25.12.25 – Vom Wüstencamp nach SurVon 7 – 9 Uhr gab es ein einfaches Frühstück. Der fürsorgliche Angestellte hatte schon den Tisch und die Stühle für uns bereitgestellt.
Die Auswahl war klein und deshalb probierte ich auch mal die gesüßten Fadennudeln, die bei den Einheimischen sehr beliebt sind. Das war jedoch nicht mein Fall.
Ansonsten hätten wir es uns durchaus vorstellen können, noch einen weiteren Tag im Camp zu verbringen. Wir wurden in der kurzen Zeit so

lich umsorgt, dass uns der Abschied schwerfiel.
Ein Mitarbeiter fuhr mit seinem Quad voraus, damit wir uns weder verirren noch im tiefen Sand stecken bleiben.
Zurück im kleinen Dorf sahen wir, dass die Dromedare die große Mülltonne umgeworfen hatten. Das machen die gerne, weil sie darin nach Essbarem suchen.
Entsetzt hat mich, dass der Kollege auf einer Plastikfolie herumkaute. Diese Plastikfolien gibt es in allen Farben auf Rollen und die werden als Einwegtischdecken benutzt.
Ich wollte ihm allen Ernstes die Folie aus dem Maul reißen, doch er brummte mich böse an. Da die Viecher ganz schön bissig sind, verzog ich mich lieber ins Auto.
Die nächsten Tonnenplünderer standen schon parat.
Auf der Autobahn fuhren wir ca. 20 km mit max. 80 km/h zur nächsten Tankstelle. Sultans Reifendruck musste von 20 auf 35 PSI erhöht werden. Selbst tanken oder die Luft nachfüllen muss man im Oman übrigens nicht. Es stehen immer genügend Gastarbeiter bereit.
Nachdem wieder genügend Luft in den Reifen war, gaben wir dem Mann ein Trinkgeld und fuhren zum Wadi Bani Khalid weiter.
Solche wasserführenden Wadis sind zum Schwimmen sehr beliebt. Wir hatten das diesmal nicht vor. Zudem waren gerade viele Baumaßnahmen im Gange.
Schwimmwesten kann man für kleines Geld leihen und auch Umkleidekabinen für umgerechnet ca. 0,22 Cent standen zur Verfügung.
Es gibt verschiedene Einstiegsmöglichkeiten in die klaren, warmen Pools.
Wir gingen ein Stück weiter, da uns die Muqal Cave interessierte.

Diese Treppe führt zur Cave
und oben kassierten drei junge Omanis den Eintritt. Der Eingang zur Cave ist allerdings so niedrig, dass man quasi auf dem Hosenboden hineinrutschen muss. Die Jungs sagten, dass man nach 10 m kriechen wieder aufrecht stehen kann und es in der Höhle einen weiteren Naturpool gibt. Nein DANKE meinte nicht nur mein Rücken und wir machten kehrt.
Auf den letzten 40 km bis zur Küstenstadt Sur wird die komplette Autobahn neu gebaut und es kam zu minimalen Verzögerungen.
Wir hatten keine Eile und erreichten das Best Western Hotel gegen 15 Uhr.
Den Nachmittag verbrachten wir in und am Pool. Zum Abendessen blieben wir im Hotel, denn das Büffet bot allerlei Köstlichkeiten sowie frischgebackenes Naan-Brot.
Übernachtung: Best Western Sur, 2 Nächte 130 € inkl. Frühstück