Allgemeines > Auf Rädern unterwegs

Etappenlänge mit dem Wohnmobil

<< < (2/2)

Silv:
Hallo Andrea,

wir fahren Mitte September los. Wirklich geplant habe ich eigentlich noch nichts... Grob im Kopf ist, Schweden hoch, in Höhe Lofoten nach Norwegen und durch Norwegen wieder runter. Wir haben drei Wochen Zeit. Ob das machbar ist, weiß ich nicht. Da aber um diese Zeit keine Saison mehr ist, ist wahrscheinlich nicht so viel los und evtl. "einfacher" zu fahren - vorbuchen müssen und wollen wir auch nicht.

Als wir in Kroatien waren, haben wir auf dem Rückweg am Chiemsee einen Zwischenstopp gemacht und das waren ca. 500 km, die gut machbar waren. Wenn man natürlich zwischendurch was ansehen will, ist es schon etwas viel.

Mit dem Wohnmobil musst du auch nicht unbedingt einen Campingplatz anfahren, es gibt auch genügend einfache Stellplätze (eine Dusche hast du zur Not ja auch im Wohnmobil).

Ich denke, es kommt auch auf den Fahrer an. Andy fährt gerne, es macht ihm auch nichts aus, mal einen ganzen Tag zu fahren. Für mich als Beifahrer ist das anstrengender...  ::)

Also, im Oktober kann ich dir mehr bzgl. der täglichen Fahrzeiten, km usw. sagen.  :)

Andrea:
Hallo Gabi! Deinen Bericht habe ich gestern noch mal komplett gelesen und da fing tatsächlich das Grübeln über die Etappen an. Am liebsten hätte ich deine Tour genau so nachgemacht, aber das geht definitiv nicht, zumal wir eigentlich nicht 3 Wochen fahren wollen. Deswegen hier auch noch mal meine Anfrage.

Wohnmobil ist gesetzt und auch Norwegen. Heiko ist nicht bange vor kleinen engen Straßen und ich vertraue ihm absolut.

Ich habe mir den von Silvia empfohlenen Reiseführer vom Bruckmann Verlag geholt und auch schon darin gelesen. Man kann vielleicht nicht alles mit dem Teil machen, aber vieles geht eben schon. Und da wir sowieso nicht ganz Norwegen kennenlernen können, werden eben auch nur Straßen gefahren, die halbwegs geeignet für unser Dickschiff sind.

Sollte nach der Reise das Gefühl bleiben, dass wir zu viel verpasst haben, dann spricht ja nichts gegen eine Autorundreise mit Hytta oder Fewo in den Jahren danach.

Die 200km waren eigentlich auch als Maximallänge einer Etappe gedacht. Ich wollte nur wissen, ob das überhaupt machbar wäre. Kann ja sein, dass wir irgendwo so viel Zeit vertrödeln, dass wir am Ende mal "Kilometer machen" müssen ohne an allem komplett vorbei zu rasen. Daher Danke an Beate für die Einschätzung.

Zur Anreise: Egal wie, wir werden vermutlich auch Stau haben. Entweder geht es über die A2 und die A7 oder A30/A1/A7. Da ist es bestimmt vorteilhaft entweder vor 5 Uhr oder nach 19Uhr im Raum Hamburg zu sein.

Vieles hängt auch davon ab, um wieviel Uhr wir das Womo übernehmen können und wie lange die Einweisung dauert. Danach müssten im Prinzip nur noch die vorgepackten Taschen "reingeworfen" werden, wobei es sicher schöner ist, wenn man gleich zu Hause alles schon an Ort und Stelle packt, damit man nicht so viele Boxen und Taschen mit durch die Gegend fährt, die man eigentlich nicht braucht.

Die Reiseplanung ist wirklich ein klein wenig aufregend. Eine Autoreise durch Norwegen hätte ich vermutlich in Nullkommanix geplant, aber mit Wohnmobil ist doch noch so einges mehr zu bedenken. Wie Gabi schon anmerkt: Sind die Strecken überhaupt Womo-geeignet? Gibt es Parkplätze? Was kosten die Fähren? Können wir einen Tunnel nutzen?

Aber es macht Spaß  :) :) :)

Andrea:
Hallo Silvia!

Bin sehr interessiert an euren Skandinavien-Erfahrungen. Die Idee in Schweden ganz hoch zu fahren und in Norwegen wieder runter klingt auch sehr gut.

Sowohl Heiko als auch ich haben kein Problem damit lange im Wagen zu sitzen mit entsprechenden Pausen. Ob das im Womo auch so ist, wird sich herausstellen.

Dass wir nicht notwendigerweise einen Campingplatz brauchen, ist uns klar. Ein Stellplatz reicht zwischendurch auch mal, wobei wir lieber einen Campingplatz haben. Die Dusche in so einem Womo ist für XL-Tours nicht wirklich geeignet  ;) Aber da wir auch nicht vorbuchen wollen (Reisezeit wird vermutlich Ende Mai/Anfang Juni sein), werden wir bestimmt mal frei stehen (müssen).

Susan:
Hallo Andrea,

für die Anreisen nehmen wir durchaus mal längere Strecken pro Tag in Kauf. Das ist dann halt Autobahn fahren mit mehr oder weniger Stau. Vor Ort sind die Etappen in der Regel kürzer. 200 km ist ein guter Richtwert, kommt eben drauf an was man noch machen will oder dabei anschauen will. In Schottland waren es jetzt meist weniger km pro Fahrtag.

Von euch nach Kopenhagen an einem Tag ist je nach Staulage machbar, bei den vielen Baustellen momentan also eher nicht  :o Wir waren bisher dreimal mit WoMo in Kopenhagen, immer mit Fähre ab Puttgarden. Einmal einfach so im Sommer, Mittwoch Mittag in Hannover los, gut durchgekommen, Fähre und abends um 22 Uhr am Camping. Zweimal zum Himmelfahrtswochenende, natürlich gruselig der Verkehr  :o In gleicher bzw. noch längerer Fahrzeit nur bis Puttgarden gekommen.

Viel Spaß noch beim Planen!

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln