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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 05. Mai 2026, 18:10:37 »
Eins hatte das Wetter für sich: Die Farben sind krasser als im Sommer :beifall:.

Hattet ihr unter den Felsbögen keine Angst, dass die Flut kommt oder war der Spaziergang bei Flut?

Wir hatten das Wasser immer im Blick und man sieht ja wie weit es bei höheren Wellen herankommt und hinter uns waren immer die "rettenden" Felsen.

Irgendwelche "Spaziergänge" bei denen man über längere Strecken keine Möglichkeit hat, wieder hinauf an die Küste zu kommen, haben wir nie gemacht, da war der Wasserstand immer, auch bei Ebbe, zu hoch. Im Sommer oder bei anderen Wetterverhältnissen (wir hatten jeden Tag eine Wetterwarnung wegen hoher Wellen im online Wetterbericht) kann man so etwas sicherlich machen, habe ich bei Susan's Berichten auch gesehen.

Ich muss zugeben, dass ich mir das einfacher vorgestellt habe bzw. dachte, dass wir viel häufiger und ausführlicher durch die Felslabyrinthe am Strand gehen können. Da kommen schon noch ein paar Sachen, aber nicht so viele, wie ich gedacht hatte. Man kann z.B. eigentlich komplett am Strand entlang von Alvor bis Portimao gehen, das war uns aber nie möglich, da war immer viel zu viel Wasser.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 05. Mai 2026, 16:32:40 »
Eins hatte das Wetter für sich: Die Farben sind krasser als im Sommer :beifall:.

Hattet ihr unter den Felsbögen keine Angst, dass die Flut kommt oder war der Spaziergang bei Flut?
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Ilona am 05. Mai 2026, 16:30:10 »
 :danke: für den Reisebericht einer halben Weltreise.

Wie ich schon an anderer Stelle schrieb, kommt für uns so eine lange Flugreise nicht in Frage.

Gut, dass ihr die Strapazen jetzt auf euch genommen habt. Mit zunehmendem Alter wird das schwieriger.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Horst am 04. Mai 2026, 22:26:57 »
Auch von meiner Seite danke für diesen Bericht, der sehr viel Exotisches zu bieten hatte! :)
Landschaftlich für mich durchaus eine reizvolle Region wäre da nicht die aufwendige zeitintensive Anreise, zudem ich in normalen Flugzeugsitzen nicht schlafen kann.

Vielleicht ist das hier in Zukunft ja mal eine Möglichkeit wenn ich in Rente bin und die Flüge überhaupt noch zu bezahlen sind:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Air-New-Zealand-bringt-Etagenbetten-in-Economy-Klasse-id30740978.html
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 04. Mai 2026, 20:41:12 »
Sehr schöne Aufnahmen.
Macht jetzt schon Lust auf die Algarve.  :)
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Mai 2026, 20:24:34 »
Da hattet ihr extrem viel Durchhaltevermögen, nach einem 13 h Flug, in einer anderen Zeit- und Klimazone und dann den kompletten Tag eine Stadtbesichtigung sogar bis in die Dunkelheit hinein, das würde ich sicherlich nicht durchstehen.

Shanghai sieht sehr beeindruckend aus mit den unendlich vielen Hochhäusern und dann als Kontrast der chinesische Garten, gefällt mir beides gut. Weniger toll natürlich die allgegenwärtige Überwachung.

Ich weiß nicht, ob noch ein Fazit kommt, bedanke mich aber schon mal für den Bericht über eine außergewöhnliche Reise mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken. Ich bin sehr gerne mitgefahren.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Mai 2026, 20:06:43 »
2. Tag – Freitag, 30.01.

Gleich nach dem Aufstehen gegen Viertel vor sieben mache ich den Wasserhahn in der Dusche an, denn wie wir gestern Abend festgestellt haben, muss man das Wasser ewig laufen lassen, bis es mal warm wird, so viel zum Wassersparen, auf das man mit einem Pappaufsteller im Bad hingewiesen wird.

Als ich dann bereit bin zum Duschen, ist auch das Wasser warm.

Wir wollen uns heute Alvor und Umgebung anschauen, können also nach dem Frühstück gegen 9 Uhr ohne Auto direkt auf dem Boardwalk hinter dem Hotel losspazieren. Alvor liegt an einer Flussmündung und hat ein ausgedehntes Netz an Holzbohlenwegen sowohl am Strand entlang, als auch durch das Marschland am Rande des Flusses. Wir gehen zunächst auf dem Boardwalk in Richtung Westen. Auf Höhe des Ortszentrums wechseln wir an den Strand und laufen entlang der Wasserkante bis zum Damm, der den Beginn der Flussmündung markiert, am Anfang des Damms steht ein Leuchtturm, auf der westlichen Seite der Flussmündung befindet sich ebenfalls ein Damm mit Leuchtturm, im Hintergrund ist die nächste Stadt, Lagos zu sehen bzw. aufgrund des nebligen Wetters eher zu erahnen.




