Autor Thema: Nordspanien Juli 2026  (Gelesen 2758 mal)

Susan

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #60 am: 28. Oktober 2026, 17:22:03 »
Nach einem enttäuschenden Anfang ist es ja doch noch ein toller Tag geworden. Eure beiden Zufallsfunde gefallen mir auch sehr, bin ja ein Fan von felsigen Küsten. Und wieder zwei Punkte mehr auf der Spanienliste.  8)

Bei den spitzen Felsen müsste ich als Umknickqueen sicher Wanderschuhe tragen.

Bei uns trägt auch Kersten beide Stühle (und Schirm), ich darf dann das andere Strandgeraffel schleppen  ^-^
Liebe Grüße
Susan

Christina

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #61 am: 28. Oktober 2026, 18:45:49 »
Wie schön, dass ihr dann doch noch einen so tollen Tag hattet und das Ganze dann auch noch als Zufallsfund, weil das Wasser erst zu hoch war, um zurück zum Strand zu kommen. Gefällt mir alles gut, diese scharfkantigen Steine und auch der Fluss mit den grünen Steinen. Das von Horst zitierte Foto finde ich auch sehr gut.

Bei mir und Peter würde wahrscheinlich jeder seinen eigenen Stuhl tragen :), aber wir haben so was gar nicht, da wir ja nie im Sommer unterwegs sind. Wir sind mit vor Ort vorhandenene Bänken und Felsen zufrieden zum sitzen.


LG Christina

Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #62 am: 29. Oktober 2026, 08:33:33 »
freut mich dass euch der Tag auch so gut gefallen hat wie uns  ^-^
und beim Schleppen von Sachen an der Strand hat also jeder so seine Gewohnheiten  ;D

Mir ist gestern aufgefallen dass meine Fotos viel zu groß geraten sind. Am PC ist mir das gar nicht aufgefallen, aber am ipad sieht man nur ein Drittel der Bilder ohne Scrollen  :o
ich habe jetzt die Einstellungen beim Hochladen geändert, ich hoffe beim nächsten Tag wird es besser.
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #63 am: 29. Oktober 2026, 11:26:25 »
Freitag 10. Juli 2026

Als wir heute morgen aufgewacht sind war der Balkon nass, es muss nachts geregnet haben. Ich hatte wieder Rückenscherzen, habe auch nicht gut geschlafen, das Bett war leider sehr hart.
Es hatte nur 22 Grad, wir konnten zum Frühstück aber gut draußen sitzen.
Wir ließen uns Zeit, denn für heute hatten wir nicht viele Programmpunkte. Ursprünglich hatte wir geplant die prähistorische Höhle Cueva de Tito Bustillo zu besichtigen, als wir mit unserem Reiseplan soweit waren dass wir den ungefähren Zeitplan fertig hatten waren bereits alle Tickets ausgebucht  >:( das muss man wohl schon Monate vorher machen (es dürfen pro Tag 360 Besucher rein und sie ist nicht jeden Tag geöffnet). Das hat mir die Möglichkeit eröffnet ins Dinosauriermuseum zu gehen  ;D Josef ist nicht so ein großer Dinofan wie ich, aber er hatte auch keine bessere Idee, vor allem da für den Tag Regen angekündigt war und so machten wir uns auf den Weg ins Museo del Jurásico de Asturias in Colunga. Als wir dort am Parkplatz ankamen fing es tatsächlich leicht zu nieseln an.

Vor dem Besuch des Museum haben wir den kurzen Fußweg vom Parkplatz zum Eucalipto Gigante de Colunga gemacht. Das hatte ich auf Google Maps entdeckt: neben dem Museum ist ein Eukalyptuswald in dem ein riesiger Baum steht. Erstaunlicherweise war weder am Parkplatz noch im Museum ein Hinweis darauf, aber mit Google Maps war er leicht zu finden. Im Wald riecht es ganz herrlich nach dem Eukalyptusöl. Der Baum war so groß dass ich ihn kaum aus Bild brachte:

   

die Eukalyptusbäume die wir bis dahin gesehen hatten waren alles ganz dünne Stangen, wenn auch oft etliche Meter hoch. Wie alt der wohl ist? Leider gab es vor Ort keine Hinweise, aber nach Horsts Anregung habe ich gleich mal die KI gefragt und sie meint der Baum ist so 150 bis 200 Jahre alt und hat hinzugefügt dass ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Asturien Eukalyptusbäume großflächig angebaut werden (vor allem für die Papier- und Holzindustrie)  :D

Danach haben wir uns die Dinos angeschaut, erst mal die Plastikversionen im Außenbereich




 
erinnert das nicht an Jurassic Park?




 
damit die Kinder ihren Spaß haben standen vor den meisten Dinos noch Miniaturausgaben zum Reiten  ;D



Dinosaurier in allen Größen, also das war sehr schön gemacht, selbst Josef hat Fotos gemacht!


 
hier gab es eine Nachbildung der Fußspuren von Ribadesella


 
auf der Nachbildung habe ich aber auch nicht mehr erkannt als am Felsufer...


 
am Eingang des Museum zeigte man sich hocherfreut über die ausländischen Besucher, die Mitarbeiterin rief eine englisch sprechende Kollegin herbei die uns einen Film an Herz legte der einmal am Tag in englisch gezeigt wird und in einer Stunde beginnen würde. Er kostet 1,5 € extra Eintritt, das haben wir uns gegönnt. Sie hat uns dann gleich den Weg zum Kinosaal gezeigt und hat uns 5 Minuten vor Filmbeginn in der Ausstellung gesucht und uns auf den baldigen Beginn hingewiesen. Wie im Kino wurde von einer dritten Kollegin unser Ticket gescannt. Wir waren die einzigen im großen Saal, bestimmt waren wir heute wieder die einzigen Nicht-Spanier. Der Film war aber eine Art Trickfilm für Kinder  ::)

Die Ausstellung hat mir sehr gut gefallen, zum Glück gibt es Google translate denn die Texte waren zu 90% nur spanisch.

hier zum Beispiel das Skelett eines Platoesaurus


 
das war ja ein richtiger Koloss, sieht man den Knochen gar nicht an


 
über den Hinweis auf Holzmaden habe ich mich sehr gefreut, das ist eins meiner Lieblingsmuseen, hoffentlich verirrt sich mal ein Spanier dahin


 
versteinerte Dinosauriereier habe ich noch nirgends gesehen


 
Tyrannosaurier dürfen natürlich nicht fehlen



dieser gefiederte Bursche war auch sehr lustig, ein Dromaeosaurus aus Nordamerika





Also das ist wirklich ein schönes Museum, nicht zu groß und mit einer Übersetzungsapp kann man alle Texte lesen (sonst wäre es für Ausländer wenig geeignet)
Leider gibt es im Museum kein Café, wir haben auf der Weiterfahrt in einer Autobahnraststätte gehalten und Kaffee getrunken.

Weil das Wetter für den Nachmittag besser werden sollte sind wir ans Cap Vidio gefahren wo wir um 14 Uhr ankamen, dort gibt es einen kurzen Weg zu einem Leuchtturm
 

 
tja, den Leuchtturm hätten wir für den Weg auch gebrauchen können, denn wie Sie sehen, sehen Sie nix  :(


 
hier war dann Schluß, ich weiß nicht ob man den Leuchtturm prinzipiell besichtigen kann, heute hätte sich das eh nicht gelohnt



Man hat weder die schönen Klippen noch das Meer gesehen, Josef war ziemlich enttäuscht, er hatte im Internet so tolle Fotos von den Klippen gesehen

danach ist uns nichts mehr weiter eingefallen und wir sind nach Cudillero in unser nächstes Hotel gefahren, eine sehr schöne alte Villa am Ortsrand in einem parkähnlichen Garten



im Garten war es sehr nass, es muss kurz vorher noch geregnet haben, jetzt war es zum Glück trocken.

