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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Juni 2026, 18:43:27 »
Schade, dass ihr wegen des Wetters nicht wie geplant in die Parks bzw. Gärten konntet, aber in einer Großstadt gibt es immerhin genug Indoor Aktivitäten.

Die Treppen zu den Kuppeln und Kirchtürmen hinauf haben mich im letzten Urlaub auch wieder genervt, nicht mal wegen der Anzahl der Stufen, aber wegen der Enge, den kleinen Trittflächen (wie auf deinem Bild von der Tempel Church gut zu sehen) und dann muss ständig hoffen, dass einem niemand entgegen kommt.

Eine gute Idee mit dem Theaterstück. Das ist wenn man in Großstädten ist eigentlich immer eine gute Gelegenheit für sowas, aber ich habe das schon ewig nicht mehr gemacht, einerseits weil ich abends meist zu müde bin, andererseits auch weil ich oft alleine unterwegs bin und dann nachts nicht mehr so spät unterwegs sein will. Vor zig Jahren war ich in Budapest in der Oper und in Berlin mal im Theater.

Five  Guys, die gab es in Rotterdam auch, aber da hatte ich in den Bewertungen gelesen, dass man sich alles selbst zusammenstellen muss, angefangen von der Art des Brötchens über das Fleisch bis zum sonstigen Belag, da hatte ich dann keine Lust drauf.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Juni 2026, 18:17:28 »
15. Tag, Donnerstag, 12.02.

Peter kann gegen 4.30 Uhr nicht mehr schlafen, steht auf und macht sich einen Tee. Als er gegen 5 Uhr wieder ins Bett kommt, sagt er mir, er hätte von LH eine Mail bekommen, weil sich sein Sitzplatz geändert hätte. Na, da muss ich gleich nachschauen, da kann ja eigentlich nur ein anderer Flugzeugtyp der Grund sein. Und weil wir getrennte Tickets haben, sitzen wir nun sicherlich nicht mehr nebeneinander.

Tatsächlich wird ein anderes Flugzeug eingesetzt, weil nun wegen des Streiks nicht die LH fliegt, sondern Air Baltic. Das andere Flugzeug ist kleiner und hat keine 3-3 Bestuhlung, sondern 2-3. Wir sitzen natürlich nicht nebeneinander, aber es sind noch zwei 2er Reihe komplett frei, da setzen wir uns beide gleich um. Perfekt, nun haben wir eine 2er Reihe für uns.

Wir machen nochmal das Licht aus und schlafen bis 7 Uhr.

Nach Frühstück und Abwasch packen wir alles zusammen, checken gegen 8.45 Uhr aus und fahren in Richtung Flughafen. Ach ja, an unserem Abreisetag scheint die Sonne :(, aber bei einer Abflugzeit um 13.10 Uhr und einer knappen Stunde Fahrt zum Flughafen, ist leider keinerlei Outdoor Aktivität an diesem Tag mehr möglich. Von der Autobahn aus sehen wir die Berge in der Ferne, wo wir gestern waren - heute völlig wolkenfrei :(.

An der Tankstelle beim Flughafen machen wir den Tank nochmal voll und nutzen gleich nochmal die auch hier vorhandenen Wasch- und Saugmöglichkeiten fürs Auto (ich finde es übertrieben, aber wenn Peter das möchte, bitte sehr, genug Zeit haben wir).

Die Autorückgabe erfolgt wie meist für meinen Geschmack viel zu schnell, da muss man sich wirklich konzentrieren, damit nicht irgendetwas im Auto liegen bleibt und natürlich vergesse ich, ein Foto vom Display zu machen (mit Kilometerstand und Tankanzeige). Ich verstehe nicht, weshalb einen die jeweiligen Mitarbeiter nicht in Ruhe ausräumen lassen und erst, wenn man fertig ist, sich den Schlüssel holen.

Um 10 Uhr sind wir dann im Flughafen und stellen fest, dass der „drittgrößte Flughafen Portugals“ zu den kleinsten gehört, an denen wir je waren. Aber er ist sehr hell und freundlich und es gibt sogar außerhalb des Flughafengebäudes ein Café mit Außenterrasse.

