Autor Thema: Das andere Holland - Rotterdam April 2026  (Gelesen 1342 mal)

Ilona

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Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Antwort #30 am: 01. August 2026, 13:59:51 »
Morgens in die Stadt und mittags an den breiten, hellen Strand. In Rotterdam ist was geboten.

Der Tornado begeistert mich natürlich auch. Da hätte ich mir sogar den Rest vom Museum angeschaut. So altes verstaubtes Museumsgut mag ich nicht, aber dieses ist modern.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Christina

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Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Antwort #31 am: Heute um 17:17:43 »
Wir sind tatsächlich wieder im Lande  ;D

Ungewohnt warm hier  ;) da macht Reiseberichte (nach)lesen mehr Spaß als Bügeln. Rotterdam als Ziel konnte ich mir so gar nicht vorstellen, doch beim flüchtigen Drüberschauen gefällt mir doch so einiges dort. Werde jetzt etwas gründlicher schauen.

Ich dachte schon, ihr kommt erst wieder zurück, wenn es hier wieder erträgliche Temperaturen hat ;D

Freut mich, dass du auch noch mit dabei bist.


LG Christina

Christina

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Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Antwort #32 am: Heute um 17:36:02 »
5. Tag – Samstag, 25.04. - 1. Teil

Auch heute habe ich es nach dem Frühstück nicht eilig loszukommen, mein erstes Ziel heute, das Museum Huis Sonneveld öffnet erst um 10 Uhr. Mit der am heutigen Samstag um diese Uhrzeit sehr leeren Metro



fahre ich gegen 9.20 Uhr mit einmal Umsteigen zur Haltestelle Eendrachtsplein, von hier sind es nur ein paar Gehminuten bis zum Museumspark in dem auch das Huis Sonneveld liegt.

Ich bummle nochmal zum Nieuwe Instituut mit seinem Teich und der Skulptur darüber und dem Depotmuseum Van Beuningen daneben.




Dann ist es 10 Uhr und das Huis Sonneveld öffnet.


Ich kaufe mein Ticket (EUR 12,00), bekomme einen Audioguide und muss Plastiküberzieher über meine Schuhe ziehen. Der Fußboden der Räumlichkeiten des Museums soll geschützt werden, ist doch (fast) die gesamte Inneneinrichtung inklusive Fußbodenbelag im Original erhalten. Beim Huis Sonneveld handelt es sich nämlich um die Villa der Familie Sonneveld, erbaut 1933 im Stil des holländischen „Neuen Bauens“, ähnlich dem deutschen Bauhaus Stil. Architekt war das Büro von Brinkman en Van der Vlugt, das auch für die Inneneinrichtung verantwortlich war, die Möbel stammen überwiegend von der holländischen Marke Gispen. Herr Sonneveld war einer der Direktoren der Van Nelle Fabriek, die von Brinkman en Van der Vlugt designt worden war und er war davon so begeistert, dass er die Architekten auch für sein Wohnhaus beauftragte (von der Van Nelle Fabriek werde ich morgen mehr sehen).



Man kann alle Räume in eigenem Tempo anschauen, zu jedem Zimmer gibt es mittels des Audioguides Erklärungen.












Ich bin begeistert, sowieso mag ich den Bauhaus Stil sehr, auch die funktionale schnörkellose Inneneinrichtung (wobei es mir hier in einigen Räumen wie dem Gästezimmer


aufgrund des Chroms und der glänzenden Oberflächen etwas zu karg und ungemütlich erscheint), dazu ist es für die 30iger Jahre eine unglaublich moderne Einrichtung, z.B. die Bäder mit Badewanne und im Badezimmer der Eltern zusätzlich eine Dusche mit mehreren Sprühköpfen, die Herr Sonneveld auf Geschäftsreisen in Amerika kennengelernt hat. Die Geschichten, die man mittels des Audioguides (auf Deutsch) hören kann, sind richtig interessant, es werden neben den Fakten viele kleine Einzelheiten aus dem Leben der Familie Sonneveld liebevoll erzählt. Gleichzeitig mit mir ist noch ein Paar im Museum, wir können uns die Räume ohne uns gegenseitig zu stören in Ruhe anschauen.

Eine Stunde halte ich mich im Haus auf, dann gebe ich meine Schuhüberzieher und den Audioguide wieder ab und unterhalte mich kurz mit der Dame am Empfang über das Haus und die Einrichtung. Das war für mich ein weiteres Highlight meines Rotterdam Besuchs.

