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Wow, welche eine Farben -und Formenpracht. Es ist immer wieder erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt.

Bei Little Finland und deiner Erklärung zum englischen Wort fin musste ich jetzt doch nochmal genauer nachschauen, wo der Name des Landes Finnland herkommt, weil ja auf Finnisch das Land als Suomi bezeichnet wird, das wohl vom finnischen Wort suo = Sumpf kommt, aber keinen Bezug zum Wort Finnland hat. Interessanterweise gibt es auch im deutschen den Begriff Finne, der eine Fischflosse bezeichnet und da das Volk der Finnen an der Ostsee lebt, könnte der Länder- bzw. Bevölkerungsname tatsächlich daher kommen (und damit wäre das amerikanische Little Finland von der Bezeichnung her doch wieder näher am Land Finnland oder auf englisch Finland).

Oder das Wort stammt vom lateinisch-germanischen Wort fenni, was finden oder der Finder bedeutet.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 20:50:59 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04. - 4. Teil

Die Stadthalle von 1920 im Beaux Arts Stil gehört zu den Gebäuden, die die Bombardierung des Zweiten Weltkriegs überstanden haben.


Nun habe ich ein paar Ziele hinter dem Hauptbahnhof auf dem Plan. Das erste ist oder besser gesagt sollte sein, der Luchtsingel. Das ist eine hölzerne Konstruktion, teilweise mit Crowdfunding Mitteln, teilweise mit städtischer Förderung gebaut, die die Bahngleise als Fußgängerüberführung überquert und unter anderem einen Zugang zum Dachpark Hofbogen ermöglicht. Schon von weitem sehe ich aber, dass auf dem Treppenzugang komische Typen herumturnen, da verzichte ich lieber auf eine Besichtigung. Der Dachpark ist im Übrigen sowieso längerfristig geschlossen, das habe ich bei meiner Reisevorbereitung festgestellt. Bei diesem Park handelt es sich um eine Begrünung der ehemaligen Hochtrasse der Straßenbahn, die schon vor längerem stillgelegt wurde. Warum dieser Park geschlossen ist, konnte ich nicht rauskriegen.

Aber ich kann unterhalb der ehemaligen Hochtrasse entlang gehen, in den sog. Hofbogen sind Geschäfte, Cafés und Restaurants eingezogen.


In ehemals leerstehende Büros und Fabriken sind Künstler und sonstige Kreative eingezogen.


So richtig wohl fühle ich mich aber nicht, so dass ich die Gegend recht schnell verlasse und ins benachbarte Provenierswijk wechsle. Nur wenige Schritte und man ist in einer anderen Welt: altehrwürdige Backsteinhäuser, Kanäle mit viel Grün drumherum, ein paar Restaurants, die bereits genannte Zeitschrift in meinem Hotelzimmer bezeichnet das Viertel als Klein-Paris, so weit würde ich dann doch nicht gehen, aber es ist auf jeden Fall eine unerwartete Oase der Ruhe direkt hinter dem Hauptbahnhof.



So langsam geht es nun auf den Rückweg in Richtung Hotel. Ich durchquere den Hauptbahnhof, natürlich mit ein -und auschecken mittels Kreditkarte durch die Sperren (es kostet aber nichts, wenn man sich nur eine kurze Zeit im Bahnhof aufhält, um z.B. jemanden abzuholen, etwas einzukaufen oder wie ich, einfach durch zu gehen) und schaue mir dann den Vorplatz und das Bahnhofsgebäude von außen genauer an.

Wie nicht anders zu erwarten in dieser Stadt der modernen Architektur ist auch die Centraal Station ein architektonisches Highlight mit ihrem dreieckigen Dach aus Stahl und Holz. Eröffnet wurde das Gebäude 2014, sehr schön finde ich, dass in Erinnerung an den Vorgängerbau von diesem der Schriftzug Centraal Station und die große Uhr an der Glasfassade des Eingangsbereichs übernommen wurde.


Seit 2023 steht auf dem Platz vor dem Bahnhof die Skulptur „Moments Contained“ vom Thomas J. Price. Vier Meter hoch ist die junge Schwarze aus Bronze, die äußerlich unbeeindruckt, durch die geballten Fäuste in den Hosentaschen aber ihre Anspannung zeigt, die sie aufgrund ihrer Andersartigkeit empfindet. Die Skulptur will einen Moment, eine Möglichkeit für Verständnis, Verbindung und Empathie zeigen.

Links des Bahnhofsgebäudes steht das Groothandelsgebouw aus den 1950igern Jahren. Es war eines der ersten Gebäude, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Rotterdam errichtet wurden und ist inspiriert von amerikanischen Bauwerken aus dieser Zeit. Zu Beginn wurde es von 150 Firmen mit insgesamt 5000 Angestellten genutzt, die ihre bisherigen Büroräume durch die Bombardierung verloren hatten. Aufgelockert wird die Betonfassade durch die kleinteiligen Fenster und die verschnörkelten Balkonbrüstungen.


