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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 18. Februar 2026, 20:19:39 »
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing

Wir waren schon früh auf. Spätestens um 6:30 Uhr wollten wir losfahren, da wir die neuseeländischen Verhältnisse nicht kennen, wenn es heißt es wird viel los sein. Bei uns bedeutet das lange Staus und viel Zeitverlust.

Die Fahrt von Taupo zu den Parkplätzen dauert etwas mehr als eine Stunde. Das letzte Drittel war besonders spektakulär. Es blühte gerade der Ginster an den Straßen. Wir fuhren daher oft durch einen gelben Kanal.







Der Ginster ist in Neuseeland ein Neophyt. Es breitet sich unkontrolliert aus und überwuchert alle freien Flächen. Die Nationalparkverwaltung sieht den Ginster auch als großes Problem für die abgebrannten Flächen.

Als wir die Parkplätze beim Ende des Wanderweges errichten, war die Straßenseite schon sehr zugeparkt. In der Hochsaison ist der normale große Parkplatz eine maximal 4-stündige Kurzparkzone. Jetzt parken die Leute auf der Straßenseite und der Parkplatz ist leer. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir fuhren zum Parkplatz von Tongariro Expeditions und kamen als zweites Auto an. Hinter uns kamen aber schon die Nächsten. Nach der Parkplatzeinweisung wurde uns mitgeteilt das der Check In erst nach 9 Uhr beginnt.

Ich unterhielt mich länger mit einem der Einweiser, einem Maori, bis der Check In begann. Dabei erfuhr ich interessantes über sein Leben.  Wir kamen in den ersten Bus, der bereits kurz nach 9 Uhr losfuhr. Nach knapp 30 Minuten war die Einfahrt zum Mangatepopo Parkplatz erreicht. Die Bewachung an der Einfahrt ließ uns durch. Es dürfen bis auf weiteres nur die Shuttle Buse zum Parkplatz fahren. Die Schäden des Feuers waren deutlich zu sehen.



Als wir beim Parkplatz auf 1.120 m Seehöhe ankamen, durften wir zuerst nicht aussteigen, da die Zeremonie zur Aufhebung des Rāhui noch nicht ganz zu Ende war. Wir bekam daher eine Einweisung über die Strecke und bei welchem Punkt wir uns spätestens melden sollten, wenn jemand nicht mehr weiterkonnte. Bald durften wir aussteigen und das Treiben beobachten. Jetzt war auch klar, warum die Shuttles der Nationalparkverwaltung nicht fahren. Alle Mitarbeiter waren zur Zeremonie geladen. Nach einiger Zeit kam eine Frau des Nationalpark-Service und deutete zu uns Wartenden, dass wir kommen sollen. Der Weg ist frei.



Zentrale Punkt der Feier war der Pou der Eingeweiht wurde. Es wurden viele Gruppenfotos mit den Besuchern der Zeremonie bei ihm gemacht.



Wir machten uns gleich auf den Weg.



Zuerst geht es durch die verbrannte Landschaft. Nun war auch verständlich, warum alles evakuiert wurde. Das Feuer hatte sich auch weit auf die Hügel hinaufgefressen.





Der Vulkan Ngauruhoe, der ansonsten als Landmarke dominant immer vom Weg aus zu sehen wäre, ziert sich und versteckt sich meist hinter tiefen Wolken. Nur kurz schaut er hervor. Vielleicht erkennt ihn jemand. Er ist sehr berühmt.



Der Weg ist schön ausgebaut und führt durch ein Tal Richtung des ersten Anstieges. Wir waren im Pulk der Gruppen unterwegs, die mit den ersten Busen gekommen waren.





Entlang des Weges stehen Warnschilder, falls es nicht sicher erscheint.



Bei uns schaute alles gut aus. Nur der Hochnebel wurde immer dichter. Die Prognose hatte zunehmenden Sonnenschein vorhergesagt.




Bald waren die Soda Springs über einen kurzen Seitenweg erreicht. Es handelt sich dabei um unspektakuläre Wasserfälle.





Es kam der erste längere und steilere Anstieg und eine weitere Hinweistafel, es sich nochmals gut zu überlegen. Schon hier waren ersten Leute zu sehen, die Probleme hatten mitzukommen.



Über Treppenabschnitte geht es hinauf zu einem großen Becken. Der Nebel war schon recht dicht. Geführte Gruppen schlängelten sich herauf. Personen die den Anschluss verloren wurden von Guides versucht nachzuführen.





Wir querten das Becken. Leider nahm die Wolken weiter zu und schränkten die Sicht ein. Auch die Untergrenze sank zunehmend ab.





Der Boden war hier warm und dampfte sogar.



Mit einem Abstecher wurde ein flacher See vor dem Vulkan Ngauruhoe erreicht. Der Vulkan selbst war nun ganz hinter den Wolken verschwunden.