Während wir auf die Öffnung des Schalters für die Kofferaufgabe warten (Automaten gibt es hier für LH nicht), kommt schon die Mail von Sixt mit dem Rückgabebeleg, 1261 km sind wir gefahren, angeblich ist in der Windschutzscheibe ein Steinschlag (auf dem angehängten Foto kann man aber nichts erkennen und uns ist auch nichts aufgefallen) und das Auto wäre außen schmutzig, dass letzteres nicht stimmt, sieht man auf dem Foto vom angeblichen Steinschlag, da ist auch ein Teil des restlichen Autos mit drauf). Na ja, zum Glück ist in unserer Versicherung auch Glas inkludiert und wir haben keinen Selbstbehalt, der wäre sonst jetzt weg. Mal abwarten, was die Endrechnung enthalten wird.

Bei der Kofferaufgabe bekommen wir jeweils einen EUR 5,00 Gutschein, weil im Flugzeug wegen des Streiks keinerlei Service stattfinden wird. Nicht schlecht im Hinblick darauf, dass man an Bord außer einem Becher oder einer kleinen Flasche Wasser und vielleicht einem kleinen Täfelchen Schokolade sowieso nichts kostenlos bekommen hätte, da können wir mit den EUR 5,00 mehr anfangen.

An der Sicherheitskontrolle müssen Flüssigkeiten separat herausgelegt werden, Elektronik nicht, mal eine neue Variante.

Der gute Eindruck, den der Flughafen bis jetzt auf uns gemacht hat, ändert sich nach der Sicherheitskontrolle. In diesem Bereich gibt es noch genau zwei Möglichkeiten etwas zu essen, eine Art Foodcourt, in dem es aber an allen drei oder vier Ständen nur Snacks wie eine Portion Pommes mit einem Sandwich oder einem Hühnchenschlegel gibt und eine „Paul“ Filiale, bei der es ebenfalls kein warmes Essen oder auch nur einen Salatteller gibt, nur diverse Sandwiches und süßes Gebäck. Dazu Preise, wie sie z.B. am Flughafen Frankfurt üblich sind oder noch teurer, was ist denn da los?

Aber irgendetwas müssen wir essen, wir entscheiden uns für „Paul“, ich bestelle einen Croque Monsieur, der immerhin recht lecker und außerdem riesig ist, Peter ein Sandwich, dazu jeweils einen großen Cappuccino und für später zum Abendessen nehmen wir jeweils noch ein Sandwich mit (EUR 50, davon können wir 2 x EUR 5,00 abziehen).

Vom Gate können wir die Lagune und die dahinter liegende Ilha de Faro mit dem Strand von Faro sehen, wo wir vor ein paar Tagen spazieren waren und vor dem Regen in ein Café flüchten mussten, heute hätten wir dieses Problem nicht, sondern könnten die Sonne genießen.



Unseren damaligen Spazierweg über die Brücke können wir nach dem Start aus der Luft noch besser sehen.


Der Flug ist sehr angenehm, zum Vorteil der 2er Reihe gibt es auch noch wesentlich mehr Sitzabstand nach vorne als im größeren LH Airbus vom Hinflug und über jeder Sitzreihe hängt ein kleiner Monitor auf dem man die Flugroute, Flugdauer usw. sehen kann, das hatte ich auf einem Kurz – und Mittelstreckenflug noch nie – da hat uns der Streik nur Vorteile gebracht.



Wir landen recht pünktlich gegen 17.30 Uhr in Frankfurt und werden mit dem Bus zum Terminal 1 gebracht, was den Vorteil hat, dass es zu Fuß nicht mehr weit zur Kofferabholung ist. Der Flughafen ist wegen des Streiks wie ausgestorben (obwohl ja nur Lufthansaflüge davon betroffen sind), unser Kofferband ist weit und breit das einzige, an dem Passagiere auf ihr Gepäck warten.

Nach ca. 10-minütiger Wartezeit sind unsere beiden Koffer da und wir gehen zum Parkhaus. Kurz sind wir etwas verwirrt, wie wir zu unserem Parkplatz finden sollen (Ebene und Parkplatznummer haben wir fotografiert, die Beschilderung ist aber ziemlich unklar), dann werden wir doch noch fündig und fahren gegen 18.30 Uhr los. Da auf der Autobahn ziemlich viel Verkehr ist, wechseln wir nach der Hälfte der Strecke auf die ruhigere Landstraße und sind um 19.45 Uhr zu Hause.

Wetter: FAO sonnig, leichte Bewölkung, ca. 18°C; FRA bewölkt, ca. 7°C

In den nächsten Tagen folgt dann noch das Fazit.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Juni 2026, 18:05:27 »
Nach Monchique haben wir uns bisher nicht mit dem WoMo getraut. Da schaut es ja auch sehr nett aus, vielleicht ergibt sich ja mal eine Rollertour.


