6. bis 12. Oktober Motril – Playa de PonienteSchon über drei Wochen im sonnigen Süden und noch nicht am Strand gewesen – das muss sich ändern.

Schauen wir uns doch mal die so genannte Costa Tropical an. Dazu fahren wir auf der entsprechend benannten
Autovia Sierra Nevada – Costa Tropical nach Süden. Irgendwo zwischendrin werden wir wegen einer Baustelle umgeleitet auf die N323-a.
Für den Großteil der Fahrt begleiten uns weiterhin Bergaussichten.

Felsrücken

bewirtschaftete Hänge

Talblicke
und Schluchten


Unser Ziel ist der Ort Motril, genauer der Ortsteil am Meer Playa de Poniente. Wir beziehen Quartier auf dem
gleichnamigen Campingplatz und bekommen einen netten halbschattigen Stellplatz im hinteren Teil. Angrenzend sind sogar schon deutsche Überwinterer am Einziehen und Aufbauen ihrer üppigen Ausstattung. Da man mit vier -offenbar jungen- Hunden reist, wird auch eine Eingrenzung benötigt

Kann uns nur recht sein.
Wir richten uns ein und spazieren dann zum Strand, fast vor der Haustür; ein großer Parkplatz liegt dazwischen. Der Strand ist recht weitläufig und breit, hat grauen Sand und leider auch ein paar Steine.


Den ersten Tag ist es ziemlich windig, da haben wir etwas stärkere Brandung. Auch können wir den Schirm nicht benutzen, doch es gibt dort einige Palmen, unter denen wir sitzen können. Die anderen Tage ist das Meer ruhiger.

Blick nach Osten
Dort gibt es sehr viele Häuser mit Ferienwohnungen; ganz hinten der Hafen von Motril. Und per Tele können wir auch schon die Überdachungen der Gemüseanbauflächen hier an der Küste erspähen


Blick nach Westen
Die Infrastruktur ist sehr gut hier: Umkleidekabinen, Außenduschen, WC (sogar sauber), einen Holzbohlenweg zum Herumspazieren, Walken und Joggen, sowie einen breiten Fahrradweg. Baywatch ist allerdings nicht mehr im Dienst und auch für eine Strandbodega müssen wir ein Eckchen gehen.



und noch ein paar Bilder vom Wasser aus



Eigentlich hatte ich hier nur etwa vier Tage vorgesehen. Denn, obwohl schon klar war, dass wir wahrscheinlich nicht fit genug für den Caminito del Rey sind, wollte ich mich in der Gegend mal umschauen. Auch das Felslabyrinth El Torcal steht ja noch auf der Liste. Leider habe ich bei der Grobplanung übersehen, dass in Spanien am 12. / 13. Oktober Nationalfeiertag ist (Entdeckung Amerikas, Aufstieg zur Kolonialmacht). Dazu noch Wochenende, heißt auch die Spanier gehen dann Campen und alle Plätze dort sind ausgebucht. Wir verlängern also Motril und auch dort wird es voll ab Donnerstagabend.
So haben wir vier Relaxtage am Strand vor uns, an zwei weiteren Tagen unternehmen wir eine Rollertour (später mehr dazu).
Sonntagabend gehen wir im Campingplatz Restaurant essen

mein Fischgericht, sehr lecker gewürzt

Kerstens andalusischer Burger
ungewöhnlich angerichtet zwischen zwei Weißbrothälften

geschmeckt hat es trotzdem
Anfahrtsstrecke: