Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 535 mal)

Heike Heimo

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Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« am: 08. Januar 2026, 19:28:45 »
Im Jahr 2025 hatten wir mehrere Jubiläen zu feiern. Aus diesem Grund wollten wir eine längere Reise unternehmen. Nach einigem hin und her kristallisierte sich Neuseeland heraus. Je weiter die Planung voranschritt, wurde die Reise eher ein Südseeaufenthalt.

Über Fiji soll es nach Neuseeland gehen. Der Flug über Fiji war etwas billiger als der Direktflug nach Auckland. So konnten wir uns mit einem 2 Tage Stopover in angenehmer Umgebung an die Zeitverschiebung von 12 Stunden gewöhnen. In Neuseeland konzentrieren wir uns auf die Nordinsel, bevor es auf die Cook Inseln hinausging.

Als alles durchgebucht war, verschob Fiji Airways den Flug von Singapore um 2 Tage. So ergab sich ein zusätzlicher Stopover in Singapore. Beim Rückflug verschob Austrian Airlines den Flug von Shanghai um 12 Stunden, daher ergab sich noch ein Tag in Shanghai.

Am Ende entstand eine abwechslungsreiche Reise an das Ende der Welt.

              
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Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #1 am: 08. Januar 2026, 21:25:25 »
Bin dabei und lasse mich gern inspirieren :winkewinke:
Liebe Grüße
Susan


Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #2 am: 09. Januar 2026, 15:28:13 »
Hallo ihr beiden,

Ich überlege schon länger ob ich zu Beginn der Rente 6 Wochen nach Neuseeland fliegen soll (bin noch unentschieden) insofern ist eure Reise sehr interessant für mich, bin sehr gespannt!
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #3 am: 09. Januar 2026, 18:02:21 »
Südsee Feeling in diesem kalten, schneereichen Winter - da bin ich gerne mit dabei.


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #4 am: 09. Januar 2026, 20:56:23 »
06/07.11.2025 Wien – Singapore

Mit dem Abendflug ging es nach München und mit Lufthansa weiter nach Singapore, das am späten Nachmittag erreicht wurde. Von knapp über 0°C bei dichtem Nebel in München, schaut das gleich ganz anders aus.



Zur besseren Navigation hatten wir ein e-SIM bei Holafly gekauft. Sie soll praktisch fast überall funktionieren. Wir hatten sofort Kontakt und sie funktionierte in Singapore sehr gut.
Für Europäer verläuft die Einreise unkompliziert. Die Einreiseerklärung muss innerhalb von 3 Tagen vor der Einreise online durchgeführt werden. Am Flughafen braucht dann an den vielen Schleusen nur noch der Pass eingescannt werden. Noch ein Foto und es ist alles ist in wenigen Sekunden ohne Warten erledigt.

Mit der MRT ging es in die Stadt. Zum Bezahlen der Fahrt braucht es nur eine Kreditkarte, Apple Pay etc. Das Zahlungsmittel wird an der Zugangsschleuse eingescannt und beim Verlassen der U-Bahn wieder auf das Lesegerät gelegt. Bezahlt wird nach der Länge der Fahrt.

Beim Einsteigen war ich schon im Zug als die Türen sich schlossen. Heike war noch auf dem Bahnsteig. Die Reise hatte noch gar nicht richtig begonnen und wir waren schon getrennt. Wir konnten noch kommunizieren, dass ich bei der nächsten Station aussteigen soll. So machte ich es und wir waren im nächsten Zug wieder beisammen.

Bei der Station Bugis verließen wir die MRT und gingen den kurzen Weg zu unserer Unterkunft dem Park View Hotel. Die schwülen 30°C waren schweißtreibend. Kamen wir doch aus dem vorwinterlichen Österreich.

Das Hotel war nicht weit von dem Hauptsehenswürdigkeiten entfernt. Das hatte den Vorteil, dass alles fußläufig zu erreichen war. Wir machten uns gleich auf den Weg.

Um den Weg zu verkürzen wollten wir einen Abschneider durch ein großes Einkaufzentrum der Suntec City, das dem Hotel gegenüber lag, machen. Gleich nach dem Eingang war unverkennbar, dass auch in Singapore Weihnachten ist. Auch wenn es sich nicht so anfühlt.



Aus dem Abschneider wurde ein Irrweg, bis wir einen Ausgang an einer ganz anderen Stelle fanden, als erwartet. Google Maps hat uns aber wieder auf den richtigen Weg zur Marina Bay gebracht.

Bald war der Aufgang zur Helix Bridge erreicht. Es war nun schon finster und die Beleuchtung der Brücke und des Marina Bay Sands kam voll zur Geltung. Die Farben wechselten innerhalb von wenigen Minuten.





Wie der Name schon sagt, ist die Brücke der Doppelhelix unserer DNA nachempfunden. Am Boden sind im regelmäßigen Abstand die 4 Aminosäuren, in unterschiedlichen Kombinationen als Lichtpunkte eingebaut, die unsere DNA ausmachen.

Von der Brück gibt es schon einen ersten wunderbaren Ausblick auf die beleuchtete Skyline, sowie die Lichtspiele des ArtScience Museum im Vordergrund.



