Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 2157 mal)

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #15 am: 14. Januar 2026, 20:00:34 »
08.11.2025  Singapore   Teil 2

Als nächstes wollten wir hinauf zur Aussichtsplattform des Marina Bay Sands. Auch im Inneren ist das Gebäude imposant.



Wir fuhren aber nicht zum kostenpflichtigen Observationdeck, sondern zur CÉ LA VI Club Lounge & Rooftop Bar. Der Preis ist der gleiche, aber bei der Bar ist ein Getränk im Fahrpreis enthalten.

Die Aussicht ist natürlich vom Feinsten. Da das es an diesem Tag für Singapore wenig Luftfeuchtigkeit gab, war auch die Fernsicht recht gut.





Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.



Wir bestellten uns einen Singapore Sling und ein kühles Bier und genossen die Aussicht. Der Singapore Sling ist empfehlenswert.





Wieder herunten angekommen, erkundeten wir die Gardens by the Bay. Durch die Bäume ist man hier nicht do stark der Sonne ausgesetzt. Der Park ist in verschiedenen Themen gegliedert.





Die künstlichen Bäume sind auch bei Tag ein Blickfang.







Je nach Themengebiet sind bewachsene Tiere zu sehen.





Es war nun schon Abend und wir gingen zur Bay Front. Der kugelrunde Apple Store ist ein richtiger Blickfang.



Wir setzten uns zu einer Bar und beobachteten das Treiben vor uns. Da wir schon auf den Geschmack gekommen waren.



Gleich vor der Bar ist die Spectra Show. An diesem Tag wollten wir sie uns von vorne ansehen, um auch die Figuren zu sehen. Bis es aber soweit war, begann die Skyline um die Bucht so richtig zu leuchten.





Die Spectra Show ist eine fulminante Licht- und Wassershow. Sie dauert ca. 15 Minuten.















Nach dieser Show gingen wir durch das Einkaufszentrum. Auch hier gab es gerade ein weihnachtliche Lichterschow.



Durch das Marina Bay Sands gingen wir zu einem Aussichtspunkt um die Lichtshow beim Gardens by the Bay aus der Ferne zu sehen.







Von der Ferne ist es nicht so spektakulär als direkt bei den Bäumen.

Zurück zu unserem Hotel gingen wir über dir Helix Bridges und dem Einkaufszentrum Suntec. Beim Einkaufzentrum kamen wir bei einer Art Weihnachtsmarkt vorbei. Zur Freude der Kinder und auch der Erwachsenen, erzeugte eine Schneekanoe im Weihnachtsbaum bei rund 30°C Kunstschnee.





Als wir ins Hotel zurückkamen, gab es schlechte Nachrichten aus Neuseeland. Beim Tongariro Nationalpark war ein Buschfeuer ausgebrochen, dass dich rasch ausbreitete. Fast alle Wanderwege sind gesperrt auch der berühmte Tongariro alpine crossing, unser Hauptziel in Neuseeland. Mehr als 40 Wanderer mussten mit dem Hubschrauber evakuiert werden. Wir wurden an Madeira erinnert, als durch einen Waldbrand vor unserer Ankunft der schönste und spektakulärste Wanderweg gesperrt wurde.
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Ilona

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #16 am: 15. Januar 2026, 13:42:53 »
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Singapore ist schon eine tolle Stadt. Wenn bloß das subtropische Klima nicht wäre.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #17 am: 15. Januar 2026, 18:01:04 »
Das sieht alles toll aus, bei Tag und bei Nacht.

Witzig mit dem künstlichen Schnee.

Das ist ja eine unglaubliche Menge an Containerschiffen vor der Stadt.

Oh je, Buschfeuer. Das kriegt man hier gar nicht so mit, von Waldbränden in Australien hört man öfter, aber dass es das auch in Neuseeland gibt, wusste ich nicht.


LG Christina

Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #18 am: 15. Januar 2026, 18:37:17 »
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Das wollte ich auch gerade fragen, da würde ich gern mal schwimmen! Der Park mit den zu Sauriern geschnittenen Pflanzen gefällt mir auch sehr gut! Die bunte Show ist bestimmt auch schön für Besucher, aber wenn ich Anwohner wäre und das jeden Abend veranstaltet wird, würde mich das wahrscheinlich etwas nerven.

