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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Horst am 28. Dezember 2025, 18:44:18 »
Gegen 14 Uhr tanke ich dann nochmal ein bisschen, ich kann das Auto ja leer abgeben (habe bei Abholung diese Variante ausgewählt),
Darf ich fragen warum Du diese Variante gewählt hast?

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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Dezember 2025, 18:16:48 »
17. Tag, Mittwoch, 24.09.

Schon am Morgen scheint die Sonne vom blauen Himmel und das soll auch heute und die nächsten Tage so bleiben, wie gemein, nun wo ich abreise.

Nach dem Duschen fange ich schonmal an, das Gepäck flugzeugfertig zu packen, gegen 8.20 Uhr gehe ich zum Frühstück, das hier im Übernachtungspreis enthalten ist. Im wunderschön eingerichteten Frühstücksraum sitzen schon zwei Franzosen (das sind vermutlich die einzigen anderen Gäste außer mir heute Nacht gewesen), mir wird mein Tisch gezeigt und dann wird „aufgetischt“: Hier besteht das Frühstück aus einer Kombination von Buffet und Bedienung. Mir wird eine Etagère gebracht mit Wurst, Käse, Gemüse, Obst und einem Joghurt. Dazu zwei Schalen mit Marmelade, ein Brotkorb mit sicherlich 10 Brotscheiben unterschiedlicher Sorten und eine große Schüssel frisch angerührter griechischer Joghurt und ein Schälchen Granola. Dazu Orangen- und Apfelsaft. Am Buffet gibt es Tee und Kaffee sowie diverse Kuchen und ähnliches. Alles ist mit viel Liebe zubereitet und hergerichtet und schmeckt sehr lecker, aber es ist mir eindeutig viel zu viel. Ich genieße an meinem sonnigen Tisch so viel ich kann, ab morgen gibt es wieder mein alltägliches, bescheidenes Frühstück.

Nach dem Essen packe ich vollends zusammen und gehe dann zu meinem Auto. Dort nehme ich die Fußmatte und die Kofferraummatte heraus, die beide voller Sand und Steine sind und kehre sie ab (ganz zu Anfang des Urlaubs habe ich einen kleinen Besen gekauft und während des Urlaubs öfter genutzt, um die Schuhe abzukehren), so sieht das ganze doch gleich wieder schön sauber aus. Auf eine Autowäsche, die ich bei meinen beiden letzten Finnlandurlauben immer vor der Autoabgabe gemacht habe, verzichte ich heute, es hat überall in Finnland so viel geregnet in den letzten Tagen, da kann kein Vermieter erwarten, dass das Auto ohne Dreckspritzer, die man von entgegenkommenden Lastwagen abkriegt, abgegeben wird.

Das Auto fahre ich dann direkt vor die Nebeneingangstür, die meinem Zimmer am nächsten ist (das Haus ist sehr verwinkelt mit langen Gängen und vielen Eingangstüren, die Dame, die mich gestern Abend zu meinem Zimmer geführt hat, hat mich auf diese nah an meinem Zimmer liegende Tür hingewiesen), hole mein Gepäck aus dem Zimmer und fahre gegen 9.45 Uhr los.

Weit ist es nicht bis zu meinem vormittäglichen Ziel (mein Flug geht erst um 17 Uhr), der Stadt Lahti. Ich parke am Hafen und zahle am Parkticketautomaten 2 EUR mit Kreditkarte, dafür kann ich bis viertel vor eins hier stehen bleiben.

Die Gegend rund um den Hafen ist wie in vielen anderen finnischen Städten auch recht neu und modern gestaltet mit Restaurants und Sitzmöglichkeiten, es erstrecken sich viele Wohngebiete am See entlang, die Innenstadt ist ein Stückchen entfernt. In der Ferne sieht man die Skisprungschanze, Lahti ist ja hauptsächlich für Wintersportwettkämpfe bekannt. Im Sommer kann man mit einem Aufzug auf die Schanze fahren und die Aussicht genießen (und in einem Freibad am Fuß der Schanze baden), leider gibt es diese Möglichkeit jetzt Ende September nicht mehr, das hätte ich sonst sehr gerne gemacht, insbesondere bei dem traumhaften Wetter heute, wobei, optisch ist es traumhaft, tatsächlich weht aber ein eiskalter Wind, das sind winterliche Temperaturen und nur mit Mütze und Schal halb über dem Gesicht auszuhalten. Ich spaziere trotzdem ein ganzes Stück am See entlang bevor ich umdrehe und mir die Sibeliushalle näher anschaue.





