Neueste Beiträge

Seiten: « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 »
71
Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 10. August 2026, 17:20:52 »
Schlumpf Dorf und Elfen Dorf  ;D - mal was anderes, würden mir beide auch gefallen.

Blöd mit dem starken Wind in Tarifa, der kann einem den Spaß schon verderben, aber ein bisschen was konntet ihr ja anschauen.
72
Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. August 2026, 13:47:05 »
18.04.26 – Von Ronda nach Algeciras

Highlights: Schlumpfhausen und das Elfendorf

Wir schliefen recht gut in dem ruhigen Apartment und das Frühstück bereiteten wir uns selbst zu. Nachdem das Geschirr gespült und verstaut war, brachten wir die Koffer nach unten vor die Haustüre. Heiko holte das Auto vom Parkhaus und ich bewachte so lange das Gepäck. 

Wir hatten erst überlegt, ob wir den Schluchtenweg in Ronda gehen sollten, doch das wäre schon wegen dem Gepäck zu umständlich gewesen. Zudem waren wir vor deren Öffnungszeiten wieder on the road.

Auf dem Weg zur Küste machten wir einen Abstecher. Weiße Dörfer gibt es schließlich einige in Andalusien.



Wir erreichten nach einer kurvenreichen Fahrt





das einzige blaue Dorf.

Juzcar wird auch das Schlumpfdorf genannt.



Júzcar ist kein Dorf mit langer Historie, dennoch hat es eine weltweit einzigartige Geschichte, die im Jahr 2011 begann. Damals diente der andalusische Ort als Kulisse für den Animationsfilm Die Schlümpfe.

Zu diesem Zweck kreierte die amerikanische Filmcrew mit rund 9000 Liter blauer Farbe ein authentisches Dorf für die Schlümpfe. Die Einwohner erhielten fürs Anstreichen ihrer Häuser die Farbe und eine Entschädigung.





Der Hype ist vorüber und der 200-Seelen-Ort mittlerweile ziemlich verschlafen, aber es ist mal etwas anderes und durchaus nett anzuschauen.







Mit dem Ohrwurm von Vader Abraham



fuhren wir die Strecke zurück, als mir ein Schild ins Auge fiel. Ein paar weitere Kilometer kurvenreicher Strecke führten uns zum märchenhaften Dorf der Trolle und Elfen.









Die Ortsdurchfahrt ist gesperrt. Man parkt unterhalb des Dorfes Parauta an einem großen Sportgelände. Die Parkgebühr sollte 2 € betragen und es waren jede Menge Parkplätze frei. Eine junge Frau eilte herbei und plapperte uns in Spanisch voll. Mein rudimentäres Spanisch reichte jedoch nicht aus. Ich dachte zuerst, sie will die 2 € kassieren. Mittels dem Google-Übersetzer teilte sie uns aber mit, dass der Weg in den angrenzenden Naturpark mit den alten Olivenbäumen aufgrund der starken Regenfälle in den letzten Wochen, auf eigene Gefahr zu begehen wäre. Wir waren aber nur an dem zauberhaften Dorf interessiert.
 
An den Hauswänden hängen bunte Stühle und Pflanztöpfe.



Wir erkundeten jede Gasse und waren über eine Stunde in dem reizenden, weißen Dorf unterwegs. Das war ein Zufallsfund und ein toller Abstecher, bevor wir uns auf den Weg zur Costa del Sol machten.

Das war an dem Tag unsere längste Strecke. Zuerst sehr kurvenreich bis an die Küste und dann zog es sich, weil wir die mautpflichtige Autobahn vermieden. Als wir sahen, wie stark die ganze Costa del Sol bis in die Berge verbaut ist, war uns schnell klar, dass wir unseren Lebensabend keinesfalls in solch einem legebatterieähnlichen Apartment verbringen werden.
 
Gegen 13:30 Uhr erreichten wir Algeciras und hatten Hunger. Das indische Restaurant Korma hatte nicht nur gute Bewertungen, sondern auch offen. Nach einem sehr leckeren Essen fuhren wir zum AC Hotel weiter. Wir konnten in dem Businesshotel gleich einchecken.



Das erste Zimmer sagte uns von der Lage her an der vielbefahrenen Hafenstraße nicht zu, doch das zweite war sehr ruhig gelegen. 
 
