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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Ilona am 21. März 2026, 14:36:25 »
Liebe Susan,

 :danke: für den schönen Pulverschnee-Reisebericht.

Auch wenn wir die Skier schon vor über 20 Jahren als Sperrmüll entsorgten an den Nagel hängten, bin ich virtuell gerne mitgereist. Ihr habt euch mit der Reise selbst toll beschenkt.

Das Wetter war größtenteils :strahl:, die Pisten gepflegt und die Skifahrer zivilisiert. Besser geht's nicht :thumb:.

Frankfurt und München sind tatsächlich das europ. Drehkreuz nach Nordamerika. Die Maschinen würden sonst nicht voll werden. Selbst wenn es beim Start zu Verzögerungen kam, die Sicherheit geht einfach vor. Für den Anschlussflug reichte es immerhin noch.

Wir hatten dieses Jahr mit Kanada geliebäugelt. Die hohen Preise und die vielen Touristen haben mich jedoch abgeschreckt. Bereits letztes Jahr wurden British Columbia und Alberta überrannt. Ich möchte nicht als die 835ste am Vormittag auf den Lake Louise schauen und im Anschluss nochmals in der Schlange zum Shuttle Bus stehen. Die Übernachtungspreise haben dementsprechend angezogen. Somit wurde der Plan verworfen.
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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 20. März 2026, 23:31:01 »
Die letzten Tage

Leider verschlechtert sich das Wetter zum Ende unserer zweiten Woche in Whistler. Mittwoch gab es im Ort ständig Regen! Schauer. Da uns eine Skipause aber ganz guttut, nutzen wir den Vormittag für Souvenireinkäufe.  Schade, das Squamish Lil'wat Cultural Centre ist nicht geöffnet.

Am Nachmittag testen wir den Wellnessbereich des Hotels. Okay, unsere Schlüsselkarten geben uns Zugang zu Umkleidekabinen – getrennt nach Weiblein und Männlein. Dort befindet sich auch jeweils eine Saunakabine. Da wir nicht wissen, ob bei dem Schietwetter nicht noch mehr Leute kommen, saunieren wir brav jeder für sich. Kersten bekommt tatsächlich Gesellschaft, während ich allein vor mich hin schwitze. Zumindest bemerkt so keiner, dass ich beim Kaltduschen etwas schummle.  :floet:

Einen extra Ruheraum gibt es leider nicht, wir relaxen stattdessen im nicht ganz heißen Sprudelbad.



Am Donnerstag schaut es ein klein wenig besser aus. Wir fahren erstmal ohne Ausrüstung mit der Whistler Gondel nach oben. Manchmal ist ja über den Wolken die Sonne. Heute schaut es aber nicht so aus.
Wir machen ein paar Bilder



und finden tatsächlich die Umbrella Bar.



Das eher zeltförmige Gebilde animiert uns jetzt nicht unbedingt heute dort etwas zu trinken.  Wir gönnen uns eine letzte heiße Schokolade mit Marshmallows in der Roundhouse Lodge und gondeln wieder nach unten.
Tja und am Nachmittag ist leider schon wieder Packen angesagt.

Am Freitagmorgen werden wir gegen 8:45 Uhr vom Shuttlebus abgeholt. Es schüttet mal wieder wie aus Eimern.  :P Trotzdem herrscht Richtung Whistler lebhafter Anreiseverkehr. Auch in Vancouver schaut es nicht besser aus. Was bin ich froh, dass wir das Angebot für Verlängerungstage in der Stadt nicht in Erwägung gezogen haben. Die LH-Check-In Schalter sind schon geöffnet, wir werden unser Geraffel schnell los. Trotzdem sind wir zu spät dran für die Frühstückszeiten der Restaurants hier. Es gibt also zum "Brunch" Burger und Chickenwings  ^-^
Da unser Flug erst nachmittags geht, haben wir Zeit uns den Flughafen näher anzusehen. Es gibt hier netteres zu sehen als nur die üblichen Geschäfte.


