Autor Thema: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland  (Gelesen 15036 mal)

Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #105 am: 27. März 2026, 18:12:05 »
Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es dort so viele Touristen gibt, dass sich ein Folklore-Abend lohnt. Schaut nach einer netten Show aus.

Einen Führerschein der Cook Islands hat bestimmt nicht jeder  ;)
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #106 am: 29. März 2026, 08:06:35 »
Witzige Sache mit dem Motorradführerschein.

Wie waren die Temperaturen?

Um 27°C. Durch das Meer gibt nur 2-3 Grad Unterschied zwischen Tag und Nacht.


Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass es dort so viele Touristen gibt, dass sich ein Folklore-Abend lohnt. Schaut nach einer netten Show aus.


Es waren schätzungsweise 30-40 Gäste. Davon rund 1/4 Einheimische. Diese Vorführung gibt es einmal pro Woche.
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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #107 am: 30. März 2026, 20:34:55 »
26.11.2025   Aitutaki

An diesem Morgen fuhren wir zum Pacific Resort, um auf der schönen Terrasse mit tollem Ausblick das Frühstück zu genießen.



Danach machten wir eine neuerliche Inselrundfahrt, dieses Mal in die andere Richtung und auf einem abgelegenen Feldweg entlang der Küste.







Wir hielten an mehreren Stellen und machten einen Strandspaziergang an der farbenprächtigen Lagune











Auch die Fahrt auf diesem abgelegenen Weg war sehr schön.




Zurück auf der Hauptstraße kamen wir wieder zum Banyanbaumtunnel.



Geht ja schon recht gut mit der Fahranfängerin







Wir fuhren wieder zur Lagunenküste bei dem Cafe bei dem wir gestern zum Frühstück waren. Es war nun Flut und das Wasser leuchtete noch intensiver. Das Türkis des Wassers spiegelte sich in den Wolken.





Den Nachmittag verbrachten wir wieder mit schnorcheln in der Lagune vor unserer Hütte, aber etwas weiter oben. Hier war das Wasser klarer.

Zum Abendessen gingen wir wieder zum Resort Tava'e.





Auf dem Rückweg zur Hütte, war der Sonnen Untergang an diesem Abend besonders farbenintensiv.










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Susan

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #108 am: 31. März 2026, 12:30:02 »
Unseren Roller zu fahren würde ich mich ja auch trauen, aber gleich mit Sozius - Respekt!

Bei unserem eisigen Wetter hier sind schöne Bilder aus der Südsee natürlich sehr willkommen.  8)
Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #109 am: 31. März 2026, 17:56:16 »
Wie schön, tagsüber die Blautöne des Wassers und zum Sonnenuntergang rosa und lila.  :herz:


LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #110 am: 02. April 2026, 19:32:13 »
27.11.2025   Aitutaki - Rarotonga

Zum Frühstücken fuhren wir wieder zum Koru Café, bevor wir unsere Sachen packten und noch etwas am Strand waren. Von der Besitzerin des Bungalows wurden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht. Das Einchecken lief wieder gleich unproblematisch wie beim Herflug ab.

Im offenen Flughafengebäude waren an den Stehern Informationstafeln über das Entstehen des Flughafens angebracht. Errichtet wurde er von britischen Pionieren kurz nach Pearl Harbour als strategische Maßnahme, falls die Japaner weiter Richtung Australien und der Südsee vorstoßen würden. Da dies nicht der Fall war, war er Teil des Milkways. Dabei handelte es sich um Versorgungsflüge über mehrere Inseln in Richtung Indonesien außerhalb der Reichweite der Japaner.



Etwas wehmütig verabschiedeten wir uns von dieser schönen Insel.




Pünktlich starteten wir. Dieses Mal hatten wir beide Fensterplätze, auch wenn sie am Flügel waren. Der Steigflug brachte uns nochmals einen schönen Überflug.













