14. bis 16. Juni Hannover- Travemünde- Malmö- Hult – Bredäng 
Für die Anreise nach Schweden hatte ich die bewährte Nachtfähre der Finnlines gebucht. Die deutsche Mannschaft ist erfolgreich in die Fußball-WM gestartet, jetzt können wir gutgelaunt nach Travemünde düsen.

Pünktlich zur Öffnung des Check-In um Mitternacht sind wir dort, dürfen dann aber noch rund zwei Stunden das Beladen anderer Schiffe beobachten.
Endlich sind wir an der Reihe, voll wird es heute nicht auf dem Fahrzeugdeck. Wir bekommen eine Zwei-Bett Innenkabine, diesmal ohne Zug aus der Lüftung. Schlummertrunk in der Bar: wie gehabt "zwei für fünf" (Bier / Euro)

Frühstücksbuffet gibt es ab 10:30 Uhr im Bordrestaurant, so kriegt jeder noch eine ordentliche Mütze voll Schlaf.

Von der Unterquerung der Öresundbrücke und Ausblicken nach Malmö bekommen wir wenig mit. Die Stadt präsentiert sich eh grau in grau heute.
Weiter geht es dann Richtung Nordosten mit den typisch schwedischen Ansichten:
Wald

Seen

Lupinen am Straßenrand
Auffällig außerdem noch eine Menge Hinweisschilder zu Golfplätzen.
Ein kurzer Einkaufsstopp beim Lidl Eksjö. Erstes Etappenziel in Schweden ist der uns schon bekannte
Campingplatz Movänta am Försjön. Das Mädel an der Rezeption findet unsere Reservierung nicht. Sie hat die Personenzahl für die Platznummer gehalten. Ist ihr erster Tag heute. Wir bekommen ein nettes Plätzchen.


Kaffeepause mir Marmorkuchen

Das Wetter ist schön genug für einen kleinen Spaziergang am See.



Zum Abend hin wird es kühl, Essen daher im WoMo.
Die Etappe
In der Nacht hat Regen eingesetzt. Schauer und dunkle Wolken sowie die bekannten Ansichten begleiten uns auf den Weg Richtung Stockholm.

Kleine Abwechslung: Felsen

Unterwegs haben wir noch getankt - ungewöhnlich günstiger als in Deutschland. So übrigens während der ganzen Reise: immer unter 2 Euro/Liter für Diesel.
Wir quartieren uns in einem Vorort ein, genauer auf dem
Campingplatz Bredäng. Es ist frisch und bewölkt, aber trocken. So können wir noch einen Pfad im Naturpark Sätraskogen unter die Füße nehmen. Der beginnt direkt am Campingplatz auf dem Hügel Mälarhjöd. Wir spazieren hinunter zum Mälaren, dem drittgrößten See Schwedens.

Zu Wikingerzeiten war der noch eine Ostseebucht, durch Landhebungen wurde er allmählich von der getrennt. Heutzutage kommt man über Kanal und Schleusen zum Meer.
Es gibt dort so etwas wie Strand. Das Wetter lädt aber nicht zum Baden, kaum zum Hollywood-Schaukeln.


Boot zum Drottningholms Schloss

Durch Wald geht es zurück und wir erspähen erstes Wildlife.



Den Rest des Tages verbringen wir im geheiztem WoMo
