Autor Thema: O(h) Man(n), Oman 2025  (Gelesen 3639 mal)

Heike Heimo

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #75 am: 06. März 2026, 18:40:54 »
Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger
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Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #76 am: 07. März 2026, 11:22:43 »
Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger

Freut mich, dass ihr mitlest :adieu:.

Der Oman ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man kann nur hoffen, dass dieser Irrsinn in Nahost bald ein Ende hat.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #77 am: 08. März 2026, 11:08:53 »
28.12.25 – Daymaniyat-Inseln

Wenn im Urlaub der Wecker klingelt, dann haben wir etwas Besonderes vor. Fürs umfangreiche Frühstücksbüffet hatten wir leider keine Zeit, da wir um 8 Uhr in der Al Mouj Marina sein mussten.

Die Marina ist zwar nur 15 km vom Hotel entfernt, doch bei der Straßenführung in Maskat kann man nie wissen, ob man beim ersten Mal an der Ausfahrt vorbeifährt.

Um 7:20 Uhr fuhren wir los und verfranzten uns aufgrund von Straßenbauarbeiten kurz vor der Marina. Letztendlich fanden wir zwar den Parkplatz, doch wegen der vielen Mitanbieter zunächst das MolaMola Diving Center nicht. Das befand sich etwas abseits in einem Container.





Obwohl ganz schön was los war, fanden wir gleich unsere Betreuerin, die uns zwei Beutel überreichte und uns zum Bezahlen in den Container schickte. Der Trip kostete 68 € pro Person. Die Formulare hatte ich schon im Vorfeld ausgefüllt und mit der Reservierung online eingereicht. Um 9 Uhr ging es endlich los.

Wir machten keine Dhau-Fahrt,



sondern der letztendlich vollbesetzte Katamaran Mokka



brachte uns bei reichlich Wind und Wellengang zu den Daymaniyat Inseln.



Die kleine Inselkette liegt rund 14 bis 17 Kilometer nördlich der Stadt Seeb und erstreckt sich über eine Länge von 22 Kilometer parallel zur Küste. Die neun unbewohnten Inseln sind seit 1996 ein Naturschutzgebiet. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist das Betreten verboten, da dort bis zu 400 geschützte Karettschildkröten leben und Seevögel nisten. Außerhalb der Zeit sind die Riffe für Taucher und Schnorchler freigegeben.

Leider ankerten wir nicht hier,



sondern wie viele andere Boote in dieser Bucht.





Wir zogen unsere schicken Flossen an, die in dem uns überreichten Beutel waren.

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ;D.



Es war unser allererstes Schnorchel-Abenteuer. Weil wir uns vor schlecht oder überhaupt nicht desinfizierten (was sich genauso herausstellte) Mundstücken ekelten, hatten wir uns eigene Masken mitgebracht.

Die Teletubbies Tinky-Winky und Dipsy :totlach: lassen grüßen.



So ganz wohl war uns bei der Sache nicht :floet: und bei der Aussicht, vom Boot in die Shark Bay zu springen, verdrehte ich die Augen. Unsere Betreuerin beruhigte mich. Sie wäre hier noch keinem Raubfisch begegnet.

Leider vergaß ich im Eifer des Gefechts meine wasserdichte Kamera. Es wurde Zeit, meine Ängste vor tiefem Wasser mit Haien Fischen zu überwinden. Deshalb warf ich meinen inneren Schweinehund über Bord und sprang mutig hinterher.

Ich schwebte übers Riff und sah nur ab und zu einen bunten Fisch unter mir. Unser Guide zeigte uns, wohin wir schwimmen sollten, denn dort gab es jede Menge Meeresschildkröten. Auf 15 der Schildis :herz:, die genüsslich die Algen vom Riff knabberten, kamen 100 Schnorchler über ihnen. Ich war erstaunt, dass sich die Turtles nicht aus der Ruhe bringen ließen und ärgerte mich, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. Angst hatte ich überhaupt keine. Dennoch war ich froh, dass wir uns für die Schwimmwesten entschieden hatten, denn die Strecke vom/zum Boot war für ungeübte Schwimmer weit.

Zurück auf dem Boot gab es ein kaltes Barbecue, Fladenbrot und Getränke.



