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And the winner is...Trump
Rainer:
--- Zitat von: Michael am 14. November 2016, 07:15:35 ---Das erwarte ich auch so, nur als Novum sehe ich das nicht.
--- Ende Zitat ---
Das denke ich auch, dass das kein Novum ist. Es muss auch schon weit früher ziemlich korrupte Präsidenten gegeben haben, die eher auf das eigene Wohl bedacht waren. Am Beispiel Obamacare (im Zusammenhang mit dem Artikel aus der NY Times) kann ich aber erkennen, dass ein Präsident nicht einfach alles entscheiden kann, wonach ihm der Sinn steht, offensichtlich bedarf es da (ich habe keine Ahnung, nach welchen Gesichtspunkten) erheblicher Zustimmung aus dem Kongress.
Ich habe auch an anderer Stelle gelesen, dass auch Obama in den ersten zwei Jahren (wo er ja auch die Mehrheit im Kongress hatte) "nur" ca. 70% seiner Entwürfe durchbekommen hat; nachher (als die Republikaner die Kongresswahlen gewonnen hatten und ihre Blockadepolitik einläuteten) hat immerhin noch ca. 30% durchbekommen. Das beruhigt mich ein wenig insofern, als dass es offensichtlich nicht möglich ist, einfach alles durchzukriegen und es ebenso unwahrscheinlich ist, dass alles abgeblockt wird.
Wenn Trump also allzu plumpe Politik zu seinen wirtschaftlichen Gunsten anstrebt, wird das (hoffentlich) nicht durchgewunken, insbesondere hat Trump ja auch in den eigenen Kreisen nicht nur Freunde.
Dass Politiker Gesetze zu Ihren eigenen Gunsten gestalten, ist aber kein Neuland und auch in Deutschland bekannt. Als seinerzeit Fr. von der Leyen Familienministerin war, hat sie irgendein so ein krudes Modell entworfen, wonach 7-fache Mütter o.ä. finanzielle Unterstützung besonderer Art bekommen sollen, wenn sie berufstätig sind... damals fiel mir nur eine einzige Person ein, die auf dieses Schema passte.... ::)
Und was Schröder, Riester, Maschmeyer den deutschen Rentnern angetan haben, stinkt auch zum Himmel. Da haben nur die Rentner verloren und das leider auf lange Sicht. Ob dieser Schaden jemals behoben werden kann, weiß heute noch niemand. Dem Wohl des Volkes hat das jedenfalls ganz sicher nicht gedient.
Silvia:
--- Zitat von: Andrea am 14. November 2016, 09:29:25 ---
--- Zitat von: Michael am 14. November 2016, 07:15:35 ---
--- Zitat von: Horst am 13. November 2016, 22:27:09 ---... denn Trump wird Politik machen wie es für ihn (und seine Unternehmen) am besten passt (an sich ein Novum - ein US-Präsident der durch parallel lauende Firmengeschäfte in seinen Entscheidungen befangen sein muss) und nicht wie es für Amerika und die Welt am besten wäre.
--- Ende Zitat ---
Das erwarte ich auch so, nur als Novum sehe ich das nicht. Schau Dir mal die Verflechtungen des Bush-Clans bzw. seiner Administration mit der Öl- und Rüstungsindustrie an. Da muss man schon sehr an das Gute im Menschen glauben, um die Entscheidungen dieser Regierung als unbefangen zu sehen.
--- Ende Zitat ---
Yepp! Man darf Michael Moore sicher nicht alles glauben, aber sein Film Fahrenheit 9/11 hat mich damals das erste Mal wirklich darüber nachdenken lassen, welchen Einfluss der US-Präsident hat bzw. noch viel mehr die Leute, die seinen Wahlkampf und seine Präsidentschaft finanzieren. Denn ohne eine Menge Kohle (in Bushs Fall natürlich Öl ;) ) kannst du in den USA einfach kein Präsident werden. Wenn´s schon nicht die eigene ist, dann eben die der "Sponsoren" die sich Einfluss auf die zukünftige Politik davon erhoffen bzw. erwarten.
--- Ende Zitat ---
Bernie Sanders brachte es im Wahlkampf mal grob so rüber: Es ist egal, wer Präsident wird, denn die Konzerne (durch die Lobby) machen die Politik.
... Leider sind die Konzerne gewinnorientiert - wie Trump. Diese Kombination gefällt mir gar nicht, gerade in Richtung Naturschutz. (z.B. Ölbohrungen in Nationalparks etc.)
Rainer:
Gerade kommen die Fotos der ersten Flüchtlinge aus den USA herein....
Horst:
--- Zitat von: ntv ---USA als Ziel nach Wahl unbeliebter
Trump verursacht bei Deutschen Reisefrust
Donald Trump als US-Präsident stößt auch bei vielen Deutschen nicht gerade auf Begeisterung. Wie eine repräsentative Umfrage zeigt, sorgt er sogar für Frust - bei einigen Befragten sinkt die Bereitschaft für eine Reise in USA. Was steckt dahinter?
--- Ende Zitat ---
Der Artikel bei ntv: http://www.n-tv.de/reise/Trump-verursacht-bei-Deutschen-Reisefrust-article19109056.html
Im Zusammenhang dazu aus dem Sommer:
http://www.n-tv.de/politik/Deutsche-Not-Welcome-Anymore-article18516486.html
Christina:
Wenn es nicht gerade zu massiven Erschwerungen bei der Einreise in die USA als deutscher Tourist kommt, bezweifle ich, dass sich seine Wahl tatsächlich auf die Anzahl der deutschen Touristen, die in die USA reisen, auswirkt. Die Leute vergessen zum einen sehr schnell, zum anderen sind andere Faktoren immer wichtiger für die Wahl der Urlaubsorts. Ohne Zahlen zu kennen, sind gefühlsmässig die beiden einzigen Gründen, weshalb die Leute ein Land meiden, Terroranschläge und extrem hohe Preise. Und gerade bei Terroranschlägen sieht man, wie schnell wieder vergessen wird.
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