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Von Lüderitz zu !Nami=Nüs: Namibia trennt sich von deutschen Ortsnamen
Michael:
--- Zitat ---Die deutsche Kolonialherrschaft war bis vor kurzem in die Landkarte Namibias eingebrannt: mit Orten wie Lüderitz und Schuckmannsburg. Doch nun müssen sich deren Bewohner an Namen mit Klicklauten gewöhnen - nicht alle sind damit einverstanden.
--- Ende Zitat ---
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Horst:
Ist uns 2010 schon aufgefallen das z.B. in Swakopmund ehemals deutsche Straßennamen in afrikanische umbenannt wurden.
Wenn man allerdings gleich den Ortsnamen (noch dazu eines Ortes er sehr stark vom Tourismus lebt wie Lüderitz in so einen doch sehr schwergängigen Namen umbenennt halte ich das eher für kontraproduktiv.
Aber so ist Afrika.
Mit Logik und gesundem Menschenverstand darf man nicht immer rechnen.
Wobei .... bei uns auch nicht.
Andrea:
Mit dem Argument, ein Stück Geschichte ginge verloren, wenn man den Orten afrikanische Namen gibt, würde Chemnitz heute noch Karl-Marx-Stadt heißen. Oder gerade nicht???
Ich kann aber durchaus verstehen, wenn ehemals von den Deutschen verfolgte Völker die deutschen Namen loswerden möchten. Aber was ist das für ein Aufwand? Nicht nur in Bezug auf den Tourismus gesehen schwierig, es ist ja auch mit Kosten verbunden. Ich denke da nicht nur an Straßenschilder und Landkarten, sondern auch an Briefköpfe, Visitenkarten, ...
In Nordschottland ist es üblich, sowohl den keltischen als auch den englischen Namen auf den Schildern zu haben. Finde ich einen guten Kompromiss. Macht nur die Schilder größer ;D
Birgit:
--- Zitat von: Andrea am 14. August 2013, 19:00:10 ---Mit dem Argument, ein Stück Geschichte ginge verloren, wenn man den Orten afrikanische Namen gibt, würde Chemnitz heute noch Karl-Marx-Stadt heißen. Oder gerade nicht???
--- Ende Zitat ---
Nee, würde es nicht, dann hätte Chemnitz niemals Karl-Marx-Stadt geheißen :baetsch: *duckundwech*
Das Stück Geschichte von Karl-Marx-Stadt ist aber schon mit dem "Nischel" erhalten geblieben :D
S@bine:
Ich finde es gerade jetzt nicht besonders toll, denn das Ganze wird Einiges kosten und Namibia leidet unter der schlimmsten Dürre seit vielen, vielen Jahren und Menschen hungern.
Viele Grüße
Sabine
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