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Reiseberichte / Re: Mittsommer Tour 2026: Nordland & Fjordland
« Letzter Beitrag von Susan am 28. Oktober 2026, 17:29:00 »
Dann sind wir Mädels uns ja einig  ;D

Ich hab erst hinterher gemerkt, dass man sich auch so eine Tunika (ähnlich 2. Kostümbild) hätte überwerfen können.

Der Auftritt ist Karaoke, ihr könnt zwischen 3 Titeln wählen. Bei Dancing Queen bin ich einigermaßen Text sicher   :floet:
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Reiseberichte / Re: Nordspanien Juli 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 28. Oktober 2026, 17:22:03 »
Nach einem enttäuschenden Anfang ist es ja doch noch ein toller Tag geworden. Eure beiden Zufallsfunde gefallen mir auch sehr, bin ja ein Fan von felsigen Küsten. Und wieder zwei Punkte mehr auf der Spanienliste.  8)

Bei den spitzen Felsen müsste ich als Umknickqueen sicher Wanderschuhe tragen.

Bei uns trägt auch Kersten beide Stühle (und Schirm), ich darf dann das andere Strandgeraffel schleppen  ^-^
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Reiseberichte / Re: Nordspanien Juli 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 28. Oktober 2026, 15:45:01 »
Hi Paula,
an dem Parkplatz mit den "spitzen Steinen" an dem ihr auf Eurer schöne Wanderung vorbeigekommen seid waren wir im August auch. Von dort beginnen Richtung Westen die Acantilados de Ribadesella - eine meiner Lieblingsecken der Nordspanischen Küste. Wir sind dort entlang der Küste diesmal sogar zweimal gelaufen.
Wie Du richtig vermutest hat man an den Bufenes de Pria im späten Herbst oder Winter bei Flut und starkem Wind die Möglichkeit die "Meeresgeysire" zu erleben. Leider war ich noch nicht zu dieser Jahreszeit dort (steht noch auf meiner Wunschliste). An den Prias war ich bei meinem letzten Besuch 2021 auch im Mai zur falschen Jahreszeit aber immerhin bei Flut. Wenn man dann an den Löchern gestanden ist hat man immerhin das Fauchen der See aus der Tiefe hören können, das sich manchmal wie das Grollen eines Löwen anhörte, was auch recht eindrucksvoll war.
Generell ist es bei Nordspanien für mich als Perfektionist immer schwierig zur idealen Zeit am rechten Ort zu sein. Für einige Orte ist Flut sinnvoll für sehr viele andere die beste Ebbe. Oftmals gar nicht so leicht dann zu entscheiden welchem Spot man die beste Ebbe widmet und welchem nicht - man kann ja leider nicht überall gleichzeitig sein. :( :)





je weiter man ins Flußbett reinläuft umso steiniger wird es und die grün bewachsenen Steine sind total glitschig, irgendwann kommt man nicht mehr weiter

Diese überwachsenen Steine die mir als Farbklecks auch immer extrem gut gefallen hat man nur im Frühsommer. Im August oder Herbst ist das Grün dann oft schon verschwunden.
Auf jeden Fall kann ich gut nachvollziehen, dass Euch diese Tour begeistert hat. Da war auch vieles drin was an der nordspanischen Küste Spaß macht, inklusive durchs Wasser gehen.  :D
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Reiseberichte / Re: Nordspanien Juli 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 28. Oktober 2026, 15:37:20 »
Zitat
Dabei ist uns dieses Paar aufgefallen über das wir uns so amüsiert haben, diese Szene (der Mann trägt die beiden Stühle) haben wir in Spanien ständig gesehen.

Tja, in der Türkei würden das die Frauen tragen und dazu noch einen Kühlschrank :totlach:.

Der Zufallsfund mit den schroffen Felsen und die Fluss-/Meerlandschaft dazu toll. 
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Reiseberichte / Re: Mittsommer Tour 2026: Nordland & Fjordland
« Letzter Beitrag von Ilona am 28. Oktober 2026, 15:31:41 »
Zitat
meisterlich gestrickte Handschuhe

Eine komische Handschuhform :totlach:.

Ins ABBA-Museum wäre sogar ich gegangen :toothy9:. Deren Songs haben unsere Jugend begleitet.

