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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 04. Juni 2026, 01:01:27 »
13. Mai  Ein mörderischer Abend   ;)

Zum Glück hat es aufgehört zu regnen, die Schirme kommen trotzdem mit. Wir starten recht zeitig zu unserem Abendprogramm, wollen die Gegend noch nach Möglichkeiten fürs späte Abendessen abklopfen. Diesmal müssen wir zur Station Queensway, ein wenig weiter die Straße hinunter. Mit der Central Line gondeln wir dann zur Tottenham Court Road. Der Umgebungsplan dort an der Station ist etwas verwirrend. Ich bin es gewöhnt, dass Karten die Nord-Süd-Ausrichtung zeigen und nicht oben geradeaus weiter  ::) Vielleicht sind wir auch abgelenkt durch die vielen Polizeiautos, die grad  hier angebraust kommen - erstmal weg hier.

Mit dem Handynavi kommen wir schließlich wieder in Spur und zum St. Martin's Theatre. Ursprünglich sollte es mal mit dem Ambassadors Theatre ein Duo bilden. Der erste Weltkrieg verzögerte allerdings die Eröffnung bis 1916. Etliche (zumindest in England) berühmte Schauspieler sind hier aufgetreten. Seit März 1974 wird hier statt im benachbarten Ambassadors das Stück aufgeführt, das wir heute sehen wollen.



Als Fan von Agatha Christie muss ich natürlich unbedingt "Die Mausefalle" mal gesehen haben. Die Show läuft seit gut 74 Jahren im Londoner Westend und ist damit das am längsten ununterbrochen aufgeführte Theaterstück der Welt -trotz Corona Zwangspause. Nach einem kurzen Rundgang - es scheint hier ein paar Restaurants zu geben - gehen wir in die Bar des Theaters.



Es gibt hier einige Drinks, die auf die Geschichte Bezug nehmen, wir vergnügen uns aber mit einem Amber Ale. Witzig finde ich die vielen Karikaturen zur Langlebigkeit der Show.
Ich habe Sitze im Rang gebucht, dafür müssen wir durch ein extra Treppenhaus hinauf.



Der Zuschauerraum hat den Charme alter Zeiten und die Sitzreihen sind nicht unbedingt für größere Leute gemacht. Von der Aufführung dürfen keine Bilder gemacht werden, daher hier mal die Besetzung aus dem Prospekt.



Fünf Gäste erreichen eine neu eröffnete Pension eines frisch verheirateten Ehepaares und werden darin eingeschneit. Ein Polizist taucht auf und warnt vor einem Mörder auf der Flucht. Ein Gast nach dem anderen wird befragt, es gibt ein weiteres Opfer und schließlich wird dem Mörder eine Falle gestellt. Wer war es? 

Wird natürlich nicht verraten  ;)  Es wird englisch gesprochen, bis auf einen nervösen Typ hat aber auch Kersten das meiste verstanden. Ich kannte die Geschichte zwar schon, fand die Show aber trotzdem spaßig.

Nach der Show sehen wir dann auf der Straße auch noch das Agatha Christie Memorial.



Die Restaurants sehen nicht mehr so belebt aus, doch es gibt eine Five Guys Burgers Bude. Die wird dann prompt ausprobiert. Krosse Fritten - mehr als wir bestellt haben - und auch die Burger schmecken. Zurück gehts bewährt mit einmal umsteigen per Underground.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 23:48:24 »
Noch 13. Mai  Inner Temple

Gegen Ende des 13. Jahrhundert wurde in England das weltliche vom kirchlichen Recht getrennt. Für die wachsende Anzahl der weltlichen Rechtsgelehrten wurden in London Campus ähnliche Gebäude eingerichtet: die Inns of Court.  Auf dem Gebiet, das bis 1312 den Tempelrittern gehörte, entstanden so zwei Anwaltskammern, Inner Temple und Middle Temple. Außer diesen Namen erinnert noch die Rundkirche Temple Church an den Ritterorden.  Breiter bekannt wurde sie durch den Robert Langdon Roman/Film The Da Vinci Code – Sakrileg.
Der Eintritt hier ist nicht im London Pass enthalten, wir zahlen 5 Pfund pro Person.