Wir bekamen eine Suite im ersten Stock


 

 

 
mit sehr schönem Blick auf den Garten




 
Da für morgen besseres Wetter angesagt war habe ich den für morgen geplanten Besuch im Waschsalon vorgezogen. Ich hatte mir den Weg auf Google Maps ins Ortszentrum angeschaut, sollte zu Fuß kein Problem sein, parken kann man da definitiv nicht. Was ich wieder übersehen hatte (bzw was man auf maps ja nicht sieht) sind die etlichen Höhenmeter, denn die Altstadt liegt am Meeresufer und der Ort zieht sich steil den Berg hoch. Runter war es kein Problem, zurück geht man dann nur halb so schnell...

Cudillero wird in den Reiseführern als besonders schöner Ort beschrieben, darum hatten wir ihn als nächste Station ausgesucht. Naja auf den ersten Blick ganz okay, aber bestimmt keine Reise wert


 

 


am nächsten Tag sind wir noch weiter durch die Altstadt gebummelt, es gibt schon ein paar ganz nette Plätze, da war dann auch mehr los. Wir dachten erst der Ort wirkt richtig ausgestorben, das liegt aber daran, dass die Spanier erst spät losgehen, nicht um 18 Uhr wie wir. Während ich im Waschsalon war hat sich Josef auf die Suche nach einem Restaurant gemacht, fand aber im Hafen nichts passendes und so sind wir in einem Lokal ein paar Meter neben unserem Hotel eingekehrt (so dass wir auch nicht nach dem Essen noch einen Berg erklimmen mußten).

Laut Google Maps ist das Lokal berühmt für seine Schnitzel, das habe ich dann natürlich bestellt. Also falls ihr jemals im Restaurante Arbichera einkehrt bestellt nur eins, es hatte fast die Größe eines DIN A4 Blattes



Josef hatte Fisch bestellt und der fiel zum Glück viel kleiner aus, er hat mir dann geholfen  ;)
ich weiß nicht ob es hier einen cheesecake gegeben hätte, falls ja würde ich gern wissen wie groß der ist  ;D (falls ihr da mal hinkommt...)

Übernachtung:

Casona de La Paca, Cudillero, gebucht bei booking.com, 340 € für 2 Nächte ohne Frühstück

die heutige Route:

Viele Grüße Paula

Silv

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #64 am: 29. Oktober 2026, 13:25:05 »

Tyrannosaurier dürfen natürlich nicht fehlen




Zeugen die gerade Nachwuchs?  :denk:

Von der Form her könnte das Schnitzel auch ein panierter Fisch sein  ;D
Liebe Grüße
Silvia

Ilona

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #65 am: 29. Oktober 2026, 14:26:51 »
Zeugen die gerade Nachwuchs?  :denk:

Von der Form her könnte das Schnitzel auch ein panierter Fisch sein  ;D

:totlach: Das waren auch meine Gedanken, Silvia. Der Blickwinkel macht halt den Unterschied.

Die Unterkunft gefällt mir diesmal sehr gut.
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat" (Erich Kästner)


Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #66 am: 29. Oktober 2026, 15:46:53 »
Ihr kommt auf Ideen  ;D ich glaube von Dinosauriersex habe ich noch nie gehört

Wenn das panierte Schnitzel ein Fisch wäre, wäre es aber kein Zander (was Josef bekam) sondern ein ausgewachsener Lachs. Das Bild täuscht ein bisschen weil der Teller auch so riesig war, fast so breit wie der Tisch…

Die Unterkunft war eine der besten (und teureren)
Viele Grüße Paula

Christina

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #67 am: 29. Oktober 2026, 18:02:03 »
Das Dino Museum hätte ich definitiv ausgelassen, das ist ein Thema, das mich überhaupt nicht interessiert, da wäre ich noch lieber im Regen spazieren gegangen ;) Aber für euch hat es ja gepasst. Sehr nett die Mitarbeiterin mit dem Film, bisher habe ich die Spanier nicht als übermässig engagiert Touristen gegenüber erlebt. In Holzmaden könnten tatsächlich Spanier hin und wieder hinkommen, im Kreis Göppingen gibt es sehr viele spanische Auswanderer, die bekommen sicher auch mal Besuch von der Verwandtschaft und gehen dann vielleicht mal ins Museum, das ist ja schon recht bekannt.

