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Alltag in Corona-Zeiten
Paula:
Hallo alle zusammen,
jetzt muss ich mich auch mal wieder zu Wort melden :)
ich hoffe ihr seid alle gesund! Mich hat das Virus zum Glück noch nicht erwischt und auch keinen in meiner Familie. Im Bekanntenkreis war ein Ehepaar relativ heftig erkrankt mit hohem Fieber und auch leichten Atembeschwerden, ins Krankenhaus mußten sie aber nicht, immerhin. Ein Kollege hat sich angesteckt, da wurde aber nichts weiter berichtet nur dass die betroffenen Kontaktpersonen informert werden- dazu gehörte ich wohl nicht.
Ich muss sagen dass ich um das Thema Urlaub derzeit einen riesen Bogen mache, da ich jeden Tag mehr das Gefühl habe dass es mit dem USA Urlaub dieses Jahr wieder nix wird und wieder virusbedingt, da darf ich im Moment gar nicht dran denken sonst kriege ich die Krise. Ich sage mir zwar dass ich mich nicht beschweren darf, denn ich bin gesund und habe auch keine wirtschaftlichen Nachteile zu erleiden, aber leider hilft der Gedanke nicht wirklich.
Theoretisch hätte ich ja jetzt Zeit abends nach dem Homeoffice einen Reisebericht zu schreiben, aber mit dem Thema Urlaub mag ich mich wirklich überhaupt nicht beschäftigen, statt dessen habe ich einen Frühjahrsputz begonnen wie nie.
Wie geht es euch mit der Quarantäne zu Hause? Habt ihr schon einen neuen Tagesablauf gefunden? Mir fällt das morgentliche Aufstehen von Tag zu Tag schwerer obwohl ich jetzt schon eine Stunde länger im Bett bleibe da ich ja nun seit 10 Tagen schon nicht mehr ins Büro fahren muss und mir damit eine Stunde Fahrzeit erspare. Abends bin ich dann natürlich nicht richtig müde und gehe zu spät ins Bett.
Ich habe jetzt angefangen morgens eine halbe Stunde Gymnastik per youtube-Videoanleitung zu machen und mittags gehe ich eine Stunde spazieren. Und abends gehe ich meistens auf den Stepper. Und vom Putzen bzw. Bücken habe ich jetzt Rückenschmerzen. >:(
Mein wöchentlicher Montagsstammtisch findet jetzt virtuell per Skypekonferenz statt, aber das Gespräch kreist doch irgendwie fast nur noch um Corona.
Um mich abzulenken schaue ich jetzt Basketballspiele vom Vorjahr an und Wiederholungen von diesem Jahr (aber nur die Spiele die die Mavericks gewonnen haben ;) ), zum Lesen fehlt mir irgendwie auch die Ruhe, ich fühle mich insgesamt schon ziemlich angespannt und wache nachts oft auf und träume schlecht.
Wie geht es euch mit dem Leben in Coronazeiten? Habt ihr Tipps für den Alltag? Ich hoffe ihr und eure Familien seid alle gesund!
Silvia:
--- Zitat von: Paula am 27. März 2020, 15:04:15 ---ich hoffe ihr seid alle gesund! Mich hat das Virus zum Glück noch nicht erwischt und auch keinen in meiner Familie.
--- Ende Zitat ---
Wir haben bisher auch Glück! Ich hoffe es bleibt so, da mein Vater (im Haus) zu den Hochrisikopersonen gehört.
--- Zitat von: Paula am 27. März 2020, 15:04:15 ---Wie geht es euch mit der Quarantäne zu Hause? Habt ihr schon einen neuen Tagesablauf gefunden? Mir fällt das morgendliche Aufstehen von Tag zu Tag schwerer obwohl ich jetzt schon eine Stunde länger im Bett bleibe da ich ja nun seit 10 Tagen schon nicht mehr ins Büro fahren muss und mir damit eine Stunde Fahrzeit erspare. Abends bin ich dann natürlich nicht richtig müde und gehe zu spät ins Bett.
--- Ende Zitat ---
:lach: Genau so würde es mir auch ergehen!!! Ich kenne mich und deshalb habe ich mich freiwillig für die Frühlinien gemeldet als klar war, das wir in Kurzarbeit gehen. Mein Arbeitstag ist von 5:20 bis 7:45 .... okay, meistens wenn der Wecker klingelt frage ich mich, was für ein Idiot ich bin , aber 10 min. später beim Kaffee ist alles wieder okay :thumb: .... Der Kleinbus steht dafür unter der Woche bei mir im Hof (und den fahre nur ich). Die ersten Dörfer fahre ich ganz alleine ab, erst kurz vor dem Schluß kommt der eine oder andere Fahrgast hinzu, also gondel ich durch unsere schöne Gegend und genieße den Sonnenaufgang.
Danach habe ich den Rest des Tages frei, die erste Woche wurde das schöne Wetter für Arbeiten im Garten genutzt (ich hab sogar ne Mauer verputzt!) und diese Woche ein gemächlicher Frühjahrsputz, max. 1 Zimmer/Tag - ich brauch ja länger was zu tun ;D ... dabei nehme ich mir nachmittags auch Zeit um einfach faul zu lesen, spazieren zu gehen, am PC zu spielen, Puzzel zu machen .... also noch wird mir nicht langweilig
--- Zitat von: Paula am 27. März 2020, 15:04:15 ---Ich habe jetzt angefangen morgens eine halbe Stunde Gymnastik per youtube-Videoanleitung zu machen und mittags gehe ich eine Stunde spazieren. Und abends gehe ich meistens auf den Stepper. Und vom Putzen bzw. Bücken habe ich jetzt Rückenschmerzen. >:(
--- Ende Zitat ---
Autsch, beim nächsten Mal nicht mit dem Frühjahrsputz übertreiben :traurig:
Die erste Woche war ich viel spazieren, diese Woche war mir der Wind zu eisig. Heute ging ich mal nur kurz zum Friedhof, die Gräber gießen ... aber da wurde dann ein 1 1/2 stündiger Waldspaziergang draus, es war einfach sooo schön.
Unsere Kursleiterin von Pilates macht 2x wöchentlich 30 min. mit/für uns per Video-Meeting :thumb:
--- Zitat von: Paula am 27. März 2020, 15:04:15 ---Mein wöchentlicher Montagsstammtisch findet jetzt virtuell per Skypekonferenz statt, aber das Gespräch kreist doch irgendwie fast nur noch um Corona.
--- Ende Zitat ---
Corona, aber auch die Arbeit spielt eine große Rolle in den Gesprächen, z.B. mit ehemaligen Kollegen aus dem Fahrschulbereich oder Freunden aus der Touristikbranche.
Horst:
Mein Bildungsträger hat auch seit Mitte März geschlossen - also bin ich plötzlich zu Hause.
Normalerweise gibt es sowas nicht bei mir - wenn ich frei habe, steuere ich seit 20 Jahren zielsicher den nächsten Flughafen an.
Doch jetzt ist ja alles anders.
Auf jeden Fall brauche ich was zu tun. Da ja aktuell "nicht mal Sport" im TV oder Stadion läuft, gibt es dazu ja auch keine News mit denen man sich Online berieseln lassen kann. Nur Corona und entsprechende PK's. :P Ok, wenn "Hubsi" Hubert Aiwanger spricht gucke ich mir sogar eine partielle Wiederholung an. ;)
Na ja, ansonsten ist das schon etwas öde. Im Job habe ich viel Spaß mit meinen Teilnehmern - man beginnt sogar die größten Nervenägen zu vermissen.
Telefoniert man mit Freunden geht es auch wieder um das hohe C.
1-2 Stunden pro Tag gönne ich mir Freigang mit Stöcken oder nur Spazierengehen, koche öfter mal für meine Tochter (systemrelevante Azubi im Klinikum Nürnberg) oder versuche sogar mal abends einen Film zu gucken. Aber soweit bin ich noch nicht. Habe neulich mal abends per Sky 3 Spielfilme nacheinander ausprobiert und jeweils nach 20 Minuten abgebrochen ... na ja ... noch 4 weitere Wochen Schlacht ums Klopapier und ich bin wahrscheinlich soweit, dass ich Hollywood & Co unfallfrei gucken kann und dankbar dafür bin, dass wenigstens dass noch läuft.
Damit ich Social Distancing wirklich konsequent durchhalte und das sogar bei mir selbst durchziehe und nicht in Selbstgespräche verfalle - verbreite ich zum Argwohn meiner zwei Katzen häusliche Unruhe, in dem ich das Ausmisten angefangen habe.
Einen Sperrmüll habe ich auch schon bestellt - vor allem verabschiede ich mich von ein paar Tonnen Bücher, die ich die letzten 20 Jahre eigentlich nie zur Hand genommen habe. Stattdesen "lese" ich etwas anderes nämlich CD's und zwar in meinen Rechner und meine Musikverwaltung ein. Meine CD-Sammlung, deren Hauptbestandteil in den wilden 90er Jahren entstanden ist hat solche Ausmaße, daß ich alleine dafür einen Umzugslaster bräuchte.
Na ja, mal sehen was mir noch alles so einfällt.
Wenn ich die Arbeiten die ich sonst erfolgreich vor mir herschiebe alle erledigt habe und mir sonst kein grober Unfug mehr einfällt, vielleicht einen Reisebericht hier schreiben über längst verstaubte Reisen über die ich eigentlich nie schreiben wollte... ;)
Susan:
Hallo Paula,
schön, von dir zu hören. Bisher ist unsere Familie auch verschont geblieben, toi, toi, toi. Sorgen mache ich mir schon um diesen und jenen, der zu den Risikopersonen zählt.
Alltag mit Home Office kenne ich ja schon seit Jahren, da wird sich kaum was ändern. Wahrscheinlich habe ich weniger Aufträge, aber das gibt es ja noch eine ganze Liste mit Dingen, die ich tun wollte/sollte/könnte: Dias digitalisieren, einige Videofilme schneiden, Pullover fertig stricken, Bilder fertig malen, neue Fotocollagenposter, Wohnungsdeko überdenken, Bad renovieren, Spanisch und Portugiesisch lernen, die Festplatten aufräumen etc Ausmisten wäre auch noch dran, doch davon habe ich erstmal die Nase voll. :P Außerdem haben unsere Wertstoffhöfe geschlossen. Fernsehen gibts wie bisher nur zum Bügeln. 8)
Wird aber wohl darauf hinauslaufen, dass ich (noch) mehr lese :floet: Daher sind durchaus auch einige verstaubte Reiseberichte willkommen :zwinker:
sh3t0r:
Ich mache aktuell eine geförderte Weiterbildung - die findet jetzt im Homeoffice statt. An Werktagen sitze ich also von 08:30 - 15:35 Uhr vor dem Rechner und lerne wie man ABAP programmiert. Danach versuche ich so gut es geht meiner Frau den Kleinen abzunehmen damit sie nicht völlig den Verstand verliert. Ich hoffe das Wetter bleibt so gut, dann kann man wenigstens in den Garten gehen.
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