Autor Thema: O(h) Man(n), Oman 2025  (Gelesen 4113 mal)

Heike Heimo

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #75 am: 06. März 2026, 18:40:54 »
Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger
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Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #76 am: 07. März 2026, 11:22:43 »
Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger

Freut mich, dass ihr mitlest :adieu:.

Der Oman ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man kann nur hoffen, dass dieser Irrsinn in Nahost bald ein Ende hat.
Liebe Grüße

Ilona

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Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #77 am: 08. März 2026, 11:08:53 »
28.12.25 – Daymaniyat-Inseln

Wenn im Urlaub der Wecker klingelt, dann haben wir etwas Besonderes vor. Fürs umfangreiche Frühstücksbüffet hatten wir leider keine Zeit, da wir um 8 Uhr in der Al Mouj Marina sein mussten.

Die Marina ist zwar nur 15 km vom Hotel entfernt, doch bei der Straßenführung in Maskat kann man nie wissen, ob man beim ersten Mal an der Ausfahrt vorbeifährt.

Um 7:20 Uhr fuhren wir los und verfranzten uns aufgrund von Straßenbauarbeiten kurz vor der Marina. Letztendlich fanden wir zwar den Parkplatz, doch wegen der vielen Mitanbieter zunächst das MolaMola Diving Center nicht. Das befand sich etwas abseits in einem Container.





Obwohl ganz schön was los war, fanden wir gleich unsere Betreuerin, die uns zwei Beutel überreichte und uns zum Bezahlen in den Container schickte. Der Trip kostete 68 € pro Person. Die Formulare hatte ich schon im Vorfeld ausgefüllt und mit der Reservierung online eingereicht. Um 9 Uhr ging es endlich los.

Wir machten keine Dhau-Fahrt,



sondern der letztendlich vollbesetzte Katamaran Mokka



brachte uns bei reichlich Wind und Wellengang zu den Daymaniyat Inseln.



Die kleine Inselkette liegt rund 14 bis 17 Kilometer nördlich der Stadt Seeb und erstreckt sich über eine Länge von 22 Kilometer parallel zur Küste. Die neun unbewohnten Inseln sind seit 1996 ein Naturschutzgebiet. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist das Betreten verboten, da dort bis zu 400 geschützte Karettschildkröten leben und Seevögel nisten. Außerhalb der Zeit sind die Riffe für Taucher und Schnorchler freigegeben.

Leider ankerten wir nicht hier,



sondern wie viele andere Boote in dieser Bucht.





Wir zogen unsere schicken Flossen an, die in dem uns überreichten Beutel waren.

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ;D.



Es war unser allererstes Schnorchel-Abenteuer. Weil wir uns vor schlecht oder überhaupt nicht desinfizierten (was sich genauso herausstellte) Mundstücken ekelten, hatten wir uns eigene Masken mitgebracht.

Die Teletubbies Tinky-Winky und Dipsy :totlach: lassen grüßen.



So ganz wohl war uns bei der Sache nicht :floet: und bei der Aussicht, vom Boot in die Shark Bay zu springen, verdrehte ich die Augen. Unsere Betreuerin beruhigte mich. Sie wäre hier noch keinem Raubfisch begegnet.

Leider vergaß ich im Eifer des Gefechts meine wasserdichte Kamera. Es wurde Zeit, meine Ängste vor tiefem Wasser mit Haien Fischen zu überwinden. Deshalb warf ich meinen inneren Schweinehund über Bord und sprang mutig hinterher.

Ich schwebte übers Riff und sah nur ab und zu einen bunten Fisch unter mir. Unser Guide zeigte uns, wohin wir schwimmen sollten, denn dort gab es jede Menge Meeresschildkröten. Auf 15 der Schildis :herz:, die genüsslich die Algen vom Riff knabberten, kamen 100 Schnorchler über ihnen. Ich war erstaunt, dass sich die Turtles nicht aus der Ruhe bringen ließen und ärgerte mich, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. Angst hatte ich überhaupt keine. Dennoch war ich froh, dass wir uns für die Schwimmwesten entschieden hatten, denn die Strecke vom/zum Boot war für ungeübte Schwimmer weit.

Zurück auf dem Boot gab es ein kaltes Barbecue, Fladenbrot und Getränke.



Danach fuhren wir zur nächsten Insel weiter, vor der ein zweiter Durchgang möglich war.





Doch ohne uns. Während andere abtauchten, blieben wir an Bord.



