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Welche Reiseversicherung ist sinnvoll ?

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Michael:

--- Zitat von: Silke am 04. Juli 2013, 12:53:55 ---Nö, wir haben ja danach den Wagen getauscht, weil das schneller ging als einen Ersatzreifen zu bekommen (war ja letztens hier Thema).

--- Ende Zitat ---
Ja, ich erinnere mich an die Diskussion. Nur durch den Fahrzeugtausch hat sich der Reifen aber auch nicht selbst repariert, oder?  ;)


--- Zitat von: Silke am 04. Juli 2013, 12:53:55 ---Aber davon unabhängig sollte man auch die erfolgte Reparatur eines Reifens (so sie denn möglich war) spätestens bei der Abgabe dem Vermieter mitteilen. Egal, ob man eine Kostenerstattung erwartet oder nicht.

--- Ende Zitat ---

Sehe ich genau so!  :thumb:

Michael:
In diesem Zusammenhang mal noch eine andere Frage:
Aktuell sind wir ja sehr USA-lastig, was die Diskussion der Mietwagen-Versicherung via Kreditkarte angeht. Wie Rainer schon angemerkt hat, braucht der 0815-Touri diesen Schutz eigentlich nicht, weil er ihn sowieso bei den gängigen Vermietern bekommt (so habe ich zumindest den Post von Rainer verstanden).

Wie sieht es nun in anderen Ländern, bspw. in Südeuropa aus? Ich habe dazu keine eigenen Erfahrungen, aber diesen Artikel dazu gefunden: http://www.handelsblatt.com/auto/ratgeber-service/mietwagen-im-ausland-an-mallorca-police-denken/6442572.html
Ich denke, hier kann ein weitergehender Schutz (z.B. über die KK) schon sinnvoll sein.

Grüße aus der Pfalz,
Michael

Rainer:

--- Zitat von: Silke am 04. Juli 2013, 11:50:42 ---Hätte ich von allein sagen sollen, sorry der Schaden ist mir auf einer unbefestigten Straße passiert, ich möchte jetzt für den Wagentausch (oder den Reifen) bezahlen?
--- Ende Zitat ---

Ja, warum nicht? Verschweigen und hoffen, dass nicht danach gefragt wird, macht Unrecht nicht zu Recht.


--- Zitat von: Silke am 04. Juli 2013, 12:53:55 ---Aber davon unabhängig sollte man auch die erfolgte Reparatur eines Reifens (so sie denn möglich war) spätestens bei der Abgabe dem Vermieter mitteilen. Egal, ob man eine Kostenerstattung erwartet oder nicht.

--- Ende Zitat ---

Um so mehr halte ich es für selbstverständlich, dass man auch mitteilt, dass man auf Schotterstraße gefahren ist. Wenn Alamo dann immer noch die Kosten übernimmt, ist das deren Sache. Das ist doch zugebenermaßen "hinterfotzig", wenn man sich da als "Samariter" hinstellt und sagt, man hab auf eigene Kosten einen Reifen repariert und gleichzeitig die Ursache für den Schaden verschweigt (weil man natürlich weiß, dass das dann nicht versichert ist). Das nehme ich keinem ab, wenn er es so darstellt, als habe er das "nur vergessen mitzuteilen". In dem Moment, wo jemand dort steht und den Schaden deklariert, ist der aufgeregt bis zum geht nicht mehr und alles wäre auch menschlich kaum nachvollziehbar. Derjenige weiß ganz genau, was Sache ist.

Aber - Du stehst ja bei weitem nicht alleine da - das machen (fast) alle so. Wie Versicherungsbetrug und falsche Steuerdeklaration - da wird man fast als blöd angesehen, wenn man selbst nicht mitmacht. Mit den Reifenplatten ist es genau das gleiche.

Vor 20 Jahren hätte ich das sicher auch noch so gemacht (bin ich ehrlich), aber heute könnte ich das nicht mehr. Es ist ein schönes Gefühl, einfach nur ehrlich zu sein und es kostet nicht die Welt. Last not least bleibt ja immer noch Chance, dass Alamo abwinkt - aber dann ist es deren Entscheidung und nicht meine.

