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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 17. Februar 2026, 17:20:56 »20.12.25 – Maskat
Nach einem hervorragenden Frühstück mit allerlei Köstlichkeiten, vom Lachs bis zu warmen indisch/arabischen Gerichten, machten wir einen Abstecher zur Rezeption.
Bis auf die Aircon war in dem Hotel alles perfekt. Sie schickten gleich den Techniker vorbei, der sich eine Weile im Schrank verkroch.
Letztendlich brachte das aber nichts und wir machten uns mit Sultan auf den Weg in die Stadt. Blitzersäulen wurden anscheinend frachterweise gekauft, denn alle 2 km steht so ein Teil. Also nix mit Gas geben
.

Unser erstes Ziel war die Sultan Qaboos Grand Moschee. Kostenlose Parkplätze gibt es genügend sowie ein paar Worte auf Deutsch zum islamischen Glauben.
Ich war für den Besuch gewappnet, zumindest dachte ich das
. Weite Hosen, eine Langarmbluse überm T-Shirt und die Kopfbedeckung, die ich im Vorjahr schon in der Moschee in Abu Dhabi trug, verhüllten mich nicht ausreichend. Die Outfitwächter schickten mich tatsächlich in den angrenzenden Shop, weil mein Hals zu sehen war. Ich musste einen breiten Schal kaufen.
Preisschilder gibt es keine und so wurden beim Bezahlen 7 OMR = ca. 15,50 € fällig. Dafür wurde ich von der Dame an der Kasse fachfrauisch verhüllt.
Kaum war ich in der Moschee rutschte mir das Kopftuch runter, aber der Hals blieb verdeckt.
Die Grand Moschee wurde zwischen 1995 und 2001 auf einem 40000 m² großen Gelände errichtet. Sie bietet 20000 Gläubigen Platz. Über dem Gebäude erhebt sich eine Kuppel und ein 90 m hohes Minarett. Vier weitere Minarette vervollständigen das Bauwerk und alle fünf Minarette zusammen symbolisieren die fünf Säulen des Islam. Das ist der große Gebetssaal mit einem 4343 m² großen handgeknüpften Teppich aus dem Iran. Meistfotografiert ist jedoch der prächtige acht Tonnen schwere Kronleuchter (14 m hoch und 8 m breit), den das süddeutsche Unternehmen Faustig entworfen und gefertigt hat.
Mit den Tausenden von Swarovski-Kristallen konnte meine Kopfbedeckung durchaus mithalten
.
Hier noch die Außenanlage.
Der Eingang ist gleichzeitig der Ausgang und da bekam ich mit, wie eine junge Deutsche trotz Hoodie-Kapuze zurückgeschickt wurde. Ich nahm sie zur Seite und bot ihr den Schal für die Hälfte des Preises an. Ihr Mann hatte aber nur einen 5-Rial-Schein und den gab er mir. Das war eine Win-Win-Situation, denn sie konnte den Schal nach der Besichtigung an die nächste Frau bringen.
Nach der Besichtigung fuhren wir zum Royal Opera House aus weißem Marmor weiter.
Auch hier gibt es jede Menge kostenlose Parkplätze im angrenzenden Parkhaus. Der Eintritt ins Opernhaus kostete pro Person 3,15 OMR = 7 € und Besichtigungen sind nur mit einer Führung möglich.
Das Königliche Opernhaus wurde 2011 eröffnet und ist nach wie vor das einzige auf der Arabischen Halbinsel.
Das Foyer.
Der Innenraum aus dunklem Teakholz und rotem Samt.
Die Lounge mit den drei Leuchten ist immer für die Sultansfamilie reserviert.
Die gewaltige Orgel wurde von der Orgelbaufirma Klais aus Bonn gebaut.
Spätestens hier war uns klar, dass im Oman geklotzt und nicht gekleckert wird.
Nach der Besichtigung hatten wir etwas Hunger. Das Opernhaus befindet sich im noblen Stadtteil Qurum Heights. Hier hatte ich bei Google Maps ein gut bewertetes türkisches Restaurant entdeckt. Baba Salem stellte sich eher als großer Imbiss mit schönem Freisitz heraus. Wie in den meisten einfachen Restaurants üblich, stand auf jedem Tisch eine Box mit Kosmetiktüchern. Die allseits beliebten Kosmetiktücher werden als Servietten genutzt und bei der Oman Airlines sogar als Handtücher in den Flugzeug-WCs.
Was wir bestellten, wussten wir nicht, aber das Essen hat uns vom Bild her gut gefallen. Man brachte uns zwei Shawarmas. Das sind gewürzte Fladenbrote mit gegrillten Hähnchenbruststückchen. Sehr lecker und viel zu viel. Eine Portion davon hätte uns gereicht.
Als nächstes fuhren wir zum königlichen Qasr al-ʿAlam Palast weiter. Der Palast wurde Anfang 1970 im Auftrag von Sultan Qaboos errichtet. Heute dient der Al-Alam-Palast ausschließlich repräsentativen Zwecken, wie beispielsweise dem Empfang von Staatsgästen oder der jährlichen Tea Party zum Nationalfeiertag.
Besichtigen kann man den Palast zwar nicht, aber für Besucher stehen genügend kostenlose Parkplätze in der Nähe zur Verfügung.
Das Essen musste noch verdaut werden, deshalb machten wir auf dem Rückweg einen langen Strandspaziergang am Qurum Beach.
Die Mall of Oman lag anschließend auf dem Rückweg zum Hotel. Die Tiefgarage ist riesig und überall stehen diese Wägen herum.
So geht Autowäsche im Oman
.
Die Mall ist sehr groß und wir suchten eine Weile nach der Schneehalle. Anders als in Dubai kann man hier aber nicht Skifahren.
Das war genug Sightseeing für den Tag.
Zurück im Hotel erwartete uns wieder die Kältekammer. Der Flur hingegen war angenehm temperiert. Da wir anscheinend keine Zimmernachbarn hatten und auch die Presidential Suite gegenüber unbewohnt war, ließen wir einfach die Tür offen.
Um 18 Uhr gingen wir wieder in die Lounge und genossen den lauen Abend auf dem Balkon. Die Lounge war an dem Abend gut besucht, aber die meisten Gäste blieben lieber im klimatisierten Bereich.
Übernachtung: Radisson Collection Muscat, Hormuz Grand
Nach einem hervorragenden Frühstück mit allerlei Köstlichkeiten, vom Lachs bis zu warmen indisch/arabischen Gerichten, machten wir einen Abstecher zur Rezeption.
Bis auf die Aircon war in dem Hotel alles perfekt. Sie schickten gleich den Techniker vorbei, der sich eine Weile im Schrank verkroch.
Letztendlich brachte das aber nichts und wir machten uns mit Sultan auf den Weg in die Stadt. Blitzersäulen wurden anscheinend frachterweise gekauft, denn alle 2 km steht so ein Teil. Also nix mit Gas geben
. 
Unser erstes Ziel war die Sultan Qaboos Grand Moschee. Kostenlose Parkplätze gibt es genügend sowie ein paar Worte auf Deutsch zum islamischen Glauben.
Ich war für den Besuch gewappnet, zumindest dachte ich das
. Weite Hosen, eine Langarmbluse überm T-Shirt und die Kopfbedeckung, die ich im Vorjahr schon in der Moschee in Abu Dhabi trug, verhüllten mich nicht ausreichend. Die Outfitwächter schickten mich tatsächlich in den angrenzenden Shop, weil mein Hals zu sehen war. Ich musste einen breiten Schal kaufen. Preisschilder gibt es keine und so wurden beim Bezahlen 7 OMR = ca. 15,50 € fällig. Dafür wurde ich von der Dame an der Kasse fachfrauisch verhüllt.
Kaum war ich in der Moschee rutschte mir das Kopftuch runter, aber der Hals blieb verdeckt.
Die Grand Moschee wurde zwischen 1995 und 2001 auf einem 40000 m² großen Gelände errichtet. Sie bietet 20000 Gläubigen Platz. Über dem Gebäude erhebt sich eine Kuppel und ein 90 m hohes Minarett. Vier weitere Minarette vervollständigen das Bauwerk und alle fünf Minarette zusammen symbolisieren die fünf Säulen des Islam. Das ist der große Gebetssaal mit einem 4343 m² großen handgeknüpften Teppich aus dem Iran. Meistfotografiert ist jedoch der prächtige acht Tonnen schwere Kronleuchter (14 m hoch und 8 m breit), den das süddeutsche Unternehmen Faustig entworfen und gefertigt hat.
Mit den Tausenden von Swarovski-Kristallen konnte meine Kopfbedeckung durchaus mithalten
.
Hier noch die Außenanlage.
