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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 12. August 2026, 12:55:21 »
15.Tag - 2.4.2026 Donnerstag: Trails End






In Anbetracht eines Abendfluges über Amsterdam nach Nürnberg und dem Wissen, dass ich im Flugzeug nicht werde schlafen können, habe ich an diesem Morgen mal lange geschlafen und schaffe gerade noch das inkludierte Frühstück im Motel (aka „Plastik-Papp-Origie“).
Dann packe ich meine Sieben Sachen in den Wrangler und fahre letztmalig von Osten ins Valley of Fire.






Kurz hinter dem Parkeingang halte ich auf dem Parkplatz und überquere die Parkstraße nach Süden.





Eigentlich möchte ich nur ein paar Ton- und Filmaufnahmen hier machen aber was man vor lauter Park oft übersieht – die Gegend direkt vor dem Park Richtung Süden ist richtig toll.






Hier gibt es so viel zu entdecken, dass ich fast meine Filmaufnahmen vergesse.





Alles völlig durchlöchert und zerfressen ...





... mit den aberwitzigsten Strukturen und Formen.








































Danach gönne ich mir auf der Nordseite kurz nach dem Parkeingang noch den Loop am Elephant Arch.






Wobei ich nach wenigen hundert Meter schon vom Trail abschweife und mich plötzlich in einer recht wilden Kletterei wiederfinde. Manchmal frage ich mich schon was bei mir im Kopf so vorgeht. Am letzten Tag wird mal wieder alle Vorsicht und Vernunft außer Acht gelassen. Die Hose die ich heute frisch für den Flug angezogen habe hat schon einen ersten kleinen Cut, so sauber wie heute Morgen … das ist auch Geschichte und dann pappen sich da noch ganz fiese stachelige Kletten dran, die ich nur mit dem Messer abbekomme und die schöne grüne Flecken hinterlassen. Zudem stehe ich mal wieder vor einem Abgrund und muss danach suchen, wie ich von dem Hügel den ich erklommen habe unfallfrei wieder runterkomme. Das wär‘s noch, ein Bänderriß am letzten Urlaubstag muss nicht sein. Ein kaputter Foto reicht.






Schließlich schaffe ich es unfallfrei hinab, gehe noch für ein Foto unterhalb des Elephant Rock ...







... und ignoriere mit leicht schlechtem Gewissen ein Verbotsschild und spaziere noch die wenigen Meter den ausgetretenen Pfad zur Rückseite des Elephant Rock (was man heutzutage anders als die Jahrzehnte davor komischerweise nicht mehr darf – wahrscheinlich wieder Asiaten beim Selfie abgestürzt) und fahre dann auf der Westseite des Valley of Fire aus dem Park.





Vor der Interstate gibt es an der Tanke noch einen letzten Kaffee und dieses Foto.
Allseits bekannt aber trotzdem immer wieder speziell und in keinem Land in dem ich jemals war konnte ich ähnliches wahrnehmen.
Die letzten Meilen führen auf der Interstate zurück nach Las Vegas, bei Taco Bell gönne ich mir noch ein verspätetes Mittagessen.
Am fortgeschrittenen Nachmittag geht es zurück zu Alamo und an den Harry Reid International Airport.
Der Heimflug mit KLM klappt wieder bestens. Zurück hatte ich die Umstiegsvariante (statt mit 5 Stunden) diesmal mit nur einer Stunde Umstiegszeit gebucht – da als Alternative ja immer noch die spätere Variante nach Nürnberg möglich wäre wenn mein Flug Verspätung haben sollte. Die 1 Stunde reicht aber.




Das wars.


Fazit:

Die Wüsten Kaliforniens und Nevadas finde ich großartig!
Obwohl ich ja schon einige Male in der Region unterwegs war hat es mir trotz der Hitze diesmal besonders gut gefallen.
Vielleicht weil man manches bewusster und intensiver aufnimmt als früher.
Vielleicht weil ich sehr große Lust auf Wüste und Einsamkeit hatte und ...
... vielleicht auch, weil man die Schönheit der Wüste oft völlig unterschätzt.

Als Tourist bekommt man von diesem Troll im Weißen Haus auf einer Reise zum Glück außer den Tankpreisen nichts mit, außer man schaltet abends auf dem Zimmer mal den Fernseher ein.
Um Städte habe ich einen Bogen gemacht, so konnte ich mich wirklich auf die Natur konzentrieren und die kann man nur wärmstens (auch bei niedrigeren Temperaturen) empfehlen.
Mal abgesehen von den großen Parks (Valley of Fire, Death Valley und ev. noch Snow Canyon) bin ich auf sehr wenige Menschen gestoßen und war oft völlig alleine. Da letzteres in meinem Job ganz anders ist, weiß ich das für so eine "Auszeit" besonders zu schätzen.


Top 3-Highlights sind für mich das Death Valley, der Mono Lake und überraschend die Whitney Pocket.




Danke fürs Mitlesen.


