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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am Heute um 08:28:36 »8.Tag - 26.3.2026 Donnerstag:
Um 5 Uhr ist meine Nacht beendet, denn dann klopft irgendein Verrückter lautstark an meine Tür. Ich blicke durch das Fenster und mache ihm klar, dass ich nicht gewillt bin aufzumachen und dass er sich trollen soll. Tragisch ist das heute Morgen nicht, da ich meinen Wecker sowieso auf 5.15 Uhr gestellt hatte. Kurz bevor ich das Zimmer Richtung Wrangler verlassen will, klopft es nochmal, wieder der gleiche Typ der wohl Jemanden sucht, um 5 Uhr früh. Ich öffne und erkläre ihm, dass ich nicht der bin den er sucht und breche dann mit dem Wrangler Richtung Tanke auf um wie üblich morgens einen halben Liter Kaffee mit auf die ersten Meilen zu nehmen.

Auch heute geht es in den Death Valley Nationalpark. Ein für mich unverzichtbares Highlight im Park, ist der Sonnenaufgang an den Mesquite Dunes bei Stovepipe Wells. Nach einer Stunde Fahrt ist der Parkplatz vor den Dünen erreicht und ich stapfe wieder von einem Sandhügel zum nächsten hinauf, um auf der anderen Seite wieder hinunter zu rutschen.

Schließlich habe ich eine Position erreicht die mich zufrieden stellt.

Der Morgen mit seiner stillen Stimmung, das Zusammenspiel aus Licht und Schatten, den starken Konturen der Dünen ist wunderbar.


Die vielen Gesichter die dieser National Park zeigt machen das Death Valley für mich zu einem der großartigsten Parks Nordamerikas.

Ein eher unscheinbares Besuchsziel im Park ist der Salt Creek Interpretetive Trail. Der Salt Creek ist ein ganzjährig wasserführender Bachlauf, der in der Wüste entspringt und Lebensraum für den seltenen Wüstenkärpfling (ein "lebendes Fossil") bietet. Ein kurzer Holzsteg-Rundweg (1,3km) führt entlang des Baches. Der Bach ist ein Überbleibsel eines riesigen, prähistorischen Sees (Lake Manly). Das Wasser ist extrem salzig (teilweise salziger als Meerwasser).

Danach geht es wieder zu einem der Highlights im Park - dem Golden Canyon. Gestern Abend war ich ja schon mal hier um meine Kamera zu schrotten.

Heute will ich den kompletten Loop laufen - durch den Golden Canyon und die Gower Gulch. Die Runde ist je nach Abstechern 2,5-4h lang und geht 6-8km (je nach Variante).

Auch das Licht ist morgens natürlich ganz anders als am Abend, da oft jeweils die andere Canyonwand der Felsen beleuchtet wird.
Zum Manly Beacon gibt es einen kleinen Aufstieg mit schönem Blick über die Region und die gemusterten Badlands.


Auf der anderen Seite geht es wieder hinunter. Dort trifft man auf den Gower Gulch Trail der in einen großen Wash führt.

Das letzte Drittel der Runde läuft man durch einen farbenfrohen Canyon zurück zur Badwater Road und dem Parkplatz.



Von der Badwater Road wechsle ich bei Furnance Creek wieder auf den Highway 190, den ich weiter nach Osten zunächst bis zum Zabriskie Point fahre. Auch hier war ich vor ein paar Tagen schon zum Sunrise.

Heute stoppe ich nur kurz, weil es auf dem Weg liegt, für ein paar Schnappschüsse. Dabei komme ich mit einem italienischen Fotografen ins Gespräch und letztendlich bin ich dann doch eine Stunde am Aussichtspunkt.



Eigentlich will ich noch weiter nach Südosten und mal wieder in luftige Höhen. Eine Asphaltstraße die allerdings ca. ab der Hälfte für Fahrzeuge über 7,5m länge gesperrt ist führt hinauf zum Dantes View auf 1699 Höhenmeter.

Auch hier oben hat man einen herrlichen Blick hinab ins Death Valley und bekommt angenehme Kühle spendiert.

