17.11.2025 Tongariro Alpine Crossing Teil 3Wir waren jetzt schon bei den letzten Besuchern wollten uns aber bei diesen traumhaften Wetterbedingungen nicht so rasch von dieser Landschaft trennen.

Wir erforschten daher die Emerald Lakes genauer.




Jeder Pool eröffnet für sich ein eigenes Panorama.



Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Weg durch ein weiteres Becken hinauf zum Blue Lake.

Wieder mit tollen Aussichtigen. Je weiter wir zum Blue Lake kamen, desto besser wurden der schneebedeckte Vulkan Mt. Ruapehu zu sehen. Auf diesem Bild sind 3 Vulkane zu sehen.


Auch beim Blue Lake war es sehr schön, mit einem großartigen Ausblick auf das Becken vor dem Red Crater, das im Prinzip auch eine alte Caldera ist.



Es wurde aber Zeit weiterzugehen, da bis zum Endpunkt der Wanderung noch eine größere Wegstrecke zurückzulegen war. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von dieser schönen Landschaft. Wir waren ziemlich die Letzten, die diesen Bereich verließen. Noch ein letzter Blich zurück.

Nun ging es in langen Serpentinen, kienschonend hinab zum Endpunkt. Die Aussicht auf die Ebene mit dem Lake Rotoraira war sehr schön. In der Ferne war der Lake Taupo zu sehen.


Die braunen Wiesen erinnern an Afrika.


Auf halben Weg war neben dem Weg ein Einschlagkrater vom letzten Ausbruch eines Seitenkraters des Vulkangebietes zu sehen. Der Stein kam von der gegenüberliegenden Seite von den dampfenden Flächen über eine weite Strecke geflogen.



Hinunter kamen wir schnell voran. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Gebüschgebiet und nachfolgend der Wald erreicht.


Auch wenn der Waldweg schön war, zog es sich etwas, bis wir den Endpunkt der Wanderung, den während der Hochsaison gesperrten Ketetahi Parkplatz, erreichten. Wir erwischten einen der letzten Shuttels von Tongariro Expeditions, das uns zu unserem Auto brachte.
Insgesamt waren wir 8 Stunden zu Fuß unterwegs. Die Streckenlänge betrug mit allen Abstechern 22,8 km und rund 1.100 Höhenmeter wurden überwunden.
Am Abend erreichten wir Taupo. Wir nahmen das Abendessen wieder beim Dixie Browns ein. Wieder mit Bestellproblemen beim Bier. Dieses Mal bekamen wir Dosen von einer lokalen Brauerei, wieder mit Zusatzgeschmack.

Am Nachbartisch überfielen Vögel den Tisch fraßen von den zurückgelassen Essenresten, soviel sie konnten. Die Singvögel sind in Neuseeland überhaupt sehr frech.

Wir parkten wieder neben dem Auffälligen Mac Donalds in Taupo, der eine altes Flugzeug als Gastraum hat.