Sehr schade mit dem Nebel am Leuchtturm, damit rechnet man im Sommer eigentlich nicht.

Das Hotel ist sehr schön, innen wie außen.


LG Christina

Susan

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #68 am: 29. Oktober 2026, 18:16:46 »
Zeugen die gerade Nachwuchs?  :denk:

:totlach: Das waren auch meine Gedanken, Silvia. Der Blickwinkel macht halt den Unterschied.

Yepp, meine auch  :totlach:

Bei solch Wetter hätte ich mir ebenfalls dies Dino-Museum angeschaut. Solch Ausgrabungen finde ich immer interessant. Einen gefiederter Dino (Modell) habe ich bisher auch nocht nicht gese
hen. Ein Spaziergang im Eukalyptus Wald hat natürlich auch etwas für sich.

Musste glatt nochmal auf das Datum schauen, solch Nebelwetter im Juli in Spanien hätte ich nicht erwartet.
Liebe Grüße
Susan

Horst

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #69 am: 29. Oktober 2026, 21:54:40 »
Hi Paula,
an dem Museum war ich im August auch, habe dann allerdings nur außen ein paar Aufnahmen von den Dinos gemacht weil ich Material für den Film brauchte. Das Museum sieht eigentlich ganz interessant aus. Kopulierende Dinos sieht man ja auch nicht jeden Tag.  ;)
Bei mehr Zeit und vielleicht schlechterem Wetter als wir es an dem Tag hatten, als wir Richtung Westen gefahren sind, wäre das schon ok gewesen da rein zu gehen.
Das mit dem Nebel und der Landschaft am Leuchtturm ist schade - aber die Luft ist in Nordspanien nun mal generell deutlich feuchter als anderswo in Spanien, da ist Nebel eben auch immer mal möglich, auch in den Picos.
Der Riesen-Eukalyptusbaum ist toll  :D, von dem hatte ich nichts mitbekommen.

Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #70 am: 30. Oktober 2026, 20:19:39 »

Sehr schade mit dem Nebel am Leuchtturm, damit rechnet man im Sommer eigentlich nicht.

ja das hat uns auch sehr gewundert und es war nicht das einzige Mal (aber so krass wurde es nicht mehr)
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #71 am: 30. Oktober 2026, 20:21:37 »

Der Riesen-Eukalyptusbaum ist toll  :D, von dem hatte ich nichts mitbekommen.

das war wirklich Zufall. Ich schaue wenn ich Routen plane immer auf Google Maps was so in der Nähe ist, dadurch hatte ich auch den Sequoia Wald am Rand der Autobahn gefunden, das stand in keinem Reiseführer.
Viele Grüße Paula

Paula

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #72 am: 01. November 2026, 11:32:03 »
Samstag 11. Juli 2026

Die Betten im Hotel Casona de la Paca waren super bequem, wir haben wunderbar geschlafen. Da es erst ab 8:45 Uhr Frühstück gab konnten wir auch ausschlafen.
Das Frühstück wurde am Tisch serviert, es gab keinerlei Buffet, selbst Kaffee wurde in Tassen einzeln gebracht. Das Essen war sehr lecker, viel Auswahl, drei Frauen waren sehr beschäftigt die Gäste zu bedienen. Mir wäre ein Buffet lieber gewesen, ich warte nicht gern auf meine zweite Tasse Kaffee.



heute war schönstes Wetter, gute Vorraussetzungen für die beiden Strände die wir heute besuchen wollten



Zum ersten Strand dem Playa de Silencio war es nicht weit zu fahren, um 10 Uhr waren wir dort. Geparkt wird auf einem Privatparkplatz auf einer Wiese bei einem Bauern der dafür 3 € verlangt hat. Als wir ankamen war er noch fast leer.
Vom Parkplatz aus geht es noch ein Stück die Strasse weiter und bald hat man schon gute Sicht auf den schönen Felsenstrand





es war etwas diesig





wir waren eigentlich schon etwas spät, das Wasser war am steigen



zunächst gehts erst mal steil über Treppen zum Strand runter, das Geländer war zum Glück sehr stabil

   

unten war dann wieder mal ein Eldorado für Fotografen. Einfach erstaunlich dass jeder Felsenstrand anders aussieht!







es waren nur noch zwei, drei weitere Menschen hier unten, also wirklich silencio  ^-^



ausgewaschene, bunt gestreifte Felsen







wir konnten leider nicht sehr lange bleiben, da das Wasser schnell stieg

   

als wir nach einer Stunde wieder am Auto ankamen, war der Parkplatz fast voll. Keine Ahnung wo die Leute hingegangen sind, zu uns runtergekommen ist fast niemand.