Die wurde 2000 eröffnet, errichtet auf den Überresten einer alten Möbelfabrik und mit viel Glas und Holz (das für Lahti eine große Rolle spielt, hat es sich doch nur dank Papier- und Möbelfabriken vom unbedeutenden Dorf zur Großstadt mit heute 120.000 Einwohnern entwickelt) gebaut. Der Konzertsaal ist international hoch gelobt, ausgestattet mit einer ausgeklügelten Akkustik, von der Berliner Zeitung als „Stradivari unter Glas“ bezeichnet. Ich kann mir nur den schönen Eingangsbereich anschauen, in dem sich ein Restaurant befindet.



Vom See spaziere ich in die Innenstadt, der Weg geht bergauf, vorbei an zunächst neueren, dann älteren Wohnblocks und Mehrfamilienhäusern und dem Kunstwerk „Kylän Portti“ (Village Gate) von Akseli Leinonen aus dem Jahr 2021.


Schließlich erreiche ich ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, die Kreuzkirche. Sie wurde vom bekannten finnischen Architekten Alvar Aalto, von dem ich schon zahlreiche Gebäude auf meinen vergangenen Finnlandreisen bewundert habe, entworfen und 1978 eingeweiht. Typisch für Aalto sind die Backsteine aus denen die Kirche errichtet ist und noch mehr der ganz in weiß gehaltene, helle und schlichte Innenraum. Sehr ärgerlich, ausgerechnet jetzt, an einem Mittwochvormittag, findet ein Gottesdienst statt, so dass ich den Innenraum nicht ausführlicher anschauen und erst recht nicht fotografieren kann. Ich warte zwar eine Zeitlang, aber nichts deutet auf ein baldiges Ende des Gottesdienstes hin.



Von der Kirche geht es bergab zum eigentlichen Stadtzentrum. Das ist zum einen der typisch finnisch große, leere und recht hässliche Marktplatz,



zum anderen eine Fußgängerzone bzw. verkehrsberuhigte Straße mit vielen Geschäften, Kaufhäusern, Restaurants und Cafés. Auch nicht schön auf den ersten Blick, aber sie ist belebt und macht einen sympathischen Eindruck.



Leider verpasse ich ein weiteres interessantes Gebäude, auf einem Hügel gegenüber der Kreuzkirche steht das Rathaus der Stadt, erbaut vom ebenfalls sehr bedeutsamen finnischen Architekten Eliel Saarinen. Sehr ärgerlich, andererseits habe ich aber sowieso schon Probleme mit meinem Knie noch bis zum Auto zurückzukommen, deshalb scheidet auch ein Abstecher nochmals zur Kreuzkirche, wo der Gottesdienst vielleicht inzwischen beendet wäre, aus.

Gegen 12 Uhr verlasse ich Lahti und fahre auf der Autobahn Richtung Flughafen Helsinki. Unterwegs habe ich trotz des üppigen Frühstücks wieder Hunger und esse ein letztes Mal an einer Raststätte vom Lunchbuffet (EUR 13,70).

Um 13.45 Uhr fahre ich ins Parkhaus am Flughafen ein und stelle mein Auto ab. Eine Mitarbeiterin von Sixt nimmt es in Empfang und schaut es sich an, während ich meine Sachen auslade. Ich gebe ihr noch den kleinen Besen (samt Kehrschaufel), über den sie sich tatsächlich freut und das war’s dann wieder mit dem Auto, das mich klaglos 4156 km durch Finnland gefahren hat.

Den Tank habe ich nicht ganz so leer gefahren, wie geplant bzw. gehofft, zu 3/8 ist er noch voll (laut Sixt Rechnung), das nächste Mal werde ich das „Tank leer abgeben Angebot“, wenn ich wieder ab diesem Flughafen mieten sollte, ablehnen, ich kenne mich inzwischen gut genug aus, dass ich die Tankstelle keinesfalls verpassen würde.

Nun habe ich noch einige Zeit bis zum Abflug zu überbrücken, ich drucke mir einen baggage tag aus, gebe meinen Koffer am Automaten ab und gehe durch die Sicherheitskontrolle. Das geht in Helsinki immer recht schnell, der Flughafen wurde erst in den letzten Jahren neu gestaltet, komplett fertig erlebe ich ihn jetzt zum ersten Mal. Die Scanner sind deshalb modern, man kann die Elektronik im Handgepäck lassen, das ist so angenehm.
Ich bummle durch den Flughafen, eine unglaubliche Menge an Geschäften und Restaurants gibt es hier und zwar richtig schöne Geschäfte wo man mit normalem Budget einkaufen kann, natürlich gibt es auch die üblichen Luxusboutiquen.

