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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 16. August 2026, 13:46:40 »20.04.26 –Algeciras <=> Ceuta -> Benalmadena
Highlight: AusFLUG nach Ceuta
Wir hatten an dem Morgen zwar genügend Zeit, doch zum Schlemmen war die Auswahl in dem Marriott-Ableger einfach zu dürftig.
Nach der Enklave Gibraltar stand an dem Tag die Exklave Ceuta auf dem Programm. Die Stadt Ceuta wurde 1415 von portugiesischen Truppen erobert und gelangte im 17. Jahrhundert zu Spanien. Sie ist seitdem eine spanische Exklave und heute EU-Hoheitsgebiet auf afrikanischem Boden und von Marokko umschlossen. Um dorthin zu gelangen kann man mit der Fähre über die Straße von Gibraltar fahren oder einen Linienflug mit dem Helikopter buchen. Da mich Helis schon immer begeisterten, buchte ich vier Monate zuvor (gleich nach der Freischaltung) die Flüge für insgesamt 133 €. Heli-Flüge sind immer teuer, doch die Linienflüge nach Algeciras und Málaga werden seit 2021 von der spanischen Regierung für Besucher subventioniert und die Tickets rabattiert. Voraussetzung ist, dass man ein Hin- und Rückflug Ticket bucht und nicht länger als 15 Tage bleibt. Doch wir wollten ohnehin im wahrsten Sinne des Wortes nur einen Tages-AUSFLUG machen.
Der nette Rezeptionist empfahl uns schon am Vortag, das Auto in der kostenlosen Tiefgarage stehen zu lassen und rief uns kurz nach 9 Uhr ein Taxi. Die Parkgebühren am Hafen wären zu hoch.
Zum Laufen war mir die Strecke mit dem Ischias und nach den 16,6 km in Gibraltar zu weit. Ceuta würden wir schließlich auch zu Fuß erkunden.
Die Fahrt zum Heliport dauerte ca. 10 Minuten und kostete 7 €.
Wir hatten genügend Zeit, denn der erste Flug an dem Tag startete um 10:20 Uhr.
Die Angestellten checkten nur kurz die Namen auf der Passagierliste und dann warteten wir bis zum Bording.
Rucksäcke wurden verladen, aber eine kleine Tasche und/oder eine Kamera durfte man mit in den Heli nehmen.
Nach dem Check-in ging es mit dem Lift auf diese Plattform.
Dort war striktes Fotografierverbot. Deshalb lichteten wir den AgustaWestland AW-139 Heli, mit beengtem Platz für bis zu 15 Passagiere, erst nach der Landung in Ceuta ab.
Der ruhige Flug in der Sardinenbüchse dauerte gerade mal 10 Minuten. An Bord war auch ein kanadisches Ehepaar, das ein paar Wochen an der Costa del Sol überwinterte. Die Beiden schlossen sich uns anfangs beim Sightseeing an. Bis in die Innenstadt sind es ca. 1 km zu Fuß.
Als erstes kamen wir am Parque Marítimo del Mediterráneo vorbei. Der Freizeit- und Wasserpark ist ein Meisterwerk, das vom renommierten Architekten César Manrique entworfen wurde. Es besteht aus drei künstlichen Meerwasserseen und das Meerwasser wird gefiltert. Geöffnet ist nur vom 29. Mai bis 13. September und Instandhaltungsarbeiten waren noch im Gange, wie man durch die Hecke sehen konnte.
Als nächstes erreichten wir das Casa de los Dragones, das Anfang des 20. Jahrhunderts von dem lokalen Geschäftsmann Francisco Cerni González in Auftrag gegeben wurde. Der Bau des Gebäudes begann im Jahr 1900 und wurde 1905 abgeschlossen. Das markanteste Merkmal des Hauses sind seine vier gusseisernen Drachenstatuen, die die Ecken des Daches schmücken. Diese Drachen wurden von dem valencianischen Bildhauer Mariano Benlliure geschaffen. Sie symbolisieren Schutz und Stärke.
Gegenüber befindet sich der Platz der Könige mit dem Denkmal, das eine exakte Nachbildung der ursprünglichen Fassade des Königlichen Hospitals ist. Das Denkmal wurde errichtet, um das Andenken an das alte Krankenhaus zu bewahren, das im Jahr 1931 abgerissen wurde. Daneben die San Francisco Kirche, ein Überbleibsel eines Franziskanerklosters.
Vor der Kirche befindet sich die Statue eines Kapuzenmannes mit Kind, die an die Osterwoche erinnern soll. Zum Ku-Klux-Klan hat das keine Verbindung.
Der nächste Punkt auf meinem Plan war der Mercado Central, der ziemlich übersichtlich war. Es gab nämlich kaum Marktstände.
Nicht weit davon entfernt befindet sich der Plaza de África mit dem Denkmal für die Gefallenen des Afrikakriegs.
Hier befindet sich auch die Kathedrale von Ceuta, die leider wie die St. Francis Church verschlossen war.
Als fünften Punkt auf meinem Plan (der Kanadier meinte, das wäre typisch Deutsch
) hatte ich Murallas Reales, die Königlichen Stadtmauern, die durch einen schiffbaren Kanal getrennt sind.
Der Kanal wurde gerade ausgebaggert.
Die Fortsetzung ist auf der nächsten Seite ...
Highlight: AusFLUG nach Ceuta
Wir hatten an dem Morgen zwar genügend Zeit, doch zum Schlemmen war die Auswahl in dem Marriott-Ableger einfach zu dürftig.
Nach der Enklave Gibraltar stand an dem Tag die Exklave Ceuta auf dem Programm. Die Stadt Ceuta wurde 1415 von portugiesischen Truppen erobert und gelangte im 17. Jahrhundert zu Spanien. Sie ist seitdem eine spanische Exklave und heute EU-Hoheitsgebiet auf afrikanischem Boden und von Marokko umschlossen. Um dorthin zu gelangen kann man mit der Fähre über die Straße von Gibraltar fahren oder einen Linienflug mit dem Helikopter buchen. Da mich Helis schon immer begeisterten, buchte ich vier Monate zuvor (gleich nach der Freischaltung) die Flüge für insgesamt 133 €. Heli-Flüge sind immer teuer, doch die Linienflüge nach Algeciras und Málaga werden seit 2021 von der spanischen Regierung für Besucher subventioniert und die Tickets rabattiert. Voraussetzung ist, dass man ein Hin- und Rückflug Ticket bucht und nicht länger als 15 Tage bleibt. Doch wir wollten ohnehin im wahrsten Sinne des Wortes nur einen Tages-AUSFLUG machen.
Der nette Rezeptionist empfahl uns schon am Vortag, das Auto in der kostenlosen Tiefgarage stehen zu lassen und rief uns kurz nach 9 Uhr ein Taxi. Die Parkgebühren am Hafen wären zu hoch.
Zum Laufen war mir die Strecke mit dem Ischias und nach den 16,6 km in Gibraltar zu weit. Ceuta würden wir schließlich auch zu Fuß erkunden.
Die Fahrt zum Heliport dauerte ca. 10 Minuten und kostete 7 €.
Wir hatten genügend Zeit, denn der erste Flug an dem Tag startete um 10:20 Uhr.
Die Angestellten checkten nur kurz die Namen auf der Passagierliste und dann warteten wir bis zum Bording.
Rucksäcke wurden verladen, aber eine kleine Tasche und/oder eine Kamera durfte man mit in den Heli nehmen.
Nach dem Check-in ging es mit dem Lift auf diese Plattform.
Dort war striktes Fotografierverbot. Deshalb lichteten wir den AgustaWestland AW-139 Heli, mit beengtem Platz für bis zu 15 Passagiere, erst nach der Landung in Ceuta ab.
Der ruhige Flug in der Sardinenbüchse dauerte gerade mal 10 Minuten. An Bord war auch ein kanadisches Ehepaar, das ein paar Wochen an der Costa del Sol überwinterte. Die Beiden schlossen sich uns anfangs beim Sightseeing an. Bis in die Innenstadt sind es ca. 1 km zu Fuß.
Als erstes kamen wir am Parque Marítimo del Mediterráneo vorbei. Der Freizeit- und Wasserpark ist ein Meisterwerk, das vom renommierten Architekten César Manrique entworfen wurde. Es besteht aus drei künstlichen Meerwasserseen und das Meerwasser wird gefiltert. Geöffnet ist nur vom 29. Mai bis 13. September und Instandhaltungsarbeiten waren noch im Gange, wie man durch die Hecke sehen konnte.
Als nächstes erreichten wir das Casa de los Dragones, das Anfang des 20. Jahrhunderts von dem lokalen Geschäftsmann Francisco Cerni González in Auftrag gegeben wurde. Der Bau des Gebäudes begann im Jahr 1900 und wurde 1905 abgeschlossen. Das markanteste Merkmal des Hauses sind seine vier gusseisernen Drachenstatuen, die die Ecken des Daches schmücken. Diese Drachen wurden von dem valencianischen Bildhauer Mariano Benlliure geschaffen. Sie symbolisieren Schutz und Stärke.
Gegenüber befindet sich der Platz der Könige mit dem Denkmal, das eine exakte Nachbildung der ursprünglichen Fassade des Königlichen Hospitals ist. Das Denkmal wurde errichtet, um das Andenken an das alte Krankenhaus zu bewahren, das im Jahr 1931 abgerissen wurde. Daneben die San Francisco Kirche, ein Überbleibsel eines Franziskanerklosters.
Vor der Kirche befindet sich die Statue eines Kapuzenmannes mit Kind, die an die Osterwoche erinnern soll. Zum Ku-Klux-Klan hat das keine Verbindung.
Der nächste Punkt auf meinem Plan war der Mercado Central, der ziemlich übersichtlich war. Es gab nämlich kaum Marktstände.
Nicht weit davon entfernt befindet sich der Plaza de África mit dem Denkmal für die Gefallenen des Afrikakriegs.
Hier befindet sich auch die Kathedrale von Ceuta, die leider wie die St. Francis Church verschlossen war.
Als fünften Punkt auf meinem Plan (der Kanadier meinte, das wäre typisch Deutsch
) hatte ich Murallas Reales, die Königlichen Stadtmauern, die durch einen schiffbaren Kanal getrennt sind.Der Kanal wurde gerade ausgebaggert.
Die Fortsetzung ist auf der nächsten Seite ...
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Viel Spaß weiterhin mit dem Musikprojekt und ich bin ebenfalls gespannt, was dir dazu noch einfällt.

, auch wenn ich diesbezüglich kein KI-Fan bin.
)
) - jetzt sollte es so oder so erst mal passen, egal ob es zwingend nötig ist oder nicht.
...und das würde ich dann auch in die Beschreibung und Kennzeichnung aufnehmen.