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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 18. Februar 2026, 18:22:47 »
Das war ja ein ziemlicher Ritt, aber bei so einer Nachricht bekommt man erstmal einen Schreck und will schnellstens Richtung Heimat. Gut, dass es deinem Vater dann doch wieder besser ging.

So ein großes Solarpanel - Feld haben wir an der Algarve von der Autobahn aus auch gesehen und auf "unserem" Supermarktparkplatz konnte man unter Solardächern parken. Na ja, wir konnten es als Regenschutz gut brauchen, aber bei der überlicherweise vielen Sonne dort, hat man damit Schatten geschaffen und Strom produziert, eine sinnvolle Sache und auf die Optik braucht man bei einem Supermarktparkplatz eh nicht achten.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 18. Februar 2026, 18:15:04 »


Dazu muss man wissen, dass es im Oman seit 1973 eine durch Sultan Qabus Ibn Said verfügte Vorschrift gibt, die das Fahren schmutziger Autos verbietet. Verschmutzte Fahrzeuge im Straßenbild führen zu Geldstrafen. Aufgrund dessen sind trotz des Wassermangels Autowäschen notwendig.

Was es nicht alles gibt!
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 18. Februar 2026, 15:20:16 »
Natürlich musste ich auch erstmal nachschlagen, wer denn da auf dem Mural überhaupt abgebildet ist.  8)

Dieser Sänger Carrasco scheint ja wohl ein Star zu sein, wenn er es so groß auf eine Wand schafft  :)

Auf jeden Fall in seiner Heimatstadt  ^-^

Baufällig war in Isla Cristina tatsächlich weniger, aber etliches recht ungepflegt.


25. Oktober  Von Isla Cristina nach Toledo

Eigentlich hatte ich für die Rückfahrt noch einige Zwischenaufenthalte geplant. Doch nach einem Anruf meiner Schwester gestern - unser Vater musste ins Krankenhaus - fahren wir direkt durch nach Toledo. Auf den knapp 590 km durchs Land bekommen wir wieder die unterschiedlichen spanischen Landschaften zu sehen.


Minas de Riotinto
da wird Kupfer abgebaut




mehrere Stauseen


Feldwirtschaft


natürlich Oliven


und Wein


Grasebenen
es hat etwas gedauert, bis wir auch ein paar Rindviecher darauf erspähen konnten

Es wird wieder bergiger



Die neueste Art die trockenen Ebene zu nutzen: Photovoltaik - Anlagen




Anfahrt auf Toledo

Wir bekommen einen netten Stellplatz auf dem Camping El Greco. Der liegt westlich der Stadt am Ufer des Tajo/Tejo, allerdings kann man den Fluss durch die Böschung kaum sehen. Es gibt ein Restaurant vor Ort und einen Pool sowie Hütten zu mieten. 



Ich kann mit meinem Vater telefonieren, der klingt schon wieder munter und findet es völlig überflüssig im Krankenhaus zu sein.  ::) Am Montag wollen sie ihn komplett durchchecken. Etwas beruhigt beschließen wir, wenigstens in Toledo noch zwei Tage zu bleiben, ehe es heimwärts geht.

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 18. Februar 2026, 14:03:17 »
Die Bauwerke gefallen mir auch sehr, hätte die nur viel älter geschätzt. Der Reichtum des Oman kam wohl erst in jüngerer Zeit.

In den 60er Jahren begann die Ölwirtschaft, die das Land wohlhabend machte. Mittlerweile wird auch viel LNG exportiert. Im Gegensatz zu anderen Golfstaaten hat der Oman aber keine riesigen Ölvorkommen.

Mit dem Schal hätte ich keine Probleme, so von weitem sieht er doch ganz adrett aus. Allerdings habe ich keine solch weiten Hosen, kommt frau mit einem Rock herein?

Frau kommt selbstverständlich mit einem Rock hinein ;D. Wenn er nur übers Knie reicht, dann sollte frau eine blickdichte Leggins darunter ziehen. Schlaghosen sind seit letztem Jahr wieder in, so dass ich mir ein paar preiswerte für die Reisen zulegte. Sofern die Hosen nicht allzu knackig körperbetont sind, gehen auch ganz normale Hosen.

Verrückt das Snow Oman ::) Hat zwar keine Skipiste, doch offenbar können die Leute wenigstens Rodeln und Eislaufen.  ;)

Hier mal ein Bild von der Dubai-Mall samt 4er Sessellift. Das ist noch verrückter.