(Die Sonne kam während unseres Besuchs wieder hervor, Bild daher von dann)

Die Kirche wurde Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet, original als Rundkirche nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem. Ein halbes Jahrhundert später gab es auf Wunsch des damaligen Königs einen rechteckigen Anbau "The Chancel".



Den schauen wir uns zuerst an, da in der Rundkirche gerade etwas aufgebaut und geliefert wird.



Die Kirche wurde im 2. Weltkrieg arg getroffen. Da sie jedoch schon oft fotografiert worden war, konnte sie nahezu originalgetreu rekonstruiert werden. Das neue Ostfenster, gestiftet von der Glaserinnung,  zeigt ua. eine Szene vom "Blitz" und der Temple Church vor dem Krieg.



Der dreiteilige Altaraufsatz aus Holz stammt von Christopher Wren, der die Kirche 1680 umgestaltete. Er zeigt das Glaubensbekenntnis, die Zehn Gebote und das Vaterunser.



Wir sehen hier auch noch Sarkophage und einen Ritter, allerdings kann ich nicht mehr nachvollziehen, wer das war.  :gruebel:



Über eine steile Wendeltreppe kommen wir zu einer Galerie der Rundkirche - nicht ganz so viele Stufen wie in St. Paul's. Der Fußboden hier oben besteht aus Fliesen, die Mönchen im 12. Jahrhundert gestaltet wurden. Ursprünglich wurden sie für den Kirchenboden gemacht. Diejenigen, die den "Blitz" überstanden haben, wurden nun hier verwendet. In den Wänden scheinen Urnengräber zu sein.



Durch Spitzbögenfenster können wir hinunter in die Rundkirche schauen.



Die Wendeltreppe führt noch weiter nach oben, ist aber abgesperrt.

Arkadenbögen zieren die Wand des Rundbaus, darüber sehen wir Gargoyle Fratzen. Das ist ungewöhnlich, denn normalerweise findet man solche an den Außenwänden einer Kirche. In den Bögen sind Erklärungstafeln zur Geschichte der Templer und dieser Kirche aufgehängt. So wurde hier auch die Magna Carta unterzeichnet, eine wichtige Quelle der englischen Verfassung. 



Natürlich versäumen wir auch nicht das anzuschauen, was Robert Langdon hierher geführt hat: die Grabplatten von Rittern.  ^-^



Die Sonne zeigt sich, das gibt mir Hoffnung für die Temple Gardens. Unser Weg dorthin führt uns über Höfe der Anwaltskammern. Das erinnert mich an die Romantrilogie Rubinrot - Saphirblau-Smaragdgrün von Kerstin Gier. Die streng geheime Geheimgesellschaft der Zeitreisenden hatte hier nämlich ihr Quartier  ;D ( Ja, es ist eine Teenager-Geschichte, gefällt mir aber immer noch)





Wir kommen direkt zum Inner Temple Garden







Leider haben wir keine lange Freude daran, denn es ziehen schon wieder dunkle Wolken auf.



Heftige Windstöße und dann legt das Unwetter so richtig los: Platzregen wird zu Hagel. Da hilft auch der Schirm kaum noch. Wir flüchten unter einen der Bogengänge. So hat das keinen Sinn mit den Gärten. Als der Hagel wieder in normalen Regen übergeht, spazieren wir zur Underground Station Temple und fahren zurück zur Unterkunft. Von einem griechischen Bäcker in Bayswater nehmen wir uns ein paar süße Teilchen für den Nachmittagskaffee mit. Danach können wir uns in Ruhe für das Abendprogramm aufhübschen.  ;)
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 19:54:46 »
13. Mai   Teil 1  St. Paul‘s Cathedral