Einen Kontrast dazu bildet das Gebäude rechts vom Bahnhof, das „Delftse Poort“ mit seinen zwei Türmen mit einer völlig schmucklosen Glasfassade. Erbaut wurde es von 1988 – 1991 und war mit 151 m Höhe bis 2009 das höchste Gebäude der Niederlande. Auch hierin sind Büros untergebracht.


Nun folge ich dem Westersingel / Mauritsweg wo ich am Calypso Gebäudekomplex aus dem Jahr 2013 vorbeikomme, Apartments und Büros befinden sich in den silberfarbenen und roten Gebäuden mit einer Art Zig-Zag Fassadengestaltung. Am äußersten Rand steht die Pauluskirche aus braunen Kupferplatten, sie soll an einen Felsbrocken erinnern, der von einem Berg heruntergefallen ist.



Das Restaurant /Café „Bagels and Beans” lacht mich an, eine Kaffeepause habe ich nun dringend nötig. Nach einem Flat White und einem Stück Cheesecake (EUR 10,00) bin ich wieder fit für die letzte Etappe des Tages.


Entlang des etwas tiefer als das übrige Straßen Niveau liegenden Westersingel (den ich schon heute vormittag vom Museumspark kommend an anderer Stelle überquert habe) sind eine Reihe von Skulpturen aufgestellt. Leider etwas von mir vernachlässigt, schaut dahinter eines der bekanntesten Gebäude Rotterdams hervor, das Café de Unie von 1925. Wobei, es ist gar nicht das Café de Unie, dieses stand ein paar Straßen weiter und wurde bei der Bombardierung 1940 zerstört. 1986 wurde es an der heutigen Stelle nachgebaut. Architekt war J.J.P. Oud, ein Mitglied der Künstlergruppe De Stijl zu der unter anderen auch der Künstler Piet Mondrian gehörte und an dessen Gemälde erinnert es auch deutlich mit seinen Blöcken in Primärfarben.


Am Eendrachtsplein stoße ich auf die weithin bekannte Skulptur des Santa Claus des amerikanischen Künstlers Paul McCarthy aus dem Jahr 2001. Das Sex Spielzeug in seiner rechten Hand führte zu einer riesigen Debatte in und sogar außerhalb der Niederlande, die Skulptur wurde von einem Platz zum anderen gebracht, bis sie schließlich einige Jahre im Museum Boijmans Van Beuningen verbrachte. Seit 2008 zeigt sie sich wieder der Öffentlichkeit auf dem Eendrachtsplein.


Ich folge dem ruhigen Westersingel bis ich mit der Willemskade wieder die Maas erreiche. Der Wilhelminapier und die Erasmusbrücke zeigen sich nun im perfekten Nachmittagslicht.



Nun noch über die Brücke und gegen 17.30 Uhr bin ich zurück im Hotel.

Nach einer kurzen Pause gehe ich noch zum kleinen Supermarkt gegenüber und hole mir etwas zum Abendessen.

Ich möchte die Erasmusbrücke und die umliegenden Gebäude auch bei Dunkelheit sehen, dämmrig wird es aber erst ab 21 Uhr, jetzt kann ich mich nicht mehr aufraffen und nochmal rausgehen, das verschiebe ich auf einen der kommenden Tage.

Wetter: sonnig, kalter Wind, ca. 6° - 16°C
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 20:27:04 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04 - 3. Teil

Außen fällt sofort die Metrostation Blaak mit ihrem futuristischen Dach ins Auge.


Und gleich daneben treffe ich schon wieder auf ein architektonisches Highlight der Stadt, die Kubus Häuser und der angrenzende Blaaktower (auch Bleistift genannt), beide vom Architekten Piet Blom aus den 1980iger Jahren.


Es sind viel mehr Kubushäuser als ich dachte, eigentlich ist das ein Kubushaus-Dorf mit begrünten Plätzen dazwischen mit Sitzgelegenheiten und einem Café.




Die Verbindungsgänge zwischen den Häusern sind zugleich eine Brücke, die die mehrspurige Blaak überquert und zum Alten Hafen führt.


Insgesamt sind es 41 Kubushäuser, drei davon extra groß, die beiden großen am Südende des Komplexes beherbergen das Stay OK Hostel. Jedes der Häuser besteht aus einem sechseckigen „Stamm“, der als Stauraum dient und der mehrstöckigen „Baumkrone“.