Der Eingang ist gleichzeitig der Ausgang und da bekam ich mit, wie eine junge Deutsche trotz Hoodie-Kapuze zurückgeschickt wurde. Ich nahm sie zur Seite und bot ihr den Schal für die Hälfte des Preises an. Ihr Mann hatte aber nur einen 5-Rial-Schein und den gab er mir. Das war eine Win-Win-Situation, denn sie konnte den Schal nach der Besichtigung an die nächste Frau bringen.
Nach der Besichtigung fuhren wir zum Royal Opera House aus weißem Marmor weiter.
Auch hier gibt es jede Menge kostenlose Parkplätze im angrenzenden Parkhaus. Der Eintritt ins Opernhaus kostete pro Person 3,15 OMR = 7 € und Besichtigungen sind nur mit einer Führung möglich.
Das Königliche Opernhaus wurde 2011 eröffnet und ist nach wie vor das einzige auf der Arabischen Halbinsel.
Das Foyer.
Der Innenraum aus dunklem Teakholz und rotem Samt.
Die Lounge mit den drei Leuchten ist immer für die Sultansfamilie reserviert.
Die gewaltige Orgel wurde von der Orgelbaufirma Klais aus Bonn gebaut.
Spätestens hier war uns klar, dass im Oman geklotzt und nicht gekleckert wird.
Nach der Besichtigung hatten wir etwas Hunger. Das Opernhaus befindet sich im noblen Stadtteil Qurum Heights. Hier hatte ich bei Google Maps ein gut bewertetes türkisches Restaurant entdeckt. Baba Salem stellte sich eher als großer Imbiss mit schönem Freisitz heraus. Wie in den meisten einfachen Restaurants üblich, stand auf jedem Tisch eine Box mit Kosmetiktüchern. Die allseits beliebten Kosmetiktücher werden als Servietten genutzt und bei der Oman Airlines sogar als Handtücher in den Flugzeug-WCs.
Was wir bestellten, wussten wir nicht, aber das Essen hat uns vom Bild her gut gefallen. Man brachte uns zwei Shawarmas. Das sind gewürzte Fladenbrote mit gegrillten Hähnchenbruststückchen. Sehr lecker und viel zu viel. Eine Portion davon hätte uns gereicht.
Als nächstes fuhren wir zum königlichen Qasr al-ʿAlam Palast weiter. Der Palast wurde Anfang 1970 im Auftrag von Sultan Qaboos errichtet. Heute dient der Al-Alam-Palast ausschließlich repräsentativen Zwecken, wie beispielsweise dem Empfang von Staatsgästen oder der jährlichen Tea Party zum Nationalfeiertag.
Besichtigen kann man den Palast zwar nicht, aber für Besucher stehen genügend kostenlose Parkplätze in der Nähe zur Verfügung.
Das Essen musste noch verdaut werden, deshalb machten wir auf dem Rückweg einen langen Strandspaziergang am Qurum Beach.
Die Mall of Oman lag anschließend auf dem Rückweg zum Hotel. Die Tiefgarage ist riesig und überall stehen diese Wägen herum.
So geht Autowäsche im Oman
.
Die Mall ist sehr groß und wir suchten eine Weile nach der Schneehalle. Anders als in Dubai kann man hier aber nicht Skifahren.
Das war genug Sightseeing für den Tag.
Zurück im Hotel erwartete uns wieder die Kältekammer. Der Flur hingegen war angenehm temperiert. Da wir anscheinend keine Zimmernachbarn hatten und auch die Presidential Suite gegenüber unbewohnt war, ließen wir einfach die Tür offen.
Um 18 Uhr gingen wir wieder in die Lounge und genossen den lauen Abend auf dem Balkon. Die Lounge war an dem Abend gut besucht, aber die meisten Gäste blieben lieber im klimatisierten Bereich.
Übernachtung: Radisson Collection Muscat, Hormuz Grand
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So landen wir bei der Fußgängerzone Paseo de las Palmeras.




Ist eben nicht für Touristen, sondern für die Wirtschaft. Die Markt- und Auktionshalle dort La Lonja kann man wohl nur im Rahmen einer Führung besuchen. Wir kehren also um und stoßen dabei auf die Gran Via. Auch dies eher eine geschäftige Straße einer Kleinstadt als touristisch aufgebrezelt. 




der Wordpress Fehler scheint behoben zu sein








































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