« Letzter Beitrag von Paula am 27. Januar 2026, 19:56:44 »
Das Wasserfall am Flughafen ist ja Wahnsinn. Wenn ich sowas sehe kommt mir Deutschland einfach mickrig vor… Fiji mußte ich erst mal auf Google Maps suchen, das ist ja wirklich abgelegen!
« Letzter Beitrag von Christina am 26. Januar 2026, 21:57:12 »
Schön, dass es doch nochmal einen sonnigen Tag gab. Die Festung ist auf jeden Fall ein netter Zwischenstopp. Aber auch die Stabkirche vom Vortag gefällt mir gut mit den gelben Blättern auf dem Weg zum Eingang.
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 25. Januar 2026, 19:10:56 »
11.11.2025 Fiji
Nach fast 10 Stunden Flug erreichten wir gegen 4 Uhr in der Früh Nadi die Hauptstadt der Fiji Inseln. Die Zeitverschiebung betrug nun 11 Stunden.
Die Einreise zog sich, da wir fast die letzten waren und die Einreisbeamten, in unserem Fall eine Beamtin, sehr genau waren. Die im Flugzeug ausgefüllte Einreisekarte wurde detailliert kontrolliert. Das Weiterflugticket musste vorgezeigt werden und es wurde genau hinterfragt was wir arbeiten. Ebenso mussten wir die Buchungsbestätigung des Hotels vorlegen. Anscheinend ist es nicht so bekannt. Sie googelte im Internet, wo das Hotel liegt. Nachdem alles geklärt war, bekamen wir den Einreisestempel in den Pass. Unsere e-SIM funktionierte auch hier tadellos.
Wir wollten noch Bargeld beheben, da das Taxi zur Unterkunft bar bezahlt werden musste. Unsere Bankomatkarte funktionierte aber nicht. Gleich neben dem Bankomaten war eine staatliche Wechselstube, die wir nutzten. Bevor wir das Geld zu einem sehr guten Kurs erhielten, wurden die Personalien ganz genau kontrolliert und kopiert.
Wir waren so ziemlich die letzten die den Einreisbereich verließen und freuten uns, dass der Taxifahrer mit einem Schild mit unserem Namen noch auf uns wartete. Es sah schon etwas sitzengelassen aus.
Im Morgengrauen trieb der Taxifahrer sein Auto über die Landstraße Richtung Coral Coast. Auf der Fahrt war zu sehen, dass die Insel sehr abgeholzt ist und die Flächen intensiv landwirtschaftlich genutzt werden. Es sah nicht nach einer klassischen Südseeinsel aus dem Werbeprospekt aus. Nach rund 1 ½ Stunden erreichten wir das Kaila Na Ua Resort in Korotogo. Das Resort hat nur wenige Zimmer unweit vom Meer. Da Nebensaison ist, waren außer unseres nur noch ein Zimmer belegt. Bei der Zimmerzeile am Pool waren wir die einzigen.
Die Besitzer, Einwanderer aus Neuseeland, warteten schon auf uns. Sie sind extra gekommen, da das Büro sonst erst ab 9 Uhr besetzt ist. Von der Besitzerin bekamen wir umfangreiche Informationen über die Umgebung, was wir unternehmen könnten und die Essensmöglichkeiten. Unternehmen wollten wir nicht viel. Unser Hauptziel war, dass wir uns in einer entspannten Atmosphäre besser an die Zeitumstellung gewöhnen. Nach einer kurzen Rast erkundeten wir den Strand von Korotogo an der Coral Coast.
Vorbei am großen OUTRIGGER Fiji Beach Resort gingen wir weiter den Strand entlang. Bei den Tubakula Beach Bungalows drehten wir um. Die Anlage war wegen der Nebensaison geschlossen.
Durch das OUTRIGGER gingen wir zur Begleitstraße hinter dem Strand, um die Restaurants zu erkunden. Das am Strand liegende Crab Shack hatte leider Ruhetag. Das Restaurant gegenüber öffnet am Abend. Kurz vor unserer Unterkunft gibt es die Sinbad Pizza. Hier aßen wir zwei gar nicht so schlechte Pizzen und tranken dazu kühles Fiji Bier.
Am Nachmittag machten wir vor unserem Resort unsere ersten Schnorchelversuche in diesem Urlaub. Das Wasser war nicht ganz so warm, wie wir es erwartet hatten. Wir hatten uns aber bald daran gewöhnt. Da Ebbe war, war der Wasserstand sehr niedrig und viele Felsen und Korallen schauten aus dem Wasser. Zum Schnorcheln war es gar nicht so schlecht, da die Fische konzentrierter auftraten.
Es war ein tolles Erlebnis. Wir sahen um die Korallen viele Fische. Am auffälligsten waren aber die unzähligen Seegurken. Vor allem die oft mehr als einen Meter langen, die wie Schlangen aussahen und vorne mit mehreren Tentakeln Sand in das Maul schaufelten. Diese Tiere müssen die Inspiration für das Wüstenungeheuer Sarlacc aus Star Wars gewesen sein. Oft war es schwierig zwischen diesen Tieren einen Weg zu finden.
