« Letzter Beitrag von Christina am 16. Februar 2026, 19:18:36 »
Gut, dass die Fotos wieder alle da sind, das wäre doch sehr schade gewesen.
Isla Cristina sieht ja wirklich nett aus, insbesondere der Bereich um die Lagune. Und Sonnenuntergang beim Aperitif ist toll, das ist uns in den zwei Wochen jetzt an der Algarve tatsächlich kein einziges Mal vergönnt gewesen.
« Letzter Beitrag von Susan am 16. Februar 2026, 18:42:51 »
Der Fluss hat wirklich sehr schöne Farbe und schaut herrlich klar aus. Rotorua gefällt mir auch. Prima, dass ihr dann doch noch einen Shuttle gefunden habt.
« Letzter Beitrag von Susan am 14. Februar 2026, 20:26:17 »
Playa de la Gaviota & Faro de Isla Cristina
Natürlich wollen wir uns auch Isla Cristina näher anschauen. Dafür schwingen wir uns einen Nachmittag auf den Roller. Der Ort ist größer als erwartet, naja immerhin hat er rund 21500 Einwohner und Unterkünfte für die dreifache Menge an Touristen. Da wir nicht wissen, wo es sehenswert ist, halten wir uns an die Schilder zum Faro. Der befindet sich an der südwestlichsten Ecke des Ortes. Von dort aus spazieren wir erstmal auf der Strandpromenade nach Osten. Sie ist gesäumt von nett aussehenden Häuschen, wahrscheinlich Ferienappartements. Bin ich schon immer wieder überrascht vom Wachstum meiner Gummibäume, der eine hier schlägt alle Rekorde. Es folgen dann mehrstöckige Häuser, auch eher Urlaubsunterkünfte.
Anders als es auf Karten meist dargestellt ist, ist meerseits gar nicht so viel Land, sondern eine Lagune. Begrenzt wird sie von einer Sandbank, der Playa de la Gaviota.
Eine Holzbrücke verbindet den Strand mit dem Ort.
Die Aussichten von der Brücke aus verdeutlichen einmal mehr die Weitläufigkeit von Ort und Strand.
Blick Ost über die Lagune leicht gezoomt
und mit der Sandbank
Blick West
Wir schlendern auf gleichem Weg wieder zurück. An der Landecke bei der Mündung des Rio Carreras blicken wir hinüber nach Isla del Moral, einer Feriensiedlung. Jetzt leider im Gegenlicht. Mit einer Art Fähre könnte man zum Bummeln hinübersetzen.
Das hervorstechende Gebäude hier an der Ecke heißt El Faro, sieht aus wie ein Leuchtturm, ist aber leider keiner. Angeblich soll an dieser Stelle auch nie einer gestanden haben.
Ob es dort eine Aussichtsplattform oder so etwas gibt, konnte ich da auf die Schnelle nicht feststellen. (Jetzt immer noch nicht Für mich wirkt es jedoch als wären darin Wohnungen) Interessanter für uns waren da Restaurant und Bar im Erdgeschoss. Auf den Außenplätzen konnten wir einen Aperitif genießen und auch endlich mal einen schönen Sonnenuntergang (ersten zwei Bilder). Bild 3 ist der Blick auf die Stadt, Bild 4 von einem zweiten Besuch.
Danach rollern wir zurück zum Campingplatz mit einem Zwischenstopp zum Einkaufen bei Mercadona.
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 14. Februar 2026, 19:01:17 »
16.11.2025 Matarangi - Taupo
Der Himmel war wolkenlos und ein Frühstück auf der der Terrasse wieder möglich.
Bevor wir uns von dieser sehr schönen Unterkunft verabschiedeten, unterhielten wir uns noch mit der Gastgeberin über Ziel auf der fast 5-stündigen Fahrt nach Taupo. Als erste Ziel wurde der Putaruru oder Te Waihou Blue Spring auserkorene.
Nach Thames enden die kurvenreichen Straßen und wechseln zu langen Geraden. Das Navi führte uns auf den kürzesten Weg zu den Blue Springs. Wir fuhren daher auf vielen interessanten Nebenstraßen und bekamen so einen tieferen Einblick in die Landschaft und deren Bewohner. Nach 3 Stunden erreichten wir den Parkplatz auf der Whites Road.
Der Zutritt erfolgt über ein Tor, gleich neben dem Fluss. Eintritt ist keiner zu bezahlen. Es war Sonntag und daher einiges los. Der Spazierweg führt immer entlang des Flusses und ist sehr schön angelegt. Die grünen Hügel und das klare Wasser ergaben eine tolle Kulisse.
Je weiter wir flussaufwärts gingen, desto schöner wurde das Farbenspiel im Fluss.
An manchen Stellen tummelten sich Enten im Wasser.
Das Tal wurde enger und die Bäume dichter. Zwischen den Bäumen lugte das blaue Sediment des Baches herauf.
Nach etwa mehr als einer Stunde erreichten wir die Blue Spring. Hier entfaltete sich die ganze Pracht des farbenfrohen Sedimentes, mit den Wasserpflanzen und dem kristallklaren Wasser- Sehr schön anzusehen.
An diesem Punkt wird auch 50% des in Neuseeland abgefüllten Trinkwassers über einen Brunnen gewonnen.
Zurück geht auf dem gleichen Weg. Für den 14 km langen Weg und den 270 Höhenmetern haben wir wenig mehr als 2 Stunden gebraucht.
Das nächste Ziel war Rotorua, die größte Stadt in dieser Gegend. Auf halben Wege sagte Heike, dass wir vom nationalen Shuttle Dienst ein Mail erhalten hatten, dass der Transport im Tongariro Nationalpark storniert wurde. Wir beschlossen bis Rotorua zu fahren und uns die Sache genauer anzusehen.
Rotorua liegt an einem großen Kratersee und es gibt heiße Quellen in einem Park mitten in der Stadt. Wir sind zu diesem Park gefahren. Schon vom Parkplatz aus war der Dampf zu sehen. Bevor wir seine Sehenswürdigkeiten genießen konnten, wollten wir noch die Sache mit dem Shuttle klären.
Tatsächlich wurde der Transport storniert. Begründet wurde das damit, dass die Neueröffnung erst um 10 Uhr sein wird und sie sich den Stress mit den vielen zu erwartenden Besuchern nicht antun wollten. Wir können das Geld zurückfordern oder den Termin verschieben, wobei gleich angemerkt wurde, dass ab Dienstag einige Wetterwarnungen aktiv sind.
Verschieben war wegen dem Wetter nicht möglich. Wir begannen daher nach anderen Anbietern zu suchen, ob sie Transporte durchführen. Wir stießen auf Tongariro Expeditions das noch zum letzten Termin Plätze frei hatte. Wir buchten sofort und hofften, dass es funktionieren würde.
Nun konnten wir uns dem Park widmen. Wir spazierten die einzelnen Pools ab.
Die interessantesten waren an der Nordseite. Dort gibt es einen größeren dampfenden Teich mit schönen Farbspielen.
Nicht weit davon entfernt gab es ein kleiner Geysir ist zu sehen.
Daneben befinden sich tiefe dunkle Pools.
Auf dem Rückweg besuchten wir noch den Fußbadestelle. Sie war gut besucht.
Mit dem Auto fuhren wir den kurzen Weg zur Uferpromenade. Sie dürfte relativ neu sein.
Am Weg sind Skulpturen zu sehen. Am meisten ins Auge springen die 3 kunstvoll geschnitzten Holzpfähle. Sie haben spirituelle Zwecke und heißen in der Maorisprache Pouwhenua oder kurz Pou. Oft wirken sie bedrohlich.
Während wir auf der Promenade entlang schlenderten, kam ein Hubschrauber herangeflogen, der direkt vor der Promenade auf einer Plattform landete. Wir gingen zu dem Häuschen und sahen, das Hubschrauberrundflüge über die Vulkane angeboten werden.
Unser nächstes Ziel waren die Schlammtöpfe beim Sulphur Point. Wie der Name schon sagte, roch es hier sehr stark nach Schwefel. Ansonsten gab es hier nichts Besonderes zu sehen.
Mehr erfreute uns der Anblick des Mail von Tongariro Expeditions. Sie teilten uns mit, dass wir morgen spätestens um 9 Uhr bei ihrem Parkplatz bei den angeführten Koordinaten sein sollten, da morgen mit viel Verkehr gerechnet wird. Ihre Shuttles würden um 9:30 abfahren.
Beruhigt machten wir uns auf den Weg Richtung Taupo, dass wir nach rund einer Stunde erreichten. Nachdem wir uns mit Lebensmittel für die morgige Wanderung eingedeckt hatten, fuhren wir zu unserer Unterkunft dem B&B Kowhai Studio, das wir über Airbnb gebucht hatten.
Das Breakfirst war eher symbolisch gemeint. Es handelt sich Kaffee, Tee, Milch und Butter, Marmelade und komische Brötchen. Ansonsten war es hier sehr angenehm und ruhig. Mit der Besitzerin hatten wir, außer einem kurzen Hallo, weil sie gerade zufällig auf der Terrasse war, keinen direkten Kontakt. Sie hat uns aber mit vielen Notizzetteln auf allen Geräten usw. Nachrichten hinterlassen, was wir nicht tun sollten.
