« Letzter Beitrag von Horst am 04. Mai 2026, 22:26:57 »
Auch von meiner Seite danke für diesen Bericht, der sehr viel Exotisches zu bieten hatte! Landschaftlich für mich durchaus eine reizvolle Region wäre da nicht die aufwendige zeitintensive Anreise, zudem ich in normalen Flugzeugsitzen nicht schlafen kann.
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Mai 2026, 20:24:34 »
Da hattet ihr extrem viel Durchhaltevermögen, nach einem 13 h Flug, in einer anderen Zeit- und Klimazone und dann den kompletten Tag eine Stadtbesichtigung sogar bis in die Dunkelheit hinein, das würde ich sicherlich nicht durchstehen.
Shanghai sieht sehr beeindruckend aus mit den unendlich vielen Hochhäusern und dann als Kontrast der chinesische Garten, gefällt mir beides gut. Weniger toll natürlich die allgegenwärtige Überwachung.
Ich weiß nicht, ob noch ein Fazit kommt, bedanke mich aber schon mal für den Bericht über eine außergewöhnliche Reise mit so vielen unterschiedlichen Eindrücken. Ich bin sehr gerne mitgefahren.
« Letzter Beitrag von Christina am 04. Mai 2026, 20:06:43 »
2. Tag – Freitag, 30.01.
Gleich nach dem Aufstehen gegen Viertel vor sieben mache ich den Wasserhahn in der Dusche an, denn wie wir gestern Abend festgestellt haben, muss man das Wasser ewig laufen lassen, bis es mal warm wird, so viel zum Wassersparen, auf das man mit einem Pappaufsteller im Bad hingewiesen wird.
Als ich dann bereit bin zum Duschen, ist auch das Wasser warm.
Wir wollen uns heute Alvor und Umgebung anschauen, können also nach dem Frühstück gegen 9 Uhr ohne Auto direkt auf dem Boardwalk hinter dem Hotel losspazieren. Alvor liegt an einer Flussmündung und hat ein ausgedehntes Netz an Holzbohlenwegen sowohl am Strand entlang, als auch durch das Marschland am Rande des Flusses. Wir gehen zunächst auf dem Boardwalk in Richtung Westen. Auf Höhe des Ortszentrums wechseln wir an den Strand und laufen entlang der Wasserkante bis zum Damm, der den Beginn der Flussmündung markiert, am Anfang des Damms steht ein Leuchtturm, auf der westlichen Seite der Flussmündung befindet sich ebenfalls ein Damm mit Leuchtturm, im Hintergrund ist die nächste Stadt, Lagos zu sehen bzw. aufgrund des nebligen Wetters eher zu erahnen.
Als wir auf dem Damm sind, lockert es etwas auf und Lagos ist besser zu erkennen.
Wir laufen vor bis zum Leuchtturm und wieder zurück
und folgen dann dem Weg parallel zur Flussmündung in Richtung Hafen.
Bald rückt Alvor ins Bild, sieht recht hübsch aus mit der Kirche auf dem höchsten Punkt und den Booten und Jachten im Hafen davor.
An den Hütten, in denen die Fischer ihre Ausrüstung aufbewahren, vorbei gehen wir zur kleinen Hafenpromenade
und von dort den Berg hinauf zur in schönem blau-weiß gehaltenen Kirche.
Wir schauen uns das Innere an
und bummeln im Anschluss durch einige Straßen des Orts.
Zum Mittagessen gehen wir in unser Apartment (eingekauft dafür haben wir schon gestern Nachmittag), in den nächsten Tagen werden wir noch genug Gelegenheit haben, in Restaurants zu essen.
Nach Essen, Pause und einem Kaffee gehen wir gegen 15 Uhr wieder los, jetzt auf dem Boardwalk in östliche Richtung. Hier endet der Sandstrand nach wenigen hundert Metern an einer Steilküste mit dekorativen Felsgebilden im Wasser davor. Zwischen den Felsen kann man zu einem weiteren Strand gehen und von dort an sich nochmal zu einer weiteren Bucht (und von dort noch viel weiter), für uns endet der Spaziergang zwischen den Felsen wegen des hohen Wasserstands aber schon in der ersten Bucht nach dem Hauptstrand.
