Bummel durch Gamla StanFrisch gestärkt spazieren wir zurück zur Altstadt. Vom Park aus kommen wir zur St. Jakobskirche,

leider wegen Bauarbeiten nicht zu besichtigen. Auch die Fassade des Opernhauses ist verhängt.

Das Reichstagsgebäude,
Sitz des schwedischen Parlaments, wurde ab 1888 auf einer eigenen kleinen Insel erbaut.
Über eine Brücke und am Slottskaien entlang landen wir auf einen Platz, an dem wir heute Morgen schon vorbeigekommen sind. Die Löwenstatur dort ist nun nicht mehr ganz so umlagert. Weitere Skulpturen von unserem Bummel:

St.Georg mit dem Drachen, Sjöguden (der Meeresgott) und Järnpoiken (Junge, der den Mond schaut). Den hätte ich beinahe übersehen so klein ist er. Auf den Prästgatan-Runenstein bin ich nur durch andere Fotografen aufmerksam geworden. Er ist in einer Hauswand an der Ecke Prästgatan und Kåkbrinken eingemauert. Der Stein stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist damit älter als die Stadt Stockholm selbst. Seit dem 17. Jahrhundert dient eine aufrecht im Boden eingelassene Kanone als Schutz der Ecke.
Vom Platz aus erkunden wir die Altstadtgassen. Die sind zum Teil recht eng, dafür sehr belebt. Fotos ohne Menschen sind daher schwierig.

typische Häuser
Das Herz der Altstadt ist der Stortorget, im Mittelalter der Marktplatz. Ihn säumen Patrizierhäuser aus dem 17. bis 18. Jahrhundert. Viele beherbergen heutzutage im Erdgeschoss ein Restaurant, Café oder einen Andenkenladen.

Im ehemaligen Börsenhaus hier findet ihr das Nobelpreismuseum (nicht besucht, nicht fotografiert)

Altstadtgassen
Rechts
Mårten Trotzigs gränd, Stockholms engste Gasse. Wie ihr seht, geht es in der Altstadt durchaus auf und ab.
Schließlich landen wir am südlichen Ende des Skeppsbrokaien. Dort gibt es etliche Lokale, leider sind wir ein Ticken zu spät für das Feierabendangebot. Der Durst will trotzdem gelöscht werden, zwei 0,4 Bier kosteten umgerechnet 14,60 Euro.

Das Bild unten rechts zeigt die Slussen Terrassen. Auch dort viel Außengastronomie.
Ich möchte gern noch zum Monteliusvägen auf der Insel Södermalm. Von dort soll man tolle Aussichten auf die Stadt haben. Ob ich Kersten wohl überreden kann zur Oberstadt hochzulaufen? Wir finden eine Alternative: den
Katarinahissen. Versäumt abzulichten,
daher schaut hierSo überwinden wir die Höhe bequem per Fahrstuhl. Wie ich erst jetzt gelesen habe, gab es den Lift schon 1883; natürlich in etwas anderer Form,
siehe.
Schon von der Brücke aus haben wir hier oben tolle Aussichten.



Blick zu den Häusern von Södermalm

Kornhamnstorg
Besagten Weg finden wir allerdings nicht so richtig, ist wohl doch noch eine Ecke weg.
Wir steigen hinunter zu den Slussenterrassen und da in die Bahn zurück nach Bredäng.
Sorry für das Tempo, Ilona. Möchte gern vor dem nächsten Urlaub fertig werden