Erfreulicherweise ist eines der Häuser als Museum eingerichtet, das schaue ich mir natürlich an (EUR 3,50). Ein bisschen muss ich warten, bis ich das Haus betreten darf, es dürfen nämlich immer nur wenige Personen gleichzeitig hinein, denn die Baumkrone ist doch recht eng. Es gibt mehrere Stockwerke, in jedem Stockwerk ist nur Platz für ein Zimmer. Die Etagen sind über eine enge und steile Treppe zu erreichen, das Minibad befindet sich auf einer Zwischenetage ohne Fenster. Wirklich ein geniales Bauwerk, aber wohnen würde ich darin ganz sicher nicht wollen, das wäre mir zu eng, zu steil, im Sommer viel zu heiß (Klimaanlagen gibt es nicht), zu laut (wie gesagt stehen sie über einer mehrspurigen Straße und auf der vermeintlich ruhigen Seite zum Alten Hafen sind eine ganze Reihe von Restaurants, vor denen es an warmen Sommerabenden sicher sehr laut wird). Und einen Balkon hat man auch nicht. Dennoch sind laut den Informationstafeln bzw. der Website alle der Kubushäuser bewohnt.


Ich schaue mir die Kubushäuser von allen Seiten an. Dabei mache ich auch einen Abstecher zum Alten Hafen mit seinen historischen Booten und dem „Witte Huis“, das 1898 als es erbaut wurde mit 45 m das erste Hochhaus in Europa war. Die Architekten ließen sich dabei von den Skyscrapern, die sie auf ihren Reisen durch die USA gesehen hatten, inspirieren.



Dann gehe ich zurück ins Stadtzentrum zur Sankt Laurentiuskirche. Auf dem Weg treffe ich auf eine weitere Skulptur, einen verdrehten Fuß (es sind eigentlich zwei Füße nicht weit voneinander entfernt, den zweiten habe ich wohl übersehen). Die Skulptur nennt sich „Alle sind tot außer uns“ von Ben Zegers aus dem Jahr 2020 und soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt miteinander verbinden (die Binnenrotte wo sich die Füße befinden, ist der Ursprung der Stadt) und die Einwohner auffordern, jederzeit das Beste aus der Stadt herauszuholen. Hm, da muss ich zugeben, dass ich den Titel nicht Einklang mit dieser Interpretation kriege.


Nun aber zur Kirche. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1449 zurück, damals katholische Kirche, ist die heute einzig verbliebene Kirche im gotischen Stil die Gemeindekirche der Rotterdamer Protestanten, dient gleichzeitig aber auch als Veranstaltungsort und Museum, eine sehr schöne Idee wie ich im Hinblick auf die immer weniger werdenden Gottesdienstbesucher finde.



Ich entrichte die Eintrittsgebühr von EUR 7,50 und steige als erstes auf den Turm der Kirche. Da der Euromast als Aussichtsturm wegfällt (siehe Vorwort) ist das die einzige Möglichkeit Rotterdam „von oben“ anzuschauen (abgesehen von irgendwelchen Bars oder Restaurants, bei denen völlig unklar ist, ob und wann sie geöffnet sind). Und der Aufstieg über eine sehr schmale und steile Treppe, bei der ich sehr froh bin, dass mir niemand entgegenkommt, lohnt sich absolut auch wenn der Turm niedriger ist als viele der modernen Hochhäuser.







Das Innere der Kirche schaue ich mir auch noch, wenn auch die Turmbesteigung zugegebenermaßen der Hauptgrund für meinen Kirchenbesuch ist. Praktischerweise gibt es eine Toilette im Keller der Kirche, die nutze ich auch noch.


Zwischen Kirche und Kanal befindet sich das „Städtische Podium“ das wohl hin und wieder als Bühne für Theateraufführungen genutzt wird, an einem sonnigen und warmen Tag wie heute bietet es nette Sitzmöglichkeiten.


Auf meinem weiteren Weg komme ich am „schönsten McDonalds der Welt“ vorbei: goldfarbene und gläserne Wände und eine stählerne Wendeltreppe im Inneren. Das Bauwerk von 2015 erlangte zahlreiche Designpreise.

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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 18:58:51 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04. - 2.Teil

Ich überquere den idyllischen Westersingel, auch er mit Skulpturen „aufgepeppt“.


Ab hier wird es dann wieder städtischer. Zunächst gehe ich die Witte de Withstraat entlang, wurde hier ehemals mit Drogen gedealt und dem illegalen Glücksspiel nachgegangen, reihen sich heute Kneipe an Kneipe aneinander, unterbrochen von Galerien und kleinen Lädchen und einem interessanten Mural an einem Fitnessstudio, man kann sich mittels in die Mauer eingelassener Metallbügel auf die Hände der unteren Figur stellen und wird damit Teil des Murals – leider war gerade kein Passant dort, der das gemacht hätte und ich hatte ja niemanden, der mich fotografiert.



Die Witte de Withstraat mündet in die Schilderstraat und diese in den Leuvehaven mit dem Maritiem Museum und seinen alten Booten, Kränen und Maschinen, im Hintergrund die Hochhäuser des modernen Rotterdam. Auch hier darf die Kunst nicht fehlen: das „hängende Pferd“, das heute leider nicht am Kran hängt, sondern am Boden steht.





