Isla Cristinas hübsche Ecken 
Vom Ort hatten wir ja nun noch nicht so viel gesehen, also rollern wir einen weiteren Nachmittag dahin.
Auch am Ufer des Rio Carreras gibt es eine Promenade. Wir halten nur kurz für ein Foto vom Ausblick über die Lagune.

Bei der ersten Tour ist mir eine mit Palmen gesäumte Straße aufgefallen. Tatsächlich schafft es Kersten dort in der Nähe zu parken

So landen wir bei der Fußgängerzone
Paseo de las Palmeras.

Die Häuser dort schauen adrett aus. Es gibt ein paar Restaurants und Läden und zwar ganz normale wie Optiker, Floristen, Nähbedarf, Haushaltswaren. Durch eine Gasse kommen wir dann zur
Plaza de Las Flores. Der Platz ist ebenfalls nett begrünt und von hübschen Häusern gesäumt.



Geradeaus weiter spazieren wir zum Fischereihafen. Der ist eingezäunt und hat so gar nichts idyllisches an sich

Ist eben nicht für Touristen, sondern für die Wirtschaft. Die Markt- und Auktionshalle dort
La Lonja kann man wohl nur im Rahmen einer Führung besuchen. Wir kehren also um und stoßen dabei auf die Gran Via. Auch dies eher eine geschäftige Straße einer Kleinstadt als touristisch aufgebrezelt.
Nachdem wir schon am Anfang des Paseo de las Palmeras die Pfarrkirche
Nostro Padre Jesús del Gran Poder gesehen haben und die zwei Kirchlein auf der Plaza San Francisco, kommen wir nun zur
Iglesia Nuestra Señora De Los Dolores. Leider waren alle geschlossen.

Da uns hier so kein Lokal für einen Aperitif untergekommen ist, kehren wir zurück zum Roller und fahren Richtung Sportboothafen und Faro. Zu Fuß erschien es uns etwas weit. Auch der Sportboothafen wirkt sehr abgesperrt, so dass ich nur für ein schnelles Foto dort hinein husche.

Hier ist das nördliche Ende der Promenade zum Faro und der Strand Playa de el Cantil, mehr am Flussdelta, denn am Meer. Darum sehen wir auch eher Boote hier als Badende

Blick hinüber zur Stadtmitte

und gezoomt
Vor allem finden wir hier wieder ein Lokal mit schönen Außensitzplätze für unseren "Sundowner"

Da dunkle Wolken aufziehen, wird der Sonnenuntergang nicht ganz so nett wie beim ersten Besuch (Bild war dort schon in der Collage).
Es gibt also nicht allzuviel Sehenswertes in Isla Cristina, doch macht es den Ort irgendwie auch authentischer als so manch andere touristisch aufgemotzte. Positv aufgefallen sind uns noch die vielen gekachelten Bänke, von denen ich euch hier noch mal zwei zeige. Eine Dame mit Schleier hat mir zur ersten noch unaufgefordert erklärt, dass in den Fächern normalerweise Bücher zum Tauschen stehen (wenn ich sie richtig verstanden habe). Die zweite ist augenscheinlich die "Sonnenuntergangsbank". Am großen Wandbild sind wir durch Zufall vorbeigekommen. Es zeigt Manuel Carrasco, einen spanisch Romani Popsänger, der in Isla Cristina geboren und aufgewachsen ist. Seine Karriere begann mit der Teilnahme an einer Version von "Spanien sucht den Superstar", in der er zweiter wurde. Seitdem hat er zehn erfolreiche Alben herausgebracht.

Eine Kostprobe
Strecke einfach