12. Mai Sky Garden, Tower Bridge & Bootstour nach GreenwichWir haben recht gut geschlafen, das Handy muss uns wecken. Für das erste Frühstück in London habe ich etwas Besonders spendiert. Dankeschön für die Inspiration, Ilona.

Dafür müssen wir aber erstmal eine gute halbe Stunde mit der Underground fahren und zwar mit der Circle Line von Bayswater nach Monument. "Mind the Gap…" Unser Ziel ist ein Hochhaus, trotzdem fällt die Orientierung über Tage nicht so leicht. Doch die Briten sind ja sehr hilfsbereit. Wir kommen also zeitig genug am Fenchurch Building aka "The Walkie-Talkie" an. Dank meiner Reservierung in der Darwin Brasserie dort werden wir an der Schlange vorbei zur Sicherheitskontrolle und den Fahrstühlen geleitet. Flugs geht es in den 35. Stock.

Das Restaurant ist in dem Glaskasten unten links im Bild. Wir haben noch etwas Zeit schon mal den Garten hier oben zu bewundern.

Die Brasserie ist gut besucht. Wir genießen nun unser Frühstück mit Aussicht: Pfannkuchen mit Nutella, Haselnüssen und Banane, Omelette mit Füllung nach Wahl und Kaffee mit free refill (letzter ist richtig gut). Die Portionen haben wir uns jeweils geteilt.

Während wir so da sitzen, können wir endlich mal beobachten wie die Tower Bridge sich öffnet: ein Kreuzfahrtschiff läuft ein (Ich habe schon wieder vergessen, wie es heißt).

Nach dem Essen schauen wir uns die weiteren Aussichten an und gehen auch auf die Terrasse hinaus.

Aussicht nach Westen
Offenbar gibt es noch mehr Dachgärten in London.

nach Süden mit "The Shard"
Die Aussichtsterrasse dort hätte uns auch interessiert, doch die Besuchszeiten sind da momentan wegen Bauarbeiten sehr eingeschränkt.

Blick ost mit Tower Bridge
unserem nächsten Ziel.

nach unten
Der Blick nach Norden geht auf Hochhäuser in der Nähe und war wegen Spiegelungen nicht gut abzulichten. Mittlerweile ist es hier sehr viel voller geworden und selbst für den Fahrstuhl nach unten müssen wir ein wenig Schlangestehen.
Wir spazieren dann zum Tower und auf der Uferpromenade daran vorbei. Dort tummeln sich natürlich etliche Touristen, besonders Schulklassen. Wir sehen das Denkmal für die alte Königliche Menagerie und das ehemalige Cottage des Hafenmeisters.

Auch einen der Yeomen Warden erspähe ich. Offensichtlich haben sie neue Uniformen bekommen. 2016 schmückte die einen Krone mit
E II R, nun ist es natürlich
C III R 
Ein wenig Zeit müssen wir noch vertrödeln, so bummeln wir weiter zum St. Katherine Docks.

Beim letzten Besuch sind wir ja (wegen Fußball

) nicht dazu gekommen, heuer wollen wir die Tower Bridge Experience nachholen. Es wurde im London Pass dringend geraten einen Zeitschlitz zu buchen, tatsächlich ist der Andrang hier riesig. Ich musste einen der Aufseher auf der Brücke fragen, wo wir uns denn nun anstellen müssen. Es geht wieder durch eine Sicherheitskontrolle und dann den Nordturm mit dem Fahrstuhl hinauf. Hier in 42 m Höhe verlaufen zwei Fußgängerstege zwischen den Türmen.
An den Wänden gibt es Schautafeln zur Geschichte der Brücke. Interessant fand ich vor allem die damals eingereichten Designvorschläge, die abgelehnt wurden. Es waren mehr als 50 und der Auswahlprozess zog sich über 8 Jahre hin.

Sehr gefragt -zumindest bei den anderen- ist der Glasbodenabschnitt. Durch ihn schaut man hinunter auf Fluss und Straßenverkehr. Beim westlichen Übergang ist zudem die Decke verspiegelt für einfacherer Selfies.

Ich war froh, dass es an den Seiten noch Holzboden gibt.

Aussicht vom Ost Walkway

und die vom West Walkway
Das
City Hall oder auch
Darth Vaders Helmet genannte Gebäude wird gerade abgerissen. Schade, ich fand es eigentlich sehr interessant, und so alt war es ja noch gar nicht.
Durch das Treppenhaus im Südturm steigen wir wieder hinunter auf Straßenniveau.
Fortsetzung folgt ...