Samstag 11. Juli 2026Die Betten im Hotel Casona de la Paca waren super bequem, wir haben wunderbar geschlafen. Da es erst ab 8:45 Uhr Frühstück gab konnten wir auch ausschlafen.
Das Frühstück wurde am Tisch serviert, es gab keinerlei Buffet, selbst Kaffee wurde in Tassen einzeln gebracht. Das Essen war sehr lecker, viel Auswahl, drei Frauen waren sehr beschäftigt die Gäste zu bedienen. Mir wäre ein Buffet lieber gewesen, ich warte nicht gern auf meine zweite Tasse Kaffee.

heute war schönstes Wetter, gute Vorraussetzungen für die beiden Strände die wir heute besuchen wollten

Zum ersten Strand dem Playa de Silencio war es nicht weit zu fahren, um 10 Uhr waren wir dort. Geparkt wird auf einem Privatparkplatz auf einer Wiese bei einem Bauern der dafür 3 € verlangt hat. Als wir ankamen war er noch fast leer.
Vom Parkplatz aus geht es noch ein Stück die Strasse weiter und bald hat man schon gute Sicht auf den schönen Felsenstrand


es war etwas diesig


wir waren eigentlich schon etwas spät, das Wasser war am steigen

zunächst gehts erst mal steil über Treppen zum Strand runter, das Geländer war zum Glück sehr stabil

unten war dann wieder mal ein Eldorado für Fotografen. Einfach erstaunlich dass jeder Felsenstrand anders aussieht!



es waren nur noch zwei, drei weitere Menschen hier unten, also wirklich silencio


ausgewaschene, bunt gestreifte Felsen



wir konnten leider nicht sehr lange bleiben, da das Wasser schnell stieg

als wir nach einer Stunde wieder am Auto ankamen, war der Parkplatz fast voll. Keine Ahnung wo die Leute hingegangen sind, zu uns runtergekommen ist fast niemand.
Das nächste Ziel war der Playa de Porcia, dort hatten wir eine Wanderung zum Cabo Blanco geplant. Auf der Fahrt über die Autobahn ist uns erstmals (weil wir jetzt wußten wie die aussehen) aufgefallen dass die ganzen Laubbäume die man sieht Eukalyptusbäume sind, das ist doch sehr ungewöhnlich. Am Parkplatz war wieder wenig los. Der Parkplatz war mit diesen schönen Hortensien bepflanzt, die sieht man in Nordspanien praktisch überall

am Strand war eine Bar, dort haben wir uns erst mal einen Cappuccino besorgt. Hier standen wieder überall Picknicktische auf der Wiese. Man hatte einen sehr schönen Blick runter aufs Meer

es war gerade Mittag und es wurden schon mal die Tische gedeckt (als wir später zurück kamen war es brechend voll)

vor der Wanderung sind wir erstmal runter zum Strand, heute war Badewetter, es war 24 Grad warm


der Strand verschwindet bei Flut wahrscheinlich völlig, aber das macht eigentlich nichts da es ja die große Liegewiese gibt. Wie fast immer gab es Duschen (am Playa de Silencio gab es ausnahmsweise keine, aber da gibt es auch keinen Sand den man abspülen müßte) und außerdem mehrere Bademeister. Es gab mehrere Badebuchten und jede hatte eine eigene Aufsicht. Das hat mich an Baywatch erinnert, es waren oft junge Frauen - aber nicht in einem albernen roten Badeanzug.
Dann machten wir uns auf den Wanderweg

der war zunächst ziemlich unspektakulär, aber schön eben


öfter mal kam man an prächtigen Villen vorbei, dummerweise zog es immer mehr zu.

