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Allgemeines => Reiseberichte => Thema gestartet von: Ilona am 09. Februar 2026, 15:18:09
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O(h) Man(n), Oman 2025
Marhaban :adieu:
Erzählungen aus 1001 Nacht entführen uns in vergangene Zeiten. So auch dieser Reisebericht aus einem faszinierenden Land im Orient.
Es war einmal, wenn auch nur im Jahr 2024 :zwinker:, als wir im Dezember mit der Mein Schiff 4 von Dubai aus in eine siebentägige Kreuzfahrt starteten. Einen Reisebericht davon gibt es nicht.
Jedenfalls legte das Schiff an zwei aufeinanderfolgenden Tagen in zwei Häfen im Oman an. Das liegt daran, dass der Oman durch das Hoheitsgebiet der Vereinigten Arabischen Emirate geteilt ist.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/dtTc3J5j/Map-Oman-Pfeile.jpg)
Zuerst machte das Schiff auf der Halbinsel Musandam in Khasab fest. Das liegt an der nur 34 km breiten (Schiffs-)Straße von Hormuz, dem Nadelöhr zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman. Die Gegend wird wegen seiner Fjorde auch als Norwegen des Orients bezeichnet.
Dieses Bild wurde während der Jeep-Safari gemacht.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/KYtn83MB/comp-20241225-082238.jpg)
Am nächsten Tag starteten wir frühmorgens eine Tagestour in der Gruppe ab der Hauptstadt Maskat.
Spätestens beim Schwimmen durch den Wadi Shab, einem Flusslauf inmitten bunter Steine, war ich vom Oman geflasht.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Hs71nT6M/Collage-Wadi-Shab.jpg)
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/m2FWkTmY/comp-Wadi-Shab.jpg)
Sobald die Flüge Anfang 2025 buchbar waren, machte ich Nägel mit Köpfen. Die Direktflüge waren für Dezember schnell gebucht. Einzig der Mietwagen bereitete mir Kopfschmerzen, denn Mietwägen mit AWD/4WD sind im Oman teuer. Die Kilometer sind begrenzt und hohe Kautionen müssen vorgestreckt werden. Bei den gängigen Autovermietern erhält man zudem bei Reservierung eines Kompakt-SUVs keine Zusicherung, ein Fahrzeug mit Allrad zu bekommen. Deshalb fragte ich bei kleineren Autovermietern an und erhielt zum Dank meist keine Antwort. Nur Riyas, der Inhaber von Jet Car Rentals (https://www.msmrentacar.com/), antwortete prompt. Sein Vollkasko-Angebot war nicht nur günstiger als das der Mitbewerber, sondern inklusive einer unbegrenzten Kilometerzahl und Zweitfahrer. Die Bewertungen waren alle hervorragend und die Stornierung bis kurz vor Anmietung kostenfrei :thumb:.
Jetzt blieb mir nur noch, die Route auszuklügeln und die Unterkünfte zu buchen. Das war bis Ende Februar 2025 vollbracht. Wir hatten 10 Tage für die Reise und blieben somit im visafreien Zeitraum.
Der Oman ist als Selbstfahrer gut zu bereisen, aber dennoch würde es ein kleines Abenteuer werden. Sicherheitshalber belegte ich im Herbst einen VHS-Kurs, damit ich mit Arabisch für die Reise gewappnet war. Das hätte es aber nicht gebraucht, da die Servicekräfte überwiegend aus Bangladesch, Indien oder den Philippinen stammen und Englisch sprechen. Dennoch finde ich es immer gut, ein paar Brocken der Landessprache zu beherrschen.
Darf ich euch nun ins Weihrauchland oder auch der Schweiz des Nahen Ostens entführen? Wir sind startklar :toothy9: und würden uns wieder sehr über eure Begleitung freuen.
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Erste :adieu:
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In der Kirche ist mir als Kind vom Weihrauch-“Duft“ mal schlecht geworden. Also wenn ich den Geruch nicht so oft unter die Nase bekomme, begleite ich euch gerne. ^-^
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Bin auf jeden Fall auch mit dabei, mich hat 1999 der Orient gepackt und fasziniert - Oman steht da ganz vorne mit dabei auf meiner Wunschliste, bin gespannt auf eure Selbstfahrertour.
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:herz: lich willkommen, liebe Mitfahrerinnen.
Erste :adieu:
Super schnell, die Susan :beifall:.
In der Kirche ist mir als Kind vom Weihrauch-“Duft“ mal schlecht geworden. Also wenn ich den Geruch nicht so oft unter die Nase bekomme, begleite ich euch gerne. ^-^
Das kann ich verstehen, Silvia. Ich mag so weihrauchgeschwängerte Luft auch nicht.
Aber ich kann dich beruhigen, denn es roch gar nicht nach Weihrauch. Der wird meistens exportiert ;) .
Bin auf jeden Fall auch mit dabei, mich hat 1999 der Orient gepackt und fasziniert - Oman steht da ganz vorne mit dabei auf meiner Wunschliste, bin gespannt auf eure Selbstfahrertour.
Das freut mich, Silvia.
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Hallo Ilona,
das ist ja faszinierend, wir haben neulich von Bekannten gehört die an einer Gruppenreise durch den Oman teilgenommen haben und auch ganz fasziniert von der Wüstenlandschaft waren. Ich bin ja noch auf der Suche nach einem passenden Ersatz für USA Reisen, veilleicht ist das ja auch was für mich, ich bin gespannt!!!!
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Hallo Ilona,
das ist ja faszinierend, wir haben neulich von Bekannten gehört die an einer Gruppenreise durch den Oman teilgenommen haben und auch ganz fasziniert von der Wüstenlandschaft waren. Ich bin ja noch auf der Suche nach einem passenden Ersatz für USA Reisen, veilleicht ist das ja auch was für mich, ich bin gespannt!!!!
Auch dir ein :herz: liches Willkommen, Paula.
Der Oman ist tatsächlich eine Alternative und hervorragend zum Erkunden auf eigene Faust geeignet. Eine Gruppenreise würde ich dort nie machen. Uns reichte 2024 die Jeep-Safari und die Fahrt mit dem Kleinbus. Bis da immer wieder alle Leute beisammen sind ::) . Zudem sieht man nur das, was auf dem Touri-Programm steht.
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18./19.12.25 – Die Reise nach Maskat
Wir hatten uns für einen Direktflug mit der Oman Air ab Frankfurt entschieden. Die Airline fliegt nur einmal am Tag und das als Nachtflug mit einem Dreamliner (Boeing 787).
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Obwohl Oman Air die letzten Tage vor dem Abflug immer wieder versuchte, die restlichen Business Class Plätze mittels Versteigerung an die Passagiere zu bringen, war mein Gebot einfach zu niedrig. Die Eco hatte jedoch genügend Beinfreiheit. Für Kissen, Decken und Kopfhörer war zudem gesorgt.
Wir starteten recht pünktlich und sobald die Flughöhe erreicht war, begann der Service. Die zwei Chicken Stückchen unter dem trockenen Reis, konnten sogar mit einem Wein hinuntergespült werden. Softdrinks, Säfte und Wasser gab es natürlich auch.
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Schlafen konnten wir auf dem sechseinhalbstündigen Flug überhaupt nicht. Eine Stunde vor der Landung wurden noch Schokomuffins und ein Getränk verteilt.
Die Maschine landete pünktlich um 5:50 Uhr in der Frühe. Die Immigration dauerte leider ziemlich lange. Während wir in der Schlange standen und es kaum vorwärts ging, aktivierte ich die eSIM. Die Verbindung funktionierte erst einmal nicht und ins Airport-Wlan konnte ich mich auch nicht einloggen. Nach einem Neustart des Phones und kurz bevor wir an den Schalter durften, hatte ich plötzlich Empfang und schon die erste WhatsApp vom Autovermieter. Der überpünktliche Mitarbeiter wartete schon einige Zeit auf uns. Am Schalter wurden die Abdrücke aller 20 Finger gescannt, Fotos gemacht und nach dem Grund des Aufenthalts gefragt. Im Pass entdeckte der Beamte, dass wir vom letzten Jahr schon zwei Oman-Stempel hatten. Das freute ihn und wir durften endlich einreisen.
Wir holten schnell die Koffer vom Band, damit der Mitarbeiter von Jet Car Rentals nicht noch länger warten musste. Eigentlich wollten wir den Mietpreis bar bezahlen, doch die ATMs waren so früh am Morgen alle leer. Ich ging zu einem Geldwechselschalter, doch die Gebühren waren so hoch, dass mir der freundliche Angestellte riet, woanders zu tauschen. Im Flughafen sind die Gebühren unverschämt hoch. Ich wechselte nur 100 € und davon wurden 12 € Gebühren abgezogen. So blieb uns nichts anderes übrig, den Mietpreis über 966 € per Kreditkarte mit einem Aufschlag von 5 % zu bezahlen. Davon waren 217 € für die Kaution, die 30 Tagen nach Ende des Mietzeitraums zurückerstattet wurden.
Wir erhielten einen silbernen KIA Sportage mit 87862 km auf dem Tacho und kaum Sprit im Tank. Als ich abends das Bild machte, hatte es kurz zuvor geregnet. Das war aber das einzige Mal in den 10 Tagen.
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Da ich eine Marotte habe und allen vierrädrigen Reisebegleitern einen Namen verpasse, hieß dieser einfach Sultan. Dies vielleicht auch in Wertschätzung des verstorbenen Langzeitsultans Qaboos (rechts im Bild).
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Er war ein Visionär, Staatsmann und Friedensstifter, der sein Land 49 Jahre lang mit Respekt und Toleranz gegenüber allen Menschen regierte. Sultan Qaboos wohnte einige Monate im Jahr in seinem Haus in Garmisch-Partenkirchen. Es war ihm u. a. wichtig, dass Frauen bevorzugt studieren dürfen. Wer mehr über den früheren Regenten erfahren möchte, der sollte unbedingt diesen Artikel (https://www.deutschlandfunkkultur.de/machtwechsel-in-oman-das-schwierige-erbe-des-sultans-100.html) lesen. An Sultan Qaboos sollten sich viele Oberhäupter ein Beispiel nehmen, denn das würde unnütze Kriege verhindern. Sein Nachfolger Haitham bin Tarik (links im Bild), der auch der Cousin ist, regiert das Land genauso weltoffen und fortschrittlich.
Da uns das Straßengewirr um den Flughafen trotz Navi zu ein paar Extrarunden zwang, checkten wir erst kurz nach 8 Uhr im Swiss-Belinn Hotel ein. Ich hatte das Hotel für den Vortag reserviert, bat aber um einen Late Check-in mit Late Check-out. Die Unterkunft war sozusagen als Stundenhotel gebucht ;) ;D. Das preiswerte Hotel ist in der Nähe vom Flughafen und gut bewertet. Bei einem Zimmerpreis von 71 € inkl. Frühstück gab es nichts zu beanstanden.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/gcwY5xxB/comp-IMG-2075.jpg)
Wir stellten unser Gepäck ins Zimmer und gingen erst einmal frühstücken. Das Frühstück war nichts Besonderes, aber es war ausreichend und machte satt. Danach duschten wir und legten uns ein paar Stunden aufs Ohr. Während Heiko etwas schlafen konnte, war ich hellwach. Um 14 Uhr checkten wir aus. Jetzt wurde es Zeit, dass Sultan Sprit bekam. An der nächsten Shell-Tankstelle wurde der KIA vollgetankt. Bei umgerechnet 50 Cent/Liter kostete die Tankfüllung gerade mal 21 € :happy:.
Auf dem Weg zur nächsten Unterkunft steuerten wir das City Centre in Seeb an. Das ist eine große Mall mit einem riesigen HyperMax. Das meiste wird importiert und dementsprechend umfangreich ist das Sortiment an internationalen Waren. Wir kauften fürs Erste nur jede Menge Wasser ein. Danach steuerten wir den nächsten Geldwechselschalter an. Hier wurden im Gegensatz zum Flughafen kaum Gebühren fällig. Mit genügend Wasserflaschen auf dem Rücksitz und omanischen Rial im Portemonnaie, fuhren wir zum nächsten Hotel weiter.
Das Radisson Collection Grand Hormuz befindet sich auch in der Nähe vom Flughafen und ist ziemlich neu. Da sich nach unserer Lanzarote-Reise etliche Radisson Punkte angesammelt hatten, betrug der Zimmerpreis für zwei Nächte nur noch 131 €. Beim Check-in bekamen wir zudem ein Upgrade mit Lounge-Zugang. Darüber freuten wir uns sehr.
Zur Begrüßung bekommt man oft Kahwa, auch Omani-Kaffee genannt, gereicht. Auch im Hotel stand eine Kanne. Der Beduinenkaffee ist ein dünner Kaffee aus Arabica-Bohnen, der mit Kardamom und Nelken gewürzt ist. Man trinkt bzw. bekommt nur die Menge einer Espressotasse davon. Traditionell isst man dazu eine Dattel.
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Das Zimmer war sehr geräumig, aber eiskalt heruntergekühlt :frier:. Im Oman wollten wir eigentlich nicht frieren.
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Die Temperatur ließ sich nicht regeln. Letztendlich schalteten wir die Klimaanlage aus. Leider konnte man das Fenster nicht öffnen, so dass sich nach kurzer Zeit ein muffiger, modriger Geruch im Zimmer breit machte. So hervorragend die Luxusherberge sonst auch ist, solange die ihre Klimaanlage nicht in den Griff bekommen, können wir dieses Hotel nicht weiterempfehlen.
Ab 18 Uhr war die Lounge geöffnet. Es durften nur berechtigte Personen mit freigeschalteter Karte hinein. Wir hatten keine Ahnung, was uns dort erwartet und waren mehr als überrascht. Es stand ein kleines, aber feines Büffet zur Verfügung. Alkoholische Getränke gab es zudem und das ohne Zuzahlung.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/1Xp6rJ67/Collage-Radiss-Lounge.jpg)
Wir waren dank der fürsorglichen Servicekraft aus dem Iran pappsatt. Die junge Frau ist einfach ein Goldstück.
Die Lounge hat einen Balkon und weil es draußen so schön warm war, blieben wir eine ganze Weile, bis wir uns ins gekühlte Zimmer zurückzogen. Letztendlich steckte uns der Nachtflug in den Knochen und die Müdigkeit siegte.
Übernachtung: Radisson Collection Muscat, Hormuz Grand
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Das Buffet schaut ja lecker aus 8) Doch Klimaanlage, die sich nicht regeln lässt, ist auch für uns ein fetter Minuspunkt. Konntet ihr im zweiten Hotel nicht so früh einchecken oder was war der Grund für den Wechsel?
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Das Buffet schaut ja lecker aus 8) Doch Klimaanlage, die sich nicht regeln lässt, ist auch für uns ein fetter Minuspunkt. Konntet ihr im zweiten Hotel nicht so früh einchecken oder was war der Grund für den Wechsel?
Die Klimatechnik war wirklich eine Katastrophe und das in einem recht neuen Hotel.
In der Vorweihnachtszeit sind die Zimmerpreise auch in Maskat sehr hoch und deshalb war es eine Preisfrage. Ein Zimmer für über 200 €/Nacht zu reservieren, das man erst ab dem nächsten Morgen nutzt, wäre hinausgeworfenes Geld. Das Radisson bietet zwar einen Early Check-in an, doch erst ab 9:00 Uhr früh und ohne Frühstück. Das wäre dennoch teurer gekommen, als ein Zimmer in dem einfachen, aber sehr beliebten 3*-Swiss-Belinn zu nehmen. Da konnten wir sofort aufs Zimmer und hätten nicht noch eine Stunde in der Lobby warten müssen. Unter Anrechnung der Punkte, waren die zwei Übernachtungen im Radisson günstig, sonst hätte ich das 5*-Hotel nicht gebucht.
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Hallo Ilona, ich reise auch noch mit :adieu:.
Ich bin gespannt, was ihr so alles dort erlebt habt, die Bilder eurer Jeeptour erinnern auf jeden Fall an den amerikanischen Südwesten. Allerdings haben mich Arabische Länder noch nie gereizt, aber einfach bei einem Bericht nur mal mitzureisen, ohne dass die Reisezielliste noch länger wird, ist ja auch mal schön. ;)
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Den Oman habe ich auch auf meiner Liste - also bin ich gerne dabei. :)
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Hallo Ilona, ich reise auch noch mit :adieu:.
Hallo Christina,
das freut mich und willkommen zurück :winkewinke:.