Das nächste Ziel war der Playa de Porcia, dort hatten wir eine Wanderung zum Cabo Blanco geplant. Auf der Fahrt über die Autobahn ist uns erstmals (weil wir jetzt wußten wie die aussehen) aufgefallen dass die ganzen Laubbäume die man sieht Eukalyptusbäume sind, das ist doch sehr ungewöhnlich. Am Parkplatz war wieder wenig los. Der Parkplatz war mit diesen schönen Hortensien bepflanzt, die sieht man in Nordspanien praktisch überall



am Strand war eine Bar, dort haben wir uns erst mal einen Cappuccino besorgt. Hier standen wieder überall Picknicktische auf der Wiese. Man hatte einen sehr schönen Blick runter aufs Meer



es war gerade Mittag und es wurden schon mal die Tische gedeckt (als wir später zurück kamen war es brechend voll)



vor der Wanderung sind wir erstmal runter zum Strand, heute war Badewetter, es war 24 Grad warm





der Strand verschwindet bei Flut wahrscheinlich völlig, aber das macht eigentlich nichts da es ja die große Liegewiese gibt. Wie fast immer gab es Duschen (am Playa de Silencio gab es ausnahmsweise keine, aber da gibt es auch keinen Sand den man abspülen müßte) und außerdem mehrere Bademeister. Es gab mehrere Badebuchten und jede hatte eine eigene Aufsicht. Das hat mich an Baywatch erinnert, es waren oft junge Frauen - aber nicht in einem albernen roten Badeanzug.

Dann machten wir uns auf den Wanderweg



der war zunächst ziemlich unspektakulär, aber schön eben  ;)



öfter mal kam man an prächtigen Villen vorbei, dummerweise zog es immer mehr zu.



unterwegs gab es einen Selfipoint mit Blick aufs Cabo Blanco



das Cabo Blanco lag aber schon ziemlich im Nebel



der Weg ging immer immer die Küste lang weiter, Blick zurück auf unseren Selfipoint



auf den Bildern kommt es nicht gut raus, hier wuchs schön blühendes Heidekraut





die Bilder sehen wenig spektakulär aus, es war aber eine sehr entspannende Wanderung, hier gab es unglaublich viele Vögel, wir sind den ganzen Weg von Vogelgesang begleitet worden

am Cabo Blanco:





es gab hier Schilder die auf eine antike Burg hinweisen



Übersetzung mittels Google translate:





wir konnten leider keinerlei Anlagen entdecken. Man kann aber auch nicht bis ans Ende des Caps gehen, der Weg endet hier bei den Schildern.

auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück



der Strand lag nun auch im Trüben



um 14:30 waren wir wieder an der Strandbar angekommen. Eigentlich hatten wir geplant anschließend zum Baden zu gehen, aber dazu war es mir jetzt nicht mehr warm genug, es hatte noch 22 Grad. Ein Blick auf die spanische Wettreseite zeigte uns dass in ganz Asturien heute trübes, bewölktes Wetter herrscht.

Wir hatten Hunger und Kaffeedurst, aber in der Bar war die Hölle los, alle Tische waren besetzt, die Spanier waren beim Mittagessen. An der Bar erklärte man uns dass es zur Zeit keinen Kaffee gibt (wohl weil die Kellner dafür keine Zeit haben?) also haben wir uns 2 Dosen Cola geben lassen und zwei große Stücke Empanadas mit Tunfisch gefüllt. Macht insgesamt 9,1 €, ich gab ihm einen 10€ Schein: vale (paßt schon, das einzige neue spanische Wort das ich im Urlaub gelernt habe, die Spanier sagen das in jedem zweiten Satz, jedenfalls hier in Asturien  :) )
und damit haben wir uns an eine der Picknickbänke gesetzt.