Man kann auch auf kurzen Wegen die Perspektive erweitern.


Danach fahre ich nach Furnance Creek für einen Snack und einen Kaffee. Auch meine Jetlag-Hitze-Frühaufsteh-Nachmittagsmüdigkeit schlägt wieder zu und ich muss mal eine halbe Stunde im Auto dösen.

Danach geht es wieder auf die Badwater Road - diesmal mit dem Ziel Artists Loop Drive.

Dieser Drive dürfte das farbenfrohste sein, was der Death Valley Nationalpark zu bieten hat.

In leichtem Auf und Ab windet sich die Straßen in geschwungenen Kurven zunächst durch eine Mischung von pastellfarbenen Rottönen, sowie Braun, Orange und Gelb.

Der farbliche Gipfel der Naturkunst wartet dann am Artists Pallette Aussichtspunkt. Hier gibt es zusätzlich noch weiß, lila und grüne Felsenpartien, eben wie die Palette eines Malers.

Es gibt auch einige Wege hinein in die Farbenwelt, die ich mir trotz 40 °C nicht entgehen lasse.


So nehme ich wirklich jeden Seitencanyon mit und erklimme die bunten Felsen.



Auch dieser Aussichtspunkt ist für mich einer der ganz großen Naturwunder im Park.

Das Finale des Tages zum Sunset gönne ich mir nochmal am Zabriskie Point, ...

... wobei ich hier den Sunrise noch einen Tick stärker finde.
Soweit so gut.
Zurück ins heimelige Atomic Inn verbunden mit der Hoffnung, dass sich kein Fremder in meinem Zimmer niedergelassen hat, was zum Glück auch nicht der Fall ist.
Übernachtung: Atomic Inn, Beatty, Nevada
Um 5 Uhr ist meine Nacht beendet, denn dann klopft irgendein Verrückter lautstark an meine Tür. Ich blicke durch das Fenster und mache ihm klar, dass ich nicht gewillt bin aufzumachen und dass er sich trollen soll. Tragisch ist das heute Morgen nicht, da ich meinen Wecker sowieso auf 5.15 Uhr gestellt hatte. Kurz bevor ich das Zimmer Richtung Wrangler verlassen will, klopft es nochmal, wieder der gleiche Typ der wohl Jemanden sucht, um 5 Uhr früh. Ich öffne und erkläre ihm, dass ich nicht der bin den er sucht und breche dann mit dem Wrangler Richtung Tanke auf um wie üblich morgens einen halben Liter Kaffee mit auf die ersten Meilen zu nehmen.

Auch heute geht es in den Death Valley Nationalpark. Ein für mich unverzichtbares Highlight im Park, ist der Sonnenaufgang an den Mesquite Dunes bei Stovepipe Wells. Nach einer Stunde Fahrt ist der Parkplatz vor den Dünen erreicht und ich stapfe wieder von einem Sandhügel zum nächsten hinauf, um auf der anderen Seite wieder hinunter zu rutschen.

Schließlich habe ich eine Position erreicht die mich zufrieden stellt.

Der Morgen mit seiner stillen Stimmung, das Zusammenspiel aus Licht und Schatten, den starken Konturen der Dünen ist wunderbar.


Die vielen Gesichter die dieser National Park zeigt machen das Death Valley für mich zu einem der großartigsten Parks Nordamerikas.

Ein eher unscheinbares Besuchsziel im Park ist der Salt Creek Interpretetive Trail. Der Salt Creek ist ein ganzjährig wasserführender Bachlauf, der in der Wüste entspringt und Lebensraum für den seltenen Wüstenkärpfling (ein "lebendes Fossil") bietet. Ein kurzer Holzsteg-Rundweg (1,3km) führt entlang des Baches. Der Bach ist ein Überbleibsel eines riesigen, prähistorischen Sees (Lake Manly). Das Wasser ist extrem salzig (teilweise salziger als Meerwasser).

Danach geht es wieder zu einem der Highlights im Park - dem Golden Canyon. Gestern Abend war ich ja schon mal hier um meine Kamera zu schrotten.

Heute will ich den kompletten Loop laufen - durch den Golden Canyon und die Gower Gulch. Die Runde ist je nach Abstechern 2,5-4h lang und geht 6-8km (je nach Variante).

Auch das Licht ist morgens natürlich ganz anders als am Abend, da oft jeweils die andere Canyonwand der Felsen beleuchtet wird.
Zum Manly Beacon gibt es einen kleinen Aufstieg mit schönem Blick über die Region und die gemusterten Badlands.


Auf der anderen Seite geht es wieder hinunter. Dort trifft man auf den Gower Gulch Trail der in einen großen Wash führt.

Das letzte Drittel der Runde läuft man durch einen farbenfrohen Canyon zurück zur Badwater Road und dem Parkplatz.



Von der Badwater Road wechsle ich bei Furnance Creek wieder auf den Highway 190, den ich weiter nach Osten zunächst bis zum Zabriskie Point fahre. Auch hier war ich vor ein paar Tagen schon zum Sunrise.

Heute stoppe ich nur kurz, weil es auf dem Weg liegt, für ein paar Schnappschüsse. Dabei komme ich mit einem italienischen Fotografen ins Gespräch und letztendlich bin ich dann doch eine Stunde am Aussichtspunkt.



Eigentlich will ich noch weiter nach Südosten und mal wieder in luftige Höhen. Eine Asphaltstraße die allerdings ca. ab der Hälfte für Fahrzeuge über 7,5m länge gesperrt ist führt hinauf zum Dantes View auf 1699 Höhenmeter.

Auch hier oben hat man einen herrlichen Blick hinab ins Death Valley und bekommt angenehme Kühle spendiert.

Man kann auch auf kurzen Wegen die Perspektive erweitern.


Danach fahre ich nach Furnance Creek für einen Snack und einen Kaffee. Auch meine Jetlag-Hitze-Frühaufsteh-Nachmittagsmüdigkeit schlägt wieder zu und ich muss mal eine halbe Stunde im Auto dösen.

Danach geht es wieder auf die Badwater Road - diesmal mit dem Ziel Artists Loop Drive.

Dieser Drive dürfte das farbenfrohste sein, was der Death Valley Nationalpark zu bieten hat.

In leichtem Auf und Ab windet sich die Straßen in geschwungenen Kurven zunächst durch eine Mischung von pastellfarbenen Rottönen, sowie Braun, Orange und Gelb.

Der farbliche Gipfel der Naturkunst wartet dann am Artists Pallette Aussichtspunkt. Hier gibt es zusätzlich noch weiß, lila und grüne Felsenpartien, eben wie die Palette eines Malers.

Es gibt auch einige Wege hinein in die Farbenwelt, die ich mir trotz 40 °C nicht entgehen lasse.


So nehme ich wirklich jeden Seitencanyon mit und erklimme die bunten Felsen.



Auch dieser Aussichtspunkt ist für mich einer der ganz großen Naturwunder im Park.

Das Finale des Tages zum Sunset gönne ich mir nochmal am Zabriskie Point, ...

... wobei ich hier den Sunrise noch einen Tick stärker finde.
Soweit so gut.
Zurück ins heimelige Atomic Inn verbunden mit der Hoffnung, dass sich kein Fremder in meinem Zimmer niedergelassen hat, was zum Glück auch nicht der Fall ist.
Übernachtung: Atomic Inn, Beatty, Nevada
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gelandet bist.
, dort einzuchecken. Ich denke, wir wären weiter gefahren. Ich habe da immer die Befürchtung, dass wir uns das Bett mit Bettwanzen teilen müssten.
? Bei uns standen 2022 einige entlang und auf dem Highway.
Herrlich die Beschreibung beim Einchecken - wie im Film! Ich hab totales Kopfkino. 
... obwohl ich damals mehrere Tage dort mit Zelt war bin ich nicht bis zum Uhebe-Krater gekommen.
gesucht und nur den Coyoten gefunden