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Sogar für einen zweiten Tag gibt es genug Stoff im Valley of Fire und auch mit dunkler Bewölkung macht es was her.

Beim Frühstück in den USA finde ich vor allem bemerkenswert, dass sich im Laufe der letzten 30 Jahre überhaupt gar nichts verändert hat (im Hinblick auf Plastik / Pappe), auch wenn ich ja nun auch nicht so diejenige bin, der Umweltschutz extrem wichtig ist. Aber in allen Unterkünften mit Frühstück der letzten Jahre, in denen ich in Europa war, gab es keinen oder fast keinen Plastik- oder Papiermüll. Ich bin gerade dabei meine Unterkünfte in Finnland nochmal durchzuschauen und lese bei Bewertungen von Finnen bei Apartments oft, dass sie als Negativpunkt die fehlende Mülltrennungsmöglichkeit nennen, also nicht nur die Deutschen übertreiben in diesem Punkt etwas ;)

Peter liebt seine zerlöcherten Jeans sehr, seine erste hatte er ich glaube zehn Jahre oder mehr, dann habe ich ihn genötigt, sie wegzuwerfen, denn zu den ursprünglichen Löchern und Rissen kamen viele dazu. Kurz darauf hat er sich dann wieder eine gekauft :lach:
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 14:59:54 »
Eines der Dinge dieser Welt die ich wohl nie verstehen werde, wie man für etwas bezahlt was schon kapput ist. :o

Es ist viel schlimmer, denn die Chinesen machen doch extra Löcher und Schlitze in nagelneue Hosen. Was da für ein Aufwand betrieben wird.

Als Kind hätte mich meine Mutter so nie aus dem Haus gelassen :totlach:. Davon abgesehen, hätte ich mich geschämt.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 14:56:12 »
Juhuu, gefunden.

Wir waren sogar im März 2010 beim Ephemeral Arch und im Mai brach er zusammen :( .

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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 14:48:29 »
Boah, ist das bei dir immer viel Lesestoff. Ich komme derzeit eigentlich nur zum Überfliegen der Texte. Deshalb ist meine Antwort stichwortartig:

Der Fuchs springt gleich ins Auge, den finde ich klasse.

Grachten mit Narrowbooten mag ich sowieso und

die Toilette des Museums sieht nach Blutbad aus ;D.

Rotterdam ist wirklich eine vielfältige Stadt.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 06. August 2026, 14:43:53 »
Du bist vom Parkplatz 2 aus wenn ich dich richtig verstanden habe einfach quer in die Pampa gelaufen, darf man das eigentlich oder bekommt man Probleme wenn man von einem Ranger erwischt wird?
Jein.
Gibt es Trails solltest Du auf den Trails bleiben. Wo es keine Trails gibt (Beispiel Pretzel Arch oder meine Exkursion in die bunten Felsen) wird es geduldet. Also der Ranger wird deswegen nicht einschreiten.
Allerdings sollte man u.a. darauf achten keine Pflanzen zu beschädigen - also eher auf Slick Rock laufen oder in Washes.
Es gibt auch Felsen auf die man klettern darf aber es gibt auch welche auf die man nicht darf (z.B. Arch Rock, Atlatl Rock).

Hier: https://parks.nv.gov/parks/valley-of-fire    gibt es in den "Field Notes" ein paar Infos.
Zitat
Removing, disturbing or damaging any historic structure, artifact, rock, plant life, fossil or other feature is prohibited. State and federal laws protect this area and its resources.

und hier kann man nachlesen, dass man auch gerne seinen Colt im Halfter tragen darf:
Zitat
Can I open carry my firearm? Yes. We follow all state and federal regulations regarding open carry in Nevada.

An dem Tag hast du vollen Einsatz gebracht  :thumb:, wie man an der Hose erkennt. Belüftungsschlitze :zwinker: sind immer gut und manche zahlen für löchrige Hosen sogar ein Heidengeld.
Eines der Dinge dieser Welt die ich wohl nie verstehen werde, wie man für etwas bezahlt was schon kapput ist. :o
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 14:17:44 »
Beim Ephemeral Arch warst du 16 Jahre zu spät dran. Wir hatten ein oder zwei Jahre zuvor noch das Glück und sahen den filigranen Arch, der einem Grammophon-Arm ähnelte. Ich fand nur auf die schnelle keine Bilder, deshalb verlinkte ich ihn.

