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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Paula am 24. Februar 2026, 10:04:31 »
Das Fort und die Lehmbauten insgesamt schauen sehr interessant aus, das erinnert mich entfernt an die Lehmgebäude der Indigenen im Südwesten der USA. Und dass man auf einem Markt nicht feilschen muss wäre für mich eine große Erleichterung, das kann ich nämlich gar nicht! Ich hätte auch sicher die offenen Datteln probiert, ich muss zugeben dass ich beim Essen im Ausland immer sehr unvorsichtig bin, ich kann kann definitiv nicht von mir sagen dass ich nur gekochtes oder geschältes zu mir nehme, ich habe an Strassenständen schon alles mögliche versucht, ist bisher gut gegangen...aber ich verstehe gut wenn du da etwas mehr Vorsicht walten läßt.
Mit der Übernachtung habt ihr jetzt zum zweiten Mal Pech gaehabt dass ihr in der Kälte schlafen mußtet, wirklich sehr ärgerlich wenn andere Reisende so was nicht in die Bewertung schreiben  >:(
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 24. Februar 2026, 08:42:00 »
Das Fort sieht interessant aus, wobei die Außenwände sicher immer wieder renoviert werden, die sehen so neu aus.

Bestimmt, denn im Sultanat wird alles instand gehalten.

Dass man nicht feilschen muss, käme mir auch entgegen, war das nur bei diesem Basar so oder überall im Oman?

Das kann ich dir leider nicht beantworten, denn wir waren nur in diesem Souq. Ich bin überzeugt, dass in anderen (vor allem den Einheimischen-)Märkten gehandelt wird.

Wie ärgerlich, dass die an sich wirklich wunderschön aussehenden Unterkünfte, die ja auch nicht gerade günstig waren, nicht beheizt werden konnte. Wie du schreibst gibt es ja heutzutage Klimaanlagen, die auch heizen, das müsste doch im reichen, fortschrittlichen Oman eine Selbstverständlichkeit sein, zumal es ja kein Ausnahme Wetter war, sondern zu der Jahreszeit in der Höhe sicher immer so kalt ist. Ich wäre auch am nächsten Tag abgereist (und hätte mich am nächsten Morgen mit einer Katzenwäsche begnügt, Duschen geht dann gar nicht). Das Kälteproblem ging aus den Bewertungen nicht hervor?

Jein, das mit der fehlenden Heizung ging nicht direkt hervor. Vielleicht waren viele Bewerter im Frühjahr/Herbst dort, wenn es nachts nicht ganz so kalt ist. Nach meiner Bewertung folgten jetzt aber einige auf Tripadvisor, die im Dez/Jan dort übernachteten.

Dass da keine Heizung ist, hat nichts mit dem Land zu tun! Das liegt nur am Eigentümer/Betreiber und der hat dort das einzige Resort. Ansonsten gibt es (bis jetzt) nur private Vermieter mit Jurten/Cabins. Man kann froh sein, dass es in dieser Ecke nur wenige Unterkünfte gibt. Derzeit wird die Dirtroad asphaltiert. Wahrscheinlich sieht es in ein paar Jahren fast wie auf dem Sayq-Plateau aus. Nur dass nicht so viel Platz ist.

Im Nachhinein betrachtet, bräuchte man in der Höhe gar nicht übernachten. Wir wussten das zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. Deshalb sind vor allem Reiseberichte als Informationsquelle wichtig :zwinker:.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 23. Februar 2026, 19:06:58 »
26. Oktober  Toledo: Museen & etwas Altstadt

Der Sonntagmorgen zeigt sich stark bewölkt, geschauert hat es wohl auch. Macht aber nichts, dann sind heute Museen an der Reihe. Trifft sich auch, denn morgen am Montag haben die meisten geschlossen. Vom Handynavi lassen wir uns zum El Greco Museum leiten. Beinah direkt vorm Eingang finden wir einen Rollerparkplatz. Heute am Sonntag ist der Eintritt ins Museum frei.

