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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 20. Februar 2026, 14:54:42 »
so jetzt bin ich endlich auch wieder hinterher gereist, bei uns in der Arbeit ist derzeit soviel los, dass ich abends zu nix mehr Lust habe...
die Wanderung gefällt mir gut, aber im Dezember ist es wirklich sehr karg. Im Frühling müßte das toll sein oder? Oder ist es dann schon zu heiß?

Die Sache mit dem halsverdeckenenden Schal geht mir sehr gegen den Strich. Muss man als Frau immer eine Kopfbedeckung tragen im Oman oder gilt das nur an religiösen Orten? Wenn ich den ganzen Tag eine Kopfbedeckung tragen muss würde ich da nicht hinfahren.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Susan am 20. Februar 2026, 13:44:19 »
Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.

Mich wundert eher, dass die Pflicht tatsächlich auch kontrolliert und registriert wird. Ist sicherlich sinnvoll, besonders für's bergab fahren.

Die Parfummarke sagte mir auch überhaupt nichts. Seit ich nicht mehr ins Büro muss, trage ich kaum noch Duftwässer.

Eine schöne Wanderung mit tollen Ausblicken auf die Terrassen. So im Winterbild kann ich mir kaum vorstellen, dass da was wächst. Doch mit der Rosenblüte muss das ja ein herrlicher Anblick sein.

Der Pool schaut sehr einladend aus auf dem Bild, doch die Temperaturen laden ja nicht grad zum Bade. Oder ist der etwa gut beheizt? 
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Susan am 20. Februar 2026, 13:21:46 »
Interessante Wanderung durch die Vulkanlandschaft. Leider für uns mittlerweile zu lang. Für solche Aktivitäten haben wir tatsächlich wohl schon zulange mit der Verwirklichung des Reiseziels Neuseeland gewartet. ::)
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 20. Februar 2026, 12:36:06 »
 
Ich kann die Fotos im letzten Berichtsteil jetzt auch nicht mehr sehen.

Seufz, offenbar zu früh gefreut  :P Wir arbeiten nochmals an der Website, für die letzten Tage muss ich die Bilder dann eben hier wieder speichern.

Meinem Vater ging es im Krankenhaus etliche Tage wieder besser. Dann kam eine Lungenentzündung dazu, für deren Überwindung er leider keine Kraft mehr hatte.   
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 20. Februar 2026, 08:56:19 »
Wie in Belgien (dort aber nur die Autobahnen).

Der Unterschied liegt aber in der Länge der Autobahnen. Die Hauptstrecke in den Süden sind schon mal 1000 km Autobahn.

Vorbildlich vorbereitet ;D. Diese Abzieher stehen in Finnland in jedem Hotelbadezimmer, da dort die Duschen ja auch immer offen sind.

Bevor ich die Hotels buche, schaue ich mir immer die Bewertungen und Bilder an. Da war mir schnell klar, dass ein Abzieher ins Gepäck muss. 

Die Parfümmarke Amouage kenne ich gar nicht, muss ich zugeben :verlegen:, ist allerdings auch deutlich über meiner Preisklasse.

Mir war Amouage zuvor auch kein Begriff, da ich ohnehin eine Duftstoffallergie habe und deshalb seltenst Duftwässerchen benutze.

Eure Wanderung gefällt mir. Solche terrassenförmig angelegten Felder hätte ich da gar nicht erwartet. Schade, dass der Viewpoint an dem Tag nicht zugänglich war.

Vom Viewpoint aus hätte man wahrscheinlich auch nicht viel mehr gesehen. Nur ein anderer Blickwinkel. Zum Sonnenaufgang muss der Aussichtspunkt aber grandios sein.

Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.

Der Ort ist ziemlich groß. Neben einigen Hotels gibt es viele Gästehäuser, ein kleiner Supermarkt und sogar eine Tankstelle. Die steilen Serpentinen schnaufen alle Fahrzeuge hoch und abwärts laufen die Bremsen heiß.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Februar 2026, 18:35:24 »
Ich kann die Fotos im letzten Berichtsteil jetzt auch nicht mehr sehen.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Februar 2026, 18:32:25 »
Alle Autobahnen und Überlandstraßen sind übrigens nachts beleuchtet.