Mit den Bränden habt ihr ja riesen Pech  :( wahrscheinlich müssen wir uns alle mit sowas abfinden, im Zuge der Klimaerwärmung wird das in Zukunft bestimmt noch schlimmer…
Viele Grüße Paula

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #19 am: 15. Januar 2026, 19:35:48 »
Zitat
Ein weiterer Vorteil, die Rooftop Bar liegt direkt beim berühmten Infinity Pool hoch über der Stadt.

Darf man da auch schwimmen oder ist der Pool Hotelgästen vorbehalten?

Das wollte ich auch gerade fragen, da würde ich gern mal schwimmen! Der Park mit den zu Sauriern geschnittenen Pflanzen gefällt mir auch sehr gut! Die bunte Show ist bestimmt auch schön für Besucher, aber wenn ich Anwohner wäre und das jeden Abend veranstaltet wird, würde mich das wahrscheinlich etwas nerven.

Mit den Bränden habt ihr ja riesen Pech  :( wahrscheinlich müssen wir uns alle mit sowas abfinden, im Zuge der Klimaerwärmung wird das in Zukunft bestimmt noch schlimmer…

Der Zugang von der Bar zum Pool ist gesperrt. Es durften nur die Hotelgäste den Pool benutzen.

Der Waldbrand kam auch für die Neuseeländer überraschend, da es die Wochen davor sehr viel geregnet hat und es sogar einen späten Wintereinbruch Mitten im Frühling gegeben hat.
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Silvia

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #20 am: 17. Januar 2026, 17:03:39 »
Werde überwiegend als heimlicher Mitleser mit von der Partie sein. Bin zur Zeit selten am PC und lese nur am Handy mit. Neuseeland wird noch lange auf meiner Wunschliste bleiben und so freue ich mich wenigstens virtuell dort hinzukommen.

Von Singapur war ich voll begeistert und stelle gerade fest das ich doch einiges verpasst habe.

Das mit dem Waldbrand ist echt ne schlechte Nachricht, das kann einen ziemlich die Vorfreude vermiesen, ich hoffe ihr habt dann schöne Alternativen gefunden.

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #21 am: 17. Januar 2026, 20:24:17 »
09.11.2025  Singapore

Nach dem Frühstück gingen wir gleich zu den Gardens by the Bay um den Flower Dome und den Cloud Forest zu besuchen. Das Wetter war nicht mehr so sonnig und es war deutlich schwüler als gestern. Mitten in dieser modernen Stadt spazieren Hühner frei herum.



Wir gingen wieder über das Einkaufszentrum und der Helix Brücke.



Wir kauften das Kombiticket für beide Ausstellungen und den Jurassic Park Schwerpunkt. Zuerst gingen wir zum Cloud Forest. Von außen schon ein interessantes Bauwerk, eröffnet sich im Inneren die volle Pracht. Unter der Kuppel bei angenehmen Temperaturen ist ein hoher bepflanzter Turm aufgebaut. Vom Turm fällt ein Wasserfall herab.



Erste Jurassic Park Figuren waren auch zu sehen.



Die Luft im Raum war angenehm temperiert, viel kühler als außerhalb. Verschiedenste tropische Pflanzen säumen den Turm.





Der Weg führt um den Turm herum zum Tyrannosaurus Rex der in der Endlosschleife aus dem Gehege ausbricht. Er gehört zum Jurassic Park Schwerpunkt der momentan im Cloud Forest zu sehen ist.





Zu der frühen Stunde waren noch wenige Leute unterwegs. So mussten wir beim Lift hinauf zum Turm nicht anstehen. Oben angekommen wird zuerst eine kleine Teichanlage mit fleischfressenden Pflanzen erreicht.







Danach geht es auf den atemberaubenden Tree Top Walk. Er führt in luftiger Höhe den Turm entlang und bringt tolle Ausblicke.





Die Stadt im Hintergrund macht es noch skurriler.



Immer wieder tauchen Figuren aus dem Jurassic Park auf.





Über langgeschwungenen Brücken geht es hinab.