Konnte man auf der Bühne Karaoke mitsingen oder sich nur fürn Bild dazustellen?
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Reiseberichte / Re: Mittsommer Tour 2026: Nordland & Fjordland
« Letzter Beitrag von Silv am 28. Oktober 2026, 13:30:04 »


Dancing Queen


Dir fehlt aber das richtige Outfit.  ;D

Das Abba-Museum hätte ich mir auch angesehen. Ich höre die Musik auch immer noch gerne.
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Technik / Re: Heute schon KI genutzt?
« Letzter Beitrag von Silv am 28. Oktober 2026, 13:27:28 »
Das mit den Wanderungen ist eine gute Idee, soweit hab ich noch gar nicht gedacht. Das geht ja auch relativ spontan vor Ort.

Für die Urlaube ansich planen wir so gut wie nichts (außer wann es los- und zurückgehen soll). Wir entscheiden immer relativ spontan - mit dem Wohnmobil in der Nebensaison natürlich etwas einfacher.

Über den Jahrswechsel sind wir übrigens auch im Allgäu  ;)
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Reiseberichte / Re: Mittsommer Tour 2026: Nordland & Fjordland
« Letzter Beitrag von Paula am 27. Oktober 2026, 22:46:27 »
Sehr cool! Das ABBA Museum wäre für mich die erste Anlaufstelle in Stockholm  8)
Ich wusste zwar dass es das gibt, aber viele Bilder habe ich noch nicht davon gesehen, danke dafür!
Mir war das immer egal dass ABBA bei anderen uncool war, ich war ein großer Fan und höre die Musik heute noch gerne  ^-^
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Reiseberichte / Re: Nordspanien Juli 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 27. Oktober 2026, 21:39:47 »
Donnerstag 9. Juli 2026

Heute konnten wir in Ruhe ausschlafen. Erstens gab es erst um 8:30 Uhr Frühstück und außerdem hatten wir zwei von drei Tagespunkten bereits gestern absolviert (die beiden Strände) und hatten also gar keinen großen Plan.

Frühstücken konnte man draußen auf der Terrasse, aber Spanier bevorzugen wohl wie Amis die innenräume, wir waren die einzigen die sich nach draußen setzten, wir waren auch wieder die einzigen Deutschen. Das Frühstück war okay, aber für den Preis hätte ich mehr erwartet, es gab weder Eier noch Gemüse, dafür aber Tortilla und sehr guten Schinken und Käse und diverse Kuchen. Also eher das was Spanier frühstücken. Was ich etwas frech fand war die Kaffeemaschine in der Rezeption: da hätte man außerhalb der Frühstückszeiten 1 € für einen Kaffee bezahlen sollen. Also bei 180 € pro Nacht würde ich jetzt schon erwarten dass das im Preis inbegriffen ist. Zum Glück haben wir ja immer einen Tauschsieder und Tassen dabei und löslicher Kaffee gehört immer zum ersten Einkauf im Urlaub.

Heute habe ich auch dran gedacht Fotos vom Hotel zu machen
unser Zimmer:



Balkon



Blick in den Garten



Blick vom Garten aufs Hotel, ich weiß nicht mehr welcher Balkon userer war.



Wie man sieht war es komplett bewölkt, das sollte den ganzen Tag so bleiben, es war ca 25 Grad und leider sehr schwül.
Nach dem Frühstück mußten wir zunächst noch ein paar Sachen einkaufen. Ich habe einen Supermarkt (Supermercados Dia) in der Nähe des Hafens rausgesucht wo ein großer Parkplatz ist. Wir haben gerade noch so einen Parkplatz bekommen  :o, der Supermarkt war leider nicht besonders gut sortiert, ich habe wieder keine Haferflocken gefunden. Das ist mir im Urlaub öfter aufgefallen dass die AUswahl in den Geschäften doch ziemlich beschränkt ist, da sind deutsche Supermärkte ein Paradies dagegen (außer beim Angebot von Schinken, Chorizo und frischem Fisch. Ansonsten ist in Deutschland die Auswahl um Klassen besser).