Wie in Belgien (dort aber nur die Autobahnen).


Unser wichtigstes Gadget im Gepäck war übrigens ein Wasserabzieher.

Vorbildlich vorbereitet ;D. Diese Abzieher stehen in Finnland in jedem Hotelbadezimmer, da dort die Duschen ja auch immer offen sind.

Die Parfümmarke Amouage kenne ich gar nicht, muss ich zugeben :verlegen:, ist allerdings auch deutlich über meiner Preisklasse.

Eure Wanderung gefällt mir. Solche terrassenförmig angelegten Felder hätte ich da gar nicht erwartet. Schade, dass der Viewpoint an dem Tag nicht zugänglich war.

Wegen der Pflicht eines Vierradantriebs hätte ich nicht erwartet, dass es da ein Hotel gibt, aber scheinbar haben genug Leute ein entsprechendes Auto.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 19. Februar 2026, 14:50:16 »
21.12.25 – Von Maskat zum Grünen Berg

Wir schlemmten uns noch einmal durchs Büffet und waren danach froh, die Kühlkammer hinter uns zu lassen.

Unser erstes Ziel war die Amouage Parfümfabrik. Schließlich verfügt das Land mehr als reichlich über die Grundsubstanzen wie Weihrauch, Myrrhe und Rosenwasser.

Auf Wunsch von Sultan Qaboos und im Auftrag eines Unternehmers, kreierte Guy Roberts 1971 das einst kostbarste Parfüm der Welt: Amouage.





Guy Roberts, der aus einer Familie von Parfümherstellern aus Frankreich stammt, wählte 120 der anspruchsvollsten natürlichen Öle und Essenzen aus. Weihrauch verleiht den Parfüms zudem eine längere Haltbarkeit, so dass der Geruch länger auf der Haut haftet.



Mittlerweile gibt es unzählige Parfüms der Marke. Nach wie vor wird jeder Flacon von Hand befüllt und auch die Sonne als Designelement auf die Flasche geklebt. Die fleißigen Damen wollte ich bei der Arbeit jedoch nicht fotografieren.

Edle Essenzen und Handarbeit haben ihren Preis. So kostet ein Flacon mit 100 ml Inhalt zwischen 300 – 400 €.



Für unsere Nasen waren die Düfte alle viel zu schwer und deshalb machten wir uns schnell auf den Weg nach Jebel Akhdar, dem Grünen Berg.

Die Autobahn ist anfangs vierspurig. Alle Autobahnen und Überlandstraßen sind übrigens nachts beleuchtet.



Die Schilder sind zweisprachig.



Eine asphaltierte Straße führt zum Sayq-Plateau auf 2000 m Höhe. Um dorthin zu gelangen, sind Fahrzeuge mit Vierradantrieb vorgeschrieben. Am Checkpoint im Tal wird jedes Auto von der Polizei kontrolliert und mittels Tablet registriert. Dazu wird ein Foto vor dem Anstieg und bei Ankunft auf dem Plateau gemacht.


 
Die serpentinenreiche Straße führt über 30 km Länge steil nach oben.





Der aufheulende KIA tat uns richtig leid, doch auch stärker motorisierte Fahrzeuge stoßen auf dieser Strecke an ihre Grenzen.

Nach über einer halben Stunde Fahrt erreichten wir das Plateau und checkten gleich im Green View Hotel ein.



Das Hotel ist ein Familienbetrieb und noch ziemlich neu. Unser geräumiges Zimmer verfügte sogar über ein Klimagerät mit Heizfunktion, um das wir in dieser Höhe sehr dankbar waren.

Unser wichtigstes Gadget im Gepäck war übrigens ein Wasserabzieher.



Die meisten Duschen im Oman sind recht offen und nach dem Gebrauch das Badezimmer vollkommen nass. Deshalb hatte ich vor der Abreise so ein verlängerbares Teil besorgt.

Wir bedienten uns von den bereitgestellten Knabbereien und vernaschten eine Tüte Chips und Waffelkekse. Danach machten wir uns auf den kurzen Weg zum Wanderparkplatz.