Wegen der kurvigen Strasse nicht getraut, nehme ich an? Ich fand sie eigentlich nicht sehr eng, meiner Meinung nach dürfte das für ein Womo kein Problem sein. Probleme könnte aber das Parken in Monchique machen, wir haben auf dem großen kostenlosen Parkplatz am Ortsrand beim Kreisverkehr geparkt, da ist es sehr uneben und es war sehr voll. Auf dem Foia stand ein Womo, da sind riesige Parkplätze, die Straße ist dort hinauf allerdings enger als die bis Monchique.

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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 04. Juni 2026, 01:01:27 »
13. Mai  Ein mörderischer Abend   ;)

Zum Glück hat es aufgehört zu regnen, die Schirme kommen trotzdem mit. Wir starten recht zeitig zu unserem Abendprogramm, wollen die Gegend noch nach Möglichkeiten fürs späte Abendessen abklopfen. Diesmal müssen wir zur Station Queensway, ein wenig weiter die Straße hinunter. Mit der Central Line gondeln wir dann zur Tottenham Court Road. Der Umgebungsplan dort an der Station ist etwas verwirrend. Ich bin es gewöhnt, dass Karten die Nord-Süd-Ausrichtung zeigen und nicht oben geradeaus weiter  ::) Vielleicht sind wir auch abgelenkt durch die vielen Polizeiautos, die grad  hier angebraust kommen - erstmal weg hier.

Mit dem Handynavi kommen wir schließlich wieder in Spur und zum St. Martin's Theatre. Ursprünglich sollte es mal mit dem Ambassadors Theatre ein Duo bilden. Der erste Weltkrieg verzögerte allerdings die Eröffnung bis 1916. Etliche (zumindest in England) berühmte Schauspieler sind hier aufgetreten. Seit März 1974 wird hier statt im benachbarten Ambassadors das Stück aufgeführt, das wir heute sehen wollen.



Als Fan von Agatha Christie muss ich natürlich unbedingt "Die Mausefalle" mal gesehen haben. Die Show läuft seit gut 74 Jahren im Londoner Westend und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt -trotz Corona Zwangspause. Nach einem kurzen Rundgang - es scheint hier ein paar Restaurants zu geben - gehen wir in die Bar des Theaters.



Es gibt hier einige Drinks, die auf die Geschichte Bezug nehmen, wir vergnügen uns aber mit einem Amber Ale. Witzig finde ich die vielen Karikaturen zur Langlebigkeit der Show.
Ich habe Sitze im Rang gebucht, dafür müssen wir durch ein extra Treppenhaus hinauf.



Der Zuschauerraum hat den Charme alter Zeiten und die Sitzreihen sind nicht unbedingt für größere Leute gemacht. Von der Aufführung dürfen keine Bilder gemacht werden, daher hier mal die Besetzung aus dem Prospekt.



Fünf Gäste erreichen eine neu eröffnete Pension eines frisch verheirateten Ehepaares und werden darin eingeschneit. Ein Polizist taucht auf und warnt vor einem Mörder auf der Flucht. Ein Gast nach dem anderen wird befragt, es gibt ein weiteres Opfer und schließlich wird dem Mörder eine Falle gestellt. Wer war es? 

Wird natürlich nicht verraten  ;)  Es wird englisch gesprochen, bis auf einen nervösen Typ hat aber auch Kersten das meiste verstanden. Ich kannte die Geschichte zwar schon, fand die Show aber trotzdem spaßig.

Nach der Show sehen wir dann auf der Straße auch noch das Agatha Christie Memorial.



Die Restaurants sehen nicht mehr so belebt aus, doch es gibt eine Five Guys Burgers Bude. Die wird dann prompt ausprobiert. Krosse Fritten - mehr als wir bestellt haben - und auch die Burger schmecken. Zurück gehts bewährt mit einmal umsteigen per Underground.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 23:48:24 »
Noch 13. Mai  Inner Temple

Gegen Ende des 13. Jahrhundert wurde in England das weltliche vom kirchlichen Recht getrennt. Für die wachsende Anzahl der weltlichen Rechtsgelehrten wurden in London Campus ähnliche Gebäude eingerichtet: die Inns of Court.  Auf dem Gebiet, das bis 1312 den Tempelrittern gehörte, entstanden so zwei Anwaltskammern, Inner Temple und Middle Temple. Außer diesen Namen erinnert noch die Rundkirche Temple Church an den Ritterorden.  Breiter bekannt wurde sie durch den Robert Langdon Roman/Film The Da Vinci Code – Sakrileg.
Der Eintritt hier ist nicht im London Pass enthalten, wir zahlen 5 Pfund pro Person.