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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Silv am 18. Februar 2026, 13:36:45 »
Die Wanderung am Fluss hätte mir auch gefallen - tolle Farben!
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Reiseberichte / Re: Mit dem WoMo nach Schweden und Norwegen - September/Oktober 2025
« Letzter Beitrag von Silv am 18. Februar 2026, 13:33:41 »

Ich wünsche dir einen schönen Urlaub!  :)


Danke, bin seit gestern wieder zurück (ich hatte ja wegen des LH Streiks auf eine Verlängerung gehofft, aber unser Flug war einer der wenigen, die durchgeführt wurden, mit Baltic Air Maschine und Personal).

Die bunten Häuschen und die Felsen drumherum gefallen mir sehr, war da Susan nicht auch schon?

Vielen :herz: Dank für deinen Bericht, es gab wieder wunderbare Landschaft zu sehen, ganz toll auch die Polarlichter und mit dem Wetter hattet ihr viel Glück. Mal sehen, wann ich mir mal Norwegen und Schweden vornehme, dann werde ich deine Berichte zur Planung heranziehen.

Danke auch dir fürs Mitreisen!  ^-^

Ich dachte, du warst schon bei den bunten Häuschen. Aber du hast Recht, es war Susan. Habe eben nochmal in den Berichten nachgeschaut.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 18. Februar 2026, 13:32:14 »
Ein Bauer bei uns vom Ort hat vor zig Jahren sogar mal einen Weihnachtsbaum - zwar nicht in den Oman - aber nach Dubai geliefert.

Das kann ich mir gut vorstellen. Geld spielt keine Rolle.

Die Gebäude gefallen mir auch sehr gut, aber ein Reiseziel ist es dennoch nicht für mich. Es zieht mich einfach nicht in diese Richtung...

Jeder hat so seine Richtung und das ist doch gut :thumb: .
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Silv am 18. Februar 2026, 13:31:41 »
Dieser Sänger Carrasco scheint ja wohl ein Star zu sein, wenn er es so groß auf eine Wand schafft  :)
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 18. Februar 2026, 13:30:13 »
Die Bauwerke (Moschee, Oper, Palast) finde ich sehr interessant, erstaunlich, dass da so vieles aus Deutschland stammt. Aber die Sache mit der Halsbedeckung ist für mich dann wieder einer der Gründe dort nicht hinzufahren. Warum sollte es nicht reichen den Kopf zu bedecken? Aber du hast das dann ja sehr gut gelöst, Kopftuch farblich passend zum Rest der Bekleidung und auch noch mit Glitzer :)

Made in Germany bedeutet Qualitätsarbeit. Dazu kommt, dass Sultan Qaboos viele Jahre einen Wohnsitz in Garmisch-Partenkirchen hatte. Oder kennst du ein Opernhaus mit einer Orgel? In einer Kirche ja, aber in der Oper oder im Theater sieht man eher Orchestergräben.

In Abu Dhabi war man mit dem freien Hals großzügig. Dafür entsprach der Zugang dem eines Flughafens samt Security. In Abu Dhabi darf man auch die Schuhe anlassen. Man geht ohnehin auf einem extra Bodenbelag.

Die Schals (da größer als ein Kopftuch) gab es in allen Farben. Also wenn ich schon eine Auswahl habe, dann muss es farblich passen :zwinker: . Meine Mütze mit den Steinchen drauf, ist allerdings caramelfarben.

Für mich gehört so eine große Moschee zum Besichtigungsprogramm und da ist es mir egal, wenn ich mich kurz verhüllen muss.

Faszinierend die spiegelnden Böden, ist das nicht extrem rutschig?

Die auf Hochglanz polierten Natursteine (Marmor und Granit) sind überhaupt nicht rutschig. Im ersten Moment dachte ich, dass die Böden nass sind, aber das ist bei der Trockenheit selten der Fall.

Wäscht man mit den Wägelchen im Parkhaus selbst sein Auto oder beauftragt man damit jemand?

Im Oman lässt man waschen. Das könnte sogar eine Serviceleistung in den Malls sein. Man winkt einfach dem Mitarbeiter und nach der Rückkehr ist das Auto vom Staub befreit.

Dazu muss man wissen, dass es im Oman seit 1973 eine durch Sultan Qabus Ibn Said verfügte Vorschrift gibt, die das Fahren schmutziger Autos verbietet. Verschmutzte Fahrzeuge im Straßenbild führen zu Geldstrafen. Aufgrund dessen sind trotz des Wassermangels Autowäschen notwendig.

Der Oman ist allgemein ein sehr reinliches und sauberes Land. Da kannst man vom Boden essen.

Insgesamt scheint es nirgends allzu viele Leute / Touristen gehabt zu haben oder täuscht das auf den Fotos?

Das täuscht, denn ich habe immer nach Menschenlücken vor dem Knipsen geschaut. Das Opernhaus war drinnen sehr voll. Wir mussten deshalb über eine Stunde warten, bis die Führung begann.

Hier ist noch eine Collage von der Moschee. Auf dem Bild links unten sieht man Besucher.

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