Noch 25. Juni Storsteinen – Tromsøs HausbergDa nur heute noch schönes Wetter vorausgesagt ist, wollen wir gleich den Storsteinen besuchen. Mit dem Roller fahren wir zum Ausgangspunkt. Einfacher gesagt, als getan. Zur Zeit wird an der Tromsøbrua gebaut. Deshalb wurden kleinere Straßen zur Einbahn oder Anlieger; fast alle müssen über die E8, bedeutet Stau. Zudem kaum Beschilderung zu unserem Ziel.
Der Berg erreicht eine Höhe von 421 Metern. Sportliche steigen die 1203 Stufen hinauf, die 2016 bis 2019 von nepalesischen Sherpas angelegt wurden. Die Sherpas bauen seit rund zwei Jahrzehnten Natursteintreppen für Trails in Norwegen. Sie verfügen nämlich über eine einzigartige Handwerkskunst und langjährige Erfahrung im Steinbau in extrem steilem und unwegsamem Gelände .
Leute wie wir fahren mit der
Fjellheisen Seilbahn.

Hat uns hin und zurück knapp 89 Euro gekostet.

Über die Bergstation - momentan eine Baustelle – gelangen wir zu den Aussichtsplattformen. Die bieten weite und spektakuläre Blicke über Tromsø, die Fjordarme und die umliegenden Inseln und Berge.

Blick nach Norden
und auf Tromsdalen; rechts unten der Campingplatz.

Insel Tromsøya südliche Spitze,
gelegen zwischen Tromsøysund und Sandnessund. Im Osten der Insel findet ihr das Zentrum der Stadt Tromsø


Hafen und Brücke über den Sund

gezoomt

Quasi in unserem Rücken liegt der Berg
Tromsdalstinden, 1238 m überm Meer. Für die Samen ist er von je her heilig gewesen, seit 2004 auch offiziell.

Wanderwege wird es hier wohl ebenfalls geben. Uns wäre das heute zuviel gewesen. Wenigstens die Sherpa-Treppe wollte ich eigentlich mal gesehen haben. Wegen der großen Baustelle hier oben habe ich aber den Zugang nicht so recht gefunden. Daher hier mal ein
Bild aus dem Web Von hier oben soll man sehr gut die Mitternachtssonne beobachten können (im Winter Polarlichter). Solange wollen wir nicht verweilen, auch wenn wir uns im
Fjellstua Café og Restaurant verpflegen könnten.
Also gondeln wir wieder bergab.

Blick von oben aus der Gondel
und unterwegs

Panorama

Eine gute Entscheidung, denn zurück auf dem Campingplatzes bewölkt sich zusehends. Nix mit Mitternachtssonne.
Kersten hatte schon festgestellt, dass hier im hohen Norden der Sat-Empfang nicht funktioniert. Der Satellit steht dort für die kleinen WoMo-Schüsseln zu flach am Himmel. Zum Glück haben wir große Datenvolumen fürs Streaming. Während ich nur lesend in der Arktis unterwegs bin, schaut der Gatte Fußball WM. Das Spiel Deutschland gegen Equador geht enttäuschend 1:2 verloren.