Noch eine kleine Besonderheit zum Schluß.
Statt ein paar netten Highlight-Fotos hier mal eine Art Querbeet-Video zum Bericht mit musikalischer Untermalung. :)


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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 11. August 2026, 20:48:51 »
Kommt man da ohne Allrad hin? Wenn du schreibst, dass du keine Menschen gesehen hast, ist das wohl noch nicht so bekannt?
Einen ordentlichen Allrad braucht man auf jeden Fall. Der Bekanntheitsgrad hält sich in Grenzen. Einige Locals und Offroad Fans kennen das Gebiet, besuchen es vorwiegend am Wochenende. Da fahren dann oft mehrere Fahrzeuge im Convoy. Solche Videos habe ich auf Youtube gesehen. Aber ich denke da gibt es nicht wenige Tage, in denen das Gebiet keinen Besuch erhält.



Schade dass ich da niemals hinkommen werde (außer jemand seilt mich von einem Hubschrauber ab) denn diese Anfahrt würde ich mir niemals zutrauen. Diese Farb und Musterkombination ist otherwordly

Wenn man will kann man sicher z.B. in Vegas einen Anbieter finden, der eine (Privat-)Tour in das Gebiet anbietet.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 11. August 2026, 20:26:48 »


Im Chabotmuseum hätte ich tatsachlich Silvia B. für den Preis gewählt, irgendwie haben diese skurilen Skulpturen etwas. 

Ich fand die auch faszinierend, als ich in den Raum kam, dachte ich im ersten Moment, dass da tatsächlich ein Mensch am Boden liegt. Aber ich habe mich dann doch für Taocheng Wang entschieden, weil ich die Leichtigkeit mochte, das finde ich, ist bei Kunst eher selten zu finden. Ich habe gerade mal nachgeschaut, ob schon eine Entscheidung gefallen ist, aber die Ausstellung geht noch bis Mitte September, vielleicht denke ich im Herbst / Winter daran noch mal nachzuschauen, das würde mich schon interessieren, wer von den dreien den Preis bekommt.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 11. August 2026, 15:28:53 »
Liebe Paula,

Liebe Ilona,
sehr verspätet steige ich auch noch zu, ich kriege in letzter Zeit einfach nichts auf die Reihe...

besser spät, als nie. Schön, dass du mitkommst :adieu:.

Nasridenpalast in zwei Stunden ist wirklich rekordverdächtig, müßtest du mal eine chinesische Reisegruppe fragen wie lange die bleiben  ;D

Im nächsten Leben lerne ich Chinesisch :zwinker: und frage bzw. bewerbe mich als Reiseführerin  ;D.

Für mich war die Alhambra nur ein "sollte man mal gesehen haben". Ich hab's nicht mit so alten Gemäuern, wobei mich die filigranen Ornamente schon begeisterten.

Aber wenn ich sehe dass ihr dafür die Zeit in El Torcal verbracht habe kann ich es verstehen. Von dem Gebiet habe ich noch nie gehört, das haben wir bei der Planung für unseren Andalusienurlaub wohl übersehen- schade. Vielleicht komme ich da auch mal hin.

Ich hatte zuvor auch noch nie von dem Naturpark gehört. Eigentlich bin ich nur darauf gestoßen, weil ich mir auf G.Maps anschaute, was so alles aufm Weg liegt.

den Caminito del Rey haben wir entweder nicht gekannt oder weggelassen, mit meiner Höhenangst wäre das kein Spaß gewesen, aber auf den Fotos schaut es wirklich spektakulär aus.

Oh, ich dachte den Caminito, als ehemals gefährlichster Wanderweg der Welt, kennt jeder. 2015 wurde er für die Öffentlichkeit gesichert eröffnet.

  Probleme mit dem Rücken sind ärgerlich, ich kann es dir nachfühlen, das ging mir im Urlaub ähnlich. Es ist besonders blöd wenn es im Urlaub schlimmer ist als zuhause. Und dann auch noch Montezumas Rache  :knuddel:

Da kamen Pest und Cholera zusammen ;D. Zu Hause ist der Rücken auch schlimm, aber da mache ich keine Gewaltmärsche.

Wenn ich eure Fotos so anschaue sieht das Frühstücksbuffet eher noch besser aus als in den meisten Hotels in Nordspanien die wir hatten.

Frühstück scheint den Spaniern (Festland) unwichtig zu sein. Es war in keinem Hotel besonders. Essensmäßig haben die Kanaren mehr drauf.

aber die Nordspanier sind was Hunde angeht sehr sauber, die liefen alle mit Hundekottüten rum, da gab es nirgendwo ein Problem.

Sehr vorbildlich. Kotbeutel sah man in Andalusien keine. Die ließen die Hunde einfach ihr Geschäft machen und gingen weiter :kotz:.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 11. August 2026, 12:59:14 »
Liebe Ilona,

sehr verspätet steige ich auch noch zu, ich kriege in letzter Zeit einfach nichts auf die Reihe...