An dem Tag hast du vollen Einsatz gebracht  :thumb:, wie man an der Hose erkennt. Belüftungsschlitze :zwinker: sind immer gut und manche zahlen für löchrige Hosen sogar ein Heidengeld.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 06. August 2026, 10:25:51 »
Das Valley of fire ist wirklich traumhaft, wir waren da 2015 zwei Tage und haben natürlich bei weitem nicht so viel gesehen wie du, wir haben überwiegend die offiziellen Wanderwege beschritten. Die Fire wave war damals noch nicht richtig ausgeschildert, da haben wir eine Weile gesucht, aber ich sehe schon da ist uns einiges entgangen, den Nike Felsen haben wir zum Beispiel nicht gesehen.
Du bist vom Parkplatz 2 aus wenn ich dich richtig verstanden habe einfach quer in die Pampa gelaufen, darf man das eigentlich oder bekommt man Probleme wenn man von einem Ranger erwischt wird? Lohnenwert war das ja auf jeden Fall, ich liebe diese Farbkombinationen aus gelb, rosa, lila  ^-^
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 06. August 2026, 09:13:37 »
13.Tag - 31.3.2026 Dienstag: Ein kulinarischer Tag - Plastik am Morgen und Pretzel am Abend








An diesem Morgen habe ich mir mal eine größere Mütze Schlaf gegönnt. Da es ausnahmsweise für heute bedecktes Wetter gibt, muss ich nicht zu einem Sonnenaufgang im Park sein den man nicht sieht. So richtig viel Matratzenhorchdienst gab es die letzten knapp 2 Wochen auch nicht gerade, so dass ein faulerer Morgen auch mal nett ist. Sogar das im Preis inkludierte Frühstück muss ich heute mal nicht sausen lassen, sondern kann mich in das Plastik- und Papptellergewitter stürzen. Der Müll der hier an einem einzigen Morgen produziert wird ist beachtlich. Als ich vom Frühstückstisch aufstehe, ist bereits ein Behälter mit 60-70cm Durchmesser und einem Meter Höhe voll und ein zweiter halb gefüllt. Es ist halt gänzlich alles aus Pappe oder Plastik. Teller, Kaffeebecher, Besteck, Verpackung von Marmelade, Saft, Butter usw. Na ja, wir Deutschen übertreiben es vielleicht manchmal in die andere Richtung.
Da treffen dann ideologisch inzwischen Welten aufeinander.

Diesmal ist das Kassenhäuschen also schon besetzt, als ich wieder von der Ostseite in den Park einfahre.
Das Valley of Fire ist übrigens mit rund 160 Quadratkilometern Fläche der größte State Park Nevadas und zugleich eine Institution. Das Gebiet wurde bereits 1935 unter Schutz gestellt und war damit der erste State Park Nevadas.





Auf der Valley Of Fire Road fahre ich nach Westen. Zunächst halte ich am kleinen Parkplatz des Petrified Tree und wandere einen Hügel hinauf und auf der anderen Seite hinab in einen Wash der zum Ephemeral Arch führen würde. Weil ich auf das kilometerlange Gestapfe durch diesen sandigen Wash, ohne unterwegs etwas zu sehen, keine Lust habe, kehre ich nach 20 Minuten wieder um. Eine sehr gute Entscheidung, denn später lese ich im Internet, dass der Arch schon vor einigen Jahren zusammengebrochen ist.






So geht es weiter nach Westen bis zum Parkplatz an den Beevives – den Bienenstöcken.





Diese Felsen hier sehen auch wirklich wie übergroße Bienenstöcke aus ...






... und selbst die Bienen sind schon da – in Form meist asiatischer Bienen, man spürt hier die spätere Uhrzeit und dass man für diesen Fotospot eben keinen Meter laufen muss.




















Nur einen langen Steinwurf weit entfernt, an der Arch Rock Straße (Scenic Loop Road) findet man gleich zu Beginn der Einbahnstraße den Atlatl Rock mit historischen Petroglyphen.





Die Felsbilder am Atlatl Rock wurden vor etwa 2.000 bis 4.000 Jahren von den Vorfahren der Pueblo-Völker (den Anasazi) in den roten Sandstein geritzt. Spätere Stämme, wie die Southern Paiute, nutzten das Gebiet ebenfalls und betrachteten die Formationen als spirituell bedeutsam. Die Gravuren zeigen vor allem Atlatl-Speerschleudern - ein wichtiges, namensgebendes Jagdwerkzeug, das vor der Erfindung von Pfeil und Bogen genutzt wurde sowie Tiere, Menschen und abstrakte Figuren.











Auf meiner Fahrt gestern auf der Mouse’s Tank /White Domes Road war mir ein Gebiet östlich der geschwungenen Straße aufgefallen. Also geht es wieder Richtung White Domes, diesmal bis Parkplatz 2.






Von dort wandere ich nach Osten und schon nach wenigen Metern lasse ich alles was an Tourismus im Park gerade unterwegs ist hinter mir.
Abseits der populären Ziele erlebt man also auch im Valley of Fire völlige Einsamkeit, was mir wirklich nicht unangenehm ist.







Gerade in Gegenden wie in diesem Park macht es großen Spaß umher zu stöbern und selbst auf Entdeckungstour zugehen.





Dabei müssen keine sensationellen Dinge vor Auge und Kamera auftauchen, ...





... der Spaßfaktor der Suche macht es aus und irgendwas an dem ich mich erfreuen kann, finde ich hier immer.






Gerade im punkto Farben – treibt es die Landschaft hier ganz schön bunt.
































Danach fahre ich zurück zur Valley of Fire Road und nach Osten.





