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Streit und Frust und schlechte Stimmung
Thomas:
--- Zitat von: Rainer am 17. April 2014, 16:08:14 ---
Thomas sprach aber von den "Rinderbatterien", die da so stinken.
--- Ende Zitat ---
jo hab das wohl komisch formuliert. Bei den Rindviechern in Kalifornien hat es wie die Pest gestunken. Wer da nur einen Hauch empfindlich ist, dem kann da schnell mal was hochkommen. In unseren Schweine Ställen hat es bei weitem nicht so gestunken. Wir haben die Ställe täglich mit Wasser ausgespritzt und mit Sägespänen getreut.
Übrigens nur so nebenbei, Putenställe in Utah nehmen sich nix mit den Rinderfarmen. Die erkennt man auch schon meilenweit am Gestank.
Andrea:
50m von unserer Terrasse entfernt wird regelmäßig Gülle ausgebracht (Schweinemast). Der Geruch ist nicht das Schlimme, aber das Brennen in den Augen... ;D
Als Stadtkind habe ich eine Weile gebraucht, bis ich mit diesem Aroma klar kam. Heute bemerke ich das nur und finde es doof, aber die Stulle schmeckt trotzdem.
Be Veggie!
DocHoliday:
Diese riesigen "Open Air Ställe" sind keinesfalls nur kurzzeitige Zeischenlager vor dem schlachten. Das sind Mastbetriebe, so genannte Feedlots. Wie die fuktionieren kann man hier nachlesen.Und von kleinen Herden kann da auch keine Rede sein.
Zitat Wikipedia: "Zu der intensiven Tierhaltung zählen die sogenannten Feedlots. Feedlots sind Einrichtungen, die dazu ausgelegt sind Schlachtvieh, in diesem Falle Rinderherden, zu mästen. Die meisten Feedlots sind mit mehr als 16000 Mastplätzen ausgelegt. In jeweils 1 mal ½ Meilen großen Freiluftgehegen, die auf insgesamt 225 000 Tiere ausgelegt sind, werden pro Jahr circa 500 000 Bullen in 3 bis 4 Monaten schlachtreif gemästet. Diese Tiere brauchen auf Weiden normalerweise 3 Jahre um dieses Gewicht auf natürliche Weise zu erreichen. Zuerst werden die Kälber auf Feldern und Weiden auf ungefähr 300 Kg gemästet, bis sie in die "Feedlots" gebracht werden."
Die Tiere verbringen dort ca. ein halbes Jahr und werden auf das doppelte ihres Ausgangsgewichts gemästet. Pro Tier steht eine Fläche von etwa 11 m² zur Verfügung.
Von den Dingern gibt es übrigens ein paar in Kansas - die Feedlots in dieser Liste haben eine Kapazität von deutlich über 1 Mio Tiere. Und mit einiger Wahrscheinlichkeit verbringt auch ein großer Teil von Rolfs glücklichen Kühen dort einen großen Teil seines Lebens.
So ganz unbedeutend ist Kansas als Rindfleischproduzent nicht. "Kansas trägt als größter Weizenproduzent (Brotkorb der Nation) und zweitgrößter Rindfleischproduzent in den USA wesentlich zur grundlegenden Ernährung des Landes bei." (Quelle Wichitanetwork.com)
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