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And the winner is...Trump

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Rainer:

--- Zitat von: Paula am 13. November 2016, 18:07:59 ---Der Artikel erklärt vieles!

--- Ende Zitat ---

Er erklärt aber eines nicht und das ist ja auch so abstrus, dass man es nicht glauben kann, aber dennoch ist es so: dass man in den USA eine Wahl gewinnen kann, obwohl die Mehrheit NICHT für den jeweiligen Kandidaten gestimmt hat, mehr noch, dass man eine Wahl gewinnen kann, obwohl es einen Gegenkandidaten gibt, der nachweislich MEHR Wähler hat, als der schließendliche Gewinner.

Und ohne diesen irrwitzigen und undemokratischen Schwachsinn (sorry, aber anders kann man so etwas wirklich nicht mehr nennen) hätte Trump eben nicht gewonnen.

Horst:
Prinzipiell hast Du recht aber 0,5 % Unterschied zwischen Clinton und Trump sind zumindest was die Sachlage angeht wie viele Leute Trump unterstützt haben - für mich ein marginaler Unterschied auch wenn er letztendlich zu einer Präsidentin Clinton geführt hätte.
Ich denke die 4 Jahre Trump werden wir Nicht-Amerikaner überleben - man wird in einigen Themen (Klima usw.) Zeit verlieren aber richtig treffen wird es die Amerikaner, denn Trump wird Politik machen wie es für ihn (und seine Unternehmen) am besten passt (an sich ein Novum - ein US-Präsident der durch parallel lauende Firmengeschäfte in seinen Entscheidungen befangen sein muss) und nicht wie es für Amerika und die Welt am besten wäre. Zudem besteht die Gefahr gänzlich falscher Entscheidungen, weil Trump einfach keine Ahnung von Politik und der Welt hat.


Rainer:

--- Zitat von: Horst am 13. November 2016, 22:27:09 ---Prinzipiell hast Du recht aber 0,5 % Unterschied zwischen Clinton und Trump sind zumindest was die Sachlage angeht wie viele Leute Trump unterstützt haben - für mich ein marginaler Unterschied auch wenn er letztendlich zu einer Präsidentin Clinton geführt hätte.

--- Ende Zitat ---

Das ist ja auch nur ein Punkt dieser verrückten Wahl. Der andere Punkt (und das ist der für mich wichtigere Teil, weil ja das "Volk" vermeintlich jetzt nicht mehr erträglich ist) ist der, dass von 320 Mio. Amerikanern nur 59 Mio. auch wirklich Trump gewählt haben. D.h. es haben 260 Mio. NICHT für Trump gestimmt. Da kann ich beim besten Willen nicht erkennen, dass jetzt ein ganzes Volk (und dessen vermeintlich fehlende Gastfreundschaft) der Anlass ist, ein Land nicht zu besuchen.

Trump ist jetzt der Präsident, aber das Volk ist das gleiche wie in den letzten X Jahren und wer sich heute bei diesem Volk vermeintlich nicht wohl fühlt, kann sich nur schlecht vorher wohl gefühlt haben. Da machen diese 59 Millionen von 320 Millionen den Braten nicht fett, vor allem nicht in Anbetracht dessen, dass die allermeisten von diesen auch vor der Kandidatur von Trump mit einiger Sicherheit die gleichen Überzeugungen gepflegt haben.

Michael:

--- Zitat von: Horst am 13. November 2016, 22:27:09 ---... denn Trump wird Politik machen wie es für ihn (und seine Unternehmen) am besten passt (an sich ein Novum - ein US-Präsident der durch parallel lauende Firmengeschäfte in seinen Entscheidungen befangen sein muss) und nicht wie es für Amerika und die Welt am besten wäre.
--- Ende Zitat ---

Das erwarte ich auch so, nur als Novum sehe ich das nicht. Schau Dir mal die Verflechtungen des Bush-Clans bzw. seiner Administration mit der Öl- und Rüstungsindustrie an. Da muss man schon sehr an das Gute im Menschen glauben, um die Entscheidungen dieser Regierung als unbefangen zu sehen.

Andrea:

--- Zitat von: Michael am 14. November 2016, 07:15:35 ---
--- Zitat von: Horst am 13. November 2016, 22:27:09 ---... denn Trump wird Politik machen wie es für ihn (und seine Unternehmen) am besten passt (an sich ein Novum - ein US-Präsident der durch parallel lauende Firmengeschäfte in seinen Entscheidungen befangen sein muss) und nicht wie es für Amerika und die Welt am besten wäre.
--- Ende Zitat ---

Das erwarte ich auch so, nur als Novum sehe ich das nicht. Schau Dir mal die Verflechtungen des Bush-Clans bzw. seiner Administration mit der Öl- und Rüstungsindustrie an. Da muss man schon sehr an das Gute im Menschen glauben, um die Entscheidungen dieser Regierung als unbefangen zu sehen.

--- Ende Zitat ---

Yepp! Man darf Michael Moore sicher nicht alles glauben, aber sein Film Fahrenheit 9/11 hat mich damals das erste Mal wirklich darüber nachdenken lassen, welchen Einfluss der US-Präsident hat bzw. noch viel mehr die Leute, die seinen Wahlkampf und seine Präsidentschaft finanzieren. Denn ohne eine Menge Kohle (in Bushs Fall natürlich Öl  ;) ) kannst du in den USA einfach kein Präsident werden. Wenn´s schon nicht die eigene ist, dann eben die der "Sponsoren" die sich Einfluss auf die zukünftige Politik davon erhoffen bzw. erwarten.

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