucht das Manganui Rivers. Der Fluss führt momentan kein Wasser.

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Die Brücke scheint für so machen ein psychologisches Hindernis zu sein. Manche drehten nach den ersten Schritten um, andere schritten ängstlich darüber.

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Sie wurde als sicherer Zugang zum Manganui Skigebiet errichtet. Es ist nur zu Fuß erreichbar. Dh die ganze Ausrüstung muss vom Parkplatz heraufgetragen werden. Vereinsmitglieder dürfen dann wenigstens die Lastenseilbahn nutzen. Zwei Schlepplifte führen den Berg hinauf.

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Als wir die geschlossene Manganui Lodge erreichten, begann sich die Wolkendecke abzusenken. Bald waren wir vom Nebel umschlossen. Wir machten uns daher auf den Rückweg.

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Vor dem Abendessen versorgten wir uns für die morgige Wanderung noch mit Lebensmittel. Für 18 Uhr hatten wir auf Anraten einen Tisch im Colonel Malone's Restaurant & Bar reserviert. Das war auch notwendig, das Lokal war voll.

Wir wurden von der netten älteren Frau bedient, bei der wir zu Mittag reserviert hatten. Die Bierbestellung funktionierte bei ihr hervorragend.

Auf dem Rückweg zum Regan House sahen wir, dass der Vulkangipfel im Sonnenuntergang wolkenfrei war.

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Als wir in die Straße zum Regan House einbogen, sahen wir, welchen tollen Namen diese Überlandstraße hat.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 04. März 2026, 18:01:55
Toll, dass ihr am Abend den Vulkan doch noch sehen konntet. Und die Wanderung war auch ohne Gipfelblick lohnenswert.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 05. März 2026, 20:12:54
Wieder interessante Wanderungen, schade, dass das Wetter nicht so mitgespielt hat. Immerhin war euch am Abend noch ein Blick vergönnt.

Über die Brücke würde ich wenn, dann auch ziemlich eiligen Schrittes gehen  8) Als Zugang zum Skifahren wäre mir das Geschleppe da hoch auf jeden Fall zu weit  :P
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 06. März 2026, 18:42:55
21.11.2025   Pouakai Crossing

Tatsächlich war das Frühstück um 5 Uhr 15 fertig. So konnten wir überpünktlich nach rund einer Stunde Fahrzeit am Mangorei Road Car Park sein. Schon auf der Anfahrt war zu sehen, dass es an diesem Tag Kaiserwetter gab. Nur eine ganz tiefe dünne Wolkenschicht war an manchen Stellen zu sehen.

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Der Parkplatz ist der Endpunkt des Pouakai Crossing und Ausgangspunkt für zahlreiche andere Wanderungen. Kurz vor 7 Uhr kam der Shuttle Bus aus New Plymouth. Als wir abfuhren, war der Bus halb gefüllt. Es wird auf dem Weg daher nichts los sein, da zu keiner anderen Zeit Shuttle Buse fahren. Nach einer ½ Stunde haben wir den Ausgangspunkt das Mt Egmont Visitor Center auf 940m erreicht. Der Vulkan thront über dem Parkplatz.

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Der Weg führt zuerst durch das Gebüsch. Die Sträucher und das Moos ergeben wieder eine sehr schöne Umgebung.

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Bald ist die Gebüschgrenze auf ca. 1.400m erreicht. Das Wetter war perfekt. Wir waren über der dünnen Nebeldecke und der mit Schneeresten bedeckte Vulkangipfel vor uns.

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Auch hier gab es die Warnschilder, die auf eine große Gefahr hinweisen. Der Weg war aber nie auch nur ansatzweise gefährlich.

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Nach diesem Anstieg ging es der Vulkanflanke entlang, mit spektakulärer Aussicht auf die weite vom Hochnebel bedeckte Ebene.

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In der Ferne ist der Schicksalsberg zuerkennen.

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In der Bergflanke ist der Weg gut zu erkennen.

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Wie überall in Neuseeland sind am Wegesrand unzählige Fallen mit Giftköder aufgestellt, um unerwünschte eingeschleppte Tiere wie Ratten, Nerze, Possums usw. zu eliminieren.

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Ein Einschnitt nach dem anderen wurde hinüber zum Holly Hut durchwandert.

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Nach einiger Zeit war in der Ferne eine Grasebene zu sehen, in dem wir den Mirrow Lake vermuteten. Er soll der Höhepunkt der Wanderung sein. Es war auch zu erkennen, dass die Nebeldecke anstieg. Wir beschleunigten daher, damit uns der Nebel nicht einen Strich durch die Rechnung macht.

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Nun ging es rasch an der Nordseite des Vulkanes hinab zum Holly Hut.

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Die Holly Hut ist eine unbewirtschaftete Berghütte und Schlafstelle. Diese Hütten sind in Neuseeland generell nicht bewirtschaftet. Bei der Hütte legten wir eine Jausenpause ein.

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In der Hütte hängt eine Beschreibung, wie Spuren der Kiwis erkannt werden.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 08. März 2026, 12:11:11
Ah, endlich mal Prachtwetter  ^-^ Ein toller Weg so quasi über den Wolken. Dann hoffe ich mal, dass die nicht allzu sehr näher gekommen sind.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 08. März 2026, 17:05:45
Ah, endlich mal Prachtwetter  ^-^ Ein toller Weg so quasi über den Wolken. Dann hoffe ich mal, dass die nicht allzu sehr näher gekommen sind.

Vom Wetter her ist Neuseeland etwas problematisch. Die Insel liegt quer im Westwindband, daher ist es sehr unbeständig und es gibt oft Unwetter.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 08. März 2026, 17:08:18
21.11.2025   Pouakai Crossing   Teil 2

Nach dieser Pause machten wir uns wieder auf den Weg. Wir sahen, dass der Nebel weiter heraufgekommen war. Das bereitete uns Sorgen, dass er die Grasebene vor uns, auf der wir den Mirror Lake vermuteten, zuerst erreichen würde.

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Gleich nach der Hütte begann ein landschaftlich außergewöhnlich schöner Weg.

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Dieses mit hohem braunem Gras bedeckte Becken war landschaftlich mit dem mächtigen Vulkan im Hintergrund ein Höhepunkt der gesamten Reise.

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Nach dem Bach im Becken, vermuteten wir die Abzweigung zum Mirror Lake.

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Die Angst vor dem Nebel war unbegründet, da es nach diesem Becken wieder länger einen Berg hinauf ging. Die Aussicht von diesem Weg hinauf war vom Feinsten. Wir konnten gar nicht genug bekommen.

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Oben angekommen tauchten wir wieder in einen Wald ein, der nach uns oder in die Landschaft zu greifen schien.

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Es ging nun einem Bergrücken entlang zur Abzweigung zum Mirror Lake. Die Aussicht war auch hier mit dem dominanten Vulkan wieder traumhaft.

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In der Ferne war das Meer zu sehen.

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Was für eine Farbenpracht.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 09. März 2026, 18:18:51
Wow, was für eine tolle Landschaft und dazu noch das herrliche Wetter.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 10. März 2026, 18:56:28
21.11.2025   Pouakai Crossing   Teil 3

Bei der Abzweigung gibt es einen Aussichtspunkt mit Info-Tafeln. Vom Holly Hut kommend kann die Abzweigung leicht übersehen werden, da der Mirror Lake nicht angeschrieben ist.

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Der Ausgebaute Weg führt spektakulär durch die Landschaft. Er schien ins nichts zu gehen.

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Bei Mirror Lake war leider eine Baustelle. Der Boardwalk wurde neu errichtet. Trotzdem konnten bei günstigem Wind tolle Bilder gemacht werden.