Ich bin froh, dass es euch in Portugal nicht fortgespült und die LH eine Ersatzmaschine organisiert hat. Bei einem Streik hat man leider keinen Anspruch (https://aviclaim.de/blog/habe-ich-bei-streiks-einen-anspruch-auf-entschaedigung/?partner=gads-de_all-regions_flightissue&gad_source=1&gad_campaignid=17926822319&gclid=Cj0KCQiA18DMBhDeARIsABtYwT0gS9n4YfakDmnvgQaOxvQQ9mGSlr4YLpb0OJaQiFEQB_Knvau5n3caAqM0EALw_wcB[/url) auf Entschädigung.
Ich bin gespannt, was ihr so alles dort erlebt habt, die Bilder eurer Jeeptour erinnern auf jeden Fall an den amerikanischen Südwesten. Allerdings haben mich Arabische Länder noch nie gereizt, aber einfach bei einem Bericht nur mal mitzureisen, ohne dass die Reisezielliste noch länger wird, ist ja auch mal schön. ;)
Es gibt auch für uns viele Länder, die nie auf der Liste landen. Das wären z. B. Australien, Neuseeland, die Südsee, Indonesien, Patagonien ... einfach weil uns die Flüge zu weit sind.
Solange ein respektvoller Umgang gewahrt ist, bin ich anderen Kulturen gegenüber immer aufgeschlossen.
Man darf nicht alle Arabischen Länder über einen Kamm scheren. Der Oman ist nicht nur ein sehr sicheres, sondern auch ein absolut gastfreundliches Land!
Den Oman habe ich auch auf meiner Liste - also bin ich gerne dabei. :)
Hallo Horst,
schön, dass du auch mitkommst. Es erstaunt mich keinesfalls, dass der Oman auf deiner Liste steht :thumb:.
@ all: Ich muss euch leider bis Aschermittwoch vertrösten. Gestern wollte ich einen weiteren Tag posten, doch leider machte mir die Technik einen Strich durch die Rechnung.
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Eine Klimaanlage die man nicht verstellen kann ist für mich der worst case >:(
Das habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt, ich glaube bei unserer 2.USA Reise in einem kleinen Motel. War das eine Ausnahme oder ist das normal im Oman?
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Hallo Paula
verstellen konnte man die Aircon schon, sie hat nur nicht reagiert. Die Klimatechnik hatte halt ein Problem, obwohl das Hotel noch recht neu ist.
Und nein, keine Angst ;D , das ist nicht üblich. Der Oman ist sehr fortschrittlich.
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Bei einem Streik hat man leider keinen Anspruch (https://aviclaim.de/blog/habe-ich-bei-streiks-einen-anspruch-auf-entschaedigung/?partner=gads-de_all-regions_flightissue&gad_source=1&gad_campaignid=17926822319&gclid=Cj0KCQiA18DMBhDeARIsABtYwT0gS9n4YfakDmnvgQaOxvQQ9mGSlr4YLpb0OJaQiFEQB_Knvau5n3caAqM0EALw_wcB[/url) auf Entschädigung.
Ich habe nur kurz gegoogelt, weil es ja eh nicht relevant wurde, aber es ist bei einem Streik des Personals der Fluggesellschaft nicht so eindeutig wie bei einem Streik des Bodenpersonals oder sonstigen fluggesellschaftfremden Personals. Bei letzterem gibt es keine Entschädigung, bei ersterem kommt es auf den Einzelfall an, schreibt Flightright und die Verbraucherzentrale. Aber ich hätte mich auch ohne Entschädigung über eine Verlängerung des Urlaubs gefreut :).
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20.12.25 – Maskat
Nach einem hervorragenden Frühstück mit allerlei Köstlichkeiten, vom Lachs bis zu warmen indisch/arabischen Gerichten, machten wir einen Abstecher zur Rezeption.
Bis auf die Aircon war in dem Hotel alles perfekt. Sie schickten gleich den Techniker vorbei, der sich eine Weile im Schrank verkroch.
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Letztendlich brachte das aber nichts und wir machten uns mit Sultan auf den Weg in die Stadt. Blitzersäulen wurden anscheinend frachterweise gekauft, denn alle 2 km steht so ein Teil. Also nix mit Gas geben :floet:.
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Unser erstes Ziel war die Sultan Qaboos Grand Moschee. Kostenlose Parkplätze gibt es genügend sowie ein paar Worte auf Deutsch zum islamischen Glauben.
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Ich war für den Besuch gewappnet, zumindest dachte ich das :verlegen:. Weite Hosen, eine Langarmbluse überm T-Shirt und die Kopfbedeckung, die ich im Vorjahr schon in der Moschee in Abu Dhabi trug, verhüllten mich nicht ausreichend. Die Outfitwächter schickten mich tatsächlich in den angrenzenden Shop, weil mein Hals zu sehen war. Ich musste einen breiten Schal kaufen.
Preisschilder gibt es keine und so wurden beim Bezahlen 7 OMR = ca. 15,50 € fällig. Dafür wurde ich von der Dame an der Kasse fachfrauisch verhüllt.
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Kaum war ich in der Moschee rutschte mir das Kopftuch runter, aber der Hals blieb verdeckt.
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Die Grand Moschee wurde zwischen 1995 und 2001 auf einem 40000 m² großen Gelände errichtet. Sie bietet 20000 Gläubigen Platz. Über dem Gebäude erhebt sich eine Kuppel und ein 90 m hohes Minarett. Vier weitere Minarette vervollständigen das Bauwerk und alle fünf Minarette zusammen symbolisieren die fünf Säulen des Islam. Das ist der große Gebetssaal mit einem 4343 m² großen handgeknüpften Teppich aus dem Iran. Meistfotografiert ist jedoch der prächtige acht Tonnen schwere Kronleuchter (14 m hoch und 8 m breit), den das süddeutsche Unternehmen Faustig entworfen und gefertigt hat.
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Mit den Tausenden von Swarovski-Kristallen konnte meine Kopfbedeckung durchaus mithalten :zwinker: .
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Hier noch die Außenanlage.
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Der Eingang ist gleichzeitig der Ausgang und da bekam ich mit, wie eine junge Deutsche trotz Hoodie-Kapuze zurückgeschickt wurde. Ich nahm sie zur Seite und bot ihr den Schal für die Hälfte des Preises an. Ihr Mann hatte aber nur einen 5-Rial-Schein und den gab er mir. Das war eine Win-Win-Situation, denn sie konnte den Schal nach der Besichtigung an die nächste Frau bringen.
Nach der Besichtigung fuhren wir zum Royal Opera House aus weißem Marmor weiter.
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Auch hier gibt es jede Menge kostenlose Parkplätze im angrenzenden Parkhaus. Der Eintritt ins Opernhaus kostete pro Person 3,15 OMR = 7 € und Besichtigungen sind nur mit einer Führung möglich.
Das Königliche Opernhaus wurde 2011 eröffnet und ist nach wie vor das einzige auf der Arabischen Halbinsel.
Das Foyer.
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Der Innenraum aus dunklem Teakholz und rotem Samt.
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Die Lounge mit den drei Leuchten ist immer für die Sultansfamilie reserviert.
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Die gewaltige Orgel wurde von der Orgelbaufirma Klais (https://klais.de/m.php?sid=186) aus Bonn gebaut.
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Spätestens hier war uns klar, dass im Oman geklotzt und nicht gekleckert wird.
Nach der Besichtigung hatten wir etwas Hunger. Das Opernhaus befindet sich im noblen Stadtteil Qurum Heights. Hier hatte ich bei Google Maps ein gut bewertetes türkisches Restaurant entdeckt. Baba Salem stellte sich eher als großer Imbiss mit schönem Freisitz heraus. Wie in den meisten einfachen Restaurants üblich, stand auf jedem Tisch eine Box mit Kosmetiktüchern. Die allseits beliebten Kosmetiktücher werden als Servietten genutzt und bei der Oman Airlines sogar als Handtücher in den Flugzeug-WCs.
Was wir bestellten, wussten wir nicht, aber das Essen hat uns vom Bild her gut gefallen. Man brachte uns zwei Shawarmas. Das sind gewürzte Fladenbrote mit gegrillten Hähnchenbruststückchen. Sehr lecker und viel zu viel. Eine Portion davon hätte uns gereicht.
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Als nächstes fuhren wir zum königlichen Qasr al-ʿAlam Palast weiter. Der Palast wurde Anfang 1970 im Auftrag von Sultan Qaboos errichtet. Heute dient der Al-Alam-Palast ausschließlich repräsentativen Zwecken, wie beispielsweise dem Empfang von Staatsgästen oder der jährlichen Tea Party zum Nationalfeiertag.
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Besichtigen kann man den Palast zwar nicht, aber für Besucher stehen genügend kostenlose Parkplätze in der Nähe zur Verfügung.
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Das Essen musste noch verdaut werden, deshalb machten wir auf dem Rückweg einen langen Strandspaziergang am Qurum Beach.
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Die Mall of Oman lag anschließend auf dem Rückweg zum Hotel. Die Tiefgarage ist riesig und überall stehen diese Wägen herum.
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So geht Autowäsche im Oman :thumb:.
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Die Mall ist sehr groß und wir suchten eine Weile nach der Schneehalle. Anders als in Dubai kann man hier aber nicht Skifahren.
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Das war genug Sightseeing für den Tag.
Zurück im Hotel erwartete uns wieder die Kältekammer. Der Flur hingegen war angenehm temperiert. Da wir anscheinend keine Zimmernachbarn hatten und auch die Presidential Suite gegenüber unbewohnt war, ließen wir einfach die Tür offen.
Um 18 Uhr gingen wir wieder in die Lounge und genossen den lauen Abend auf dem Balkon. Die Lounge war an dem Abend gut besucht, aber die meisten Gäste blieben lieber im klimatisierten Bereich.
Übernachtung: Radisson Collection Muscat, Hormuz Grand
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Die Bauwerke (Moschee, Oper, Palast) finde ich sehr interessant, erstaunlich, dass da so vieles aus Deutschland stammt. Aber die Sache mit der Halsbedeckung ist für mich dann wieder einer der Gründe dort nicht hinzufahren. Warum sollte es nicht reichen den Kopf zu bedecken? Aber du hast das dann ja sehr gut gelöst, Kopftuch farblich passend zum Rest der Bekleidung und auch noch mit Glitzer :)
Faszinierend die spiegelnden Böden, ist das nicht extrem rutschig?
Wäscht man mit den Wägelchen im Parkhaus selbst sein Auto oder beauftragt man damit jemand?
Insgesamt scheint es nirgends allzu viele Leute / Touristen gehabt zu haben oder täuscht das auf den Fotos?
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Die Bauwerke gefallen mir auch sehr, hätte die nur viel älter geschätzt. Der Reichtum des Oman kam wohl erst in jüngerer Zeit. Mit dem Schal hätte ich keine Probleme, so von weitem sieht er doch ganz adrett aus. Allerdings habe ich keine solch weiten Hosen, kommt frau mit einem Rock herein?
Verrückt das Snow Oman ::) Hat zwar keine Skipiste, doch offenbar können die Leute wenigstens Rodeln und Eislaufen. ;)
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Die Bauwerke (Moschee, Oper, Palast) finde ich sehr interessant, erstaunlich, dass da so vieles aus Deutschland stammt.
Ein Bauer bei uns vom Ort hat vor zig Jahren sogar mal einen Weihnachtsbaum - zwar nicht in den Oman - aber nach Dubai geliefert.
Die Gebäude gefallen mir auch sehr gut, aber ein Reiseziel ist es dennoch nicht für mich. Es zieht mich einfach nicht in diese Richtung...
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Die Bauwerke (Moschee, Oper, Palast) finde ich sehr interessant, erstaunlich, dass da so vieles aus Deutschland stammt. Aber die Sache mit der Halsbedeckung ist für mich dann wieder einer der Gründe dort nicht hinzufahren. Warum sollte es nicht reichen den Kopf zu bedecken? Aber du hast das dann ja sehr gut gelöst, Kopftuch farblich passend zum Rest der Bekleidung und auch noch mit Glitzer :)
Made in Germany bedeutet Qualitätsarbeit. Dazu kommt, dass Sultan Qaboos viele Jahre einen Wohnsitz in Garmisch-Partenkirchen hatte. Oder kennst du ein Opernhaus mit einer Orgel? In einer Kirche ja, aber in der Oper oder im Theater sieht man eher Orchestergräben.
In Abu Dhabi war man mit dem freien Hals großzügig. Dafür entsprach der Zugang dem eines Flughafens samt Security. In Abu Dhabi darf man auch die Schuhe anlassen. Man geht ohnehin auf einem extra Bodenbelag.
Die Schals (da größer als ein Kopftuch) gab es in allen Farben. Also wenn ich schon eine Auswahl habe, dann muss es farblich passen :zwinker: . Meine Mütze mit den Steinchen drauf, ist allerdings caramelfarben.
Für mich gehört so eine große Moschee zum Besichtigungsprogramm und da ist es mir egal, wenn ich mich kurz verhüllen muss.
Faszinierend die spiegelnden Böden, ist das nicht extrem rutschig?
Die auf Hochglanz polierten Natursteine (Marmor und Granit) sind überhaupt nicht rutschig. Im ersten Moment dachte ich, dass die Böden nass sind, aber das ist bei der Trockenheit selten der Fall.
Wäscht man mit den Wägelchen im Parkhaus selbst sein Auto oder beauftragt man damit jemand?
Im Oman lässt man waschen. Das könnte sogar eine Serviceleistung in den Malls sein. Man winkt einfach dem Mitarbeiter und nach der Rückkehr ist das Auto vom Staub befreit.
Dazu muss man wissen, dass es im Oman seit 1973 eine durch Sultan Qabus Ibn Said verfügte Vorschrift gibt, die das Fahren schmutziger Autos verbietet. Verschmutzte Fahrzeuge im Straßenbild führen zu Geldstrafen. Aufgrund dessen sind trotz des Wassermangels Autowäschen notwendig.
Der Oman ist allgemein ein sehr reinliches und sauberes Land. Da kannst man vom Boden essen.
Insgesamt scheint es nirgends allzu viele Leute / Touristen gehabt zu haben oder täuscht das auf den Fotos?
Das täuscht, denn ich habe immer nach Menschenlücken vor dem Knipsen geschaut. Das Opernhaus war drinnen sehr voll. Wir mussten deshalb über eine Stunde warten, bis die Führung begann.
Hier ist noch eine Collage von der Moschee. Auf dem Bild links unten sieht man Besucher.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/0j5HD6s1/Collage-Grosse-Moschee.jpg)
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Ein Bauer bei uns vom Ort hat vor zig Jahren sogar mal einen Weihnachtsbaum - zwar nicht in den Oman - aber nach Dubai geliefert.
Das kann ich mir gut vorstellen. Geld spielt keine Rolle.
Die Gebäude gefallen mir auch sehr gut, aber ein Reiseziel ist es dennoch nicht für mich. Es zieht mich einfach nicht in diese Richtung...
Jeder hat so seine Richtung und das ist doch gut :thumb: .
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Die Bauwerke gefallen mir auch sehr, hätte die nur viel älter geschätzt. Der Reichtum des Oman kam wohl erst in jüngerer Zeit.
In den 60er Jahren begann die Ölwirtschaft, die das Land wohlhabend machte. Mittlerweile wird auch viel LNG exportiert. Im Gegensatz zu anderen Golfstaaten hat der Oman aber keine riesigen Ölvorkommen.
Mit dem Schal hätte ich keine Probleme, so von weitem sieht er doch ganz adrett aus. Allerdings habe ich keine solch weiten Hosen, kommt frau mit einem Rock herein?
Frau kommt selbstverständlich mit einem Rock hinein ;D. Wenn er nur übers Knie reicht, dann sollte frau eine blickdichte Leggins darunter ziehen. Schlaghosen sind seit letztem Jahr wieder in, so dass ich mir ein paar preiswerte für die Reisen zulegte. Sofern die Hosen nicht allzu knackig körperbetont sind, gehen auch ganz normale Hosen.
Verrückt das Snow Oman ::) Hat zwar keine Skipiste, doch offenbar können die Leute wenigstens Rodeln und Eislaufen. ;)
Hier mal ein Bild von der Dubai-Mall samt 4er Sessellift. Das ist noch verrückter.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/50cksxh9/comp-20241222-144220.jpg)
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Dazu muss man wissen, dass es im Oman seit 1973 eine durch Sultan Qabus Ibn Said verfügte Vorschrift gibt, die das Fahren schmutziger Autos verbietet. Verschmutzte Fahrzeuge im Straßenbild führen zu Geldstrafen. Aufgrund dessen sind trotz des Wassermangels Autowäschen notwendig.
Was es nicht alles gibt!