Die Wettervorhersage bewahrheitet sich leider: wir werden von Regenprasseln wach. So wird es erstmal nichts mit der Erkundung der nahe gelegenen Kensington Gardens und des Hyde Parks. Nach dem Frühstück – der M&S Markt hat erstaunlich gutes Baguette – entern wir mal wieder eine Circle Line und fahren bis zur Haltestelle Mansion House. Zeit mal eine weitere Ikone aus unseren Englischbüchern zu besuchen. Mit unserem London Pass erhalten wir freien Eintritt und bekommen auch einen Audioguide.

An dieser Stelle befand sich schon seit 604 eine Bischofskirche Londons. Die ursprünglichen Kirchen wurden immer mal wieder zerstört, die letzte beim großen Brand 1666. Der heutige Bau wurde von Sir Christopher Wren geplant, fertiggestellt wurde er 1708. Die Kathedrale ist 158 m lang und 365 Fuß hoch. Leider ist beim Eingang an der Westfassade nichts von der gewaltigen Kuppel in der Mitte zu sehen.



Dafür ist der erste Blick das Längsschiff hinab und zu den Deckengewölben hinauf schon beeindruckender.



Und erst recht der Blick in die Kuppel



Da die Engländer zu der damaligen Zeit puritanisch eingestellt waren, wurden die Deckenfresken dort nicht bunt, sondern in Sepia ausgeführt. Erst später wurden die Mosaiken an den Seitengewölben etwas farbiger.





Auch der Chor ist eher schlicht (verglichen mit spanischen Kathedralen).



Beim Altar dagegen war man nicht ganz so zurückhaltend.



Vielleicht weil der erst aus dem Jahr 1958 stammt. Der vorherige wurde von einer deutschen Fliegerbombe 1940 zerstört. Und damit ist auch der Mythos widerlegt, dass die Kathedrale beim so genannten "Blitz" nie getroffen wurde. Das gilt nur für die Kuppel. Viele freiwillige Helfer trugen damals dazu bei, dass der Schaden nicht allzu groß wurde. 


Altar Rückseite und Teil der Orgel

Wir lernen, dass von 1972 bis 1977 die alte Orgel erneuert und erweitert wurde. Insbesondere wurde sie geteilt, um den gesamten Kirchenraum besser beschallen zu können.

Hier und da sehen wir auch etwas modernere Kunstwerke



Der nächste Programmpunkt wäre nun der Aufstieg in die Kuppel. Da gibt es drei Stationen: das so genannte Flüstergewölbe 30 m über den Boden, die steinerne Galerie bei 53 m und die goldene
ganz oben 85 m hoch. 528 Stufen auf teilweise engen Treppen haben unsere Knie aber abgeschreckt.  :floet:

Stattdessen steigen wir 37 Stufen hinunter in die Krypta. Diese erstreckt sich über die ganze Länge des Hauptschiffs. Im östlichen Teil sehen wir die St Faith's Kapelle des  "Order of the British Empire". Die verleihen die Ritterwürde für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft oder Wohltätigkeit. Auch Damen waren da von Anfang an schon zugelassen. Bekannt sind da z.B. Agatha Christie, Judy Dench, Helen Mirren, Elizabeth Taylor uva.



Ansonsten gibt es dort zahlreiche Gräber und Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten der britischen Geschichte, so eine Gedenktafel für Florence Nightingale und Nelsons Sarkophag



Im westlichen Teil des Untergeschosses finden wir Ausstellungen, Waschräume, ein Café und natürlich einen Shop. Boxenstopp, danach geht es zurück ans Tageslicht.

Beim Verlassen der Kathedrale sieht es erst nach Wetterbesserung aus (das erste Bild entstand da). Doch auf dem Weg zum nächsten Ziel überrascht uns der nächste Schauer. Daher gibt es keine Bilder der durchaus interessanten Ansichten unterwegs.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 18:01:54 »
Nach Monchique haben wir uns bisher nicht mit dem WoMo getraut. Da schaut es ja auch sehr nett aus, vielleicht ergibt sich ja mal eine Rollertour.

Zum Abschied zeigt sich ja der Strand von Alvor nochmals von seiner besten Seite  ;D
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 03. Juni 2026, 14:40:00 »
Bei  :strahl: wirkt einfach alles freundlicher und wegen dem Rückflug bleibt's spannend.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:42:19 »
Ein toller erster Tag! Besonders gut gefallen mir die Ausblicke erst vom Sky Garden und dann von der Tower Bridge und auch die Anblicke auf die Hochhäuser vom Schiff aus.
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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:34:12 »


Ihr könnt auch mit einer Kontaktlos-Kreditkarte die Öffies bezahlen oder auch mit diversen Systemen (ApplePay etc) auf Handy oder Uhren. Da unsere Kreditkarten im Nicht-EU Ausland manchmal kontaktlos nicht funktionieren (müssen dann stecken), war mir die Oyster Card sicherer. Zu bedenken sind außerdem eventuell die Gebühren für Fremdwährungseinsatz. Meine Barclays easybank Karte berechnet zwar keine, aber Kerstens Karten.

Im Nicht-EU Ausland habe ich die Kontaktlos Funktion noch gar nicht verwendet, da hätte ich gar nicht dran gedacht, dass das nicht funktionieren könnte, gut zu wissen. Ja die Fremdwährungsgebühr habe ich auch, fiel zuletzt in Kopenhagen an, aber das betrifft dann ja auch alles andere, was man bezahlt und ist mit 1,5% eh nicht sehr viel.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:24:10 »
14. Tag, Mittwoch, 11.02. - 3. Teil

Daher fahren wir gegen 14 Uhr zurück nach Alvor zu „unserem“ Supermarkt, bei dem sich nicht nur eine Tankstelle, sondern auch eine Waschanlage und Autostaubsauger befinden. Ein paar letzte Dinge wollen eingekauft werden, dann nutzen wir den Staubsauger, den hat das Auto dringend nötig, eine ganze Menge Sand und noch mehr Steinchen haben wir in den zwei Wochen im Fußraum verteilt. Auch eine Autowäsche ist nötig, wegen des vielen Regens sind hier unzählige, teils sehr tiefe Pfützen auf den Straßen, die für Dreckspritzer bis in Scheibenhöhe gesorgt haben. Schließlich wird noch getankt, so dass wir morgen an der teuren Tankstelle am Flughafen nur noch wenig nachfüllen müssen.

Dann geht es in die Unterkunft und schöne Überraschung, hier direkt an der Küste scheint die Sonne, da halte ich mich gar nicht lange drinnen auf, sondern mache noch einen letzten Spaziergang zum Strand, Peter verzichtet darauf wegen seiner starken Erkältung. Ach ist das herrlich, doch noch mal Sonnenschein und blaues Meer. Die Freude währt aber nur kurz, sehr schnell ziehen wieder Wolken heran und ich mache mich auf den Rückweg zur Ferienwohnung, dort steht ja leider noch das Kofferpacken an.





Bis wir ins Bett gehen, wird uns unser Flug immer noch als planmäßig angezeigt, während fast alle anderen LH Flüge ab Frankfurt (damit wir von Faro nach Frankfurt fliegen können, muss das Flugzeug erstmal von Frankfurt nach Faro kommen) inzwischen gecancelled sind. Wir machen vor dem zu Bett gehen unseren Online Check-in, mal sehen, ob wir morgen tatsächlich fliegen.

Wetter: bewölkt, vormittags leichter Regen, nachmittags kurz sonnig, ca. 18°C

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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:17:56 »
14. Tag, Mittwoch, 11.02. - 2. Teil

Nächster Stopp soll der Gipfel des höchsten Bergs der Algarve sein, der 902 m hohe Foia, bequem mit dem Auto erreichbar (es gibt aber auch eine Vielzahl von Wanderwegen). Einen Blick bis an die Küste, den man an klaren Tagen hat, erhoffen wir uns heute nicht, aber dass wir nicht mal die Hand vor Augen sehen, hätten wir dann doch nicht erwartet. Aber leider ist es so, tiefhängende Wolken und Nebel wabern umher, wir sind froh, dass wir vom Parkplatz den Weg zu einem (indoor) Markt mit handwerklichen Produkten aus der Region finden und zum sich daneben befindlichen Café. Wir stöbern im Markt und trinken einen Kaffee in der Hoffnung, dass sich in der Zeit der Nebel etwas lichtet, aber da tut sich gar nichts und so fahren wir bald wieder bergab.

500 m tiefer liegt das Städtchen Monchique auf einem Hügel. Wir spazieren als erstes zu einem Aussichtspunkt mit schönem Blick über die Stadt,




dann ins Ortszentrum mit einem großen gefliesten Bild und einem interessanten Brunnen.





Zum Mittagessen kehren wir ins Café Velochique ein, man kann hier Fahrräder mieten, reparieren lassen und vielleicht auch kaufen, und im anderen Teil des Gebäudes sehr nett innen (und draußen auf der Terrasse) sitzen bei Kaffee- und Teespezialitäten, süßem Gebäck und einigen kleineren Gerichten. Ich bestelle einen Tee und einen Avocado Toast, Peter ein alkoholfreies Bier und einen Burger mit Kartoffel Wedges, von denen ich einige abbekomme (EUR 30,00), alles sehr lecker.


Nach dem Essen setzen wir den Stadtbummel bei inzwischen leichtem Sonnenschein fort, recht nett schlängeln sich die Gassen den Hügel hinauf.









Wir überlegen, ob wir nochmal einen Versuch mit dem Foia Gipfel angesichts des deutlich besseren Wetters wagen sollen, aber in den höheren Lagen hängen immer noch die Wolken fest, das ist von hier gut zu erkennen.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 02. Juni 2026, 18:04:12 »
14. Tag, Mittwoch, 11.02. - 1. Teil

Auch heute wollen wir in eine Region, die wir bisher wegen des schlechten Wetters ausgelassen haben. Auch heute hat es dort nicht die idealen Wetterbedingungen, aber es ist unsere letzte Chance, morgen fliegen wir (vermutlich) nach Hause, daher versuchen wir es. Ursprünglich geplante längere Wanderungen werden aber von vorneherein gestrichen, das ist heute sinnlos, da läuft man nur durch Matsch und Wolken.

Die Fahrtstrecke ist nicht lang, daher können wir es gemütlich angehen und starten erst um 9.30 Uhr. Bereits eine halbe Stunde später erreichen wir unser erstes Ziel, Caldas de Monchique. Der kleine Ort liegt im Landesinneren, in der Serra de Monchique und ist ein Thermalkurort. Bereits seit dem 15. Jh. mit einem Schwerpunkt im 19. Jh. erholten sich hier die damaligen Schönen und Reichen, erste Nutzer der heilsamen Quellen waren aber schon die Römer. Heutzutage geben die Touristen den Badeorten am Meer den Vorzug, es gibt aber noch einige Hotels, ein Casino und ein öffentliches (vielleicht auch nur für Hotelgäste?) Thermalbad.

Üppig grün ist es hier und es plätschert und gluckert überall, was vermutlich auch an den vielen Regenfällen der vergangenen Tage und Wochen liegt, ganz so feucht ist es im Sommer wohl nicht. Wir bummeln durch den Ort mit seinen schön renovierten Häusern und durch einen Park, der sehr an verschiedene Parks auf den Azoren erinnert.











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