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Gedankenloses und nachlässiges Arbeiten in Deutschland heutzutage

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Horst:
Die neueste Posse, nach meinem letzten Schreiben ist man bei der Postbank der Meinung, dass meine Unterschrift plötzlich nicht genug Ähnlichkeit habe mit der bei Ihnen hinterlegten (wobei ich da nie eine hinterlegt habe). Ich soll nun in eine Filiale gehen und per Ausweis meine Unterschrift bestätigen.

Christina:
Das bei der Postbank ist allerdings kein "gedankenloses und nachlässiges Arbeiten", sondern vermutlich vorsätzlich. Ich hätte da schon längst keine Geduld mehr, sondern würde per Mahnbescheid und dann, wenn noch nötig, per Klage das Geld einfordern. Die rechtliche Lage ist ja klar, also kein Risiko hinsichtlich der Verfahrenskosten.

Rainer:

--- Zitat von: Horst am 18. Februar 2024, 19:23:54 ---Die neueste Posse, nach meinem letzten Schreiben ist man bei der Postbank der Meinung, dass meine Unterschrift plötzlich nicht genug Ähnlichkeit habe mit der bei Ihnen hinterlegten (wobei ich da nie eine hinterlegt habe).

--- Ende Zitat ---

Zugegebenermaßen hast Du eine Unterschrift hinterlegt, anders kann man gar kein Konto eröffnen. Mit Sicherheit hast Du (irgendwann) ein "Post Ident Verfahren" gemacht, um das Konto zu eröffnen. Oder hast es direkt am Schalter eröffnet. In beiden Fällen muss man eine Musterunterschrift leisten.

Aber das ist natürlich dennoch alles nur noch gezieltes Hinhalten, das glaubt kein Mensch, dass die Unterschriften nicht passen. Die schauen das doch nicht ernsthaft nach, das sind Arschlöcher (muss man auch mal einfach mal sagen). Christina hat durchaus Recht, man sollte die Post verklagen. Ich weiß natürlich nicht, ob der Betrag nennenswert ist, aber ist ganz offensichtlich, dass das eine Methode ist.

Schon vor über 35 Jahren, als ich noch im besten Beruf stand und als Softwareengineer und Supporter gearbeitet habe, hatte unser Chef ein Riesenproblem mit einem Großkunden, der ums Verrecken die Rechnungen nicht bezahlte.... es war die Post. Ein absoluter Kackladen, inzwischen von der Deutsche Bank übernommen, genauso ein Kackladen.

Horst:
Hallo Rainer,
ich habe bei denen nie eine Musterunterschrift hinterlegt, weil ich nie ein Konto bei denen hatte (ist ja ein Kackladen  ;) ).
Meine vor 3 Jahren verstorbene Mutter hatte das Konto/Sparbuch bei denen und da sind noch ca.165 € drauf.
Ich hatte die angeschrieben, Erbschein und Co hingeschickt und dass man das Konto auflösen möge und auf mein Girokonto überweisen soll. Dann eine Nachricht erhalten, dass man meinen Wunsch entspricht. Daraufhin ist nichts mehr passiert. Zigmal angerufen (nie einer zuständig), in Fililale gegangen - Dame dort hat sich sogar sehr engagiert und auch telefoniert deswegen aber konnte auch nicht weiter helfen.
Nach meinem letzten Schreiben sind sie nun auf die Idee mit der Unterschrift gekommen.

Susan:
Kein Wunder, dass es mit der Bank nicht klappt. Die werden ja nur noch dazu ausgebildet zu verkaufen. Und dann hat keiner mehr Ahnung was in solchen Fällen wie Nachlässen zu tun ist.  Grad selbst erst wieder erlebt  ::) Manchmal hilft da nur ein Machtwort vom Anwalt.

Von katastropalen Baumanagement können wir auch ein Lied singen. Wir haben hier eine Monsterbaustelle auf der Stadtumgeheung, da soll eine marode Brücke durch einen Tunnel ersetzt werden. Tja, und wo wir schon mal dabei sind machen wir doch auf den Umleitungen auch noch ein paar Baustellen auf. Und natürlich dauern diese alle länger als vorhergesagt. Wir haben hier so viele Umleitungsschilder, dass wir gar nicht mehr wissen, welche U wir nun nehmen sollen/können.  :P

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