Anschließend sind wir auf den Parkplatz vor Llames gefahren, Ziel waren heute die Buffones de Pria. Der Weg ist auf der Karte mit dicken schwarzen Punkten idiotensicher eingetragen



und eine Beschreibung und schöne Fotos was man zu erwarten hat gab es auch



So sah es dann in der Realität aus:



Völlig überlaufen  :( und weil es absolut windstill war und keinerlei Wellen gab es auch an den blowholes nichts zu sehen. Das war auch im Wanderführer so beschrieben. Wahrscheinlich kommt man am besten im Winter bei stürmischer See. Man sieht auch nix wenn man in so ein Loch reinschaut (man sieht nur schwarz, vermutlich sind sie zu tief)



Es gibt da mehrere solcher Löcher und mit Wandersandalen war auf den Felsen sehr schwer zu gehen, mir war heute außerdem schwindelig, ich vertrage wohl die Schwüle nicht. Ich habe mich an einer geeigneten Stelle hingesetzt und in eine Richtung geschaut wo nicht so viele Leute unterwegs waren und habe Josef die restlichen Löcher erkunden lassen (da sah es natürlich genau gleich aus)



er war nach 20 Minuten wieder zurück und dann haben wir überlegt was wir mit dem restlichen Tag anfangen. Josef hatte die Beschreibung eines Spaziergangs  gelesen, die ein Spanier hier immer mit seinem Hund macht und mangels besserer Alternativen (so richtig Badewetter war auch nicht) haben wir uns diesen Weg vorgenommen. Das sollte auch mit meinem schwachen Kreislauf zu machen sein. Ich habe versucht die Route auf Google Maps nachzuzeichnen, das müßte ungefähr hinkommen:



dazu sind wir aber erst zum Parkplatz zurück gegangen wo ich meine Sandalen gegen die Wanderschuhe getauscht habe. Der Trick bei dieser Route ist dass man den Fluß der hier ins Meer fließt durchqueren muss was nur bei Ebbe geht. Auf der Karte ist das bei dem roten Punkt "Guadamia Beach", am nächsten Foto sieht man die Treppe auf der gegenüberliegenden Seite (etwas verdeckt ungefähr in der Bildmitte). Im Moment stand das Wasser zu hoch, wir haben gehofft dass es genügend gefallen ist bis wir dahin kommen (sonst müßte man eben den gleichen Weg zurück gehen)



aber zunächst geht der Weg ja erst mal weg von der Küste ins Hinterland. Es war eine schmale Strasse die man auch hätte fahren können. Uns sind unterwegs aber keinerlei Menschen und nur ein oder zwei Autos begegnet.



ein Teil des Weges ist Jacobsweg (Pilgerweg nach Santiago de Compostela)



und auf eine alte Römerbrücke sind wir auch gestoßen. Vorher sind wir einmal in einer Sackgasse an einem Bach gelandet. Diesen überquerten wir hier. Die Wegbeschreibung war halt nur so ungefähr, Google Maps hat unterwegs sehr geholfen.



in der Landschaft verstreut standen ein paar sehr schöne Häuser, meist hinter hohen Mauern, hier wohnen bestimmt keine Armen. An einem Anwesen stach dieser historische Speicher raus





wieder mal sehr viel Farn



und schließlich sogar ein Stück Eukalyptuswald



und dann waren wir an der Treppe angelangt die wir runter zum Fluss gehen müßten. Da war übrigens auch ein kleiner Parkplatz wo drei Autos Platz hatten. Vor uns ging eine Familie runter, wir konnten sehen wie sie bis zum Hintern im Wasser die Taschen über den Kopf haltend durchs Wasser rüber zum Strand gegangen sind, also für uns noch nicht niedrig genug. Wir hatten keine Badesachen dabei.



wir sind erst mal die Strasse weitergegangen von wo aus man einen schöne  Blick auf die Bucht hat



die Strasse endet an einem Parkplatz. Ich habe extra das Schild fotografiert, damit ich später noch weiß wo wir gelandet sind.





von dieser Recreation area wußten wir nichts, da sind wir ja mehr zufällig gelandet.
Der Parkplatz ist zwar klein, aber dahinter erstreckt sich eine riesige Hochebene, die wunderbar für Besucher hergerichtet ist.



schön verstreut stehen da Tische und Bänke jeweils mit einem Mülleimer und einem gemauerten Grill ausgestattet (und immer weit genug weg vom nächsten Tisch so dass man völlig ungestört dort sitzen kann). Die wenigen Leute die hier oben waren haben sich in der weiten Landschaft verloren, wir hatten das Gefühl wir haben das alles für uns allein  8)



und davor dann der Blick auf die bizarre Felsenküste





ein Paradies für Fotografen  ^-^



die Felsen haben extrem scharfe Kanten, man muss sehr aufpassen wo man hintritt, Josef hat sich einen fetten Kratzer in einer Wade zugezogen. Gut dass wir unsere Wanderschuhe angezogen haben, die Sandalen wären hier nicht geeignet.



wir sind überall rumgelaufen und haben Fotos gemacht.