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21.12.25 – Von Maskat zum Grünen Berg
Wir schlemmten uns noch einmal durchs Büffet und waren danach froh, die Kühlkammer hinter uns zu lassen.
Unser erstes Ziel war die Amouage Parfümfabrik. Schließlich verfügt das Land mehr als reichlich über die Grundsubstanzen wie Weihrauch, Myrrhe und Rosenwasser.
Auf Wunsch von Sultan Qaboos und im Auftrag eines Unternehmers, kreierte Guy Roberts 1971 das einst kostbarste Parfüm der Welt: Amouage.
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Guy Roberts, der aus einer Familie von Parfümherstellern aus Frankreich stammt, wählte 120 der anspruchsvollsten natürlichen Öle und Essenzen aus. Weihrauch verleiht den Parfüms zudem eine längere Haltbarkeit, so dass der Geruch länger auf der Haut haftet.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/tgs6cBbg/Collage-Amouage-1.jpg)
Mittlerweile gibt es unzählige Parfüms der Marke. Nach wie vor wird jeder Flacon von Hand befüllt und auch die Sonne als Designelement auf die Flasche geklebt. Die fleißigen Damen wollte ich bei der Arbeit jedoch nicht fotografieren.
Edle Essenzen und Handarbeit haben ihren Preis. So kostet ein Flacon mit 100 ml Inhalt zwischen 300 – 400 €.
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Für unsere Nasen waren die Düfte alle viel zu schwer und deshalb machten wir uns schnell auf den Weg nach Jebel Akhdar, dem Grünen Berg.
Die Autobahn ist anfangs vierspurig. Alle Autobahnen und Überlandstraßen sind übrigens nachts beleuchtet.
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Die Schilder sind zweisprachig.
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Eine asphaltierte Straße führt zum Sayq-Plateau auf 2000 m Höhe. Um dorthin zu gelangen, sind Fahrzeuge mit Vierradantrieb vorgeschrieben. Am Checkpoint im Tal wird jedes Auto von der Polizei kontrolliert und mittels Tablet registriert. Dazu wird ein Foto vor dem Anstieg und bei Ankunft auf dem Plateau gemacht.
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Die serpentinenreiche Straße führt über 30 km Länge steil nach oben.
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Der aufheulende KIA tat uns richtig leid, doch auch stärker motorisierte Fahrzeuge stoßen auf dieser Strecke an ihre Grenzen.
Nach über einer halben Stunde Fahrt erreichten wir das Plateau und checkten gleich im Green View Hotel ein.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/TYpMsbSy/Collage-Green-View-Hotel.jpg)
Das Hotel ist ein Familienbetrieb und noch ziemlich neu. Unser geräumiges Zimmer verfügte sogar über ein Klimagerät mit Heizfunktion, um das wir in dieser Höhe sehr dankbar waren.
Unser wichtigstes Gadget im Gepäck war übrigens ein Wasserabzieher.
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Die meisten Duschen im Oman sind recht offen und nach dem Gebrauch das Badezimmer vollkommen nass. Deshalb hatte ich vor der Abreise so ein verlängerbares Teil besorgt.
Wir bedienten uns von den bereitgestellten Knabbereien und vernaschten eine Tüte Chips und Waffelkekse. Danach machten wir uns auf den kurzen Weg zum Wanderparkplatz.
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Wir entschieden uns für den Three-Villages-Walk, der mehr oder weniger entlang den Klippen verläuft,
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mit Blick auf die Terrassen.
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Die Region gehört zu den fruchtbarsten im Oman. Von Mitte März bis Ende April blühen hier Rosen, aus denen kostbares Rosenwasser hergestellt wird. Aber auch Obstbäume gedeihen hier prächtig. Von November bis Januar ist es allerdings nachts kalt und die Pflanzen befinden sich in der Vegetationsruhe.
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Ohne Bewässerung wächst dennoch nichts.
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Die Wanderung war recht kurzweilig, denn uns schloss sich ein deutsches Auswanderer-Ehepaar von den Bahamas an. Sie verbringen ihren Ruhestand mit langen Reisen und erzählten uns ihre interessante Lebensgeschichte.
Eigentlich wollten wir bis zu dem Ort absteigen,
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doch hohe Treppenstufen und meine fortgeschrittene Hüftarthrose verhinderten das.
Wir machten uns auf den Rückweg, denn wir wollten noch zu dem Hotel rechts oben auf der Klippe.
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In den engen Gassen des Ortes entdeckten wir einen kleinen Shop und kauften Rosenwasser ein.
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Zusammen mit dem Ehepaar gingen wir zum Anantara Hotel weiter. Es ist eines der höchstgelegenen Luxushotels der Welt. Man darf aber aufs Gelände, denn bevor das Hotel gebaut wurde, landeten Lady Di und Prinz Charles mit einem Hubschrauber an der Stelle. Seitdem befindet sich dort, wo die beiden Leute standen, der Lady Diana Viewpoint. Der Zugang war allerdings aufgrund eines privaten Dinners gesperrt.
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Ein Bad im Infinity Pool mit dieser Aussicht ist sicher etwas Feines.
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Wir verabschiedeten uns von unseren Wanderbegleitern. Spätestens auf dem Rückflug würden wir uns wieder begegnen.
Zurück im Hotel meldete sich so langsam der Hunger. Da wir Halbpension gebucht hatten, sollte das Essen im angrenzenden Grill-Restaurant serviert werden. Das war jedoch ein Imbiss mit Außenbestuhlung. Bei mittlerweile windigen 5°C war uns das zu kalt. Wir hätten zudem zwei Stunden warten müssen, denn der Grill war noch nicht angeheizt. So bemüht und gastfreundlich die drei Omanis vom Grill auch waren, wir entschieden uns auf eigene Kosten für ein türkisches Restaurant in der Nähe. Dort war es windgeschützt und der preiswerte Grillteller sehr lecker.
Übernachtung: Green View Hotel, Jabal Al Ahkdar, 129 € mit Halbpension über Booking.com
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Alle Autobahnen und Überlandstraßen sind übrigens nachts beleuchtet.
Wie in Belgien (dort aber nur die Autobahnen).
Unser wichtigstes Gadget im Gepäck war übrigens ein Wasserabzieher.
Vorbildlich vorbereitet ;D. Diese Abzieher stehen in Finnland in jedem Hotelbadezimmer, da dort die Duschen ja auch immer offen sind.
Die Parfümmarke Amouage kenne ich gar nicht, muss ich zugeben :verlegen:, ist allerdings auch deutlich über meiner Preisklasse.
Eure Wanderung gefällt mir. Solche terrassenförmig angelegten Felder hätte ich da gar nicht erwartet. Schade, dass der Viewpoint an dem Tag nicht zugänglich war.
Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.
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Wie in Belgien (dort aber nur die Autobahnen).
Der Unterschied liegt aber in der Länge der Autobahnen. Die Hauptstrecke in den Süden sind schon mal 1000 km Autobahn.
Vorbildlich vorbereitet ;D. Diese Abzieher stehen in Finnland in jedem Hotelbadezimmer, da dort die Duschen ja auch immer offen sind.
Bevor ich die Hotels buche, schaue ich mir immer die Bewertungen und Bilder an. Da war mir schnell klar, dass ein Abzieher ins Gepäck muss.
Die Parfümmarke Amouage kenne ich gar nicht, muss ich zugeben :verlegen:, ist allerdings auch deutlich über meiner Preisklasse.
Mir war Amouage zuvor auch kein Begriff, da ich ohnehin eine Duftstoffallergie habe und deshalb seltenst Duftwässerchen benutze.
Eure Wanderung gefällt mir. Solche terrassenförmig angelegten Felder hätte ich da gar nicht erwartet. Schade, dass der Viewpoint an dem Tag nicht zugänglich war.
Vom Viewpoint aus hätte man wahrscheinlich auch nicht viel mehr gesehen. Nur ein anderer Blickwinkel. Zum Sonnenaufgang muss der Aussichtspunkt aber grandios sein.
Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.
Der Ort ist ziemlich groß. Neben einigen Hotels gibt es viele Gästehäuser, ein kleiner Supermarkt und sogar eine Tankstelle. Die steilen Serpentinen schnaufen alle Fahrzeuge hoch und abwärts laufen die Bremsen heiß.
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Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.
Mich wundert eher, dass die Pflicht tatsächlich auch kontrolliert und registriert wird. Ist sicherlich sinnvoll, besonders für's bergab fahren.
Die Parfummarke sagte mir auch überhaupt nichts. Seit ich nicht mehr ins Büro muss, trage ich kaum noch Duftwässer.
Eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken auf die Terrassen. So im Winterbild kann ich mir kaum vorstellen, dass da was wächst. Doch mit der Rosenblüte muss das ja ein herrlicher Anblick sein.
Der Pool schaut sehr einladend aus auf dem Bild, doch die Temperaturen laden ja nicht grad zum Bade. Oder ist der etwa gut beheizt?
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so jetzt bin ich endlich auch wieder hinterher gereist, bei uns in der Arbeit ist derzeit soviel los, dass ich abends zu nix mehr Lust habe...
die Wanderung gefällt mir gut, aber im Dezember ist es wirklich sehr karg. Im Frühling müßte das toll sein oder? Oder ist es dann schon zu heiß?
Die Sache mit dem halsverdeckenenden Schal geht mir sehr gegen den Strich. Muss man als Frau immer eine Kopfbedeckung tragen im Oman oder gilt das nur an religiösen Orten? Wenn ich den ganzen Tag eine Kopfbedeckung tragen muss würde ich da nicht hinfahren.
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Mich wundert eher, dass die Pflicht tatsächlich auch kontrolliert und registriert wird. Ist sicherlich sinnvoll, besonders für's bergab fahren.
Ich habe gerade noch ergänzt, dass vor dem Anstieg und bei Ankunft auf dem Plateau ein Foto gemacht wird. Damit nicht ständig patrouilliert werden muss, sieht die Dienststelle, dass man oben angekommen ist.
Eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken auf die Terrassen. So im Winterbild kann ich mir kaum vorstellen, dass da was wächst. Doch mit der Rosenblüte muss das ja ein herrlicher Anblick sein.
Ja, das muss vor allem vom Duft her ein Traum sein.
Der Pool schaut sehr einladend aus auf dem Bild, doch die Temperaturen laden ja nicht grad zum Bade. Oder ist der etwa gut beheizt?
Im 5*-Hotel wird so ein Pool auf jeden Fall beheizt. Das Wasser ist warm, sagten unsere beiden Männer, nachdem sie ihre Temperaturfühler ausgestreckt hatten.
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die Wanderung gefällt mir gut, aber im Dezember ist es wirklich sehr karg. Im Frühling müßte das toll sein oder? Oder ist es dann schon zu heiß?
In der Höhe sind die Temperaturen im Frühjahr bestimmt noch erträglich. Die Sonne brannte aber selbst bei 14°C ganz schön.
Die Sache mit dem halsverdeckenenden Schal geht mir sehr gegen den Strich. Muss man als Frau immer eine Kopfbedeckung tragen im Oman oder gilt das nur an religiösen Orten? Wenn ich den ganzen Tag eine Kopfbedeckung tragen muss würde ich da nicht hinfahren.
Anscheinend überfliegst du die Texte, liebe Paula. Ich hatte nur beim Moscheebesuch von einer Kopfbedeckung gesprochen. Den Schal habe ich anschließend gleich an die nächste Frau gebracht. Aber wahrscheinlich liest du diese Antwort auch nicht :totlach:.
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Hallo Ilona,
sorry das habe ich wirklich falsch verstanden. Dass du den Schal nur in der Moschee getragen hast habe ich verstanden, aber du hattest ja schon eine Kopfbedeckung auf und hast den Schal noch zusätzlich tragen müssen. Die "normale" Kopfbedeckung ist also sonst auch nicht nötig, verstehe ich das richtig? Das ist für mich wirklich ein entscheidender Punkt. Ich würde nicht in ein Land reisen wo ich den ganzen Tag eine Kopfbedeckung tragen muss (egal welcher Art mit Hals verhüllt oder ohne), mich nervt das wirklich ungemein.
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Hallo Ilona,
sorry das habe ich wirklich falsch verstanden. Dass du den Schal nur in der Moschee getragen hast habe ich verstanden, aber du hattest ja schon eine Kopfbedeckung auf und hast den Schal noch zusätzlich tragen müssen. Die "normale" Kopfbedeckung ist also sonst auch nicht nötig, verstehe ich das richtig? Das ist für mich wirklich ein entscheidender Punkt. Ich würde nicht in ein Land reisen wo ich den ganzen Tag eine Kopfbedeckung tragen muss (egal welcher Art mit Hals verhüllt oder ohne), mich nervt das wirklich ungemein.
Alles gut, Paula :knuddel:. Wir waren doch nicht im Iran.
Bei einem Moschee-Besuch dürfen nur das Gesicht, die Hände und die Füße zu sehen sein. In Abu Dhabi war man da nicht ganz so streng. Deshalb hatte ich im Oman keinen Schal im Gepäck und musste vor Ort einen kaufen.
Wenn nicht-jüdische Männer eine Synagoge betreten, dann ist eine Kopfbedeckung (Kippa) Pflicht. Die Frauen hingegen brauchen keine, jedoch sollten auch die Schultern und Knie bedeckt sein. So hat jede religiöse Stätte ihre Regeln, die man bei einem Besuch befolgen muss.
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22.12.25 – Vom Jebel Akhdar zum Jebel Shams
Geschlafen haben wir auf über 2000 m Höhe sehr gut.
Zum Sonnenaufgang glühten die Berge
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Dw3q1Ybg/comp-DSC00297.jpg)
und die wilden Esel zog es zum Wasserreservoir unterhalb des Hotels.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/BQ9gCvrg/comp-DSC00298.jpg)
Uns zog es ein Stockwerk höher zum überschaubaren Frühstücksbüffet. Das war eher auf den englisch/orientalischen Gaumen abgestimmt. Doch das frisch gebackene Fladenbrot mit Honig und Ei schmeckte gut und machte satt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Qx7C0Fqg/Collage-Green-View-Fruhstuck.jpg) (https://postimages.org/)
Etwas Bedenken hatten wir vor der Rückfahrt, denn wo es steil rauf geht, geht es auch steil runter. Da dürfen die Bremsen nicht versagen.
Nach 15 Minuten Fahrt und bevor es die steilen Serpentinen abwärts geht, sieht man den Ort Sayq, wo wir übernachtet hatten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/bJPntGDj/comp-IMG-2124.jpg)
Dann hieß es, soweit mit der Motorbremse möglich, die Serpentinen herunterzufahren. Falls die Bremsen versagen, liegt die Rettung hoffentlich in solchen Notbremsrampen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/1tSFqgnP/comp-IMG-2125.jpg)
Mit heißgelaufenen Bremsen erreichten wir das Tal und fuhren nach Nizwa, der einstigen Hauptstadt, zum Fort weiter. Die Festung ist die älteste und berühmteste im Oman.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/WbsPHsrR/comp-DSC00300.jpg)
Der Eintritt kostete 5 OMR/Person = ca. 11 €.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/tR3jks14/Collage-Nizwa-Fort.jpg)
Einzig in diesem Fort gibt es einen mächtigen Rundturm (40 m Ø und 24 m hoch). Er ist ein Bollwerk omanischer Verteidigungsarchitektur.