Danach fuhren wir zur nächsten Insel weiter, vor der ein zweiter Durchgang möglich war.





Doch ohne uns. Während andere abtauchten, blieben wir an Bord.



Wie die Hinfahrt dauerte auch die Rückfahrt 50 Minuten. Wir erreichten die Marina gegen 15 Uhr und fuhren gleich zum Duschen ins Hotel.

Der Schnorchelausflug war toll, doch es waren viel zu viel Leute auf dem Schiff und im Wasser. Hier mal ein Video, damit man sich das vorstellen kann. 



Um 16 Uhr wurde das Schokobüffet in der Lobby aufgefahren und auch wir naschten wieder mit. Danach fuhren wir zu einer kleineren Mall in der Nähe. Ich suchte schon die ganze Zeit nach Tandoori-Masala, einer indischen Gewürzmischung. Doch auch in diesem großen Supermarkt wurde ich nicht fündig. Sultan bekam anschließend noch ein paar Liter Sprit.

Nach dem Abendessen verstauten wir schon so einiges in die Koffer, denn am nächsten Tag stand der Rückflug bevor.

Übernachtung: Mövenpick Ghala Heights, 2 Nächte 242 € mit Halbpension

Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #78 am: 08. März 2026, 12:06:02 »
Schnorcheln   :herz: 

Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus. Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen.  :thumb: dass du dich überwunden hast ins Meer zu gehen springen

Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll.  Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt  ;) 
Liebe Grüße
Susan


Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #79 am: 08. März 2026, 13:05:14 »
Schnorcheln   :herz: 
Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus.

Oh ja und da die Mokka als letztes aus dem Hafen fuhr, musste sie weit weg in der Bucht ankern. 

Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen.

Heiko hatte sich für die 2025er Masken von Khroom entschieden. Uns war vor allem wichtig, dass es zu keiner erhöhten CO₂-Rückatmung kommt. Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:. Ich fand die Maske toll, da ich lieber durch die Nase atme.

Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.

Die Schwimmwesten waren ein Problem, denn sie sind zum Schnorcheln ungeeignet. Da wir weit damit schwimmen mussten, schnitten die voll in die Achselhöhlen und die Haut wurde verletzt. Deshalb verzichteten wir auf den zweiten Durchgang. Sollten wir mal wieder schnorcheln gehen, dann bestellen wir uns diese von Khroom. Die sind weit ausgeschnitten und schneiden nicht ins Fleisch.

Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll.  Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt  ;)

Leider lag die Kamera auf dem Boot. Ich denke auch, dass sich die Schildis an die Teilzeit-Mitschwimmer gewöhnt haben.
Liebe Grüße

Ilona

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Susan

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #80 am: 09. März 2026, 14:28:36 »
Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:.

Das ist natürlich ein großer Vorteil. Kersten hat das Problem ja auch. Und wahrscheinlich würde sie auch besser / dichter über seinen Bart passen als die normalen Taucherbrillen.  ;D

Zitat
Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.


Das ist echt eklig!

Liebe Grüße
Susan


Christina

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #81 am: 09. März 2026, 18:13:47 »
Die Schildkröten sind die vielen Menschen wohl schon gewöhnt.

Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen. Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.

Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.


LG Christina

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #82 am: Heute um 14:38:57 »
Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen.

Ja, da waren wir froh. Es gab schon Zeiten, da war ein erster Bootsausflug überhaupt nicht erfolgreich und wir mussten ein zweites Mal von weit anreisen.

Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.

Wir möchten die Masken auf jeden Fall wieder ein-/aufsetzen. Die kommen künftig immer ins Gepäck, wenn wir in warmen Gewässern unterwegs sind.

Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.

Die Anschaffung war es wert. Wir hatten das schon in Ägypten erlebt und verzichteten dort kurzentschlossen aufs Schnorcheln.
Liebe Grüße

Ilona

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Ilona

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Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Antwort #83 am: Heute um 15:19:38 »
29.12.25 – Rückreise

Der Rückreisetag war angebrochen und wir konnten uns jede Menge Zeit, vor allem beim Frühstück, lassen. Das nützt jedoch wenig, da die Mägen nur eine begrenzte Füllmenge haben :cool2:.

