Autor Thema: O(h) Man(n), Oman 2025  (Gelesen 1919 mal)

Silv

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #45 am: 26. Februar 2026, 13:34:38 »

und die Geier kreisten über uns.




Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln  :))

Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.
Liebe Grüße
Silvia

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #46 am: 26. Februar 2026, 14:10:40 »
Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln  :))

Egal was, Hauptsache etwas zum essen  :totlach:.

Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.

Die Bergziegen finden immer Halt und sind in dem felsigen, steilen Gebiet sicher unterwegs. Ansonsten -> Geierfutter :cool2:.
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Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #47 am: 26. Februar 2026, 15:04:58 »
24.12.25 – Von Al Hamra nach Wahiba Sands

Nach einer vor allem warmen Nacht schnappten wir unsere Gutscheine fürs Frühstück und fuhren zum Restaurant Reem Al Yamen.
 
Obwohl wir gerne indisch/orientalisch essen, sagte uns die Frühstückskarte so gar nicht zu. Deshalb bestellten wir zweimal die kleinste Portion dieser Club-Sandwiches zu je 1,80 OMR.



Auch zum Frühstück erhielten wir je eine Flasche Wasser und Salat.



Uns war klar, dass wir die Portionen nicht schaffen. Der Kellner freute sich, dass wir die Reste mitnehmen wollten. Man verpackte uns nicht nur die restlichen Brote, sondern es gab noch frisch zubereitete Pommes obendrauf. Fürs Mittagessen unterwegs war gesorgt :thumb:.

Zurück im Guesthouse packten wir unsere Koffer ins Auto und ich schrieb Ahmed, dass wir aufbrechen. Persönlich konnten wir uns leider nicht von ihm verabschieden.

Wir hatten eine längere Strecke vor uns, doch schon ein paar Kilometer weiter legten wir einen Zwischenstopp ein. Das ehemalige Dorf Tanuf wurde im Bürgerkrieg zwischen 1954 und 1959 fast vollständig von der britischen Luftwaffe zerstört. Die Bewohner flohen damals in die Berge und bauten die Stadt nach Kriegsende neu auf.

Wir schauten uns in den Ruinen um.





Anschließend fuhren wir in den angrenzenden Wadi und suchten den Arch Tanuf.



Ich wusste nur, dass der große Arch wegen diesem Nervenkitzel beliebt war. Mittlerweile ist das Abseilen und Schaukeln verboten. Ganz oben in der Wand entdeckten wir den Steinbogen.





Für den Aufstieg hatten wir keine Zeit. Somit zogen wir als kleine Karawane weiter und begegneten unterwegs den ersten wilden Dromedaren.



Selbst einige Nebenstraßen sind über eine weite Strecke nachts beleuchtet.



Am frühen Nachmittag erreichten wir den Ort Bidiyah in der Nähe des Wüstencamps. Dort stand ein Schild, dass es nur noch zwei Kilometer sind. Wir fuhren 30 Minuten lang alle Nebenstraßen ab und auch ein Stück auf der Sandpiste, doch Google Maps konnte uns keine zuverlässige Route anzeigen. Kurzentschlossen rief ich im Camp an. Der Besitzer wollte jemand schicken, doch nach 15 Minuten kam er selbst angefahren und ließ erst einmal Luft von Sultans Reifen ab.


 
Von wegen zwei Kilometer. Wir folgten ihm sieben Kilometer in rasanter Fahrt durch den Tiefsand zum Camp. Das hätten wir allein nie gefunden.



Wir wurden sofort sehr herzlich von den drei Angestellten aus Bangladesh begrüßt und man zeigte uns die geräumige Cabin für die Nacht. Anschließend gab es einen Begrüßungstrunk im offenen Restaurant. Omani Coffee, Karak-Tea (Milchtee mit Kardamon), ein gesüßter Früchtetee, Wasser und Bananen wurden angeboten.

Und was macht man im Wüstencamp an Heiligabend? Richtig! Man fährt Schlitten :toothy9:.

Wir erhielten zwei Plastikschlitten, deren Laufflächen zuvor mit Seife eingerieben wurden und dann schnauften wir die hohe Düne hinauf. Leider waren die Schlitten zu lahm ähm wir zu schwer  :totlach: und nahmen keine Fahrt auf. Spaß hat es trotzdem gemacht.
 


Wir blieben bis zum Sonnenuntergang :herz: auf der Düne.



Das Essen vom Büffet gab es um 19 Uhr, also noch genügend Zeit für eine sparsame Dusche. Man sollte schon berücksichtigen, dass jeder Tropfen Wasser zum Camp transportiert werden muss.