Nach 45 Minuten landeten wir nach einem abermals ruhigen Flug auf Rarotonga.















Wir nutzen wieder den Shuttle Dienst von unserem ersten Aufenthalt. Er brachte uns zu Anns Beach House in Wigmore an der Südseite der Insel. Das Apartment lag direkt am Meer und sehr günstig bei einem Supermarkt, Café usw.









Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, erkundeten wir den Strand Richtung Osten.



Nach gut 15 Minuten kamen wir zu den Schnorcheltourenanbietern. Sie bieten Touren in die Avaavaroa Passage an, die ohne ortkundigen Führer wegen der Strömung hinaus in den Pazifik nicht geschnorchelt werden soll.

Wir erkundeten auch noch die westliche Seite des Strandes kehrten bei Vaima Restaurant and Bar ein. Das Restaurant liegt direkt am Strand. Daher reservierten wir gleich einen Tisch für den Abend.



Als wir wieder zurück beim Beach House waren, gingen wir vor dem Haus schnorcheln. Das Schnorcheln war hier viel besser als am Strand von Aitutaki. Das Wasser war viel klarer und es waren mehr und viel größerer Fische zu sehen. Um das Haus gackerten unsere Mitbewohner des Grundstückes und der gesamten Umgebung.



Vor Sonnenuntergang gingen wir zu Vaima Restaurant and Bar und genossen das Essen und den Sonnenuntergang. Wir buchten auch noch eine Schnorcheltour morgen in der Früh.



Ab Mitternacht begann in regelmäßigen Abständen ein Hahn vor dem Haus zu krähen. Hühner sind auch hier überall mit ihren Küken in allen Größen unterwegs. Gegen 4 Uhr reichtes es mir und ich ging mit dem Besen und der Handylampe hinaus. Ich leuchtete in die Bäume könnte aber nichts erkennen. Anscheinend hat es aber geholfen. Danach war es bis zum Sonnenaufgang ruhig.
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Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #111 am: 05. April 2026, 20:54:18 »
28.11.2025   Rarotonga – Schnorcheltour

Wann die Schnorckeltour stattfindet ist gezeitenabhängig. Unsere Tour bei Snorkel Cook Islands begann um 7:30 Uhr. Außer uns waren noch zwei junge Frauen, die an der Tour teilnahmen, sowie der Tourguide und ein Begleiter. Alle Ausrüstungsgegenstände wurden zur Verfügung gestellt. Wir brauchten aber nur die Flossen und die Riffschuhe. Bevor es los ging, bekamen alle noch eine umfangreiche Einweisung.

Der Tourguide zeichnete den Verlauf der Avaavaroa Passage in den Sand. Zuerst gehen, bzw. schwimmen wir an die Ostseite. Danach queren wir den engen Teil des Kanals zum Hochstuhl, der dort im Wasser steht. Dort sollte es Schildkröten geben. Im Anschluss wird das breite Becken der Passage gequert. Wir brauchen keine Angst haben, während der Ebbe gibt es dort keine Strömung. Wir dürfen aber nicht hinter die schwarze und weiß Boije. Dort beginnt die Verengung hinaus in den Pazifik. Sie werden sich dort positionieren.



Da Ebbe war ging es zuerst zu Fuß zur Passage hinaus. Als das Wasser etwas tiefer wurde, zeigte uns der Guide noch, wie die Brille richtig gereinigt wurde, dann ging es los.

Da ich ein schlechter Schwimmer bin, ging mir bei der ersten Überquerung der schmalen Stelle die Puste aus, dass war mir zu schnell. Der Begleiter gab mir seine Wassernudel und zog mich zur Unterstützung mit Schnur hinterher.

Beim Hochstuhl waren tatsächlich erste Schildkröten zu sehen. Die Bilder stammen vom Guide. Er hatte eine professionelle Kamera und die Bilder wurden noch nachbearbeitet.







