Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 1948 mal)

Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #30 am: 27. Januar 2026, 19:56:44 »
Das Wasserfall am Flughafen ist ja Wahnsinn. Wenn ich sowas sehe kommt mir Deutschland einfach mickrig vor…
Fiji mußte ich erst mal auf Google Maps suchen, das ist ja wirklich abgelegen!
Viele Grüße Paula

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #31 am: 27. Januar 2026, 20:08:15 »
Nochmal 10 Stunden Flug, das ist schon heftig.

Ihr konntet schon morgens in euer Hotel einchecken? Das ist praktisch bei so einer frühen Ankunft.

Der Flug war nach der langen Pause in Singapore nicht schlimm. Zusätzlich war es noch ein Nachtflug.

Es war Nebensaison daher war genug frei und gegen einen Aufpreis von 19€ sind sie sogar schon um 6 Uhr gekommen, um uns das Zimmer zu übergeben.


Das Wasserfall am Flughafen ist ja Wahnsinn. Wenn ich sowas sehe kommt mir Deutschland einfach mickrig vor…

Ich denke so etwas ist in Österreich gar nicht gewollt. Es soll die gute alte Kaiserzeit bewahrt bleiben ;D
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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #32 am: 28. Januar 2026, 19:26:51 »
12.11.2025  Fiji

Zum Frühstück gingen wir zum Cafe Planet, dass uns sehr empfohlen wurde. Hier wurde der Kaffee, der auf der Insel angebaut wird, noch mit einer richtigen alten dampfenden und schnaubenden Espressomaschine, gefühlt von Hand gebraut. Und so köstlich schmeckte er auch.



Zurück beim Resort gingen wir wieder schnorcheln. Dieses Mal bei Flut. Heike testete dabei die Schutzhülle für das Handy, um Unterwasserfotos zu machen. Trotz kleinerer Probleme mit der Handhabung entstanden recht gute Fotos.







Da kommt ein gaaanz kapitaler Blaufisch.











Auch die großen blauen Seesterne stachen ins Auge.



Danach brauchte es eine Stärkung beim Crab Shack mit Fish Chips. Wir reservierten auch gleich einen Tisch für den Abend.



Den Nachmittag verbachten wir im Resort oder am Strand.



Auf dem Weg zum Abendessen beobachteten wir wieder den Sonnenuntergang. Der an diesem Tag sehr kontrastreich war. Über der Insel hatten sich Regenschauer gebildet. Die dunklen Wolken und die untergehende Sonne ergaben schöne Lichtspiele.





Ein Blick zurück in die Richtung der Sonnenscheins.







Da es auch bei uns einen leichten Regenschauer gab, mussten wir etwas warten, bis wir beim Crab Shack das Abendessen beginnen konnten. Eine tolle Stimmung bei den letzten Sonnenstrahlen.

Auch auf Fiji war schon erster Weihnachtsschmuck in der Form von Lichterketten zu sehen.


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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #33 am: 30. Januar 2026, 20:20:03 »
13.11.2025  Fiji – Neuseeland

Um Halbsechs Uhr in der Früh wurden wir von unserem Taxifahrer abgeholt und zum Flughafen gebracht. Beim Check-in wurde wieder alles genau kontrolliert, ob wir ein Weiterflugticket aus Neuseeland haben, Unterkunft usw.  Der Wartebereich für die internationalen Flüge war überfüllt. Der Flughafen von Nadi ist für die vielen Passagiere zu klein. Was muss sich hier in der Hochsaison abspielen.

Mit etwas Verspätung starteten wir Richtung Neuseeland. Zum Essen gab es auf diesen 3-stündigen Flug Kokosnuss-Pancakes.



Fazit zu Fiji:
Auch sehr sicher und die Menschen sind sehr freundlichen. Bargeld ist notwendig und günstiger als die Kreditkarte. Mit ihr kann zwar meist bezahlt werden, aber es werden immer die Gebühren aufgeschlagen.
Die Hauptinsel ist nicht das, was man sich von einer Südseeinsel vorstellt. Um echtes Südseefeeling zu erleben, müssten die äußeren Inseln besucht werden.
 


Schon im Anflug auf Auckland war zu sehen, dass hier andere Wetterbedingungen herrschen, als wir sie bisher gewohnt waren. Es gab viele Wolken und Regenschauer. Wenn es Wolkenlücken gab, leuchteten saftgrüne Wiesen zu uns herauf. Mit unserer Ankunft sollte sich das Wetter aber bessern. Ich beobachtete das Wetter schon die letzten Wochen. Der Regen und stürmisches Wetter waren vorherrschend. Vor 2 Wochen gab es noch einen Wintereinbruch mit extremen Sturm und Hochwasser.  In Neuseeland entspricht der November dem Mai bei uns.

