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Offroad - Abenteuer pur oder nur was für Spinner?

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Hatchcanyon:

--- Zitat von: Horst am 23. Januar 2014, 20:47:49 ---
Meine Posting bezog sich auf festfahren im Sand (was ja z.B. im US-Südwesten imo bzw. aus meiner persönlichen Erfahrung heraus das wahrscheinlichste ist) und da ist es hilfreich einen Anschieber dabei zu haben.

--- Ende Zitat ---

Da hat offenbar jeder andere Erfahrungen, was wahrscheinlich mit unterschiedlichen Routenplanungen zusammenhängt. Im Sand hängengeblieben? An einmal kann ich mich erinnern und da wäre Schieben aussichtslos gewesen, weil ein Grossteil des Unterbodens aufsass. Da ist dann einfach die Reibung zu gross. (Unser typisches Hängenbleiben im Südwesten ist Festfahren im Schlamm.)

Die einfachste Lösung: Räder mit einem Hydraulikheber (die Dinger kosten nicht allzuviel) anheben und etwas unterbauen. Meistens genügen schon zwei angehobene Räder. Funktioniert auch im Schlamm. Beim ersten Bild kannten wir das noch nicht, brauchten deswegen Hilfe, beim zweiten Fall habe ich das angewandt und die Kiste selbst wieder frei bekommen.

Gruss

Rolf

Michael:
Rolf, wie wäre das mit Blechen, bei Festfahren im Sand im S/W? Ich kenne das von Berichten aus den Wüsten Afrikas, bspw. aus den Vorträgen von Michael Martin. Nun könnte man meinen, Sand wäre gleich Sand. Oder ist die Situation nicht vergleichbar?

Grüße aus der Pfalz,
Michael

Hatchcanyon:

--- Zitat von: Michael am 24. Januar 2014, 13:00:13 ---Rolf, wie wäre das mit Blechen, bei Festfahren im Sand im S/W? Ich kenne das von Berichten aus den Wüsten Afrikas, bspw. aus den Vorträgen von Michael Martin. Nun könnte man meinen, Sand wäre gleich Sand. Oder ist die Situation nicht vergleichbar?

Grüße aus der Pfalz,
Michael

--- Ende Zitat ---

Hallo Michael!
Die Verhältnisse in den grossen Wüsten sind sicher andere, schon, was die Ausdehnung der Sandgebiete betrifft.

Sandbleche sind nett wenn man sie hat und unhandlich zugleich. Man braucht in aller Regel 4 Stück und die müssen meistens aufs Dach wegen ihrer Länge. Also keine Lösung für die Touristen. Ehrlich gesagt sind mir auch noch nie Locals mit Sandblechen untergekommen. Dazu gibt es einfach zu wenig tiefsandige Strecken.

Es gibt eine viel einfachere Lösung: Luftdruck in den Reifen drastisch verringern. Von den üblichen 30-35 psi runter auf 15, evtl. sogar auf 10-12 psi. Damit wird die Auflagefläche grösser und parallel steigt der Grip. Der Nachteil: Die Bodenfreiheit nimmt ab.

Ist man aus dem Sand wieder raus muss unbedingt der normale Luftdruck wiederhergestellt werden. Also brauchts einen Kompressor. (Einen Kompressor(!) und kein Kompressörchen, wie es Wal Mart und Konsorten verticken - die schaffen eigentlich nur Fahrradreifen und kaum einen Pkw-Reifen.)

Hier würde ich allerdings ohne Sandbleche nicht runter wollen. Runter ginge ja, aber rauf? Luftdruck absenken wird da kaum genügen.


(Die ganze Story)

Solche Stellen sind Ausnahmen.

Gruss

Rolf

Horst:

--- Zitat von: Michael am 24. Januar 2014, 13:00:13 ---Rolf, wie wäre das mit Blechen, bei Festfahren im Sand im S/W? Ich kenne das von Berichten aus den Wüsten Afrikas, bspw. aus den Vorträgen von Michael Martin. Nun könnte man meinen, Sand wäre gleich Sand. Oder ist die Situation nicht vergleichbar?

--- Ende Zitat ---
Ist imo schon vergleichbar.
Bezüglich festfahren im Sand ist mir das bisher am häufigsten bei tiefsandigen Anstiegen passiert. Wenn dann einmal die Schaukelbewegung nicht ausreicht hängt man fest.
Michael Martin finde ich übrigens super.  :D

Hatchcanyon:

--- Zitat von: Horst am 24. Januar 2014, 16:17:57 ---Bezüglich festfahren im Sand ist mir das bisher am häufigsten bei tiefsandigen Anstiegen passiert.

--- Ende Zitat ---

Horst,

hättest Du vielleicht  mal ein Beispiel für so eine Stelle im Südwesten parat?

Gruss

Rolf

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