Es gab auch zwei E-Bikes, um ins Stadtzentrum zu fahren. Zu unserem Glück, ließ sich aber das Fahrradschloss nicht öffnen. Es wurde am Abend sehr kühl. Wir wären bei der Heimfahrt erfroren.
Wir fuhren daher mit dem Auto Richtung Stadtzentrum. Zuerst machten wir einen halt bei den heißen Badestellen. Diese Badestellen waren aber nicht mehr zu gebrauchen. Als der Tauposee etwas aufgestaut wurde, wurden sie überschwemmt.
Der Lake Taupo ist ein riesiger Kratersee, der bei einem der stärkten bisher bekannten Vulkanausbrüchen auf dieser Erde vor rund 26.500 Jahren entstanden ist.
Wir fuhren daher weiter zum Zentrum und suchten uns ein Lokal zum Essen. Die Wahl fiel auf das Dixie Browns. Die erste Hürde war das Bestellen. Es konnte nur über einen QR-Code am Tisch bestellt werden. Das funktionierte aber mit unseren Handys nicht. Daher musste ich zur Theke gehen und unsere Bestellung aufgeben. Die nächste Hürde war das Bier. Normals gezapftes Bier aus Neuseeland zu bestellen ist nicht so einfach. Die Neuseeländer stehen auf Ale oder Bier mit einem Zusatzgeschmack nach Kräutern, Früchten usw. Natürlich konnte normales Industriebier der internationalen Anbieter wie Heineken, Corona usw. in Flaschen bestellt werden. Das wollten wir aber nicht. Ale ist für mich ok, aber Bier mit Geschmack brauche ich nicht. Heike mag weder das eine noch das andere. Da ich das noch nicht wusste, bestellte ich ein Pilsner von einer lokalen Brauerei im Glauben es sei ein normales Bier.
So kamen wir zum ersten Mal in Kontakt mit dem neuseeländischen Bier mit Geschmack. Das Essen war dagegen hervorragend. Vor dem Lokal leuchtet ein Kunstwerk mit einem Pou im Zentrum in der Abendsonne.
Bei einem Streik hat man leider keinen Anspruch auf Entschädigung.
Ich habe nur kurz gegoogelt, weil es ja eh nicht relevant wurde, aber es ist bei einem Streik des Personals der Fluggesellschaft nicht so eindeutig wie bei einem Streik des Bodenpersonals oder sonstigen fluggesellschaftfremden Personals. Bei letzterem gibt es keine Entschädigung, bei ersterem kommt es auf den Einzelfall an, schreibt Flightright und die Verbraucherzentrale. Aber ich hätte mich auch ohne Entschädigung über eine Verlängerung des Urlaubs gefreut .
« Letzter Beitrag von Paula am 14. Februar 2026, 18:21:24 »
Eine Klimaanlage die man nicht verstellen kann ist für mich der worst case Das habe ich schon sehr lange nicht mehr erlebt, ich glaube bei unserer 2.USA Reise in einem kleinen Motel. War das eine Ausnahme oder ist das normal im Oman?
Ich bin froh, dass es euch in Portugal nicht fortgespült und die LH eine Ersatzmaschine organisiert hat. Bei einem Streik hat man leider keinen Anspruch auf Entschädigung.
Ich bin gespannt, was ihr so alles dort erlebt habt, die Bilder eurer Jeeptour erinnern auf jeden Fall an den amerikanischen Südwesten. Allerdings haben mich Arabische Länder noch nie gereizt, aber einfach bei einem Bericht nur mal mitzureisen, ohne dass die Reisezielliste noch länger wird, ist ja auch mal schön.
Es gibt auch für uns viele Länder, die nie auf der Liste landen. Das wären z. B. Australien, Neuseeland, die Südsee, Indonesien, Patagonien ... einfach weil uns die Flüge zu weit sind.
Solange ein respektvoller Umgang gewahrt ist, bin ich anderen Kulturen gegenüber immer aufgeschlossen.
Man darf nicht alle Arabischen Länder über einen Kamm scheren. Der Oman ist nicht nur ein sehr sicheres, sondern auch ein absolut gastfreundliches Land!
Den Oman habe ich auch auf meiner Liste - also bin ich gerne dabei.
Hallo Horst,
schön, dass du auch mitkommst. Es erstaunt mich keinesfalls, dass der Oman auf deiner Liste steht .
@ all: Ich muss euch leider bis Aschermittwoch vertrösten. Gestern wollte ich einen weiteren Tag posten, doch leider machte mir die Technik einen Strich durch die Rechnung.