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Weil es hier so schön war, verbachten hier eine längere Rast. Der See diente als Kultstätte und steht unter besonderen Schutz der Maori.

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Es waren deutlich mehr Leute hier, da die meisten direkt vom Mangorei Road Car Park heraufkamen.

Als wir wieder zurück bei der Abzweigung waren, ergaben eine Nebelschicht und der Vulkan ein schönes Schauspiel ab. Der Nebel versuchte den Vulkan zu umzingeln.

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Von der Abzweigung weg, ging es nun nur noch die knapp 700 Höhenmeter durch Gebüsch und den Wald hinab zum Parkplatz. Kurz nach der Abzweigung befindet sich der Pouakai Hut in schöner Lage.

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Diese Wanderung hat uns ebenso gut gefallen, wie die Tongariro Überquerung. Sie war 21,1 km lang und hatte etwas mehr als 900 Höhenmeter. Wir waren zu Fuß 8 Stunden und 40 Minuten unterwegs. Schöner ist der Weg in die andere Richtung. Den Vulkan hat man dann immer vor sich. Der Wermutstropfen ist, dass 400 Höhenmeter mehr zu überwinden sind.

Zum Abendessen sind wir wieder zum Colonel Malone's Restaurant & Bar gefahren. Die Kellnerin von gestern war nicht da, sondern eine jüngere. Sie hat überhaupt nicht verstanden, was wir wollten. Sie brachte uns ein Bier, das extrem schmeckte. Einen anderen Kellner, den wir zur Hilfe holten, schnaufte durch und verdrehte die Augen, als er von unserer Kellnerin erfuhr, was sie uns gebracht hatte. Es war ein Craft Bier mit fast 10% Alkohol.

Zum Sonnenuntergang waren wir zurück bei unserer Unterkunft und besichtigten den gepflegten Garten.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 11. März 2026, 11:13:10
Eine weitere tolle Wanderung!

Mit der Gräserebene, den Wald mit den urig knorrigen Bäumen und als Höhepunkt der Vulkankegel und der See eine fantastische Landschaft  :herz:

Die Unterkunft schaut auch ausgesprochen nett aus. Wo bucht man so etwas?
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 11. März 2026, 18:36:53
Eine wirklich tolle Wanderung, ganz anders als die Tongariro Crossing, aber genauso beeindruckend.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 12. März 2026, 20:36:30

Die Unterkunft schaut auch ausgesprochen nett aus. Wo bucht man so etwas?

Diese Unterkunft habe ich auf Bookingcom gefunden und sehr früh gebucht.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 12. März 2026, 20:50:17
22.11.2025   Stratford - Auckland

Beim Frühstück fragten wir die Besitzerin, warum das Haus verkauft werden soll. Sie sagte, dass die Kinder wo anders leben und sie für das große Haus und dem Garten schon zu alt sind. Sie suchen schon seit 2 Jahren einen Käufer. Es muss der richtige sein, der den Garten zu schätzen weiß. Den Bauträgern, die großes Interesse haben, wollen das Grundstück nicht verkaufen.

Es war fast wolkenlos, als wir uns auf den Weg machten. Der Vulkan steht in seiner vollen Pracht in der Landschaft.

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Da das Wetter so schön ist fuhren wir nochmals zum Stratford Plateau hinauf. Bei Sonnenschein und klarer Sicht kommt die Brücke und die Aussicht noch viel besser zur Geltung.

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Es sind auch gut die Bergstation des Schigebietes und die Sicherheitszäune der Piste zu sehen.

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Auf der Brücke ist es auch gleich viel spektakulärer.

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Nach diesem kurzen Ausflug ging es Richtung Auckland. Wie bei der Herfahrt zuerst entlang der Westküste. Zwischen Inglewood uns Waitara war eine Baustelle mit wechselseiteigen Anhaltungen. In der Mitte der Baustelle wurden wir offensichtlich gezielt von einer Frau mit Tablett fotografiert. Uns war nicht bewusst, was wir falsch gemacht haben könnten. Bis jetzt wurde noch nichts vom Vermieter abgezogen, hoffentlich bleibt das so. Verkehrsstrafen sind in Neuseeland teuer. Die Straßen sind in Neuseeland eher im schlechten Zustand. Auch auf den Hauptverbindungen können unvermutet große tiefe Schlaglöcher vorkommen.

Unser erstes Ziel an der Küste waren die White Cliffs. Wir hatten schon befürchtet, dass wir wegen der Flut nicht auf den Strand können. Genauso war es auch.

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Gleich erging es uns klarerweise bei den Three Sisters and the Elephant Rock. Hier gab es wenigstens gegenüber einen schönen wenig besuchten Aussichtspunkt.

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In der Ferne schaut der Vulkangipfel über der Wolkengrenze hervor.

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Beim Aussichtspunkt besuchten wir noch einen alten Friedhof aus der Zeit der Einwanderer.

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Unser Hauptziel an diesem Tag war das Otorohanga Kiwi House. Neben anderen Tieren und Vögeln Neuseelands gibt es hier ein spezielles Kiwi Gehege. Zuerst besuchten wir die Geckos. In Terrarien werden verschiedene Arten gehalten. Gar nicht so einfach sie zu entdecken.

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In großen Vogelgehegen wurden verschiedene einheimische Vögel gehalten. Auch sie versteckten sich recht gut.

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Als wir bei einem Wassertümpel vorbeikamen, war gerade eine Führung und es wurden riesigen Ale angefüttert.

Zum Schluss gingen wir zum Höhepunkt dem Kiwi Gehege. Kiwis sind nachtaktiv, daher muss im Gehege eine Vollmondnacht simuliert werden, damit sie zu sehen sind.

(https://up.picr.de/50596539hy.jpg)

Als wir ins Gehege traten, sahen wir eine Zeitlang wenig bis nichts. Erst als sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnten Details erkannt werden. Es brauchte nun Geduld. Nach einiger Zeit war im Hintergrund Bewegung zu sehen und wir konnten einen kurzen Blich auf diesen sonderbaren Vogel erhaschen. Danach geschah für längere Zeit nichts. Die weinigen Besucher hatten meist keine Geduld und verließen das Gehege gleich wieder.

Plötzlich tauchte der Kiwi vor uns auf und wir konnten ihn gut beobachten. Mir gelang sogar ein halbwegs brauchbares Foto.

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Im Verhältnis zum Vogel ist das Ei, das sie austrägt, riesig.

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Nach diesem Erlebnis fuhren wir direkt nach Auckland. Außer dass es vor Auckland wieder einmal kurz geregnet hatte, verlief die Fahrt ereignislos. In Auckland hatte ich wegen dem frühen Frühstück das JetPark Auckland Airport Hotel gebucht. Als wir ankamen, fand genau vor unseren Augen eine Taufe im Pool des Hotels statt.

Es war noch früher Abend, so fuhren wir zum Otuataua Stonefields Reserve einer historischen Stätte der Ureinwohner und es gab auch Pseudokrater zu sehen. Wir machten einen ausgiebigen Spaziergang durch die weitläufige parkähnliche Anlage. Natürlich darf ein Pou nicht fehlen.

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Als wir in das Hotel zurückkamen, packten wir unsere Gepäckstücke für den morgigen Flug. Wir waren schon sehr gespannt.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 13. März 2026, 18:28:24
Die nochmalige Fahrt zum Stratford Plateau hat sich gelohnt, ein wunderbarer Anblick bei Sonnenschein.

