Autor Thema: Andalucia y más 2026  (Gelesen 3776 mal)

Ilona

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #60 am: 20. August 2026, 15:46:50 »
22.04.26 – Benalmadena <=> Marbella

Highlight: Altstadt von Marbella

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg in die Stadt der Gepimpten und der Reichen.



Da wir früh unterwegs waren, bekamen wir noch einen Parkplatz. Die große Tiefgarage Indigo befindet sich mittendrin und der Ausgang befindet sich direkt an der Avenida del Mar



mit den 10 Bronzestatuen von Salvador Dali. Meine Collagen-Software gab aber nur neun vor



und deshalb ist hier ist die 10. Statue.



Oberhalb der Avenida del Mar befindet sich die grüne Lunge der Stadt, der Alameda Park.



Der Park stammt aus dem 18. Jahrhundert und hat eine Fläche von rund 20000 m2 (20 % des Stadtkerns). Inmitten der schattigen Bäume befindet sich der große Springbrunnen



und die kunstvollen Sofas laden zum Ausruhen ein.
 


Die Altstadt von Marbella mit ihren engen Gassen ist richtig verträumt



und auch so mancher Hinterhof und Hauseingang gefiel uns richtig gut.



Im Zentrum der Altstadt befindet sich seit 1485 der Orangenplatz.



Hier lädt die Gastronomie zum Verweilen ein. Wir hatten jedoch weder Hunger noch Durst und gingen weiter.

...
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Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Ilona

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #61 am: 20. August 2026, 16:15:12 »
Vorbei an dieser verschlossenen Kirche



erreichten wir über ein ruhiges Wohngebiet den Parque de la Represa.



In den ruhigen Park verirren sich kaum Touristen, dafür gibt es viele Schildkröten.



Auf unserem Rundweg lag noch die prächtige Iglesia de Nuestra Señora de la Encarnación. Sie ist eine der bedeutendsten Kirchen, die in Spanien in den letzten Jahrhunderten errichtet wurden.



Zum Abschluss wollten wir noch kurz an den Strand, aber nur zum Schauen.



Ansonsten steht Gebäude an Gebäude entlang der Strandpromenade.



Es gibt auf den ersten Blick mondänere Orte, doch die Altstadt kann sich sehen lassen. Die Parkgebühren sind dementsprechend gesalzen. Pro Stunde wurden 5,40 € fällig und 2,5 Stunden stand das Auto im Parkhaus. 

Wir fuhren zur großen Mall La Cañada weiter. Die befindet sich in der Nähe der Autobahn.



Zum Shoppen hatten wir keine Lust, aber in einem marokkanischen Imbiss kehrten wir kurz ein.

Auf dem Weg zum Hotel in Benalmadena machte ich einen Schnappschuss aus dem Auto. Die Costa del Sol ist von der Küste bis in die Berge restlos verbaut.



Den restlichen Nachmittag verbrachten wir am Hotelpool. Nach dem Abendessen flanierten wir wieder die Strandpromenade entlang und waren froh, dass das unser letzter Abend an der Costa del Sol war. Ich möchte mir den Rummel in der Hauptsaison nicht vorstellen und nie miterleben.

Übernachtung: Hotel Mac Puerto Marina, Benalmadena


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Ilona

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Christina

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #62 am: 20. August 2026, 17:54:28 »
Die Altstadt von Marbella sieht richtig hübsch aus, hätte ich dort gar nicht erwartet.

Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig  :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.


LG Christina

Susan

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #63 am: 20. August 2026, 21:30:20 »
Sandburgenbauer kann wirklich ein undankbarer Job sein - vielleicht an der Sonnenküste weniger als in Holland.

Die Altstadt von Marbella finde ich auch erstaunlich hübsch  8) Besonders bemerkenswert die vielen Schildkröten in dem Park.

Ansonsten sieht es dort in der Gegend ja noch recht ruhig aus. Ich mag mir nicht vorstellen, was da los ist, wenn wirklich alle Häuser gut belegt sind.  :P
Leider haben wir ja letzten Herbst gesehen, dass ich die Bauwut auch auf eher unbekannte Küstenabschnitte östlich Malagas ausgeweitet hat. Und dann beklagen sich die Spanier über "Overtourism".
Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #64 am: 21. August 2026, 08:37:48 »
Die Altstadt von Marbella sieht richtig hübsch aus, hätte ich dort gar nicht erwartet.

Die Altstadt sollte man auf jeden Fall besuchen, wenn man in der Gegend ist.

Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig  :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.

Deshalb wunderte ich mich, als ich deinen Algarve-Bericht las. So schlimm fand ich das von den Bildern her nicht.

Das Bild war von der Autobahn aus aufgenommen. Auf der anderen Seite war die Gegend bis weit in die Berge zugebaut.

Ansonsten sieht es dort in der Gegend ja noch recht ruhig aus. Ich mag mir nicht vorstellen, was da los ist, wenn wirklich alle Häuser gut belegt sind.  :P
Leider haben wir ja letzten Herbst gesehen, dass ich die Bauwut auch auf eher unbekannte Küstenabschnitte östlich Malagas ausgeweitet hat. Und dann beklagen sich die Spanier über "Overtourism".