Die Einreise verlief wieder problemlos. EU-Bürger dürfen die Passautomaten wie in Singapore benutzen. Um Einreisen zu dürfen muss, wie in den USA, eine Einreisebewilligung eingeholt werden, die 2 Jahre gültig ist. Mit dieser Bewilligung muss auch eine Tourismussteuer von insgesamt rund 70 € pro Person bezahlt werden. Innerhalb von 3 Tage vor der Einreise muss ein umfangreiches Online-Formular ausgefüllt werden. Ähnlich wie in Australien ist jede Einfuhr von Lebensmitteln, Pflanzen, Erde usw. verboten und mit hohen Strafen belegt. Wir kreuzten an, dass unsere Schuhe mit Erde verschmutz sein könnten.

Wir bekamen bei der Bio-Kontrolle aber trotzdem das Pickerl für die Expressline auf den Pass geklebt. In der Expressline wird jedes Gepäckstück von einem Food-Dog beschnuppert. Bei uns hätte er nur wegen unserer Katzen anschlagen können. Wir hatten nichts mit.

Das Geldabheben am Bankomaten funktionierte ohne Probleme, ebenso die e-Sim. Bei Ezi Car Rentals holten wir direkt am Flughafen unser Fahrzeug ab. In Neuseeland herrscht Linksverkehr. Dementsprechend konzentriert verlief unsere erste Fahrt. Auckland war bald verlassen. Mit der Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h auf der Autobahn gingen es Richtung Süden. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen werden sehr genau eingehalten, da es eine Null-Toleranzpolitik gibt und die Strafen sehr hoch sind.

Bei Pōkeno verließen wir die Autobahn und fuhren Richtung der Halbinsel Coromandel. Wir waren schon spät dran und aßen daher in einem Mc Donalds in Thames. Nach Thames beginnt eine kurvenreiche sehr schöne Küstenstraße. Es war nun sonnig und mit der schon tief stehenden Sonne ergab sich ein schönes Licht.





Vor dem Ort Coromandel bogen wir in Richtung der anderen Seite der Halbinsel ab. Nun ging es noch kurvenreicher über bergige Landschaft dahin.







Schon etwas müde erreichten wir die Abzweigung zum Ort Matarangi. In Matarangi übernachteten wir im B&B Waimaire Matarangi. Die Inhaberin erwartete uns schon und sorgte sich rührend um uns. Ob wir nicht hungrig wären nach der langen Reise? Sie würde für uns etwas kochen. Wir lehnten dankend ab. Sie erklärete uns noch allerhand, bevor wir noch einen Abstecher zum langen Sandstrand machten, bevor es finster wurde. Sonnenuntergang ist zu dieser Jahreszeit in Neuseeland um ca. 20 Uhr.







Neuseeland liegt in der gleichen Zeitzone wie Fiji. Aufgrund der Sommerzeit ist der Zeitunterschied zu Mitteleuropa aber genau 12 Stunden.

Matarangi ist ein Ort, der von Wochenend- und Sommerhäusern dominiert wird. Dementsprechend ruhig war es hier, da bei den meisten Häuser niemand anwesend war.
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Paula

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #34 am: 02. Februar 2026, 10:53:06 »
Ups, in Neuseeland ist Linksverkehr  :o das wußte ich nicht...
das Schnorceln auf Fiji hätte mir auch gefallen, aber dafür auf so eine abgelegene Insel, ich muss sagen da fühle ich mich nicht mehr wohl, wir haben in letzter Zeit öfter Gesundheitsprobleme, ich hätte Sorge da im Notfall keine ausreichende medizinische Versorgung zu bekommen.
Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #35 am: 03. Februar 2026, 22:01:43 »
Bin jetzt auch hier wieder auf dem Laufenden.  8) Flower Dome und Cloud Forest, sowie der Flugahfen in Singapor waren ja nochmal interessante Highlights. Falls wir doch mal in Richtung Neuseeland reisen, wäre Singapor definitiv der Stopover.

Okay, über Fiji weiß ich so gut wie gar nichts (außer dass eine Gruppe auch im Polynesian Center auf Hawaii vertreten ist). Daher hat mich die nochmals lange Flugzeit erstaunt. Das Schnorcheln jedenfalls klingt vielversprechend.

Die ersten Eindrücke von Neuseeland ebenso. Habt ihr alles elbst gebucht oder über einen Veranstalter?
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #36 am: 04. Februar 2026, 20:03:11 »

Die ersten Eindrücke von Neuseeland ebenso. Habt ihr alles elbst gebucht oder über einen Veranstalter?