Wir fuhren an dem Tag noch bis Tarifa weiter. Tarifa, am östlichen Ende der Costa de la Luz in der andalusischen Provinz Cádiz gelegen, ist der südlichste Ort des europäischen Festlands. Dort blies der Wind aber nur zur Freude der Kite-Surfer sehr stark.



Parkplätze sind in dem Ort rar und direkt am Strand beim Castle standen zwei obdachlose Einweiser, die freiwerdende Parkplätze für 10 € anboten. Wir ergatterten den letzten Parkplatz, doch wegen einer halben Stunde waren wir (ohnehin) nicht bereit, das Geld zu bezahlen. Keine Ahnung, warum die zwei Obdachlosen geduldet werden und die Polizei nicht eingreift. Wir drückten einem der beiden einen Euro in die Hand. Wahrscheinlich geschieht das selten, denn er zeigte seinem Kumpel freudestrahlend seine Ausbeute.

Zur Isla de Palomas sind wir nicht rüber. Die Böen waren zu heftig.



Das Castle of Santa Catalina mit seinen Bunkern liegt an einer strategisch günstigen Lage.



Der Wind war zu stark und wir schon sandgestrahlt. Schade, denn wir wären gerne noch eine Weile in Tarifa geblieben.

Auf dem Rückweg machten wir kurz bei Lidl Halt und holten uns etwas für die Brotzeit.

Einen kurzen Stopp machten wir noch an einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Küste von Marokko. Die Gegend war aufgrund der starken Regenfälle Anfang April sehr grün.



Abends spazierten wir zu einer Luxus-Mall gegenüber vom Hafen. Wir schlenderten nur kurz durch die hochpreisigen Läden und gingen zum Hotel zurück.

Und wieder ging ein erlebnisreicher Tag zu Ende.

Übernachtung: AC Hotel by Marriott, Algeciras - 214,50 € für zwei Nächte inkl. Frühstück

73
Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 10. August 2026, 11:50:46 »
Schade dass ich da niemals hinkommen werde (außer jemand seilt mich von einem Hubschrauber ab) denn diese Anfahrt würde ich mir niemals zutrauen. Diese Farb und Musterkombination ist otherwordly
74
Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. August 2026, 11:25:40 »
Du hast wieder viel gesehen und erkundet  :thumb: .

Vom Königstag hast du nur am Rande was mitbekommen. Meine Schwester war auch mal zu der Zeit in den Niederlanden und stand plötzlich mittendrin. Ihr gefiel das aber.
75
Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 10. August 2026, 08:34:24 »
Oder fantasievollem Kopfkino  :o  Also ich glaube, ich wäre eher über die Hängebrücke gegangen als über diesen Holzpfad an den Steilwänden.

Die Hängebrücke war noch nicht in Betrieb. Ausprobiert hätte ich sie wahrscheinlich schon.

Ich würde mich das nicht trauen, deshalb danke fürs Zeigen. (Ich hätte da quasi auf andere Weise die Hosen voll) Tolle Schlucht!

Die Hosen hatte ich glücklicherweise auch in Ronda nicht voll. Es hat gerade noch so gereicht ;D.
76
Auch ich habe von den Buffington Pockets zum ersten Mal gehört oder Bilder gesehen, das sieht wirklich fantastisch aus und nochmal wieder anders als im Valley of Fire.
77
Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 20:05:00 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 3. Teil

Nach dem Essen gehe ich nochmal durch den Garten zum Hinterausgang und von dort über die Straße in einen weiteren Bereich des Arboretums, der erst in den letzten Jahren dazu gekommen ist und eher naturbelassener angelegt ist.

Von dort spaziere ich durch den Stadtteil Kralingen in Richtung meines nächsten Ziels. Ein sehr nettes Wohnviertel ist das, viele Villen, Einfamilienhäuser, aber auch Mehrfamilienhäuser, dazwischen viel Grün und einige Kanäle.

Nun begegne ich immer mehr Menschen, die irgendetwas orangenes tragen, Restaurants und Cafés, die orange geschmückt sind, orangene Wimpel hängen über den Straßen. Ich komme an der Osteria Vicini vorbei, ein italienisches Restaurant in einer ehemaligen Fabrik oder Werkhalle mit Außensitzplätzen. Hier wird schon gefeiert, es gibt auch eine spezielle Getränkekarte mit orangenen Getränken, aber insgesamt geht es (noch) ruhig zu und ich bin auch nicht die Einzige, die nichts Orangefarbenes trägt. Ich finde noch einen Platz innen (außen ist alles belegt) und bestelle ein Sandwich mit Thunfischpaste und Ei, dazu einen iced Cappuccino (EUR 17,50), nun bin ich satt.