Ernster wird es auf dem Platz vor dem Museum mit der Skulptur „Die zerstörte Stadt“ von Ossip Zadkine aus dem Jahr 1951, das das im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörte Stadtzentrum symbolisieren soll, eine Stadt, deren Herz herausgerissen wurde. Rotterdam wurde am 14. Mai 1940 von den Deutschen bombardiert, die zuvor die Niederlande überrannt hatten mit dem Ziel der Kontrolle über die Maas- und Rheinbrücken. Rotterdam wurde vor die Wahl gestellt Kapitulation oder Bombardierung, die Stadt wählte die Kapitulation, aber aufgrund von Kommunikationsproblemen innerhalb der deutschen Armee kam es dennoch zur Bombardierung, die über 800 Menschen das Leben kostete und die Innenstadt bis auf einzelne Gebäude völlig zerstörte.


Am Churchillplein steht „Cascade“, eine Skulptur vom Atelier Van Lieshout aus dem Jahr 2010. Sie zeigt 18 Ölfässer verbunden durch menschliche Figuren und soll auf begrenzte Rohstoffbestände hinweisen, den Bankrott der Konsumgesellschaft symbolisieren.


Mitten im großstädtischen Verkehrsgewühl treffe ich auf ein kleines Stück des alten Rotterdam, Het Schielandshuis ist heute eines der ältesten Gebäude Rotterdams, erbaut im 17. Jh. von der damaligen Verwaltung von Schieland, als Versammlungsort und als Gästehaus, Napoleon und Alexander der Große haben darin übernachtet. Das Haus gehört seit 1840 der Stadt und erfüllte schon verschiedene Funktionen, zurzeit sind Büros darin untergebracht.


Bald stehe ich am „Koopgoot“ (=“Einkaufsgulli“) von 1991, dem Zugang zu einer Passage mit der der mehrspurige Coolsingel unterquert werden kann, gleichzeitig Einkaufszentrum und Metrostation.


Daneben die Börse von 1940, 1987 wurde das grünliche, ellipsenförmige Hochhaus des World Trade Center in die Haupthalle der Börse integriert.


Das Gebäude wurde kürzlich im Inneren renoviert (auch davon lese ich gestern Abend in der im Hotelzimmer ausliegenden Zeitschrift), ich gehe einfach mal rein, mal sehen wie weit ich komme. Schon der Zugang ist außergewöhnlich, über Rolltreppen, die sich der Treppenform anpassen und zwischendrin zum ebenen Laufband werden. Die goldenen Handläufe nehmen das Design (goldfarben und gebogen) aus dem Inneren des Gebäudes auf. Ich kann den nüchternen Eingangsbereich betreten und erreiche über eine weitere Rolltreppe einen Übergang unter dem Dach von dem ich einen Blick in die wunderbare Haupthalle werfen kann mit den bogenförmigen Trägern, den runden Öffnungen und den goldenen Türen. Weiter komme ich dann nicht, am Ende des Übergangs braucht man eine Türkarte. Ebenso unten, da findet eine Art Messe statt. Aber ich erspähe ein Toilettenschild, dem ich folge und kann dann die schönen, sauberen Toiletten hier nutzen.





So erleichtert mache ich mich auf den Weg zur nicht weit entfernt liegenden Markthal, das Mittagessen ruft. Die Markthal von 2014 gehört zu den bekanntesten Bauwerken des modernen Rotterdam, sie wurde wie das Depotmuseum vom Architekturbüro MVRDV gebaut. Im Inneren befinden sich auf Straßenebene Restaurants bzw. Essenstände und in mehreren Untergeschossen Geschäfte und eine Tiefgarage. In die Bögen sind 228 Apartments integriert, die meisten davon haben Fenster ins Innere der Markthal und zur Straßenseite einen Balkon. Die Innenseite ist mit dem Gemälde „Horn des Überflusses“ der Rotterdamer Künstler Arno Coenen und Iris Roskam ausgeschmückt: digital auf Aluminiumplatten gedruckt „hängen“ riesige Früchte, Pflanzen und Tiere an Wänden und Decke. Leider ist recht deutlich zu sehen, dass die hohen Standmieten zu Leerständen führen, sehr schade, diesem Gebäude hätte ein lebhafteres Innere gebührt. Ich entscheide mich für den Stand eines Griechen, da er eine Dachterrasse mit Sitzmöglichkeiten hat, im Stehen essen kommt für mich bei so einer anstrengenden Stadtbesichtigung nicht in Frage und von der Terrasse hat man nochmal einen besseren Blick auf und aus der Halle.




Nachdem ich meine Pita gegessen und mich ausreichend ausgeruht habe, hole ich noch Wassernachschub in einem der Geschäfte und verlasse dann die Markthal.