Zum Glück gibt es aber auch noch einen Pfad, der auf die Klippen hinaufführt und von oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Felsformationen mit ihren von der Erosion geschaffenen Formen. Man könnte dem Pfad wohl noch bis zum nächsten Ort, Portimão folgen, aber es wird immer unwegsamer, irgendwann geht es steil bergab, links und rechts dichte Vegetation, das ist unser Umkehrpunkt.
Wir kommen an einer Treppe vorbei, die zu einer Bucht hinunterführt.
Die Treppe ist stellenweise ziemlich ausgewaschen und Stufen fehlen, am Ende muss man auch noch einen sehr hohen Absatz überwinden, der unterste Teil der Treppe ist irgendwann mal weggebrochen, aber es lohnt sich, das Wasser lässt uns ein wenig Platz, um zwischen den Felsen herum zu gehen, das ist wieder eine ganz andere, genau so schöne Perspektive, wie vorhin beim Blick von den Klippen nach unten. Ich bin begeistert.
Nach ausgiebigem Erkunden und Fotografieren geht es wieder nach oben, Peter baut mir aus ein paar Steinen eine Zwischenstufe zum ersten Absatz, sehr lieb.
Wir gehen wieder zurück an den Hauptstrand und trinken dort im Strandrestaurant „O Luís“ einen Kaffee.
Dann fahren wir noch zum Supermarkt, wir haben nicht mehr genügend Mineralwasser und das stark nach chlor schmeckende Leitungswasser wollen wir nicht in größeren Mengen trinken.
Gegen 18 Uhr sind wir dann „zu Hause“.
Wetter: bewölkt, immer mal wieder kurz sonnig, sehr windig, ca. 18°C Wanderungen: vormittags vom Hotel zum Leuchtturm, durch das Marschgebiet zum Ort, durch den Ort und zurück zum Hotel 12,18 km, 59 hm; nachmittags zum östlichen Strandende und entlang der Klippen und zurück bis zum Strandrestaurant „O Luís“ 3,75 km, 118 hm.
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 04. Mai 2026, 19:27:47 »
05/06.12.2025 Shanghai - Wien
Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zum Yu Yuan. Einer der wenigen Orte, wo der geringe Eintritt mit einer westlichen Kreditkarte bezahlt werden kann. Der Garten wurde im 16. Jahrhundert in der Ming Dynastie angelegt. Er ist ein klassischer chinesischer Garten und steht in der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.
Das Areal ist etwa 2 Hektar groß und in 6 Teile unterteilt. Jeder Teil ist mit Mauern, auf denen sich Drachen befinden, umgeben. Die Übergänge sind bewacht.
Die chinesischen Gärten sind durchdacht. Ziel war die Harmonie von Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen und Pflanzen (den so genannten sieben Dingen). Durch die verschlungenen Wege scheint die Anlage riesig zu sein.
Auffällig waren die Tore, die wie Schlüssellöcher aussahen.
Auf dem Gelände stehen einige Hallen, die wie Bethäuser aussehen. Betreten durften sie nicht werden, aber die Türen standen für Blicke ins Innere offen.
Im Herbst wirkten die Fenster wie Gemälde.
Auf einer Prominenten Position im Park steht ein wichtiger Jade Stein. Diese Steine waren sehr oft im Park zu sehen.
Es war zwar viel los im Park, aber die Leute verliefen sich auf den vielen Wegen, die zu immer neue Überraschungen führten. Uns hat es hier sehr gut gefallen. Das herbstliche Laub gab dem ganzen noch einen zusätzlichen Charme.
Außerhalb, auf der westlichen Seite des Gartens ist noch eine Altstadt erhalten. Hier gibt es unzählige Restaurants und es sind sehr viele Menschen unterwegs.