Sehr schön war die Überquerung des großen Beckens. Unter uns schwammen unzählige Rochen in einer Trichterform im Kreis. Zu den Rochen musste hinuntergetaucht werden.



In der Nähe des Auslasses zum Pazifik gab es größere Schildkröten.





Zum Schluss überquerten wir nochmals das Becken zu der Stelle in der Nähe des Hochstuhles. Hier waren die Schildkröten nicht so große, dafür war die Anzahl deutlich höher. Es entstanden tolle Bilder und der Guid war bedacht, dass auch wir zu sehen waren.















Als wir zur Rückkehr zum Strand aufgefordert wurden, merkte ich mir die Stelle. Sie war sehr gut mit Bojen gekennzeichnet.

Auf dem Rückweg sahen wir noch einen großen Fisch mit einer auffälligen Nase entlang des Strandes schwimmen.





Nach diesem Abendteuer gönnten wir uns ein hervorragendes Frühstück beim Café hinter unserem Haus. Der Fruchtshake war vom Feinsten.
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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #112 am: 06. April 2026, 18:08:59 »
Da sind dem Guide wirklich tolle Fotos gelungen.

Und so eine Schnorcheltour ohne Boot ist mal etwas anderes.



LG Christina

Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #113 am: 07. April 2026, 20:35:39 »
28.11.2025   Rarotonga – Teil 2

Den weiteren Tag verbrachten wir entspannt bei unserem Haus.





Natürlich nutzten wir unseren Hausstrand, um zu schnorcheln. Wieder hatten wir sehr schöne Sichtungen.





















Am späten Nachmittag zog ein kräftiger Regenschauer durch. Auch ganz interessant.





Den Abend verbrachten wir wieder im Vaima Restaurant and Bar, am ersten Tisch am Strand. Wir schafften es rechtzeitig zur Happy Hour.



Der Sonnenuntergang zog alle Register an Farben die möglich sind.














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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #114 am: 07. April 2026, 21:59:49 »
 :herz: Schnorcheln! Die Tour war sehr schön, es muss nicht immer mit Boot sein. Die Bilder des Guide sind natürlich fantastisch, doch eure vom Hausstrand müssen sich auch nicht verstecken. Einige der Fischlein kennen wir von Hawaii, besonders die gelben waren immer leicht auszumachen.

Highlight der Tage aber ist für mich der traumhafte Sonnenuntergang!
Liebe Grüße
Susan


Heike Heimo

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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #115 am: 10. April 2026, 19:19:34 »
29.11.2025   Rarotonga - Inselausflug

An jedem Samstag ist in der Hauptstadt Avarua ein großer Markt. Wir machten uns daher mit dem öffentlichen Bus auf den Weg in die Stadt. Tagsüber fährt zu jeder vollen Stunde ein Bus im Urzeigersinn um die Insel. Eine halbe Stunde später einer gegen den Uhrzeigersinn. Die Einzelfahrt kosten 2,50€. Es gibt auch Mehrfahrtentickets.

Wer sich informiert lebt klüger. Wir warteten fast eine ¾ Stunde auf den Bus, dabei wäre auf der Homepage des Busunternehmens alles erklärt. Der Bus war schon sehr alt. Die meisten Busfahrer bei uns könnten mit einem solchen Bus gar nicht mehr fahren.

Der Mark ist mehr eine Touristenshow. Interessant einmal zu sehen, dass was es aber auch. Pech hatten wir mit Essen und den Fruchtshakes, beides schmeckte uns nicht.

Gegen Mittag fuhr Heike mit dem Bus zurück zum Beach House. Ich machte mich auf den Weg die Insel über einen Wanderweg zu überqueren. Nachdem es am Vormittag bei unserer Ankunft am Markt ein paar kurze Regenschauer gegeben hatte, waren nun ganz wenige Wolken um die Berge.

Vom Ort hinaus ging es über eine Asphaltstraße bis zum Wasserwerk der Inselnordseite. Neben der Straße waren Haustiere angebunden.