Wie die Hinfahrt dauerte auch die Rückfahrt 50 Minuten. Wir erreichten die Marina gegen 15 Uhr und fuhren gleich zum Duschen ins Hotel.

Der Schnorchelausflug war toll, doch es waren viel zu viel Leute auf dem Schiff und im Wasser. Hier mal ein Video, damit man sich das vorstellen kann. 



Um 16 Uhr wurde das Schokobüffet in der Lobby aufgefahren und auch wir naschten wieder mit. Danach fuhren wir zu einer kleineren Mall in der Nähe. Ich suchte schon die ganze Zeit nach Tandoori-Masala, einer indischen Gewürzmischung. Doch auch in diesem großen Supermarkt wurde ich nicht fündig. Sultan bekam anschließend noch ein paar Liter Sprit.

Nach dem Abendessen verstauten wir schon so einiges in die Koffer, denn am nächsten Tag stand der Rückflug bevor.

Übernachtung: Mövenpick Ghala Heights, 2 Nächte 242 € mit Halbpension

Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #78 am: 08. März 2026, 12:06:02 »
Schnorcheln   :herz: 

Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus. Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen.  :thumb: dass du dich überwunden hast ins Meer zu gehen springen

Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll.  Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt  ;) 
Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #79 am: 08. März 2026, 13:05:14 »
Schnorcheln   :herz: 
Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus.

Oh ja und da die Mokka als letztes aus dem Hafen fuhr, musste sie weit weg in der Bucht ankern. 

Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen.

Heiko hatte sich für die 2025er Masken von Khroom entschieden. Uns war vor allem wichtig, dass es zu keiner erhöhten CO₂-Rückatmung kommt. Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:. Ich fand die Maske toll, da ich lieber durch die Nase atme.

Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.

Die Schwimmwesten waren ein Problem, denn sie sind zum Schnorcheln ungeeignet. Da wir weit damit schwimmen mussten, schnitten die voll in die Achselhöhlen und die Haut wurde verletzt. Deshalb verzichteten wir auf den zweiten Durchgang. Sollten wir mal wieder schnorcheln gehen, dann bestellen wir uns diese von Khroom. Die sind weit ausgeschnitten und schneiden nicht ins Fleisch.

Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll.  Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt  ;)

Leider lag die Kamera auf dem Boot. Ich denke auch, dass sich die Schildis an die Teilzeit-Mitschwimmer gewöhnt haben.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #80 am: 09. März 2026, 14:28:36 »
Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:.

Das ist natürlich ein großer Vorteil. Kersten hat das Problem ja auch. Und wahrscheinlich würde sie auch besser / dichter über seinen Bart passen als die normalen Taucherbrillen.  ;D

Zitat
Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.


Das ist echt eklig!

Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #81 am: 09. März 2026, 18:13:47 »
Die Schildkröten sind die vielen Menschen wohl schon gewöhnt.

Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen. Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.

Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.


LG Christina

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #82 am: 10. März 2026, 14:38:57 »
Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen.

Ja, da waren wir froh. Es gab schon Zeiten, da war ein erster Bootsausflug überhaupt nicht erfolgreich und wir mussten ein zweites Mal von weit anreisen.

Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.

Wir möchten die Masken auf jeden Fall wieder ein-/aufsetzen. Die kommen künftig immer ins Gepäck, wenn wir in warmen Gewässern unterwegs sind.

Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.

Die Anschaffung war es wert. Wir hatten das schon in Ägypten erlebt und verzichteten dort kurzentschlossen aufs Schnorcheln.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #83 am: 10. März 2026, 15:19:38 »
29.12.25 – Rückreise

Der Rückreisetag war angebrochen und wir konnten uns jede Menge Zeit, vor allem beim Frühstück, lassen. Das nützt jedoch wenig, da die Mägen nur eine begrenzte Füllmenge haben :cool2:.

Zurück im Zimmer packten wir unsere Koffer. Die Abholung von Sultan war auf 11 Uhr vereinbart, doch kurz nach 10 Uhr vermeldete der Angestellte von Jet Cars, dass er in der Lobby auf uns wartet. Er war wieder zu früh dran. Normalerweise bin ich überpünktlich, doch der toppte mich noch. Da es letztendlich egal war, wo wir die restliche Zeit bis zum Abflug verbrachten, checkten wir kurz danach aus und der Fahrer brachte uns zum Flughafen. Der Abschied fiel kurz und schmerzlos aus. Sultan hat uns exakt 1500 km durch den Norden des Omans begleitet. 