Musikanten begrüßen die Besucher mit traditionellem Gesang und Tanz.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/K8NDxS0V/comp-20251222-101132.jpg)
https://www.youtube.com/watch?v=LFCkeOnv1Pc
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/qvLx4V19/comp-DSC00305.jpg)
Über eine enge verwinkelte Treppe besteigt man den Festungsturm. Nach sechs Türen erreicht man heutzutage unbeschadet die obere Plattform. Feinde stürzten früher in solche Falllöcher und wurden mit heißem Dattelsirup übergossen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/RZRL45gk/comp-DSC00307.jpg)
Von oben hat man einen guten Rundumblick über Nizwa.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/FK0m7pJW/Collage-Nizwa-Stadt.jpg)
Im Fort selbst befindet sich noch ein Museum und im Garten ein kleiner Zoo.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/gct9cQTY/Collage-Fort-Zoo.jpg)
Die Folkloregruppe zieht immer wieder durch den Innenhof. Hochachtung vor diesen Männern, die den ganzen Tag und in der Hitze die Besucher unterhalten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/1RVxtJh7/comp-DSC00322.jpg)
https://www.youtube.com/watch?v=T9mt9MhghnI
Außerhalb vom Fort ist der Nizwa Souq. Untypisch für einen orientalischen Markt ist, dass es hier Festpreise gibt und man nicht handeln kann.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/bY772kpT/comp-DSC00323.jpg)
Hier lief uns das Ehepaar von den Bahamas wieder über den Weg. Nach einem kurzen Plausch gingen wir zum Dattelmarkt weiter. Ich kaufte eine Packung leckere Datteln in dunkler Schokolade, die mit Mandeln gefüllt waren. So offene Ware, von der sich jeder (selbst mit einem Zahnstocher) bedient, meide ich grundsätzlich.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/9Xw3MJ58/comp-20251222-113829.jpg)
Unser nächster Abstecher führte uns nach Misfat Al Abriyeen, einem urigen Bergdorf, das man nach 9 km serpentinenreicher Straße erreicht. Da im Ort die Parkplätze rar sind, müssen Besucher 450 m entfernt auf dem Parkplatz parken.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/C1pZ5YF0/Collage-Al-abriyeen.jpg)
Die zwei- bis dreistöckigen Lehmhäuser wurden dicht aneinander und übereinander an den Berghang gebaut. Ich bezeichnete den Ort als Meteora des Orients.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/3rvT9pCk/Collage-Al-Misfaah-2.jpg)
In einer Gasse ist der Zutritt für Männer verboten.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/VsC84MBC/Collage-Al-Misfaah-3.jpg)
Meine Neugierde führte mich kurz diesem Wasserkanal entlang zu einem Frauengebetssaal.
Das Dorfschwimmbad war nicht befüllt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/7P2kX7MT/comp-DSC00334.jpg)
Am späten Nachmittag lichteten sich die Besuchergruppen und wir setzten unsere Fahrt in die Berge fort.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/HWyg354M/comp-DSC00339.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/HWhtWcf2/comp-DSC00340.jpg)
Diesmal ohne Fahrzeugkontrolle, doch auch sehr steil und die letzten 9 km auf einer Dirtroad
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/wTxdzPY4/Collage-Fahrt-Jebel-Shams.jpg)
erreichten wir nach 1,5 Stunden das Sama Heights Resort auf über 2000 m Höhe. Auf den ersten Blick war dies eine traumhafte Unterkunft am Fuß des Jebel Shams, dem mit 3000 m höchsten Berg im Sultanat.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/MH21C4P4/Collage-Sama-Heights.jpg)
Wir hatten ein Steinhäuschen gebucht und die Katze davor wollte mit einziehen. Während es im Tal mollige 30°C hatte, waren es in der Höhe trotz :strahl: nur 14°C. Die Sonne ging aber schnell unter und die Cabin hatte keine Heizung. Es gab nur eine Klimaanlage ohne Heizfunktion. Stattdessen stand ein Mini-Heizlüfter im Raum und dieser brachte null Leistung, denn er schaltete nach einer Minute ab. An der Rezeption holte ich einen zweiten Heizlüfter, der nach kurzer Zeit überlastet war. Im Bad gibt es keinen Heizstrahler, sondern zu allem Elend nur eine Ventilatoröffnung, durch die die Kälte hereinströmte. Ein Fenster hatte die Cabin nicht. Nur ein Fliegengitter mit einem Klappladen davor. Die Holztüre dichtete auch nicht ab. Kurzum enttäuschte die Unterkunft sehr. Etwas wärmer war es nur in der 100 m entfernten Lobby und dort versammelten sich alle Gäste zum kurzen Aufwärmen.
Um 19 Uhr gab es Essen im 150 m entfernten Restaurant, das auch nicht beheizt ist. Zwei Gasstrahler im großen Raum brachten nichts und mit jedem Gast, der durch die Tür trat, strömte eiskalte Luft herein.
Das Essen vom Büffet war schmackhaft. Es wurde von der indischstämmigen Belegschaft zubereitet.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/MZgjrhMB/Collage-Sama-Essen.jpg)
Die Getränke waren im Preis inklusive. Also Wasser und Softdrinks, da die wenigsten Restaurants eine Alkohollizenz haben.
Nun hieß es bei 0°C Außentemperatur in der 8°C kalten Eishöhle zu übernachten. Nach einer Katzenwäsche zogen wir schnell drei Lagen Klamotten über. Das klamme Bett war so kalt, dass man bei jeder Drehung einen Kälteschock bekam :frier:.
Mitten in der Nacht und mit Stirnlampe (die Raumbeleuchtung war zu schwach) buchte ich über Booking.com ein Zimmer im warmen Tal. Eine weitere Nacht würden wir hier nicht verbringen, denn der Fahrer klagte schon über Halsweh und durfte auf keinen Fall krank werden.
Übernachtung: Sama Heights Resort, Jebel Shams, 2 Nächte 1 Nacht für 308 € mit Halbpension über Booking.com
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Interessantes Fort, immer wieder faszinierend wie sie diese runde Bauweise zustande gebracht haben. Die Fallen hinter den Türen sind wohl international ;) Heißer Sirup wird wohl zumindest besser riechen als Pech.
Dass man im Nizwa Soup nicht handeln muss, käme mir sehr entgegen. Darin bin ich nämlich eine absolute Niete.
Das Bergdorf erinnert wirklich an Meteora ^-^ Zum schwimmen war es vermutlich auch den Dörflern zu kalt.
Zu schade, dass es im Resort so kalt war, denn eigentlich schaut es da ja wirklich nett aus. Doch die Schlaftemperaturen wären selbst mir zu eisig :frier: Ich hoffe, Heikos Erkältung liess sich im Zaum halten.
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Interessantes Fort, immer wieder faszinierend wie sie diese runde Bauweise zustande gebracht haben. Die Fallen hinter den Türen sind wohl international ;) Heißer Sirup wird wohl zumindest besser riechen als Pech.
Ich denke, der Geruch war das geringste Problem :cool2:.
Dass man im Nizwa Soup nicht handeln muss, käme mir sehr entgegen. Darin bin ich nämlich eine absolute Niete.
Und ich habe das Feilschen im Arabisch-Kurs geübt und konnte es nicht anwenden :totlach:. War mir so aber viel lieber.
Man wird auch nicht von den Verkäufern bedrängt. Das haben wir in Dubai anders erlebt.
Das Bergdorf erinnert wirklich an Meteora ^-^ Zum schwimmen war es vermutlich auch den Dörflern zu kalt.
Es gibt in dem Ort einige urige Hotels samt Cafés auf dem Dach. Da muss man fast so viele Treppen wie in Meteora steigen :toothy9:.
Das Dorf liegt nicht allzu hoch, aber dennoch ist es dort im Dezember zum Planschen zu kühl.
Zu schade, dass es im Resort so kalt war, denn eigentlich schaut es da ja wirklich nett aus. Doch die Schlaftemperaturen wären selbst mir zu eisig :frier: Ich hoffe, Heikos Erkältung liess sich im Zaum halten.
Es ist eine Frechheit von dem Betreiber, dass die Unterkünfte in dieser Höhe keine Heizung haben. Gleich eine Aircon mit Heizfunktion zu installieren, hätte doch nicht viel mehr gekostet.
Sama Resorts (https://samaresorts.com/) hat sich sozusagen die Logenplätze im ländlichen Oman gesichert und es anscheinend nicht nötig, sich um das Wohl der Gäste zu kümmern. Preis und Leistung stimmen einfach nicht. Man bezahlt nur für die Lage. Mir taten all die Gäste leid, die nur hochsommerliche Kleidung im Gepäck hatten. Als Bergwanderer wissen wir, dass das Wetter immer umschlagen kann und es in dieser Höhe überall frisch ist. Dass man aber auch nachts im Bett warme Kleidung benötigt, davon sind wir nicht ausgegangen :floet:. Sonst hätten wir den Schlafsack eingepackt.
Gut, dass es bei den kurzzeitigen Halsschmerzen blieb.
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Das Fort sieht interessant aus, wobei die Außenwände sicher immer wieder renoviert werden, die sehen so neu aus.
Dass man nicht feilschen muss, käme mir auch entgegen, war das nur bei diesem Basar so oder überall im Oman?
Solche Datteln hätten mir sicher auch geschmeckt, da hätte ich auch die ein oder andere Sorte gekauft.
Wie ärgerlich, dass die an sich wirklich wunderschön aussehenden Unterkünfte, die ja auch nicht gerade günstig waren, nicht beheizt werden konnte. Wie du schreibst gibt es ja heutzutage Klimaanlagen, die auch heizen, das müsste doch im reichen, fortschrittlichen Oman eine Selbstverständlichkeit sein, zumal es ja kein Ausnahme Wetter war, sondern zu der Jahreszeit in der Höhe sicher immer so kalt ist. Ich wäre auch am nächsten Tag abgereist (und hätte mich am nächsten Morgen mit einer Katzenwäsche begnügt, Duschen geht dann gar nicht). Das Kälteproblem ging aus den Bewertungen nicht hervor?
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Das Fort sieht interessant aus, wobei die Außenwände sicher immer wieder renoviert werden, die sehen so neu aus.
Bestimmt, denn im Sultanat wird alles instand gehalten.
Dass man nicht feilschen muss, käme mir auch entgegen, war das nur bei diesem Basar so oder überall im Oman?
Das kann ich dir leider nicht beantworten, denn wir waren nur in diesem Souq. Ich bin überzeugt, dass in anderen (vor allem den Einheimischen-)Märkten gehandelt wird.
Wie ärgerlich, dass die an sich wirklich wunderschön aussehenden Unterkünfte, die ja auch nicht gerade günstig waren, nicht beheizt werden konnte. Wie du schreibst gibt es ja heutzutage Klimaanlagen, die auch heizen, das müsste doch im reichen, fortschrittlichen Oman eine Selbstverständlichkeit sein, zumal es ja kein Ausnahme Wetter war, sondern zu der Jahreszeit in der Höhe sicher immer so kalt ist. Ich wäre auch am nächsten Tag abgereist (und hätte mich am nächsten Morgen mit einer Katzenwäsche begnügt, Duschen geht dann gar nicht). Das Kälteproblem ging aus den Bewertungen nicht hervor?
Jein, das mit der fehlenden Heizung ging nicht direkt hervor. Vielleicht waren viele Bewerter im Frühjahr/Herbst dort, wenn es nachts nicht ganz so kalt ist. Nach meiner Bewertung folgten jetzt aber einige auf Tripadvisor, die im Dez/Jan dort übernachteten.
Dass da keine Heizung ist, hat nichts mit dem Land zu tun! Das liegt nur am Eigentümer/Betreiber und der hat dort das einzige Resort. Ansonsten gibt es (bis jetzt) nur private Vermieter mit Jurten/Cabins. Man kann froh sein, dass es in dieser Ecke nur wenige Unterkünfte gibt. Derzeit wird die Dirtroad asphaltiert. Wahrscheinlich sieht es in ein paar Jahren fast wie auf dem Sayq-Plateau aus. Nur dass nicht so viel Platz ist.
Im Nachhinein betrachtet, bräuchte man in der Höhe gar nicht übernachten. Wir wussten das zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. Deshalb sind vor allem Reiseberichte als Informationsquelle wichtig :zwinker:.
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Das Fort und die Lehmbauten insgesamt schauen sehr interessant aus, das erinnert mich entfernt an die Lehmgebäude der Indigenen im Südwesten der USA. Und dass man auf einem Markt nicht feilschen muss wäre für mich eine große Erleichterung, das kann ich nämlich gar nicht! Ich hätte auch sicher die offenen Datteln probiert, ich muss zugeben dass ich beim Essen im Ausland immer sehr unvorsichtig bin, ich kann kann definitiv nicht von mir sagen dass ich nur gekochtes oder geschältes zu mir nehme, ich habe an Strassenständen schon alles mögliche versucht, ist bisher gut gegangen...aber ich verstehe gut wenn du da etwas mehr Vorsicht walten läßt.
Mit der Übernachtung habt ihr jetzt zum zweiten Mal Pech gaehabt dass ihr in der Kälte schlafen mußtet, wirklich sehr ärgerlich wenn andere Reisende so was nicht in die Bewertung schreiben >:(
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Das Fort und die Lehmbauten insgesamt schauen sehr interessant aus, das erinnert mich entfernt an die Lehmgebäude der Indigenen im Südwesten der USA.
Ja, so wie die Adobe-Bauten.
Ich hätte auch sicher die offenen Datteln probiert, ich muss zugeben dass ich beim Essen im Ausland immer sehr unvorsichtig bin, ich kann kann definitiv nicht von mir sagen dass ich nur gekochtes oder geschältes zu mir nehme, ich habe an Strassenständen schon alles mögliche versucht, ist bisher gut gegangen...aber ich verstehe gut wenn du da etwas mehr Vorsicht walten läßt.
Wir haben im Oman durchaus viel Salat gegessen und uns darüber gar keine Gedanken gemacht. Mir geht es nur um die offenen Behälter, die da ewig rumstehen und manche Leute direkt mit den Fingern hineingreifen. Ich würde z. B. nie mehr im Gewürzsouq in Dubai was kaufen. In den offenen Gewürzen waren damals kleine Maden.
Mit der Übernachtung habt ihr jetzt zum zweiten Mal Pech gehabt dass ihr in der Kälte schlafen mußtet, wirklich sehr ärgerlich wenn andere Reisende so was nicht in die Bewertung schreiben >:(
Vielleicht gehört frieren zum Öko-Tourismus :totlach:. Nein, Öko war das nicht, sonst hätten die keine Aircon, die man in dieser Höhe mit Sicherheit nur im Hochsommer tagsüber braucht.
Glaube mir, im Radisson Hotel war es gegenüber dem Sama Heights warm. Wir konnten dort ja die Klimaanlage ausschalten. Dann stand zwar die Luft ab, aber wir froren nicht.
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23.12.25 – Der Wadi Ghul, Oman's Grand Canyon
War das eine eiskalte Nacht. Wir waren froh, als die Sonne endlich aufging. Im Badezimmer hielten wir uns notgedrungen nur kurz auf und beim Frühstück tropfte das Kondenswasser vom Blechdach auf die Tische. Time to say goodbye!
Ich gab den Schlüssel ab, doch keinerlei Verständnis oder Entgegenkommen seitens der Rezeption. Sobald wir nachmittags im Tal waren, kontaktierte ich Booking.com. Leider wurde der Zimmerpreis per Vorkasse von Booking eingezogen und auch die konnten keine Einigung mit dem Management erzielen.
Nachdem unser Gepäck verladen war, fuhren wir ca. sieben km (die letzten vier sind eine Buckelpiste) zum Parkplatz im Ort Al Khitaym weiter. Man kann sich nicht verfahren, denn die Straße endet kurz vor der Schlucht.
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Direkt im kleinen Ort startet der 4,5 km lange (einfache Strecke) Balcony Walk (Wanderung W6) oberhalb vom Wadi Ghul.
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Der Weg ist gut markiert.
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Das erste Cafe am Wegesrand mit Aussicht.
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Leider war es so früh noch diesig.
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Der Trail ist in der Felswand kaum zu erkennen.
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In der Ferne sieht man das zweite Cafe.
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Eine kurze, aber schmale Passage ist gesichert.
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Die Paarhufer gibt es nicht nur im Dorf, sondern auch auf und entlang dem Trail. Diese hübsche Langhaarziege schien auf Fotografen zu warten.
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Der Weg führt ständig auf und ab.
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Obwohl man sich nicht verlaufen kann, sind reichlich Markierungen vorhanden.
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Wir kamen an einem Autowrack vorbei
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und die Geier kreisten über uns.
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Das Ende, also vom Trail :zwinker:, kam so langsam in Sicht.
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Vorbei am verlassenen Dorf As Sab
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und einem Blick zurück
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erreichten wir das Ende vom Balcony Walk. Von hier aus führt nur noch ein Klettersteig weiter.
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Manchmal steht Wasser in den Pools, doch die waren ausgetrocknet.
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Es war übrigens viel los auf dem Wanderweg, doch es verläuft sich auf 4,5 km Strecke.
Wir gingen gemütlich zurück und plötzlich bewegte sich ein "Stock" :schreck: vor mir. Ich schrie erschrocken auf und die Schlange suchte schnell das Weite.
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Der Wadi Ghul :herz: ist schon eine bis zu 1000 m tiefe und beeindruckende Schlucht.
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Gegenverkehr hatten wir auf dem Rückweg auch, aber Ziegen machen nie Platz :floet:.
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Die etwas anstrengende Wanderung war richtig toll :happy2:. Obwohl es an dem Morgen nur 14°C hatte, sorgte die Sonne und die Bewegung schnell dafür, dass man ins Schwitzen kam.
Zurück am Parkplatz waren wir froh, dass wir Sultan nicht unterm Baum geparkt hatten :totlach:.
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Selbst im entlegensten Winkel gibt es ein Netz. Ahmed, unser Gastgeber für die kommende Übernachtung, erkundigte sich per WhatsApp, wann wir eintreffen. Ich schrieb, dass wir gerade losfahren. Er konnte sich ausrechnen, dass es ca. 1,5 Stunden dauern würde.
In Al Hamra versorgten wir uns im örtlichen Supermarkt mit leckeren Chips Oman. Die kleinen Beutel gibt es entweder einzeln oder 24 in so einer Großpackung.
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Danach suchten wir unsere Bleibe in einem ruhigen Neubaugebiet. Die Gästezimmer befinden sich auf der Rückseite des Privathauses und deshalb kreisten wir ein paar Mal um den Block. Dank WhatsApp kam Ahmed vors Haus. Sonst hätten wir noch ein paar Runden mit Sultan gedreht.
Ahmed begrüßte uns herzlich und zeigte uns das Zimmer im ersten Stock mit einem Doppel- und einem Einzelbett. Das Bad ist etwas klein und die Dusche gewöhnungsbedürftig neben der Toilette. Den Abzieher holten wir gleich aus dem Koffer. Aber die gesamte Unterkunft war picobello sauber und sowohl die Frotteetücher als auch die Zudecken waren hygienisch in Beutel verschweißt.
Am wichtigsten war uns jedoch, dass es im Ort 28°C hatte und wir in der Nacht nicht frieren würden.
Die Unterkunft wird mit Halbpension angeboten. Ahmed, ein überaus gastfreundlicher Host, versorgte uns mit Infos und gab uns Vouchers für ein gut besuchtes Restaurant in der Nähe. Da wir Hunger hatten, fuhren wir gleich los. Als Vorspeise bekamen wir eine leckere Suppe und Salat. Die Hauptspeise war ein Grillteller für zwei Personen mit Pommes, Lahmacun und einem riesigen Fladenbrot. Wasser bekam man auch hier aufs Haus. Coca-Cola gab es selten in den Restaurants, deshalb bestellten wir noch zwei Kinza-Colas, made in Saudi-Arabia. Geschmacklich ist die braune Brause vollkommen ok. Das alles ging auf den Gutschein im Wert von 22,50 €.
Mehr als satt fuhren wir zum Guesthouse zurück und chillten noch ein bisschen in der großen Gartenlaube, als sich ein kleiner Hase zu uns gesellte.
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Die Tiere in der Gegend haben keine Scheu vor Menschen. Einzig die Schlange, die ich mit meinem Aufschrei in die Flucht schlug.
Übernachtung: Al Hamra Guesthouse, Al Hamra, 80 € mit Halbpension über Booking.com
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Die Wanderung gefällt mir gut mit dem blauen Himmel und den Ausblicken, da konntet ihr euch gleich aufwärmen nach der kalten Nacht.
Dass es im Oman auch Privatunterkünfte gibt, hätte ich gar nicht gedacht (und ich weiß nicht mal warum ich das dachte :totlach:), sieht auf jeden Fall nett aus, das Bad könnte tatsächlich so auch in Finnland sein mit der offenen Dusche neben der Toilette und der kleinen Handbrause beim Waschbecken (und vermutlich auch in Toilettennähe).
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Eine tolle Wanderung entlang einer beeindruckenden Schlucht :herz:
Das Dorf As Sab sieht ja wirklich so aus wie die Mule Canyon Ruinen in Utah 8)
Die Langhaarziegen sind immer so putzig. Wenn auch vielleicht nicht auf dem Autodach :)) Die Begegnung mit der Schlange hätte nun nicht sein müssen :P
Wie sind denn die Oman Chips gewürzt, etwas oreintalisch?
28° sind eher unsere Wohlfühltemperatur ^-^
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Die Wanderung gefällt mir gut mit dem blauen Himmel und den Ausblicken, da konntet ihr euch gleich aufwärmen nach der kalten Nacht.
Oh ja, da kam ich schnell ins Schwitzen :girly:.
Dass es im Oman auch Privatunterkünfte gibt, hätte ich gar nicht gedacht (und ich weiß nicht mal warum ich das dachte :totlach:), sieht auf jeden Fall nett aus, das Bad könnte tatsächlich so auch in Finnland sein mit der offenen Dusche neben der Toilette und der kleinen Handbrause beim Waschbecken (und vermutlich auch in Toilettennähe).
In Al Hamra gibt es (noch) keine Hotels. Man müsste 9 km weiter nach "Meteora" fahren. Wir schauten uns dort ein Hotel (die Zimmer standen offen) im vorbeigehen an. Da möchte ich keine Koffer die schmalen, hohen Stufen hochschleppen müssen. Zudem ist so eine rustikale Lehmunterkunft mit Gemeinschaftsbad nichts für uns. Es war gut und ein Glück, dass Ahmed freie Zimmer hatte.
Siehste, Finnland ist wie der Oman, nur viel wärmer (vom Sama Heights abgesehen). Alle Toiletten im Orient haben so eine Brause.
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Eine tolle Wanderung entlang einer beeindruckenden Schlucht :herz:
Ja, die Wanderung war genau nach unserem Geschmack :toothy9:.
Das Dorf As Sab sieht ja wirklich so aus wie die Mule Canyon Ruinen in Utah 8)
:thumb: Eine gewisse Ähnlichkeit ist schon vorhanden.
Wie sind denn die Oman Chips gewürzt, etwas orientalisch?
Heiko sagt GUUUT. Ich weiß nur noch, dass sie keinesfalls orientalisch gewürzt sind. Die KI meint, dass die Chips eine leicht scharfe Chili-Paprika-Würzung haben. Kurzum: Einfach :sabber: .
Damit man nicht zu viel davon isst, sind auch nur 25 g im Beutel.
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und die Geier kreisten über uns.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/s2z2NnBL/comp-DSC00370.jpg)
Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln :))
Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.
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Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln :))
Egal was, Hauptsache etwas zum essen :totlach:.
Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.
Die Bergziegen finden immer Halt und sind in dem felsigen, steilen Gebiet sicher unterwegs. Ansonsten -> Geierfutter :cool2:.
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24.12.25 – Von Al Hamra nach Wahiba Sands
Nach einer vor allem warmen Nacht schnappten wir unsere Gutscheine fürs Frühstück und fuhren zum Restaurant Reem Al Yamen.
Obwohl wir gerne indisch/orientalisch essen, sagte uns die Frühstückskarte so gar nicht zu. Deshalb bestellten wir zweimal die kleinste Portion dieser Club-Sandwiches zu je 1,80 OMR.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/zvCQBJqd/Collage-Fruhstuck-Yemen.jpg)
Auch zum Frühstück erhielten wir je eine Flasche Wasser und Salat.
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Uns war klar, dass wir die Portionen nicht schaffen. Der Kellner freute sich, dass wir die Reste mitnehmen wollten. Man verpackte uns nicht nur die restlichen Brote, sondern es gab noch frisch zubereitete Pommes obendrauf. Fürs Mittagessen unterwegs war gesorgt :thumb:.
Zurück im Guesthouse packten wir unsere Koffer ins Auto und ich schrieb Ahmed, dass wir aufbrechen. Persönlich konnten wir uns leider nicht von ihm verabschieden.
Wir hatten eine längere Strecke vor uns, doch schon ein paar Kilometer weiter legten wir einen Zwischenstopp ein. Das ehemalige Dorf Tanuf wurde im Bürgerkrieg zwischen 1954 und 1959 fast vollständig von der britischen Luftwaffe zerstört. Die Bewohner flohen damals in die Berge und bauten die Stadt nach Kriegsende neu auf.
Wir schauten uns in den Ruinen um.
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/WbbR3kJZ/comp-DSC00404.jpg)
Anschließend fuhren wir in den angrenzenden Wadi und suchten den Arch Tanuf.
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Ich wusste nur, dass der große Arch wegen diesem Nervenkitzel (https://www.youtube.com/shorts/p4K_teZBMxY) beliebt war. Mittlerweile ist das Abseilen und Schaukeln verboten. Ganz oben in der Wand entdeckten wir den Steinbogen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/Qd9y9kNN/comp-DSC00412.jpg)
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Für den Aufstieg hatten wir keine Zeit. Somit zogen wir als kleine Karawane weiter und begegneten unterwegs den ersten wilden Dromedaren.
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Selbst einige Nebenstraßen sind über eine weite Strecke nachts beleuchtet.
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Am frühen Nachmittag erreichten wir den Ort Bidiyah in der Nähe des Wüstencamps. Dort stand ein Schild, dass es nur noch zwei Kilometer sind. Wir fuhren 30 Minuten lang alle Nebenstraßen ab und auch ein Stück auf der Sandpiste, doch Google Maps konnte uns keine zuverlässige Route anzeigen. Kurzentschlossen rief ich im Camp an. Der Besitzer wollte jemand schicken, doch nach 15 Minuten kam er selbst angefahren und ließ erst einmal Luft von Sultans Reifen ab.
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Von wegen zwei Kilometer. Wir folgten ihm sieben Kilometer in rasanter Fahrt durch den Tiefsand zum Camp. Das hätten wir allein nie gefunden.
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Wir wurden sofort sehr herzlich von den drei Angestellten aus Bangladesh begrüßt und man zeigte uns die geräumige Cabin für die Nacht. Anschließend gab es einen Begrüßungstrunk im offenen Restaurant. Omani Coffee, Karak-Tea (Milchtee mit Kardamon), ein gesüßter Früchtetee, Wasser und Bananen wurden angeboten.
Und was macht man im Wüstencamp an Heiligabend? Richtig! Man fährt Schlitten :toothy9:.
Wir erhielten zwei Plastikschlitten, deren Laufflächen zuvor mit Seife eingerieben wurden und dann schnauften wir die hohe Düne hinauf. Leider waren die Schlitten zu lahm ähm wir zu schwer :totlach: und nahmen keine Fahrt auf. Spaß hat es trotzdem gemacht.
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Wir blieben bis zum Sonnenuntergang :herz: auf der Düne.
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Das Essen vom Büffet gab es um 19 Uhr, also noch genügend Zeit für eine sparsame Dusche. Man sollte schon berücksichtigen, dass jeder Tropfen Wasser zum Camp transportiert werden muss.
Das Essen war schmackhaft und wegen meiner Hüftbeschwerden wurde extra für uns ein kleiner Tisch bereitgestellt.
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Wir waren die einzigen Europäer im Camp und überrascht, als nach dem Dinner diese omanische Boygroup samt Dudelsack aufschlug :beifall: .
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Obwohl wir kein Wort von diesen herzzerreißenden Volksweisen verstanden, blieben wir fast bis zum Schluss. Die Musikanten sollten wenigstens noch etwas Applaus bekommen, nachdem sich die indischen Familien mit ihren kleinen Kindern schon in die Hütten verzogen hatten.
Für uns war dies ein schöner Heiligabend im Morgenland.
Übernachtung: Al Hawiyah Camp, Bidiyah 134 € mit Halbpension über Booking.com
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Das Datum eurer Reise habe ich bisher gar nicht beachtet und war deshalb überrascht, als du was von Heiligabend geschrieben hast :verlegen: und habe tatsächlich kurz überlegt, ob das ein Scherz sein soll :totlach:.
Also über Weihnachten wart ihr dort - das wurde im Wüstencamp aber nicht angesprochen oder war die Band nur deshalb an diesem Abend da?
Frühstück mit Pommes und Salat ;D, das hätte ich bei der Auswahl aber wohl auch genommen.
Der Arch sieht an der linken Seite nicht mehr sehr stabil aus, da würde ich mich nicht dranhängen wollen. Der Aufstieg ging als normale Wanderung irgendwo seitlich nach oben oder nur als Klettertour mit Seil über die Felswand?
Die Camp Unterkunft sieht nett aus, mit Kälte gab es keine Probleme?
Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/jjhygnjV/comp-DSC00380.jpg)
Mesa verde auf arabisch? ;)
Der Trail dazu hat mir auch gut gefallen. Das arabische Essen sowieso. :)
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Das Datum eurer Reise habe ich bisher gar nicht beachtet und war deshalb überrascht, als du was von Heiligabend geschrieben hast :verlegen: und habe tatsächlich kurz überlegt, ob das ein Scherz sein soll :totlach:.
Nein, das war kein Joke :floet:.
Also über Weihnachten wart ihr dort - das wurde im Wüstencamp aber nicht angesprochen oder war die Band nur deshalb an diesem Abend da?
Nein, warum auch. Geschmückte Weihnachtsbäume standen nur in den Hotels in Muscat. Da das kleine Camp voll belegt war, wurden wahrscheinlich die Musikanten beauftragt. Keine Ahnung, wir haben nicht gefragt.
Der Arch sieht an der linken Seite nicht mehr sehr stabil aus, da würde ich mich nicht dranhängen wollen. Der Aufstieg ging als normale Wanderung irgendwo seitlich nach oben oder nur als Klettertour mit Seil über die Felswand?
Da gibt es keine Trailbeschreibung. Ich habe aber dieses Video gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=R3r_VPwKXgI
Die Camp Unterkunft sieht nett aus, mit Kälte gab es keine Probleme?
Auf 100 - 250 m Meereshöhe war es auch in der Nacht schön warm. Kalt war es doch nur in 2000 m Höhe auf dem Berg.
Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.
Freut mich, dass dein Knie mittlerweile besser ist :thumb:.
Ich bekam im November plötzlich ausstrahlende Schmerzen im linken Bein und ging daraufhin zum Orthopäden. Der röntgte und ich war total überrascht, als er von einer fortgeschrittenen Hüftarthrose sprach. Kälte tut mir überhaupt nicht gut. Im Oman hatte ich kaum Schmerzen, wollte jedoch nicht wie ein Dromedar vom Boden aufstehen. Das fand ich uncool :totlach:.
Die drei Campbetreuer waren aber sowas von fürsorglich. Die lasen einem jeden Wunsch von den Augen ab und wollten mir sogar das Essen an den Tisch bringen. So alt fühle ich mich nun nicht :floet:. Spaß beiseite - das Aufstehen vom Boden war zu dem Zeitpunkt schon beschwerlich.
Mesa verde auf arabisch? ;)
Nur bauten die im Oman nicht so hoch wie die Anasazi in Mesa Verde.
Der Trail dazu hat mir auch gut gefallen. Das arabische Essen sowieso. :)
Den Trail würde ich auch ein zweites Mal wandern und das Essen war immer (bis auf die Oman Airlines) sehr gut.
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Chicken Marsala zum Frühstück wäre auch nicht so meine Wahl ;) Dann doch lieber Sandwich mit Pommes und Salat. Sehr kundenfreundlich, dass sie euch nochmal neue Pommes mitgegeben haben für den Restelunch. Überhaupt schaut das Essen im Oman ziemlich lecker aus.
Der Arch sieht für mich auch von unten interessant aus. Auf Aufstieg, Schauken und Abseiling kann ich gut verzichten :verpiss:
Das Wüstencamp dagegen gefällt mir wieder sehr. Herrliche Sanddünen! Und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die mit solch Schlitten nicht voran kommt. 8)
Alles in allem eine schöne Heiligabendalternative!
Ich habe zwar (noch) keine Probleme am Boden zu sitzen, zum Essen wäre mir aber Tisch und Stuhl auch lieber. ::) Tja mit 60plus häufen sich die Zipperlein, selbst wenn wir uns noch gar nicht sooo alt fühlen. Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?
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Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.
Ich in den Daumengelenken :totlach:
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Und was macht man im Wüstencamp an Heiligabend? Richtig! Man fährt Schlitten :toothy9:.
Ich dachte eher die 2 Kamele auf dem Foto vorher warten auf euch :toothy9:
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Chicken Marsala zum Frühstück wäre auch nicht so meine Wahl ;) Dann doch lieber Sandwich mit Pommes und Salat. Sehr kundenfreundlich, dass sie euch nochmal neue Pommes mitgegeben haben für den Restelunch. Überhaupt schaut das Essen im Oman ziemlich lecker aus.
Sandwiches gehen doch mehr in Richtung continental breakfast. Das mit den Pommes war zwar lieb gemeint, doch die werden mit der Zeit labbrig. Stattdessen: Chips Oman :thumb:.
Schau mal, wie toll das verpackt wurde. Jeder von uns erhielt so eins.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/DZfw5s51/comp-IMG-2153.jpg)
Ich glaube, wir hatten ein halbes Huhn auf unseren Sandwiches. Das Essen war abseits der Touristenströme zudem recht günstig.
Das Wüstencamp dagegen gefällt mir wieder sehr. Herrliche Sanddünen! Und irgendwie bin ich froh, dass ich nicht die einzige bin, die mit solch Schlitten nicht voran kommt. 8)
Es war schade, dass wir das Camp so spät erreichten. Man hätte auch noch gegen Gebühr auf Dromedaren in die Dünen reiten, mit Quads fahren oder Dune Bashing machen können. Beim Dune Bashing rast man mit dem Geländewagen über die Dünen. Das ist wie Achterbahn auf Sand fahren und das muss man nicht haben. Eins der kleinen Quads zu fahren, hätte mich allerdings schon mal gereizt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/85WgRCgr/Collage-Wustencamp-2.jpg)
Alles in allem eine schöne Heiligabendalternative!
So als bekennender Grinch :verlegen:, habe ich mit Weihnachten nichts am Hut. Wir verbringen Weihnachten lieber in warmen Gefilden.
Ich habe zwar (noch) keine Probleme am Boden zu sitzen, zum Essen wäre mir aber Tisch und Stuhl auch lieber. ::) Tja mit 60plus häufen sich die Zipperlein, selbst wenn wir uns noch gar nicht sooo alt fühlen.
Mir macht auch nur das Aufstehen was aus. Beduinen werden wir wohl nicht mehr und am Tisch essen, ist für uns einfach bequemer.
Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?
Derzeit Physio. Falls die Schmerzen und das Kribbeln im Bein stärker werden, dann ein neues Hüftgelenk. Tabletten vermeide ich, denn die schaden letztendlich mehr.
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Ich in den Daumengelenken :totlach:
Das ist bei einem Bürojob doch ein Grund, bald in Rente zu gehen :zwinker:.
Ich dachte eher die 2 Kamele auf dem Foto vorher warten auf euch :toothy9:
Das sind doch Dromedare (ein Höcker). Die beiden hatten an dem Tag nichts zu tun und wurden abends in den Stall gesperrt.
So lange ich noch auf eigenen Beinen unterwegs sein kann ...
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Also ich hätte dann den Ritt auf den Dromedaren bevorzugt. Ist bestimmt gemächlicher als auf Quads herumzuheizen :floet:
Zitat von: Susan am Heute um 11:59:31
Was macht man denn gegen Hüftathrose; Tabletten Spritzen, Physio?
Derzeit Physio. Falls die Schmerzen und das Kribbeln im Bein stärker werden, dann ein neues Hüftgelenk. Tabletten vermeide ich, denn die schaden letztendlich mehr.
Physio fände ich auch besser als Tabletten. Hoffentlich kannst du die Hüft-OP noch etwas hinauszögern. Ein Freund von uns hatte an der OP lange nicht so die Freude.
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Also ich hätte dann den Ritt auf den Dromedaren bevorzugt. Ist bestimmt gemächlicher als auf Quads herumzuheizen :floet:
Mit den Schmerzen im Bein hättest du bestimmt auch einen großen Bogen um die Wüstenschiffe gemacht. Ich bin als Kind mal auf einem Kamel geritten und das reichte mir.
Physio fände ich auch besser als Tabletten. Hoffentlich kannst du die Hüft-OP noch etwas hinauszögern. Ein Freund von uns hatte an der OP lange nicht so die Freude.
Die OP wird auf jeden Fall so lange wie möglich hinausgezögert. Mir wurde das anscheinend auch in die Wiege gelegt, denn meine Schwester hat mittlerweile zwei Hüftprothesen. Bei ihr ging alles gut und sie ist happy damit. Allerdings muss man pfleglich damit umgehen (z. B. Antibiotikaprophylaxe vor Zahnreinigungen ...).
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25.12.25 – Vom Wüstencamp nach Sur
Von 7 – 9 Uhr gab es ein einfaches Frühstück. Der fürsorgliche Angestellte hatte schon den Tisch und die Stühle für uns bereitgestellt.
Die Auswahl war klein und deshalb probierte ich auch mal die gesüßten Fadennudeln, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Das war jedoch nicht mein Fall.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/tTZ8Bn89/Collage-Camp-Fruhstuck.jpg)
Ansonsten hätten wir es uns durchaus vorstellen können, noch einen weiteren Tag im Camp zu verbringen. Wir wurden in der kurzen Zeit so :herz: lich umsorgt, dass uns der Abschied schwerfiel.
Ein Mitarbeiter fuhr mit seinem Quad voraus, damit wir uns weder verirren noch im tiefen Sand stecken bleiben.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/ZKCvVbq4/comp-IMG-2185.jpg)
Zurück im kleinen Dorf sahen wir, dass die Dromedare die große Mülltonne umgeworfen hatten. Das machen die gerne, weil sie darin nach Essbarem suchen.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/nLHHS21n/comp-IMG-2186.jpg)
Entsetzt hat mich, dass der Kollege auf einer Plastikfolie herumkaute. Diese Plastikfolien gibt es in allen Farben auf Rollen und die werden als Einwegtischdecken benutzt.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/SKyy1dGy/comp-IMG-2187.jpg)
Ich wollte ihm allen Ernstes die Folie aus dem Maul reißen, doch er brummte mich böse an. Da die Viecher ganz schön bissig sind, verzog ich mich lieber ins Auto.
Die nächsten Tonnenplünderer standen schon parat.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/YSppDRxr/comp-IMG-2189.jpg)
Auf der Autobahn fuhren wir ca. 20 km mit max. 80 km/h zur nächsten Tankstelle. Sultans Reifendruck musste von 20 auf 35 PSI erhöht werden. Selbst tanken oder die Luft nachfüllen muss man im Oman übrigens nicht. Es stehen immer genügend Gastarbeiter bereit.
Nachdem wieder genügend Luft in den Reifen war, gaben wir dem Mann ein Trinkgeld und fuhren zum Wadi Bani Khalid weiter.
Solche wasserführenden Wadis sind zum Schwimmen sehr beliebt. Wir hatten das diesmal nicht vor. Zudem waren gerade viele Baumaßnahmen im Gange.
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(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/K8QnHq2y/comp-DSC00426.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/B6zPGkhT/comp-20251225-100820.jpg)
Schwimmwesten kann man für kleines Geld leihen und auch Umkleidekabinen für umgerechnet ca. 0,22 Cent standen zur Verfügung.
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Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in die klaren, warmen Pools.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/jqQCcWTp/comp-DSC00436.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/h4bhsJgF/comp-DSC00438.jpg)
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/ryCzjdT7/Collage-Wadi-Bani-Kalid.jpg)
Wir gingen ein Stück weiter, da uns die Muqal Cave interessierte.
(https://www.eumerika.de/i.postimg.cc/fTtpZdbK/comp-DSC00443.jpg)
Diese Treppe führt zur Cave
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und oben kassierten drei junge Omanis den Eintritt. Der Eingang zur Cave ist allerdings so niedrig, dass man quasi auf dem Hosenboden hineinrutschen muss. Die Jungs sagten, dass man nach 10 m kriechen wieder aufrecht stehen kann und es in der Höhle einen weiteren Naturpool gibt. Nein DANKE meinte nicht nur mein Rücken und wir machten kehrt.
Auf den letzten 40 km bis zur Küstenstadt Sur wird die komplette Autobahn neu gebaut und es kam zu minimalen Verzögerungen.
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Wir hatten keine Eile und erreichten das Best Western Hotel gegen 15 Uhr.
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Den Nachmittag verbrachten wir in und am Pool. Zum Abendessen blieben wir im Hotel, denn das Büffet bot allerlei Köstlichkeiten sowie frischgebackenes Naan-Brot.
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Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € inkl. Frühstück
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Wenn man Deinem Bericht so flogt scheint es ja fast Standard zu sein, dass es in Hotels ein Buffet gibt. In Wüstencamps muss es ja so sein wo es sonst nichts gibt aber ist das in den Orten und Städten auch größtenteils so und wie sind die Preise im Supermarkt im Vergleich zu uns?
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Wenn man Deinem Bericht so flogt scheint es ja fast Standard zu sein, dass es in Hotels ein Buffet gibt. In Wüstencamps muss es ja so sein wo es sonst nichts gibt aber ist das in den Orten und Städten auch größtenteils so und wie sind die Preise im Supermarkt im Vergleich zu uns?
Hallo Horst,
die großen Hotels haben sowohl ein Büffet- als auch A-la-Carte-Restaurants. Wer direkt in der Stadtmitte von Maskat übernachtet, findet in der Gegend viele Restaurants. Wir mögen Büffets, da man essen kann, was einem von der Optik zusagt. Bei manchen arabischen Gerichten weiß man nämlich nicht, was sich dahinter verbirgt.
In den Camps gibt es nur Halbpension und das ist fernab der Orte sinnvoll.
Die Preise im Supermarkt hatten wir uns höher vorgestellt, als sie tatsächlich waren. Das Sultanat muss fast alles an Waren importieren. Wer also Ferrero Rocher im Oman einkauft, ist selber schuld. Mineralwasser kostet so viel wie bei uns. Sobald man die Stadtpreise von Maskat hinter sich gelassen hat, sind auch die Übernachtungen günstiger. Für die Preise bekommst du woanders um die Weihnachtszeit nicht mal ÜN mit Frühstück.
Mittags haben wir meistens unterwegs eine Kleinigkeit in gut bewerteten Imbissstuben (in Google Maps nachschauen) gegessen. In Sur konnte man das Zimmer nur mit Frühstück buchen. Das Büffet kostete umgerechnet 25 € pro Person. Das ist ein Touristenpreis und erscheint im ersten Moment hoch, doch wir haben für die zwei Übernachtungen nur 130 € mit Frühstück bezahlt. Wo bekommt man die Nacht in einem 4*-Hotel noch für 65 €? Am teuersten (Weihnachtszeit) waren die Flüge.
Jetzt kann man nur hoffen, dass dieser schreckliche Krieg in Nahost bald endet.
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Die Felslandschaft um die Pools sieht toll aus, aufs Baden hätte ich aber auch verzichtet und das lieber im Hotelpool nachgeholt.
Das Warnschild ist ja witzig, man soll nicht baden, weil das Wasser so und so tief ist? Na, da dürfte man in allen möglichen Seen oder dem Meer erst recht nicht baden, sobald man mal nicht mehr stehen kann, ist es doch völlig egal wieviele Meter es noch nach unten geht. :raetsel:
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Die Felslandschaft um die Pools sieht toll aus, aufs Baden hätte ich aber auch verzichtet und das lieber im Hotelpool nachgeholt.
Das Schwimmen in den Wadis macht zwar Spaß, aber ist mit dem Umkleiden eine Prozedur. Zudem ist der Wadi Shab viel schöner und da waren wir ein Jahr zuvor.
Das Warnschild ist ja witzig, man soll nicht baden, weil das Wasser so und so tief ist? Na, da dürfte man in allen möglichen Seen oder dem Meer erst recht nicht baden, sobald man mal nicht mehr stehen kann, ist es doch völlig egal wieviele Meter es noch nach unten geht. :raetsel:
Die Wassertiefe ist an und für sich nicht das Problem. Es sind schon Leute im 20 cm seichten Bach ertrunken.
Im Meer geht man davon aus, dass es tief ist. Hier möchte man warnen, dass untrainierte Schwimmer durch den tiefen See schwimmen und dann keine Kraft mehr haben. Eine Schwimmweste ist sehr wichtig, doch viele sparen sich die aus Unkenntnis. Es gibt zudem keine Rettungsschwimmer.
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Herrlich diese Pools zwischen den Felsen! Mit dem Stichwort "warm" wäre ich wahrscheinlich schon dort baden gegangen 8) Die Umkleidezelte wären ja schon hilfreich. Ich gehe mal davon aus, dass man sich im Oman nicht mal einfach so unterm Handtuch umziehen darf.
Beim Schwimmverbotsschild habe ich auch erst gestutzt, doch ähnliches haben wir ja auch in Südfrankreich gesehen. Wo es keinen Bademeister gibt, wird halt ein Verbotsschild aufgestellt. Dann ist die Gemeinde aus der Haftung raus. Schwimmwesten könnte man leihen?
Echt dumm, dass die Dromedare so einfach an ungesundes Zeug kommen. ??? Gibt es denn wild lebende oder gehören die alle jemanden?
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Herrlich diese Pools zwischen den Felsen! Mit dem Stichwort "warm" wäre ich wahrscheinlich schon dort baden gegangen 8) Die Umkleidezelte wären ja schon hilfreich. Ich gehe mal davon aus, dass man sich im Oman nicht mal einfach so unterm Handtuch umziehen darf.
Doch, denn unbedeckt umziehen geht gar nicht :floet:. Im Wadi Shab mussten wir uns unterm Duschtuch umziehen. Man sollte auch keinen Bikini tragen. Im Wadi Bani Khalid waren sogar Schilder, dass man im Burkini baden soll. So etwas besitzen aber nur die wenigsten Touristen.
Schwimmwesten könnte man leihen?
Ja, die Schwimmwesten kann man an Ständen leihen.
Echt dumm, dass die Dromedare so einfach an ungesundes Zeug kommen. ??? Gibt es denn wild lebende oder gehören die alle jemanden?
Also dieses Wüstenschiff gehörte jemand, denn es trug ein Halsband (mit einem Transponder?). Andere hatten ein Band zwischen den Vorderbeinen, damit sie laufen, aber nicht wegrennen können. Die zwei Dromedare entlang der Straße waren aber wild.
Die sind erfinderisch :thumb:, denn sie packen den Rand der Müllcontainer mit ihren Zähnen und kippen ihn dann um. Das hatte ich am Vortag gesehen, als wir das Camp suchten.
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26.12.25 – Traditioneller Schiffsbau und am Turtle-Beach
Da wir an dem Tag keine weiten Strecken zurücklegen mussten, gingen wir erst nach einem ausgedehnten Frühstück auf Erkundungstour.
Eine der Erzählungen aus 1001 Nacht handelt von Sindbad, dem tapferen Seefahrer. Obwohl er aus Bagdad stammte, wird er mit dem Oman in Verbindung gebracht. Das ist kein Wunder, denn die Seefahrerei hat hier Tradition. Vor allem Sur hat eine lange Geschichte als Hafen- und Seefahrerstadt, die Handelsbeziehungen mit Arabien, Ostafrika und Indien pflegte. Die Stadt gilt zudem als Zentrum des Schiffsbaus für große, ozeangängige Dhaus. Das sind traditionelle Holzsegelboote, die noch immer in Handarbeit produziert werden.
Wir suchten nach der Dhau-Werft und fuhren erst über die Khor Al Batah Hängebrücke, die die Stadtteile Sur und Al Ayjah über eine Meerenge miteinander verbindet.
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Auf der anderen Seite befindet sich die Werft mit arbeitgeberfreundlichen Arbeitszeiten.
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Wir löhnten einen kleinen Obolus und schauten uns zuerst die Deko-Dhaus im Verkaufsraum an. Dieses Modell war leider zu groß für den Koffer.
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Das war die kleinste befahrbare Dhau in der Werft.
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Die mittelgroße war fast fertig,
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doch bei der großen Dhau war noch einiges zu tun.
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Man hatte im Rumpf des Schiffes das Gefühl, in einem Wal zu stecken.
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Erst an Deck sieht man, wie groß das Schiff ist.
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Von außen eine kunstvolle Holzarbeit.
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Solche Dhaus werden heutzutage vor allem für touristische Zwecke in den Emiraten und Qatar genutzt.
Nach dem Werftbesuch fuhren wir die Küste am indischen Ozean entlang.
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Obwohl wir wussten, dass wir keine Schildkröten antreffen würden, wollten wir zum Turtle-Beach. Die gepanzerten Meeresbewohner kommen vorwiegend in den Sommermonaten von Mai bis September und vor allem nachts zur Eiablage an den Strand. Die Weibchen der bis zu 1,5 m großen Grünen Meeresschildkröten kommen nach 2 -3 Jahren an ihren Geburtsort zurück und buddeln solche Nistlöcher. Nach ca. zwei Monaten schlüpfen die Babies.
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Es lagen jede Menge dieser Eihüllen herum.
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Die kleinen Turtles schlüpfen zwischen 4:00 und 6:00 Uhr morgens und nur wenige erreichen auf ihrem Weg das Meer. Kein Wunder, wenn so viele gefräßige Möwen auf leichte Beute warten.
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Einige große Sepiaschalen fanden wir auch am Strand.
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Der Turtle-Beach bei Ras Al-Hadd ist für jedermann zugänglich. Anders sieht es im Schutzgebiet von Ras Al-Jinz aus.
Wir machten uns auf den Rückweg und kehrten unterwegs in einem gut bewerteten Imbiss ein. Für umgerechnet 4,20 € erhielten wir beide leckere Chicken-Tikka-Sandwichs mit Pommes und Softdrinks.
Zurück in Sur schauten wir uns noch schnell in der örtlichen Mall um, bevor wir den restlichen Nachmittag am Hotel-Pool ausklingen ließen. Zum Abendessen blieben wir wieder im Hotel.
Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € mit Frühstück
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Interessant die Besichtigung der Dhau Werft, schön, dass man sogar an Bord des sich im Bau befindlichen Schiffs gehen durfte und dadurch auch den Holzrumpf sehen konnte.
Der Strand sieht auch nett aus, ist ein Teil des Sandes sogar rosa (auf dem Foto mit den Möwen) oder liegt das an meinem Monitor oder deiner Kamera?
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Der Strand sieht auch nett aus, ist ein Teil des Sandes sogar rosa (auf dem Foto mit den Möwen) oder liegt das an meinem Monitor oder deiner Kamera?
Weder noch, mit der Technik ist alles in Ordnung :thumb: . Der Strandabschnitt ist tatsächlich rosa. Das kommt von den vielen pinkfarbenen Muschelteilchen.
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Der Strandabschnitt ist tatsächlich rosa. Das kommt von den vielen pinkfarbenen Muschelteilchen.
Dann gefällt mir das ;D.
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Sehr interessant die Besichtigung der Werft. Irgendwie habe ich mir Dhaus immer kleiner vorgestellt, aber die dort scheinen ja besondere Modelle zu produzieren.
Ein sehr schöner Strand, offenbar ein Buffet für die Möwen 8)
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Sehr interessant die Besichtigung der Werft. Irgendwie habe ich mir Dhaus immer kleiner vorgestellt, aber die dort scheinen ja besondere Modelle zu produzieren.
Die große ist eine übliche Dhau und die werden in Dubai immer noch als Frachtschiffe genutzt. Eher die kleinen Dhaus schienen Sonderanfertigungen zu sein.
Ein sehr schöner Strand, offenbar ein Buffet für die Möwen 8)
Dabei ist im Winter keine Schildi-Saison. Aber wahrscheinlich ernähren die sich auch von den pinken Muscheln, die ziemlich zerhackt aussahen.
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27.12.25 – Von Sur nach Maskat
Nach dem Frühstück fuhren wir in Richtung Maskat. So langsam schloss sich unsere Runde und ca. 200 km lagen an dem Tag noch vor uns.
Wir tankten kurz nach Sur an einer Autobahntankstelle. Hierzulande vermeidet man das, doch im Oman kostete der Liter überall umgerechnet 50 Cent.
In der Nähe vom Wadi Shab verließen wir die Autobahn. Der Parkplatz unter der Brücke war schon gut belegt, doch kein Vergleich zum Vorjahr. Von unserer Seite war ohnehin kein weiterer Besuch geplant. Im Gegensatz zum Bimmah Sinkhole, einem weiteren Hotspot in der Nähe.
Die Doline befindet sich nur 600 m vom Meer entfernt. Einheimischen Legenden nach soll ein Meteorit einen 40 Meter großen Krater in die Küstenregion geschmettert haben. Tief genug, um das türkisblaue Meerwasser zum Vorschein zu bringen, das sich hier mit Grundwasser vermischt. In Wirklichkeit hat der nahe gelegene Golf von Oman die Küste unterspült und dabei unterirdische Höhlen in dem porösen Sandgestein gebildet. Nach einiger Zeit brach die Oberfläche ein und brachte eine Badebucht zum Vorschein. Nichtsdestotrotz wird das wundersame Loch immer noch als Hawiyat Najm (Sternschnuppe) bezeichnet.
Eine Treppe führt über hohe Stufen 20 Meter hinab, wo das Baden, Schnorcheln und Tauchen kostenlos gestattet ist.
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Wie schon letztes Jahr, wollten wir hier nicht schwimmen und fuhren nach einem Boxenstopp weiter.
Wir fuhren der Küste entlang bis zur nächsten Highway-Auffahrt weiter. Dort fiel mir das Schild Wadi Al Arbeieen (die Schreibweise ist immer unterschiedlich) auf. Spontan entschieden wir uns zu einem Abstecher. Nicht ahnend, dass es 25 km auf größtenteils staubiger Piste werden.
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Die Fahrt entlockte mir plötzlich einen Schrei :happy:, denn oft glich die Piste einer Achterbahn, d. h. es ging unerwartet nach einer Kuppe steil nach unten. Langweilig ist die Strecke jedenfalls nicht. Zum Schluss wird die unbefestigte Straße zudem sehr schmal.
Wir erreichten den kleinen Parkplatz und waren überrascht.
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War das schön hier :herz: und so gut wie keine Leute. Nur vereinzelt verirren sich Touranbieter mit ihren Geländewagen in diesen Wadi.
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Auch in diesen Pools darf man baden.
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So schön es im Wadi Al Arbeieen auch war, wir mussten leider weiter.
Auf der Rückfahrt sahen wir noch ein Historisches Monument
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und ein kleines Dorf in einem Seitental. Selbst ein großes Gesundheitszentrum wurde in der abgeschiedenen Gegend gebaut.
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Es lässt sich nicht vermeiden, dass das Auto eingestaubt wird
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und das erinnerte uns an die Zeiten im Südwesten der USA.
Das ist die Autobahn kurz vor Maskat, auf der man total entspannt fahren kann.
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In einem Außenbezirk machten wir eine Pause beim Güldenen M. Nach den vielen orientalischen Gewürzen schmeckte ein Hamburger Royal mit Pommes mal wieder richtig gut.
Nach dem Snack machten wir einen Abstecher nach Mutrah. Mit über 150000 Einwohnern ist das eine der größten Städte im Oman und gleichzeitig ein Vorort der Hauptstadt Maskat. Die Stadt ist das Handelszentrum des Sultanats und verfügt über den größten Hafen des Landes.
Das Wahrzeichen ist der große, weiße Weihrauchbrenner.
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Auf den Souq und das Fort hatten wir in der Hitze keine Lust. Wir gingen ein Stück die Corniche (Promenade) entlang und schauten zum Hafen, an dem wir ein Jahr zuvor mit der Mein Schiff 4 anlegten.
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Die Yacht vom Sultan wird anscheinend selten bewegt. Die stand ein Jahr zuvor an derselben Stelle.
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Wir fuhren auf dem Highway in Richtung Seeb zu unserem letzten Hotel. Sultan parkten wir kostenlos in der riesigen Tiefgarage. Nicht nur die junge Frau am Check-in, sondern auch die kleine Suite war richtig nett. Es roch gut im Zimmer, die Temperatur war regulierbar und man konnte ein kleines Fenster kippen.
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Wir kamen zur rechten Zeit, denn täglich von 16:00 – 17:00 Uhr gibt es Leckereien vom Schokobüffet aufs Haus.
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Das Zimmer hatte ich mit Halbpension gebucht, da das Hotel ziemlich außerhalb liegt. Wir hatten zudem keine Lust, uns auf die Suche nach einem Restaurant zu machen.
Im Büffetrestaurant sind wir im Schlaraffenland gelandet und selbst die Tischgetränke waren im Preis inklusive.
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Die Augen waren mal wieder größer als der Magen. Um das schlechte Gewissen zu beruhigen :zwinker:, machten wir noch einen Verdauungsspaziergang ums Hotel, bevor wir unsere Taschen für den nächsten Tag packten.
Übernachtung: Mövenpick Ghala Heights, 2 Nächte 242 € mit Halbpension
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Das sieht schon sehr hübsch aus, diese diversen "Wasserlöcher" und auch sonst die Landschaft mit den Bergen und den grünen Tälern dazwischen, dazu die weißen Häuser.
Bei der Unterkunft habt ihr euch die beste bis zum Schluss aufgespart. Schokoladenbuffet, da wäre ich sofort dabei und bräuchte dann zum Abendessen nichts mehr :lach:.
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Eine herrliche Landschaft dort in dem Wadi :herz: Beeindruckende Felsen und schön grüne Wasserlöcher. Da lohnt sich die lange Staubanfahrt. 8)
Beräuchern die wirklich mit diesem weißen Teil die Gegend?
Eigentlich bin ich ja mehr der Herzhaft-Naschtyp, doch bei dem Schokobuffet würde ich auch schwach ;D
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Das sieht schon sehr hübsch aus, diese diversen "Wasserlöcher" und auch sonst die Landschaft mit den Bergen und den grünen Tälern dazwischen, dazu die weißen Häuser.
Die Gegend ist ein kleines Paradies und man kann nur hoffen, dass das so bleibt.
Bei der Unterkunft habt ihr euch die beste bis zum Schluss aufgespart. Schokoladenbuffet, da wäre ich sofort dabei und bräuchte dann zum Abendessen nichts mehr :lach:.
Das Abendessen war doch schon bezahlt :zwinker:. Davon abgesehen, bin ich eigentlich kein Süßschnabel. So 2 -3 kleine Häppchen davon machen keinesfalls satt.
Beräuchern die wirklich mit diesem weißen Teil die Gegend?
:totlach: Natürlich nicht. Das ist nur ein Denkmal und da dampft nix raus.
Eigentlich bin ich ja mehr der Herzhaft-Naschtyp, doch bei dem Schokobuffet würde ich auch schwach ;D
So war das bei mir auch.
Ich mag eigentlich keine Eiscreme, doch das leckere Datteleis :sabber: aus eigener Herstellung (Mövenpick) musste ich abends auch noch probieren.
Stete Kalorien sorgen leider für mehr Umfang :cool2:, aber im Urlaub darf man schon mal über die Stränge schlagen.
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Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger
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Interessante Reise. Den Oman beobachten wir auch schon länger
Freut mich, dass ihr mitlest :adieu:.
Der Oman ist auf jeden Fall eine Reise wert. Man kann nur hoffen, dass dieser Irrsinn in Nahost bald ein Ende hat.
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28.12.25 – Daymaniyat-Inseln
Wenn im Urlaub der Wecker klingelt, dann haben wir etwas Besonderes vor. Fürs umfangreiche Frühstücksbüffet hatten wir leider keine Zeit, da wir um 8 Uhr in der Al Mouj Marina sein mussten.
Die Marina ist zwar nur 15 km vom Hotel entfernt, doch bei der Straßenführung in Maskat kann man nie wissen, ob man beim ersten Mal an der Ausfahrt vorbeifährt.
Um 7:20 Uhr fuhren wir los und verfranzten uns aufgrund von Straßenbauarbeiten kurz vor der Marina. Letztendlich fanden wir zwar den Parkplatz, doch wegen der vielen Mitanbieter zunächst das MolaMola Diving Center nicht. Das befand sich etwas abseits in einem Container.
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Obwohl ganz schön was los war, fanden wir gleich unsere Betreuerin, die uns zwei Beutel überreichte und uns zum Bezahlen in den Container schickte. Der Trip kostete 68 € pro Person. Die Formulare hatte ich schon im Vorfeld ausgefüllt und mit der Reservierung online eingereicht. Um 9 Uhr ging es endlich los.
Wir machten keine Dhau-Fahrt,
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sondern der letztendlich vollbesetzte Katamaran Mokka
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brachte uns bei reichlich Wind und Wellengang zu den Daymaniyat Inseln.
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Die kleine Inselkette liegt rund 14 bis 17 Kilometer nördlich der Stadt Seeb und erstreckt sich über eine Länge von 22 Kilometer parallel zur Küste. Die neun unbewohnten Inseln sind seit 1996 ein Naturschutzgebiet. Von Anfang Mai bis Ende Oktober ist das Betreten verboten, da dort bis zu 400 geschützte Karettschildkröten leben und Seevögel nisten. Außerhalb der Zeit sind die Riffe für Taucher und Schnorchler freigegeben.
Leider ankerten wir nicht hier,
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sondern wie viele andere Boote in dieser Bucht.
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Wir zogen unsere schicken Flossen an, die in dem uns überreichten Beutel waren.
Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh ;D.
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Es war unser allererstes Schnorchel-Abenteuer. Weil wir uns vor schlecht oder überhaupt nicht desinfizierten (was sich genauso herausstellte) Mundstücken ekelten, hatten wir uns eigene Masken mitgebracht.
Die Teletubbies Tinky-Winky und Dipsy :totlach: lassen grüßen.
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So ganz wohl war uns bei der Sache nicht :floet: und bei der Aussicht, vom Boot in die Shark Bay zu springen, verdrehte ich die Augen. Unsere Betreuerin beruhigte mich. Sie wäre hier noch keinem Raubfisch begegnet.
Leider vergaß ich im Eifer des Gefechts meine wasserdichte Kamera. Es wurde Zeit, meine Ängste vor tiefem Wasser mit Haien Fischen zu überwinden. Deshalb warf ich meinen inneren Schweinehund über Bord und sprang mutig hinterher.
Ich schwebte übers Riff und sah nur ab und zu einen bunten Fisch unter mir. Unser Guide zeigte uns, wohin wir schwimmen sollten, denn dort gab es jede Menge Meeresschildkröten. Auf 15 der Schildis :herz:, die genüsslich die Algen vom Riff knabberten, kamen 100 Schnorchler über ihnen. Ich war erstaunt, dass sich die Turtles nicht aus der Ruhe bringen ließen und ärgerte mich, dass ich die Kamera nicht dabei hatte. Angst hatte ich überhaupt keine. Dennoch war ich froh, dass wir uns für die Schwimmwesten entschieden hatten, denn die Strecke vom/zum Boot war für ungeübte Schwimmer weit.
Zurück auf dem Boot gab es ein kaltes Barbecue, Fladenbrot und Getränke.
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Danach fuhren wir zur nächsten Insel weiter, vor der ein zweiter Durchgang möglich war.
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Doch ohne uns. Während andere abtauchten, blieben wir an Bord.
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Wie die Hinfahrt dauerte auch die Rückfahrt 50 Minuten. Wir erreichten die Marina gegen 15 Uhr und fuhren gleich zum Duschen ins Hotel.
Der Schnorchelausflug war toll, doch es waren viel zu viel Leute auf dem Schiff und im Wasser. Hier mal ein Video, damit man sich das vorstellen kann.
https://www.youtube.com/watch?v=SiPuMPQhQGM
Um 16 Uhr wurde das Schokobüffet in der Lobby aufgefahren und auch wir naschten wieder mit. Danach fuhren wir zu einer kleineren Mall in der Nähe. Ich suchte schon die ganze Zeit nach Tandoori-Masala, einer indischen Gewürzmischung. Doch auch in diesem großen Supermarkt wurde ich nicht fündig. Sultan bekam anschließend noch ein paar Liter Sprit.
Nach dem Abendessen verstauten wir schon so einiges in die Koffer, denn am nächsten Tag stand der Rückflug bevor.
Übernachtung: Mövenpick Ghala Heights, 2 Nächte 242 € mit Halbpension
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Schnorcheln :herz:
Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus. Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen. :thumb: dass du dich überwunden hast ins Meer zu gehen springen
Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll. Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt ;)
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Schnorcheln :herz:
Allerdings sieht das da wirklich sehr, sehr voll aus.
Oh ja und da die Mokka als letztes aus dem Hafen fuhr, musste sie weit weg in der Bucht ankern.
Diese Vollgesichtsmasken sind mir irgendwie nicht so ganz geheuer, kann man gut darin atmen? Für so eine Tour vom Boot würden wir auch Schwimmwesten anlegen.
Heiko hatte sich für die 2025er Masken von Khroom (https://khroom-sport.com/products/schnorchelmaske-seaview-pro-plus) entschieden. Uns war vor allem wichtig, dass es zu keiner erhöhten CO₂-Rückatmung kommt. Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:. Ich fand die Maske toll, da ich lieber durch die Nase atme.
Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.
Die Schwimmwesten waren ein Problem, denn sie sind zum Schnorcheln ungeeignet. Da wir weit damit schwimmen mussten, schnitten die voll in die Achselhöhlen und die Haut wurde verletzt. Deshalb verzichteten wir auf den zweiten Durchgang. Sollten wir mal wieder schnorcheln gehen, dann bestellen wir uns diese (https://khroom-sport.com/collections/schwimmhilfen/Schwimmweste) von Khroom. Die sind weit ausgeschnitten und schneiden nicht ins Fleisch.
Schade, dass ihr keine Kamera dabei hattet. Die Profiaufnahmen im Film sind natürlich toll. Die Schildkröten sind wahrscheinlich mittlerweile an den Auflauf gewöhnt. Auf Hawaii haben wir die als ziemlich neugierig erlebt ;)
Leider lag die Kamera auf dem Boot. Ich denke auch, dass sich die Schildis an die Teilzeit-Mitschwimmer gewöhnt haben.
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Da er Brillenträger ist, kann in dieser Vollmaske auch eine Seehilfe bis -6,0 Dioptrien befestigt werden. Er wollte schließlich auch unter Wasser etwas sehen :cool2:.
Das ist natürlich ein großer Vorteil. Kersten hat das Problem ja auch. Und wahrscheinlich würde sie auch besser / dichter über seinen Bart passen als die normalen Taucherbrillen. ;D
Die Schnorchel vom Anbieter wurden übrigens nur mit Meerwasser abgespült :kotz: und gleich wieder in die Beutel verpackt.
Das ist echt eklig!
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Die Schildkröten sind die vielen Menschen wohl schon gewöhnt.
Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen. Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.
Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.
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Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen.
Ja, da waren wir froh. Es gab schon Zeiten, da war ein erster Bootsausflug überhaupt nicht erfolgreich und wir mussten ein zweites Mal von weit anreisen.
Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.
Wir möchten die Masken auf jeden Fall wieder ein-/aufsetzen. Die kommen künftig immer ins Gepäck, wenn wir in warmen Gewässern unterwegs sind.
Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.
Die Anschaffung war es wert. Wir hatten das schon in Ägypten erlebt und verzichteten dort kurzentschlossen aufs Schnorcheln.
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29.12.25 – Rückreise
Der Rückreisetag war angebrochen und wir konnten uns jede Menge Zeit, vor allem beim Frühstück, lassen. Das nützt jedoch wenig, da die Mägen nur eine begrenzte Füllmenge haben :cool2:.
Zurück im Zimmer packten wir unsere Koffer. Die Abholung von Sultan war auf 11 Uhr vereinbart, doch kurz nach 10 Uhr vermeldete der Angestellte von Jet Cars, dass er in der Lobby auf uns wartet. Er war wieder zu früh dran. Normalerweise bin ich überpünktlich, doch der toppte mich noch. Da es letztendlich egal war, wo wir die restliche Zeit bis zum Abflug verbrachten, checkten wir kurz danach aus und der Fahrer brachte uns zum Flughafen. Der Abschied fiel kurz und schmerzlos aus. Sultan hat uns exakt 1500 km durch den Norden des Omans begleitet.
Damit wir die Koffer los sind, checkten wir gleich am Schalter ein. Obwohl nicht viel Leute vor uns waren, dauerte es etwas, bis die omanischen Großfamilien ihre Unmengen an Kartons und Gepäck aufgegeben hatten. Wir hatten aber immer noch jede Menge Zeit.
Der Flughafen in Maskat ist zwar recht neu, aber es mangelt an Sitzgelegenheiten. Die paar Bänke waren überwiegend der Länge nach von indischen Passagieren belegt.
Wir setzten uns in ein Restaurant mit Ausblick aufs Rollfeld
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und bestellten zwei kleine Portionen Pasta Alfredo. Zwischenzeitlich war es schon nach 12 Uhr.
Die Abflugtafeln behielten wir immer im Blick, denn das Gate wurde erst 20 Minuten vorher bekanntgegeben. Das ist in dem Flughafen anscheinend immer so, obwohl unser Dreamliner schon die ganze Zeit bereitstand.
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Am Gate trafen wir zum dritten Mal das Auswanderer-Ehepaar aus Grand Bahama. Für einen weiteren Erlebnisaustausch blieb leider keine Zeit. Sie flogen Business und wir hatten in der Reihe 36 diesmal Glück mit einem freien Mittelsitz.
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Der Pilot brachte den Dreamliner pünktlich in die Luft und nach 10 Minuten überflogen wir die Daymaniyat Inseln, wo wir am Vortag zum Schnorcheln waren.
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Die knapp sieben Stunden bis zur Landung zogen sich genauso wie der Service. Wir waren schon zwei Stunden in der Luft und flogen über den Iran
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als wieder so ein trockenes Reisgericht mit Chicken serviert wurde.
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Getränke wurden auf dem Rückflug anscheinend rationiert. Manches war schon aus oder man sparte für den Flug zurück nach Maskat.
Im Iran hatte es diesen Winter viel geschneit.
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Nur einmal wackelte es unterwegs kurz. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und wir landeten pünktlich um 19 Uhr in Frankfurt.
Es dauerte allerdings 45 Minuten bis die Koffer auf dem Band kreisten. Den Shuttlebus zum Parkhaus sahen wir deshalb leider nur noch von hinten. Bevor wir in den nächsten Bus stiegen, verbrachten wir die halbe Stunde im Terminal, damit uns die Kälte nicht schockfrostete :frier:. Von 30°C auf 0°C war schon heftig.
Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause.
Übernachtung: Zu Hause 0 € mit All-in :zwinker:
FAZIT
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Das mit dem Oman war bei mir am zweiten Tag Liebe auf den zweiten Blick :herz: und das beim allerersten Besuch im Dezember 2024. Kompliziert, gell :totlach: ?
Ich fand damals den ersten Stopp in Khasab samt Fahrt in die Berge ok, aber nicht überwältigend. Anders am Folgetag, als wir von Maskat aus den Wadi Shab und das Bimmah Sinkhole besuchten. Da konnte man die hervorragende Infrastruktur sehen, die super ausgebauten Autobahnen und die für uns Steinwüstenfans sehr reizvolle Landschaft. Somit war klar, wohin uns die Reise ein Jahr später führt.
Ein Direktflug war uns wichtig und da bleibt nur die Oman Air. Die Boeing 787 der Oman Airlines war ok und auch der Sitzabstand in diesem Dreamliner. Der Service war allerdings schwach und lustlos. Dafür blieb uns das Umsteigen erspart. Der Nachtflug hing uns zudem in den Knochen, da wir nicht schlafen konnten. Deshalb buchte ich ein einfaches Hotel, damit wir uns nach der Ankunft ein paar Stunden ausruhen konnten.
Die Unterkünfte waren alle sehr sauber und der Gast ist noch König. Abstriche gab es beim Radisson Grand Hormuz, weil sich die Klimaanlage nicht steuern ließ. Hier erhielten wir aber ein kostenloses Upgrade mit Loungezugang inkl. Verpflegung am Abend. Besonders zu erwähnen ist die teuerste Unterkunft in Jebel Shams, in der wir uns in einer eisigen Nacht schier Frostbeulen holten und am nächsten Morgen die Flucht ergriffen. Erstattet wurde die Übernachtung nicht, aber Booking.com wollte uns mit einer Gutschrift über 30 € etwas besänftigen. Schließlich hatte ich zusätzlich für die Nacht ein Zimmer im Guesthouse von Ahmed gebucht. Diesen herzlichen Gastgeber hätten wir sonst nie kennengelernt.
Der Mietwagen, ein KIA Sportage, war ein zuverlässiger Begleiter, wenn auch für die steilen Bergetappen zu untermotorisiert. Die Preise für Mietwägen sind im Oman allgemein hoch, dafür war das Benzin mit 50 Cent/Liter ein Schnäppchen.
Das Essen war (außer im Flieger) überall schmackhaft, denn Gewürze sind die Seele der arabischen Küche. Die Seefahrer brachten diese aus Indien und Ostafrika mit. Seitdem sind die Gewürze ein unverzichtbarer Bestandteil der omanischen Küche. Fleisch wird meistens gegrillt. Hummus, Moutabel und Fladenbrot wird dazu gereicht. Die großen Hotels boten alle ein umfangreiches Büffet an. Selbst Salate konnte man überall bedenkenlos essen. Wasser in Halbliterflaschen wurde meistens auf den Tisch gestellt und war im Preis inklusive.
Das Sultanat ist ohnehin sehr sauber und gepflegt. Die Straßen sind besser in Schuss als hierzulande. Es werden überall neue Straßen gebaut oder bestehende erweitert/erneuert. Obwohl die meisten Waren importiert werden müssen, empfanden wir die Preise nicht zu hoch. Die Hypermärkte sind riesig und bieten ein großes, internationales Sortiment.
Landschaftlich bietet der Oman so einiges. Seien es die hohen Gebirge oder die Wadis zum Schwimmen. Es ist ein Land, das man als Selbstfahrer entspannt erkunden kann. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und die meisten sprechen Englisch. GASTFREUNDSCHAFT wird hier noch großgeschrieben.
Die Temperaturen lagen im Dezember zwischen 26° - 30°C und waren aufgrund der trockenen Hitze sehr angenehm. Zur Bekleidung: Ich hatte einige leichte langärmelige Blusen dabei, die ich in allen öffentlichen Bereichen überzog. Ansonsten weit geschnittene lange Hosen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich respektvoll kleide. In den Hotels sahen wir allerdings einige junge Damen, die nur mit knappen Shorts und bauchfreien Tops bekleidet waren. Da in den Hotelrestaurants auch viele arabische Familien essen, fand ich das unangemessen. Zum Schwimmen in den Wadis oder an öffentlichen Stränden, sollte man keine Bikinis tragen. Ansonsten werden Frauen im Sultanat weder belästigt noch missachtet.
Kurzum: Es war eine beeindruckende, abwechslungsreiche Reise und somit ist ein dritter Besuch nicht ausgeschlossen :toothy9:.
Aber: Während ich diesen Reisebericht veröffentlichte, brach in Nahost das Inferno aus. In diesem schrecklichen Krieg kam es schnell zu einem Rundumschlag, bei dem selbst unbeteiligte Staaten wie die VAE und das Sultanat in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für mich ist das unbegreiflich. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, sondern 2026 in einem modernen Zeitalter, in der ein friedliches Miteinander möglich sein sollte. Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald ein Ende hat und überall Frieden einkehrt.
SHUKRAN, :herz: lichen Dank fürs Mitreisen.
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Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?
Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.
Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.
Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.
:danke:
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Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.
Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!
Die Schnorcheltour hätte mir auch gefallen. Bei meiner ersten Schnorcheltour vor über 10 Jahren damals in Florida habe ich mir zum Glück keine Gedanken darüber gemacht wie sie gereinigt werden…mittlerweile besitze ich auch eine eigene Maske.
Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.
Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.
Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!
Danke für den interessanten Bericht, ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!
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Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?
Nein, denn Jet Cars haben kein Büro am Flughafen. Die Abholung im Hotel war für alle Beteiligten bequemer.
Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.
Die Emirates hat einen viel besseren Service. Der war zumindest 2024 in der Eco mit der Premium Eco der Lufthansa zu vergleichen.
Wie ich hörte, ist auch die BC in der Oman Air nicht besonders gut.
Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.
Das war kurz vor Silvester mit vielen Passagieren und wenig Personal. So hatten wir das zuvor nur nach Corona erlebt.
Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.
:danke:
Liebe Christina,
:herz: lichen Dank, dass du wieder so eifrig dabei warst.
Auch wenn das Sultanat nicht in dein Beuteschema passt :zwinker:, hast du jetzt hoffentlich weniger Vorurteile und ein positives Bild von dem Land gewonnen.
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Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.
Hallo Paula,
:danke:, dass du noch nachgelesen hast und gute Besserung!
Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!
Ja, die Wadis haben ihren besonderen Reiz.
Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.
Wir haben selten ein so gastfreundliches Land erlebt. Von den herzlichen Menschen her höchstens noch Peru und Mexiko.
Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.
So richtig geglaubt hat wohl niemand, dass dieser schreckliche Krieg ausbricht. Vor allem, da sich der omanische Außenminister als Schlichter zuvor sehr um eine diplomatische Konfliktlösung bemüht hatte. Aber das kümmerte die zwei Best Buddies überhaupt nicht.
Die Flugrouten gehen jetzt über Saudi-Arabien und die Oman Air fliegt noch immer Gestrandete von den Golfstaaten über Maskat aus. Im Oman wurde glücklicherweise nur ein neu gebauter Hafen beschossen, weil man mit diesem Hafen künftig die Straße von Hormuz umgehen will. Ansonsten verhält sich der Oman schon immer neutral und ist momentan noch am sichersten. Es werden hoffentlich bald wieder andere Zeiten kommen, damit das Reisen in die Golfstaaten wieder möglich ist.
Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!
Danke, das sind wir auch.
ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!
Unsere Reisen sind mind. ein Jahr im voraus geplant. Also alles schon in trockenen Tüchern :thumb:.
Seien es Unruhen, Wetterkapriolen oder sonstige Katastrophen - eine Garantie gibt es nirgends.
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Herzlichen Dank für diesen interessanten Reisebericht.
Die herrliche Landschaft mit den Bergen und den Wadis, dazu die arabische Architektur platzieren den Oman durchaus auch auf meine Reisewunschliste. Kersten müsste etwas mehr überredet werden ;)
Ein Glück, dass ihr den Urlaub noch friedlich genießen konntet. Ein Freund von uns hängt gerade in Abu Dhabi fest, der hat mit der Entwicklung auch nicht gerechnet. Zwar geht es dort im Resort noch relativ entspannt zu, doch die Anspannung, wann und wie man nach Hause kommt, zerrt an den Nerven.
Wir können nur hoffen, dass in der Region dort bald wieder Frieden herrscht. Bin schon gespannt auf eure nächste Reise 8)
:danke:
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Liebe Susan,
Herzlichen Dank für diesen interessanten Reisebericht.
auch dir :herz: lichen Dank fürs eifrige Mitreisen.
Die herrliche Landschaft mit den Bergen und den Wadis, dazu die arabische Architektur platzieren den Oman durchaus auch auf meine Reisewunschliste. Kersten müsste etwas mehr überredet werden ;)
Das wäre doch ein tolles Reiseziel zum 65sten :cool2:. Von der Jahreszeit her absolut ideal.
Ein Glück, dass ihr den Urlaub noch friedlich genießen konntet. Ein Freund von uns hängt gerade in Abu Dhabi fest, der hat mit der Entwicklung auch nicht gerechnet. Zwar geht es dort im Resort noch relativ entspannt zu, doch die Anspannung, wann und wie man nach Hause kommt, zerrt an den Nerven.
Dubai hat schon wieder den Flugverkehr aufgenommen, wenn auch eingeschränkt. Wie es in Abu Dhabi aussieht, weiß ich leider nicht.
Ich drücke eurem Freund ganz fest die Daumen.
Die Airlines macht derzeit das Geschäft ihres Lebens. Ich hatte gerade mal wieder so eine Mail in meinem Postfach:
(https://www.eumerika.de/smf/gallery/22_11_03_26_1_18_22.jpeg)
Wir können nur hoffen, dass in der Region dort bald wieder Frieden herrscht.
Auf jeden Fall und nicht nur dort. Die Ukraine sollte dabei nicht in Vergessenheit geraten.
Bin schon gespannt auf eure nächste Reise 8)
Wir auch ;D. Hoffentlich bleiben wir von irgendwelchen Streiks verschont.
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Liebe Ilona,
die Buffets haben mir sehr gut gefallen, da könnte ich mich sattessen. Allerdings geht es mir wie Christina - mir fehlt die Anziehungskraft für dieses Land, ich möchte sogar sagen Kontinent. Es zieht mich da gar nicht hin...
Trotzdem vielen Dank für den Bericht! Virtuell bin ich gerne mitgekommen. :)
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Liebe Ilona,
die Buffets haben mir sehr gut gefallen, da könnte ich mich sattessen. Allerdings geht es mir wie Christina - mir fehlt die Anziehungskraft für dieses Land, ich möchte sogar sagen Kontinent. Es zieht mich da gar nicht hin...
Liebe Silvia,
:danke: fürs Mitlesen. Die Geschmäcker sind glücklicherweise verschieden.
Wir werden auch künftig immer mal wieder Länder bereisen, die weder auf deiner noch auf Christinas Liste stehen :cool2:.
Trotzdem vielen Dank für den Bericht! Virtuell bin ich gerne mitgekommen. :)
Es freut mich, dass ich für etwas Lesestoff sorgen konnte.
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Das waren faszinierende Eindrücke aus einem für uns exotischen Land.
Fand ich sehr interessant und war gerne mit dabei. Ob ich da auch noch mal hinkomme weiss ich nicht, aber prinzipiell finde ich das der Oman schon eine Reise wert sein könnte.
Danke für Deinen Bericht!
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Hallo Horst,
Das waren faszinierende Eindrücke aus einem für uns exotischen Land.
du warst doch vor vielen Jahren in Jordanien und dort wird es zwischenzeitlich auch etwas moderner zugehen. Jordanien steht schon einige Zeit auf meiner Bucket List, doch zuerst muss sich die Lage in Nahost beruhigen.
Fand ich sehr interessant und war gerne mit dabei. Ob ich da auch noch mal hinkomme weiss ich nicht, aber prinzipiell finde ich das der Oman schon eine Reise wert sein könnte.
Das freut mich. Der Oman ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Danke für Deinen Bericht!
Sehr gerne und dir :danke: fürs Mitkommen.