12. Oktober Rollertour nach NerjaAm Sonntag unternehmen wir einen zweiten Rollerausflug, diesmal eine etwas längere Strecke. Das haben wir extra so gewählt in der Hoffnung, dass auf der N340 nicht allzu viel Verkehr ist.
Tatsächlich lässt es sich relativ ruhig fahren. Wir staunen über die vielen Ferienorte mit großen Anlagen unterwegs. Diese Küste ist ja in Deutschland nicht ganz so bekannt.
Ich konnte auch noch online Tickets für das erste Ziel buchen, mit Zeitschlitz 15 Uhr; Kosten mit Audioguide für uns zwei 35 Euro. Vor Ort hätte es auch noch Karten an der Kasse gegeben. Das Gelände der
Cueva de Nerja ist überraschend groß; es gibt einen kleinen Park mit Picknicktischen und Spielplatz, außerdem ein Restaurant und ein extra Museum. Wir sind früh dran, haben also noch Zeit für ein Eis am Stiel.
rechts Denkmal für die Höhlenentdecker
Die Tropfsteinhöhle wurde 1959 durch fünf Freunde entdeckt, die durch Fledermäuse auf eine Felsspalte aufmerksam wurden. Der Schacht führte zu Galerien mit Tropfstein, außerdem fanden sie Skelette und alte Töpferware. Dadurch wurden die Höhlen auch für Historiker interessant, sie suchten und fanden einen weniger schwierigen Zugang. Später wurde dann noch ein dritter für Besucher angelegt. Die haben jedoch nur zum Teil Zutritt zu den Höhlen. 2012 wurden Felsmalereien entdeckt, die zwischen 18 bis 20 tausend Jahre alt sind. Besichtigt werden können sie allerdings zu deren Schutz nicht.
Der Rundgang führt über Treppen und Gänge zu fünf verschiedenen Sälen und dauert mindestens eine Stunde. Ich konnte mir nicht alles merken, was der Audioguide so erzählt hat

Daher hier nur Bilder.



Immer wieder beeindruckend, was die Natur so erschaffen kann




Es gibt auch ein nicht ganz echtes "Selfie", denn natürlich stehen wir nicht so dicht an den Tropfsteinen, sondern vor einer Fotowand


Ich kann nicht mehr genau nachvollziehen, wie lange wir in der Höhle waren; muss aber mehr als eine Stunde gewesen sein. Boxenstopp, dann fahren wir weiter nach Nerja hinein. Gerade noch rechtzeitig erspähe ich die kleine Parkbucht für den Aussichtspunkt auf den
Acueducto del Águila sieht altrömisch aus, wurde aber erst Ende des 19. Jahrhunderts zur Wasserversorgung von Zuckerfabriken gebaut. Das vierstöckige Aquädukt überspannt die Schlucht
Barranco de la Coladilla. Es dient auch heute noch zur Bewässerung der umliegenden Felder. Es gibt wohl auch einen Wanderweg zum Fuße der Schlucht, das tun wir uns aber nicht an.
Im Ort parken wir den Roller in einer Gasse und schlendern dann Richtung Balcón de Europa, dem Aussichtspunkt auf einer Klippe. Hier herrscht ziemlicher Trubel, denn der Feiertag wird natürlich mit einer Fiesta begangen.

Auch am Strand ist es voll, was Kersten aber nicht von einem Bad abhält.

Blicke auf die Strände
östlich und westlich der Klippe

Balcón de Europa
von Westen aus gesehen
und oben

Weitere Eindrücke aus Nerja

Iglesia El Salvador

Fiesta
die Boygroup war richtig gut

in den Gassen
Wir nehmen einen Drink zu uns, beschließen aber zum Abendessen in Motril einzukehren; da ist es ruhiger.
Da uns schon immer interessiert hat, wohin die Straße nach dem Campingplatz noch führt, nehmen wir für den Rückweg eine andere Route. Tatsächlich ist da noch eine weitere Feriensiedlung sogar mit Golfplatz.
Da Maps beim Einbetten immer zur Route über die Autobahn springt, die Karte heute als Link
https://maps.app.goo.gl/DoeirdgDZYQox8et5