Über die Flut haben wir uns gerade an der Algarve auch öfters "geärgert", das ist schon schade, wenn man nicht an den Strand kann und die Felsformationen "von unten" anschauen, aber immerhin auch von oben sieht es toll aus.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 14. März 2026, 12:01:18
Diese Unterkunft habe ich auf Bookingcom gefunden und sehr früh gebucht.

Habe schon gehört, dass man in Neusseland Unterkünfte sehr früh buchen sollte.

Wunderschön das Stratford Plateau nochmals bei Sonne gesehen zu haben. Schade, dass ihr nicht an die Strände konntet. Die Felsen sehen aber auch von oben sehr gut aus. Wir haben zwar eine Gezeiten App, achten aber auch nicht immer darauf.  8)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 14. März 2026, 19:48:27
23./22.11.2025   Neuseeland – Cook Inseln

Das Hotel warb mit dem frühen Frühstück um 5:30 Uhr, aber zu dieser Zeit gab es nur ein paar Brötchen. Das ganze Frühstück wir erst um 6 Uhr aufgebaut. Das ging sich für uns noch aus, damit wir spätestens um 8:30 das Gepäck abgeben konnten.

Die Fahrzeugrückgabe verlief problemlos. Die Gepäckaufgabe über automatische Check In Schalter ebenfalls. Überpünktlich waren wir im internationalen Wartebereich.

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Pünktlich hoben wir mit einer sehr modernen Boeing 787 von Air New Zealand ab. Das Service war hervorragend und auch das Essen schmeckte sehr gut. Diese Fluglinie können wir empfehlen. Nach rund 3 ½ Stunden über dem Pazifik begann der Landeanflug auf Rarotonga der Hauptinsel der Cook Inseln.

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Leider habe ich bei der Sitzplatzlotterie beim Buchen des Fluges für diesen Flug Sitzplätze auf der falschen Seite ausgewählt. Durch den Ostwind saßen wir auf der, der Insel abgewandten Seite. Die Landebahn ist kurz. Daher musste der Pilot das Flugzeug voll abbremsen, damit es sich bis zum letzten Meter der Landebahn ausging. Der erste Eindruck aus dem Flugzeugfenster entsprach schon eher den Südseevorstellungen.

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Durch den Flug wurden wir innerhalb von fast 4 Stunden um einen Tag jünger. Die Cookinseln befinden sich auf der anderen Seite der Datumsgrenze. Wir sind praktisch zum 22 November zurückgeflogen.

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Rarotonga ist die Hauptinsel der Cook Inseln und liegt mitten im Pazifik.

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Als das Flugzeug verlassen wurde, durfte bis zum Verlassen des Flughafengebäudes nicht fotografiert werden. Das wurde ganz streng kontrolliert und jeder sofort aufgefordert, das Handy wegzustecken. Was hier so geheim war erschloss sich uns nicht. In dem für die vielen Menschen zu kleinen Einreisebereich wurden alle von einem Sänger mit einheimischer Musik begrüßt.

Die Einreise zog sich, da von den Grenzbeamten alles sehr genau kontrolliert wurde. Neben dem Pass mussten die Rückflugbestätigung und die Hotelbuchung vorgezeigt werden. Bei uns ging es rasch, aber andere Passagiere hatten langen Erklärungs- und Diskussionsbedarf. Die nächste Hürde war die Biokontrolle, aber auch das meisterten wir.

Beim Ausgang wartete schon uns Shuttle von KaiMani Shuttles zu unserer Unterkunft. Zur Begrüßung bekamen wir je einen duftenden Lei. Mit dem Duft der Blumen kam gleich richtiges Südsee-Felling auf. 

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Die Insel ist klein. Nach rund 10 Minuten waren wir schon bei der Unterkunft der Tipani Villa Sovereign Palms CI , die noch nicht so bekannt sein dürfte, da wir dem Fahrer den Weg weisen mussten.
 
Von den Besitzern Stan und Angela wurden wir mit einem herzhaften „Kia Orana“ begrüßt. Es wurde uns ausführlich die große Wohnung gezeigt und alles Notwendige für die Umgebung erklärt. Ich fragte Stan, ob es in der Nähe ein Geschäft gibt. Ich hatten vergessen den Sonnenschutz aus meinem Rucksack zu geben. Es wurde uns am Flughafen in Auckland abgenommen. Er meinte, dass ist kein Problem. Er fährt mit mir in den Hauptort Avarua, dort gibt es einen Supermarkt.

Auf der Fahrt unterhielten wir uns über Land und Leben auf den Cook Inseln. Der Grund gehört seiner Mutter. Er und Angela wollen die Gebäude zur Vermietung ausbauen. Wenn ich schon beim Supermarkt war, kaufte ich auch gleich Wasser und die Zeitung für Stan. Auf der Rückfahrt kamen wir bei einer Brauerei gleich in der Nähe unserer Unterkunft vorbei. Als ich ihn fragte, wie lange sie geöffnet sei, meinte er, dass er mir das Bier besorgen wird. Das sie billiger, da er Tauschflaschen hat.

Tatsächlich brachte er uns gleich darauf 4 Flaschen. Bezahlen ließ er sie uns nicht. Das kühle Bier schmeckte in dieser Umgebung hervorragend.

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Natürlich wollten wir rasch zum Stand.

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Da gerade Ebbe war, war nicht viel Wasser in der Lagune. Wir konnten daher zu Fuß den kurzen Weg hinaus zum Riff gehen, an dem mit lautem Krachen der pazifische Ozean anschlug.

Im Wasser war einiges zu sehen.

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Viele violette Seeigel

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Wieder einer von den blauen Seesternen.

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Korallen

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Die unvermeidlichen Seegurken

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Und Muscheln mit leuchtend blauem Mund.

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Draußen beim Riff ist ein ordentlicher Wellengang und strandähnlich.

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Von hier draußen gab es einen schönen Blick zurück auf die Insel.

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Wir spazierten den Strand entlang. An sich war alles Südsee pur, nur die freilaufenden Hunde störten etwas. Bald erreichten wir ein Restaurant direkt am Sandstand. Wir waren früh dran und bekamen den vordersten Platz im Sand fast am Meer.

Ein tolles Plätzchen so richtig entspannend. Wir waren auf der Westseite der Insel, dass sollte einen schönen Sonnenuntergang ergeben.

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Zum Essen nahm ich ein 3-gängiges Menü mit Fisch. Über die Zubereitung des Fisches entstand eine Diskussion mit dem Kellner. Wir sind es gewohnt den Fisch durchgebraten zu zubereiten. Es wollte aber, dass ich ihn zubereiten lasse, wie es auf Rarotonga der Brauch ist. Er war richtig glücklich, als ich einwilligte.

Als Vorspeise gab es einen Garnelensalat.

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Der Fisch war der beste Fisch, den ich bisher gegessen hatte. Er war nur ganz kurz auf beiden Seiten angebraten. Ansonsten war er roh. Das Fleisch zerfiel auf der Zunge und der leichte Geschmack der Gewürze war hervorragend.

Dazu kam noch fast kitschig der Sonnenuntergang.

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Zum Abschluss gab es noch einen Schlummertrunk.

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Zurück wollten wir auch über den Strand. Davon kamen wir aber schon nach wenigen Metern ab. Die freilaufenden Hunde waren uns nicht geheuer. Vor allem einer fletschte richtig die Zähen. Ich leuchtete ihm mit der Lampe des Handys in die Augen. So blieb er auf Distanz.

Wir gingen daher auf der auf der Hauptstraße zurück. Der wenige Verkehr ist hier keine Gefahr, da nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf und daran halten sich die Inselbewohner.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Silv am 15. März 2026, 14:28:07
Die Landschaft ist ja ein Traum!

Mit dem fast rohen Fisch hätte ich wahrscheinlich ein Problem. Da ist doch dann die Konsistenz eher schwabbelig, oder? Dafür sieht das Bier beim Sonnenuntergang verlockend aus  ^-^
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 15. März 2026, 20:32:32
Die Landschaft ist ja ein Traum!

Mit dem fast rohen Fisch hätte ich wahrscheinlich ein Problem. Da ist doch dann die Konsistenz eher schwabbelig, oder? Dafür sieht das Bier beim Sonnenuntergang verlockend aus  ^-^

Zu meiner Überraschung war der Fisch überhaupt nicht schwabbelig. Ganz im Gegenteil, das Fleisch war zart, ähnlich einem lang gekochten Rindfleisch in einem Gulasch. 
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 15. März 2026, 20:51:07
Hatte ebenfalls die Frage zum fast rohen Fisch  ;) Und die Antwort überrascht mich jetzt auch. Bei den Getränken tendiere ich dann eher zu dem Cocktail  ;D

Ein schöner erster Eindruck von den Cook Inseln. Cool, dass man die Unterwasserwelt anschauen kann ohne zu schnorcheln.  Einen blauen Seestern habe ich noch nie gesehen, am besten gefällt mir aber die Muschel mit dem blauen Mund.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 16. März 2026, 18:42:48
Toll, was man da ganz ohne Schnorcheln im Wasser sehen kann.

Mit den freilaufenden Hunden hätte ich meine Probleme, aber wenn man entlang der Strasse nicht von ihnen belästigt wurde, gab es ja eine Lösung.

In Neuseeland wart ihr "nur" auf der Nordinsel - weil euch die interessanter erschien?
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 16. März 2026, 18:55:48

In Neuseeland wart ihr "nur" auf der Nordinsel - weil euch die interessanter erschien?

Die ursprüngliche Planung sah die Nord- und Südinsel vor. Umso mehr ich mich mit dem Wetter beschäftigt habe, umso weniger wollte ich dort hin. Der November entspricht bei uns dem Mai und entsprechend launisch ist das Wetter. Im nachhinein war die Entscheidung bezüglich dem Wetter richtig und möchte keinen Tag auf den Südseeinseln missen.

Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 17. März 2026, 19:30:50
23.11.2025   Rarotonga - Aitutaki

Zum Frühstück gingen wir zu einem nahen Kaffee, Haus kann man nicht sagen, da alles im Freien ist. Daneben stand ein Weihnachtsbaum in voller Blüte.

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Danach gingen wir zum Strand. Wir genossen die Ruhe und das Rauschen des Meers.

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Nach einiger Zeit kamen Stan und Angela den Strand herauf. Sie hatten einen Morgenspaziergang unternommen. Mit dabei hatten sie einen Sack, mit dem sie Müll und Glassplitter einsammelten. Auf allen Inseln auf denen wir waren, inklusive Neuseeland, gab es praktisch keine Vermüllung. Stan und Angela verabschiedeten sich von uns, da sie zur Sonntagsmesse gehen und bei unserer Abreise nicht da sein werden.

Nach einiger Zeit gingen wir zurück zu unserer Unterkunft. Just in dem Moment, als wir um die Ecke kamen, für das Shuttle zum Flughafen in den Hof ein. Schön, dass das so gut funktioniert.

Eine ¾ Stunde vor dem Abflug nach Aitutaki waren wir wieder am Flughafen. Der Check In bei Air Rarotonga verlief problemlos. Eine Gepäckskontrolle, weder Aufgabe noch Handgepäck, vor dem Einsteigen gab es nicht.

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Sogar der rote Teppich wurde ausgerollt.

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Mit der 2-motorigen Maschine ging es Richtung Aitutaki. Heike hatte zwar einen Fensterplatz, aber der Flügel war etwas im Weg. Der Flug dauerte 50 Minuten und führte exakt Richtung Norden. Er war komplett ruhig. Der Anflug auf das Atoll war sehr schön. Plötzlich taucht aus dem tiefblauen Meer, dieser hellblaue-türkise Farbklecks auf.

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Am Flughafen, eine Holzhütte, wartete schon die Besitzerin unserer Unterkunft den Tai'inu Bungalows mit einem sehr schönen Lei. Wieder wurden wir herzlich begrüßt.

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Nachdem die Koffer verladen waren, machte sie mit uns eine kleine Rundfahrt bis zum Hafen im Hauptort und wieder zurück zu unserer Unterkunft. Sie zeigte uns dabei alles Wichtige und wir kauften gleich etwas Wasser.

Unsere Hütte für die nächsten 4 Nächte war nicht direkt am Strand der Westküste, sondern etwas dahinter und mit allem ausgestattet, was es braucht. Auch ein Mietmoped stand zur Verfügung.

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Aitutaki ist vulkanischen Ursprungs, wie die meisten Inseln in der Südsee. Durch die Bildung von Korallenriffen hat sie das heutige Aussehen bekommen. Die Lagune ist 50 km2 groß und bekannt durch ihre langen unberührten Sandstände an den äußeren Inseln, sowie der unglaublich kraftvollen Farben. Auf der Insel leben rund 1800 Menschen.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir gleich zum Strand.

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Wir spazierten den Sandstrand entlang bis wir auf ein Restaurant dem Resort Tava'e - Restaurant & Bar mit Strandterrasse trafen. Hier aßen wir eine Kleinigkeit und reservierten für den Abend einen Tisch.

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Den Nachmittag verbrachten wir am Strand, bevor wir zum Abendessen und zum Sonnenuntergang wieder zum Restaurant gingen.

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Wir waren schon sehr gespannt auf den nächsten Tag mit der Tour durch diese atemberaubende Lagune. Ach ja, der Schlummertrunk darf natürlich nicht fehlen.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 18. März 2026, 12:28:47
Hier scheint zwar heute auch mal wieder die Sonne, trotzdem kommen die herrlichen Südseebilder grad recht.  8)

Schön, dass es dort noch die Tradition mit den Leis gibt. Die Hütte schaut sehr nett aus, da könnte ich es auch eine Weile aushalten
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 18. März 2026, 18:11:21
Genau so stellt man sich die Südsee vor, herrlich.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 19. März 2026, 19:51:20
24.11.2025   Aitutaki - Lagunenausflug

Zum Sonnenaufgang ging ich zum höchsten Punkt der Insel, der nach einem 30-minütigen Fußmarsch erreicht war. Er liegt auf rund 100 Meter Seehöhe. Von diesem Punkt hat man einen schönen Ausblick auf die Lagune. Ich erreichte die Anhöhe genau zum Sonnenaufgang.

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Die Morgensonne war aber nicht optimal, dass schräge Licht lässt das Wasser nicht leuchten.

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Zu diesen Inseln in der Ferne sollte es heute noch hinausgehen.

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Auf dem Weg zurück zu unserer Hütte, traf ich auf Lämmer am Wegesrand.

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Unten angekommen, kam ich bei einem Haus vorbei, dass vor dem Eingang einen großen Grabstein, samt Gruft stehen hat. Es ist uns schon aufgefallen, dass dies hier fast bei jedem Haus der Fall ist.

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Um kurz vor neun holte uns Marokii, der Mann der Vermieterin, zur Lagunentour ab. Neben der Vermietung der Bungalows, sie haben noch 2 weitere, führt er private Touren durch die Lagune von Aitutaki durch.

Im Hafen liegt sein kleines Boot, dass wegen seiner Buntheit sofort auffällt. Der Hafen wird gerade umgebaut. Es geht aber langsam voran und die Kosten laufen aus dem Ruder. Könnte auch bei uns sein. Alle Güter die nach Aitutaki geliefert werden, kommen mit einem Frachtschiff von Rarotonga. Da die Lagune zu flach ist, müssen die Container und Tanks vor dem Riff auf offener See auf ein flaches floßartiges Schiff umgeladen werden. Es können maximal 2 Container oder Tanks verladen werden. Das macht alles auf Aitutaki relativ teuer.

Nach einer kurzen Unterweisung und dem Verstauen aller Gegenstände, die nicht von Bord gehen oder nass werden sollten, ging es los. Gleich nach dem Hafen veränderte sich die Wasserfarbe in schönes blau. In der Ferne sind schon die Riffinseln zu sehen.

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https://www.youtube.com/watch?v=8cIqZTIac2A (https://www.youtube.com/watch?v=8cIqZTIac2A)

Nach 20 Minuten fahrt hält er an. Hier ist ein toller Schnorchelplatz, wir sollen ins Wasser gehen und in die Richtung des Bootes treiben, mit dem er beim Übergang zu flacherem Wasser wartet. Wir waren noch die einzigen, da die anderen Touren meist Tagesausflügler aus Rarotonga bedienen. Diese Besucher waren noch auf dem Weg.

Das Wasser war hier unerwartet kühl. Wir tauchten sofort in eine andere Welt ab. Als erstes sprangen sofort die riesigen Muscheln ins Auge. Auch sonst war alles recht farbenfroh. Auf den Bildern kommen diese Farben nicht so zur Geltung.

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https://www.youtube.com/watch?v=YfCxRfMTLMA (https://www.youtube.com/watch?v=YfCxRfMTLMA)

Um beim Schnorcheln fotografieren zu können, hatten wir Schutzhüllen besorgt. Heike konnte damit schon sehr gut umgehen. Ich hatte größere Probleme und machte sehr viel öfter Fotos von mir selbst als von den Fischen.

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https://www.youtube.com/watch?v=3zWkjpYwyhQ (https://www.youtube.com/watch?v=3zWkjpYwyhQ)

Wir schnorchelten hier fast eine Stunde, bis wir zum Beginn des flachen Bereiches kamen.

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Mit dem Boot fuhren wir zur sogenannten Honeymoon Island. Die Farbübergänge und die Farben allgemein des Wassers ist der absolute Wahnsinn. Die Bilder können das leider nicht wiedergeben.

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https://www.youtube.com/watch?v=Z673VqlbQx4 (https://www.youtube.com/watch?v=Z673VqlbQx4)

Bald erreichten wir das flache Wasser des Strandes.

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Die Insel ist eine langgezogene Sandinsel mit ein paar Palmen. Wir sollen den Sandentlang auf die andere Seite der Insel spazieren, er wartet dort mit dem Boot auf uns. Es ist egal wie lange wir brauchen.

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Diese Insel war ein sehr schönes Erlebnis. Wir hatten sie für uns allein, nur vor der Insel waren inzwischen 2 Boote mit Schnorchler angekommen. Marokii erzählte uns, dass sich die Inseln wegen der Sandverlagerung durch Wind und Wetter ständig verändern, bzw. ganz verschwinden und an andere Stelle wieder neue entstehen.

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Wir spazierten diesen wunderschönen Strand entlang.

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Genossen das Wellenspiel und die Ruhe.

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Als das Wort Paradies ersonnen wurde, muss diese Komposition der Natur ein Teil der Vison gewesen sein.

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Auf der anderen Seite kamen wir langsam zu den Palmen.

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Die Palmen ergaben mit dem Meer ein hervorragendes Fotomotiv.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 20. März 2026, 11:19:05
 :herz:  eine wunderschöne Schnorcheltour und die Honeymoon Insel macht ihren Namen alle Ehre  8) Wer beamt mich mal eben dahin  ;)


Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 20. März 2026, 18:04:19
Absolut traumhaft.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 22. März 2026, 17:21:25
24.11.2025   Aitutaki – Lagunenausflug  Teil 2

Auf der Sandbank wartete Marokii mit seinem Boot auf uns. Es hob sich von dem Blau des Wassers sehr schön ab.

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Nun ging es über sie Lagune auf die andere Seite. Die Farbübergänge waren einfach traumhaft.

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https://www.youtube.com/watch?v=7VJcrGOKy1U (https://www.youtube.com/watch?v=7VJcrGOKy1U)

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https://www.youtube.com/watch?v=lQCPVc2KST8 (https://www.youtube.com/watch?v=lQCPVc2KST8)

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Bei einem Übergang von einer seichten Stelle zu tieferem Wasser blieben wir stehen. Wir sollen wieder ins Wasser zum Schnorcheln. Die Strömung wird uns den Übergang entlang treiben. Er wartet mit dem Boot weiter unten.

Wieder ein sehr schöner Platz mit vielen Fischen. Höhepunkt war der sehr große Fisch, der uns neugierig in Kreisen um schwamm.

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https://www.youtube.com/watch?v=uMczhyGxb5c (https://www.youtube.com/watch?v=uMczhyGxb5c)

Nach diesem Erlebnis fuhren wir zu einer Laguneninsel mit dem Namen Tapuaetai. Auf dieser Insel hat Marokii sich abseits einen Platz für die Mittagsjause hergerichtet.

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Vaea hat uns einen hervorragenden Tunfischaufstrich gemacht und wir genehmigten und zu dritt je ein kühles Bier.

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Wir unterhielten uns über das Leben auf der Insel. So erzählte er uns, dass bei einem Todesfall, der Verstorbene noch am gleichen Tag in den Gruften vor den Häusern begraben wird. Es gibt keine Kühlräume auf der Insel.

Nach diesem sehr guten Essen hatten wir noch genügend Zeit die Insel zu erkunden. Wir wateten im knietiefen Wasser entlang der Küste.

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In der Ferne war die Brandung des Pazifiks am Riff zu sehen und zu hören.

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Bei einer tieferen Stelle schwamm Heike in das kräftige Blau hinaus.

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Der Rückweg verlief auf einem ähnlichen Weg. Wir ließen die Farben auf uns wirken.

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Nach insgesamt gut 5 Stunden machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen.

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https://www.youtube.com/watch?v=h6cs_-RDPz4 (https://www.youtube.com/watch?v=h6cs_-RDPz4)

Danach brachte er uns zurück zu unserer Unterkunft. Diese Tour war ein außergewöhnliches Erlebnis und das schöne war, Marokii machte keinen zeitlichen Druck.

Den Rest des Nachmittages verbrachten wir wieder am Strand oder auf der Veranda des Bungalows. Ich ging nochmals, den jetzt schweißtreibenden Weg zum Aussichtspunkt hinauf. Jetzt passte die Sonneneinstrahlung und das Blau der Lagune kam voll zur Geltung.

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Besonders schön war der farbliche Unterschied zwischen dem dunklen blau des Pazifiks und dem hellen blau der Lagune.

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Ein Blick zu den Inseln bei denen wir heute Morgen waren.

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Auf der linken Seite der „Aussichtsberg“

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Auch unsere Seite der Insel schaut mit der Sonne nicht schlecht aus.

(https://up.picr.de/50621502dh.jpg)

(https://up.picr.de/50621506iw.jpg)

Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg dem Strand entlang zum Restaurant.

(https://up.picr.de/50621507dg.jpg)

Den Abend verbrachten wir wieder auf der Strandterrasse des Resort Tava'e. Wir reservierten für morgen einen Tisch für den Folkloreabend.