Das Essen war schmackhaft und wegen meiner Hüftbeschwerden wurde extra für uns ein kleiner Tisch bereitgestellt.
 


Wir waren die einzigen Europäer im Camp und überrascht, als nach dem Dinner diese omanische Boygroup samt Dudelsack aufschlug :beifall: .



Obwohl wir kein Wort von diesen herzzerreißenden Volksweisen verstanden, blieben wir fast bis zum Schluss. Die Musikanten sollten wenigstens noch etwas Applaus bekommen, nachdem sich die indischen Familien mit ihren kleinen Kindern schon in die Hütten verzogen hatten.

Für uns war dies ein schöner Heiligabend im Morgenland.

Übernachtung: Al Hawiyah Camp, Bidiyah 134 € mit Halbpension über Booking.com

Liebe Grüße

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #48 am: 26. Februar 2026, 18:29:53 »
Das Datum eurer Reise habe ich bisher gar nicht beachtet und war deshalb überrascht, als du was von Heiligabend geschrieben hast :verlegen: und habe tatsächlich kurz überlegt, ob das ein Scherz sein soll :totlach:.

Also über Weihnachten wart ihr dort - das wurde im Wüstencamp aber nicht angesprochen oder war die Band nur deshalb an diesem Abend da?

Frühstück mit Pommes und Salat ;D, das hätte ich bei der Auswahl aber wohl auch genommen.

Der Arch sieht an der linken Seite nicht mehr sehr stabil aus, da würde ich mich nicht dranhängen wollen. Der Aufstieg ging als normale Wanderung irgendwo seitlich nach oben oder nur als Klettertour mit Seil über die Felswand?

Die Camp Unterkunft sieht nett aus, mit Kälte gab es keine Probleme?

Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.


LG Christina

Horst

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #49 am: 26. Februar 2026, 21:08:01 »


Mesa verde auf arabisch?  ;)

Der Trail dazu hat mir auch gut gefallen. Das arabische Essen sowieso. :)

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #50 am: 27. Februar 2026, 09:31:59 »
Das Datum eurer Reise habe ich bisher gar nicht beachtet und war deshalb überrascht, als du was von Heiligabend geschrieben hast :verlegen: und habe tatsächlich kurz überlegt, ob das ein Scherz sein soll :totlach:.

Nein, das war kein Joke :floet:.

Also über Weihnachten wart ihr dort - das wurde im Wüstencamp aber nicht angesprochen oder war die Band nur deshalb an diesem Abend da?

Nein, warum auch. Geschmückte Weihnachtsbäume standen nur in den Hotels in Muscat. Da das kleine Camp voll belegt war, wurden wahrscheinlich die Musikanten beauftragt. Keine Ahnung, wir haben nicht gefragt.

Der Arch sieht an der linken Seite nicht mehr sehr stabil aus, da würde ich mich nicht dranhängen wollen. Der Aufstieg ging als normale Wanderung irgendwo seitlich nach oben oder nur als Klettertour mit Seil über die Felswand?

Da gibt es keine Trailbeschreibung. Ich habe aber dieses Video gefunden:



Die Camp Unterkunft sieht nett aus, mit Kälte gab es keine Probleme?

Auf 100 - 250 m Meereshöhe war es auch in der Nacht schön warm. Kalt war es doch nur in 2000 m Höhe auf dem Berg.

Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.

Freut mich, dass dein Knie mittlerweile besser ist  :thumb:.

Ich bekam im November plötzlich ausstrahlende Schmerzen im linken Bein und ging daraufhin zum Orthopäden. Der röntgte und ich war total überrascht, als er von einer fortgeschrittenen Hüftarthrose sprach. Kälte tut mir überhaupt nicht gut. Im Oman hatte ich kaum Schmerzen, wollte jedoch nicht wie ein Dromedar vom Boden aufstehen. Das fand ich uncool :totlach:.

Die drei Campbetreuer waren aber sowas von fürsorglich. Die lasen einem jeden Wunsch von den Augen ab und wollten mir sogar das Essen an den Tisch bringen. So alt fühle ich mich nun nicht  :floet:. Spaß beiseite - das Aufstehen vom Boden war zu dem Zeitpunkt schon beschwerlich.

Mesa verde auf arabisch?  ;)

Nur bauten die im Oman nicht so hoch wie die Anasazi in Mesa Verde.

Der Trail dazu hat mir auch gut gefallen. Das arabische Essen sowieso. :)

Den Trail würde ich auch ein zweites Mal wandern und das Essen war immer (bis auf die Oman Airlines) sehr gut.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #51 am: 27. Februar 2026, 11:59:31 »
Chicken Marsala zum Frühstück wäre auch nicht so meine Wahl  ;) Dann doch lieber Sandwich mit Pommes und Salat. Sehr kundenfreundlich, dass sie euch nochmal neue Pommes mitgegeben haben für den Restelunch. Überhaupt schaut das Essen im Oman ziemlich lecker aus.

Der Arch sieht für mich auch von unten interessant aus. Auf Aufstieg, Schauken und Abseiling kann ich gut verzichten  :verpiss:

Das Wüstencamp dagegen gefällt mir wieder sehr. Herrliche Sanddünen!  Und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die mit solch Schlitten nicht voran kommt.  8)

Alles in allem eine schöne Heiligabendalternative!

Ich habe zwar (noch) keine Probleme am Boden zu sitzen, zum Essen wäre mir aber Tisch und Stuhl auch lieber.  ::) Tja mit 60plus häufen sich die Zipperlein, selbst wenn wir uns noch gar nicht sooo alt fühlen. Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?
Liebe Grüße
Susan


Silv

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #52 am: 27. Februar 2026, 13:40:39 »

Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.

Ich in den Daumengelenken  :totlach:
Liebe Grüße
Silvia

Silv

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #53 am: 27. Februar 2026, 13:42:47 »

Und was macht man im Wüstencamp an Heiligabend? Richtig! Man fährt Schlitten :toothy9:.


Ich dachte eher die 2 Kamele auf dem Foto vorher warten auf euch  :toothy9:
Liebe Grüße
Silvia

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #54 am: 27. Februar 2026, 14:00:18 »
Chicken Marsala zum Frühstück wäre auch nicht so meine Wahl  ;) Dann doch lieber Sandwich mit Pommes und Salat. Sehr kundenfreundlich, dass sie euch nochmal neue Pommes mitgegeben haben für den Restelunch. Überhaupt schaut das Essen im Oman ziemlich lecker aus.

Sandwiches gehen doch mehr in Richtung continental breakfast. Das mit den Pommes war zwar lieb gemeint, doch die werden mit der Zeit labbrig. Stattdessen: Chips Oman :thumb:.

Schau mal, wie toll das verpackt wurde. Jeder von uns erhielt so eins.



Ich glaube, wir hatten ein halbes Huhn auf unseren Sandwiches. Das Essen war abseits der Touristenströme zudem recht günstig.

Das Wüstencamp dagegen gefällt mir wieder sehr. Herrliche Sanddünen!  Und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die mit solch Schlitten nicht voran kommt.  8)

Es war schade, dass wir das Camp so spät erreichten. Man hätte auch noch gegen Gebühr auf Dromedaren in die Dünen reiten, mit Quads fahren oder Dune Bashing machen können. Beim Dune Bashing rast man mit dem Geländewagen über die Dünen. Das ist wie Achterbahn auf Sand fahren und das muss man nicht haben. Eins der kleinen Quads zu fahren, hätte mich allerdings schon mal gereizt.



Alles in allem eine schöne Heiligabendalternative!

So als bekennender Grinch :verlegen:, habe ich mit Weihnachten nichts am Hut. Wir verbringen Weihnachten lieber in warmen Gefilden. 


Ich habe zwar (noch) keine Probleme am Boden zu sitzen, zum Essen wäre mir aber Tisch und Stuhl auch lieber.  ::) Tja mit 60plus häufen sich die Zipperlein, selbst wenn wir uns noch gar nicht sooo alt fühlen.

Mir macht auch nur das Aufstehen was aus. Beduinen werden wir wohl nicht mehr und am Tisch essen, ist für uns einfach bequemer.

Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?

Derzeit Physio. Falls die Schmerzen und das Kribbeln im Bein stärker werden, dann ein neues Hüftgelenk. Tabletten vermeide ich, denn die schaden letztendlich mehr.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #55 am: 27. Februar 2026, 14:04:20 »
Ich in den Daumengelenken  :totlach:

Das ist bei einem Bürojob doch ein Grund, bald in Rente zu gehen :zwinker:.

Ich dachte eher die 2 Kamele auf dem Foto vorher warten auf euch  :toothy9:

Das sind doch Dromedare (ein Höcker). Die beiden hatten an dem Tag nichts zu tun und wurden abends in den Stall gesperrt.

So lange ich noch auf eigenen Beinen unterwegs sein kann ...
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #56 am: 27. Februar 2026, 21:20:24 »
Also ich hätte dann den Ritt auf den Dromedaren bevorzugt. Ist bestimmt gemächlicher als auf Quads herumzuheizen  :floet:

Zitat
Zitat von: Susan am Heute um 11:59:31
Zitat
    Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?

Derzeit Physio. Falls die Schmerzen und das Kribbeln im Bein stärker werden, dann ein neues Hüftgelenk. Tabletten vermeide ich, denn die schaden letztendlich mehr.