Zurück im Zimmer packten wir unsere Koffer. Die Abholung von Sultan war auf 11 Uhr vereinbart, doch kurz nach 10 Uhr vermeldete der Angestellte von Jet Cars, dass er in der Lobby auf uns wartet. Er war wieder zu früh dran. Normalerweise bin ich überpünktlich, doch der toppte mich locker :thumb:. Da es letztendlich egal war, wo wir die restliche Zeit bis zum Abflug verbrachten, checkten wir kurz danach aus und der Fahrer brachte uns zum Flughafen. Der Abschied fiel kurz und schmerzlos aus. Sultan hat uns exakt 1500 km durch den Norden des Omans begleitet. 

Damit wir die Koffer los sind, checkten wir gleich am Schalter ein. Obwohl nicht viel Leute vor uns waren, dauerte es etwas, bis die omanischen Großfamilien ihre Unmengen an Kartons und Gepäck aufgegeben hatten. Wir hatten aber immer noch jede Menge Zeit.

Der Flughafen in Muscat ist recht neu und modern, nur mangelt es an Sitzgelegenheiten. Die paar Bänke waren überwiegend der Länge nach von indischen Passagieren belegt. Wir setzten uns in ein Restaurant mit Ausblick aufs Rollfeld



und bestellten uns zwei kleine Portionen Pasta Alfredo. Zwischenzeitlich war es schon 12 Uhr.
 
Die Abflugtafeln hatten wir immer im Blick, denn das Gate wurde erst 20 Minuten vorher bekanntgegeben. Das ist in dem Flughafen anscheinend immer so, obwohl unser Dreamliner schon die ganze Zeit bereitstand.


 
Am Gate trafen wir zum dritten Mal das Auswanderer-Ehepaar aus Grand Bahama. Für einen weiteren Erlebnisaustausch blieb leider keine Zeit. Sie flogen Business und wir hatten in der Reihe 36 diesmal Glück mit einem freien Mittelsitz.



Der Pilot brachte den Dreamliner pünktlich in die Luft und nach 10 Minuten überflogen wir die Daymaniyat Inseln, wo wir am Vortag zum Schnorcheln waren.



Die knapp sieben Stunden bis zur Landung zogen sich genauso wie der Service. Wir waren schon zwei Stunden in der Luft und flogen über den Iran



als wieder so ein trockenes Reisgericht mit Chicken serviert wurde.



Getränke wurden auf dem Rückflug anscheinend rationiert. Manches war schon aus oder man sparte für den Flug zurück nach Maskat.

Im Iran hatte es diesen Winter viel geschneit.





Nur einmal wackelte es unterwegs kurz. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und wir landeten pünktlich um 19 Uhr in Frankfurt.

Es dauerte allerdings 45 Minuten bis die Koffer auf dem Band kreisten. Den Shuttlebus sahen wir deshalb leider nur noch von hinten. Bevor wir in den nächsten Bus stiegen, gingen wir die halbe Stunde zurück ins Terminal, damit uns die Kälte nicht schockfrostete :frier:. Von 30°C auf 0°C war schon heftig.

Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause. Die Autobahn war glücklicherweise frei und die Straßen nicht verreist.

Übernachtung: Zu Hause 0 € mit All-in :zwinker:

FAZIT



Das mit dem Oman war bei mir am zweiten Tag Liebe auf den zweiten Blick :herz: und das beim allerersten Besuch im Dezember 2024. Kompliziert, gell :totlach: ?

Ich fand damals den ersten Stopp in Khasab samt Fahrt in die Berge ok, aber nicht überwältigend. Anders am Folgetag, als wir von Maskat aus den Wadi Shab und das Bimmah Sinkhole besuchten. Da konnte man die hervorragende Infrastruktur sehen, die super ausgebauten Autobahnen und die für Steinwüstenfans reizvolle Landschaft. Somit war klar, wohin uns die Reise ein Jahr später führt.
 
Ein Direktflug war uns wichtig und da bleibt nur die Oman Air. Die Boeing 787 der Oman Airlines war ok und auch der Sitzabstand in diesem Dreamliner. Der Service war allerdings schwach und lustlos. Dafür blieb uns das Umsteigen erspart. Der Nachtflug hing uns zudem in den Knochen, da wir nicht schlafen konnten. Deshalb buchte ich ein einfaches Hotel, damit wir uns nach der Ankunft ein paar Stunden ausruhen konnten.