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Auf dem Rückweg trafen wir auf einige von diesen Gesellen.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 23. März 2026, 10:55:07
 :herz: :herz: ein Traum!
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 23. März 2026, 17:50:15
Ich kann mich nur wiederholen - die Südsee wie man sie sich vorstellt :herz:
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 26. März 2026, 19:47:56
25.11.2025   Aitutaki

Zum Frühstücken fuhren wir mit dem Mietmoped entlang des Rollfeldes des Flughafens zum Koru Café auf der anderen Seite der Insel innerhalb der Lagune. Das Frühstück war sehr gut, va. der Kaffee. Die Hähne dürfen auch hier nicht fehlen.

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Nach dem Frühstück fuhren wir nach vor zum Lagunenstrand.

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Dem Rollfeldentlang ging es wieder zurück. Wir zweigten aber auf die linke Seite der Insel ab, um sie zu erkunden. Unser Ziel war ein Aussichtspunkt.

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Hier probierte Heike, mit dem Moped zu fahren. Auf den Cook Inseln müssen alle Besucher, die keinen Führerschein der Klasse A (Motorrad) haben einen Führerschein machen. Klappt ja ganz gut.

https://www.youtube.com/watch?v=WQUs302h6Vc (https://www.youtube.com/watch?v=WQUs302h6Vc)

Wir fuhren weiter der Küste entlang und kamen an einigen Kirchen von verschiedenen christlichen Glaubensrichtungen vorbei. Eine war bereits verfallen.

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Bei Strandzugängen hielten wir.

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Interessant war auch der Banyan Baum.

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Beim Hafen befindet sich die Hauptkirche. Hier gibt es eine Inschrift, die den Vorgang der Missionierung beschreibt. Am 26.10.1822 erreichte das Missionarsschiff „Westmoreland“ mit Reverend John Williams und seiner Frau an Bord als erste Insel der Cook Inseln Aitutaki. Da seine Frau krank war und dringend nach Australien musste, ging er nicht von Bord, sondern ließ einen Inselbewohner mit dem Namen Papeiha Teao bringen, den er unterrichtete.

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Papeiha missionierte die Insel bis Williams im Juli 1823 zurückkehrte und mit ihm nach Rarotonga fuhr, um auch diese Insel zu missionieren.

Die Kirche hat auch einen besonderen Baustil, den es nur auf dieser Insel gab. Was so besonders ist, weiß ich nicht mehr.

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Interessant war die Inschrift über einem Eingang. Das Wort Tapu hat sich auch bei uns durchgesetzt. Es stammt aus der Südsee und bedeutet unantastbar, heilig usw.

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Als nächstes fuhren wir zur Polizeistation damit Heike den Führerschein machen konnte. Wir kamen gerade noch bevor sie geschlossen wurde. Wir gingen in die Station und sagten, dass wir gerne je einen Führerschein für das Mopedfahrern hätten. Zum Spaß wollte ich auch einen haben. Die Frau hinter der Theke verlangte nach dem Reisepass und gab uns zwei Zettel zum Ausfüllen. Bald darauf kam sie mit den Führerscheinen und den Pässen zurück. Wir zahlten je 2,50 N$ (1,25€) und das war es. Wir hatten nun einen Führerschein für das Motorrad und Auto.

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Nach dieser Rundreise gingen wir an den Strand, um in der Lagune zu schnorcheln.

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Zur Happy Hour machten wir noch einen Abstecher zum Pacific Resort, dem einzigen 5 Sterne Hotel auf der Insel und ließen uns die Cocktails schmecken.

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Am Abend machten wir uns wieder auf den Weg zum Resort Tava'e.

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An diesem Tag war der Folkloreabend.

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Nach dem Abendessen in Buffetform sahen wir einer Folkloregruppe zu, die verschiedene einheimische Tänze zeigte. Sie legten sich voll ins Zeug und die ältere Frau die durch das Programm führte war der Stolz anzusehen.

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https://www.youtube.com/watch?v=D-R-T8kYUnQ (https://www.youtube.com/watch?v=D-R-T8kYUnQ)

https://www.youtube.com/watch?v=oNLqWfAIVnM (https://www.youtube.com/watch?v=oNLqWfAIVnM)

https://www.youtube.com/watch?v=mNLVFgQ6IdU (https://www.youtube.com/watch?v=mNLVFgQ6IdU)

https://www.youtube.com/watch?v=DEBEDu_hnMU (https://www.youtube.com/watch?v=DEBEDu_hnMU)

Wir kamen mit Besuchern ins Gespräch, die bereits Vorführungen auf anderen Inseln gesehen hatten. Sie meinten, dass diese Vorführung die authentischte gewesen sei. Vom Prinzip her lief es ab, wie bei einer Schuhplattler-Gruppe bei uns. Zuerst die Tänze, die immer mehr gesteigert werden und zuletzt wird das Publikum eingebunden.

Auf dem Rückweg zu unserer Hütte spiegelten sich die Wolken durch das Mondlicht im Meerwasser.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 27. März 2026, 17:28:12
Witzige Sache mit dem Motorradführerschein.

Wie waren die Temperaturen?
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 27. März 2026, 18:12:05
Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es dort so viele Touristen gibt, dass sich ein Folklore-Abend lohnt. Schaut nach einer netten Show aus.

Einen Führerschein der Cook Islands hat bestimmt nicht jeder  ;)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 29. März 2026, 08:06:35
Witzige Sache mit dem Motorradführerschein.

Wie waren die Temperaturen?

Um 27°C. Durch das Meer gibt nur 2-3 Grad Unterschied zwischen Tag und Nacht.


Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es dort so viele Touristen gibt, dass sich ein Folklore-Abend lohnt. Schaut nach einer netten Show aus.


Es waren schätzungsweise 30-40 Gäste. Davon rund 1/4 Einheimische. Diese Vorführung gibt es einmal pro Woche.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 30. März 2026, 20:34:55
26.11.2025   Aitutaki

An diesem Morgen fuhren wir zum Pacific Resort, um auf der schönen Terrasse mit tollem Ausblick das Frühstück zu genießen.

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Danach machten wir eine neuerliche Inselrundfahrt, dieses Mal in die andere Richtung und auf einem abgelegenen Feldweg entlang der Küste.

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Wir hielten an mehreren Stellen und machten einen Strandspaziergang an der farbenprächtigen Lagune

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Auch die Fahrt auf diesem abgelegenen Weg war sehr schön.

https://www.youtube.com/watch?v=0FhISl7lOiQ (https://www.youtube.com/watch?v=0FhISl7lOiQ)


Zurück auf der Hauptstraße kamen wir wieder zum Banyanbaumtunnel.

https://www.youtube.com/watch?v=56eTd32Vnrc (https://www.youtube.com/watch?v=56eTd32Vnrc)

Geht ja schon recht gut mit der Fahranfängerin

https://www.youtube.com/watch?v=L-dLLfU96Ys (https://www.youtube.com/watch?v=L-dLLfU96Ys)

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Wir fuhren wieder zur Lagunenküste bei dem Cafe bei dem wir gestern zum Frühstück waren. Es war nun Flut und das Wasser leuchtete noch intensiver. Das Türkis des Wassers spiegelte sich in den Wolken.

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Den Nachmittag verbrachten wir wieder mit schnorcheln in der Lagune vor unserer Hütte, aber etwas weiter oben. Hier war das Wasser klarer.

Zum Abendessen gingen wir wieder zum Resort Tava'e.

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Auf dem Rückweg zur Hütte, war der Sonnen Untergang an diesem Abend besonders farbenintensiv.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 31. März 2026, 12:30:02
Unseren Roller zu fahren würde ich mich ja auch trauen, aber gleich mit Sozius - Respekt!