Zurück gingen wir auf der Flusspromenade des Huangpu Fluss. Die Hochhäuser auf der anderen Seite des Flusses begannen in der abendlichen Sonne zu strahlen.
Hervor stach der Shanghai Tower.
Vor Sonnenuntergang setzten auf der ganzen Promenade Lautsprecherdurchsagen ein. In einer Endlosschleife wurden in vielen verschiedenen Sprachen mitgeteilt, dass das Benutzen von Drohnen verboten ist. Die Durchsagen endeten nicht mehr bevor wir die Stadt verließen. Die Lautsprecher befinden sich auf den Kamerabäumen.
Mit dem Sonnenuntergang wurde es rasch kühler. Wir machten uns daher auf den Weg zurück in die Nanjing Road, um uns in den vielen Shopping-Center warm zu halten.
Als es finster wurde, kamen die großen Videowalls an den Häusern so richtig zur Geltung. Erinnerte an Las Vegas.
Wir gingen wieder zurück zur Promenade des Huangpu, um die Skyline bei Nacht zu sehen. Es waren sehr viele Leute hier. Wir dachten, dass es eine Lichtshow oder ähnliches geben würde. Diesbezüglich wurden wir leider enttäuscht. Es war aber auch so mit dem aufgehenden Vollmond schön anzusehen.
Es war nun schon sehr frisch. Wir beschlossen daher zurück zum Flughafen zu fahren. Die Ausreise war eine Formalsache und rasch abgewickelt. Unser Flug startete kurz nach Mitternacht. Bis dahin aßen wir noch eine Kleinigkeit und besichtigten den Flughafen. Interessant waren die mietbaren Schlafboxen.
Pünktlich starteten wir mit Austrian Airlines unseren letzten Flug nach Wien. Durch die vielen Brennpunkte auf der Wegstrecke, war der Flugweg etwas verschlungen.
So endete unsere bisher längste Reise mit vielen sehr schönen Eindrücken, in unterschiedlichen kulturellen Regionen.
Algarve bewölkt, immer wieder starker Regen, sehr windig, ca. 15°C
Im Januar und an der Atlantikküste muss man mit Schietwetter rechnen.
Das Apartment gefällt mir . Ich gehe davon aus, dass die Anlage um die Zeit nicht ausgebucht war.
Dass es nicht so zuverlässig sonnig ist wie im Sommer ist klar, aber eigentlich ist es dort auch im Winter überwiegend schönes Wetter, Weihnachten ist neben den Sommermonaten dort Hauptsaison. Ich habe mir natürlich vor der Buchung alte Wetterdaten angeschaut und Reiseberichte im Internet zu dieser Jahreszeit gesucht. Dass es über Monate so extrem schlechtes Wetter dort ist, ist nicht üblich, vor allem nicht diese Regenmengen, da haben wir sehr viel Pech gehabt. Wir haben dann dort im portugiesischen TV gesehen, dass es auf ganz Portugal bezogen im Dezember und Januar nur 6 Tage komplett ohne Regen gab.
Aber wir wussten ja durch die Webcams, dass Regenvorhersage nicht bedeutet, dass es den ganzen Tag regnet, sonst hätten wir die Reise tatsächlich abgesagt.
Die Anlage war nicht ausgebucht, ich würde schätzen in unserer ersten Woche zu 30%, in der zweiten, als es dann auf Fasching zuging, wohl zu 50%.
Hallo Susan, für dich gibt es vermutlich abgesehen von der Jahreszeit nichts neues zu sehen, ihr wart ja schon so oft dort. Deine Berichte hier habe ich mir bei der Planung auch angeschaut, vieles wirkt doch anders im Winter, gerade an den Stränden ohne Sonnenschirme und Liegen und mit nur wenigen Leuten.