Der Weg führt immer wieder zurück in den Turm. Im Turm werden verschiedene Themen aus dem Jurassic Park gezeigt.







Nach gut 2 Stunden verließen wir den Cloud Forest. Eigentlich darf er nur 90 Minuten besucht werden. Die Zeit wurde aber nicht kontrolliert. Der Cloud Forest ist definitiv ein Muss in der Stadt.

Gleich gegenüber ist der Flower Dome. Er ist nicht so spektakulär als der Cloud Forest, aber auch interessant. Er zeigt Pflanzen aus den verschiedenen Regionen der Erde.











Das wahre Highlight waren die Skulpturen aus verschiedenen Ländern zwischen den Pflanzen.









Schwerpunkt war bei unserem Besuch die Sonnenblume.






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Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #22 am: 18. Januar 2026, 14:12:39 »
Als bekennender Dinosaurier Fan bin ich vom Jurassic Park begeistert  ^-^
Ich hatte bisher gedacht dass ich wenn ich es mal nach Neuseeland schaffe mit Zwischenstopp in Seoul dorthin fliege, aber nach deinen Eindrücken von Singapore würde ich jetzt einen der beiden Stopover in Singapore buchen !
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #23 am: 19. Januar 2026, 18:31:25 »
Cloud Forest und Flower Dome sehen toll aus, schön so viel Grün mitten in einer Großstadt. Das Jurassic Park Thema wäre allerdings nicht so meins gewesen.



LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #24 am: 19. Januar 2026, 19:16:42 »
Cloud Forest und Flower Dome sehen toll aus, schön so viel Grün mitten in einer Großstadt. Das Jurassic Park Thema wäre allerdings nicht so meins gewesen.

Der Jurassic Park Schwerpunkt endet im Ende März 2026. Danach kommt ein anderer Schwerpunkt. Vor Jurassic Park gab es einen Afrika Thema.
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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #25 am: 19. Januar 2026, 19:23:10 »
09.11.2025  Singapore    Teil 2

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg zur MRT Station und fuhren nach China Down. Hier war viel los. Viele Menschen drängten sich durch die Hauptstraßen mit den unzähligen Restaurants.



Bei einem stärkten wir uns mit einem Mittagessen. Die allgegenwärtigen Dumplings durften nicht fehlen.



Danach streiften wir noch durch die Gassen. An manchen Hauswänden waren große Bilder, sie Alltagsszenen aus dem chinesischen Leben zeigten.







So richtig vom Hocker gerissen hat uns China Down nicht.

Am südöstlichen Teil liegt das Maxwell Hawker Center, das größte und bekannteste in Singapore.



In einer Halle sind viele verschiedene Buden, die Essen oder Getränke verkauften untergebracht. Wir gönnten uns zwei Fruchtshaks. Dabei versuchten wir erstmalig testweise mit Alipay zu bezahlen. Das schlug leider fehl. Wir hatten uns schon sicherheitshalber eine Bude ausgesucht, die auch normale Kreditkarten nimmt, da wir kein Bargeld hatten. Bargeld ist in Singapore im Touristengebiet nicht notwendig.

Mit der MRT ging es zurück zur Marina Bay Sands. Wir machten es uns bei einem Lokal an der Bay gemütlich. Neben dem Nussknacker als Weihnachtssymbol.



Als es dunkel wurde, schlendernden wir mit Pausen um die Bay. Zuerst besuchten wir den auffälligen Apple Store.





Er ist auch innen interessant. Es gibt eine ständig laufende Präsentation, bei der die Funktionen der iPhons gezeigt werden und Fragen zu den Funktionsweisen gestellt werden können. Spacig auch der auf der Metalloberfläche spiegelnde Aufzug.



Der Weg um die Bay ergibt immer wieder neue Eindrücke mit den Beleuchtungen der Hochhäuser und der anderen Gebäude.





Die Lichtshows sind wieder voll im Gange.





Als wir gegenüber dem Marina Bay Sands ankamen, startete neuerlich die Spectra Show auf der anderen Seite. Die Musik war nur leise zu hören, aber die Lichtschow mit der Einbindung der Gebäude war gewaltig.