Bei unserem eisigen Wetter hier sind schöne Bilder aus der Südsee natürlich sehr willkommen.  8)
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 31. März 2026, 17:56:16
Wie schön, tagsüber die Blautöne des Wassers und zum Sonnenuntergang rosa und lila.  :herz:
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 02. April 2026, 19:32:13
27.11.2025   Aitutaki - Rarotonga

Zum Frühstücken fuhren wir wieder zum Koru Café, bevor wir unsere Sachen packten und noch etwas am Strand waren. Von der Besitzerin des Bungalows wurden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht. Das Einchecken lief wieder gleich unproblematisch wie beim Herflug ab.

Im offenen Flughafengebäude waren an den Stehern Informationstafeln über das Entstehen des Flughafens angebracht. Errichtet wurde er von britischen Pionieren kurz nach Pearl Harbour als strategische Maßnahme, falls die Japaner weiter Richtung Australien und der Südsee vorstoßen würden. Da dies nicht der Fall war, war er Teil des Milkways. Dabei handelte es sich um Versorgungsflüge über mehrere Inseln in Richtung Indonesien außerhalb der Reichweite der Japaner.

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Etwas wehmütig verabschiedeten wir uns von dieser schönen Insel.

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Pünktlich starteten wir. Dieses Mal hatten wir beide Fensterplätze, auch wenn sie am Flügel waren. Der Steigflug brachte uns nochmals einen schönen Überflug.

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https://www.youtube.com/watch?v=Sw1sgiFpwBU (https://www.youtube.com/watch?v=Sw1sgiFpwBU)

https://www.youtube.com/watch?v=obnMMOgDBi0 (https://www.youtube.com/watch?v=obnMMOgDBi0)

Nach 45 Minuten landeten wir nach einem abermals ruhigen Flug auf Rarotonga.

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https://www.youtube.com/watch?v=rkfATiDZSrA (https://www.youtube.com/watch?v=rkfATiDZSrA)

https://www.youtube.com/watch?v=-Q9lR6x6mTY (https://www.youtube.com/watch?v=-Q9lR6x6mTY)

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Wir nutzen wieder den Shuttle Dienst von unserem ersten Aufenthalt. Er brachte uns zu Anns Beach House in Wigmore an der Südseite der Insel. Das Apartment lag direkt am Meer und sehr günstig bei einem Supermarkt, Café usw.

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Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, erkundeten wir den Strand Richtung Osten.

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Nach gut 15 Minuten kamen wir zu den Schnorcheltourenanbietern. Sie bieten Touren in die Avaavaroa Passage an, die ohne ortkundigen Führer wegen der Strömung hinaus in den Pazifik nicht geschnorchelt werden soll.

Wir erkundeten auch noch die westliche Seite des Strandes kehrten bei Vaima Restaurant and Bar ein. Das Restaurant liegt direkt am Strand. Daher reservierten wir gleich einen Tisch für den Abend.

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Als wir wieder zurück beim Beach House waren, gingen wir vor dem Haus schnorcheln. Das Schnorcheln war hier viel besser als am Strand von Aitutaki. Das Wasser war viel klarer und es waren mehr und viel größerer Fische zu sehen. Um das Haus gackerten unsere Mitbewohner des Grundstückes und der gesamten Umgebung.

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Vor Sonnenuntergang gingen wir zu Vaima Restaurant and Bar und genossen das Essen und den Sonnenuntergang. Wir buchten auch noch eine Schnorcheltour morgen in der Früh.

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Ab Mitternacht begann in regelmäßigen Abständen ein Hahn vor dem Haus zu krähen. Hühner sind auch hier überall mit ihren Küken in allen Größen unterwegs. Gegen 4 Uhr reichtes es mir und ich ging mit dem Besen und der Handylampe hinaus. Ich leuchtete in die Bäume könnte aber nichts erkennen. Anscheinend hat es aber geholfen. Danach war es bis zum Sonnenaufgang ruhig.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 05. April 2026, 20:54:18
28.11.2025   Rarotonga – Schnorcheltour

Wann die Schnorckeltour stattfindet ist gezeitenabhängig. Unsere Tour bei Snorkel Cook Islands begann um 7:30 Uhr. Außer uns waren noch zwei junge Frauen, die an der Tour teilnahmen, sowie der Tourguide und ein Begleiter. Alle Ausrüstungsgegenstände wurden zur Verfügung gestellt. Wir brauchten aber nur die Flossen und die Riffschuhe. Bevor es los ging, bekamen alle noch eine umfangreiche Einweisung.

Der Tourguide zeichnete den Verlauf der Avaavaroa Passage in den Sand. Zuerst gehen, bzw. schwimmen wir an die Ostseite. Danach queren wir den engen Teil des Kanals zum Hochstuhl, der dort im Wasser steht. Dort sollte es Schildkröten geben. Im Anschluss wird das breite Becken der Passage gequert. Wir brauchen keine Angst haben, während der Ebbe gibt es dort keine Strömung. Wir dürfen aber nicht hinter die schwarze und weiß Boije. Dort beginnt die Verengung hinaus in den Pazifik. Sie werden sich dort positionieren.

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Da Ebbe war ging es zuerst zu Fuß zur Passage hinaus. Als das Wasser etwas tiefer wurde, zeigte uns der Guide noch, wie die Brille richtig gereinigt wurde, dann ging es los.

Da ich ein schlechter Schwimmer bin, ging mir bei der ersten Überquerung der schmalen Stelle die Puste aus, dass war mir zu schnell. Der Begleiter gab mir seine Wassernudel und zog mich zur Unterstützung mit Schnur hinterher.

Beim Hochstuhl waren tatsächlich erste Schildkröten zu sehen. Die Bilder stammen vom Guide. Er hatte eine professionelle Kamera und die Bilder wurden noch nachbearbeitet.

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Sehr schön war die Überquerung des großen Beckens. Unter uns schwammen unzählige Rochen in einer Trichterform im Kreis. Zu den Rochen musste hinuntergetaucht werden.

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In der Nähe des Auslasses zum Pazifik gab es größere Schildkröten.

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Zum Schluss überquerten wir nochmals das Becken zu der Stelle in der Nähe des Hochstuhles. Hier waren die Schildkröten nicht so große, dafür war die Anzahl deutlich höher. Es entstanden tolle Bilder und der Guid war bedacht, dass auch wir zu sehen waren.

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Als wir zur Rückkehr zum Strand aufgefordert wurden, merkte ich mir die Stelle. Sie war sehr gut mit Bojen gekennzeichnet.

Auf dem Rückweg sahen wir noch einen großen Fisch mit einer auffälligen Nase entlang des Strandes schwimmen.

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Nach diesem Abendteuer gönnten wir uns ein hervorragendes Frühstück beim Café hinter unserem Haus. Der Fruchtshake war vom Feinsten.
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Christina am 06. April 2026, 18:08:59
Da sind dem Guide wirklich tolle Fotos gelungen.

Und so eine Schnorcheltour ohne Boot ist mal etwas anderes.

Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 07. April 2026, 20:35:39
28.11.2025   Rarotonga – Teil 2

Den weiteren Tag verbrachten wir entspannt bei unserem Haus.

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Natürlich nutzten wir unseren Hausstrand, um zu schnorcheln. Wieder hatten wir sehr schöne Sichtungen.

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https://www.youtube.com/watch?v=8RmSkHG--X8 (https://www.youtube.com/watch?v=8RmSkHG--X8)

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https://www.youtube.com/watch?v=DTcd6wwVJtk (https://www.youtube.com/watch?v=DTcd6wwVJtk)

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https://www.youtube.com/watch?v=Rz7gTNilBmI (https://www.youtube.com/watch?v=Rz7gTNilBmI)

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https://www.youtube.com/watch?v=Lr3RsyXEff0 (https://www.youtube.com/watch?v=Lr3RsyXEff0)

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https://www.youtube.com/watch?v=e71b0yowO0Y (https://www.youtube.com/watch?v=e71b0yowO0Y)

Am späten Nachmittag zog ein kräftiger Regenschauer durch. Auch ganz interessant.

