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Ilona:
Kappadokkien reizt mich schon lange, wird mich aber erst sehen, wenn der Diktator abgedankt hat.
Rainer:
Na klar, das ist ein Foto von Horsts Türkeireise.
@Ilona: ich denke da sehr ähnlich wie Du, aber es kann dann auch durchaus passieren, dass wir die Türkei gar nicht mehr sehen. Wer weiß es schon?! Der Herr Diktator ist ja (ähnlich wie ein amerikanischer Geschäftsmann in vergleichbarer Position) nicht ganz unbeliebt zu Hause.
Silke:
Ich war da ja gerade im Mai und sehe das daher anders. Dann dürfte man viele Länder nicht mehr bereisen, wenn man sich nach der Politik richtet. Selbst die USA wären dann derzeit fragwürdig. Trump halte ich für gefährlicher als Erdogan, was die internationale Politik angeht. In unserem geliebten Thailand gibt es seit Jahren eine Militärdiktatur…
Rainer:
Das kann zum Glück jeder halten wie er will. In Thailand war ich noch nie und werde ich wahrscheinlich auch nie hinkommen und zwischen den USA und der Türkei sehe ich durchaus gewaltige Unterschiede, jedenfalls ausreichend, dass ich die Türkei unter Erdogan nicht mehr besuchen werde.
Ist ja auch gar kein Problem, ich kann sowieso nur eine Hand voll Länder besuchen und die Türkei ist jetzt eben nicht mehr dabei.
Horst:
Oh interessantes Nebenthema ;)
Also ich würde jederzeit wieder auch unter Erdogan in die Türkei reisen.
Klar, Erdogan ist zumindest so ein kleiner Light-Diktator.
Aber Erdogan steht genausowenig oder viel für die Türkei und deren Menschen wie Trump für die Amerikaner (wahrscheinlich sogar weniger wenn man die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Türken abseits der Badehochburgen mal erlebt hat).
Erdogan hat zudem zumindest in der Vergangenheit mal was für sein Volk getan (sensationeller Wirtschaftsaufschwung, Ausbau der Infrastruktur und Abschaffung der Landesweiten Korruption - ok da liegt inzwischen das Monopol bei ihm und seiner Familie ;) ).
Trump hat in der Richtung nichts vorzuweisen nur heiße Luft, andauernde Handelsstreits, Shut-Down-Rekord, das protegieren seiner Geschäftspartner (Killer-Staat-Saudi-Arabien, Banken) und ehemaligen Schurkenstaaten die plötzlich beste Freunde werden (Nordkorea), der Ausstieg aus dem Klimaabkommen (um nur einige zu nennen) und das Spiel mit dem Feuer bezüglich dem Iran.
Wenn er so könnte wie er wollte wäre er IMO schlimmer als Ergdogan da er gezielt Medien diskreditiert (U.a. CNN) und bei den mexikanischen Flüchtilingen tagelang Mütter von ihren kleinen Kindern zu trennen hätte nicht mal Erdogan gemacht.
Dazu kommt eine amerikanische Historie mit katastrophalen unnötigen (außer für die eigenen Interessen) überflüssigen Kriegen die die Welt nicht gebraucht hat (u.a. den mit bewussten Lügen begonnenen Irak-Krieg aus dem der IS hervorgegangen ist).
Also wer guten Gewissens in die USA reisen kann, kann das wohl auch in die Türkei.
Zumal man sich als Reisender in der Türkei deutlich sicherer fühlt als in den USA.
Das einzige was heutzutage noch ein Plus für die USA sind, sind sicher die flächendeckenden Einrichtungen für Behinderte.
Das muss man attestieren - die sind weltweit top.
Aber ob man in ein Land reist oder nicht das muss und soll ja jeder selbst für sich entscheiden.
Das sind ja oft Entscheidungen die für andere nicht nachvollziehbar sind.
Das gibt es auch bei mir mit China und Frankreich.
Hatte nur mal Lust ein paar Gedanken zu dem Thema zum besten zu geben.
Also nothing for ungood. ;)
Im übrigen vor 15 Jahren habe ich mich dagegen entschieden nach Libyen zu reisen wegen Gaddafi.
Aus meiner heutigen Einschätzung war das eine Dummheit, die ich heute rückgängig machen würde wenn ich könnte. Man weiß halt nie was nachkommt ...
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