(Die Sonne kam während unseres Besuchs wieder hervor, Bild daher von dann)

Die Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet, original als Rundkirche nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem. Ein halbes Jahrhundert später gab es auf Wunsch des damaligen Königs einen rechteckigen Anbau "The Chancel".



Den schauen wir uns zuerst an, da in der Rundkirche gerade etwas aufgebaut und geliefert wird.



Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg arg getroffen. Da sie jedoch schon oft fotografiert worden war, konnte sie nahezu originalgetreu rekonstruiert werden. Das neue Ostfenster, gestiftet von der Glaserinnung,  zeigt ua. eine Szene vom "Blitz" und der Temple Church vor dem Krieg.



Der dreiteilige Altaraufsatz aus Holz stammt von Christopher Wren, der die Kirche 1680 umgestaltete. Er zeigt das Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote und das Vaterunser.



Wir sehen hier auch noch Sarkophage und einen Ritter, allerdings kann ich nicht mehr nachvollziehen, wer das war.  :gruebel:



Über eine steile Wendeltreppe kommen wir zu einer Galerie der Rundkirche - nicht ganz so viele Stufen wie in St. Paul's. Der Fußboden hier oben besteht aus Fliesen, die Mönchen im 12. Jahrhundert gestaltet wurden. Ursprünglich wurden sie für den Kirchenboden gemacht. Diejenigen, die den "Blitz" überstanden haben, wurden nun hier verwendet. In den Wänden scheinen Urnengräber zu sein.



Durch Spitzbögenfenster können wir hinunter in die Rundkirche schauen.



Die Wendeltreppe führt noch weiter nach oben, ist aber abgesperrt.

Arkadenbögen zieren die Wand des Rundbaus, darüber sehen wir Gargoyle Fratzen. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise findet man solche an den Außenwänden einer Kirche. In den Bögen sind Erklärungstafeln zur Geschichte der Templer und dieser Kirche aufgehängt. So wurde hier auch die Magna Carta unterzeichnet, eine wichtige Quelle der englischen Verfassung. 



Natürlich versäumen wir auch nicht das anzuschauen, was Robert Langdon hierher geführt hat: die Grabplatten von Rittern.  ^-^



Die Sonne zeigt sich, das gibt mir Hoffnung für die Temple Gardens. Unser Weg dorthin führt uns über Höfe der Anwaltskammern. Das erinnert mich an die Romantrilogie Rubinrot - Saphirblau-Smaragdgrün von Kerstin Gier. Die streng geheime Geheimgesellschaft der Zeitreisenden hatte hier nämlich ihr Quartier  ;D ( Ja, es ist eine Teenager-Geschichte, gefällt mir aber immer noch)





Wir kommen direkt zum Inner Temple Garden







Leider haben wir keine lange Freude daran, denn es ziehen schon wieder dunkle Wolken auf.



Heftige Windstöße und dann legt das Unwetter so richtig los: Platzregen wird zu Hagel. Da hilft auch der Schirm kaum noch. Wir flüchten unter einen der Bogengänge. So hat das keinen Sinn mit den Gärten. Als der Hagel wieder in normalen Regen übergeht, spazieren wir zur Underground Station Temple und fahren zurück zur Unterkunft. Von einem griechischen Bäcker in Bayswater nehmen wir uns ein paar süße Teilchen für den Nachmittagskaffee mit. Danach können wir uns in Ruhe für das Abendprogramm aufhübschen.  ;)
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 19:54:46 »
13. Mai   Teil 1  St. Paul‘s Cathedral

Die Wettervorhersage bewahrheitet sich leider: wir werden von Regenprasseln wach. So wird es erstmal nichts mit der Erkundung der nahe gelegenen Kensington Gardens und des Hyde Parks. Nach dem Frühstück – der M&S Markt hat erstaunlich gutes Baguette – entern wir mal wieder eine Circle Line und fahren bis zur Haltestelle Mansion House. Zeit mal eine weitere Ikone aus unseren Englischbüchern zu besuchen. Mit unserem London Pass erhalten wir freien Eintritt und bekommen auch einen Audioguide.

An dieser Stelle befand sich schon seit 604 eine Bischofskirche Londons. Die ursprünglichen Kirchen wurden immer mal wieder zerstört, die letzte beim großen Brand 1666. Der heutige Bau wurde von Sir Christopher Wren geplant, fertiggestellt wurde er 1708. Die Kathedrale ist 158 m lang und 365 Fuß hoch. Leider ist beim Eingang an der Westfassade nichts von der gewaltigen Kuppel in der Mitte zu sehen.



