23.04.26 – Rückreise Beim Frühstück konnten wir uns Zeit lassen, denn es stand nur noch die Rückgabe des Mietwagens an. Gepackt war schnell und die Fahrt zur Marbesol Autovermietung dauerte gerade mal 20 Minuten.
Die Autovermietung ist zu empfehlen, doch für die Anzahl der Mietwägen ist deren Gebäude viel zu klein und beengt. Wir quetschten den Ebro in eine Lücke im ersten Stock und der zweite Shuttletransporter brachte uns zum Airport. Trotz Nebensaison war hier die Hölle los.
Am Flughafen gaben wir die Koffer ab und durften wieder in die Lounge. Gegen Mittag holten wir uns noch eine Kleinigkeit zum Essen.
Die Piloten hatten glücklicherweise ihren langen Streik beendet und der Airbus startete mit leichter Verspätung um 13:30 Uhr in Richtung Frankfurt.
Wir hatten die ganze Zeit über herrliches Wetter, doch an unserem Rückreisetag zogen dunkle Wolken über Andalusien auf. Das war uns jedoch sowas von egal.
Nach einem ruhigen Flug landeten wir um 16:30 Uhr in Frankfurt. Der Flieger wurde auf einer Außenposition abgestellt und während der Fahrt zum Terminal kamen wir am Flugzeug mit der 100 Jahre Lufthansa Sonderlackierung vorbei.
Auf die Koffer mussten wir diesmal 30 Minuten warten. Dafür kam der Shuttlebus zum Parkhaus just in time und das auch nur, weil er 30 Minuten Verspätung hatte. Um Frankfurt herum war an dem Nachmittag überall Stau und aus der 10minütigen Fahrt zum Parkhaus wurde eine halbe Stunde. Immerhin verlief unsere Fahrt nach Hause nur bis zum Darmstädter Kreuz etwas schleppend. Die restliche Strecke konnte der Fahrer Gas geben.
Übernachtung: zu Hause
Kurzes FAZITDer Pilotenstreik am Anfang der Reise brachte das Blut in Wallung. Gut, dass wir noch Plätze für den Direktflug ergattern und somit die Alhambra besuchen konnten. Da die Tickets Monate im Voraus mit Zeitfenster gekauft werden müssen, gibt es weder kurzfristig noch welche vor Ort.
Mit dem Mietwagen waren wir soweit zufrieden. Der Ebro ärgerte nur den Fahrer ab und zu, indem er ihn darauf aufmerksam machte, dass er auf die Straße schauen oder eine Kaffeepause einlegen soll. Bei Marbesol würden wir wieder ein Fahrzeug mieten.
Die Parkgebühren schlugen in Andalusien ganz schön zu Buche. In den neun Tagen kamen über 130 € zusammen.
Von allen Unterkünften fühlten wir uns im Apartment Millan in Ardales am wohlsten. Schade, dass wir dort nur eine Nacht verbrachten.
Highlights waren der Naturpark El Torcal und der Heli-Flug nach Ceuta. Für mich nicht nur anstrengend, sondern auch schmerzhaft waren aufgrund meiner Ischiasbeschwerden der Caminito del Rey und vor allem Gibraltar. Mittlerweile weiß ich, dass die Schmerzen durch eine Verengung des Nervenaustrittskanals der LWS verursacht werden. Die bleiben mir somit leider erhalten und können nur bedingt gelindert werden.
Die Costa del Sol ist uns zu verbaut. Es ist ein Rummelplatz für Touristen und Snowbirds. Im Hinterland und in der Natur hat es uns viel besser gefallen.
Wir könnten uns durchaus eine weitere Reise nach Andalusien vorstellen, denn es gibt noch so einiges zu erkunden.

euch fürs Dabeisein und vor allem für jeden einzelnen Kommentar. Aber auch bei den Kommentarlosen möchte ich mich fürs Mitlesen bedanken. Ich hoffe, dass ich zumindest für Kurzweil beim Schmökern sorgen konnte.
Adios bis zur nächsten Reise

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