Wir entschieden uns für den Three-Villages-Walk, der mehr oder weniger entlang den Klippen verläuft,



mit Blick auf die Terrassen.



Die Region gehört zu den fruchtbarsten im Oman. Von Mitte März bis Ende April blühen hier Rosen, aus denen kostbares Rosenwasser hergestellt wird. Aber auch Obstbäume gedeihen hier prächtig. Von November bis Januar ist es allerdings nachts kalt und die Pflanzen befinden sich in der Vegetationsruhe.
 




Ohne Bewässerung wächst dennoch nichts.







Die Wanderung war recht kurzweilig, denn uns schloss sich ein deutsches Auswanderer-Ehepaar von den Bahamas an. Sie verbringen ihren Ruhestand mit langen Reisen und erzählten uns ihre interessante Lebensgeschichte.

Eigentlich wollten wir bis zu dem Ort absteigen,



doch hohe Treppenstufen und meine fortgeschrittene Hüftarthrose verhinderten das.

Wir machten uns auf den Rückweg, denn wir wollten noch zu dem Hotel rechts oben auf der Klippe.



In den engen Gassen des Ortes entdeckten wir einen kleinen Shop und kauften Rosenwasser ein.



Zusammen mit dem Ehepaar gingen wir zum Anantara Hotel weiter. Es ist eines der höchstgelegenen Luxushotels der Welt. Man darf aber aufs Gelände, denn bevor das Hotel gebaut wurde, landeten Lady Di und Prinz Charles mit einem Hubschrauber an der Stelle. Seitdem befindet sich dort, wo die beiden Leute standen, der Lady Diana Viewpoint. Der Zugang war allerdings aufgrund eines privaten Dinners gesperrt.



Ein Bad im Infinity Pool mit dieser Aussicht ist sicher etwas Feines.



Wir verabschiedeten uns von unseren Wanderbegleitern. Spätestens auf dem Rückflug würden wir uns wieder begegnen.

Zurück im Hotel meldete sich so langsam der Hunger. Da wir Halbpension gebucht hatten, sollte das Essen im angrenzenden Grill-Restaurant serviert werden. Das war jedoch ein Imbiss mit Außenbestuhlung. Bei mittlerweile windigen 5°C war uns das zu kalt. Wir hätten zudem zwei Stunden warten müssen, denn der Grill war noch nicht angeheizt. So bemüht und gastfreundlich die drei Omanis vom Grill auch waren, wir entschieden uns auf eigene Kosten für ein türkisches Restaurant in der Nähe. Dort war es windgeschützt und der preiswerte Grillteller sehr lecker.

Übernachtung: Green View Hotel, Jabal Al Ahkdar, 129 € mit Halbpension über Booking.com

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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 19. Februar 2026, 14:09:05 »
Hallo Susan,

gestern waren die Bilder vom letzten Post noch zu sehen, jetzt sind sie verschwunden :gruebel: .

Wir hatten es mal umgekehrt, dass mein Vater auf dem Weg in unseren Urlaub im Krankenhaus lag. In dem Alter muss man halt immer damit rechnen. Ich hoffe, deinem Vater geht es mittlerweile wieder besser.

Immerhin hattet ihr die meiste Zeit in Spanien hinter euch.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 18. Februar 2026, 20:19:39 »
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing

Wir waren schon früh auf. Spätestens um 6:30 Uhr wollten wir losfahren, da wir die neuseeländischen Verhältnisse nicht kennen, wenn es heißt es wird viel los sein. Bei uns bedeutet das lange Staus und viel Zeitverlust.

Die Fahrt von Taupo zu den Parkplätzen dauert etwas mehr als eine Stunde. Das letzte Drittel war besonders spektakulär. Es blühte gerade der Ginster an den Straßen. Wir fuhren daher oft durch einen gelben Kanal.







Der Ginster ist in Neuseeland ein Neophyt. Es breitet sich unkontrolliert aus und überwuchert alle freien Flächen. Die Nationalparkverwaltung sieht den Ginster auch als großes Problem für die abgebrannten Flächen.

