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Was passiert denn da gerade in Portland, OR?
Rainer:
--- Zitat von: serendipity am 22. Januar 2017, 15:14:08 ---oder siehst du Rainer, ein Indiz für Nichtanerkennung
--- Ende Zitat ---
Ich sehe gar nichts anderes - die ganzen Aktionen haben doch den ausschließlichen Sinn, Trump nicht als Präsidenten anzuerkennen. Und sonst gar nichts. Auf den Plakaten stehen keine Inhalte, keine Kritiken, keine Verbesserungsvorschläge, da steht schlicht (beispielsweise): "NO to Trump".
Das ist doch Ablehnung in Reinkultur. Ablehnen der Person Trump als Präsident. Die aber nun einmal demokratisch so gewählt wurde. Wo siehst Du überhaupt ein einziges Indiz mit einer anderen Aussage?
Christina:
Ich finde diese Demonstrationen auch sehr gut und sehr wichtig - sie zeigen zum einen der Welt, dass viele Amerikaner nicht hinter Trump stehen und zum anderen zeigen sie Trump selbst, dass er (vielleicht) doch nicht ganz so unbekümmert tun und lassen kann, was er will. Und dass er diese Proteste nicht mag und auch nicht darüber steht, zeigt ja schon, dass er die Vergleichsbilder zwischen den Menschmassen, die bei Obamas Amtseinführung vor Ort in Washington waren und denen bei seiner eigenen Amtseinführung sperren ließ bzw. die Facebook Seite desjenigen, der die Bilder eingestellt hat.
Und undemokratisch sind sie sicher nicht, keiner fordert die Absetzung von Trump oder die Nichtanerkennung der Wahl, das sehe ich genauso wie Andrea, Gabi und Paula.
nordlicht:
--- Zitat von: Rainer am 22. Januar 2017, 13:11:59 ---
--- Zitat von: nordlicht am 22. Januar 2017, 09:09:46 ---Und nicht zuletzt ist es ja auch nicht schlecht nochmal aller Welt in Erinnerung zu rufen, dass die Mehrheit der Amerikaner eben nicht hinter Trump steht.
--- Ende Zitat ---
Nur ist es jetzt zu spät - die Wahl war der Zeitpunkt, wo diese Mehrheit hätte der Welt zeigen können, dass sie nicht hinter Trump steht.
--- Ende Zitat ---
Und das hat sie ja auch. Trump hat knapp 3 Millionen weniger Stimmen bekommen als Hillary.
Rainer:
--- Zitat von: nordlicht am 22. Januar 2017, 18:36:35 ---Und das hat sie ja auch. Trump hat knapp 3 Millionen weniger Stimmen bekommen als Hillary.
--- Ende Zitat ---
Diesen "Fehler" des amerikanischen Systems tolerieren die Amerikaner ja schon seit eh und je. Aber wenn die Anti-Trump-Wähler in hinreichender Zahl zur Wahl gegangen wären, bräuchten sie auch nicht zu jammern, dass wieder einmal ein systemischer Fehler "das Zünglein" an der Waage war. Keinesfalls hat Amerika "gezeigt", dass sie nicht hinter Trump stehen. Sie haben allenfalls gezeigt, dass sie zu faul zum wählen sind und nachher herumjammern, das wäre das System Schuld.
Das ist einfach nur schwach, sonst gar nichts. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat noch nicht einmal jeder 2. Amerikaner sein Wahlrecht ausgeübt.
Rainer:
--- Zitat von: Christina am 22. Januar 2017, 17:49:07 ---Und undemokratisch sind sie sicher nicht, keiner fordert die Absetzung von Trump oder die Nichtanerkennung der Wahl, das sehe ich genauso wie Andrea, Gabi und Paula.
--- Ende Zitat ---
Dann kläre mich auf, was heißt "No to Trump"? Ich kann nicht wirklich glauben, dass jemand ernsthaft der Meinung ist, das wäre NICHT die Ablehnung der Person Trump als Präsident. Das ist skurril.
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