Außen fällt sofort die Metrostation Blaak mit ihrem futuristischen Dach ins Auge.

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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 18:04:54 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04 - 1. Teil

Um 8 Uhr bin ich im großen, hellen Frühstücksraum. Am Buffet gibt es die üblichen kalten und warmen Speisen. Viel los ist nicht, aber alleine bin ich auch nicht, also genau richtig.

Um 9.30 Uhr starte ich dann meine heutige Besichtigungsrunde zu Fuß direkt vom Hotel aus.

Es geht über die Erasmusbrücke, der Belag auf dem Fußgängerweg glitzert schön in der Sonne, leider ist das auf den Fotos nicht zu erkennen.


Von der Brücke habe ich einen ersten Blick auf die Hochhäuser des Wilhelminapier: „De Rotterdam“ lässt sich in seinen Einzelheiten besser erkennen, als aus den gestrigen Perspektiven und aus dieser Entfernung ist das heutige Kreuzfahrtterminal mit seinen tollen Rundbögen (das Gebäude wurde 1946 – 1949 erbaut und diente damals schon als Schiffsterminal und zwar für die Holland Amerika Lijn, zu deren Hauptsitz im heutigen Hotel New York habe ich gestern schon etwas geschrieben) bestens zu erkennen, ebenso das „Las Palmas“, ein Lagerhaus aus dem Jahr 1953, mit dem außergewöhnlichen gerundeten Aufbau, der 2005 hinzugefügt wurde.


Am anderen Maasufer ist die Anlegestelle der „Spido“ Schiffsrundfahrten zu sehen, dahinter das riesige Apartmenthochhaus „Zalmhaventoren“, auch dazu habe ich schon gestern etwas geschrieben. Rechts von der Brücke stehen entlang der Maas eine Reihe weiterer spektakulärer Hochhäuser, die ich mir an einem der folgenden Tage noch näher anschauen werde.



Heute biege ich von der Brücke nach links ab und entlang der Willemskade mit Blick auf die jetzt gerade im Gegenlicht liegenden Häuser auf dem Wilhelminapier,


erreiche ich, als völligen Kontrast dazu, den idyllischen „Veerhafen“ mit seinen historischen Schiffen.


Nördlich und westlich davon liegt das sog. Schifffahrtsquartier, eines der Vorzeigeviertel Rotterdams mit herrlichen alten Villen, umgeben von großen parkähnlichen Gärten. Hier ist das moderne Rotterdam plötzlich ganz weit weg. Ursprünglich wohnten hier reiche Reeder und Händler, deren Herrenhäuser blieben von der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg, anders als das Stadtzentrum, fast vollständig verschont und daher bis heute erhalten. Auch heute wohnt hier nur, wer sehr viel Geld und Einfluss in der Stadt hat.


Westlich dieses Viertels liegt Het Park, ein riesiger Park mit Seen und Kanälen und dem Euromast, wie ich schon im Vorwort schrieb, ist dieser zurzeit wegen Renovierung geschlossen.


Am Rand des Parks gehe ich in Richtung Norden zum Tuin Schoonoord, einem kleinen, verwunschen wirkenden Garten mit verschlungenen Wegen, einem Meer von Bärlauch, Rhododendren, Farnen und Bäumen, gelesen habe ich davon erst gestern Abend in der Zeitschrift „Inside Rotterdam“, die im Hotelzimmer ausliegt.




Vom Tuin Schoonoord sind es nur wenige Schritte bis zur nächsten grünen Oase, dem Museumspark. Hier sind einige der bedeutendsten Museen der Stadt versammelt, die ich mir heute aber nur von außen anschauen werde, das Wetter ist für einen längeren Museumsbesuch viel zu schön.


Als erstes treffe ich auf das Naturhistorische Museum mit seinem modernen Anbau und einer Vogelskulptur davor.


Daneben ist die Kunsthalle, da ist das Gebäude an sich schon einen Besuch wert, 1992 vom Stararchitekten Rem Koolhaas als eines seiner ersten Bauwerke entworfen, besteht es aus einer Material Mischung: Naturstein, Glas, Plastik, Stahl. Mein Foto zeigt leider nur einen kleinen Teil des Gebäudes.


Dann komme ich zu einem Highlight meines Rotterdam Besuchs, dem Depotmuseum Boijmans Van Beuningen. Völlig faszinierend finde ich nicht nur das Gebäude an sich, das natürlich sowieso, sondern der Grund für den Bau: das Museum Boijmans van Beuningen, das sich nur wenige Schritte entfernt davon befindet, ist wegen Renovierung für mehrere Jahre geschlossen, die Kunstwerke müssen deshalb ausgelagert werden und statt dafür irgendeine Industriehalle außerhalb der Stadt zu mieten, hat man sich entschieden, einfach mal ein Depotmuseum zu errichten.


