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Tolle Bücher - was habt ihr gerade gelesen?
Andrea:
Die Abwechslung bestand in Dschungelkind von Sabine Kuegler
Die Autorin beschreibt darin ihre Kindheit und Jugend im Dschungel in West Papua und das Zusammenleben mit dem Urvolk Fayu. Das Buch beschreibt in kurzen Abschnitten verschiedene Gegebenheiten im Dschungel und im Leben danach. Es ist durchaus interessant, aber nur teilweise fesselnd, da es keine durchgehende Geschichte ist. Man kann es sich vorstellen, als wenn man am Lagerfeuer sitzt und jemand die eine oder andere Geschichte erzählt, die ihm widerfahren ist. Die Geschichten sind nur dadurch zusammengehalten, dass sie größtenteils chronologisch sind und eben aus dem Leben einer Person sind.
Das Buch ist offensichtlich verfilmt worden (es enthält Bilder aus dem Film), aber wer es lieber lesen möchte, der kann meines haben: Marktplatz
serendipity:
"Dschungekind" fand ich sehr interessant, aber auch ihr zweites Buch "Ruf des Dschungels" finde ich absolut lesenswert, falls es noch mal jemand nach West Papua ziehen sollte ;)
Ich lese gerade das dritte Buch von Jean Luc Bannalec, die bretonischen Krimis. Sie fesseln mich, allerdings nicht wegen der spannenden Kriminalfälle - die finde ich immer sehr konstruiert und man hat das Gefühl Bannalec geht irgendwann die Puste aus und er will die Bücher nur noch zu Ende bringen, sondern wegen dem "Drumherum", der Beschreibung von Landschaften, der Bretonen mit ihren Geschichten usw. Das mag ich sehr an seinen Büchern!
Andrea:
Oh ja! Das verstehe ich gut! Ich habe ja schon 2 Krimis von Simon Becket gelesen. Sie sind vorhersehbar, aber sie spielen in Schottland... :herz: Jetzt habe ich ja 2 andere schottische Krimiautoren entdeckt und zwar Stuart MacBride und Ian Rankin. Von MacBride habe ich eines gelesen und zwei weitere auf englisch im Regal stehen. Jetzt will ich nach Aberdeen! ;) Das von Rankin habe ich noch nicht begonnen. In bin in Dänemark weniger zum Lesen gekommen als gedacht und lese gerade...
... dazu mehr demnächst in diesem Thema ;D
serendipity:
Ich lese gerade von Marc Elsberg, Black Out - Morgen ist es zu spät ... es ist so spannend und macht mich auch sehr nachdenklich.
Innerhalb kürzester Zeit bricht in ganz Europa das Stromnetz zusammen. Der totale Blackout. Ein italienischer Informatiker vermutet einen Hackerangriff und versucht die Behörden zu informieren - vergebens. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in seinem Computer dubiose Emails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dinkeln und der Kampf ums Überleben beginnt ...
Ein Horrorszenario, wie es uns vielleicht auch treffen kann, das sollten wir uns alle bewusst machen. Es muss nicht unbedingt von einer Terroristengruppe herbeigeführt werden, auch starke Sonnenstürme können Stromausfälle verursachen. Für wieviele Tage haben wir ausreichend Trinkwasser, Nahrungsmittel und Brennmaterial im Haus? Und vorallem, wie geht es weiter, wenn alles aufgebraucht ist?
Das Buch stellt eine Thematik in den Mittelpunkt, vor der zumindest ich mich im Alltag nur zu gerne verschließe, die tägliche Dusche, die Fahrt mit dem PKW, die warme Stube und der Braten im Backofen werden mit einem Schlag zu nicht mehr leistbaren Luxusgütern. Ganz zu schweigen davon, was mit dem Geld auf der Bank oder in der Lebensmittelindustrie passiert. Was passiert mit den Milchkühen, den Zuchtschweinen oder den Legehennen?
Wasserpumpen funktionieren nicht, das betrifft auch die Wasserversorgung der Toiletten, Apotheken sind schnell ausverkauft und die wenigen Orte mit Notstromversorgung maßlos überlaufen. Was denkt ihr, geht in Krankenhäusern oder Altenheimen vor sich?
Andrea:
Das klingt sehr gruselig... Dabei fällt mir ein, dass ich hier noch "Der Schwarm" von Frank Schätzing ungelesen im Regal stehen habe. Irgendwie verdrängt man immer, wie gut es einem geht und weigert sich unbewusst darüber nachzudenken "was wäre, wenn?" Und dann vielleicht den nächsten Schritt zu machen und bewusster und recourcenschonender zu leben.
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