Frusthansa kenne ich, hatten wir beim Rückflug...Senatorstatus ist natürlich angenehm, haben wir leider nicht.
Nasridenpalast in zwei Stunden ist wirklich rekordverdächtig, müßtest du mal eine chinesische Reisegruppe fragen wie lange die bleiben  ;D
Aber wenn ich sehe dass ihr dafür die Zeit in El Torcal verbracht habe kann ich es verstehen. Von dem Gebiet habe ich noch nie gehört, das haben wir bei der Planung für unseren Andalusienurlaub wohl übersehen- schade. Vielleicht komme ich da auch mal hin.
In Ronda hat es uns super gefallen, den Caminito del Rey haben wir entweder nicht gekannt oder weggelassen, mit meiner Höhenangst wäre das kein Spaß gewesen, aber auf den Fotos schaut es wirklich spektakulär aus. Ich weiß auch noch dass wir in der Schlucht unterhalb der Brücke in Ronda waren, aber an Details kann ich mich gar nicht mehr erinnern. Probleme mit dem Rücken sind ärgerlich, ich kann es dir nachfühlen, das ging mir im Urlaub ähnlich. Es ist besonders blöd wenn es im Urlaub schlimmer ist als zuhause. Und dann auch noch Montezumas Rache  :knuddel:
Das Schlumpfdorf ist auch neu für mich, wie witzig  ^-^ Und Biene Maya und Willie sind auch da, das hätte mir auch gefallen! Das Elfendorf ist auch lustig, ich finde es immer schön wenn man im Urlaub auch was unerwartetes erlebt!
In Algeciras und Tarifa waren wir wohl nicht, das sagt mir jedenfalls nichts.

Wenn ich eure Fotos so anschaue sieht das Frühstücksbuffet eher noch besser aus als in den meisten Hotels in Nordspanien die wir hatten. Das ungewollte upgrade auf ein größeres Auto (und die damit verbundenen Rangierprobleme auf engen Parkplätzen) hatten wir auch, aber die Nordspanier sind was Hunde angeht sehr sauber, die liefen alle mit Hundekottüten rum, da gab es nirgendwo ein Problem.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 11. August 2026, 08:05:25 »
Blöd mit dem starken Wind in Tarifa, der kann einem den Spaß schon verderben, aber ein bisschen was konntet ihr ja anschauen.

Zur Isla wären wir gerne rüber, doch bei diesen heftigen Böen machte das keinen Sinn.

Schlumpfhausen und das Elfendorf sind eine schöne Abwechslung zu den üblichen weißen Dörfern. Kommen gleich mal auf die Merkliste.   

Außer uns waren nur noch zwei Canyoneerer im Schlumpfdorf. In der Nähe ist eine technisch anspruchsvolle Schlucht. In Paruta waren nur ein paar Camper beim Parkplatz, ansonsten waren wir die einzigen Touris im Dorf. Beide Dörfer finden sich vermutlich in keinem Reiseführer.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 10. August 2026, 18:17:39 »
Auf den Königstag wäre ich schon gespannt gewesen, wenigstens mal kurz in die Party hineinschnuppern  8)

Die Parks sind eine schöne Abwechslung zu den Museen und den architektonischen Besonderheiten. Erstaunlich, dass da schon Rhododendren blühten, unsere sind immer erst spät im Mai dran.

Im Chabotmuseum hätte ich tatsachlich Silvia B. für den Preis gewählt, irgendwie haben diese skurilen Skulpturen etwas.  ^-^ Interessant finde ich auch den Dakpark. ich kenne so einige Einkaufszentren / Gebäude, denen solch eine Begrünung gut stehen würde.

 
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 10. August 2026, 17:57:00 »
Tarifa ist nicht umsonst Surfer-Mekka. Das "Sandstrahlen" dort durften wir auch schon mal erleben, seither haben wir den Ort immer umfahren  8)

Schlumpfhausen und das Elfendorf sind eine schöne Abwechslung zu den üblichen weißen Dörfern. Kommen gleich mal auf die Merkliste. 
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 10. August 2026, 17:45:20 »
Hi, hatte jetzt auch endlich Muße virtuell nachzureisen und in den tollen Bildern zu schwelgen.  :herz:

Die Reise in die Natur fing ja schon mal gut an mit dem Frensh Vanilla Kaffee  ;D Einige der Ziele haben wir auch besucht und so haben die Bilder tolle Erinnerungen wieder mal geweckt. Einige andere sind mir theoretisch zwar bekannt, doch haben wir es nie dahin geschafft. Gerade Death Valley war (ist) noch so ein Traumziel von mit, doch bei unseren Sommerferienurlauben war es dort natürlich viel zu heiß  :girly: Danke daher besonders für die vielen Eindrücke von dort.

Falls es mal wieder weniger nervig wird, in die USA zu reisen, habe ich jetzt schon wieder ( wahrscheinlich zu) viele Anregungen  ;)

An die Reisen in analogen Fotografiezeiten erinnerer ich mich auch noch sehr gut. Wir hatten damals immer so 30 bis 40 36er Filme dabei und heute entsprechend viele Dias zu digitalisieren  ::)
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 10. August 2026, 17:24:02 »

Vom Königstag hast du nur am Rande was mitbekommen. Meine Schwester war auch mal zu der Zeit in den Niederlanden und stand plötzlich mittendrin. Ihr gefiel das aber.

Ich wollte so wenig wie möglich davon mitbekommen. Solche Parties und Menschenmassen sind überhaupt nichts für mich.
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