Die Lichtspiele zogen uns in ihren Bann. Wir konnten uns gar nicht stattsehen. Es tat sich immer etwas. Warum werden wir erst später erfahren. Wir waren zur richtigen Zeit, am richtigen Ort.







Nach der Brücke machten wir uns auf den Weg zu den Gardens by the Bay. Auf der anderen Seite etwas abgelegen ist das Riesenrad zu sehen. Die Farben wechselten ebenfalls laufend.





Wir wollten zur 19:45 Lichtshow beim Supertree Grove sein. Angeblich soll es bei den Vorführungen immer sehr voll sein. Daher wunderte es uns sehr, dass bei den vermeintlichen Bäumen keine Menschen sind.





Bis wir bemerkten, dass wir bei der falschen Baumgruppe waren. Aber auch beim Supertree Grove war nicht viele los. Der Platz war gut besucht, aber alles sehr aufgelockert und keine Drängerei. Gleich nach unserer Ankunft begann die Show.





Die Musik zur Lichtshow war ein Medley aus verschiedenen bekannten Musicals. Alles sehr stimmig und toll anzusehen.



Nach etwas mehr als einer viertel Stunde war die Show beendet und der Tross machte sich mit uns auf den Weg Richtung Marina Bay Sands.



Auf der Brücke zum Hochhaus sind Insektenskulpturen zu sehen.



Wir durchquerten dieses imposante Bauwerk und gingen weiter zum Sands Expo & Convention Centre. Dabei handelt es sich um ein großes Einkaufzentrum. Auch hier war alles schon weihnachtlich geschmückt.



Der Nussknacker entspricht hier dem Christkind oder dem Weihnachtsmann.



Hauptsächlich gibt es Geschäfte der bekannten Luxus-Ketten. Im Keller gibt es eine Art Hawker Center. Hawker Centers sind im Prinzip Food Corners. Hier können günstig Mahlzeiten aus verschiedenen Verkaufsständen je nach kultureller Herkunft der Besitzer erstanden werden. Das macht die Auswahl recht schwierig. Alles wird frisch zubereitet.

Nach dieser Stärkung gingen wir zur Waterfront um die Skyline der Hochhäuser rund um die Bucht zu sehen. Wir kamen genau zum Beginn der Spectra - Light & Water Show. Das ganze Hafenbecken und die Gebäude wie das Mariana Bay Sands, das Sands Expo & Convention Centre und das ArtScience Museum sind in die Show eingebunden. Wir standen seitlich, so konnten wir nicht alle Figuren erkenne, aber wir hatten ja noch zwei weitere Abende. Jetzt war klar, warum auf der Helix-Brücke alles wechselnd geleuchtet hatte.



Schon etwas müde, setzten wir uns zu einer Bar vor dem Convention Centre und beobachteten das Treiben auf der Promenade. Eine Kühlung darf nicht fehlen.



Nach 22 Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel. Es ist deutlich zu erkenne, dass Singapore eine der sichersten Städte der Welt ist. Eine Frau geht vor uns allein, auf das Handy blickend durch einen dunklen Park. Es gibt kein ängstliches Aufblicken, wer geht im Dunkeln hinter mir. Auch nicht als wir die Frau in eine finstere Unterführung folgten.
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Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #5 am: 10. Januar 2026, 15:16:29 »
sehr cool das Lichterspektakel! Das erinnert mich an Shanghai obwohl es in Singapore noch um einiges toller zu sein scheint.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #6 am: 10. Januar 2026, 15:18:49 »
Das war ja mal ein farbenfroher Auftakt  ;D Schicke Einkaufszentren haben sie da und so nett geschmückt. Gab es auch schon Weihnachtsmusik? Das kam uns bei Sommertemperaturen immer am merkwürdigsten vor.
Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #7 am: 10. Januar 2026, 15:31:40 »
Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
Liebe Grüße

Ilona

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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #8 am: 11. Januar 2026, 15:31:53 »
sehr cool das Lichterspektakel! Das erinnert mich an Shanghai obwohl es in Singapore noch um einiges toller zu sein scheint.

Ja das Lichtspektakel ist in Singapore deutlich besser.

Gab es auch schon Weihnachtsmusik? Das kam uns bei Sommertemperaturen immer am merkwürdigsten vor.

In den Einkaufszentren immer, auch in vielen Bars und Cafes. Und es ist sehr ungewohnt va wenn es so lang hell ist

Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
.

Bei uns war 30°C ungefähr der Durchschnitt. Auch in der Nacht wird es nicht viel kühler.
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Silv

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #9 am: 11. Januar 2026, 16:40:45 »

Klasse :beifall:. Singapur würde mich schon mal reizen. Leider scheint es dort immer sehr schwül zu sein und das vertrage ich nicht.
.

Bei uns war 30°C ungefähr der Durchschnitt. Auch in der Nacht wird es nicht viel kühler.