Beim Weg zurück zum Hotel gingen wir wieder bei der wasserspeienden Skulptur vorbei. Es waren nur noch wenige Besucher hier.



Ein letzter Blick zurück auf die Bay.



Fazit zu Singapore, die Stadt ist jedenfalls einen Besuch wert. Es gibt vieles und spektakuläres zu sehen. Sehr sicher und von den Preisen im Zentrum ungefähr unser europäisches Niveau. Etwas außerhalb der Touristenströme ist es deutlich billiger.

Im Tongariro Nationalpark brennt es noch immer, aber es soll ergiebiger Regen kommen.
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Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #26 am: 20. Januar 2026, 18:13:30 »
Der Lift im Apple Gebäude fährt wohl nur nach unten? Wenn man sich die beleuchtete Halbkugel von außen anschaut, gibt es da keine weiteren Stockwerke, aber vielleicht wirkt es auch nur so.


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #27 am: 23. Januar 2026, 19:03:46 »
10.11.2025  Singapore - Fiji

Am Vormittag fuhren wir mit der MRT hinaus zum Flughafen von Singapore. Wir wollten möglichst früh unser Gepäck abgeben. 3 Stunden vor dem Abflug stand schon eine längere Schlange vor dem Check in von Fiji Airways. Fast bei jedem gab es irgendwelche Diskussionen. Bei uns ging es schnell und wir konnten noch die Hauptsehenswürdigkeit des Flughafens, den Juwel Wasserfall besuchen. Er befindet sich in einem Einkaufszentrum beim Changi Airport.

Wir hatten ihn schon bei unserer Australienreise von der Transferbahn aus gesehen. Aber direkt beim Wasserfall ist es noch viel spektakulärer.



Besonders von den bewachsenen Terrassen die sich rund um den Wasserfall befinden.



Ein Weihnachtsbaum durfte auch hier nicht fehlen.





Die Ausreise war so unkompliziert wie die Einreise. Wir gingen zu einem Food Corner, um noch etwas zu essen.

Am Changi Airport gibt es keine generelle Sicherheitskontrolle. Die Kontrolle findet direkt beim Abfluggate des jeweiligen Fluges statt. Dementsprechend lange dauert das Bording. Wir waren ziemlich die letzten beim Einsteigen. Als wir das Flugzeug erreichten, wurden wir schon mit einem lauten herzhaften „Bula“ von der Flugbegleiterin begrüßt.



Pünktlich hoben wir ab. Wir saßen fast ganz hinten und bekamen trotzdem fast zuerst die Getränke und das Essensservice, da Fiji Airways das Service auch von hinten beginnt.



Nach dem Essen folgen wir in die Nacht.


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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #28 am: 25. Januar 2026, 19:10:56 »
11.11.2025  Fiji

Nach fast 10 Stunden Flug erreichten wir gegen 4 Uhr in der Früh Nadi die Hauptstadt der Fiji Inseln. Die Zeitverschiebung betrug nun 11 Stunden.

Die Einreise zog sich, da wir fast die letzten waren und die Einreisbeamten, in unserem Fall eine Beamtin, sehr genau waren. Die im Flugzeug ausgefüllte Einreisekarte wurde detailliert kontrolliert. Das Weiterflugticket musste vorgezeigt werden und es wurde genau hinterfragt was wir arbeiten. Ebenso mussten wir die Buchungsbestätigung des Hotels vorlegen. Anscheinend ist es nicht so bekannt. Sie googelte im Internet, wo das Hotel liegt. Nachdem alles geklärt war, bekamen wir den Einreisestempel in den Pass. Unsere e-SIM funktionierte auch hier tadellos.

Wir wollten noch Bargeld beheben, da das Taxi zur Unterkunft bar bezahlt werden musste. Unsere Bankomatkarte funktionierte aber nicht. Gleich neben dem Bankomaten war eine staatliche Wechselstube, die wir nutzten. Bevor wir das Geld zu einem sehr guten Kurs erhielten, wurden die Personalien ganz genau kontrolliert und kopiert. 

Wir waren so ziemlich die letzten die den Einreisbereich verließen und freuten uns, dass der Taxifahrer mit einem Schild mit unserem Namen noch auf uns wartete. Es sah schon etwas sitzengelassen aus.

