Ich hatte nicht damit gerechnet dass diese Seen so überlaufen sind, so spektakulär erschienen sie mir gar nicht.
Einerseits waren diese Seen und Cavadonga schon immer besonders herausragend beliebt, was auch historische Gründe hat.
Covadonga gilt als die Wiege Spaniens und als symbolischer Ausgangspunkt der christlichen Rückeroberung (Reconquista).
Also jeder Spanier der etwas auf sich hält, sollte hier mal gewesen sein. Dann nimmt man natürlich auch gerne die Seen in den Bergen, die auch für jeden leicht erreichbar sind, mit.
Seit den Corona-Jahren hat sich meines Erachtens die Situation weltweit an den touristischen Hotspots extrem verschärft.
Wo es vorher einfach gut gefüllt oder voll war, platzt es nun aus allen Nähten. Ich lese immer häufiger davon, dass irgendwo Beschränkungen eingeführt werden müssen (man denke nur daran was z.B. inzwischen in Südtirol los ist) - vor allem immer da wo es Spots gibt die bei Instagramm & Co gehyped werden.
In Nordspanien gibt es da zum Glück nur Cavadonga, Kathedralenstrand und San Juan de Gaztelugatxe (Stand heute).
Also in den spanischen Regionen wo deutsche Touristen zahlreich sind bekommt man ja früher Abendessen.
Also letztes Jahr in Andalusien, was ja wohl eine Region mit sehr vielen (deutschen) Touristen ist, gab es nirgends früher Abendessen oder auch Mittagessen (da ist es ja genauso problematisch). Auf Mallorca dagegen schon.
Damit hatten wir auch in Spanien (auch in Nordspanien) schon häufig das Problem, dass es erst ab 20.30 oder 21 Uhr Abendessen gibt. Mit ein Grund warum wir immer Ferienwohnungen mit Küche buchen. Die sind auch nicht teurer, bieten mehr Platz und eben Küche und Kühlschrank.