Schon traditionell gibt es beim Espresso House einen Cappuccino (nach zweieinhalb Wochen ausschließlich mit Filterkaffee aus Kaffeekannen auf Warmhalteplatten, endlich wieder ein leckeres, cremiges Kaffeegetränk) und einen sehr schokoladigen Mud Cake für mich (EUR 12,00).


Um 16.30 Uhr startet dann das Boarding, ich habe einen Mittelplatz in der letzten Reihe und wieder kein Glück mit einem freien Platz in meiner Reihe, es sind noch einige Plätze frei im Flugzeug, aber eben leider nicht in meiner Reihe. So ging es mir schon beim Rückflug von Helsinki letztes Jahr und ich konnte feststellen, dass so ein Mittelplatz gar nicht so schlimm ist, wie ich mir das immer gedacht hatte. Deshalb stört mich das auch heute nicht weiter, ich schlafe einige Zeit, esse ein belegtes Brötchen, das ich von gestern noch übrig habe zum Abendessen und döse vor mich hin.

Der Flug ist 15 Minuten früher gestartet als planmäßig und landet dementsprechend auch 15 Min früher in Frankfurt. Obwohl es erst zwanzig Minuten nach 18 Uhr ist (eine Stunde Zeitverschiebung zu Finnland), ist es fast dunkel draußen, die Wolken hängen tief und es schüttet. Hätte ich das gewusst, wäre ich mit der Bahn heimgefahren, Peter hatte mir heute im Lauf des Tages angeboten mich mit dem Auto abzuholen, was ich erfreut angenommen habe. Aber bei diesem Regen wird die Autofahrt nach Hause sicher sehr unangenehm, na ja, nicht mehr zu ändern.

Die frühere Ankunft bringt nur wenig, denn FRA ist nicht vorbereitet darauf und die Busse zum Abholen (wie fast immer, wenn man an Terminal 2 mit Finnair ankommt oder abfliegt, wird man nicht angedockt) brauchen zehn Minuten bis sie da sind. Immerhin ist man mit den Bussen dann nur noch wenige Schritte von der Gepäckausgabe entfernt, dort muss ich nicht lange warten, dann ist mein Koffer da. Peter wartet schon am Ausgang auf mich und bereits um 19.05 Uhr bezahlen wir das Parkticket in der Tiefgarage.

Wie erwartet ist die Fahrt nach Hause eine ziemliche Horrorfahrt, Wasser überall, Sicht praktisch Null, dazu Autos, die vor sich hinschleichen, aber nicht bereit sind ganz rechts zu fahren und Autos, die rasen, als ob die Straße trocken wäre. Eine ganze Stunde brauchen wir dann auch für die 68 km, dann sind wir zu Hause und mein Urlaub ist endgültig zu Ende.



In den nächsten Tagen folgt dann noch ein Fazit.
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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Dezember 2025, 18:00:04 »
vor allem das Schärenmeer mit den „dekorativ hingeworfenen“ Steinen begeistert mich, das ist doch mal ein ganz neuer Anblick!
Dass man ein Altersheim in ein Hotel umwandelt finde ich sehr ungewöhnlich, das würde ich eher anders rum erwarten. In so einer schönen Gegend würde ich gern meinen Lebensabend verbringen…

Das Schärenmeer hat mir auch richtig gut gefallen.

