22.11.2025 Stratford - AucklandBeim Frühstück fragten wir die Besitzerin, warum das Haus verkauft werden soll. Sie sagte, dass die Kinder wo anders leben und sie für das große Haus und dem Garten schon zu alt sind. Sie suchen schon seit 2 Jahren einen Käufer. Es muss der richtige sein, der den Garten zu schätzen weiß. Den Bauträgern, die großes Interesse haben, wollen das Grundstück nicht verkaufen.
Es war fast wolkenlos, als wir uns auf den Weg machten. Der Vulkan steht in seiner vollen Pracht in der Landschaft.

Da das Wetter so schön ist fuhren wir nochmals zum Stratford Plateau hinauf. Bei Sonnenschein und klarer Sicht kommt die Brücke und die Aussicht noch viel besser zur Geltung.


Es sind auch gut die Bergstation des Schigebietes und die Sicherheitszäune der Piste zu sehen.

Auf der Brücke ist es auch gleich viel spektakulärer.


Nach diesem kurzen Ausflug ging es Richtung Auckland. Wie bei der Herfahrt zuerst entlang der Westküste. Zwischen Inglewood uns Waitara war eine Baustelle mit wechselseiteigen Anhaltungen. In der Mitte der Baustelle wurden wir offensichtlich gezielt von einer Frau mit Tablett fotografiert. Uns war nicht bewusst, was wir falsch gemacht haben könnten. Bis jetzt wurde noch nichts vom Vermieter abgezogen, hoffentlich bleibt das so. Verkehrsstrafen sind in Neuseeland teuer. Die Straßen sind in Neuseeland eher im schlechten Zustand. Auch auf den Hauptverbindungen können unvermutet große tiefe Schlaglöcher vorkommen.
Unser erstes Ziel an der Küste waren die White Cliffs. Wir hatten schon befürchtet, dass wir wegen der Flut nicht auf den Strand können. Genauso war es auch.


Gleich erging es uns klarerweise bei den Three Sisters and the Elephant Rock. Hier gab es wenigstens gegenüber einen schönen wenig besuchten Aussichtspunkt.



In der Ferne schaut der Vulkangipfel über der Wolkengrenze hervor.

Beim Aussichtspunkt besuchten wir noch einen alten Friedhof aus der Zeit der Einwanderer.

Unser Hauptziel an diesem Tag war das Otorohanga Kiwi House. Neben anderen Tieren und Vögeln Neuseelands gibt es hier ein spezielles Kiwi Gehege. Zuerst besuchten wir die Geckos. In Terrarien werden verschiedene Arten gehalten. Gar nicht so einfach sie zu entdecken.



In großen Vogelgehegen wurden verschiedene einheimische Vögel gehalten. Auch sie versteckten sich recht gut.

Als wir bei einem Wassertümpel vorbeikamen, war gerade eine Führung und es wurden riesigen Ale angefüttert.
Zum Schluss gingen wir zum Höhepunkt dem Kiwi Gehege. Kiwis sind nachtaktiv, daher muss im Gehege eine Vollmondnacht simuliert werden, damit sie zu sehen sind.

Als wir ins Gehege traten, sahen wir eine Zeitlang wenig bis nichts. Erst als sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, konnten Details erkannt werden. Es brauchte nun Geduld. Nach einiger Zeit war im Hintergrund Bewegung zu sehen und wir konnten einen kurzen Blich auf diesen sonderbaren Vogel erhaschen. Danach geschah für längere Zeit nichts. Die weinigen Besucher hatten meist keine Geduld und verließen das Gehege gleich wieder.
Plötzlich tauchte der Kiwi vor uns auf und wir konnten ihn gut beobachten. Mir gelang sogar ein halbwegs brauchbares Foto.

Im Verhältnis zum Vogel ist das Ei, das sie austrägt, riesig.

Nach diesem Erlebnis fuhren wir direkt nach Auckland. Außer dass es vor Auckland wieder einmal kurz geregnet hatte, verlief die Fahrt ereignislos. In Auckland hatte ich wegen dem frühen Frühstück das JetPark Auckland Airport Hotel gebucht. Als wir ankamen, fand genau vor unseren Augen eine Taufe im Pool des Hotels statt.
Es war noch früher Abend, so fuhren wir zum Otuataua Stonefields Reserve einer historischen Stätte der Ureinwohner und es gab auch Pseudokrater zu sehen. Wir machten einen ausgiebigen Spaziergang durch die weitläufige parkähnliche Anlage. Natürlich darf ein Pou nicht fehlen.

Als wir in das Hotel zurückkamen, packten wir unsere Gepäckstücke für den morgigen Flug. Wir waren schon sehr gespannt.