23./22.11.2025 Neuseeland – Cook InselnDas Hotel warb mit dem frühen Frühstück um 5:30 Uhr, aber zu dieser Zeit gab es nur ein paar Brötchen. Das ganze Frühstück wir erst um 6 Uhr aufgebaut. Das ging sich für uns noch aus, damit wir spätestens um 8:30 das Gepäck abgeben konnten.
Die Fahrzeugrückgabe verlief problemlos. Die Gepäckaufgabe über automatische Check In Schalter ebenfalls. Überpünktlich waren wir im internationalen Wartebereich.


Pünktlich hoben wir mit einer sehr modernen Boeing 787 von Air New Zealand ab. Das Service war hervorragend und auch das Essen schmeckte sehr gut. Diese Fluglinie können wir empfehlen. Nach rund 3 ½ Stunden über dem Pazifik begann der Landeanflug auf Rarotonga der Hauptinsel der Cook Inseln.

Leider habe ich bei der Sitzplatzlotterie beim Buchen des Fluges für diesen Flug Sitzplätze auf der falschen Seite ausgewählt. Durch den Ostwind saßen wir auf der, der Insel abgewandten Seite. Die Landebahn ist kurz. Daher musste der Pilot das Flugzeug voll abbremsen, damit es sich bis zum letzten Meter der Landebahn ausging. Der erste Eindruck aus dem Flugzeugfenster entsprach schon eher den Südseevorstellungen.

Durch den Flug wurden wir innerhalb von fast 4 Stunden um einen Tag jünger. Die Cookinseln befinden sich auf der anderen Seite der Datumsgrenze. Wir sind praktisch zum 22 November zurückgeflogen.

Rarotonga ist die Hauptinsel der Cook Inseln und liegt mitten im Pazifik.

Als das Flugzeug verlassen wurde, durfte bis zum Verlassen des Flughafengebäudes nicht fotografiert werden. Das wurde ganz streng kontrolliert und jeder sofort aufgefordert, das Handy wegzustecken. Was hier so geheim war erschloss sich uns nicht. In dem für die vielen Menschen zu kleinen Einreisebereich wurden alle von einem Sänger mit einheimischer Musik begrüßt.
Die Einreise zog sich, da von den Grenzbeamten alles sehr genau kontrolliert wurde. Neben dem Pass mussten die Rückflugbestätigung und die Hotelbuchung vorgezeigt werden. Bei uns ging es rasch, aber andere Passagiere hatten langen Erklärungs- und Diskussionsbedarf. Die nächste Hürde war die Biokontrolle, aber auch das meisterten wir.
Beim Ausgang wartete schon uns Shuttle von KaiMani Shuttles zu unserer Unterkunft. Zur Begrüßung bekamen wir je einen duftenden Lei. Mit dem Duft der Blumen kam gleich richtiges Südsee-Felling auf.

Die Insel ist klein. Nach rund 10 Minuten waren wir schon bei der Unterkunft der Tipani Villa Sovereign Palms CI , die noch nicht so bekannt sein dürfte, da wir dem Fahrer den Weg weisen mussten.
Von den Besitzern Stan und Angela wurden wir mit einem herzhaften „Kia Orana“ begrüßt. Es wurde uns ausführlich die große Wohnung gezeigt und alles Notwendige für die Umgebung erklärt. Ich fragte Stan, ob es in der Nähe ein Geschäft gibt. Ich hatten vergessen den Sonnenschutz aus meinem Rucksack zu geben. Es wurde uns am Flughafen in Auckland abgenommen. Er meinte, dass ist kein Problem. Er fährt mit mir in den Hauptort Avarua, dort gibt es einen Supermarkt.
Auf der Fahrt unterhielten wir uns über Land und Leben auf den Cook Inseln. Der Grund gehört seiner Mutter. Er und Angela wollen die Gebäude zur Vermietung ausbauen. Wenn ich schon beim Supermarkt war, kaufte ich auch gleich Wasser und die Zeitung für Stan. Auf der Rückfahrt kamen wir bei einer Brauerei gleich in der Nähe unserer Unterkunft vorbei. Als ich ihn fragte, wie lange sie geöffnet sei, meinte er, dass er mir das Bier besorgen wird. Das sie billiger, da er Tauschflaschen hat.
Tatsächlich brachte er uns gleich darauf 4 Flaschen. Bezahlen ließ er sie uns nicht. Das kühle Bier schmeckte in dieser Umgebung hervorragend.

Natürlich wollten wir rasch zum Stand.

Da gerade Ebbe war, war nicht viel Wasser in der Lagune. Wir konnten daher zu Fuß den kurzen Weg hinaus zum Riff gehen, an dem mit lautem Krachen der pazifische Ozean anschlug.
Im Wasser war einiges zu sehen.

Viele violette Seeigel

Wieder einer von den blauen Seesternen.

Korallen

Die unvermeidlichen Seegurken

Und Muscheln mit leuchtend blauem Mund.

Draußen beim Riff ist ein ordentlicher Wellengang und strandähnlich.

Von hier draußen gab es einen schönen Blick zurück auf die Insel.

Wir spazierten den Strand entlang. An sich war alles Südsee pur, nur die freilaufenden Hunde störten etwas. Bald erreichten wir ein Restaurant direkt am Sandstand. Wir waren früh dran und bekamen den vordersten Platz im Sand fast am Meer.
Ein tolles Plätzchen so richtig entspannend. Wir waren auf der Westseite der Insel, dass sollte einen schönen Sonnenuntergang ergeben.

Zum Essen nahm ich ein 3-gängiges Menü mit Fisch. Über die Zubereitung des Fisches entstand eine Diskussion mit dem Kellner. Wir sind es gewohnt den Fisch durchgebraten zu zubereiten. Es wollte aber, dass ich ihn zubereiten lasse, wie es auf Rarotonga der Brauch ist. Er war richtig glücklich, als ich einwilligte.
Als Vorspeise gab es einen Garnelensalat.

Der Fisch war der beste Fisch, den ich bisher gegessen hatte. Er war nur ganz kurz auf beiden Seiten angebraten. Ansonsten war er roh. Das Fleisch zerfiel auf der Zunge und der leichte Geschmack der Gewürze war hervorragend.
Dazu kam noch fast kitschig der Sonnenuntergang.


Zum Abschluss gab es noch einen Schlummertrunk.

Zurück wollten wir auch über den Strand. Davon kamen wir aber schon nach wenigen Metern ab. Die freilaufenden Hunde waren uns nicht geheuer. Vor allem einer fletschte richtig die Zähen. Ich leuchtete ihm mit der Lampe des Handys in die Augen. So blieb er auf Distanz.
Wir gingen daher auf der auf der Hauptstraße zurück. Der wenige Verkehr ist hier keine Gefahr, da nicht schneller als 50 km/h gefahren werden darf und daran halten sich die Inselbewohner.