Nun ist es 11 Uhr und ich kann nahtlos ins nächste Museum wechseln, denn gestern habe ich mir online ein Ticket fürs Depotmuseum Bojmans van Beuningen für den ersten Zeitslot ab 11 Uhr gekauft (EUR 20,00). Ich bin schon gespannt, wie es in der „Salatschüssel“ innen aussieht. Wie schon bei meiner Außenbesichtigung am zweiten Urlaubstag geschrieben, ist dieses Museum kein eigentliches Museum, sondern (wie ja auch der Name schon sagt) ein Depot für die Kunstwerke, die sich normalerweise im Museum Bojmans van Beuningen befinden, das aber zurzeit (mit einer mehrjährigen Dauer) umgebaut wird.

Ich lasse mein Ticket scannen (auch hier kann man übrigens wieder, entgegen der Angabe auf der Museumshomepage, Tickets vor Ort kaufen), verstaue meine Tasche in einem der bunten durchsichtigen Schließfächer und nehme den Aufzug ganz nach oben auf die Dachterrasse. Die Außenterrasse des Museumsrestaurants ist hier und auf der restlichen Fläche fühlt man sich fast als wäre man im Wald, ganz viele Birken wurden gepflanzt. Die Ausblicke werden durch die spiegelnde Glaswand etwas beeinträchtigt, sind aber trotzdem nett, nur wegen der Aussicht herzukommen, ist allerdings nicht lohnenswert (es gibt aber für den Abend ein sehr günstiges Ticket, mit dem man nur auf die Dachterrasse kommt).





LG Christina

Christina

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Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Antwort #33 am: Heute um 17:54:48 »
5. Tag – Samstag, 25.04. - 2. Teil

Im Inneren arbeite ich mich dann Stockwerk für Stockwerk nach unten.


Als erstes schaue ich mir die Ausstellung „Pixel Pioneers“ an, die heute ihren ersten Tag hat. Bereits in den 1960iger Jahren gab es Künstler, die mittels Computern Kunstwerke geschaffen haben, was sich seitdem natürlich bis heute fortgesetzt hat. Mal sind die Bilder digital hergestellt, mal sind Computerbildschirme das Kunstwerk, mal werden analoge Bilder bekannter Künstler digital wiedergegeben und die Besucher können mittels ihrer Bewegung das jeweilige Bild beeinflussen. Das alles ist nicht so ganz mein Geschmack, schade, aber ich bin ja nicht wegen einer einzelnen Ausstellung hier, sondern wegen des Gebäudes an sich.


Und das ist gut gemacht, auch das Treppenhaus ist Teil der Ausstellungsfläche, es wird sehr viel buntes zwischen sehr viel durchsichtigen Flächen gezeigt, so dass man auf den ersten Blick oft gar nicht sieht, wo was hingehört.



An mehreren Stellen kann man in das eigentliche Depot schauen, also die Lagerräume der Kunstwerke, dazu kann man jeweils einen Lichtschalter betätigen, dann wird der hinter einer Glaswand liegende Raum für kurze Zeit hell und damit sichtbar.


Außerdem besteht die Möglichkeit zu geführten Überraschungs- oder Spontanbesuchen in verschiedenen Lagerräumen, dazu wird auf einem kleinen Schild am jeweiligen Eingang eine Uhrzeit angezeigt zu der man sich einfinden muss. Leider komme ich immer entweder zu spät oder ich werde zu der angegebenen Zeit nicht mehr im Museum sein.

Schließlich gibt es eine weitere Ausstellung „Diary of Things“, da geht es anhand von konkreten Ausstellungsstücken darum, wie ein Museum zu seinen Werken kommt. Mal werden sie von anderen Museen gekauft, wie z.B. das Gemälde „Schwarzes Dreieck“ von Kandinsky, 1964 gekauft vom Guggenheim Museum New York, das zu viele Werke von Kandinsky hatte,



mal sind es Spenden oder Geschenke, manchmal geht ein Werk auch illegale Wege, was oft erst später festgestellt wird und dann zu Erwägungen darüber führt, ob und an wen das Kunstwerk zurückgegeben werden soll. Ein sehr interessantes Thema, das eine Vielzahl von völlig unterschiedlichen Werken in einer Ausstellung zusammenführt.

Leider habe ich nur eine gute Stunde Zeit für das Depotmuseum, weil ich später noch einen Termin habe, meinen Wunsch, die Dachterrasse und das Innere dieses einfallsreichen Gebäudes zu sehen, kann ich in der Stunde aber natürlich erfüllen, auch ein kurzer Blick in die beiden Ausstellungen war möglich. Möchte man diese aber genauer anschauen und vielleicht auch an einer kurzen „Spontanführung“ teilnehmen, braucht man zumindest zwei Stunden.