Im Morgengrauen trieb der Taxifahrer sein Auto über die Landstraße Richtung Coral Coast. Auf der Fahrt war zu sehen, dass die Insel sehr abgeholzt ist und die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Es sah nicht nach einer klassischen Südseeinsel aus dem Werbeprospekt aus. Nach rund 1 ½ Stunden erreichten wir das Kaila Na Ua Resort in Korotogo. Das Resort hat nur wenige Zimmer unweit vom Meer. Da Nebensaison ist, waren außer unseres nur noch ein Zimmer belegt. Bei der Zimmerzeile am Pool waren wir die einzigen.





Die Besitzer, Einwanderer aus Neuseeland, warteten schon auf uns. Sie sind extra gekommen, da das Büro sonst erst ab 9 Uhr besetzt ist. Von der Besitzerin bekamen wir umfangreiche Informationen über die Umgebung, was wir unternehmen könnten und die Essensmöglichkeiten. Unternehmen wollten wir nicht viel. Unser Hauptziel war, dass wir uns in einer entspannten Atmosphäre besser an die Zeitumstellung gewöhnen. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir den Strand von Korotogo an der Coral Coast.







Vorbei am großen OUTRIGGER Fiji Beach Resort gingen wir weiter den Strand entlang. Bei den Tubakula Beach Bungalows drehten wir um. Die Anlage war wegen der Nebensaison geschlossen.





Durch das OUTRIGGER gingen wir zur Begleitstraße hinter dem Strand, um die Restaurants zu erkunden. Das am Strand liegende Crab Shack hatte leider Ruhetag. Das Restaurant gegenüber öffnet am Abend. Kurz vor unserer Unterkunft gibt es die Sinbad Pizza. Hier aßen wir zwei gar nicht so schlechte Pizzen und tranken dazu kühles Fiji Bier.



Am Nachmittag machten wir vor unserem Resort unsere ersten Schnorchelversuche in diesem Urlaub. Das Wasser war nicht ganz so warm, wie wir es erwartet hatten. Wir hatten uns aber bald daran gewöhnt. Da Ebbe war, war der Wasserstand sehr niedrig und viele Felsen und Korallen schauten aus dem Wasser. Zum Schnorcheln war es gar nicht so schlecht, da die Fische konzentrierter auftraten.



Es war ein tolles Erlebnis. Wir sahen um die Korallen viele Fische. Am auffälligsten waren aber die unzähligen Seegurken. Vor allem die oft mehr als einen Meter langen, die wie Schlangen aussahen und vorne mit mehreren Tentakeln Sand in das Maul schaufelten. Diese Tiere müssen die Inspiration für das Wüstenungeheuer Sarlacc aus Star Wars gewesen sein. Oft war es schwierig zwischen diesen Tieren einen Weg zu finden.







Vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wir wollten zwischen den Palmen den Sonnenuntergang beobachten.













Das Abendessen nahmen wir in der Beach Bar & Grill ein. Ich folgte der Empfehlung des Resortbesitzers und aß eine spezielle lokale Seafood-Suppe mit Knoblauchbrot. Sie wurde in einer Kokosnuss serviert und schmeckte hervorragend.



Zum Abschluss wurden uns die Cocktails des Tages präsentiert.  Einer wurde im Totenkopfglas serviert.



Vom Tongariro gibt es auch Neues. Der Regen hat das Feuer gelöscht. Große Teile des Parkes sind aber weiterhin gesperrt. Die Maoris haben das Brandgebiet mit einem Rāhui belegt. Das bedeutet, dass das Gebiet nicht betreten werden darf, da die Natur heilen muss. Wann er aufgehoben wird, ist noch unklar.
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Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #29 am: 26. Januar 2026, 22:09:56 »
Der Wasserfall und die Grünpflanzen drumherum im Flughafen ist ja mal toll.

Nochmal 10 Stunden Flug, das ist schon heftig.

Rund um euer Hotel sieht Fiji tatsächlich so aus wie man sich eine Südseeinsel vorstellt.

Ihr konntet schon morgens in euer Hotel einchecken? Das ist praktisch bei so einer frühen Ankunft.


LG Christina