Die Unterkünfte waren alle sehr sauber und der Gast ist noch König. Abstriche gab es beim Radisson Grand Hormuz, weil sich die Klimaanlage nicht steuern ließ und dadurch ein modriger Geruch im Zimmer war. Hier erhielten wir aber ein Upgrade mit Loungezugang inkl. Verpflegung am Abend. Zu erwähnen ist die teuerste Unterkunft in Jebel Shams, in der wir uns in einer eisigen Nacht schier Frostbeulen holten und am nächsten Morgen die Flucht ergriffen. Erstattet wurde die Übernachtung nicht, aber Booking.com wollte uns mit einer Gutschrift über 30 € etwas besänftigen. Schließlich hatte ich zusätzlich für die Nacht ein Zimmer im Guesthouse von Ahmed gebucht. Diesen herzlichen Gastgeber hätten wir sonst nie kennengelernt.

Der Mietwagen, ein KIA Sportage, war ein zuverlässiger Begleiter, wenn auch für die steilen Bergetappen zu untermotorisiert. Die Preise für Mietwägen sind im Oman allgemein hoch, dafür war das Benzin mit 50 Cent/Liter ein Schnäppchen.

Das Essen war (außer im Flieger) überall schmackhaft, denn Gewürze sind die Seele der arabischen Küche. Die Seefahrer brachten diese aus Indien und Ostafrika mit. Seitdem sind die Gewürze ein unverzichtbarer Bestandteil der omanischen Küche. Fleisch wird meistens gegrillt. Hummus, Moutabel und Fladenbrot wird dazu gereicht. Die großen Hotels boten alle ein umfangreiches Büffet an. Selbst Salate konnte man überall bedenkenlos essen. Wasser in Halbliterflaschen wurden meistens auf den Tisch gestellt und waren im Preis inklusive.

Das Sultanat ist ohnehin sehr sauber und gepflegt. Die Straßen sind besser in Schuss als hierzulande. Es werden überall neue Straßen gebaut oder bestehende erweitert/erneuert. Obwohl die meisten Waren importiert werden müssen, empfanden wir die Preise nicht zu hoch. Die Hypermärkte sind riesig und bieten ein großes, internationales Sortiment.

Landschaftlich bietet der Oman so einiges. Sei es die hohen Gebirge oder die Wadis zum Schwimmen. Es ist ein Land, das man als Selbstfahrer entspannt erkunden kann. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und die meisten sprechen Englisch. GASTFREUNDSCHAFT wird hier noch großgeschrieben.

Die Temperaturen lagen im Dezember zwischen 26° - 30°C und waren aufgrund der trockenen Hitze sehr angenehm. Zur Bekleidung: Ich hatte einige leichte langärmelige Blusen dabei, die ich in allen öffentlichen Bereichen überzog. Ansonsten weit geschnittene lange Hosen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich respektvoll kleide. In den Hotels sahen wir allerdings einige junge Damen, die nur mit knappen Shorts und bauchfreien Tops bekleidet waren. Da in den Hotelrestaurants auch viele arabische Familien essen, finde ich das unangemessen. Zum Schwimmen in den Wadis oder an öffentlichen Stränden, sollte man keine Bikinis tragen. Ansonsten werden Frauen im Sultanat weder belästigt noch missachtet.

Kurzum: Es war eine abwechslungsreise Reise und ein dritter Besuch ist nicht ausgeschlossen.

Aber: Während ich diesen Reisebericht veröffentlichte, brach in Nahost ein Inferno aus. Bei diesem schrecklichen Krieg kam es zu einem Rundumschlag, bei dem selbst unbeteiligte Staaten wie die VAE und das Sultanat angegriffen wurden. Für mich ist das unbegreiflich. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, sondern 2026 in einem modernen Zeitalter, in der ein friedliches Miteinander möglich sein sollte. Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald ein Ende findet und überall Frieden einkehrt. 

:herz: lichen Dank fürs Mitreisen.


Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)