Damit wir die Koffer los sind, checkten wir gleich am Schalter ein. Obwohl nicht viel Leute vor uns waren, dauerte es etwas, bis die omanischen Großfamilien ihre Unmengen an Kartons und Gepäck aufgegeben hatten. Wir hatten aber immer noch jede Menge Zeit.

Der Flughafen in Maskat ist zwar recht neu, aber es mangelt an Sitzgelegenheiten. Die paar Bänke waren überwiegend der Länge nach von indischen Passagieren belegt.

Wir setzten uns in ein Restaurant mit Ausblick aufs Rollfeld



und bestellten zwei kleine Portionen Pasta Alfredo. Zwischenzeitlich war es schon nach 12 Uhr.
 
Die Abflugtafeln behielten wir immer im Blick, denn das Gate wurde erst 20 Minuten vorher bekanntgegeben. Das ist in dem Flughafen anscheinend immer so, obwohl unser Dreamliner schon die ganze Zeit bereitstand.


 
Am Gate trafen wir zum dritten Mal das Auswanderer-Ehepaar aus Grand Bahama. Für einen weiteren Erlebnisaustausch blieb leider keine Zeit. Sie flogen Business und wir hatten in der Reihe 36 diesmal Glück mit einem freien Mittelsitz.



Der Pilot brachte den Dreamliner pünktlich in die Luft und nach 10 Minuten überflogen wir die Daymaniyat Inseln, wo wir am Vortag zum Schnorcheln waren.



Die knapp sieben Stunden bis zur Landung zogen sich genauso wie der Service. Wir waren schon zwei Stunden in der Luft und flogen über den Iran



als wieder so ein trockenes Reisgericht mit Chicken serviert wurde.



Getränke wurden auf dem Rückflug anscheinend rationiert. Manches war schon aus oder man sparte für den Flug zurück nach Maskat.

Im Iran hatte es diesen Winter viel geschneit.





Nur einmal wackelte es unterwegs kurz. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und wir landeten pünktlich um 19 Uhr in Frankfurt.

Es dauerte allerdings 45 Minuten bis die Koffer auf dem Band kreisten. Den Shuttlebus zum Parkhaus sahen wir deshalb leider nur noch von hinten. Bevor wir in den nächsten Bus stiegen, verbrachten wir die halbe Stunde im Terminal, damit uns die Kälte nicht schockfrostete :frier:. Von 30°C auf 0°C war schon heftig.

Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause.

Übernachtung: Zu Hause 0 € mit All-in :zwinker:

FAZIT



Das mit dem Oman war bei mir am zweiten Tag Liebe auf den zweiten Blick :herz: und das beim allerersten Besuch im Dezember 2024. Kompliziert, gell :totlach: ?

Ich fand damals den ersten Stopp in Khasab samt Fahrt in die Berge ok, aber nicht überwältigend. Anders am Folgetag, als wir von Maskat aus den Wadi Shab und das Bimmah Sinkhole besuchten. Da konnte man die hervorragende Infrastruktur sehen, die super ausgebauten Autobahnen und die für uns Steinwüstenfans sehr reizvolle Landschaft. Somit war klar, wohin uns die Reise ein Jahr später führt.
 
Ein Direktflug war uns wichtig und da bleibt nur die Oman Air. Die Boeing 787 der Oman Airlines war ok und auch der Sitzabstand in diesem Dreamliner. Der Service war allerdings schwach und lustlos. Dafür blieb uns das Umsteigen erspart. Der Nachtflug hing uns zudem in den Knochen, da wir nicht schlafen konnten. Deshalb buchte ich ein einfaches Hotel, damit wir uns nach der Ankunft ein paar Stunden ausruhen konnten.

Die Unterkünfte waren alle sehr sauber und der Gast ist noch König. Abstriche gab es beim Radisson Grand Hormuz, weil sich die Klimaanlage nicht steuern ließ. Hier erhielten wir aber ein kostenloses Upgrade mit Loungezugang inkl. Verpflegung am Abend. Besonders zu erwähnen ist die teuerste Unterkunft in Jebel Shams, in der wir uns in einer eisigen Nacht schier Frostbeulen holten und am nächsten Morgen die Flucht ergriffen. Erstattet wurde die Übernachtung nicht, aber Booking.com wollte uns mit einer Gutschrift über 30 € etwas besänftigen. Schließlich hatte ich zusätzlich für die Nacht ein Zimmer im Guesthouse von Ahmed gebucht. Diesen herzlichen Gastgeber hätten wir sonst nie kennengelernt.