Der Maler El Greco hieß eigentlich Domínikos Theotokópoulos und war ein Ikonenmaler von Kreta. Nach Aufenthalten in Venedig und Rom kam er irgendwie um 1576 herum nach Toledo. Dort lebte er dann bis zu seinem Tod 1614 und wurde zu einem bedeutenden Künstler der Epoche. El Greco schuf hauptsächlich religiöse Bilder und Porträts, wenig Landschaften. Er war auch als Bildhauer und Architekt tätig. 

Nach dem Eingang kommen wir als erstes zu den mittelalterlichen Kellergewölben des Samuel Levi Palastes. Sie wurden bei den Bauarbeiten für das Museum entdeckt und sind das einzige, was von dem Palast aus dem 14. Jhd. geblieben ist. Über Garten und Hof geht es dann in ein Haus aus dem gleichen Jahrhundert. Der Gründer hatte das alte, verkommene Gemäuer in dem Glauben gekauft, es wäre damals El Grecos Heim gewesen.  Dem war nicht so, doch er restaurierte das Haus in dem Stil aus El Greco Lebenszeit und seinen Vorstellungen wie der Maler gelebt hat. 



So sehen wir dann einige Räume wie die Küche, ein Studierzimmer, den Damensalon und den typischen Innenhof.



Im Übergang zum 1910 gebauten Ausstellungsgebäude, können wir auf Bildschirmen Fotoshows zu den Werken El Grecos bewundern, die in bedeutenderen Museen ausgestellt sind.



Im ersten Stock der Ausstellung kommen wir zur Galerie mit den Gemälden der Apostelserie. Diese zeigen besonders den ganz eigenen Stil von El Greco.






Jesus aus der Apostelserie und das Bild "Die Tränen von Sankt Petrus"

Weiter geht es mit dem Gemälde von Toledo und einigen Porträts.



Eine Treppe tiefer kommen wir zu einer gestalteten Kapelle und einer Galerie mit Werken von El Grecos Schülern.






Werke von Luis Tristan

Durch einen Souvenirshop geht es zurück in den Garten. Das Wetter scheint sich bessern zu wollen  8)

Quasi neben dem Museum befindet sich die christianisierte, ehemalige Synagoge El Tránsito, in der ein Museum zur spanisch-jüdischen Geschichte untergebracht ist. Dies hätte mich auch interessiert, doch da herrscht so ein Andrang, dass wir auf einen Besuch verzichten.



Stattdessen spazieren wir kurz in den gegenüberliegenden kleinen Park.



Von dort aus haben wir einen schönen Blick auf den Toledo umfließenden Tajo und das Steilufer gegenüber.




Fortsetzung folgt ...
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Christina am 23. Februar 2026, 18:36:47 »
Was für eine tolle Wanderung und was für ein Wetterglück ihr hattet. Herrliche Fotos.

Ich glaube, ich habe noch nie Bilder von dieser Wanderung gesehen und wegen des "alpine" im Namen immer gedacht, das wäre einer Wanderung in den europäischen Alpen ähnlich, aber das ist ja ganz was anderes. Ich bin wirklich begeistert.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 23. Februar 2026, 18:16:50 »
Das Fort sieht interessant aus, wobei die Außenwände sicher immer wieder renoviert werden, die sehen so neu aus.

Dass man nicht feilschen muss, käme mir auch entgegen, war das nur bei diesem Basar so oder überall im Oman?

Solche Datteln hätten mir sicher auch geschmeckt, da hätte ich auch die ein oder andere Sorte gekauft.