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Den Abend verbrachten wir wieder im Vaima Restaurant and Bar, am ersten Tisch am Strand. Wir schafften es rechtzeitig zur Happy Hour.

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Der Sonnenuntergang zog alle Register an Farben die möglich sind.

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Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Susan am 07. April 2026, 21:59:49
 :herz: Schnorcheln! Die Tour war sehr schön, es muss nicht immer mit Boot sein. Die Bilder des Guide sind natürlich fantastisch, doch eure vom Hausstrand müssen sich auch nicht verstecken. Einige der Fischlein kennen wir von Hawaii, besonders die gelben waren immer leicht auszumachen.

Highlight der Tage aber ist für mich der traumhafte Sonnenuntergang!
Titel: Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
Beitrag von: Heike Heimo am 10. April 2026, 19:19:34
29.11.2025   Rarotonga - Inselausflug

An jedem Samstag ist in der Hauptstadt Avarua ein großer Markt. Wir machten uns daher mit dem öffentlichen Bus auf den Weg in die Stadt. Tagsüber fährt zu jeder vollen Stunde ein Bus im Urzeigersinn um die Insel. Eine halbe Stunde später einer gegen den Uhrzeigersinn. Die Einzelfahrt kosten 2,50€. Es gibt auch Mehrfahrtentickets.

Wer sich informiert lebt klüger. Wir warteten fast eine ¾ Stunde auf den Bus, dabei wäre auf der Homepage des Busunternehmens alles erklärt. Der Bus war schon sehr alt. Die meisten Busfahrer bei uns könnten mit einem solchen Bus gar nicht mehr fahren.

Der Mark ist mehr eine Touristenshow. Interessant einmal zu sehen, dass was es aber auch. Pech hatten wir mit Essen und den Fruchtshakes, beides schmeckte uns nicht.

Gegen Mittag fuhr Heike mit dem Bus zurück zum Beach House. Ich machte mich auf den Weg die Insel über einen Wanderweg zu überqueren. Nachdem es am Vormittag bei unserer Ankunft am Markt ein paar kurze Regenschauer gegeben hatte, waren nun ganz wenige Wolken um die Berge.

Vom Ort hinaus ging es über eine Asphaltstraße bis zum Wasserwerk der Inselnordseite. Neben der Straße waren Haustiere angebunden.

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Die Straße führt auch am Elektrizitätswerk der Insel vorbei.

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Schmetterlinge und blühende Pflanzen begleiteten mich.

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Wasserwerke dieser Art gibt es mehrere um die Insel. Es handelt sich dabei um Bachwasserfassungen. Das Wasser wird über mehre Aufbereitungsschritte zu Trinkwasser gereinigt. Es gibt mehrere Trinkwasserentnahmestellen um die Insel verteilt. In der Inselzeitung wird laufend die Wasserqualität berichtet.

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Vom Wasserwerk führt ein Feldweg weiter, der bald in einen normalen Wanderweg übergeht.

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Der Wanderweg wurde rasch recht steil und es musste teilweise über Wurzeln nach oben geklettert werden. Durch den Regen am Vormittag war es recht glitschig.

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Selten gab der Wald einen Ausblich frei.

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Oben angekommen gab einen schönen Ausblick in die Berglandschaft. Oben bedeutet eine Seehöhe von rund 220 Meter.

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Mit dem tiefblauen Meer im Hintergrund eine Augenweide.

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Der Anstieg war schweißtreibend. Es hatte um 27°C und sie Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Ein Abstecher führt zu einer markanten Felsnadel, die von den Einheimischen Te Rua Manga genannt wird.

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Auch ein Hahn mit seiner Henne war heraufgekommen, um die Fernsicht zu genießen. Hühner gibt es auf den Inseln immer und überall.

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Die Felsnadel kann umrundet werden. Der Weg auf dem Felsen ist mit einer Kette gesichert und es geht steil nach unten. Das wollte ich mir heute nicht antun. Die Solen der Schuhe waren vom Schlamm feucht und rutschig. Auch so war die Aussicht schön.

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Der Weg auf der anderen Seite hinunter führt zuerst zu einem Aussichtspunkt.

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Auch auf dieser Seite ist der Weg oft schlammig, steil und mit Wurzeln durchsetzt. Glücklicherweise waren die schwierigsten Stellen mit Seilen gesichert. An ihnen konnte ich mich rückwärts nach unten handeln.

Der Weg führt sehr schön einem Bachlauf entlang, der oft durchwatet werden musste. Die eine oder andere klein Kletterstelle war auch zu überwinden.

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Bevor der Wigmore's Waterfall erreicht wurde, war noch eine besonders übler steiler Erdabstieg zu bewältigen. Der Wasserfall bestand nur aus einem Tümpel, da das Wasser schon vorher für das südliche Wasserwerk abgeleitet wird.

Beim Tümpel badeten ein paar einheimische Jugendliche. Einladend sah das Wasser aber nicht aus. Drei verließen den Platz gerade mit Mopeds. Einer fragte mich, ob ich mitfahren wollte. Das war sehr nett, ich lehnte dankend ab.

Ein paar 100 Meter weiter nach einer Kurve tauchte das Gebäude des Wasserwerkes auf, als ein paar Hund laut bellend auf mich zu rannten. Dann brach die Hölle los.  Unzählige Hunde kamen bellend hinter dem Gebäude hervor. Erst nach dem ersten Schreck merkte ich, dass sie hinter einem hohen Zaun waren. Sie wurden immer unruhiger und wütender. Ich hoffte, dass der Zaun halten wird, als ich vorbei ging. Anscheinend werden die freilaufenden Hunde eingefangen und hier eingesperrt.

https://www.youtube.com/watch?v=Gs7A8zBVljo (https://www.youtube.com/watch?v=Gs7A8zBVljo)

Ja das stimmt.

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Nach diesem Schreckmoment war es nicht mehr weit nach Wigmore und zu unserem Beach House. Beim Supermarkt kaufte ich noch schnell ein paar Bier zur Abkühlung und für morgen. An Sonntagen darf auf den Cook Inseln, außer in Restaurants, kein Alkohol verkauft werden.

Pünktlich um 15 Uhr 05 läutete auf der Terrasse die Pummerin und der Donauwalzer setzte ein. Der Geburtstag von Heike war zwar am 30igsten, aber durch die Zeitverschiebung fällt er hier auf den 29igsten. Das hat den Vorteil, dass an 2 Tagen gefeiert werden kann.

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Eine Runde schnorcheln durfte an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen.

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https://www.youtube.com/watch?v=4v5SEvTEiAo (https://www.youtube.com/watch?v=4v5SEvTEiAo)

https://www.youtube.com/watch?v=0lTfHYnuOOo (https://www.youtube.com/watch?v=0lTfHYnuOOo)

https://www.youtube.com/watch?v=q_ncCgXWG8E (https://www.youtube.com/watch?v=q_ncCgXWG8E)

Leider ist der gelbe Kofferfisch mit seinen schwarzen Punkten unscharf. Im Video ist er besser zu sehen.

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https://www.youtube.com/watch?v=eR-zZ59q4Jc (https://www.youtube.com/watch?v=eR-zZ59q4Jc)

Zum Abendessen gingen wir wieder zum Vaima Restaurant. Auch an diesem Tag gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang.

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