Wir waren beide müde, das Wetter machte uns zu schaffen, es war zwar nicht heiß aber trotzdem sehr schwül und wir hatten keine Energie mehr für weitere Unternehmungen.
Auf der Rückfahrt haben wir an einem Supermarkt angehalten und Baguette und Käse fürs Frühstück morgen besorgt. Morgen haben wir Tickets für den Kathedralenstrand, da sind uns die Frühstückszeiten im Hotel viel zu spät. Diesmal habe ich endlich auch Haferflocken gefunden.

Gegen 17 Uhr waren wir im Hotel zurück und haben schon mal das Frühstück von heute bezahlt (13€ pro Person) und uns für morgen vom Frühstück abgemeldet. Die freundliche Mitarbeiterin an der Rezeption hat versucht uns zu überreden einen historischen Palast (Palacio la Quinta de Selgas) hier ganz in der Nähe zu besichtigen, aber dazu konnten wir uns nicht aufraffen. Im Zimmer hatten wir auf dem Bett nicht nur ein kleines Schokolädchen liegen wie oft in guten Hotels sondern diesmal eine kleine Schachtel Trüffel! Die haben wir zur Stärkung gleich aufgefuttert  ;D

nach unserem Nachmittagsschlaf waren wir gestärkt für einen längeren Stadtbummel durch Cudillero
vom Hotel aus geht man zunächst durch ein Villenviertel, hier hat jemand im Garten einer Villa einen alten Speicher in ein Wohnhaus umgebaut. Das würde ich gern als Airbnb mieten  :)



in der Strasse war auch ein Fischlokal, wir haben mal auf die Karte geschaut: es war ein Sternelokal mit Preisen im hohen dreistelligen Bereich  :o

danach geht es dann über einen Fußweg runter in die Altstadt





dort geht es weiter bergab über enge Gassen und Treppen





unten angekommen war sehr viel Publikum unterwegs. Gestern waren wir einfach zu früh



die Kirche haben wir uns angesehen





es gab einige schöne Geschäfte, in einem habe ich mir ein Sweatshirt gekauft. einen Magneten für meine Sammlung habe ich vergeblich gesucht



unten am Hafen hat es mir nicht besonders gefallen, es hat fischig gestunken



zum Abendessen sind wir die Hauptstrasse wieder zur Hälfte zurück gelaufen, dort hatten wir ein schönes Lokal gesehen



ein paar schöne alte Häuser stehen hier, aber wer hier wohnt muss gut zu Fuß sein. Sein Auto muss man irgendwo auf einem Parkplatz lassen.







Übernachtung: wie gestern

die heutige Route:

Viele Grüße Paula

Susan

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #73 am: 01. November 2026, 11:56:49 »
Wieder sehr schöne Felsstrände  8) Solch bizarre Formen und Farben erstaunen mich immer wieder. Schade, dass sich das Wetter so eingetrübt hat. Auch der Ort gefällt mir, beim Besuch bekommt man ja gleich Fitnesstraining dazu  ;)
Liebe Grüße
Susan

Ilona

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Re: Nordspanien Juli 2026
« Antwort #74 am: 01. November 2026, 13:03:21 »
Die farbig durchzogenen Felsen erinnern ein wenig an die Buffington Pockets, die Horst in seinem USA-RB vorgestellt hatte. Im Gegensatz dazu sind die Felsen an der spanischen Atlantikküste ständig dem Salzwasser bzw. der salzhaltigen Luft ausgesetzt.

Die verwinkelten Orte gefallen mir auch, da sind ein paar Trainingseinheiten inklusive.

So schön manche Hotels sind, die sind mehr auf spanische Touristen eingerichtet. 8:45 Uhr wäre uns viel zu spät fürs Frühstück. Um die Zeit sind wir immer schon auf Achse.
Liebe Grüße

Ilona

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