Die Straße führt auch am Elektrizitätswerk der Insel vorbei.



Schmetterlinge und blühende Pflanzen begleiteten mich.





Wasserwerke dieser Art gibt es mehrere um die Insel. Es handelt sich dabei um Bachwasserfassungen. Das Wasser wird über mehre Aufbereitungsschritte zu Trinkwasser gereinigt. Es gibt mehrere Trinkwasserentnahmestellen um die Insel verteilt. In der Inselzeitung wird laufend die Wasserqualität berichtet.



Vom Wasserwerk führt ein Feldweg weiter, der bald in einen normalen Wanderweg übergeht.





Der Wanderweg wurde rasch recht steil und es musste teilweise über Wurzeln nach oben geklettert werden. Durch den Regen am Vormittag war es recht glitschig.







Selten gab der Wald einen Ausblich frei.





Oben angekommen gab einen schönen Ausblick in die Berglandschaft. Oben bedeutet eine Seehöhe von rund 220 Meter.



Mit dem tiefblauen Meer im Hintergrund eine Augenweide.



Der Anstieg war schweißtreibend. Es hatte um 27°C und sie Luftfeuchtigkeit war sehr hoch. Ein Abstecher führt zu einer markanten Felsnadel, die von den Einheimischen Te Rua Manga genannt wird.



Auch ein Hahn mit seiner Henne war heraufgekommen, um die Fernsicht zu genießen. Hühner gibt es auf den Inseln immer und überall.



Die Felsnadel kann umrundet werden. Der Weg auf dem Felsen ist mit einer Kette gesichert und es geht steil nach unten. Das wollte ich mir heute nicht antun. Die Solen der Schuhe waren vom Schlamm feucht und rutschig. Auch so war die Aussicht schön.



Der Weg auf der anderen Seite hinunter führt zuerst zu einem Aussichtspunkt.



Auch auf dieser Seite ist der Weg oft schlammig, steil und mit Wurzeln durchsetzt. Glücklicherweise waren die schwierigsten Stellen mit Seilen gesichert. An ihnen konnte ich mich rückwärts nach unten handeln.

Der Weg führt sehr schön einem Bachlauf entlang, der oft durchwatet werden musste. Die eine oder andere klein Kletterstelle war auch zu überwinden.





Bevor der Wigmore's Waterfall erreicht wurde, war noch eine besonders übler steiler Erdabstieg zu bewältigen. Der Wasserfall bestand nur aus einem Tümpel, da das Wasser schon vorher für das südliche Wasserwerk abgeleitet wird.

Beim Tümpel badeten ein paar einheimische Jugendliche. Einladend sah das Wasser aber nicht aus. Drei verließen den Platz gerade mit Mopeds. Einer fragte mich, ob ich mitfahren wollte. Das war sehr nett, ich lehnte dankend ab.

Ein paar 100 Meter weiter nach einer Kurve tauchte das Gebäude des Wasserwerkes auf, als ein paar Hund laut bellend auf mich zu rannten. Dann brach die Hölle los.  Unzählige Hunde kamen bellend hinter dem Gebäude hervor. Erst nach dem ersten Schreck merkte ich, dass sie hinter einem hohen Zaun waren. Sie wurden immer unruhiger und wütender. Ich hoffte, dass der Zaun halten wird, als ich vorbei ging. Anscheinend werden die freilaufenden Hunde eingefangen und hier eingesperrt.



Ja das stimmt.



Nach diesem Schreckmoment war es nicht mehr weit nach Wigmore und zu unserem Beach House. Beim Supermarkt kaufte ich noch schnell ein paar Bier zur Abkühlung und für morgen. An Sonntagen darf auf den Cook Inseln, außer in Restaurants, kein Alkohol verkauft werden.