Bei uns sind die Plätze in den Altersheimen knapp, da würde man sicher keins in ein Hotel umwandeln, hier im südlichen Finnland wundert mich das auch, denn es ziehen immer mehr Leute aus anderen Teilen Finnlands in den Süden rund um Helsinki. In den anderen Gegenden geht die Bevölkerungsanzahl zurück, da habe ich ja schon öfters in ehemaligen Schulen übernachtet, die heute sonst leerstehen würden.
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Reiseberichte / Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 27. Dezember 2025, 17:56:16 »
Eure Drohnenaufnahmen sind einfach herrlich   ^-^
Ich war ja noch nie mit einem Wohnmobil unterwegs und stelle mir das Fahren schwierig vor auf engen oder steilen Straßen, aber dass man auch im Stehen Probleme haben könnte hätte ich nicht gedacht. Kommt das wirklich vor dass ein Wohnmobil auf einem Stellplatz umgeweht wird  :o, sind die Dinger nicht extrem schwer ?
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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 27. Dezember 2025, 17:39:26 »
So der Weihnachtstrubel ist rum und ich hatte Zeit in Ruhe die letzen Tage nachzulesen. Es ist toll dass überall diese Bohlenwege vorhanden sind, vor allem über die Dünen am Strand, das war bestimmt für dich sehr hilfreich mit dem lädierten Knie. Wie ärgerlich dass dann auch noch Halsschmerzen dazu kommen  >:(
Dafür hast du wirklich noch viel unternommen, vor allem das Schärenmeer mit den „dekorativ hingeworfenen“ Steinen begeistert mich, das ist doch mal ein ganz neuer Anblick!
Dass man ein Altersheim in ein Hotel umwandelt finde ich sehr ungewöhnlich, das würde ich eher anders rum erwarten. In so einer schönen Gegend würde ich gern meinen Lebensabend verbringen…
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Reiseberichte / Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 24. Dezember 2025, 18:14:40 »
Was für tolle Strände an euren beiden letzten Übernachtungsstationen. Und eure Wanderung gefällt mir auch sehr gut.

Witzig mit den Schafen und erstaunlich, dass die dort so zahlreich sind, während es sie in Finnland, was ja an der Stelle gar nicht so weit entfernt ist, gar nicht gibt. Dafür gibt es auf den Lofoten vermutlich keine Rentiere?

Ich wünsche dir und allen anderen hier Frohe Weihnachten!
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Reiseberichte / Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Letzter Beitrag von Silv am 24. Dezember 2025, 14:19:07 »
Bevor ich mich in die Weihnachtspause verabschiede, gibt es noch einen Reisetag. Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und für 2026 viel Geld und Gesundheit für viele schöne Reisen!  :winkewinke:

Tag 11 – 29.9.2025

Heute Morgen wackelt es nicht mehr und die Sonne scheint – wie schön! Also können wir heute mal ein bisschen wandern. Aber erst mal noch zum Wasser









und Andy ließ die Drohne noch steigen. Bei dem Meeresrauschen hört man auch das Gesumme nicht…


(Drohne)


(Drohne)


(Drohne)

Erster Stopp war am Ramberg Strand, hier steht eine rote Hütte, die oft als Fotomotiv herhalten muss. Heute leider im Schatten.



Wir fuhren weiter bis Fredvang, hier hatte ich eine kleine Wanderung, 3 km – 1,5 Stunden - herausgesucht. Wir hatten Glück und bekamen noch das letzte freie Plätzchen in einer Parkbucht. Wir gingen los auf dem zuerst schmalen Weg, der dann zu einem Trampelpfad wurde.









Eine grandiose Aussicht, wir setzten uns erstmal auf die Steine (Suchbild  ;)) und die Drohne wollte auch in die Luft.


(Drohne)


(Drohne)


(Drohne)

Der Pfad war kaum noch zu sehen und zudem wurde es immer steiniger. Bevor wir den Hang runterpurzeln, drehen wir doch lieber um. Eine rote Hütte gibt es auch hier



Unterwegs schöne Brücken



Wir fuhren wieder auf die E10 und bogen nach Sund ab. Keine Ahnung was es dort gibt. Kurz vor Ende der Straße kamen wir zu einem Parkplatz, dort gab es tatsächlich ein Fischereimuseum. Leider hatte dieses geschlossen, an der Tür hing ein Schild „Sorry, I’m back tomorrow“. Wir sahen uns trotzdem etwas um.







Wandmalerei gibt es auch







Die Bewölkung hatte zwischenzeitlich wieder zugenommen. Wir fuhren wieder auf die E10 und die nächste Sackgasse. Hier ging es nach Vikten zur Glasshytta. Das Hinweisschild hatten wir bei den letzten Reisen auch schon gesehen, aber sind noch nie hingefahren. Irgendwann ist immer das erste Mal.

Gesagt, getan. Es ist eine Glasbläserei mit angeschlossenem Kaffee. Wir hätte ja gerne einen Kaffee getrunken, aber dort war niemand. In der Werkstatt arbeitete ein Herr an einem Teil aus Glas, aber er sagte nichtmal „Hallo“. Wir schauten kurz zu, aber selbst den Kopf hat er nicht gehoben. Es schien, als sei es ihm lästig, dass ihm jemand zusah... Man konnte verschiedene Handarbeiten aus Glas kaufen, allerdings auch ganz schön teuer.