Ich denke nicht, dass die Touristen bzw. die Auswanderer den Einheimischen/Servicekräften an der Costa del Sol die Wohnungen wegnehmen. Auf Malle sieht das wohl anders aus. Aber in so einem Terrassenapartment in den Bergen möchte ich keinesfalls meinen Ruhestand verbringen. Davon abgesehen sind die mind. 10 km vom Strand entfernt.
Liebe Grüße

Ilona

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Christina

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #65 am: 21. August 2026, 18:22:49 »

Die Bebauung an der Costa del Sol ist ja wirklich heftig  :schreck: und ich dachte schon, dass es an der Algarve (teilweise) schlimm war.

Deshalb wunderte ich mich, als ich deinen Algarve-Bericht las. So schlimm fand ich das von den Bildern her nicht.

Das Bild war von der Autobahn aus aufgenommen. Auf der anderen Seite war die Gegend bis weit in die Berge zugebaut.

Die Algarve war für mich das erste Mal, dass ich so eine touristische Bebauung sah. Auf Mallorca war ich nicht an den Stränden rund um Palma und auf dem Rest der Insel wo ich war, gab es keine vergleichbar dichte Bebauung. Wenn ich zuerst an der Costa del Sol gewesen wäre und dann an der Algarve, hätte ich es vermutlich anders empfunden.


LG Christina

Ilona

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Re: Andalucia y más 2026
« Antwort #66 am: Heute um 09:54:48 »
23.04.26 – Rückreise

Beim Frühstück konnten wir uns Zeit lassen, denn es stand nur noch die Rückgabe des Mietwagens an. Gepackt war schnell und die Fahrt zur Marbesol Autovermietung dauerte gerade mal 20 Minuten.

Die Autovermietung ist zu empfehlen, doch für die Anzahl der Mietwägen ist deren Gebäude viel zu klein und beengt. Wir quetschten den Ebro in eine Lücke im ersten Stock und der zweite Shuttletransporter brachte uns zum Airport. Trotz Nebensaison war hier die Hölle los. 

Am Flughafen gaben wir die Koffer ab und durften wieder in die Lounge. Gegen Mittag holten wir uns noch eine Kleinigkeit zum Essen.



Die Piloten hatten glücklicherweise ihren langen Streik beendet und der Airbus startete mit leichter Verspätung um 13:30 Uhr in Richtung Frankfurt.



Wir hatten die ganze Zeit über herrliches Wetter, doch an unserem Rückreisetag zogen dunkle Wolken über Andalusien auf. Das war uns jedoch sowas von egal.

Nach einem ruhigen Flug landeten wir um 16:30 Uhr in Frankfurt. Der Flieger wurde auf einer Außenposition abgestellt und während der Fahrt zum Terminal kamen wir am Flugzeug mit der 100 Jahre Lufthansa Sonderlackierung vorbei.



Auf die Koffer mussten wir diesmal 30 Minuten warten. Dafür kam der Shuttlebus zum Parkhaus just in time und das auch nur, weil er 30 Minuten Verspätung hatte. Um Frankfurt herum war an dem Nachmittag überall Stau und aus der 10minütigen Fahrt zum Parkhaus wurde eine halbe Stunde. Immerhin verlief unsere Fahrt nach Hause nur bis zum Darmstädter Kreuz etwas schleppend. Die restliche Strecke konnte der Fahrer Gas geben.

Übernachtung: zu Hause

Kurzes FAZIT

Der Pilotenstreik am Anfang der Reise brachte das Blut in Wallung. Gut, dass wir noch Plätze für den Direktflug ergattern und somit die Alhambra besuchen konnten. Da die Tickets Monate im Voraus mit Zeitfenster gekauft werden müssen, gibt es weder kurzfristig noch welche vor Ort.

Mit dem Mietwagen waren wir soweit zufrieden. Der Ebro ärgerte nur den Fahrer ab und zu, indem er ihn darauf aufmerksam machte, dass er auf die Straße schauen oder eine Kaffeepause einlegen soll. Bei Marbesol würden wir wieder ein Fahrzeug mieten.

Die Parkgebühren schlugen in Andalusien ganz schön zu Buche. In den neun Tagen kamen über 130 € zusammen.

Von allen Unterkünften fühlten wir uns im Apartment Millan in Ardales am wohlsten. Schade, dass wir dort nur eine Nacht verbrachten.

Highlights waren der Naturpark El Torcal und der Heli-Flug nach Ceuta. Für mich nicht nur anstrengend, sondern auch schmerzhaft waren aufgrund meiner Ischiasbeschwerden der Caminito del Rey und vor allem Gibraltar. Mittlerweile weiß ich, dass die Schmerzen durch eine Verengung des Nervenaustrittskanals der LWS verursacht werden. Die bleiben mir somit leider erhalten und können nur bedingt gelindert werden.

Die Costa del Sol ist uns zu verbaut. Es ist ein Rummelplatz für Touristen und Snowbirds. Im Hinterland und in der Natur hat es uns viel besser gefallen.

Wir könnten uns durchaus eine weitere Reise nach Andalusien vorstellen, denn es gibt noch so einiges zu erkunden.

:danke: euch fürs Dabeisein und vor allem für jeden einzelnen Kommentar. Aber auch bei den Kommentarlosen möchte ich mich fürs Mitlesen bedanken. Ich hoffe, dass ich zumindest für Kurzweil beim Schmökern sorgen konnte.

Adios bis zur nächsten Reise :adieu:.


Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)