11.11.2025 FijiNach fast 10 Stunden Flug erreichten wir gegen 4 Uhr in der Früh Nadi die Hauptstadt der Fiji Inseln. Die Zeitverschiebung betrug nun 11 Stunden.
Die Einreise zog sich, da wir fast die letzten waren und die Einreisbeamten, in unserem Fall eine Beamtin, sehr genau waren. Die im Flugzeug ausgefüllte Einreisekarte wurde detailliert kontrolliert. Das Weiterflugticket musste vorgezeigt werden und es wurde genau hinterfragt was wir arbeiten. Ebenso mussten wir die Buchungsbestätigung des Hotels vorlegen. Anscheinend ist es nicht so bekannt. Sie googelte im Internet, wo das Hotel liegt. Nachdem alles geklärt war, bekamen wir den Einreisestempel in den Pass. Unsere e-SIM funktionierte auch hier tadellos.
Wir wollten noch Bargeld beheben, da das Taxi zur Unterkunft bar bezahlt werden musste. Unsere Bankomatkarte funktionierte aber nicht. Gleich neben dem Bankomaten war eine staatliche Wechselstube, die wir nutzten. Bevor wir das Geld zu einem sehr guten Kurs erhielten, wurden die Personalien ganz genau kontrolliert und kopiert.
Wir waren so ziemlich die letzten die den Einreisbereich verließen und freuten uns, dass der Taxifahrer mit einem Schild mit unserem Namen noch auf uns wartete. Es sah schon etwas sitzengelassen aus.
Im Morgengrauen trieb der Taxifahrer sein Auto über die Landstraße Richtung Coral Coast. Auf der Fahrt war zu sehen, dass die Insel sehr abgeholzt ist und die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Es sah nicht nach einer klassischen Südseeinsel aus dem Werbeprospekt aus. Nach rund 1 ½ Stunden erreichten wir das Kaila Na Ua Resort in Korotogo. Das Resort hat nur wenige Zimmer unweit vom Meer. Da Nebensaison ist, waren außer unseres nur noch ein Zimmer belegt. Bei der Zimmerzeile am Pool waren wir die einzigen.


Die Besitzer, Einwanderer aus Neuseeland, warteten schon auf uns. Sie sind extra gekommen, da das Büro sonst erst ab 9 Uhr besetzt ist. Von der Besitzerin bekamen wir umfangreiche Informationen über die Umgebung, was wir unternehmen könnten und die Essensmöglichkeiten. Unternehmen wollten wir nicht viel. Unser Hauptziel war, dass wir uns in einer entspannten Atmosphäre besser an die Zeitumstellung gewöhnen. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir den Strand von Korotogo an der Coral Coast.



Vorbei am großen OUTRIGGER Fiji Beach Resort gingen wir weiter den Strand entlang. Bei den Tubakula Beach Bungalows drehten wir um. Die Anlage war wegen der Nebensaison geschlossen.


Durch das OUTRIGGER gingen wir zur Begleitstraße hinter dem Strand, um die Restaurants zu erkunden. Das am Strand liegende Crab Shack hatte leider Ruhetag. Das Restaurant gegenüber öffnet am Abend. Kurz vor unserer Unterkunft gibt es die Sinbad Pizza. Hier aßen wir zwei gar nicht so schlechte Pizzen und tranken dazu kühles Fiji Bier.

Am Nachmittag machten wir vor unserem Resort unsere ersten Schnorchelversuche in diesem Urlaub. Das Wasser war nicht ganz so warm, wie wir es erwartet hatten. Wir hatten uns aber bald daran gewöhnt. Da Ebbe war, war der Wasserstand sehr niedrig und viele Felsen und Korallen schauten aus dem Wasser. Zum Schnorcheln war es gar nicht so schlecht, da die Fische konzentrierter auftraten.

Es war ein tolles Erlebnis. Wir sahen um die Korallen viele Fische. Am auffälligsten waren aber die unzähligen Seegurken. Vor allem die oft mehr als einen Meter langen, die wie Schlangen aussahen und vorne mit mehreren Tentakeln Sand in das Maul schaufelten. Diese Tiere müssen die Inspiration für das Wüstenungeheuer Sarlacc aus Star Wars gewesen sein. Oft war es schwierig zwischen diesen Tieren einen Weg zu finden.


Vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wir wollten zwischen den Palmen den Sonnenuntergang beobachten.






Das Abendessen nahmen wir in der Beach Bar & Grill ein. Ich folgte der Empfehlung des Resortbesitzers und aß eine spezielle lokale Seafood-Suppe mit Knoblauchbrot. Sie wurde in einer Kokosnuss serviert und schmeckte hervorragend.

Zum Abschluss wurden uns die Cocktails des Tages präsentiert. Einer wurde im Totenkopfglas serviert.

Vom Tongariro gibt es auch Neues. Der Regen hat das Feuer gelöscht. Große Teile des Parkes sind aber weiterhin gesperrt. Die Maoris haben das Brandgebiet mit einem Rāhui belegt. Das bedeutet, dass das Gebiet nicht betreten werden darf, da die Natur heilen muss. Wann er aufgehoben wird, ist noch unklar.