Und nach einer Weile haben wir uns an einen der Tische gesetzt und die mitgebrachten Äpfel verzehrt. Dabei ist uns dieses Paar aufgefallen über das wir uns so amüsiert haben, diese Szene (der Mann trägt die beiden Stühle) haben wir in Spanien ständig gesehen.



die beiden verschwanden hoch oben auf der Klippe, wir hatten gar keinen Weg gesehen der da rauf führt und haben den Weg dann gesucht und gefunden. Ich glaube ohne die beiden wären wir nicht auf die Idee gekommen.



dort wurde es dann noch viel interessanter, denn hier gab es Löcher wie morgens an den Buffones, aber hier hat man bis aufs Wasser gesehen. Wie faszinierend   O0











schließlich war ich nah genug bei Ihnen dass ich hören konnte wie sie miteinander gesprochen haben: das waren Deutsche! Wahrscheinlich sind sie schon lange hier da sie die spanischen Gewohnheiten wo prinzipiell immer der Mann die Stühle trägt angenommen haben  ;D



es gibt Spalten die sich tief in die Klippe einschneiden und man muss weit drumrumlaufen um auf die andere Seite zu kommen



dahinten sind zwei Männer beim Angeln, wir haben sie gefragt: sie angeln hier regelmäßig und meistens fangen sie was (heute hatten sie noch nix vorzuweisen)



noch mehr Löcher





wieder mit Blick bis zum Wasser



okay, die restlichen 100 Felsenfotos erspare ich euch. Ich denke unsere Begeisterung für die Landschaft hier ist rübergekommen  ;)

eigentlich war es vom Wetter auch besser als es auf den Bildern ausschaut, trüb war es nur wenn man Richtung Landesinnere schaute und es war angenehm warm. Als wir uns sattgesehen hatten sind wir zur der Treppe zurück gekehrt und jetzt war das Wasser nur noch wadenhoch, wir haben also die Schuhe ausgezogen und sind durchs Wasser an den Strand gewatet.



unten hat uns die nächste Überraschung erwartet: hier mündet ja ein Fluß ins Meer und bei Ebbe fällt auch hier das Wasser total ab, man kann ins Flussbett reinlaufen:



total klasse hier!



je weiter man ins Flußbett reinläuft umso steiniger wird es und die grün bewachsenen Steine sind total glitschig, irgendwann kommt man nicht mehr weiter



ich bin noch nie in einen Fluss reingelaufen der ins Meer fließt  O0



und dann ist da ja uch noch die Meeresbucht in die man bei Ebbe auch reinwandern kann  ^-^





in den Uferklippen schienen da ähnliche Höhlen zu sein wie gestern am Playa Cuevas del Mar

Blick von weiter oben auf die Meeresbucht, von links kommt der Fluß rein.



Hier waren natürlich wie immer Duschen, so dass wir den Sand von den Füßen waschen konnten!
Völlig begeistert von unsrer Tour und richtig hungrig sind wir gleich hier oben im Restaurant El Rancho de Nacho eingekehrt wo wir Kaffee, Wasser und eine Käseplatte geordert haben



was für ein toller Tag! Völlig unerwartete Highlights, manchmal muss man sich einfach überraschen lassen. Das ist jetzt neben dem Strand von Liencres der nächste Ort wo ich gern mal wieder hinfahren möchte

Wir sind dann ins Hotel zurück gefahren und haben noch eine Weile im geheizten Pool verbracht und gemütlich auf den Liegen.