Wie ärgerlich, dass die an sich wirklich wunderschön aussehenden Unterkünfte, die ja auch nicht gerade günstig waren, nicht beheizt werden konnte. Wie du schreibst gibt es ja heutzutage Klimaanlagen, die auch heizen, das müsste doch im reichen, fortschrittlichen Oman eine Selbstverständlichkeit sein, zumal es ja kein Ausnahme Wetter war, sondern zu der Jahreszeit in der Höhe sicher immer so kalt ist. Ich wäre auch am nächsten Tag abgereist (und hätte mich am nächsten Morgen mit einer Katzenwäsche begnügt, Duschen geht dann gar nicht). Das Kälteproblem ging aus den Bewertungen nicht hervor?
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 23. Februar 2026, 14:10:23 »
Interessantes Fort, immer wieder faszinierend wie sie diese runde Bauweise zustande gebracht haben. Die Fallen hinter den Türen sind wohl international  ;) Heißer Sirup wird wohl zumindest besser riechen als Pech.

Ich denke, der Geruch war das geringste Problem :cool2:.

Dass man im Nizwa Soup nicht handeln muss, käme mir sehr entgegen. Darin bin ich nämlich eine absolute Niete.

Und ich habe das Feilschen im Arabisch-Kurs geübt und konnte es nicht anwenden :totlach:. War mir so aber viel lieber.

Man wird auch nicht von den Verkäufern bedrängt. Das haben wir in Dubai anders erlebt.

Das Bergdorf erinnert wirklich an Meteora  ^-^ Zum schwimmen war es vermutlich auch den Dörflern zu kalt.

Es gibt in dem Ort einige urige Hotels samt Cafés auf dem Dach. Da muss man fast so viele Treppen wie in Meteora steigen :toothy9:.

Das Dorf liegt nicht allzu hoch, aber dennoch ist es dort im Dezember zum Planschen zu kühl.

Zu schade, dass es im Resort so kalt war, denn eigentlich schaut es da ja wirklich nett aus. Doch die Schlaftemperaturen wären selbst mir zu eisig  :frier: Ich hoffe, Heikos Erkältung liess sich im Zaum halten.

Es ist eine Frechheit von dem Betreiber, dass die Unterkünfte in dieser Höhe keine Heizung haben. Gleich eine Aircon mit Heizfunktion zu installieren, hätte doch nicht viel mehr gekostet.

Sama Resorts hat sich sozusagen die Logenplätze im ländlichen Oman gesichert und es anscheinend nicht nötig, sich um das Wohl der Gäste zu kümmern. Preis und Leistung stimmen einfach nicht. Man bezahlt nur für die Lage. Mir taten all die Gäste leid, die nur hochsommerliche Kleidung im Gepäck hatten. Als Bergwanderer wissen wir, dass das Wetter immer umschlagen kann und es in dieser Höhe überall frisch ist. Dass man aber auch nachts im Bett warme Kleidung benötigt, davon sind wir nicht ausgegangen :floet:. Sonst hätten wir den Schlafsack eingepackt.

Gut, dass es bei den kurzzeitigen Halsschmerzen blieb.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Susan am 23. Februar 2026, 13:23:34 »
Schön für euch, dass die Sonner dann doch noch hervorgekommen ist.  Die Emerald Lakes in dieser Vulkanlandschaft sind der Hammer.   :herz:  Tolle Bilder sind euch da gelungen!   
Der Abstiegsweg schaut ja elend lang aus, kann mir lebhaft vorstellen wie sich das zieht.  Respekt für eure Leistung.

Es war auch mein Gedanke, dass der Rückweg ab dem Aussichtspunkt ja kürzer und vielleicht zu schaffen ist. Den Bildern nach ist er aber auch steiler und geht wahrscheinlich auch auf die Knie? Wir Flachländler sind sowas ja nicht gewohnt.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Susan am 23. Februar 2026, 13:01:41 »
Interessantes Fort, immer wieder faszinierend wie sie diese runde Bauweise zustande gebracht haben. Die Fallen hinter den Türen sind wohl international  ;) Heißer Sirup wird wohl zumindest besser riechen als Pech.

Dass man im Nizwa Soup nicht handeln muss, käme mir sehr entgegen. Darin bin ich nämlich eine absolute Niete.

Das Bergdorf erinnert wirklich an Meteora  ^-^ Zum schwimmen war es vermutlich auch den Dörflern zu kalt.