Nur wenige Meter ist der Weg bis zum Arrowhead Arch, der eine recht ungewöhnliche Form aufweist.






Deutlich mehr Meter sind es zum Pretzel Arch. Den erreicht man vom Parkplatz am Elefant Rock/Kassenhäuschen Ost nach einem Marsch von 1,5km ohne dass man direkt einem Trail folgt (den es nicht gibt). Man durchquert einige Washes und läuft in sanftem Auf und Ab über meist sandigen Untergrund bis man eine Anhöhe erreicht der man Stück nach oben folgt. Dort versteckt sich dann der Pretzel Arch, den ein Bäcker nicht schöner formen könnte.





Rund um den Pretzel Arch gibt es noch weitere Bögen (hier direkt daneben).

So streife ich wieder herum und bin gerade dabei mir einen Weg hinauf auf den Hügel zu suchen wo ich einen netten Arch entdeckt habe, als ich eine Gruppe Dickhorn Schafe vor mir durch den Bogen des Arches flüchtet. Für die Kamera war das zu schnell aber für mich ein cooles Erlebnis.





Ich klettere weiter nach oben zum Arch und finde unterhalb davon noch einen der schwer zu fotografieren ist.
Nun stellt sich mir die Frage – einfach zurückgehen oder weiter auf einer Runde die ich auf meinem Handy habe und zu weiteren Arches nach Süd-Osten.
Neugierig wie ich bin will ich noch etwas sehen.





Da ich durch meine Expansion vom imaginären GPS Trail abgekommen bin muss ich mir selbst einen Weg suchen wie ich von oben wieder herunterkomme und gleichzeitig in die richtige Richtung weitergehe.





Schließlich finde ich einen Abstieg und entdecke auf meiner Runde u.a. den Little Mosquito Arch.






Little Mosquito Arch von der Seite.






Ich finde noch einige Bögen deren Namen ich nicht kenne oder die keinen Namen haben.





Die auffälligen Felsformationen und „Löcher“ im Valley of Fire State Park ...






... sind das Ergebnis von Millionen Jahren geologischer Prozesse. Vor allem Ablagerung, Verfestigung und Erosion.







Da ich wohl von den vielen Löchern im Park so angetan bin muss ich mein eigenes Loch beitragen.
So bleibe ich mit meiner Hose an einem scharfen Felsen hängen und erschaffe meinen Hosen-Arch – so ganz ohne einen Millionen Jahre dauernden geologischen Prozess – toll. ::)

















Mit vielem Auf und Ab, vor und zurück, Suche nach einem Weg oder einem Arch, bin ich nach ca. 7km und etwa 3 Stunden wieder am Auto zurück.
Für heute reicht es mir auch. Golden Hour Licht fällt heute sowieso aus und ich komme ja nochmal in den Park zurück.



Übernachtung: North Shore Inn, Moapa Valley, Nevada
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 06. August 2026, 08:47:29 »
am Folgetag hattest Du ja ein Apartment - war da in Antequerra nix mehr frei?

Doch, das hätte uns aber nichts gebracht, da zu weit weg vom nächsten Vorhaben.
 
Viele Restaurants machen am Abend erst um 21 Uhr auf. Auch da hilft die Ferienwohnung mit Küche wenn man doch früher schon was zu Beißen will.  ;)

Schon klar, aber im Urlaub möchte ich ehrlich gesagt nicht auch noch kochen. Sonst ist das kein Urlaub für mich. 

El Torcal macht viel Spaß. Hat was von Winnetou-Film-Set.

Ich habe ihn eher mit dem Chiricahua NP verglichen. Irgendwie ist El Torcal wie dessen kleiner Bruder.

Sehr schön der Torcal Park, steht bei mir auf jeden Fall auf der Liste, sollte es mal mit dem Mietauto in die Gegend gehen.

Den Naturpark sollte man wirklich besucht haben. Der ist auch nicht überfüllt.

Ah, Entschädigung, da hatten wir doch noch darüber "geredet" nach meiner Streikerfahrung im Februar, dann sind Streiks also nicht automatisch ausgeschlossen von der Möglichkeit auf Entschädigung, ein Plus hat ihr euch nach dem ganzen Ärger auch verdient :thumb:.

Immerhin versuchte ich über 8 Stunden in der Hotline durchzukommen und wurde dadurch wenigstens finanziell entschädigt.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 05. August 2026, 20:59:07 »
Sehr schön der Torcal Park, steht bei mir auf jeden Fall auf der Liste, sollte es mal mit dem Mietauto in die Gegend gehen.

Und Mittagessen und die Unterkunft waren ebenfalls ein Erfolg, so soll es sein.

Ah, Entschädigung, da hatten wir doch noch darüber "geredet" nach meiner Streikerfahrung im Februar, dann sind Streiks also nicht automatisch ausgeschlossen von der Möglichkeit auf Entschädigung, ein Plus hat ihr euch nach dem ganzen Ärger auch verdient :thumb:.
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