2018 wurde mit dem Bau der silbernen Schüssel begonnen, verantwortlich das Rotterdamer Architekturbüro MVRDV, 2021 war es fertig. Davor steht eine bunte Skulptur von Pipilotti Rist, die sich ebenfalls in der Fassade spiegelt. Natürlich werde ich auch noch das Innere des Depots besuchen, heute lasse ich erstmal nur die Fassade auf mich wirken und mache eine längere Pause auf einer der Bänke in der Sonne. Ein paar Daten dazu: Höhe 39,5 m, Umfang unten 40 m, oben 60 m. Und ja, dass das mit den Bäumen, die von der Dachterrasse drüber schauen, wie eine Salatschlüssel aussieht, war den Architekten bewusst ;D.



Direkt neben der Schüssel steht das Architektur- und Design Museum Het Nieuwe Instituut umgeben von einem kleinen See. Auch dieses ist architektonisch außergewöhnlich, besonders auffällig das Stahlgerüst, das einen gläsernen Korpus ummantelt und direkt daneben ein eher traditioneller Gebäudeteil aus rotem Backstein, Architekt wurde nach einem Wettbewerb, der hauptsächlich zwischen Rem Koolhaas und Jo Coenen ausgetragen wurde, letzter. Ich hoffe, dass ich im Laufe der Woche nochmal Gelegenheit haben werde, mir das genauer anzuschauen.


Weiter geht’s vorbei am Chabot Museum. Diese Villa wurde 1938 als Wohnhaus für eine reiche Rotterdamer Familie gebaut im Stil des „Neuen Bauens“, ähnlich dem deutschen Bauhaus Stil. Besonderheit ist der abgerundete Balkon, das oberste Stockwerk wurde erst 1978 angebaut.


Direkt daneben steht das Boevé Haus von 1931, ebenfalls im Bauhaus Stil (links auf meinem Foto). Hierin befinden sich heute Büros einer Bank.


Das letzte Gebäude an dieser Ecke des Museumsparks ist das (zurzeit geschlossene) Museum Boijmans Van Beuningen, davor eine wunderbare Skulptur von Picasso und Carl Nesjar, die die 19-jährige Sylvette David im typischen Picasso Stil darstellt.

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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 17:23:10 »
Auch wenn es ein Städtetrip ist, komme ich auch mit.

9,55 € für 'nen Cappuccino und dieses kleine Stück Rührkuchen ist aber auch ganz schön happig, oder ist das üblich?

Schön, dass du dabei bist, ein kleines bisschen Natur gibt es auch, zwischendrin und dann am Ende.

Das ist dort normal, aber auch in Kopenhagen (schon vor ein paar Jahren) und in Finnland zahlt man das.

Rotterdam verbindet man eher mit einem der größten Seehäfen der Welt und dem größten Tiefwasserhafen Europas. Dass man dort auch Urlaub machen kann - darauf wäre ich nicht gekommen :verlegen:. Aber der Norden ist ohnehin dein Revier :thumb:.

Das kann man noch toppen: Diese Woche kam eine Reportage aus New York auf Galileo. Da kostet ein Cappu ab 10 $ aufwärts und das ohne Kuchen. Gut, dass ich kein Kaffeetrinker bin und um NY einen weiten Bogen mache.

In Rotterdam legen auch Kreuzfahrtschiffe an, da kann man dann mal für einen Tag in die Stadt hinheinschnuppern, vielleicht wäre das mal was für euch.

10$ ist dann wirklich viel, aber wer weiß, was man in ein paar Jahre bereit ist zu zahlen, wobei das für mich nur im Urlaub (fast) täglich üblich ist, im Alltag wird zu Hause Kaffee getrunken.  ;D
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 27. Juli 2026, 16:06:16 »
Wow, was für eine Farbpalette der Natur :herz: :beifall:.

In die Ecke haben wir es nie geschafft. Als wir mal wollten, wurde die Zufahrt nach Little Finland durch unangenehme Cowboys blockiert und wir verzichteten lieber auf die Begegnung.

Anscheinend ist das jetzt Geschichte, aber wir kommen vermutlich nicht mehr in die Gegend.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 27. Juli 2026, 12:16:52 »
11.Tag - 29.3.2026 Sonntag: Die Olympiade der Erosion







Der Handywecker hat seinen Auftritt heute wieder um 5 Uhr. Als ich meinen Schlüssel in der Casino-Rezeption abgebe, sind schon wieder einige am Zocken (meist ältere Leute).
Auf der I-15 geht meine Fahrt nach Westen. Nach 15 Minuten verlasse ich die Interstate auf einen Highway nach Süden. Morgenstund hat Gold im Mund. Bei mir ist das die Gold Butte Road, auf die ich nach Süden abbiege. Die Straße ist größtenteils geteert, sollte aber umsichtig befahren werden. Ein solches Schlaglochfestival überhaupt als Straße zu bezeichnen ist gewagt. Die Gegend ist nicht gerade überlaufen. Eine einzige kleine Farm liegt an der Strecke, an der man aber immerhin ein Palmenhain findet. Nach einer Fahrzeit von gut einer Stunde ist die Whitney Pocket erreicht.




