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Rainer:
--- Zitat von: Paula am 01. Juli 2013, 15:49:47 ---Mein Freund hat dann nach Messerschleiferei gegoogelt und in München einen Laden gefunden, der speziell japanische Messer schärft, da hat es dann hingebracht und war zufrieden. Ist echt wohl alles andere als einfach...
--- Ende Zitat ---
Das ist eine Kunst für sich, aber sage nicht ohne Stolz, dass ich das beherrsche (aber das muss man wirklich üben). Wobei mich das ein wenig wundert, ein professioneller Schleifdienst sollte eine professionelle Maschine (Tormek o.ä.) besitzen (die sind für mich zu groß und zu teuer), da kann eigentlich jeder nach kurzer Einarbeitungszeit gute Ergebnisse mit erzielen.
--- Zitat von: Andrea am 01. Juli 2013, 16:22:21 ---Dieses Messer ist noch heute bei uns im täglichen Gebrauch und wird von Heiko mehr oder weniger regelmäßig am Wetzstahl (erfolgreich) geschliffen.
--- Ende Zitat ---
Mir ist der Stahl zu grob und einen richtig neuen Grundschliff kriegt man auch nicht damit hin.
--- Zitat von: Ilona am 01. Juli 2013, 17:00:34 ---Ich nehme dazu ein spezielles Tomatenmesser mit gezackter Klinge :cool2:, das musste ich noch nie nachschärfen und teuer war's auch nicht.
--- Ende Zitat ---
Für Tomaten gehen die sogar halbwegs, aber ich finde so Messer grundsätzlich zu klein. Spätestens beim Kohl schneiden geht gar nichts damit.
Ich sehe schon, nur schwaches Interesse. Ich dachte, ich tue Euch mal was gutes, wobei der Transport natürlich ein Problem darstellt.
Andrea:
Rainer, dein Angebot ist natürlich ganz lieb gemeint. sollten wir mal einen hartnäckigen Fall haben, weiß ich ja, an wen ich mich wenden kann. Im Gegensatz zu München wird man hier wohl nicht unbedingt einen "Schleifprofi" finden. Die möglichen Geschäfte schicken es dann vermutlich auch ein.
Kauschthaus:
Hallo Rainer,
das ist ein tolles Angebot, aber ich benötige auch keine Hilfe. Ich habe ein paar gute bis sehr gute Messer (wenn auch kein japanisches) und schärfe die regelmäßig mit einem Messerschärfer, den ich mal gekauft habe (WMF Messerschärfer Gourmet) und natürlich per Wetzstahl.
Ich hasse nämlich auch nichts mehr in der Küche als unscharfe Messer.
Und wenn ich mal nicht weiter komme, habe ich einen guten Bekannten (Metzger), dem man Messer zum Schleifen bringen kann.
Viele Grüße, Petra
Kauschthaus:
Da Horst auf meinen Wunsch hin diesen Thread eingerichtet hat, möchte ich euch gerne an unserem gestrigen Sonntagsessen teilhaben lassen.
(Und da Horst in Island weilt, kann er mich nicht strafend angucken, weil ich als von Hessen nach Schwaben Gezogene ein fränkisches Gericht vorstellen möchte. Aber immerhin war mein Vater Franke, das nur als Rechtfertigung.) ;)
Das Rezept für "Saure Zipfel", wie sie bei uns zu Hause gemacht wurden, habe ich leider nicht schriftlich. Aber ich habe bei chefkoch.de eins gefunden, das dem sehr nahe kam, und habe es nach unserem Geschmack und meiner Erinnerung angepasst.
Saure Zipfel für 4-5 Portionen:
1 l trockenen Frankenwein, Mülller-Thurgau oder Silvaner
(ich habe das aber auch schon mit einem preiswerten Müller-Thurgau aus dem Kaiserstuhl gekocht, geht auch)
3/4 l Gemüsebrühe oder Delikatessbrühe (ich gebe zu, ich nehme Knorr Instant)
3 größere Zwiebeln (oder entsprechend 4-5 kleinere)
3 größere Karotten (oder entsprechend mehr kleinere)
1 kleine Sellerieknolle (oder auch Staudensellerie)
1-2 Petersilienwurzeln (je nach Größe)
Die Petersilienwurzeln sind als zusätzliches Wurzelgemüse lecker, aber kein Muss.
Als Gewürze kommen (Menge je nach Geschmack) hinzu:
3-4 Lorbeerblätter
6-8 Wacholderbeeren
4-5 Gewürznelken ganz
ca. 10 Pfefferkörner, schwarz ganz
1 EL Senfkörner
(die Senfkörner gebe ich mit den Pfefferkörnern in ein Gewürzsieb, geht aber auch ohne. Man kann natürlich auch etwas Senf an die Brühe geben)
1 Prise Zucker
Das Gemüse in Scheiben (Möhren) bzw. in Streifen schneiden und zusammen mit dem Wein, der Brühe und den Gewürzen ca. 30 min. bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Wir nehmen einen Bräter, aber es geht natürlich auch jeder Kochtopf, der einen einigermaßen großen Durchmesser hat.
Man sollte nach einer Weile probieren, ob das Verhältnis zwischen Brühe und Wein dem Geschmack entspricht, ansonsten das eine oder andere dazu geben.
Nach ca. einer halben Stunde sollte das Gewürz gut in das Wein/Brühe Gemisch eingezogen sein. Nun 8-10 fränkische grobe Bratwürste unter das Wurzelgemüse in den Sud legen und ca. 20 min. bei schwacher Hitze ziehen lassen.
Dazu passt natürlich ein trockener Wein, aber durchaus auch ein Bier.
Als Beilage gibt es bei uns dazu ein kräftiges würziges Brot.
Leider lassen sich - nach meiner Erfahrung - die fränkischen Bratwürste durch nichts ersetzen. Auch die überall erhältlichen Nürnberger Rostbratwürste sind zu fein und zu weich, um den kompletten Genuss zu haben.
Ich lasse mir ab und zu von meiner fränkischen Verwandtschaft Würste mitbringen, aber es gibt auch andere Möglichkeiten.
Wer in München wohnt, hat es einfach, auf dem Viktualienmarkt gibt es das Frankenhäusl.
Entlang der A3 kenne ich bei Erlangen und in Würzburg Metzgereien, die absolut leckere Bratwurst haben. Habe ich schon mit Kühlbox im Auto (und nach Vorbestellung) abgeholt.
Online gibt es ebenfalls eine einfache Bezugsmöglichkeit, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Ich vermute aber, dass das wirklich gut ist.
Wäre das unerwünschte Schleichwerbung, wenn ich die Adressen nenne?
Viele Grüße, Petra
Michael:
--- Zitat von: Rainer am 01. Juli 2013, 18:41:10 ---Ich sehe schon, nur schwaches Interesse. Ich dachte, ich tue Euch mal was gutes, wobei der Transport natürlich ein Problem darstellt.
--- Ende Zitat ---
Sehr löblich, Rainer. Nur würde ich Dir nix gutes tun, wenn ich Dir meine Messer schicken würde. Die würdest Du wahrscheinlich als Beleidigung für Deine Schleifsteine verstehen... :verlegen:
Ich hab nur ein gutes (also eines, von dem ich annehme, dass es gut ist) und das nehme ich auch nur sehr selten. Sollte das aber mal eine Nachschärfung brauchen, würde ich Dich nochmal ansprechen, o.k.?
Grüße aus der Pfalz,
Michael
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