Auf dem Außengelände gab es ein paar schöne Fotomotive







Wir fuhren weiter, immer wieder an Schafen vorbei, nach Unstad.



Hier gibt es auch einen insbesondere unter Surfern bekannten Strand. Am Ende des Strandes können ein paar Wohnmobile auf dem Grundstück eines Bauern über Nacht stehen. Das haben wir dann auch getan. Bezahlt per Überweisung.





Da sich jetzt auch die Sonne wieder blicken ließ, bin noch zu einem Mini-Friedhof gelaufen.



Der Himmel wurde langsam auch wieder blau.



Zusammen sind wir dann noch zum Strand und haben die Surfer beobachtet.







Heute habe ich dann wieder öfter aus dem Fenster geschaut, aber keine Nordlichter zu sehen.



Gefahrene km: 101, Übernachtungskosten: 20.- €

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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Paula am 23. Dezember 2025, 19:01:10 »
An den Blick vom Mirador aus kann ich mich noch gut erinnern, das ist einfach eine herrliche Stadt!
Bin im Moment leider etwas erkältet und selbst das Reiseberichtlesen geht mit Kopfschmerzen schlecht, ich nehme mir auch eine Weihnachtsauszeit.

Ich wünsche dir schöne Weihnachtsfeiertage! Der VW Weihnachtsmann gefällt mir, Weihnachten mit Lokalkolorit  ;D
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 23. Dezember 2025, 18:35:03 »
Diesen Tren Touristico habe ich nicht gesehen bzw. ist er mir nicht aufgefallen, nur die kleinen Linienbusse, die ihr ja auch noch genutzt habt und die auch durch die engen Albaicin Gassen gefahren sind.

Schade, dass sowohl Moschee Garten als auch Kirchturm ausgefallen sind als Alternative zum vollen Platz. Bei der Kirche hatte ich schon gelesen gehabt, dass sie nicht immer offen ist und war überrascht, dass sie ausgerechnet im Winter bei eher wenigen Touristen geöffnet hatte. Aber immerhin konntet ihr noch ein schönes Foto von der Alhambra machen.

Susan, ich wünsche Dir auch Frohe Weihnachten!
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Reiseberichte / Re: Herbstwandern in Finnland - September 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 23. Dezember 2025, 18:17:37 »
16. Tag, Dienstag, 23.09.

Einen letzten Unterkunftswechsel gibt es heute, morgen ist dann schon wieder Rückflugtag :'(.

Für die Fahrt von Vaasa nach Lahti hatte ich vorab eine ganze Reihe von unterschiedlichen Aktivitäten herausgesucht. Da das Wetter erst im Laufe des Tages besser werden soll und weil ich nicht so viel zu Fuß unterwegs sein kann, entscheide ich mich für eine eher späte Abfahrt in Vaasa und nur einen Spaziergang durch einen Nationalpark in der zweiten Tageshälfte.

Um 9.30 Uhr fahre ich los und mache erst wieder zur Mittagszeit einen Stopp in einer Raststätte bei Pori. Erwartungsgemäß gibt es auch wieder ein günstiges Mittagsbuffet (EUR 13,50).

Gegen 14 Uhr tanke ich dann nochmal ein bisschen, ich kann das Auto ja leer abgeben (habe bei Abholung diese Variante ausgewählt), mal sehen, wie gut mir das gelingen wird. Auf dem Gelände der Tankstelle beim Ort Humppila befindet sich ein weitläufiges Outlet (in einem ich vermute mal ehemaligen Einkaufszentrum, dessen „normale“ Geschäfte schon längst dauerhaft geschlossen sind) auch mit den bekannten finnischen Marken Marimekko, Ittala und Finlayson. Ich bummle durch die Geschäfte, um mir ein bisschen die Füße zu vertreten, finde aber diesmal nichts, aus den vergangenen Finnland Urlauben habe ich immer eine Kleinigkeit von Finlayson mitgebracht, Tischläufer, T-shirt, usw.

Nicht weit entfernt liegt der Torronsuo Nationalpark, auf den Parkplatz Kiljamo fahre ich gegen 14.45 Uhr. Sonnig ist es noch nicht, man kann aber erkennen, dass es entsprechend der Wettervorhersage bald soweit sein wird.
Der Nationalpark schützt das mit knapp 30 qkm größte zusammenhängende Moor Südfinnlands und macht es mit einigen Holzbohlenwegen für Spaziergänger und Wanderer zugänglich.