Ich buche immer alles selbst und bisher hat immer alles sehr gut funktioniert. Das Planen ist so ein Hobby von mir :)
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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #37 am: 04. Februar 2026, 20:12:49 »
14.11.2025  Hot Water Beach, Cathedral Cove, Opito Bay

Das Frühstück nahmen wir mit der aufgehenden Sonne auf der Terrasse ein. Wir wollten früh los, da der Besuch der Hot Water Beach von den Gezeiten abhängig ist. Low Tide war um 8 Uhr 30. Spätestens zu dieser Zeit sollen wir dort sein.

Die Strecke war wieder sehr kurvenreich. Das machte mich beim Fahren immer sehr müde. Ganz war ich von Zeit her noch nicht umgestellt.



Gegen 9 Uhr erreichten wir den ersten Parkplatz, den wir gleich anfuhren. Außer ein paar Surfer war nicht viel los. Wir gingen gleich zum Strand. Das wichtigste Werkzeug, die Schaufel der Vermieterin darf nicht fehlen.



Sonne und Wolken ergaben mit dem Meer tolle Spiegelungen.



Auf den Hängen der Bucht standen viele knorrige Bäume.



Auf dem Strand waren einige Vögel auf Nahrungssuche.



In der Ferne sahen wir schon eine Menschenansammlung. Dort mussten die heißen Wasserstellen sein.



Bald war die Stelle erreicht. Es waren schon einige Badestellen ausgegraben. Deutlich war im Sand an kleinen Bläschen und leichtem Wasserdampf zu sehen, wo die heißen Stellen sind. In den Bereichen, wo die meisten Menschen sind, waren die heißesten Stellen.



Neuseeland liegt auf dem pazifischen Feuerring. Vulkanismus und alle Begleiterscheinungen sind auf der Nordinsel allgegenwärtig. Bei der Hot Water Beach steigt heißes Grundwasser am Strand auf. Direkt auf den Aufstiegstellen fühlt sich das wie heiße Nadelstiche an. Wenn nun eine Mulde gegraben und etwas Meerwasser dazu genommen wird, ergibt das ein angenehm temperiertes Wasser.

So dann wird einmal zur Schaufel gegriffen.





Unser erster Grabversuch scheiterte nach wenigen Minuten. Eine Wellenstoß des bereits wieder ansteigenden Meeres spülte die Mulde zu. Auch der zweite Versuch weiter hinten war nicht von Erfolg gekrönt, da es hier zu kühl war. Wir nutzen daher eine bereits ausgehobene große Mulde. Sie war von der Wassertemperatur her perfekt. Aber auch sie verlandete rasch.



Der Meerwasseranstieg war mit der Zeit zu merken, da eine Mulde nach der anderen überschwemmt wurde. Diese warmen Quellen am Strand waren wieder eine schöne Erfahrung.

Nicht weit von der Hot Water Beach liegt der Ort Hahei. Wir fuhren zum Parkplatz direkt an der Beach.



Leider war der Weg hinauf zum Beginn des Weges zur Cathedral Cove wegen Hangrutschgefahr gesperrt. Wir mussten daher auf der Straße hinauf gehen. Wenigstens gab es von der Straße aus, schöne Ausblicke.





Der Parkplatz am Beginn des Trails zur Cathedral Cove ist im Sommerhalbjahr gesperrt. Wer nicht zu Fuß heraufgehen möchte, kann mit einem Bus von einem großen Auffangparkplatz herauffahren.



Bis es hinab ging zum Strand mit der Cathedral Cove, geht es einige Zeit bergauf und bergab dahin.



Vögel mit einem Federschopf querten den Weg.



Kurz vor dem Abstieg kommt man an einem Gedenkwald, der momentan ziemlich abgeholzt ist, vorbei, der den neuseeländischen Soldaten gewidmet ist, die bei der Schlacht um Gallipoli vom 1. Weltkrieg gefallen sind. Diese sehr verlustreiche Schlacht gegen türkische und deutsche Soldaten auf der europäischen Seite der Dardanellen (Meerenge zwischen Griechenland und der Türkei) wurde hauptsächlich von neuseeländischen und australischen Soldaten erfolglos getragen.



Über viele Stufen geht es hinab zur Bucht und er Höhle.



Besser ist der Besuch bei Ebbe, dann können die Felsformationen besser erwandert werden.



Durch den Felsbogen geht es auf die andere Seite zu einem weiteren Strand.



Der Strand ist nicht besonders lang.



Es steht aber eine schöne Felsnadel im Meer.



Sie hat sogar ein Gesicht.



Zurück ging es wieder durch die Höhle.


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