Dafür ist der erste Blick das Längsschiff hinab und zu den Deckengewölben hinauf schon beeindruckender.



Und erst recht der Blick in die Kuppel



Da die Engländer zu der damaligen Zeit puritanisch eingestellt waren, wurden die Deckenfresken dort nicht bunt, sondern in Sepia ausgeführt. Erst später wurden die Mosaiken an den Seitengewölben etwas farbiger.





Auch der Chor ist eher schlicht (verglichen mit spanischen Kathedralen).



Beim Altar dagegen war man nicht ganz so zurückhaltend.



Vielleicht weil der erst aus dem Jahr 1958 stammt. Der vorherige wurde von einer deutschen Fliegerbombe 1940 zerstört. Und damit ist auch der Mythos widerlegt, dass die Kathedrale beim so genannten "Blitz" nie getroffen wurde. Das gilt nur für die Kuppel. Viele freiwillige Helfer trugen damals dazu bei, dass der Schaden nicht allzu groß wurde. 


Altar Rückseite und Teil der Orgel

Wir lernen, dass von 1972 bis 1977 die alte Orgel erneuert und erweitert wurde. Insbesondere wurde sie geteilt, um den gesamten Kirchenraum besser beschallen zu können.

Hier und da sehen wir auch etwas modernere Kunstwerke



Der nächste Programmpunkt wäre nun der Aufstieg in die Kuppel. Da gibt es drei Stationen: das so genannte Flüstergewölbe 30 m über den Boden, die steinerne Galerie bei 53 m und die goldene
ganz oben 85 m hoch. 528 Stufen auf teilweise engen Treppen haben unsere Knie aber abgeschreckt.  :floet:

Stattdessen steigen wir 37 Stufen hinunter in die Krypta. Diese erstreckt sich über die ganze Länge des Hauptschiffs. Im östlichen Teil sehen wir die St Faith's Kapelle des  "Order of the British Empire". Die verleihen die Ritterwürde für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft oder Wohltätigkeit. Auch Damen waren da von Anfang an schon zugelassen. Bekannt sind da z.B. Agatha Christie, Judy Dench, Helen Mirren, Elizabeth Taylor uva.



Ansonsten gibt es dort zahlreiche Gräber und Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten der britischen Geschichte, so eine Gedenktafel für Florence Nightingale und Nelsons Sarkophag



Im westlichen Teil des Untergeschosses finden wir Ausstellungen, Waschräume, ein Café und natürlich einen Shop. Boxenstopp, danach geht es zurück ans Tageslicht.

Beim Verlassen der Kathedrale sieht es erst nach Wetterbesserung aus (das erste Bild entstand da). Doch auf dem Weg zum nächsten Ziel überrascht uns der nächste Schauer. Daher gibt es keine Bilder der durchaus interessanten Ansichten unterwegs.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 18:01:54 »
Nach Monchique haben wir uns bisher nicht mit dem WoMo getraut. Da schaut es ja auch sehr nett aus, vielleicht ergibt sich ja mal eine Rollertour.

Zum Abschied zeigt sich ja der Strand von Alvor nochmals von seiner besten Seite  ;D
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 03. Juni 2026, 14:40:00 »
Bei  :strahl: wirkt einfach alles freundlicher und wegen dem Rückflug bleibt's spannend.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:42:19 »
Ein toller erster Tag! Besonders gut gefallen mir die Ausblicke erst vom Sky Garden und dann von der Tower Bridge und auch die Anblicke auf die Hochhäuser vom Schiff aus.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:34:12 »


Ihr könnt auch mit einer Kontaktlos-Kreditkarte die Öffies bezahlen oder auch mit diversen Systemen (ApplePay etc) auf Handy oder Uhren. Da unsere Kreditkarten im Nicht-EU Ausland manchmal kontaktlos nicht funktionieren (müssen dann stecken), war mir die Oyster Card sicherer. Zu bedenken sind außerdem eventuell die Gebühren für Fremdwährungseinsatz. Meine Barclays easybank Karte berechnet zwar keine, aber Kerstens Karten.

Im Nicht-EU Ausland habe ich die Kontaktlos Funktion noch gar nicht verwendet, da hätte ich gar nicht dran gedacht, dass das nicht funktionieren könnte, gut zu wissen. Ja die Fremdwährungsgebühr habe ich auch, fiel zuletzt in Kopenhagen an, aber das betrifft dann ja auch alles andere, was man bezahlt und ist mit 1,5% eh nicht sehr viel.
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