« Letzter Beitrag von Susan am 01. Mai 2026, 14:01:09 »
Ich bin natürlich auch gern dabei Freue mich schon auf Bilder von der Algarve, auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat. Leider habe ich momentan wenig Zeit fürs Forum, also mal sehen wie ich so mitkomme
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 30. April 2026, 20:47:43 »
05.12.2025 Auckland – Shanghai
Kurz nach Mitternacht hoben wir zum rund 13-stündigen Flug mit Air New Zealand nach Sanghai ab. Damit verlassen wir diese Insel. Weiter entfernt kann eine Reis von zuhause auf diesem Planeten nicht mehr gehen. Sie ist die am nächsten liegende größere Landfläche zum Antipoden-Punkt zu unserem Wohnort in Österreich. Wir waren praktisch am Ende der Welt.
Im Morgengrauen setzten wir zum Landeanflug an. Auf diese Stadt war ich schon sehr gespannt. Die Ausmaße der Stadt sind im morgendlichen Dunst nur schwer zu erkennen. Beim Verlassen des Flugzeuges wurden wir beim Ausgang von einer Flughafenmitarbeiterin erwartet, die uns aufforderte wegen dem langen Aufenthalt in die Stadt zu fahren.
Die Einreise war relativ unproblematisch. Wer das erste Mal in China einreist, muss bei Selbstbedienungsautomaten die Fingerabdrücke und den Pass einscannen. Erst danach kann der Einreiseschalter aufgesucht werden. Ein Beamter kontrolliert die Daten und ein Fingerabdruck wird genommen. Das war es.
Die e-SIM von Holafly funktionierte auch in China ohne Probleme. Heike hatte durch die VPN Verbindung sogar Zugriff auf WhatsApp, Facebook etc. Mit den chinesischen SIM-Karten geht das nicht.
Vom Flughafen führt die U-Bahn direkt in das Zentrum. Auch in Shanghai ist keine Fahrkarte notwendig. Es reicht eine gängige Kreditkarte oder die Apple Watsch. Natürlich funktionieren auch die gängigsten Zahlungsmittel in China, Alipay oder WeChat über das Handy. Abgerechnet wird nach der Fahrstrecke. Der Fahrpreis war extrem billig.
Die Fahrt in das Zentrum dauert rund 90 Minuten. In der U-Bahn ist es still. Niemand spricht, alle schauen in ihre Mobiltelefone. Auch wenn offensichtlich zusammengehörige Gruppen einsteigen.
Wir verließen die U-Bahn bei der Station Lujiazui beim gleichnamigen Park. Wir tauchten in einen Hochhausjungel ein.
Als erste zogen wir alles an Kleidungsstücke an, die wir mitgenommen hatten. Die kühlen Temperaturen um 5°C waren wir nicht mehr gewohnt.
Der Park ist umgeben von einer imposanten modernen Hochhauskulisse, wie ich sie noch nicht gesehen habe.
Hier stehen die drei höchsten Hochhäuser der Stadt. Rechts der Shanghai Tower mit 632m, links das Shanghai World Financial Center mit 492m und in der Mitte der Jin Mao Tower 420,5m. Der Shanghai Tower ist momentan auf dem dritten Platz der weltweit höchsten Gebäude.
Im Park sind auch viele Skulpturen zu sehen.
Die öffentlichen Toiletten waren kostenlos und beschrieben, welche Art von WC sich in den Kabinen befindet.
Auf breiten Fußgängerwegen über den Straßen mit dem Autoverkehr machten wir uns auf dem Weg zum Mingzuh Kreisverkehr. Geschätzt 2/3 der Autos und alle öffentlichen Busse waren E-Fahrzeuge.
Da es noch recht früh war, war noch wenig los auf den Straßen und den Fußgängerwegen. Nur Polizisten und Wachmänner waren zu sehen.
Bei einem Geschäft am Kreisverkehr kauften wir einen kleinen Imbiss. Dabei testeten wir, ob die Alipay App funktionierte. In Singapore war beim ersten Test kein Bezahlen möglich. Anscheinend war damals die Registrierung nicht richtig. Nun konnten wir ohne Probleme bezahlen. Ohne Alipay oder WeChat geht in dieser Stadt, außer U-Bahn fahren, nicht viel.
Vom Kreisverkehr hatten wir auch einen ersten schönen Ausblick auf ein weiteres Wahrzeichen von Shanghai dem 468m hohen Oriental Pearl Tower.