Ui, das wären auch nicht meine Temperaturen... Aber virtuell komme gerne mit  ^-^
Liebe Grüße
Silvia

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #10 am: 11. Januar 2026, 20:45:03 »
08.11.2025  Singapore

Das Frühstück in unserem Hotel war schon mehr eine Mahlzeit, im asiatischen Stil, mit Nudeln, Reis, Hühnchen usw. Gut gesättigt gingen wir zum arabischen Teil von Singapore, der nur zwei Straßen vom Hotel entfernt war. Es stehen in diesem Stadtteil noch Gebäude vom ursprünglichen Singapore.





Wir waren früh dran, daher war noch wenig los. Die Cafés und Geschäfte sperrten erst auf.



Nachdem Ausflug in die arabische Welt gingen wir Richtung Bay. Auf dem Herweg fiel uns schon dieses Gebäude mit dem goldenen Kranich davor auf.



Mit den Skulpturen im Gang davor wirktes es sehr düster, als ob eine konspiratorische Macht hier ihren Sitz hätte.



Zuerst kamen wir an der Esplanade Concert Hall vorbei. Schon von der Hafenmauer gibt es einen schönen Blick auf die Bay.





Über Rolltreppen fuhren wir hinauf zu einer Aussichtsterrasse auf der Concert Hall. Die beiden Gebäude sehen aus wie Fliegenaugen. Wieder ein toller Ausblick und es waren keine Leute hier.



Nächstes Ziel ist ein starkbesuchtes Wahrzeichen der Stadt der Merlion Park mit seiner Statue, mit Löwenkopf und Fischkörper.



Hier war deutlich mehr los. Anscheinend muss auf dem Steg davor jeder ein Foto machen, wie das Wasser in den Mund spritzt, wie es der Mann neben mir versucht.



Wir spazierten weiter um die Bay vor der Hochhäuserfront. Eines der beiden Fliegenaugen.







Der Blickwinkel auf die Bay veränderte sich naturgemäß laufend.



Mit dem Wetter hatten wir Glück. Außer in der Früh vor der Abreise hat es nie geregnet, obwohl wir zur beginnenden Monsunzeit in der Stadt waren. An diesem Tag war es sehr sonnig, mit wenigen Wolken und heiß mit gut 35°C.

Es war jetzt schon sehr heiß. Daher nutzen wir das Sands Expo & Convention Centre um uns abzukühlen. Auch eine Stärkung im Hawker Center durfte nicht fehlen.



Nach dieser Pause schlenderten wir bei den Wassergärten beim ArtScience Museum herum.







Flüssige Abkühlung kann bei diesen Temperaturen auch nicht schaden.


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Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #11 am: 12. Januar 2026, 18:27:14 »
Auch wenn ich Hitze und erst recht schwüle Hitze gar nicht mag, aber für diesen nächtlichen Anblick der beleuchteten Skyline und der Skulpturen könnte ich mir vorstellen, da trotzdem mal hinzureisen, das sieht ja wirklich toll aus, auch bei Tag. Wart ihr zur "kühlsten" Zeit des Jahres dort oder ist das ganzjährig gleich? Monsunzeit bedeutet wahrscheinlich noch mehr Schwüle?


LG Christina

Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #12 am: 12. Januar 2026, 18:31:16 »
Ich würde jetzt zwar nicht nach Singapore in Urlaub fahren, aber für ein zwei Tage als Stopover finde ich es schon interessant
Viele Grüße Paula

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #13 am: 12. Januar 2026, 19:00:16 »
Auch wenn ich Hitze und erst recht schwüle Hitze gar nicht mag, aber für diesen nächtlichen Anblick der beleuchteten Skyline und der Skulpturen könnte ich mir vorstellen, da trotzdem mal hinzureisen, das sieht ja wirklich toll aus, auch bei Tag. Wart ihr zur "kühlsten" Zeit des Jahres dort oder ist das ganzjährig gleich? Monsunzeit bedeutet wahrscheinlich noch mehr Schwüle?

Singapore liegt quasi am Äquator. Es gibt nur einen geringen Unterschied zwischen Sommer und Winter. Wir waren zur "kühleren" aber feuchteren Jahreszeit dort. Wenn es zu heiß wird, geht man in ein Einkaufszentrum, Restaurant oder fährt mit der U Bahn. Selbst größere Straßenunterführungen haben eine Klimaanlage. Der Stromverbrauch spielt anscheinend keine Rolle. Auch eine nette Bar im freien kann eine flüssige Abkühlung bringen.


Ich würde jetzt zwar nicht nach Singapore in Urlaub fahren, aber für ein zwei Tage als Stopover finde ich es schon interessant

Das dachten wir uns nach der Flugverschiebung auch ^-^
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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #14 am: 12. Januar 2026, 19:04:14 »
Beeindruckende Skyline mit natürlich vielen Banktürmen, sogar mein ehemaliger Arbeitgeber ist vertreten.  ;) Das arabische Viertel gefällt mir aber besser oder die Wassergärten.

Wir sind ja eher wärmeliebend, da würde uns die Hitze nicht so viel ausmachen. Falls wir doch mal nach Neuseeland aufbrechen, wäre Singapur als Stopover gesetzt.
Liebe Grüße
Susan