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Impressionen einer Kreuzfahrt im Norden

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serendipity:
Aua  :verpiss:

Jetzt hast du mich aber richtig erwischt: Natürlich meinte ich die Muße, die Muse ist ja hoffentlich immer an deiner Seite und lächelt weiter so glücklich durchs Leben, wie sie es auf den Fotos von euren Reisen tut.

Mein "Lieblingshassfehler" ist übrigens seid/seit  ;D

Und mein Dauervertipper "deshlab"

Birgit:
Meine Lieblingshassfehler sind "ect." und sowas wie "nen Eis essen gehen", oh graus!

Rainer, ich wünsche dir, dass bald wieder alles im Lot ist, was auch immer :)

Was mich an Kreuzfahrten interessieren würde (kann aber sein, dass ich dich das schon mal gefragt habe...): Man ist 10 Stunden vor Ort, was meiner Meinung nach echt wenig ist für so eine ganze Karibikinsel oder Metropole, wenn man sich vielleicht auch erstmal orientieren muss. Aber ich würde einen Knall bekommen, müsste ich nach dem Ankommen erstmal 2 Stunden im Schiffsbauch stehen und irgendwelche Einreiseformalitäten machen, während Minute um Minute der kostbaren Zeit verrinnt und ich die Wahl hätte mich schon um 7 Uhr vor der verschlossenen Tür anzustellen oder aber erst um 10 meinen Ausflug starten zu können. Ist da kein Gedränge?

Rainer:

--- Zitat von: Birgit am 26. August 2017, 02:26:00 ---Ist da kein Gedränge?

--- Ende Zitat ---

Eigentlich nicht. Die meisten Einreiseformalitäten sind schon fertig, mit dem sog. "Schiffsmanifest" werden alle Personen registriert, nur äußerst selten muss man sich ein Visum o.ä. besorgen (auf Anhieb fällt mir nur St. Petersburg ein). Sonst kann man einfach von Board gehen.

Es staut sich wohl an den Häfen, wo das Schiff "auf Reede" liegt, d.h. es liegt nicht im Hafen an einem Kai und alle können raus, sondern es liegt weiter draußen und Passagiere werden mit einem Boot hingebracht ("tendern"). Auf dieser Reise musste man sich (am besten schon am Abend vorher) eine Marke mit einer Nummer ziehen, am nächsten Tag wurden die Passagiere dann in Gruppen a 60 Personen aufgerufen und konnten einsteigen zum Tendern. Das wird aber auch nur für die erste Stunde so gemacht, danach fahren die Tenderboote einfach wie ein Shuttle hin und her und man kann einsteigen wie und wann man will.

Also dass man wirklich mit der Hufe scharrend darauf wartet, in einer Riesenschlange endlich die Passformalitäten erledigt zu haben, ist fern der Realität. Dazu kommt auch noch die Tatsache, dass das Schiff sehr häufig schon früh morgens anlegt, da gehst Du sowieso erst einmal frühstücken und anschließend in Ruhe von Board. Es gehen auch sowieso nicht alle gleichzeitig, viele Passagiere haben irgendwelche organisierten Ausflüge gebucht, die sind an bestimmte Zeiten gebunden. Last not least gibt es auch immer ein gute Anzahl Passagiere, die gar nicht von Board gehen (habe ich auch recht häufig nicht getan). Viele Fotos kann man auch von Deck machen.

Und ich muss natürlich noch einmal betonen, eine Kreuzfahrt ist so oder so nicht geeignet, eine Karibikinsel "kennenzulernen". Dafür reicht der Aufenthalt einfach nicht. Das ist nur ein Schnuppern, ein kurzes von Board gehen, ein schöner Spaziergang in einer Altstadt oder ein Bad im Meer. Man kann das nicht vergleichen mit einem Urlaub im Hotel, wo man Tage und Nächte am gleichen Ort verbringt. Aber es kann ausreichen, dass man vielleicht Gefallen an einem Ort findet und ggf. mal einen längeren Aufenthalt plant.

P.S.:
--- Zitat von: Birgit am 26. August 2017, 02:26:00 ---Rainer, ich wünsche dir, dass bald wieder alles im Lot ist, was auch immer :)

--- Ende Zitat ---

Ich will mal nicht alles Totschweigen wie sonst, ich habe große Sorgen um Sylvia. Die ist leider sehr heftig erkrankt und liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus. Es sieht aber endlich danach aus, als wenn die Medikamente greifen, sie scheint irgendeine schwere Infektion bekommen zu haben mit mannigfachen Entzündungen (u.a. Lungenentzündung) und es sah sehr schlecht um sie aus. Die letzten Antibiotika (inzwischen das vierte) scheinen endlich zu wirken, sie bekommt Höchstdoses drei mal täglich intravenös.

Andrea:
Ach du scheiße... Rainer, ich wünsche dir und Sylvia alles Gute. Alle Daumen sind für Sylvia gedrückt, dass es jetzt endlich aufwärts geht.

Birgit:

--- Zitat ---ich habe große Sorgen um Sylvia. Die ist leider sehr heftig erkrankt und liegt seit zwei Wochen im Krankenhaus.
--- Ende Zitat ---

Immer eine extreme emotionale Belastung, in eurem Fall noch einen ganzen Zacken dramatischer, wenn du nicht so kannst, wie du gerne willst...

Ganz liebe Grüße an Sylvia, meine Daumen sind fest gedrückt!

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