Zu schade, dass es im Resort so kalt war, denn eigentlich schaut es da ja wirklich nett aus. Doch die Schlaftemperaturen wären selbst mir zu eisig  :frier: Ich hoffe, Heikos Erkältung liess sich im Zaum halten. 
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Susan am 23. Februar 2026, 12:36:27 »
Erstmal vielen Dank für euer Mitgefühl. Der Urlaub war schon vorbei, als mein Vater verstorben ist. Es war tröstlich, dass er zumindest so gegangen ist wie er es wollte, nämlich ohne lange Bettlägerigkeit.

Das Problem mit den Bildern scheint behoben zu sein. Da hat jemand meine Website gehackt und gespammt, dem haben wir jetzt hoffentlich einen Riegel vorgeschoben. Muss mich da wohl ein bisschen mehr kümmern  :verlegen:

Da wir am Wochenende überraschend Besuch bekommen haben, geht es mit dem Bericht erst nachher weiter.
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 22. Februar 2026, 19:11:51 »
17.11.2025   Tongariro Alpine Crossing Teil 3

Wir waren jetzt schon bei den letzten Besuchern wollten uns aber bei diesen traumhaften Wetterbedingungen nicht so rasch von dieser Landschaft trennen.



Wir erforschten daher die Emerald Lakes genauer.









Jeder Pool eröffnet für sich ein eigenes Panorama.







Nach einiger Zeit machten wir uns auf den Weg durch ein weiteres Becken hinauf zum Blue Lake.



Wieder mit tollen Aussichtigen. Je weiter wir zum Blue Lake kamen, desto besser wurden der schneebedeckte Vulkan Mt. Ruapehu zu sehen. Auf diesem Bild sind 3 Vulkane zu sehen.






Auch beim Blue Lake war es sehr schön, mit einem großartigen Ausblick auf das Becken vor dem Red Crater, das im Prinzip auch eine alte Caldera ist.







Es wurde aber Zeit weiterzugehen, da bis zum Endpunkt der Wanderung noch eine größere Wegstrecke zurückzulegen war. Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von dieser schönen Landschaft. Wir waren ziemlich die Letzten, die diesen Bereich verließen. Noch ein letzter Blich zurück.



Nun ging es in langen Serpentinen, kienschonend hinab zum Endpunkt. Die Aussicht auf die Ebene mit dem Lake Rotoraira war sehr schön. In der Ferne war der Lake Taupo zu sehen.





Die braunen Wiesen erinnern an Afrika.





Auf halben Weg war neben dem Weg ein Einschlagkrater vom letzten Ausbruch eines Seitenkraters des Vulkangebietes zu sehen. Der Stein kam von der gegenüberliegenden Seite von den dampfenden Flächen über eine weite Strecke geflogen.







Hinunter kamen wir schnell voran. Nach etwas mehr als einer Stunde war das Gebüschgebiet und nachfolgend der Wald erreicht.





Auch wenn der Waldweg schön war, zog es sich etwas, bis wir den Endpunkt der Wanderung, den während der Hochsaison gesperrten Ketetahi Parkplatz, erreichten. Wir erwischten einen der letzten Shuttels von Tongariro Expeditions, das uns zu unserem Auto brachte.

Insgesamt waren wir 8 Stunden zu Fuß unterwegs. Die Streckenlänge betrug mit allen Abstechern 22,8 km und rund 1.100 Höhenmeter wurden überwunden.

Am Abend erreichten wir Taupo. Wir nahmen das Abendessen wieder beim Dixie Browns ein. Wieder mit Bestellproblemen beim Bier. Dieses Mal bekamen wir Dosen von einer lokalen Brauerei, wieder mit Zusatzgeschmack.



Am Nachbartisch überfielen Vögel den Tisch fraßen von den zurückgelassen Essenresten, soviel sie konnten. Die Singvögel sind in Neuseeland überhaupt sehr frech.



Wir parkten wieder neben dem Auffälligen Mac Donalds in Taupo, der eine altes Flugzeug als Gastraum hat.




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