Zu Abend gegessen haben wir Restaurant La Portiella, gleich gegenüber vom Restaurant gestern Abend. Wir suchten uns einen Platz im großen Biergarten mit Blick aufs Meer



und heute stand der Cider auf der Karte den wir in Asiegu nicht probieren konnten. Er schmeckt leider nicht so gut wie Cidre in Frankreich. Aber die Einheimischen machen eine ziemliche Show um das Zeug: der Profi nimmt die Flasche in die rechte Hand uns hebt sie so hoch er kann, das Glas in der anderen Hand wird so tief gehalten wie möglich und dann wird aus der Flasche ins Glas eingeschenkt (das Glas in Armspannweite von der Flasche weg) und dabei darf man natürlich nichts verschütten. Diese Technik haben sowohl die Kellner als auch einzelne Gäste beherrscht. Also ein Bayer kann eine Flasche Weissbier in einem Zug in ein Weissbierglas füllen ohne dass es überschäumt, aber diese Technik hier ist deutlich kunstvoller  ;D



das Essen war deftig und lecker (wieder eine Fabela)



und der Cheesecake kam diesmal im Glas, nicht schlecht aber kein Vergleich zum ersten



Übernachtung: wie gestern

die heutige Route:

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Technik / Re: Heute schon KI genutzt?
« Letzter Beitrag von Horst am 27. Oktober 2026, 20:51:13 »
Ehrlich gesagt bin ich doch überrascht, dass ihr doch nur wenig KI-Dienste nutzt.

Mal abgesehen von Beruf und Freizeit nutze ich sie gerade für das Reisen schon sehr sehr häufig.
Egal ob es auf Reisen ist oder natürlich noch viel häufiger im Vorfeld bei der Planung.
Gerade bei der Planung spart die KI schon viele Stunden an Zeit.
Ich kann mir umfassend inklusive Bildmaterial Informationen über ein neues Reiseland zusammenstellen lassen inklusive Wanderung.

Ein Beispiel. Zum Jahreswechel haben wir vor ein paar Tage ins Allgäu zu fahren.

Chatgpt habe ich folgende Frage gestellt: "Ich suche im Allgäu (Im Großraum Oberstdorf (+- 30 Kilometer) für Anfang Januar eine Wanderung mit 2 Stunden und nicht mehr als 150 Höhenmetern."

Hier mal die Antwort nach etwa einer Sekunde Wartezeit:




Das muss jetzt nicht alles zu 100% stimmen. Muss man sich dann hat im Einzelnen noch anschauen (sind auch jeweils Links dabei). Aber das könnte ich jetzt noch z.B. bei Google Gemini gegenchecken und bin dann mit wenig Aufwand schon mal zu einer Grundlage gekommen ohne dafür Geld oder Zeit zu investieren.

Meine Freundin hat auf unserer letzten Tour in Kroatien z.B. bei einer Ausgrabungsstätte und bei einigen Stadtbesichtigungen die KI als Audioguide verwendet. Dabei hat die KI über GPS erkannt wo man gerade ist und hat passend dazu Historisches oder Wissenswertes erzählt.

Hat man mal etwas kompizierteres mit dem Vermieter zu klären oder hat im Supermarkt auf der Suche nach einem Produkt eine Frage ob der Laden das hat - ist die KI als Übersetzer schnell zur Hand.
Auf Wichtiges (z.B. die Abfahrtszeit einer Fähre) würde ich mich allerdings nicht auf eine KI verlassen.
Da sollte man schon z.B. eine zweite KI (ich nehme auch recht gerne Google Gemini) verwenden oder eben selber noch mal nachrecherchieren.

Für mich ein Vorteil von KI Recherche ist auch, dass ich für eine neue Suche auch meist einen neuen "Chat" eröffne, den ich später nach belieben weiterführen kann oder nochmal aufrufen kann aus meiner Liste von Chats in denen ich auch nach einem Begriff suchen kann. So habe ich eine regelrechte Such-Bibliothek mit meinen Themen (vorausgesetzt man ist zumindest angemeldet).
Finde ich in einem Online-Magazin ein schönes Landschaftsfoto mache ich einen Screenshot und lade es der KI hoch und lasse mir erzählen wo das ist und ob ich da leicht hinkomme. 
Natürlich kann ich mir auch GPS Daten nennen lassen und die wiederum bei Google Maps eingeben um ans Ziel zu kommen.

Aber dass ist nur ein minimaler Ausschnitt.

Ich gebe ausdrücklich Christina recht, dass man Ergebnisse der KI kritisch beurteilen muss.
Aber bei den Anfrage-Ergebnissen sind auch wahnsinnig viele gute Tipps und Infos dabei, die man in so kurzer Zeit nie und zudem so individuell zusammenstellen könnte.

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