Das Gelände der Whitney Pocket ist Teil des Gold Butte National Monuments aber keine Sorge, ein Kassenhäuschen wird man hier vergeblich suchen. Außer 2 Campern, die wohl hier übernachtet haben, auch hier weit und breit niemand zu sehen.






Die Whitney Pocket steht eigentlich für drei Dinge - bunte und aberwitzig geformte Felsen, durchlöchert wie ein Schweizer Käse, Joshua Trees und Petroglyphs. Auf die Suche nach Petroglyphs also Felszeichnungen zu gehen spare ich mir. ...
Bei so einer spektakulären Landschaft fehlt mir für Petroglyphs heute die Begeisterung. Per Allrad könnte man auch mit dem Auto weiter in das Gebiet vordringen aber ich möchte das ja zu Fuß machen, um durch dieses Wunderland mit der Kamera streifen zu können.





Die bunten skurrilen Felsen ziehen mich sofort in ihren Bann.





Die Whitney Pocket wird oft als Gebiet mit Sandsteinfelsen aus gestreiften Bändern beschrieben. Genau solche Landschaften machen Farbunterschiede besonders sichtbar, weil die Erosion die inneren Schichten freilegt.









Geologisch hängt das auch mit denselben großen Wüstensandstein-Systemen zusammen, die man aus Teilen von Süd-Nevada und Süd-Utah kennt – also ehemaligen Dünenlandschaften, die später verfestigt und wieder freigelegt wurden.
 



Überwiegend bestehen (teilweise bestanden) die Felsen aus dem rot-orangem Aztec Sandstone, also verfestigten alten Wüstendünen aus dem Erdmittelalter. In diesen Dünensanden wurden zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Minerale abgelagert. Rot-, Orange- und Brauntöne entstehen hauptsächlich durch Eisenoxide.









Helle Weiß-, Creme- oder Beigetöne zeigen Bereiche, in denen entweder weniger Eisen vorhanden war oder Eisen später durch zirkulierendes Wasser teilweise wieder herausgelöst wurde. Die Bänder und Streifen entstehen, weil Sandlagen mit unterschiedlicher Mineralzusammensetzung schichtweise abgelagert wurden.
Später haben Wind, Regen und Temperaturwechsel die Gesteine unterschiedlich stark angegriffen.






Dadurch treten manche Farbschichten stärker hervor als andere, und bizarre Formen mit noch deutlicheren Farbkontrasten entstehen. Es wirkt so, als ob die Erosion hier ihre olympischen Spiele abhalten würde.
 
















Aufgrund der grellen Farben kommen die orangen Felsen wie man sie im Valley of Fire zu Hauf findet in meiner Aufmerksamkeit fast ein wenig zu kurz.








Das rot, gelb, weiß, lila und rosa flasht mich schon völlig.
 












Das für mich einmalige der Whitney Pocket ist die Kombination der bunten Felsen mit den Joshua Trees.





Joshua Trees sind ziemlich spezialisierte Pflanzen – sie wachsen nur unter ganz bestimmten Bedingungen, weshalb ihr Verbreitungsgebiet auch relativ begrenzt ist, so wachsen sie fast ausschließlich in der Mojave Desert im Südwesten der USA (Kalifornien, Nevada, Arizona, Randgebiete von Utah). Die Mojave-Wüste bietet genau die Mischung aus Höhe, Winterkälte und saisonalem Regen, die diese Pflanzen brauchen. In heißeren Wüsten wie der Sonora-Wüste fehlen oft diese kühleren Winterbedingungen.
Ihre Höhenlage liegt meist zwischen 400 und 1.800 Metern. Diese mittleren Höhen sorgen für die richtige Kombination aus Temperatur und Niederschlag. Joshua Trees sind übrigens überraschend frosttolerant (bis etwa −10 °C), aber mögen keine dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit.

 









Die Farbenorgie ist unfassbar.














Für den Moment mache ich nun einen Cut, verlasse die Whitney Pocket und fahre auf dem Gold Butte Highway (der nun nicht mehr geteert ist) weiter nach Osten. Irgendwann folge ich einer Abzweigung (Mud Wash North Road) nach Süden. Für High Clearance Fahrzeuge kein Problem, nur die letzten 1-2 Meilen sind etwas grenzwertig für einen PKW (Mud Wash Road). Man könnte das Fahrzeug aber vorher abstellen und Luftline etwa einen Kilometer laufen und so nicht der Piste folgen die im Bogen mehr oder weniger einem Wash folgt.






