13.11.2025 Fiji – NeuseelandUm Halbsechs Uhr in der Früh wurden wir von unserem Taxifahrer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Beim Check-in wurde wieder alles genau kontrolliert, ob wir ein Weiterflugticket aus Neuseeland haben, Unterkunft usw. Der Wartebereich für die internationalen Flüge war überfüllt. Der Flughafen von Nadi ist für die vielen Passagiere zu klein. Was muss sich hier in der Hochsaison abspielen.
Mit etwas Verspätung starteten wir Richtung Neuseeland. Zum Essen gab es auf diesen 3-stündigen Flug Kokosnuss-Pancakes.

Fazit zu Fiji:
Auch sehr sicher und die Menschen sind sehr freundlichen. Bargeld ist notwendig und günstiger als die Kreditkarte. Mit ihr kann zwar meist bezahlt werden, aber es werden immer die Gebühren aufgeschlagen.
Die Hauptinsel ist nicht das, was man sich von einer Südseeinsel vorstellt. Um echtes Südseefeeling zu erleben, müssten die äußeren Inseln besucht werden.

Schon im Anflug auf Auckland war zu sehen, dass hier andere Wetterbedingungen herrschen, als wir sie bisher gewohnt waren. Es gab viele Wolken und Regenschauer. Wenn es Wolkenlücken gab, leuchteten saftgrüne Wiesen zu uns herauf. Mit unserer Ankunft sollte sich das Wetter aber bessern. Ich beobachtete das Wetter schon die letzten Wochen. Der Regen und stürmisches Wetter waren vorherrschend. Vor 2 Wochen gab es noch einen Wintereinbruch mit extremen Sturm und Hochwasser. In Neuseeland entspricht der November dem Mai bei uns.
Die Einreise verlief wieder problemlos. EU-Bürger dürfen die Passautomaten wie in Singapore benutzen. Um Einreisen zu dürfen muss, wie in den USA, eine Einreisebewilligung eingeholt werden, die 2 Jahre gültig ist. Mit dieser Bewilligung muss auch eine Tourismussteuer von insgesamt rund 70 € pro Person bezahlt werden. Innerhalb von 3 Tage vor der Einreise muss ein umfangreiches Online-Formular ausgefüllt werden. Ähnlich wie in Australien ist jede Einfuhr von Lebensmitteln, Pflanzen, Erde usw. verboten und mit hohen Strafen belegt. Wir kreuzten an, dass unsere Schuhe mit Erde verschmutz sein könnten.
Wir bekamen bei der Bio-Kontrolle aber trotzdem das Pickerl für die Expressline auf den Pass geklebt. In der Expressline wird jedes Gepäckstück von einem Food-Dog beschnuppert. Bei uns hätte er nur wegen unserer Katzen anschlagen können. Wir hatten nichts mit.
Das Geldabheben am Bankomaten funktionierte ohne Probleme, ebenso die e-Sim. Bei Ezi Car Rentals holten wir direkt am Flughafen unser Fahrzeug ab. In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Dementsprechend konzentriert verlief unsere erste Fahrt. Auckland war bald verlassen. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf der Autobahn gingen es Richtung Süden. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden sehr genau eingehalten, da es eine Null-Toleranzpolitik gibt und die Strafen sehr hoch sind.
Bei Pōkeno verließen wir die Autobahn und fuhren Richtung der Halbinsel Coromandel. Wir waren schon spät dran und aßen daher in einem Mc Donalds in Thames. Nach Thames beginnt eine kurvenreiche sehr schöne Küstenstraße. Es war nun sonnig und mit der schon tief stehenden Sonne ergab sich ein schönes Licht.


Vor dem Ort Coromandel bogen wir in Richtung der anderen Seite der Halbinsel ab. Nun ging es noch kurvenreicher über bergige Landschaft dahin.



Schon etwas müde erreichten wir die Abzweigung zum Ort Matarangi. In Matarangi übernachteten wir im B&B Waimaire Matarangi. Die Inhaberin erwartete uns schon und sorgte sich rührend um uns. Ob wir nicht hungrig wären nach der langen Reise? Sie würde für uns etwas kochen. Wir lehnten dankend ab. Sie erklärete uns noch allerhand, bevor wir noch einen Abstecher zum langen Sandstrand machten, bevor es finster wurde. Sonnenuntergang ist zu dieser Jahreszeit in Neuseeland um ca. 20 Uhr.



Neuseeland liegt in der gleichen Zeitzone wie Fiji. Aufgrund der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Mitteleuropa aber genau 12 Stunden.
Matarangi ist ein Ort, der von Wochenend- und Sommerhäusern dominiert wird. Dementsprechend ruhig war es hier, da bei den meisten Häuser niemand anwesend war.