Rainer:

--- Zitat von: Michael am 04. Juli 2013, 13:14:56 ---Wie sieht es nun in anderen Ländern, bspw. in Südeuropa aus? Ich habe dazu keine eigenen Erfahrungen, aber diesen Artikel dazu gefunden: http://www.handelsblatt.com/auto/ratgeber-service/mietwagen-im-ausland-an-mallorca-police-denken/6442572.html
Ich denke, hier kann ein weitergehender Schutz (z.B. über die KK) schon sinnvoll sein.

--- Ende Zitat ---

Andere Länder - andere Sitten, das ist klar.

Man sollte sich aber im Klaren darüber sein, dass die Schadensabwicklung dann relativ umständlich ist, denn ich glaube nicht, dass ein Autovermieter sich direkt mit meiner KK-Vollkasko auseinandersetzt, das ist für den ja Krampf ohne Ende. Da muss man ggf. damit rechnen, empfindlich in Vorhand zu gehen, deswegen würde ich in jedem Fall erst einmal mit KK Gesellschaft klären, wie überhaupt die Schadensabwicklung im Ernstfall aussieht.

Dass gerade auf Mallorca (aber auch auf den Kanaren) viel "Schindluder" angeboten wird, ist ja seit langem bekannt und eigentlich sollte man direkt beim Vermieter die Versicherung  abschließen (dann hat der auch die Abwicklung an der Backe). Letztendlich geht es da auch nur um Kleckerbeiträge, die man im Zweifel an der falschen Stelle spart.

Hatchcanyon:
Bei einem Anbieter, der das Modell nicht exakt zusagt, mieten wir nicht. Muss man auch nicht, da es genug Anbieter gibt, die den Typ garantieren. Z.B. wollten wir letztes Jahr in Grossbritannien einen Jaguar - nennt es einen Spleen, aber es sollte halt "very british" sein  :zwinker:- und den hat Avis garantiert. Hätten wir einen Range Rover gewollt, das gleiche. (Aber so wild wollten wir es dann in Merry Ol`England doch nicht treiben. :floet:) Da lernt man die Möglichkeit, die CC für Versicherungen einzusetzen, ziemlich zu schätzen.

Hertz macht das nach meiner Kenntnis bei bestimmten Modellen auch.

Abgesehen davon habe ich schon mal angeboten, den Vermieter, den wir z.Zt. in den USA bevorzugen, per PN mitzuteilen. Wer also will.....


--- Zitat von: Michael am 04. Juli 2013, 12:37:41 ---Hat man den Reifen auf einer Strecke beschädigt, für die man laut Mietbedingungen keinen Versicherungsschutz hat, kann man den ja auch einfach selbst bezahlen (so wie Malte das wohl macht).
Alles andere hat, für mich, den Geschmack von "man kanns ja mal probieren, vielleicht merkt es ja keiner" - und dann passiert genau das, was Rainer schon ansprach: Die Kosten werden auf die Allgemeinheit umgelegt.
--- Ende Zitat ---

Dem kann ich mich zu 100% anschliessen. Dem Vermieter sowas unterzuschieben ist Betrug.


--- Zitat von: Silke am 04. Juli 2013, 12:53:55 ---Nö, wir haben ja danach den Wagen getauscht, weil das schneller ging als einen Ersatzreifen zu bekommen (war ja letztens hier Thema)
--- Ende Zitat ---

Das halte ich für unbewiesen solange man es nicht wenigstens versucht hat. Was ich nicht verstehe ist, warum man eine lange Strecke ohne Ersatzrad fährt, wenn man - selbst wenn es vor Ort tatsächlich keinen Ersatz gäbe - in wesentlich kürzerer Distanz mit 100%iger Sicherheit Ersatz bekommen hätte?  Aber ich will die Geschichte nicht erneut aufwärmen.

Gruss

Rolf

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