Irgendwann habe ich mein Ziel – Little Finland erreicht und gönne mir auch noch den letzten Anstieg über ein paar Höhenmeter – wofür hat man sonst einen Wrangler. Nicht nur die Palmen weisen darauf hin, dass ich trotz des scheinbar nordischen Namens nicht per „beamen“ nach Skandinavien gereist bin.





Fin heißt im englischen so viel wie Flosse.




So bin ich also im „kleinen Flossenland“ und das hat nichts mit Finnland im Norden Europas zu tun.






Die Gegend von Little Finland wirkt fast wie von einem Künstler gestaltet – ist aber ein Lehrbuchbeispiel für extreme Verwitterung in der Wüste.





Ein derart von der Erosion zerfressenes Gestein ist selbst für den Südwesten der USA ungewöhnlich. Ähnlich wie im Valley of Fire State Park besteht auch Little Finland aus altem Sandstein (ebenfalls aus ehemaligen Dünen). Dieser ist aber besonders weich und ungleichmäßig verfestigt. Einige Bereiche sind stärker „zementiert“ (also härter), andere sehr brüchig. Dadurch wird das Gestein nicht gleichmäßig abgetragen. Der Wind schleift über Jahrtausende Sandkörner gegen den Fels. Weiche Teile werden schnell ausgehöhlt. Harte „Kappen“ bleiben stehen, wodurch bei manchen Formationen die dunklen Kappen über dem roten Gestein thronen. Die vielen kleinen Löcher entstehen durch eine Kombination von Salzkristallen, die das Gestein von innen sprengen und lokal wirkender Feuchtigkeit (z. B. Tau).










Der Boden ist häufig mit einer weißen Schicht bedeckt. Diese Schicht ist die Hinterlassenschaft eines ehemaligen Sees, dessen Wasser einst verdunstet ist und gelöste Mineralien zurückblieben, die für die weiße Kruste sorgten. Auch heute kann Wasser aus dem Untergrund nach oben steigen: Es bringt gelöste Salze mit und verdunstet sofort in der Wüstenhitze. Als Folge bleibt das ebenfalls weiße Salz an der Oberfläche.





Irgendwie ist man hier fast ein wenig erschlagen von der Vielzahl der Figuren.





Zwei dieser Figuren ragen aus dem Labyrinth dieser Skulpturen heraus. Dieser hier der etwas von einem Herz hat ...





... und mein Favorit ist der reitende Drache (zumindest sieht er für mich so aus).





So geflasht wie in der Whitney Pocket bin ich trotzdem nicht. Auch nicht, weil ich das Gebiet von früher kenne und es relativ klein ist. Ich denke die Farben und die Vielfalt wie in der Whitney Pocket fehlen mir hier für einen zeitlich längeren Besuch als die ca. 2 Stunden die ich herumstreife.






So geht es für mich wieder zurück und da ich gerade am späten Nachmittag ja wieder an der Whitney Pocket vorbeifahre, lockt es mich dort noch einmal die Rückseite der Felsen beleuchtet zu bekommen, die am Morgen im Schatten lagen.













Face-Rock?































So habe ich hier wieder meinen Spaß, schaffe an diesem Tag insgesamt meinen Rekord an Bildern dieser Reise und fahre hochzufrieden in mein Domizil nach Mesquite, Nevada.
 


Übernachtung: Virgin River Casino & Lodge, Mesquite, Nevada
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 25. Juli 2026, 14:03:02 »
Rotterdam verbindet man eher mit einem der größten Seehäfen der Welt und dem größten Tiefwasserhafen Europas. Dass man dort auch Urlaub machen kann - darauf wäre ich nicht gekommen :verlegen:. Aber der Norden ist ohnehin dein Revier :thumb:.

Die Villa Kunterbunt, also deine Unterkunft, gefällt mir sehr. Da hätte ich mich auch einquartiert.

9,55 € für 'nen Cappuccino und dieses kleine Stück Rührkuchen ist aber auch ganz schön happig, oder ist das üblich?

In den Benelux-Ländern ist es teurer als bei uns.

Das kann man noch toppen: Diese Woche kam eine Reportage aus New York auf Galileo. Da kostet ein Cappu ab 10 $ aufwärts und das ohne Kuchen. Gut, dass ich kein Kaffeetrinker bin und um NY einen weiten Bogen mache.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 25. Juli 2026, 12:52:10 »
Zitat
Die erste Lavahöhle verkneife ich mir und das nicht nur, weil auf dem Weg dorthin ein verletzter Tourist auf einer Bahre an mir vorbeigetragen wird.

 :schreck: In unserem Alter muss man wirklich nicht mehr in jedes Loch kriechen. Das Lava-Gestein ist teilweise messerscharf.


Und wenn ich richtig sehe, gehen da - wie so oft und überall - welche mit Flipflops da herum... ::)
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