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Germanwings abgestürzt

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Rainer:

--- Zitat von: Horst am 27. März 2015, 15:05:42 ---Wenn ich mich richtig erinnere habe ich gehört, daß man im Nachgang von MH370 daran arbeitet das zu ändern.

Kurz gesucht:
http://www.wsj.de/nachrichten/SB11393057870935543402104580171743795499022

--- Ende Zitat ---

Wobei sich das (wenn ich es richtig verstehe) erst einmal nur auf die Ortbarkeit / Radar bezieht. Das ist keine Funkverbindung, die das Übermitteln von Nachrichten erlaubt. Keine Ahnung, was da irgendwann möglich sein wird, aber so oder so aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne.

Wenn sich der vorliegende Verdacht des gewollten Suizids bestätigt, bin ich ja ehrlicherweise auch der Meinung, dass es dafür keine Lösung gibt. Deswegen habe ich von Anfang an auch betont, dass es mir "nur" um den Fall geht, dass sich die Cockpit-Türe "ungewollt" nicht öffnen läßt. Unbefriedigenderweise schweigt sich die Berichterstattung bisher auch vollständig darüber aus, ob überhaupt der notwendige (erweiterte) Code zum Öffnen des Cockpits richtig eingegeben wurde. Das ist ja die nächste Schwachstelle des aktuellen Verfahrens, dass der Geheimnisträger schlicht den Code vergessen haben kann und sei es nur der sicher vorhandenen Aufregung geschuldet.

Rainer:
Nun ist es so gut wie amtlich, dieser Unfall war keiner, sondern es war eiskalter Mord an 150 Passagieren. Ob der CoPilot in erster Linie sich umbringen wollte und den Tod von weiteren 150 unschuldigen Menschen billigend in Kauf nahm, oder ob er 150 Menschen umbringen wollte und seinen eigenen Tod billigend in Kauf nahm, erscheint dabei zweitrangig.

Fakt ist (und die Beweislage ist mehr als nur erdrückend), dass der Tod der Passagiere geplant und gewollt war. Jemand, der sich einfach nur das Leben nehmen will, hätte das deutlich weniger spektakulär haben können. Die Tat stellt den Täter in ein mehr als zweifelhaftes Licht. Schrecklich und unglaublich zugleich.

Andrea:
Ich habe (zum Glück) keine Erfahrung mit Depressionen. Aber ich habe mal gehört, dass es bei depressiven Menschen durchaus mal zu einer Art Kurzschlusshandlung kommen kann, wo alles andere keine Rolle mehr spielt. Und vielleicht ist genau das beim Copiloten passiert: Er hatte die Gelegenheit und hat sie genutzt. Wäre er an dem Tag nicht eingesetzt gewesen, hätte er sich vielleicht in seinen Segelflieger gesetzt und dasselbe getan, sich vor einen Zug geschmissen oder von irgendetwas eine Überdosis genommen. Aber das wird man vermutlich nicht mehr nachvollziehen können. Man kann nur hoffen, dass das nicht eine Art "coole Aktion"   :o gewesen ist, sich auf spektakuläre Art umzubringen.

Rainer:

--- Zitat von: Andrea am 03. April 2015, 17:26:41 ---Man kann nur hoffen, dass das nicht eine Art "coole Aktion"   :o gewesen ist, sich auf spektakuläre Art umzubringen.

--- Ende Zitat ---

Genau danach sieht es nach den letzten Erkenntnissen aber aus. Leider.

serendipity:

--- Zitat von: Rainer am 03. April 2015, 17:06:34 ---Nun ist es so gut wie amtlich, dieser Unfall war keiner, sondern es war eiskalter Mord an 150 Passagieren. Ob der CoPilot in erster Linie sich umbringen wollte und den Tod von weiteren 150 unschuldigen Menschen billigend in Kauf nahm, oder ob er 150 Menschen umbringen wollte und seinen eigenen Tod billigend in Kauf nahm, erscheint dabei zweitrangig.

Fakt ist (und die Beweislage ist mehr als nur erdrückend), dass der Tod der Passagiere geplant und gewollt war. Jemand, der sich einfach nur das Leben nehmen will, hätte das deutlich weniger spektakulär haben können. Die Tat stellt den Täter in ein mehr als zweifelhaftes Licht. Schrecklich und unglaublich zugleich.

--- Ende Zitat ---

Von "Mord" zu sprechen, ist schon einmal von der rechtlichen Betrachtung vollkommen falsch.

Zudem kann man nach den "bisherigen Erkenntnissen" - die für mich alle zu schnell erfolgten - zumindest davon ausgehen, dass der Co-Pilot psychische Probleme hatte oder sogar definitiv ernsthaft erkrankt war. Für mich gibt es also bisher nur einen wirklichen Fakt: Der Tod von 150 Leuten ist absolut tragisch und grausam und meine Gedanken sind bei den Angehörigen, vor allem bei den Eltern, die ihre Kinder verloren haben - ich möchte mir einen solchen Schicksalsschlag überhaupt nicht vorstellen!

Alles andere, u.a. die Folgen des Unglücks (Änderungen bei der Zugangsweise zum Cockpit oder Aufweichung der ärztlichen Schweigepflicht) überlasse ich den Fachleuten - ich selbst bin mir bewusst, dass ich nicht gegen alle noch so unwahrscheinlichen Gegebenheiten geschützt werden kann - ob ich nun in ein Flugzeug steige oder einfach nur vor die Tür trete.

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