Vor Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Abendessen. Wir wollten zwischen den Palmen den Sonnenuntergang beobachten.
Das Abendessen nahmen wir in der Beach Bar & Grill ein. Ich folgte der Empfehlung des Resortbesitzers und aß eine spezielle lokale Seafood-Suppe mit Knoblauchbrot. Sie wurde in einer Kokosnuss serviert und schmeckte hervorragend.
Zum Abschluss wurden uns die Cocktails des Tages präsentiert. Einer wurde im Totenkopfglas serviert.
Vom Tongariro gibt es auch Neues. Der Regen hat das Feuer gelöscht. Große Teile des Parkes sind aber weiterhin gesperrt. Die Maoris haben das Brandgebiet mit einem Rāhui belegt. Das bedeutet, dass das Gebiet nicht betreten werden darf, da die Natur heilen muss. Wann er aufgehoben wird, ist noch unklar.
« Letzter Beitrag von Silv am 25. Januar 2026, 13:06:42 »
Tag 20 – 8.10.2025
Rollo hoch – juhu, die Sonne scheint
Bevor wir die Grenze zu Schweden „überfahren“ haben, sind wir durch eine Seen-/Waldlandschaft gefahren. Bei den schönsten Spiegelungen gab es leider keine Möglichkeit anzuhalten. Das einzige Foto ist aus dem WoMo-Fenster heraus
Hier machten wir einen Stopp, allerdings ohne die schönen Spiegelungen
dafür mit Herz
(Drohne)
(Drohne)
Ein schönes Klohäuschen unterwegs
Kurz vor der Grenze sahen wir ein Hinweisschild „Fredriksten festning“. Ich habe schnell gegoogelt und gesehen, dass dies eine Festung ist. Alte Gemäuer sind doch bei blauem Himmel immer schön anzusehen. Die Festung befindet sich in Halden, nahe der schwedischen Grenze. Sie ist nach König Frederik III. von Dänemark und Nowegen benannt, der 1660 den Befehl zum Bau zum Schutz gegen schwedische Angriffe gab. Die Festung entstand zwischen 1660 und 1671.
Da wir so viele Bilder gemacht haben, habe ich mich auch mal an Collagen versucht
Der Besuch des Geländes kostete keinen Eintritt. Im Inneren gibt es wohl mehrere Museen, die jedoch nur in der Hauptsaison geöffnet sind. Ebenso bildet sie Kulisse für Theatervorstellungen, Konzerte etc. Es hat uns auf alle Fälle sehr gut gefallen.
Übernachtet haben wir heute auf einem Stellplatz in Schweden. Er befindet sich auf einem Privatgelände. Anmelden soll man sich am Wohnhaus, bevor man zu einer kleinen versteckten Bucht mit Platz für 4 Wohnmobile kommt. Der Besitzer kam dann irgendwann vorbei zum Kassieren und wir haben uns ein paar Minuten sehr nett mit ihm unterhalten.
« Letzter Beitrag von Silv am 24. Januar 2026, 14:50:09 »
Tag 19 – 7.10.2025
Da wir mit der Fähre von Trelleborg nach Deutschland zurückfahren, ging es heute weiter Richtung Schweden. Allerdings haben wir nicht die E6 gewählt, sondern zuerst die 51 und dann die 33. (ich schaffe es leider nicht, die Route über Maps wegen der Sperrungen im Winter einzugeben)
Vorbei an der Kirche von Heidal
machten wir einen Stopp am Ritterspranget, einer Schlucht im Jotunheimen Gebirge. Hier die Geschichte dazu
Etwas unscheinbar weist ein Schild den Weg in den Wald zu einem Wanderparkplatz (hier kann man wohl auch übernachten). Von dort aus geht man etwa 500m einen Pfad entlang,
bis man den Fluss Soja und somit auch die Schlucht erreicht. Aber immer schön forsiktig sein
Leider schaffte es die Sonne heute wieder nicht, hinter den Wolken hervorzukommen. Trotzdem hielten wir öfter an, weil uns die Landschaft auch bei nicht so gutem Wetter immer wieder fasziniert.
Am Øvre Sjodalsvatn
Der Valdresflyvegen ist eine weitere Landschaftsroute in Norwegen. Ein Großteil dieser Strecke verläuft über der Baumgrenze, der höchste Punkt liegt bei 1389 m ü.d.M.
Am Parkplatz „Knutshø“
Zwischendurch wurde es mal ganz schön nebelig, wo man fast gar nichts sehen konnte. Dann wurde es wieder etwas heller, aber auch nicht wirklich schön.
Da wir dann in Fagernes einen Rusta entdeckten, haben wir nochmal einiges an Krimskrams geshoppt. Das Wetter war sowieso nicht besonders, deswegen sind wir bis Minnesund gefahren, wo wir auf dem „Storenga Camping“ unseren Übernachtungsplatz gefunden haben.
Die Wolkendecke reißt etwas auf
Manchmal muss manuell nachgeholfen werden, um fernzusehen…