Hallo Ihr Lieben,
der letzte aktuelle Reisebericht geht ja gerade zu Ende, da passt es, dass ich für Nachschub sorgen kann.
Und keine Sorge, trotz des Titels bekommt ihr nicht nur graues Regenwetter zu sehen
VorwortInzwischen ist es fast schon Tradition, dass ich zwischen Weihnachten und Fasching oder zwischen Fasching und Ostern einen Urlaub mache an einem Ziel, wo es in der übrigen Zeit des Jahres zu voll und oft auch zu heiß ist. Nachdem es letztes Jahr mit Sevilla, Granada und Córdoba ein reiner Städtetrip war, durfte es dieses Jahr gerne wieder mehr Natur sein. Die Algarve steht schon länger auf meiner Reiseliste, wenn auch nicht sehr weit oben. In den vergangenen Jahren hatte ich immer mal wieder nach Flügen geschaut, sie waren mir aber immer zu teuer, für dieses Jahr hat der Preis gepasst. Bereits im Juni 2025 habe ich Flug, Mietwagen und Hotel gebucht, der Mietwagen wurde, wie erhofft, im Laufe der Monate immer günstiger, mit dem Hotel war ich sehr zufrieden, da gab es keinen Grund ein anderes zu wählen.
Im Oktober entschied sich Peter mitzukommen. Es gab noch genügend freie Plätze im Flugzeug, der Preis war allerdings leicht gestiegen. Das Hotel habe ich dann umgebucht, für mich alleine hatte ich ein Studio gebucht, für uns beide möchte ich bei zwei Wochen Aufenthalt ein Apartment mit einem vom Wohnzimmer getrennten Schlafzimmer, da wir nicht immer gleichzeitig ins Bett gehen bzw. aufstehen. Erfreulicherweise war dieses Apartment sogar günstiger als mein ursprünglich gebuchtes Studio und hatte eine noch bessere Lage.
Mit der Detailplanung war ich Anfang Januar fertig, dann es hieß es noch zwei Wochen warten und hoffen auf eine Wetterbesserung, denn diesen Winter hing ein ausgeprägtes Schlechtwettergebiet über der Algarve, schon im Dezember gab es fast täglich Regen und daran änderte sich auch im Januar nichts. Die Unterkunft war bis drei Tage vor Reisebeginn noch kostenlos stornierbar und die Tage davor haben wir uns intensiv den Kopf zerbrochen, ob wir den Urlaub absagen sollen (die Kosten für den nicht stornierbaren Flug hätten wir halt in Kauf genommen), wir haben Wettervorhersagen studiert, Webcams angeschaut, nach Alternativzielen gesucht – und uns am Ende doch für die Durchführung der Reise entschieden. Peter tendierte eher zum Absagen, auch, weil er wegen einer leichten Erkältung und immer bestehenden Problemen beim Druckausgleich mit den Ohren am liebsten nicht geflogen wäre. Ich habe mich dann durchgesetzt, ich wollte meine Planung der letzten Monate nicht umsonst gemacht haben und bin sowieso der Meinung, dass man das Wetter so akzeptieren muss, wie es ist und sich nicht deshalb den Urlaub vermiesen lassen sollte, dazu kam das Fehlen von Alternativzielen, alles was mit dem Auto oder Zug erreichbar gewesen wäre, hatte keine besseren Wetteraussichten.
Bei meinem Arthrose Knie hatte sich seit der Rückkehr vom Finnland Urlaub im September keine Besserung ergeben, lange Wanderungen habe ich deshalb gar nicht erst geplant, kürzere allerdings schon, ich hoffte jedenfalls, dass sich die Einschränkungen in Grenzen halten würden.