29.11.2025 Rarotonga - InselausflugAn jedem Samstag ist in der Hauptstadt Avarua ein großer Markt. Wir machten uns daher mit dem öffentlichen Bus auf den Weg in die Stadt. Tagsüber fährt zu jeder vollen Stunde ein Bus im Urzeigersinn um die Insel. Eine halbe Stunde später einer gegen den Uhrzeigersinn. Die Einzelfahrt kosten 2,50€. Es gibt auch Mehrfahrtentickets.
Wer sich informiert lebt klüger. Wir warteten fast eine ¾ Stunde auf den Bus, dabei wäre auf der Homepage des Busunternehmens alles erklärt. Der Bus war schon sehr alt. Die meisten Busfahrer bei uns könnten mit einem solchen Bus gar nicht mehr fahren.
Der Mark ist mehr eine Touristenshow. Interessant einmal zu sehen, dass was es aber auch. Pech hatten wir mit Essen und den Fruchtshakes, beides schmeckte uns nicht.
Gegen Mittag fuhr Heike mit dem Bus zurück zum Beach House. Ich machte mich auf den Weg die Insel über einen Wanderweg zu überqueren. Nachdem es am Vormittag bei unserer Ankunft am Markt ein paar kurze Regenschauer gegeben hatte, waren nun ganz wenige Wolken um die Berge.
Vom Ort hinaus ging es über eine Asphaltstraße bis zum Wasserwerk der Inselnordseite. Neben der Straße waren Haustiere angebunden.

Die Straße führt auch am Elektrizitätswerk der Insel vorbei.

Schmetterlinge und blühende Pflanzen begleiteten mich.


Wasserwerke dieser Art gibt es mehrere um die Insel. Es handelt sich dabei um Bachwasserfassungen. Das Wasser wird über mehre Aufbereitungsschritte zu Trinkwasser gereinigt. Es gibt mehrere Trinkwasserentnahmestellen um die Insel verteilt. In der Inselzeitung wird laufend die Wasserqualität berichtet.

Vom Wasserwerk führt ein Feldweg weiter, der bald in einen normalen Wanderweg übergeht.


Der Wanderweg wurde rasch recht steil und es musste teilweise über Wurzeln nach oben geklettert werden. Durch den Regen am Vormittag war es recht glitschig.



Selten gab der Wald einen Ausblich frei.


Oben angekommen gab einen schönen Ausblick in die Berglandschaft. Oben bedeutet eine Seehöhe von rund 220 Meter.

Mit dem tiefblauen Meer im Hintergrund eine Augenweide.

Der Anstieg war schweißtreibend. Es hatte um 27°C und sie Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Ein Abstecher führt zu einer markanten Felsnadel, die von den Einheimischen Te Rua Manga genannt wird.

Auch ein Hahn mit seiner Henne war heraufgekommen, um die Fernsicht zu genießen. Hühner gibt es auf den Inseln immer und überall.

Die Felsnadel kann umrundet werden. Der Weg auf dem Felsen ist mit einer Kette gesichert und es geht steil nach unten. Das wollte ich mir heute nicht antun. Die Solen der Schuhe waren vom Schlamm feucht und rutschig. Auch so war die Aussicht schön.

Der Weg auf der anderen Seite hinunter führt zuerst zu einem Aussichtspunkt.

Auch auf dieser Seite ist der Weg oft schlammig, steil und mit Wurzeln durchsetzt. Glücklicherweise waren die schwierigsten Stellen mit Seilen gesichert. An ihnen konnte ich mich rückwärts nach unten handeln.
Der Weg führt sehr schön einem Bachlauf entlang, der oft durchwatet werden musste. Die eine oder andere klein Kletterstelle war auch zu überwinden.


Bevor der Wigmore's Waterfall erreicht wurde, war noch eine besonders übler steiler Erdabstieg zu bewältigen. Der Wasserfall bestand nur aus einem Tümpel, da das Wasser schon vorher für das südliche Wasserwerk abgeleitet wird.
Beim Tümpel badeten ein paar einheimische Jugendliche. Einladend sah das Wasser aber nicht aus. Drei verließen den Platz gerade mit Mopeds. Einer fragte mich, ob ich mitfahren wollte. Das war sehr nett, ich lehnte dankend ab.
Ein paar 100 Meter weiter nach einer Kurve tauchte das Gebäude des Wasserwerkes auf, als ein paar Hund laut bellend auf mich zu rannten. Dann brach die Hölle los. Unzählige Hunde kamen bellend hinter dem Gebäude hervor. Erst nach dem ersten Schreck merkte ich, dass sie hinter einem hohen Zaun waren. Sie wurden immer unruhiger und wütender. Ich hoffte, dass der Zaun halten wird, als ich vorbei ging. Anscheinend werden die freilaufenden Hunde eingefangen und hier eingesperrt.
Ja das stimmt.

Nach diesem Schreckmoment war es nicht mehr weit nach Wigmore und zu unserem Beach House. Beim Supermarkt kaufte ich noch schnell ein paar Bier zur Abkühlung und für morgen. An Sonntagen darf auf den Cook Inseln, außer in Restaurants, kein Alkohol verkauft werden.
Pünktlich um 15 Uhr 05 läutete auf der Terrasse die Pummerin und der Donauwalzer setzte ein. Der Geburtstag von Heike war zwar am 30igsten, aber durch die Zeitverschiebung fällt er hier auf den 29igsten. Das hat den Vorteil, dass an 2 Tagen gefeiert werden kann.

Eine Runde schnorcheln durfte an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen.



Leider ist der gelbe Kofferfisch mit seinen schwarzen Punkten unscharf. Im Video ist er besser zu sehen.

Zum Abendessen gingen wir wieder zum Vaima Restaurant. Auch an diesem Tag gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang.