Physio fände ich auch besser als Tabletten. Hoffentlich kannst du die Hüft-OP noch etwas hinauszögern. Ein Freund von uns hatte an der OP  lange nicht so die Freude.
Liebe Grüße
Susan


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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #57 am: Heute um 11:02:38 »
Also ich hätte dann den Ritt auf den Dromedaren bevorzugt. Ist bestimmt gemächlicher als auf Quads herumzuheizen :floet:

Mit den Schmerzen im Bein hättest du bestimmt auch einen großen Bogen um die Wüstenschiffe gemacht. Ich bin als Kind mal auf einem Kamel geritten und das reichte mir.

Physio fände ich auch besser als Tabletten. Hoffentlich kannst du die Hüft-OP noch etwas hinauszögern. Ein Freund von uns hatte an der OP  lange nicht so die Freude.

Die OP wird auf jeden Fall so lange wie möglich hinausgezögert. Mir wurde das anscheinend auch in die Wiege gelegt, denn meine Schwester hat mittlerweile zwei Hüftprothesen. Bei ihr ging alles gut und sie ist happy damit. Allerdings muss man pfleglich damit umgehen (z. B. Antibiotikaprophylaxe vor Zahnreinigungen ...).
Liebe Grüße

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #58 am: Heute um 11:43:58 »
25.12.25 – Vom Wüstencamp nach Sur

Von 7 – 9 Uhr gab es ein einfaches Frühstück. Der fürsorgliche Angestellte hatte schon den Tisch und die Stühle für uns bereitgestellt.

Die Auswahl war klein und deshalb probierte ich auch mal die gesüßten Fadennudeln, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Das war jedoch nicht mein Fall.



Ansonsten hätten wir es uns durchaus vorstellen können, noch einen weiteren Tag im Camp zu verbringen. Wir wurden in der kurzen Zeit so  :herz: lich umsorgt, dass uns der Abschied schwerfiel.
 
Ein Mitarbeiter fuhr mit seinem Quad voraus, damit wir uns weder verirren noch im tiefen Sand stecken bleiben.



Zurück im kleinen Dorf sahen wir, dass die Dromedare die große Mülltonne umgeworfen hatten. Das machen die gerne, weil sie darin nach Essbarem suchen.



Entsetzt hat mich, dass der Kollege auf einer Plastikfolie herumkaute. Diese Plastikfolien gibt es in allen Farben auf Rollen und die werden als Einwegtischdecken benutzt.



Ich wollte ihm die Folie allen Ernstes aus dem Maul reißen, doch er brummte mich böse an. Da die Viecher ganz schön bissig sind, verzog ich mich lieber ins Auto.

Die nächsten Tonnenplünderer standen schon parat.



Auf der Autobahn fuhren wir ca. 20 km mit max. 80 km/h zur nächsten Tankstelle. Sultans Reifendruck musste von 20 auf 35 PSI erhöht werden. Selbst tanken oder die Luft nachfüllen muss man im Oman übrigens nicht. Es stehen immer genügend Gastarbeiter bereit. Nachdem wieder genügend Luft in den Reifen war, gaben wir dem Mann ein Trinkgeld und fuhren zum Wadi Bani Khalid weiter.

Solche wasserführenden Wadis sind zum Schwimmen sehr beliebt. Wir hatten das diesmal nicht vor. Zudem waren gerade viele Baumaßnahmen im Gange.







Schwimmwesten kann man für kleines Geld leihen und auch Umkleidekabinen für umgerechnet ca. 0,22 Cent standen zur Verfügung.



Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in die klaren, warmen Pools.


 

 


Wir gingen ein Stück weiter, da uns die Muqal Cave interessierte.



Diese Treppe führt zur Cave



und oben kassierten drei junge Omanis den Eintritt. Der Eingang zur Cave ist allerdings so niedrig, dass man quasi auf dem Hosenboden hineinrutschen muss. Die Jungs sagten, dass man nach 10 m kriechen wieder aufrecht stehen kann und es in der Höhle einen weiteren Naturpool gibt. Nein DANKE meinte nicht nur mein Rücken und wir machten kehrt.

Auf den letzten 40 km bis zur Küstenstadt Sur wird die komplette Autobahn neu gebaut und es kam zu minimalen Verzögerungen.



Wir hatten keine Eile und erreichten das Best Western Hotel gegen 15 Uhr.



Den Nachmittag verbrachten wir in und am Pool. Zum Abendessen blieben wir im Hotel, denn das Büffet bot allerlei Köstlichkeiten sowie frischgebackenes Naan-Brot.



Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € inkl. Frühstück

Liebe Grüße

Ilona

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