Als wir auf dem Damm sind, lockert es etwas auf und Lagos ist besser zu erkennen.


Wir laufen vor bis zum Leuchtturm und wieder zurück


und folgen dann dem Weg parallel zur Flussmündung in Richtung Hafen.


Bald rückt Alvor ins Bild, sieht recht hübsch aus mit der Kirche auf dem höchsten Punkt und den Booten und Jachten im Hafen davor.



An den Hütten, in denen die Fischer ihre Ausrüstung aufbewahren, vorbei gehen wir zur kleinen Hafenpromenade



und von dort den Berg hinauf zur in schönem blau-weiß gehaltenen Kirche.



Wir schauen uns das Innere an


und bummeln im Anschluss durch einige Straßen des Orts.



Zum Mittagessen gehen wir in unser Apartment (eingekauft dafür haben wir schon gestern Nachmittag), in den nächsten Tagen werden wir noch genug Gelegenheit haben, in Restaurants zu essen.

Nach Essen, Pause und einem Kaffee gehen wir gegen 15 Uhr wieder los, jetzt auf dem Boardwalk in östliche Richtung. Hier endet der Sandstrand nach wenigen hundert Metern an einer Steilküste mit dekorativen Felsgebilden im Wasser davor. Zwischen den Felsen kann man zu einem weiteren Strand gehen und von dort an sich nochmal zu einer weiteren Bucht (und von dort noch viel weiter), für uns endet der Spaziergang zwischen den Felsen wegen des hohen Wasserstands aber schon in der ersten Bucht nach dem Hauptstrand.



Zum Glück gibt es aber auch noch einen Pfad, der auf die Klippen hinaufführt und von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Felsformationen mit ihren von der Erosion geschaffenen Formen. Man könnte dem Pfad wohl noch bis zum nächsten Ort, Portimão folgen, aber es wird immer unwegsamer, irgendwann geht es steil bergab, links und rechts dichte Vegetation, das ist unser Umkehrpunkt.




Wir kommen an einer Treppe vorbei, die zu einer Bucht hinunterführt.


Die Treppe ist stellenweise ziemlich ausgewaschen und Stufen fehlen, am Ende muss man auch noch einen sehr hohen Absatz überwinden, der unterste Teil der Treppe ist irgendwann mal weggebrochen, aber es lohnt sich, das Wasser lässt uns ein wenig Platz, um zwischen den Felsen herum zu gehen, das ist wieder eine ganz andere, genau so schöne Perspektive, wie vorhin beim Blick von den Klippen nach unten. Ich bin begeistert.







Nach ausgiebigem Erkunden und Fotografieren geht es wieder nach oben, Peter baut mir aus ein paar Steinen eine Zwischenstufe zum ersten Absatz, sehr lieb.

Wir gehen wieder zurück an den Hauptstrand und trinken dort im Strandrestaurant „O Luís“ einen Kaffee.

Dann fahren wir noch zum Supermarkt, wir haben nicht mehr genügend Mineralwasser und das stark nach chlor schmeckende Leitungswasser wollen wir nicht in größeren Mengen trinken.

Gegen 18 Uhr sind wir dann „zu Hause“.

Wetter: bewölkt, immer mal wieder kurz sonnig, sehr windig, ca. 18°C
Wanderungen: vormittags vom Hotel zum Leuchtturm, durch das Marschgebiet zum Ort, durch den Ort und zurück zum Hotel 12,18 km, 59 hm; nachmittags zum östlichen Strandende und entlang der Klippen und zurück bis zum Strandrestaurant „O Luís“ 3,75 km, 118 hm.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 04. Mai 2026, 19:27:47 »
05/06.12.2025  Shanghai - Wien

Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Yu Yuan. Einer der wenigen Orte, wo der geringe Eintritt mit einer westlichen Kreditkarte bezahlt werden kann. Der Garten wurde im 16. Jahrhundert in der Ming Dynastie angelegt. Er ist ein klassischer chinesischer Garten und steht in der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.



Das Areal ist etwa 2 Hektar groß und in 6 Teile unterteilt. Jeder Teil ist mit Mauern, auf denen sich Drachen befinden, umgeben. Die Übergänge sind bewacht.





Die chinesischen Gärten sind durchdacht. Ziel war die Harmonie von Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen und Pflanzen (den so genannten sieben Dingen). Durch die verschlungenen Wege scheint die Anlage riesig zu sein.





Auffällig waren die Tore, die wie Schlüssellöcher aussahen.





Auf dem Gelände stehen einige Hallen, die wie Bethäuser aussehen. Betreten durften sie nicht werden, aber die Türen standen für Blicke ins Innere offen.





Im Herbst wirkten die Fenster wie Gemälde.



Auf einer Prominenten Position im Park steht ein wichtiger Jade Stein. Diese Steine waren sehr oft im Park zu sehen.





Es war zwar viel los im Park, aber die Leute verliefen sich auf den vielen Wegen, die zu immer neue Überraschungen führten. Uns hat es hier sehr gut gefallen. Das herbstliche Laub gab dem ganzen noch einen zusätzlichen Charme.









Außerhalb, auf der westlichen Seite des Gartens ist noch eine Altstadt erhalten. Hier gibt es unzählige Restaurants und es sind sehr viele Menschen unterwegs.





Zurück gingen wir auf der Flusspromenade des Huangpu Fluss. Die Hochhäuser auf der anderen Seite des Flusses begannen in der abendlichen Sonne zu strahlen.







Hervor stach der Shanghai Tower.



Vor Sonnenuntergang setzten auf der ganzen Promenade Lautsprecherdurchsagen ein. In einer Endlosschleife wurden in vielen verschiedenen Sprachen mitgeteilt, dass das Benutzen von Drohnen verboten ist. Die Durchsagen endeten nicht mehr bevor wir die Stadt verließen. Die Lautsprecher befinden sich auf den Kamerabäumen.



Mit dem Sonnenuntergang wurde es rasch kühler. Wir machten uns daher auf den Weg zurück in die Nanjing Road, um uns in den vielen Shopping-Center warm zu halten.

Als es finster wurde, kamen die großen Videowalls an den Häusern so richtig zur Geltung. Erinnerte an Las Vegas.







Wir gingen wieder zurück zur Promenade des Huangpu, um die Skyline bei Nacht zu sehen. Es waren sehr viele Leute hier. Wir dachten, dass es eine Lichtshow oder ähnliches geben würde. Diesbezüglich wurden wir leider enttäuscht. Es war aber auch so mit dem aufgehenden Vollmond schön anzusehen.









Es war nun schon sehr frisch. Wir beschlossen daher zurück zum Flughafen zu fahren. Die Ausreise war eine Formalsache und rasch abgewickelt. Unser Flug startete kurz nach Mitternacht. Bis dahin aßen wir noch eine Kleinigkeit und besichtigten den Flughafen. Interessant waren die mietbaren Schlafboxen.



Pünktlich starteten wir mit Austrian Airlines unseren letzten Flug nach Wien. Durch die vielen Brennpunkte auf der Wegstrecke, war der Flugweg etwas verschlungen.



So endete unsere bisher längste Reise mit vielen sehr schönen Eindrücken, in unterschiedlichen kulturellen Regionen.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 01. Mai 2026, 19:54:41 »
Zitat
Algarve bewölkt, immer wieder starker Regen, sehr windig, ca. 15°C

Im Januar und an der Atlantikküste muss man mit Schietwetter rechnen.

Das Apartment gefällt mir :thumb:. Ich gehe davon aus, dass die Anlage um die Zeit nicht ausgebucht war.

Dass es nicht so zuverlässig sonnig ist wie im Sommer ist klar, aber eigentlich ist es dort auch im Winter überwiegend schönes Wetter, Weihnachten ist neben den Sommermonaten dort Hauptsaison. Ich habe mir natürlich vor der Buchung alte Wetterdaten angeschaut und Reiseberichte im Internet zu dieser Jahreszeit gesucht. Dass es über Monate so extrem schlechtes Wetter dort ist, ist nicht üblich, vor allem nicht diese Regenmengen, da haben wir sehr viel Pech gehabt. Wir haben dann dort im portugiesischen TV gesehen, dass es auf ganz Portugal bezogen im Dezember und Januar nur 6 Tage komplett ohne Regen gab.

Aber wir wussten ja durch die Webcams, dass Regenvorhersage nicht bedeutet, dass es den ganzen Tag regnet, sonst hätten wir die Reise tatsächlich abgesagt.

Die Anlage war nicht ausgebucht, ich würde schätzen in unserer ersten Woche zu 30%, in der zweiten, als es dann auf Fasching zuging, wohl zu 50%.

Hallo Susan, für dich gibt es vermutlich abgesehen von der Jahreszeit nichts neues zu sehen, ihr wart ja schon so oft dort. Deine Berichte hier habe ich mir bei der Planung auch angeschaut, vieles wirkt doch anders im Winter, gerade an den Stränden ohne Sonnenschirme und Liegen und mit nur wenigen Leuten.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 01. Mai 2026, 14:01:09 »
Ich bin natürlich auch gern dabei  :adieu: Freue mich schon auf Bilder von der Algarve, auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat. Leider habe ich momentan wenig Zeit fürs Forum, also mal sehen wie ich so mitkomme
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