Weiter geht es durch die Häuserschluchten Richtung Huangpu Fluss.
Der schiffbare breite Fluss durchschneidet die Stadt.
Mit der U-Bahn fuhren wir auf die andere Seite des Huangpu Fluss. Gewöhnungsbedürftig bei den U-Bahnzugängen ist, dass eine Personen- und Gepäckskontrolle ähnlich einem Flughafen durchgeführt wird. Wir stiegen am oberen Ende der Nanjing Road aus. Diese Straße ist die Haupteinkaufsstraße der Stadt. Die Fußgängerzone ist rund 1,5 km lang.
Viele riesige Videowalls sind an den Wänden angebracht.
Alte Gebäude gibt es hier nur noch wenige.
Auch in dieser Stadt haben die Weihnachtsmärkte Fuß gefasst. Glühwein gab es aber keinen.
Auf der Nanjing Road war noch wenig los. Polizisten waren aber schon sehr viele zusehen. Schätzungsweise alle 100 bis 200 Meter steht ein Turm, ähnlich einem Hochsitz mit einem Polizisten darauf der die Menge beobachtet. Zusätzlich stehen welche daneben herum oder sitzen in keinen Fahrezuegn. Die haben an der Uniform kleine Lichtspiele. Anscheinend ein Zeichen, dass sie einsatzbereit sind.
Darüber hinaus sind unzählige Überwachungskameras angebracht. Es gibt richtiggehende Kamerabäume. Fast bei jedem Hochsitz steht noch ein moderner Polizeicontainer. Das dürften Überwachungs- und Kommandozentrallen sein.
Bald kam das Ende der Straße beim Huangpu Fluss in Sichtweite.
Bei der Promenade des Huangpu Fluss steht eine große Statue von Mao Zedong
Die Promenade ist berühmt für die außergewöhnliche Sicht auf Skyline von Shanghai. Tatsächlich war das hier ein sehr schönes Plätzchen und der blaue Himmel kommt auch immer mehr hervor.
Wir ließen die Szenerie einige Zeit auf uns wirken, bevor wir wieder zurück in die Nanjing Road gingen. Es war schon gegen Mittag und der Hunger machte sich bemerkbar. Möglichkeiten gab es genug, nur welche sollten wir nehmen. Es gibt nur chinesische Schriftzeichen. In einem Einkaufzentrum ließen wir uns dann von einer Türsteherin anwerben und gingen mit ihr mit.
Wir wurden von einer Kellnerin bedient. Glücklicherweise haben die Speisekarten Fotos was angeboten wird. Mit der Übersetzungsapp könnte das Wichtigste erkannt werden. Wir bestellten in Zeichensprache.
Bald kam das Essen. Die Bedienung ist hier im Laufschritt unterwegs. Der kleine Ofen wurde angezündet und die Pfanne daraufgestellt. Da machte die Kellnerin lautstark eine kleine Zeremonie, bevor wir mit dem Essen beginnen konnten.
Bei der Bestellung kam uns überhaupt nicht in den Sinn, dass das Essen scharf sein könnte. Erst als wir die grünen Schoten sah und Heike meinte, dass könnte scharf sein. Vorsichtig machte sie einen Biss. Es war luzifermäßig scharf. Es brannte wir die Hölle. Also hieß es vorsichtig essen.
Mit den Stäbchen hatte ich so meinen Kampf.
Zum Abschluss bekamen wir noch einen Eislutscher am Tisch geschenkt.
Die nächste Hürde war das Bezahlen. Es konnte nur über den an jedem Tisch befindlichen QR-Code mit Alipay oder WeChat bezahlt werden. Das blöde ist nur, dass bei Alipay nach dem ersten Schritt alles in chinesischen Zeichen angezeigt wurde. Die Kellnerin bemerkte das. Sie schickte uns einen Mann, der etwas Englisch sprach und uns half. Es wurde alles korrekt abgerechnet und gekostet hat das Essen ganz wenig.