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US Dollar - quo vadis?

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Rainer:

--- Zitat von: Paula am 14. Mai 2015, 16:39:56 ---Und zwar querbeet vom Fastfoodlokal bis zum teuren Restaurant: du kannst überall 20 bis 50% auf die gewohnten Preise draufschlagen. Ich bin mal gespannt ob du diese Erfahrung wirst bestätigen können.

--- Ende Zitat ---

Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Wieso sollten alle Restaurants bis zu 50% teurer geworden sein? Vergleichst Du denn wirklich dasselbe Restaurant mit demselben, oder vergleichst Du "ähnliche" Restaurants, aber in verschiedenen Lagen. So ist zum Beispiel Sedona ganz erheblich teurer als Tucson. Oder auch West-Yellowstone, das ist viel teurer als Fresno.

Also ich glaube wirklich nicht, dass auf einmal alles so irre teuer ist, man darf nicht vergessen, Kunde Nr. 1 in amerikanischen Restaurants sind nach wie vor Amerikaner, mit Riesenabstand. Die würden sich das bestimmt nicht gefallen lassen, von heute auf morgen 20-50% mehr zu bezahlen. Ich werde berichten. Ich kenne einige Preise, wir waren ja gerade erst letztes Jahr noch drüben.


--- Zitat von: Paula am 14. Mai 2015, 18:19:39 ---kann sein dass es bei den Kettenrestaurants anders aussieht, da gehen wir üblicherweise aber nicht essen.

--- Ende Zitat ---

Auch das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, in den USA gibt es unglaublich viele Kettenrestaurants, die man so nicht unbedingt als Kette einstufen würde. Die wirklichen kleinen "Independents" sind relativ dünn gesäht, aber auch die können sich nicht einfach die Preise so anheben, dann laufen die Kunden weg. McDonalds kennt natürlich jeder, aber ob "Jakers Steakhouse" eine Kette ist, das ist nicht so einfach zu sagen (ist es aber). Wenn Du noch eine Liste der Restaurants hast, wo ihr gegessen habt, könnte man das vielleicht noch ermitteln. Aber es ist wirklich schon überraschend, wie viele Restaurants letztendlich dann doch Kettenrestaurants sind.

Da bin auch auf Andreas Seite, wir gehen sehr gerne in Kettenrestaurants, ganz vorne weg "Texas Roadhouse", "Logans Roadhouse", "Applebees" u.v.m. Da einige dieser Ketten Online ein Menu mit Preisen haben, kann ich das so schon sehen, dass die nicht um 50% gestiegen sind. Auch nicht um 20%. Eher so gar nicht. Das wäre auch Wahnsinn und wirklich ein Novum. Meistens liegt es viel mehr daran, dass man in touristisch teureren Gegenden übernachtet, so ist beispielsweise auch in Jackson (beim Grand Teton) das Preisniveau ziemlich hoch.

P.S.: Fangen wir mal ganz einfach an. Mit dem Frühstück. Ich mag nicht so gerne die Motel Frühstücks (tolles Wort....), selbst in den wirklich guten Motels kann ich diese Eier-Würstchen-Schinken-Fett Gelage nur ein, max. zwei Tage ertragen. Nach vielen Jahren USA und vielen Facetten, ist eigentlich Subway seit wenigen Jahren unser Frühstücksfavorit. Und da gibt es (bis auf einen einzigen Subway - und der ist der kleine Subway in West Yellowstone, der ist eine Apotheke) in jedem Subway die "Foot Long" Sonderkarte, jedes Teil kostet 5$ und unser "Lieblingsmodell" ist da der Black-Forest-Ham. Den lassen wir uns schön ausgarnieren, dazu zwei große Getränke für den Blubberbauch und das ganze kostet dann inkl. Tax usw. ca. 13.50$ für uns beide zusammen. Das Kleingeld bleibt im Trinkgeld Pott, also kostet uns unser Frühstück komplett 14$. Und das ist lecker und macht auch richtig satt, man hat dann 4 schöne 6-Zoll Stücke, davon teilen wir uns drei zum Frühstück (da ist man wirklich satt und es reicht dann auch) und das letzte Stück kommt in den Vorrat und das bekommt dann Sylvia am frühen Nachmittag, wenn sie "knatschig" wird. Daran erkenne ich unmittelbar, dass sie Hunger hat. Ich selbst brauche das nicht und komme über den Tag bis zum Abendessen.

Und diesen 5$ Subway gibt es seit X Jahren und den gibt es auch sicherlich dieses Jahr wieder. Das ist ein Markenzeichen von Subway. Da ist also schon einmal keinerlei Änderung zu erwarten.

nordlicht:
Also ich esse selten Fastfood (wobei ich wie Rainer dort Subway zu meinen Favoriten zähle) und so gut wie nie in Kettenrestaurants, meine Erfahrungen beziehen sich also hauptsächlich auf unabhängige Restaurants und da kann ich diesen angeblichen 20-50% Preisanstieg auch nicht bestätigen.

Paula:
Ich habe leider keine Vergleiche eines bestimmten Lokals von 2010, 2013 mit 2015 weil wir jedes Mal woanders waren. Ich werde im Reisebericht die Namen der Lokale und die Preise soweit ich sie aufgeschrieben habe angeben. Mal als Beispiel: im Death Valley kostete ein normales Frühstück für 2 Personen ohne Trinkgeld 45 $, das ist deutlich mehr als zum Beispiel im Yellowstone vor 2 Jahren. Soviel habe ich noch nie bezahlt.

Rainer:

--- Zitat von: Paula am 14. Mai 2015, 21:42:21 ---Mal als Beispiel: im Death Valley kostete ein normales Frühstück für 2 Personen ohne Trinkgeld 45 $, das ist deutlich mehr als zum Beispiel im Yellowstone vor 2 Jahren. Soviel habe ich noch nie bezahlt.

--- Ende Zitat ---

Aber das ist eben genau das Problem - bestimmte Orte, bestimmte Preise. Ein Frühstück für über 40$ hatten wir auch schon einmal - und das war am Poolrestaurant des Bellagio Hotels in Las Vegas. War mir auch viel zu teuer.

Und natürlich gibt es im Death Valley keinen Subway, aber in Ridgecrest (im Westen des Death Valleys) da gibt es Subway und da kostet dann der Footlong auch wieder nur 5$.

DocHoliday:
20 - 50% Preissteigerung kann ich nicht bestätigen.Bin ja gerade in New York State unterwegs gewesen und fand die Preise ganz normal. Natürlich ist es in den 15 Jahren, die ich jetzt jedes Jahr mindestens einmal in die USA fahre teurer geworden, wahrscheinlich insgesamt tatsächlich 20-50% aber im Vergleich zu den letzten Jahren sehe ich jetzt keine auffällige Preissteigerung.

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