Auf dem Parkplatz stehen ein paar Autos und ein finnisches Womo, aus dem gerade extrem schwerfällig ein altes Ehepaar steigt, sie kann nur noch mit Rollator gehen.

Ich nehme als erstes den kurzen Weg zu einem Grillplatz mit Trockentoiletten, die ich gleich nutze und einem Aussichtsturm, den ich dann hinaufsteige.



Diese Aussicht fällt eher in die Kategorie „nicht unbedingt lohnenswert“, der Turm ist für meinen Geschmack von zu viel hohen Bäumen umgeben, so dass das Moor, um das es ja geht, zu weit entfernt erscheint, die Bäume nehmen zu sehr den Vordergrund ein.

Vorgenommen hatte ich mir hier den 8 km langen Rundweg "Suotaival", der auch im Rother Wanderführer genannt ist (Nr. 7), das ist nun wegen meines Knies nicht möglich, aber in den finnischen Nationalparks gibt es ja fast immer Wege aller Schwierigkeitslevel, auch ganz einfache. Hier ist das der 1,5 km lange Rundweg "Kiljamonkierros", dessen Holzbohlenweg ist nun folge.

Das Moor ist sehr feucht, teilweise schon fast ein See und es gibt immer wieder intensive Herbstfarben.




Nach der Hälfte des Wegs kommt dann noch die Sonne heraus, was es natürlich gleich noch schöner macht.



Der Rundweg führt schließlich wieder in den Wald, dort, nicht weit vom Ausgangspunkt entfernt, sehe ich das alte Ehepaar wieder, beide stehen mit Gummistiefeln im Moor und suchen mit Eimern in der Hand nach vermutlich Pilzen oder Beeren, wobei ich, anders als bei vielen anderen Wanderungen des Urlaubs hier nichts davon entdecken konnte (es ist hier tatsächlich erlaubt, sich auch außerhalb der Duckboards zu bewegen und Beeren und Pilze zu sammeln).

Gegen 15.30 Uhr bin ich wieder am Auto und nehme die letzte Etappe für heute unter die Räder.

An meiner Unterkunft dem Enjoy Nature B&B in Hollola bei Lahti komme ich gegen 17.30 Uhr an. Es handelt sich um ein ehemaliges Alten- und Pflegeheim, das erst vor wenigen Jahren zu einem Hotel umgebaut wurde. Es gibt mal wieder keine Rezeption, im Laufe des Tages habe ich eine E-Mail erhalten mit Code für die Eingangstüre und einem Link für den Code für meine Zimmertür. Diesen Link konnte ich nur in der Originalnachricht bei booking.com öffnen, d.h. ich musste mich erst noch bei booking,com anmelden, alles ziemlich kompliziert, wenn man es am Handy im Auto machen muss.

Nachdem ich die Eingangstüre geöffnet habe, kommt dann aber doch jemand vom Personal und führt mich zu meinem Zimmer. Sowohl das Zimmer als auch die Gemeinschaftseinrichtungen sind richtig schön und sehr liebevoll gestaltet, in den Zimmern gibt es einen Kühlschrank, dazu gemeinschaftliche Aufenthaltsräume mit TV und Spielen für Kinder, eine voll ausgestattete Küche, einen Fitnessraum und eine Sauna. Im Freien findet sich eine große Terrasse und Spielplätze. Das Haus ist umgeben von Natur, ein See kann zu Fuß erreicht werden, man kann auch Fahrräder ausleihen. Um all dies nutzen zu können, müsste man länger bleiben als die eine Nacht, die ich hier verbringe. Aber ich freue mich natürlich trotzdem über das hübsche Zimmer, die Ruhe und mache mir im Lauf des Abends mehrere Tassen Tee in der Küche, mein Halsweh ist besser geworden, ich vermute aber, dass da in den nächsten Tagen ein Schnupfen folgen wird.






Wetter: bewölkt, kurze Schauer, gegen Nachmittag sonniger, ca. 8° - 12°C.
Wanderung: Torronsuo Nationalpark, Kiljamonkierros und zum Aussichtsturm, 2,25 km, 30 m Anstieg
Unterkunft: 1 Nacht EnjoyNature B&B in Lahti, mit Frühstück, EUR 89,00, gebucht über booking.com
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