14.11.2025 Hot Water Beach, Cathedral Cove, Opito BayDas Frühstück nahmen wir mit der aufgehenden Sonne auf der Terrasse ein. Wir wollten früh los, da der Besuch der Hot Water Beach von den Gezeiten abhängig ist. Low Tide war um 8 Uhr 30. Spätestens zu dieser Zeit sollen wir dort sein.
Die Strecke war wieder sehr kurvenreich. Das machte mich beim Fahren immer sehr müde. Ganz war ich von Zeit her noch nicht umgestellt.

Gegen 9 Uhr erreichten wir den ersten Parkplatz, den wir gleich anfuhren. Außer ein paar Surfer war nicht viel los. Wir gingen gleich zum Strand. Das wichtigste Werkzeug, die Schaufel der Vermieterin darf nicht fehlen.

Sonne und Wolken ergaben mit dem Meer tolle Spiegelungen.

Auf den Hängen der Bucht standen viele knorrige Bäume.

Auf dem Strand waren einige Vögel auf Nahrungssuche.

In der Ferne sahen wir schon eine Menschenansammlung. Dort mussten die heißen Wasserstellen sein.

Bald war die Stelle erreicht. Es waren schon einige Badestellen ausgegraben. Deutlich war im Sand an kleinen Bläschen und leichtem Wasserdampf zu sehen, wo die heißen Stellen sind. In den Bereichen, wo die meisten Menschen sind, waren die heißesten Stellen.

Neuseeland liegt auf dem pazifischen Feuerring. Vulkanismus und alle Begleiterscheinungen sind auf der Nordinsel allgegenwärtig. Bei der Hot Water Beach steigt heißes Grundwasser am Strand auf. Direkt auf den Aufstiegstellen fühlt sich das wie heiße Nadelstiche an. Wenn nun eine Mulde gegraben und etwas Meerwasser dazu genommen wird, ergibt das ein angenehm temperiertes Wasser.
So dann wird einmal zur Schaufel gegriffen.

Unser erster Grabversuch scheiterte nach wenigen Minuten. Eine Wellenstoß des bereits wieder ansteigenden Meeres spülte die Mulde zu. Auch der zweite Versuch weiter hinten war nicht von Erfolg gekrönt, da es hier zu kühl war. Wir nutzen daher eine bereits ausgehobene große Mulde. Sie war von der Wassertemperatur her perfekt. Aber auch sie verlandete rasch.

Der Meerwasseranstieg war mit der Zeit zu merken, da eine Mulde nach der anderen überschwemmt wurde. Diese warmen Quellen am Strand waren wieder eine schöne Erfahrung.
Nicht weit von der Hot Water Beach liegt der Ort Hahei. Wir fuhren zum Parkplatz direkt an der Beach.

Leider war der Weg hinauf zum Beginn des Weges zur Cathedral Cove wegen Hangrutschgefahr gesperrt. Wir mussten daher auf der Straße hinauf gehen. Wenigstens gab es von der Straße aus, schöne Ausblicke.


Der Parkplatz am Beginn des Trails zur Cathedral Cove ist im Sommerhalbjahr gesperrt. Wer nicht zu Fuß heraufgehen möchte, kann mit einem Bus von einem großen Auffangparkplatz herauffahren.

Bis es hinab ging zum Strand mit der Cathedral Cove, geht es einige Zeit bergauf und bergab dahin.

Vögel mit einem Federschopf querten den Weg.

Kurz vor dem Abstieg kommt man an einem Gedenkwald, der momentan ziemlich abgeholzt ist, vorbei, der den neuseeländischen Soldaten gewidmet ist, die bei der Schlacht um Gallipoli vom 1. Weltkrieg gefallen sind. Diese sehr verlustreiche Schlacht gegen türkische und deutsche Soldaten auf der europäischen Seite der Dardanellen (Meerenge zwischen Griechenland und der Türkei) wurde hauptsächlich von neuseeländischen und australischen Soldaten erfolglos getragen.

Über viele Stufen geht es hinab zur Bucht und er Höhle.

Besser ist der Besuch bei Ebbe, dann können die Felsformationen besser erwandert werden.

Durch den Felsbogen geht es auf die andere Seite zu einem weiteren Strand.

Der Strand ist nicht besonders lang.

Es steht aber eine schöne Felsnadel im Meer.

Sie hat sogar ein Gesicht.

Zurück ging es wieder durch die Höhle.