The Spirit of Haida Gwaii
ein bronzenes Kanu mit Jade Patina. Vorbild waren Miniaturkanus aus dem 19. Jhd. Bevölkert ist das Boot mit Gestalten aus den Legenden und der Geschichte der Haida (eine der First Nations British Columbias).

Auch nach der Sicherheitskontrolle gibt es noch einiges Nettes zu sehen.



und ein großes Aquarium





Unsere Maschine aus München trifft ein.



Wir haben uns gewundert, dass zwei Maschinen aus Deutschland Vancouver anfliegen; eine aus Frankfurt, eine aus München. Beide voll belegt und mit bunt gemischter Reisegesellschaft. Scheinbar fungiert Deutschland da als Drehkreuz.

Wir rollen pünktlich vom Gate ab, stehen dann aber ungefähr eine Stunde auf dem Rollfeld herum. Die Piloten haben einen merkwürdigen Geruch wahrgenommen. Es wird alles mögliche überprüft. Die Maschine dreht nochmal in den Wind, damit sie nicht die eigenen Abgase ansaugt. Die Piloten neutralisieren dann mit fünf Minuten Sauerstoffmaske ihren Geruchssinn und als sie dann nichts ungewöhnliches mehr erschnuppern, starten wir endlich.

Ein letzter Blick auf British Columbia, der Mond ist auch schon aufgegangen.



Mein Zeitgefühl ist einfach nicht auf Schlafen eingestellt, daher wird es mal wieder eine Filmnacht. Allerdings mit schon älteren Filmen, die neuen sagen mir alle nichts.

Kurz vor der Landung in München bekommen wir dann mit, wohin überall die Passagiere so weiterfliegen wollen (und wie sie umgebucht wurden). Für uns ändert sich nichts. Wir hätten fast fünf Stunden Aufenthalt in München gehabt, nun ist es glücklicherweise weniger. Auch der letzte Hopser nach Hannover verläuft reibungslos.

Dort erwartet uns mehr Schnee und Winter als in Whistler Village, Vancouver und München  ;)



Fehlte nur ein Berg  ;D


Kurzes Fazit

Skifahren in Kanada empfanden wir als ausgesprochen angenehm! Zwar war die Schneelage laut Anwohnern und heimischen Besuchern nicht so pudrig wie sie sollte, wir waren jedoch mehr als zufrieden. Ich bin eh kein Tiefschnee-Fan. Sympathisch die Anstell-Kultur, da können die Europäer sich noch Scheiben von abschneiden. Auch dass es am Berg wenig Alkohol gibt, können wir nur begrüßen. Im Hotel Listel Whistler haben wir uns wohl gefühlt und es hat eine gute Lage zu den Liften und der Fußgängerzone. Whistler als Ort hat uns ebenfalls sehr gut gefallen. Wenn es nicht insgesamt doch einiges kosten würde, kämen wir nächstes Jahr wieder!

Unser Besuch hier hat uns außerdem Appetit gemacht, einmal auch im Sommer die Gegend zu bereisen. Mal sehen, wann sich das verwirklichen lässt.

War Whistler Blackcomb besser als die Skiorte in Utah und Colorado, die wir besucht haben? Schwer zu sagen  :gruebel: Die Bedingungen waren da anders. Punkt für USA: wir konnten Skifahren  mit einer kleinen Südwesttour kombinieren.

Euch vielen Dank fürs Mitlesen! Bis demnächst  :adieu:



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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 20. März 2026, 18:04:19 »
Absolut traumhaft.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Susan am 20. März 2026, 11:19:05 »
 :herz:  eine wunderschöne Schnorcheltour und die Honeymoon Insel macht ihren Namen alle Ehre  8) Wer beamt mich mal eben dahin  ;)


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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 19. März 2026, 19:51:20 »
24.11.2025   Aitutaki - Lagunenausflug

Zum Sonnenaufgang ging ich zum höchsten Punkt der Insel, der nach einem 30-minütigen Fußmarsch erreicht war. Er liegt auf rund 100 Meter Seehöhe. Von diesem Punkt hat man einen schönen Ausblick auf die Lagune. Ich erreichte die Anhöhe genau zum Sonnenaufgang.





Die Morgensonne war aber nicht optimal, dass schräge Licht lässt das Wasser nicht leuchten.



Zu diesen Inseln in der Ferne sollte es heute noch hinausgehen.



Auf dem Weg zurück zu unserer Hütte, traf ich auf Lämmer am Wegesrand.



Unten angekommen, kam ich bei einem Haus vorbei, dass vor dem Eingang einen großen Grabstein, samt Gruft stehen hat. Es ist uns schon aufgefallen, dass dies hier fast bei jedem Haus der Fall ist.



Um kurz vor neun holte uns Marokii, der Mann der Vermieterin, zur Lagunentour ab. Neben der Vermietung der Bungalows, sie haben noch 2 weitere, führt er private Touren durch die Lagune von Aitutaki durch.

Im Hafen liegt sein kleines Boot, dass wegen seiner Buntheit sofort auffällt. Der Hafen wird gerade umgebaut. Es geht aber langsam voran und die Kosten laufen aus dem Ruder. Könnte auch bei uns sein. Alle Güter die nach Aitutaki geliefert werden, kommen mit einem Frachtschiff von Rarotonga. Da die Lagune zu flach ist, müssen die Container und Tanks vor dem Riff auf offener See auf ein flaches floßartiges Schiff umgeladen werden. Es können maximal 2 Container oder Tanks verladen werden. Das macht alles auf Aitutaki relativ teuer.

Nach einer kurzen Unterweisung und dem Verstauen aller Gegenstände, die nicht von Bord gehen oder nass werden sollten, ging es los. Gleich nach dem Hafen veränderte sich die Wasserfarbe in schönes blau. In der Ferne sind schon die Riffinseln zu sehen.





Nach 20 Minuten fahrt hält er an. Hier ist ein toller Schnorchelplatz, wir sollen ins Wasser gehen und in die Richtung des Bootes treiben, mit dem er beim Übergang zu flacherem Wasser wartet. Wir waren noch die einzigen, da die anderen Touren meist Tagesausflügler aus Rarotonga bedienen. Diese Besucher waren noch auf dem Weg.

Das Wasser war hier unerwartet kühl. Wir tauchten sofort in eine andere Welt ab. Als erstes sprangen sofort die riesigen Muscheln ins Auge. Auch sonst war alles recht farbenfroh. Auf den Bildern kommen diese Farben nicht so zur Geltung.







Um beim Schnorcheln fotografieren zu können, hatten wir Schutzhüllen besorgt. Heike konnte damit schon sehr gut umgehen. Ich hatte größere Probleme und machte sehr viel öfter Fotos von mir selbst als von den Fischen.







Wir schnorchelten hier fast eine Stunde, bis wir zum Beginn des flachen Bereiches kamen.



Mit dem Boot fuhren wir zur sogenannten Honeymoon Island. Die Farbübergänge und die Farben allgemein des Wassers ist der absolute Wahnsinn. Die Bilder können das leider nicht wiedergeben.





Bald erreichten wir das flache Wasser des Strandes.



Die Insel ist eine langgezogene Sandinsel mit ein paar Palmen. Wir sollen den Sandentlang auf die andere Seite der Insel spazieren, er wartet dort mit dem Boot auf uns. Es ist egal wie lange wir brauchen.





Diese Insel war ein sehr schönes Erlebnis. Wir hatten sie für uns allein, nur vor der Insel waren inzwischen 2 Boote mit Schnorchler angekommen. Marokii erzählte uns, dass sich die Inseln wegen der Sandverlagerung durch Wind und Wetter ständig verändern, bzw. ganz verschwinden und an andere Stelle wieder neue entstehen.


Wir spazierten diesen wunderschönen Strand entlang.





Genossen das Wellenspiel und die Ruhe.





Als das Wort Paradies ersonnen wurde, muss diese Komposition der Natur ein Teil der Vison gewesen sein.





Auf der anderen Seite kamen wir langsam zu den Palmen.





Die Palmen ergaben mit dem Meer ein hervorragendes Fotomotiv.






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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 19. März 2026, 18:15:02 »
Das sieht toll aus, schön, dass da so etwas angeboten wird.
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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 19. März 2026, 18:01:38 »
Die Fire & Ice Show

Jeden Sonntagabend im Januar und Februar startet um 19:30 Uhr an der Skiers Plaza die kostenfreie Show. Während wir Besucher - jedenfalls die meisten - uns geduscht und umgezogen haben, wurde am unteren Ende der Talabfahrt ein kleiner Snowpark aufgeschaufelt.  Der Platz füllt sich langsam mit Zuschauern und die Trickkünstler laufen sich warm.



Schließlich wird an dem Sprungtisch noch ein Reifen aufgestellt.

Eine Gruppe von Musiker aus dem Squamish Lil'wat Cultural Centre spielt ein traditionelles Trommellied. Wir dürfen ein Yip-Yip-Jeah mitgrölen. Für Bilder standen die etwas zu abseits von uns.


Gleich geht's los



Skifahrer und Snowboarder springen durch den Feuerring und zeigen ihre Kunststücke. Die Kommentare dazu - "Three sixty backslash" & Co -   habe ich erst nach Schauen der verwandten Wettbewerbe bei Olympia verstanden.  ::)







Anfangs schaut das noch recht einfach aus, doch die Jungs und Mädels können auch schwierigeres.





Wieder nach oben kommen die Künstler mit Snowmobilen. Die fahren hier ständig quasi im Kreis. Es gibt eine kleine Pause mit einem Ringe-Tanz, auch da standen wir nicht ganz günstig.



Danach steigert sich das Tempo, jetzt kommen die Akteure schnell hintereinander durch den Reifen. Manchmal auch fast zusammen


zu zweit durch den Reifen

Beim großen Finale kommen alle zehn relativ schnell hintereinander, als letztes zwei Skifahrer Hand-in-Hand. Ein kleines Feuerwerk zum Abschluss darf auch nicht fehlen.




alle Akteure


Und hier nochmal bewegte Bilder


Der Besuch der Show hat sich wahrhaft gelohnt!

Würde selbst nie so über die Buckel springen wollen, hat aber Spaß gemacht zuzuschauen.


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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 18. März 2026, 19:28:29 »

Was hat der Glühwein gekosten. Würde mich als Vergleich zu uns interessieren. :denk:

Im Blacks Pub kostete der Glühwein 16,50 CAD, also rund 10 Euro. Tip und Tax  - es gibt eine extra liquor tax - kommen noch drauf auf den Preis. Wir waren dann bei rund 12,50 Euro. Darum haben wir uns das nicht so oft gegönnt. Wer mehr konsumiert, kann sich den Apres Pass holen (69 CAD). Da gibt es dann in diversen Lokalen 20% Rabatt.
Was kostet der Glühwein jetzt in Österreich so?

Das ist sehr unterschiedlich. Bei den Topskigebieten um 8€, wobei die Unart zunimmt, dass nur mehr in 0,2l Tassen ausgeschenkt wird.
Bei den Weihnachtsmärkten ist es "billiger", mit 4,50 bis 5,50€, mit einem zusätzlich hohen Pfand für das Häferl. Der Punsch ist teurer.
Beim Glühwein handelt es sich da wie dort um Industrieglühwein  :kotz:
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 18. März 2026, 18:11:21 »
Genau so stellt man sich die Südsee vor, herrlich.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Susan am 18. März 2026, 12:28:47 »
Hier scheint zwar heute auch mal wieder die Sonne, trotzdem kommen die herrlichen Südseebilder grad recht.  8)

Schön, dass es dort noch die Tradition mit den Leis gibt. Die Hütte schaut sehr nett aus, da könnte ich es auch eine Weile aushalten
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