Gegen viertel nach zwölf Uhr verlasse ich also das Depotmuseum und mache auf einer der Bänke davor eine kurze Mittagspause, dafür habe ich mir gestern im Supermarkt ein Sandwich besorgt und heute mitgenommen, ich konnte nicht einschätzen, ob Zeit für einen Restaurantbesuch bleiben würde. Dann spaziere ich in Richtung Schiffsanlegestelle bei der Erasmusbrücke.

Auf dem Weg dorthin komme ich am Westersingel an einem weiteren Kunstwerk vorbei, der Skulptur „Elevazione“ des italienischen Künstlers Giuseppe Penone aus dem Jahr 2001, ein Baumstamm aus Bronze ist inmitten von fünf echten Bäumen befestigt, ich muss mehrmals hinschauen, bis ich mir sicher bin, dass der „Baum“ in der Mitte künstlich ist.


Die Idee dahinter ist, dass sich im Laufe der Jahre Spuren des künstlichen Baums bzw. dessen Wurzeln in der Rinde der echten Bäume finden werden. Ob und wie gut das gelingt, müsste man jetzt schon beurteilen können, immerhin steht die Baumgruppe schon seit 25 Jahren hier, gewachsen sind die Bäume auf jeden Fall, das kann ich beim Vergleich zwischen meinem Foto und dem auf der „Sculpture International Rotterdam“ Homepage sehen.

Für 13.30 Uhr habe ich schon von zu Hause aus online ein Ticket für die „Extended Harbour Tour“ Schiffsrundfahrt, durchgeführt von „Spido“ gekauft (EUR 32,50). Diese findet während meines Rotterdam Aufenthalts nur am heutigen Samstag einmal vormittags und einmal nachmittags statt, die üblichen, kürzeren Hafenrundfahrten werden dagegen mehrmals täglich angeboten.

Um 13.15 Uhr bin ich an der Abfahrtsstelle, das Schiff kann schon betreten werden, ich reihe mich in die recht lange Schlange ein und habe kurz Zweifel, ob das eine gute Idee war mit der Schiffsrundfahrt, auf so eine touristische Menschenmenge habe ich nicht wirklich Lust und bis ich auf dem Schiff sein werde, werden die besten Plätze ganz vorne oben sicher schon belegt sein.

Die Zweifel sind zum Glück schnell zerstreut, denn erstaunlicherweise gehen die meisten Leute entweder ins Innere des Schiffs (bei strahlendem Sonnenschein und einer Fahrt, die man ausschließlich wegen der Ausblicke macht!) oder an die Tische auf dem mittleren Deck. Außerdem ist das Schiff alles andere als voll belegt, was ich aufgrund der langen Schlange nicht vermutet hätte. Ich kann mir also problemlos meinen Wunschplatz sichern und die Fahrt genießen.

Wir fahren unter der Erasmusbrücke durch, wenden dann aber bald wieder. Man hat einen schönen Blick auf das Denkmal „The Bow“ aus dem Jahr 1956 von Frederico Carasso, die Skulptur ist einem Schiffsbug nachempfunden und soll an die während des Zweiten Weltkriegs Gefallenen der Handelsmarine erinnern.

Das dunkle Hochhaus mit dem überstehenden Dach beherbergt das Hotel Doubletree by Hilton und die beiden dunkelgrauen Hochhäuser ganz links sind „De Hoge Heren“ („Die hohen Herren“), Apartmenthäuser aus dem Jahr 1997. Beide haben jeweils 29 Stockwerke, alle 285 Apartments haben Blicke sowohl auf den Fluss als auch auf die Stadt. Die Fassaden bestehen aus Beton und heben sich aufgrund der dunklen Farbe gut von den eher helleren Hochhäusern der Innenstadt ab.



Wir fahren am historischen Fährhafen vorbei, an dem ich schon zu Fuß war


und erreichen dann das Lloydkwartier mit einigen interessanten Hochhäusern. Besonders auffällig ist das „Shipping and Transport College“ mit dem periskopartig geformten oberen Bereich, typisch für das Architekturbüro Neutelings Riedijk.





Es geht noch an ein paar unspektakulären Wohnblocks vorbei,




dann beginnt der Hafenbereich. Hier gibt es nun eine Vielzahl von Trockendocks, Kränen und riesigen Schiffen bzw. stationären Plattformen zu sehen.



Leider gibt es dazu, anders als beim Vorbeifahren an den Hochhäuern vorhin, keine Erklärungen dazu, was genau man da sieht, aber ich finde diese farbigen Riesen mit all den Rohren und Gerüsten und Aufbauten einfach faszinierend, genau deshalb habe ich die ausführliche Hafenrundfahrt gebucht.