Der Mietwagen, ein KIA Sportage, war ein zuverlässiger Begleiter, wenn auch für die steilen Bergetappen zu untermotorisiert. Die Preise für Mietwägen sind im Oman allgemein hoch, dafür war das Benzin mit 50 Cent/Liter ein Schnäppchen.

Das Essen war (außer im Flieger) überall schmackhaft, denn Gewürze sind die Seele der arabischen Küche. Die Seefahrer brachten diese aus Indien und Ostafrika mit. Seitdem sind die Gewürze ein unverzichtbarer Bestandteil der omanischen Küche. Fleisch wird meistens gegrillt. Hummus, Moutabel und Fladenbrot wird dazu gereicht. Die großen Hotels boten alle ein umfangreiches Büffet an. Selbst Salate konnte man überall bedenkenlos essen. Wasser in Halbliterflaschen wurde meistens auf den Tisch gestellt und war im Preis inklusive.

Das Sultanat ist ohnehin sehr sauber und gepflegt. Die Straßen sind besser in Schuss als hierzulande. Es werden überall neue Straßen gebaut oder bestehende erweitert/erneuert. Obwohl die meisten Waren importiert werden müssen, empfanden wir die Preise nicht zu hoch. Die Hypermärkte sind riesig und bieten ein großes, internationales Sortiment.

Landschaftlich bietet der Oman so einiges. Seien es die hohen Gebirge oder die Wadis zum Schwimmen. Es ist ein Land, das man als Selbstfahrer entspannt erkunden kann. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und die meisten sprechen Englisch. GASTFREUNDSCHAFT wird hier noch großgeschrieben.

Die Temperaturen lagen im Dezember zwischen 26° - 30°C und waren aufgrund der trockenen Hitze sehr angenehm. Zur Bekleidung: Ich hatte einige leichte langärmelige Blusen dabei, die ich in allen öffentlichen Bereichen überzog. Ansonsten weit geschnittene lange Hosen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich respektvoll kleide. In den Hotels sahen wir allerdings einige junge Damen, die nur mit knappen Shorts und bauchfreien Tops bekleidet waren. Da in den Hotelrestaurants auch viele arabische Familien essen, fand ich das unangemessen. Zum Schwimmen in den Wadis oder an öffentlichen Stränden, sollte man keine Bikinis tragen. Ansonsten werden Frauen im Sultanat weder belästigt noch missachtet.

Kurzum: Es war eine beeindruckende, abwechslungsreiche Reise und somit ist ein dritter Besuch nicht ausgeschlossen :toothy9:.

Aber: Während ich diesen Reisebericht veröffentlichte, brach in Nahost das Inferno aus. In diesem schrecklichen Krieg kam es schnell zu einem Rundumschlag, bei dem selbst unbeteiligte Staaten wie die VAE und das Sultanat in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für mich ist das unbegreiflich. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, sondern 2026 in einem modernen Zeitalter, in der ein friedliches Miteinander möglich sein sollte. Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald ein Ende hat und überall Frieden einkehrt. 

SHUKRAN, :herz: lichen Dank fürs Mitreisen.


Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #84 am: 10. März 2026, 18:06:30 »
Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?

Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.

Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.

Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.

 :danke:


LG Christina

Paula

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #85 am: 10. März 2026, 20:49:50 »
Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.
Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!
Die Schnorcheltour hätte mir auch gefallen. Bei meiner ersten Schnorcheltour vor über 10 Jahren damals in Florida habe ich mir zum Glück keine Gedanken darüber gemacht wie sie gereinigt werden…mittlerweile besitze ich auch eine eigene Maske.
Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.
Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.

Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!
Danke für den interessanten Bericht, ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!
Viele Grüße Paula

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #86 am: 11. März 2026, 08:35:21 »
Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?

Nein, denn Jet Cars haben kein Büro am Flughafen. Die Abholung im Hotel war für alle Beteiligten bequemer.

Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.

Die Emirates hat einen viel besseren Service. Der war zumindest 2024 in der Eco mit der Premium Eco der Lufthansa zu vergleichen.

Wie ich hörte, ist auch die BC in der Oman Air nicht besonders gut.

Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.

Das war kurz vor Silvester mit vielen Passagieren und wenig Personal. So hatten wir das zuvor nur nach Corona erlebt.

Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.
 :danke:

Liebe Christina,

 :herz: lichen Dank, dass du wieder so eifrig dabei warst.

Auch wenn das Sultanat nicht in dein Beuteschema passt  :zwinker:, hast du jetzt hoffentlich weniger Vorurteile und ein positives Bild von dem Land gewonnen.
Liebe Grüße

Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #87 am: 11. März 2026, 09:56:27 »
Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.

Hallo Paula,

:danke:, dass du noch nachgelesen hast und gute Besserung!

Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!

Ja, die Wadis haben ihren besonderen Reiz.

Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.

Wir haben selten ein so gastfreundliches Land erlebt. Von den herzlichen Menschen her höchstens noch Peru und Mexiko.

Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.

So richtig geglaubt hat wohl niemand, dass dieser schreckliche Krieg ausbricht. Vor allem, da sich der omanische Außenminister als Schlichter zuvor sehr um eine diplomatische Konfliktlösung bemüht hatte. Aber das kümmerte die zwei Best Buddies überhaupt nicht.

Die Flugrouten gehen jetzt über Saudi-Arabien und die Oman Air fliegt noch immer Gestrandete von den Golfstaaten über Maskat aus. Im Oman wurde glücklicherweise nur ein neu gebauter Hafen beschossen, weil man mit diesem Hafen künftig die Straße von Hormuz umgehen will. Ansonsten verhält sich der Oman schon immer neutral und ist momentan noch am sichersten. Es werden hoffentlich bald wieder andere Zeiten kommen, damit das Reisen in die Golfstaaten wieder möglich ist.

Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!

Danke, das sind wir auch.

ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!

Unsere Reisen sind mind. ein Jahr im voraus geplant. Also alles schon in trockenen Tüchern :thumb:.

Seien es Unruhen, Wetterkapriolen oder sonstige Katastrophen - eine Garantie gibt es nirgends.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #88 am: 11. März 2026, 11:35:03 »
Herzlichen Dank für diesen interessanten Reisebericht.

Die herrliche Landschaft mit den Bergen und den Wadis, dazu die arabische Architektur platzieren den Oman durchaus auch auf meine Reisewunschliste. Kersten müsste etwas mehr überredet werden  ;) 

Ein Glück, dass ihr den Urlaub noch friedlich genießen konntet. Ein Freund von uns hängt gerade in Abu Dhabi fest, der hat mit der Entwicklung auch nicht gerechnet. Zwar geht es dort im Resort noch relativ entspannt zu, doch die Anspannung, wann und wie man nach Hause kommt, zerrt an den Nerven.

Wir können nur hoffen, dass in der Region dort bald wieder Frieden herrscht. Bin schon gespannt auf eure nächste Reise  8)

 :danke:
Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #89 am: 11. März 2026, 13:30:21 »
Liebe Susan,

Herzlichen Dank für diesen interessanten Reisebericht.

auch dir :herz: lichen Dank fürs eifrige Mitreisen.

Die herrliche Landschaft mit den Bergen und den Wadis, dazu die arabische Architektur platzieren den Oman durchaus auch auf meine Reisewunschliste. Kersten müsste etwas mehr überredet werden  ;) 

Das wäre doch ein tolles Reiseziel zum 65sten :cool2:. Von der Jahreszeit her absolut ideal.

Ein Glück, dass ihr den Urlaub noch friedlich genießen konntet. Ein Freund von uns hängt gerade in Abu Dhabi fest, der hat mit der Entwicklung auch nicht gerechnet. Zwar geht es dort im Resort noch relativ entspannt zu, doch die Anspannung, wann und wie man nach Hause kommt, zerrt an den Nerven.

Dubai hat schon wieder den Flugverkehr aufgenommen, wenn auch eingeschränkt. Wie es in Abu Dhabi aussieht, weiß ich leider nicht.

Ich drücke eurem Freund ganz fest die Daumen.

Die Airlines macht derzeit das Geschäft ihres Lebens. Ich hatte gerade mal wieder so eine Mail in meinem Postfach:



Wir können nur hoffen, dass in der Region dort bald wieder Frieden herrscht.

Auf jeden Fall und nicht nur dort. Die Ukraine sollte dabei nicht in Vergessenheit geraten.

Bin schon gespannt auf eure nächste Reise  8)

Wir auch ;D. Hoffentlich bleiben wir von irgendwelchen Streiks verschont. 
Liebe Grüße

Ilona

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