unterwegs gab es einen Selfipoint mit Blick aufs Cabo Blanco

das Cabo Blanco lag aber schon ziemlich im Nebel

der Weg ging immer immer die Küste lang weiter, Blick zurück auf unseren Selfipoint

auf den Bildern kommt es nicht gut raus, hier wuchs schön blühendes Heidekraut


die Bilder sehen wenig spektakulär aus, es war aber eine sehr entspannende Wanderung, hier gab es unglaublich viele Vögel, wir sind den ganzen Weg von Vogelgesang begleitet worden
am Cabo Blanco:


es gab hier Schilder die auf eine antike Burg hinweisen

Übersetzung mittels Google translate:


wir konnten leider keinerlei Anlagen entdecken. Man kann aber auch nicht bis ans Ende des Caps gehen, der Weg endet hier bei den Schildern.
auf dem gleichen Weg ging es wieder zurück

der Strand lag nun auch im Trüben

um 14:30 waren wir wieder an der Strandbar angekommen. Eigentlich hatten wir geplant anschließend zum Baden zu gehen, aber dazu war es mir jetzt nicht mehr warm genug, es hatte noch 22 Grad. Ein Blick auf die spanische Wettreseite zeigte uns dass in ganz Asturien heute trübes, bewölktes Wetter herrscht.
Wir hatten Hunger und Kaffeedurst, aber in der Bar war die Hölle los, alle Tische waren besetzt, die Spanier waren beim Mittagessen. An der Bar erklärte man uns dass es zur Zeit keinen Kaffee gibt (wohl weil die Kellner dafür keine Zeit haben?) also haben wir uns 2 Dosen Cola geben lassen und zwei große Stücke Empanadas mit Tunfisch gefüllt. Macht insgesamt 9,1 €, ich gab ihm einen 10€ Schein: vale (paßt schon, das einzige neue spanische Wort das ich im Urlaub gelernt habe, die Spanier sagen das in jedem zweiten Satz, jedenfalls hier in Asturien

)
und damit haben wir uns an eine der Picknickbänke gesetzt.
Wir waren beide müde, das Wetter machte uns zu schaffen, es war zwar nicht heiß aber trotzdem sehr schwül und wir hatten keine Energie mehr für weitere Unternehmungen.
Auf der Rückfahrt haben wir an einem Supermarkt angehalten und Baguette und Käse fürs Frühstück morgen besorgt. Morgen haben wir Tickets für den Kathedralenstrand, da sind uns die Frühstückszeiten im Hotel viel zu spät. Diesmal habe ich endlich auch Haferflocken gefunden.
Gegen 17 Uhr waren wir im Hotel zurück und haben schon mal das Frühstück von heute bezahlt (13€ pro Person) und uns für morgen vom Frühstück abgemeldet. Die freundliche Mitarbeiterin an der Rezeption hat versucht uns zu überreden einen historischen Palast (Palacio la Quinta de Selgas) hier ganz in der Nähe zu besichtigen, aber dazu konnten wir uns nicht aufraffen. Im Zimmer hatten wir auf dem Bett nicht nur ein kleines Schokolädchen liegen wie oft in guten Hotels sondern diesmal eine kleine Schachtel Trüffel! Die haben wir zur Stärkung gleich aufgefuttert

nach unserem Nachmittagsschlaf waren wir gestärkt für einen längeren Stadtbummel durch Cudillero
vom Hotel aus geht man zunächst durch ein Villenviertel, hier hat jemand im Garten einer Villa einen alten Speicher in ein Wohnhaus umgebaut. Das würde ich gern als Airbnb mieten


in der Strasse war auch ein Fischlokal, wir haben mal auf die Karte geschaut: es war ein Sternelokal mit Preisen im hohen dreistelligen Bereich

danach geht es dann über einen Fußweg runter in die Altstadt


dort geht es weiter bergab über enge Gassen und Treppen


unten angekommen war sehr viel Publikum unterwegs. Gestern waren wir einfach zu früh

die Kirche haben wir uns angesehen


es gab einige schöne Geschäfte, in einem habe ich mir ein Sweatshirt gekauft. einen Magneten für meine Sammlung habe ich vergeblich gesucht

unten am Hafen hat es mir nicht besonders gefallen, es hat fischig gestunken

zum Abendessen sind wir die Hauptstrasse wieder zur Hälfte zurück gelaufen, dort hatten wir ein schönes Lokal gesehen

ein paar schöne alte Häuser stehen hier, aber wer hier wohnt muss gut zu Fuß sein. Sein Auto muss man irgendwo auf einem Parkplatz lassen.



Übernachtung: wie gestern
die heutige Route: