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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 11. März 2026, 09:56:27 »
Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.

Hallo Paula,

:danke:, dass du noch nachgelesen hast und gute Besserung!

Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!

Ja, die Wadis haben ihren besonderen Reiz.

Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.

Wir haben selten ein so gastfreundliches Land erlebt. Von den herzlichen Menschen her höchstens noch Peru und Mexiko.

Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.

So richtig geglaubt hat wohl niemand, dass dieser schreckliche Krieg ausbricht. Vor allem, da sich der omanische Außenminister als Schlichter zuvor sehr um eine diplomatische Konfliktlösung bemüht hatte. Aber das kümmerte die zwei Best Buddies überhaupt nicht.

Die Flugrouten gehen jetzt über Saudi-Arabien und die Oman Air fliegt noch immer Gestrandete von den Golfstaaten über Maskat aus. Im Oman wurde glücklicherweise nur ein neu gebauter Hafen beschossen, weil man mit diesem Hafen künftig die Straße von Hormuz umgehen will. Ansonsten verhält sich der Oman schon immer neutral und ist momentan noch am sichersten. Es werden hoffentlich bald wieder andere Zeiten kommen, damit das Reisen in die Golfstaaten wieder möglich ist.

Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!

Danke, das sind wir auch.

ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!

Unsere Reisen sind mind. ein Jahr im voraus geplant. Also alles schon in trockenen Tüchern :thumb:.

Seien es Unruhen, Wetterkapriolen oder sonstige Katastrophen - eine Garantie gibt es nirgends.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 11. März 2026, 08:35:21 »
Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?

Nein, denn Jet Cars haben kein Büro am Flughafen. Die Abholung im Hotel war für alle Beteiligten bequemer.

Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.

Die Emirates hat einen viel besseren Service. Der war zumindest 2024 in der Eco mit der Premium Eco der Lufthansa zu vergleichen.

Wie ich hörte, ist auch die BC in der Oman Air nicht besonders gut.

Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.

Das war kurz vor Silvester mit vielen Passagieren und wenig Personal. So hatten wir das zuvor nur nach Corona erlebt.

Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.
 :danke:

Liebe Christina,

 :herz: lichen Dank, dass du wieder so eifrig dabei warst.

Auch wenn das Sultanat nicht in dein Beuteschema passt  :zwinker:, hast du jetzt hoffentlich weniger Vorurteile und ein positives Bild von dem Land gewonnen.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 10. März 2026, 20:49:50 »
Hallo Ilona,
Nach 5 Tagen spontanem Urlaub in Wien hat mich auf der Heimfahrt ein Virus erwischt (zum Glück nicht vorher…) und dann bin ich über eine Woche flach gelegen (und bin immer noch nicht fit). So habe ich den ganzen restlichen Reisebericht auf einmal nachgelesen.
Dass ich ein Fan von Steinwüsten bin weißt du ja. Aber was den Oman besonders macht sind diese Wadis, ich glaube ich hätte in jedem gebadet!
Die Schnorcheltour hätte mir auch gefallen. Bei meiner ersten Schnorcheltour vor über 10 Jahren damals in Florida habe ich mir zum Glück keine Gedanken darüber gemacht wie sie gereinigt werden…mittlerweile besitze ich auch eine eigene Maske.
Und es freut mich zu hören dass der Oman ein gastfreundliches Land ist.
Eigentlich wäre das was wirklich ein Reiseziel für uns, aber angesichts der politischen Lage kommt es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht in Frage. Ich muss gestehen dass ich von der ganzen Region -von Israel mal abgesehen- sehr wenig Ahnung habe. Ich habe die Nachrichten vielleicht nicht so genau verfolgt, jedenfalls war ich vom Ausbruch des Krieges völlig überrascht, das habe ich nicht kommen sehen. Ich glaube bevor es nicht ein paar Jahre Frieden in der Region gibt werde ich keinen Fuß dorthin setzen. Man weiß nicht mehr wohin man noch fliegen kann, erst wurden viele Routen geändert um nicht über Russland zu fliegen, jetzt muss auch noch der nahe Ostem umflogen werden, es gibt fast keine sichere Route mehr Richtung Osten.

Ich bin sehr froh dass ihr über Weihnachten geflogen seid und von der Krise jetzt nicht betroffen seid!
Danke für den interessanten Bericht, ich hoffe ihr findet ein sicheres Ziel für die nächste Reise!
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 10. März 2026, 18:56:28 »
21.11.2025   Pouakai Crossing   Teil 3

Bei der Abzweigung gibt es einen Aussichtspunkt mit Info-Tafeln. Vom Holly Hut kommend kann die Abzweigung leicht übersehen werden, da der Mirror Lake nicht angeschrieben ist.



Der Ausgebaute Weg führt spektakulär durch die Landschaft. Er schien ins nichts zu gehen.





Bei Mirror Lake war leider eine Baustelle. Der Boardwalk wurde neu errichtet. Trotzdem konnten bei günstigem Wind tolle Bilder gemacht werden.







Weil es hier so schön war, verbachten hier eine längere Rast. Der See diente als Kultstätte und steht unter besonderen Schutz der Maori.



Es waren deutlich mehr Leute hier, da die meisten direkt vom Mangorei Road Car Park heraufkamen.

Als wir wieder zurück bei der Abzweigung waren, ergaben eine Nebelschicht und der Vulkan ein schönes Schauspiel ab. Der Nebel versuchte den Vulkan zu umzingeln.







Von der Abzweigung weg, ging es nun nur noch die knapp 700 Höhenmeter durch Gebüsch und den Wald hinab zum Parkplatz. Kurz nach der Abzweigung befindet sich der Pouakai Hut in schöner Lage.





Diese Wanderung hat uns ebenso gut gefallen, wie die Tongariro Überquerung. Sie war 21,1 km lang und hatte etwas mehr als 900 Höhenmeter. Wir waren zu Fuß 8 Stunden und 40 Minuten unterwegs. Schöner ist der Weg in die andere Richtung. Den Vulkan hat man dann immer vor sich. Der Wermutstropfen ist, dass 400 Höhenmeter mehr zu überwinden sind.

Zum Abendessen sind wir wieder zum Colonel Malone's Restaurant & Bar gefahren. Die Kellnerin von gestern war nicht da, sondern eine jüngere. Sie hat überhaupt nicht verstanden, was wir wollten. Sie brachte uns ein Bier, das extrem schmeckte. Einen anderen Kellner, den wir zur Hilfe holten, schnaufte durch und verdrehte die Augen, als er von unserer Kellnerin erfuhr, was sie uns gebracht hatte. Es war ein Craft Bier mit fast 10% Alkohol.

Zum Sonnenuntergang waren wir zurück bei unserer Unterkunft und besichtigten den gepflegten Garten.






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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 10. März 2026, 18:18:09 »
Das Skigebiet gefällt mir, es scheint nicht allzu voll gewesen zu sein, das kenne ich nur ganz anders, da ich zu meiner Skifahrer Zeit auf die Ferien angewiesen war, da fing es schon morgens mit dem Anstehen für die Gondel an und ging dann mit den Liften und dem Restaurant genauso weiter.

Die Geschwindigkeit hat damals niemanden interessiert (ich habe aber zu den eher langsamen Genussskifahrern gehört), weiß nicht ob das heute in Europa auch anders ist.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 10. März 2026, 18:06:30 »
Ihr habt das Mietauto nicht selbst zum Flughafen gefahren und abgegeben?

Ich hätte gedacht, dass alle arabischen Fluggesellschaften besonders guten Service bieten, aber das trifft wohl zumindest auf Oman Air nicht zu.

Ich warte ja schon immer darauf, dass ich auch mal solange auf mein Gepäck in Frankfurt warten muss, nachdem ich das so oft lese, aber bisher, auch jetzt wieder im Februar, hatte ich immer Glück.

Vielen lieben Dank Ilona für deinen Bericht, ich bin gerne an das mir bisher unbekannte Ziel mitgereist und habe einiges vom Oman kennengelernt, einiges hat mir gut gefallen, ein Reiseziel wird es trotzdem für mich nicht werden, da fehlt irgendwie die Anziehungskraft.

 :danke:
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. März 2026, 15:19:38 »
29.12.25 – Rückreise

Der Rückreisetag war angebrochen und wir konnten uns jede Menge Zeit, vor allem beim Frühstück, lassen. Das nützt jedoch wenig, da die Mägen nur eine begrenzte Füllmenge haben :cool2:.

Zurück im Zimmer packten wir unsere Koffer. Die Abholung von Sultan war auf 11 Uhr vereinbart, doch kurz nach 10 Uhr vermeldete der Angestellte von Jet Cars, dass er in der Lobby auf uns wartet. Er war wieder zu früh dran. Normalerweise bin ich überpünktlich, doch der toppte mich noch. Da es letztendlich egal war, wo wir die restliche Zeit bis zum Abflug verbrachten, checkten wir kurz danach aus und der Fahrer brachte uns zum Flughafen. Der Abschied fiel kurz und schmerzlos aus. Sultan hat uns exakt 1500 km durch den Norden des Omans begleitet. 

Damit wir die Koffer los sind, checkten wir gleich am Schalter ein. Obwohl nicht viel Leute vor uns waren, dauerte es etwas, bis die omanischen Großfamilien ihre Unmengen an Kartons und Gepäck aufgegeben hatten. Wir hatten aber immer noch jede Menge Zeit.

Der Flughafen in Maskat ist zwar recht neu, aber es mangelt an Sitzgelegenheiten. Die paar Bänke waren überwiegend der Länge nach von indischen Passagieren belegt.

Wir setzten uns in ein Restaurant mit Ausblick aufs Rollfeld



und bestellten zwei kleine Portionen Pasta Alfredo. Zwischenzeitlich war es schon nach 12 Uhr.
 
Die Abflugtafeln behielten wir immer im Blick, denn das Gate wurde erst 20 Minuten vorher bekanntgegeben. Das ist in dem Flughafen anscheinend immer so, obwohl unser Dreamliner schon die ganze Zeit bereitstand.


 
Am Gate trafen wir zum dritten Mal das Auswanderer-Ehepaar aus Grand Bahama. Für einen weiteren Erlebnisaustausch blieb leider keine Zeit. Sie flogen Business und wir hatten in der Reihe 36 diesmal Glück mit einem freien Mittelsitz.



Der Pilot brachte den Dreamliner pünktlich in die Luft und nach 10 Minuten überflogen wir die Daymaniyat Inseln, wo wir am Vortag zum Schnorcheln waren.



Die knapp sieben Stunden bis zur Landung zogen sich genauso wie der Service. Wir waren schon zwei Stunden in der Luft und flogen über den Iran



als wieder so ein trockenes Reisgericht mit Chicken serviert wurde.



Getränke wurden auf dem Rückflug anscheinend rationiert. Manches war schon aus oder man sparte für den Flug zurück nach Maskat.

Im Iran hatte es diesen Winter viel geschneit.





Nur einmal wackelte es unterwegs kurz. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und wir landeten pünktlich um 19 Uhr in Frankfurt.

Es dauerte allerdings 45 Minuten bis die Koffer auf dem Band kreisten. Den Shuttlebus zum Parkhaus sahen wir deshalb leider nur noch von hinten. Bevor wir in den nächsten Bus stiegen, verbrachten wir die halbe Stunde im Terminal, damit uns die Kälte nicht schockfrostete :frier:. Von 30°C auf 0°C war schon heftig.

Kurz vor Mitternacht waren wir wieder zu Hause.

Übernachtung: Zu Hause 0 € mit All-in :zwinker:

FAZIT



Das mit dem Oman war bei mir am zweiten Tag Liebe auf den zweiten Blick :herz: und das beim allerersten Besuch im Dezember 2024. Kompliziert, gell :totlach: ?

Ich fand damals den ersten Stopp in Khasab samt Fahrt in die Berge ok, aber nicht überwältigend. Anders am Folgetag, als wir von Maskat aus den Wadi Shab und das Bimmah Sinkhole besuchten. Da konnte man die hervorragende Infrastruktur sehen, die super ausgebauten Autobahnen und die für uns Steinwüstenfans sehr reizvolle Landschaft. Somit war klar, wohin uns die Reise ein Jahr später führt.
 
Ein Direktflug war uns wichtig und da bleibt nur die Oman Air. Die Boeing 787 der Oman Airlines war ok und auch der Sitzabstand in diesem Dreamliner. Der Service war allerdings schwach und lustlos. Dafür blieb uns das Umsteigen erspart. Der Nachtflug hing uns zudem in den Knochen, da wir nicht schlafen konnten. Deshalb buchte ich ein einfaches Hotel, damit wir uns nach der Ankunft ein paar Stunden ausruhen konnten.

Die Unterkünfte waren alle sehr sauber und der Gast ist noch König. Abstriche gab es beim Radisson Grand Hormuz, weil sich die Klimaanlage nicht steuern ließ. Hier erhielten wir aber ein kostenloses Upgrade mit Loungezugang inkl. Verpflegung am Abend. Besonders zu erwähnen ist die teuerste Unterkunft in Jebel Shams, in der wir uns in einer eisigen Nacht schier Frostbeulen holten und am nächsten Morgen die Flucht ergriffen. Erstattet wurde die Übernachtung nicht, aber Booking.com wollte uns mit einer Gutschrift über 30 € etwas besänftigen. Schließlich hatte ich zusätzlich für die Nacht ein Zimmer im Guesthouse von Ahmed gebucht. Diesen herzlichen Gastgeber hätten wir sonst nie kennengelernt.

Der Mietwagen, ein KIA Sportage, war ein zuverlässiger Begleiter, wenn auch für die steilen Bergetappen zu untermotorisiert. Die Preise für Mietwägen sind im Oman allgemein hoch, dafür war das Benzin mit 50 Cent/Liter ein Schnäppchen.

Das Essen war (außer im Flieger) überall schmackhaft, denn Gewürze sind die Seele der arabischen Küche. Die Seefahrer brachten diese aus Indien und Ostafrika mit. Seitdem sind die Gewürze ein unverzichtbarer Bestandteil der omanischen Küche. Fleisch wird meistens gegrillt. Hummus, Moutabel und Fladenbrot wird dazu gereicht. Die großen Hotels boten alle ein umfangreiches Büffet an. Selbst Salate konnte man überall bedenkenlos essen. Wasser in Halbliterflaschen wurde meistens auf den Tisch gestellt und war im Preis inklusive.

Das Sultanat ist ohnehin sehr sauber und gepflegt. Die Straßen sind besser in Schuss als hierzulande. Es werden überall neue Straßen gebaut oder bestehende erweitert/erneuert. Obwohl die meisten Waren importiert werden müssen, empfanden wir die Preise nicht zu hoch. Die Hypermärkte sind riesig und bieten ein großes, internationales Sortiment.

Landschaftlich bietet der Oman so einiges. Seien es die hohen Gebirge oder die Wadis zum Schwimmen. Es ist ein Land, das man als Selbstfahrer entspannt erkunden kann. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und die meisten sprechen Englisch. GASTFREUNDSCHAFT wird hier noch großgeschrieben.

Die Temperaturen lagen im Dezember zwischen 26° - 30°C und waren aufgrund der trockenen Hitze sehr angenehm. Zur Bekleidung: Ich hatte einige leichte langärmelige Blusen dabei, die ich in allen öffentlichen Bereichen überzog. Ansonsten weit geschnittene lange Hosen. Für mich ist es selbstverständlich, dass ich mich respektvoll kleide. In den Hotels sahen wir allerdings einige junge Damen, die nur mit knappen Shorts und bauchfreien Tops bekleidet waren. Da in den Hotelrestaurants auch viele arabische Familien essen, fand ich das unangemessen. Zum Schwimmen in den Wadis oder an öffentlichen Stränden, sollte man keine Bikinis tragen. Ansonsten werden Frauen im Sultanat weder belästigt noch missachtet.

Kurzum: Es war eine beeindruckende, abwechslungsreiche Reise und somit ist ein dritter Besuch nicht ausgeschlossen :toothy9:.

Aber: Während ich diesen Reisebericht veröffentlichte, brach in Nahost das Inferno aus. In diesem schrecklichen Krieg kam es schnell zu einem Rundumschlag, bei dem selbst unbeteiligte Staaten wie die VAE und das Sultanat in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für mich ist das unbegreiflich. Wir leben doch nicht mehr im Mittelalter, sondern 2026 in einem modernen Zeitalter, in der ein friedliches Miteinander möglich sein sollte. Ich hoffe, dass dieser Irrsinn bald ein Ende hat und überall Frieden einkehrt. 

SHUKRAN, :herz: lichen Dank fürs Mitreisen.


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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. März 2026, 14:38:57 »
Einerseits ein schöner Ausflug, andererseits zu viele Menschen, aber immerhin habt ihr Schildkröten gesehen.

Ja, da waren wir froh. Es gab schon Zeiten, da war ein erster Bootsausflug überhaupt nicht erfolgreich und wir mussten ein zweites Mal von weit anreisen.

Ich war noch nie Schnorcheln und glaube auch nicht, dass ich noch damit anfange, auf jeden Fall wäre ich wohl zu geizig Ausrüstung nur für ein Mal zu kaufen.

Wir möchten die Masken auf jeden Fall wieder ein-/aufsetzen. Die kommen künftig immer ins Gepäck, wenn wir in warmen Gewässern unterwegs sind.

Das mit dem Mundstück ist ja echt ecklig :kotz: daher war es dann doch gut, dass ihr eure eigenen Masken dabei hattet.

Die Anschaffung war es wert. Wir hatten das schon in Ägypten erlebt und verzichteten dort kurzentschlossen aufs Schnorcheln.
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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. März 2026, 14:29:40 »
Kaiserwetter und traumhafte Pisten :beifall: - so muss das sein. Alles richtig gemacht :thumb:.

Die Skipasspreise sind allerdings höher als die kanad. Berge. Gut, dass ihr durch die Recherche noch einiges sparen konntet.

Auf der anderen Seite sollte und darf man sich ruhig mal etwas leisten. Wer weiß, wie lange man noch solche Fernreisen unternehmen kann. Wir werden alle nicht jünger.
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Reiseberichte / Re: Ski Canada Whistler Blackcomb - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 09. März 2026, 20:08:18 »
Blackcomb Mountain

Durch unsere Skiurlaube in Frankreich mit Unterkünften direkt an der Piste sind wir etwas verwöhnt  :floet: Hier müssen wir die Skier mal wieder schleppen, zwar nur ca 300 m weit, trotzdem die erste Anstrengung des Tages. Teurere Lodges haben einen Ski-Bringservice bis zur Talstation.

Die direkte Gondel zum Drehpunkt Rendevous am Blackcomb startet im Upper Village. Hier von der Skiers Plaza im Village aus müssen wir umsteigen. Zuerst fahren wir die Excalibur Gondel bis zu deren Bergstation, übrigens ohne Anstehen vorher



Es folgt der 4er Sessellift Excelerator Express. Am ersten Tag hier halten wir uns dann rechts und kommen über die Catskinner Traverse zum gleichnamigen Sessellift. Das ist allerdings ein Ziehweg, der Pisten kreuzt, was ich nicht so gern fahre.  Beim zweiten Mal fahren wir nach links und kommen über ein Stück Piste mit Blick auf die Pisten beim Glacier Express



zum 6er Sessellift Jersey Cream Express,


oben angekommen

Den besten (Teil) Überblick auf den Berg hat man natürlich von gegenüber




der "Siebte Himmel"  ;)
schaut interessant aus. Wir sind leider wegen Wetterverschlechterung da nicht mehr hingekommen.

Laut Prospekt ist Blackcomb bekannt für seine steilen Abfahrten und Gletscher. Die meisten davon liegen in den so genannten Back Bowls und sind mindestens schwarz markiert. Bilder davon muss ich euch schuldig bleiben, denn solche Abfahrten sind nicht so unser Ding. Wir starten mit den familienfreundlichen Pisten beim Catskinner Sessel.







Richtig schön zum Einschwingen  :herz:

Hin und wieder gibt es Netzwände, die zum langsam fahren mahnen. Laut einer der Skilehrerinnen auf der Piste ist dahinter ein sicherer Platz für Verschnaufs -und Fotopausen.  ^-^



Ob wirklich der Skipass eingezogen wird, wenn man zu schnell fährt, kann ich nicht sagen. Zumindest war aber ab und an Bergwacht unterwegs, die Raser gestoppt haben.
Als kleinen Abstecher von dieser Piste findet man etwas versteckt eine der zwei Rutschenanlagen des Skigebiets: Tree Fort am Whistler,  Magic Castle hier.


für kleine und große Kindsköpfe



Hier geht links die Piste Easy Out weiter zum Sessellift. Dass man rechts auf einen Weg - Green Line - kommt bis zur Bergstation vom Excalibur und zur einfachsten Talabfahrt, haben wir erst am  zweiten Tag auf dem Blackcomb bemerkt.  8)

Für den Einkehrschwung gibt es die Rendevous Lodge.



Den größten Teil nimmt das typische Berglokal im Mensastil ein; daneben gibt es noch das Bedien-Restaurant Christine's. Wir bekommen hier einen großen Pott sehr leckerer heißer Schokolade.



Alkoholisches gibt es hier übrigens nur im Christine's. Ich glaube, im SB-Teil konnte man nicht mal alkoholfreies Bier kaufen. 

Fortsetzung folgt ...
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