Eine gute halbe Stunde bewegen wir uns ganz langsam rund um die Giganten,



dann machen wir einen Abstecher zu einem weiteren Hafenbereich, hier dominieren die Kräne sowohl an Land als auch auf Schiffen.









Dann wird gedreht und wir fahren wieder in Richtung Innenstadt.





LG Christina

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Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Antwort #34 am: Heute um 18:10:03 »
5. Tag – Samstag, 25.04. - 3. Teil

Jetzt habe ich auch endlich mal Zeit, um auf die Toilette zu gehen, da ich die Strecke ja schon von der Hinfahrt kenne.


Die letzten Minuten geht es entlang der Halbinsel Katendrecht, hier liegt das ehemalige Kreuzfahrtschiff SS Rotterdam dauerhaft vor Anker. Es ist das größte in den Niederlanden gebaute Passagierschiff (1958) und kann heute besichtigt werden, es gibt Restaurants, Cafés und man kann dort in einem Teil der ehemaligen Kabinen übernachten.


Auf der anderen Maasseite ist nun der Euromast, der Zugang zum Maastunnel für Fußgänger (für den ich wohl keine Zeit mehr finden werde) und ein Pier im chinesischen Stil, mit Chinarestaurant, Supermarkt und Hotel (mit extrem schlechten Bewertungen) zu sehen.


Wir kommen am Wilhelminapier vorbei und legen gegen 16 Uhr wieder nahe der Erasmusbrücke an.



Nun möchte ich erstmal einen Kaffee trinken und mir dabei überlegen, was ich mit der begrenzten Zeit, die mir heute noch übrigbleibt, anfange. Kaffee und Kuchen hätte es auch auf dem Schiff gegeben, da war ich aber mit Gucken und Fotografieren beschäftigt ;).

Ich gehe ein Stück nach Norden und finde im „Maritiem Museum“ am Leuvehaven ein Café. Bei Cappuccino und einem Muffin (EUR 6,50) überdenke ich meine Möglichkeiten: Museen fallen weg, die schließen alle schon um 17 Uhr, zum Maastunnel und unter der Maas hindurch spazieren, nochmal Bummel durch die Innenstadt, Lloydviertel und die vom Schiff aus gesehenen Hochhäuser von nahem anschauen?

Ich entscheide mich für letzteres und nehme die Metro ab der Station Leuvehaven und erreiche mit einmal Umsteigen die Haltestelle Coolhaven. Von hier ist es noch ein Stückchen zu Fuß zum Lloydkwartier, das Laufen tut gut nach dem langen Sitzen auf dem Schiff.

Als erstes schaue ich mir die Schiecentrale 4B an. An einem Netz aus Metall, das vor der eigentlichen Fassade hängt (an der Gebäuderückseite, über die Galerien gelangt man ins Innere der Wohnungen, an der Vorderseite hat das Gebäude eine normale Glasfassade) sind „Boxen“ befestigt. Sie dienen als Aufbewahrungsräumlichkeiten für die Apartments. Diese ungewöhnliche Idee hatte 2008 das Architekturbüro Mei architects and planners.


Dann geht’s zum vom bereits vom Schiff aus gesehenen Shipping and Transport College mit dem „Periskopdach“ von 2006



und schließlich entdecke ich noch eine Wohnanlage aus Holz in einer Form, die mich an ein Schiff erinnert. Dieses Gebäude ist (noch) nicht in meinem Architekturführer aufgeführt (aber in Google Maps zu finden, es handelt sich um das „SAWA“, das Gebäude wurde in großen Teilen aus Holz errichtet, ist als solches eine technische Neuheit und Vorbild für vertikales Bauen mit Holz, Architekten sind auch wieder Mei architects and planners. Erst im November 2025 wurde es in Anwesenheit der niederländischen Königin eröffnet.)



Auch das Gebäude ein Stück die Straße hoch sieht interessant aus mit den „Hütten“ auf dem Dach (dazu sehe ich in Google Maps, dass es sich dabei um die 3 Penthäuser „Eden District“ handelt, zwei davon sind schon verkauft, das größte mit über 400 qm Fläche ist für 2,4 Mio EUR noch zu haben) – ach in diesem Stadtviertel gäbe es noch einiges zu entdecken, aber für heute ist es genug.


Ich mache mich auf den Rückweg zur Metrostation und fahre zum Hotel.

Wetter: sonnig, kaum Wind, ca. 6°-17°C


LG Christina