Pünktlich um 15 Uhr 05 läutete auf der Terrasse die Pummerin und der Donauwalzer setzte ein. Der Geburtstag von Heike war zwar am 30igsten, aber durch die Zeitverschiebung fällt er hier auf den 29igsten. Das hat den Vorteil, dass an 2 Tagen gefeiert werden kann.



Eine Runde schnorcheln durfte an diesem Tag natürlich auch nicht fehlen.













Leider ist der gelbe Kofferfisch mit seinen schwarzen Punkten unscharf. Im Video ist er besser zu sehen.





Zum Abendessen gingen wir wieder zum Vaima Restaurant. Auch an diesem Tag gab es wieder einen schönen Sonnenuntergang.








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Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Antwort #116 am: Heute um 20:27:52 »
30.11.2025   Rarotonga

Am Vormittag gingen wir wieder zur Avaavaroa Passage. Es war Ebbe und wir wussten wo die guten Schnorchelstellen sind. Das Wasserstand war so niedrig, dass fast bis zum Hochstuhl zu Fuß gegangen werden konnte.

Bei den Bojen angekommen, tauchten wir sofort in die Welt der Schildkröten ab.







Sie lagen einfach so am Grund und ließen sich von Fischen putzen.









Manches Mal stieg eine auf, um Luft zu holen.










Nach einiger Zeit entdeckte ich unter Steinen eine riesige Muräne. Sie versteckte sich und ließ sich von Fischen reinigen. Einer schwamm sogar in ihr großes Maul und kam nach kurzer Zeit unversehrt wieder hervor.



Sie starte uns mit ihren klaren Augen an, wohin wir auch schwammen. Das war sehr respekteinflößend. Plötzlich stob sie aus ihrem Versteck hervor und schlängelte sich sehr schnell zu einem anderen Versteck (am Ende das Videos). Die Muräne war gut 2 Meter lang.





Wir konzentrierten uns wieder auf die Schildkröten. Sehr anmutig, wie sie durch das Wasser schweben.



Es war ein schönes Erlebnis mit ihnen durch das Wasser zu schwimmen.





Eine tauchte mit uns auf und schnappte nach Luft







Als sie wieder abtauchte, rieb sie sich mit ihrer Flosse die Nase.





Rund 2 Stunden waren wir bei den Schildkröten. Da es Sonntag war und keine Touren durchgeführt werden, waren nur ganz wenige andere Schnorchler hier.

Nach diesem Erlebnis gingen wir wieder zurück zu unserem Haus.



Am Nachmittag versuchten wir es erneut bei der Avaavaroa Passage. Die Flut war aber schon weit fortgeschritten. Der Wasserstand war weit über einen Meter höher. Als ich beim schmalen Kanal ankam, drehte ich um, als ich sah, mit welcher Geschwindigkeit schwimmendes Seegras bei mir Richtung Pazifik vorbei geschwommen war. Heike war schon bei den Bojen beim Hochstuhl. Sie kam aber schon bald wieder zurück. Die Strömung war einfach zu stark.

Stattdessen fuhren wir mit den Kajaks des Hauses hinaus zum Riff.



Dort draußen ist die ganze Insel zu sehen. Eine tolle Perspektive.





Nicht so einfach auf dem schaukelnden Kajak ein vernünftiges Panorama hinzubekommen. Daher noch ein Video.

Die Wellen des Pazifiks krachten laut gegen das Riff.





Links außen ist die Felsnadel zu sehen, bei der ich gestern war.



Auch den letzten Abend auf Rarotonga verbrachten wir beim Vaima Restaurant and Bar. Es war das einzige, dass fußläufig zu erreichen war und die Qualität war an allen Tagen sehr gut. Für die Jubilarin gab es sogar eine Torte.



Da ich anscheinend das Rarotonga Bier im Lokal in den letzten Tagen leergetrunken hatte, machten wir uns bei einem neuerlich farbenfrohen Sonnenuntergang auf den Rückweg.






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