Als wir die Parkplätze beim Ende des Wanderweges errichten, war die Straßenseite schon sehr zugeparkt. In der Hochsaison ist der normale große Parkplatz eine maximal 4-stündige Kurzparkzone. Jetzt parken die Leute auf der Straßenseite und der Parkplatz ist leer. Auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Wir fuhren zum Parkplatz von Tongariro Expeditions und kamen als zweites Auto an. Hinter uns kamen aber schon die Nächsten. Nach der Parkplatzeinweisung wurde uns mitgeteilt das der Check In erst nach 9 Uhr beginnt.

Ich unterhielt mich länger mit einem der Einweiser, einem Maori, bis der Check In begann. Dabei erfuhr ich interessantes über sein Leben.  Wir kamen in den ersten Bus, der bereits kurz nach 9 Uhr losfuhr. Nach knapp 30 Minuten war die Einfahrt zum Mangatepopo Parkplatz erreicht. Die Bewachung an der Einfahrt ließ uns durch. Es dürfen bis auf weiteres nur die Shuttle Buse zum Parkplatz fahren. Die Schäden des Feuers waren deutlich zu sehen.



Als wir beim Parkplatz auf 1.120 m Seehöhe ankamen, durften wir zuerst nicht aussteigen, da die Zeremonie zur Aufhebung des Rāhui noch nicht ganz zu Ende war. Wir bekam daher eine Einweisung über die Strecke und bei welchem Punkt wir uns spätestens melden sollten, wenn jemand nicht mehr weiterkonnte. Bald durften wir aussteigen und das Treiben beobachten. Jetzt war auch klar, warum die Shuttles der Nationalparkverwaltung nicht fahren. Alle Mitarbeiter waren zur Zeremonie geladen. Nach einiger Zeit kam eine Frau des Nationalpark-Service und deutete zu uns Wartenden, dass wir kommen sollen. Der Weg ist frei.



Zentrale Punkt der Feier war der Pou der Eingeweiht wurde. Es wurden viele Gruppenfotos mit den Besuchern der Zeremonie bei ihm gemacht.



Wir machten uns gleich auf den Weg.



Zuerst geht es durch die verbrannte Landschaft. Nun war auch verständlich, warum alles evakuiert wurde. Das Feuer hatte sich auch weit auf die Hügel hinaufgefressen.





Der Vulkan Ngauruhoe, der ansonsten als Landmarke dominant immer vom Weg aus zu sehen wäre, ziert sich und versteckt sich meist hinter tiefen Wolken. Nur kurz schaut er hervor. Vielleicht erkennt ihn jemand. Er ist sehr berühmt.



Der Weg ist schön ausgebaut und führt durch ein Tal Richtung des ersten Anstieges. Wir waren im Pulk der Gruppen unterwegs, die mit den ersten Busen gekommen waren.





Entlang des Weges stehen Warnschilder, falls es nicht sicher erscheint.



Bei uns schaute alles gut aus. Nur der Hochnebel wurde immer dichter. Die Prognose hatte zunehmenden Sonnenschein vorhergesagt.




Bald waren die Soda Springs über einen kurzen Seitenweg erreicht. Es handelt sich dabei um unspektakuläre Wasserfälle.





Es kam der erste längere und steilere Anstieg und eine weitere Hinweistafel, es sich nochmals gut zu überlegen. Schon hier waren ersten Leute zu sehen, die Probleme hatten mitzukommen.



Über Treppenabschnitte geht es hinauf zu einem großen Becken. Der Nebel war schon recht dicht. Geführte Gruppen schlängelten sich herauf. Personen die den Anschluss verloren wurden von Guides versucht nachzuführen.





Wir querten das Becken. Leider nahm die Wolken weiter zu und schränkten die Sicht ein. Auch die Untergrenze sank zunehmend ab.





Der Boden war hier warm und dampfte sogar.



Mit einem Abstecher wurde ein flacher See vor dem Vulkan Ngauruhoe erreicht. Der Vulkan selbst war nun ganz hinter den Wolken verschwunden.


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