Vom Restaurant ist es nicht mehr weit bis zum Park Kralingse Plas, der sich um einen See erstreckt, dessen Ufer ich einmal rund um folge. Ich komme an zwei Windmühlen vorbei,



an einem schönen Reetdachhaus


und mache eine längere Pause auf einer Bank in der Sonne.

Nun bin ich am nördlichen Seeufer und von hier hat man einen Blick auf die Skyline der Stadt. Das erinnert mich ein bisschen an die Außenalster in Hamburg, dort ist die Skyline allerdings näher und von Kirchtürmen geprägt. Ein Stück des Wegs kann auf Holzbohlen zurückgelegt werden, eine schöne Idee.









An der süd-westlichen Ecke des Parks muss man einige Umwegen laufen, da einiges wegen eines Festivals abgesperrt ist.

Auf dem Weg zur nächsten Metrostation (Oostplein) komme ich nochmal durch nette Wohnviertel, die feiertäglich geschmückt sind.



Nun wird es etwas chaotisch, ich möchte mir noch das „Industriegebouw“ anschauen, das in der Nähe der Metrostation steht, finde es aber nicht. Außerdem könnte ich mal gut eine Kaffeepause vertragen, aber auch das erweist sich als schwierig, weil viele Cafés wegen des Feiertags geschlossen sind und ich mich außerdem immer wieder durch feiernde Menschengruppen durchdrängen muss. Aber ich werde noch fündig. Eine Filiale der „Coffeecompany“ hat geöffnet und das ganze ohne orangene Partystimmung. Bei Cappuccino und Lemon Tarte (EUR 9,55) nutze ich das W-Lan des Cafés und suche im Internet in Ruhe das Gebäude, das ich noch anschauen möchte.


Nach der Pause spaziere ich dorthin.



Das Industriegebäude stammt aus dem Jahr 1952 und ähnelt dem Groothandelsgebouw beim Hauptbahnhof (siehe Tagesbericht vom 22.04.), ist aber kleiner. Errichtet wurde es als Bürogebäude für eine Vielzahl von Firmen, deren bisherigen Büros bei der Bombardierung Rotterdams 1940 zerstört worden waren und von vielen Firmen gemeinsam wird es auch heute noch genutzt. Auffällig sind die großen Fenster, die für viel Licht im Inneren sorgen.

Die Metrostation Oostplein ist nicht weit entfernt, aber dort angekommen, muss ich feststellen, dass sie wegen Bauarbeiten geschlossen ist und auf die nächste Station oder die Tram verwiesen wird. Diese nehme ich bis zur Metrostation Beurs und von dort geht es dann zum Wilhelminaplein, in den Supermarkt und dann gegen 17.45 Uhr ins Hotel.

Wetter: teils sonnig, teils Schleierwolken, ca. 8° - 17°C
78
Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 19:55:27 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 2. Teil

Gegen 11 Uhr bin ich dann am Arboretum Trompenburg. Der botanische Garten liegt im Stadtteil Kralingen, entstand aus einem privaten Garten einer Villa, wurde 1958 eröffnet und ist für seine vielen Rhododendren bekannt.

Die Tore sind allerdings verschlossen, obwohl die Website für heute eine Öffnung ab 10 Uhr angibt. Na ja, ich setze mich erstmal auf eine Bank in der Nähe des Eingangs, ich werde sicherlich nicht die einzige Besucherin heute sein. Und tatsächlich kommt bald eine Frau mit dem Fahrrad, die auch das Arboretum besuchen will. Wir unterhalten uns kurz, dann kommt ein Mitarbeiter zum Tor, der (wie die Dame mir übersetzt) sagt, dass heute Montag sei und montags erst um 12 Uhr geöffnet wird. Die Fahrradfahrerin weist auf die anderslautende Angabe auf der Website hin und der Mitarbeiter sagt, dass er es klären und schnellstmöglich aufmachen wird. Und so ist es dann auch, na ich bin nur froh, dass ich für den Weg hierher viel länger gebraucht habe als gedacht, wäre ich schon um 10 Uhr hier gewesen, hätte ich lange warten müssen (und hätte wahrscheinlich aufgegeben).

Ich zahle den Eintritt von EUR 12,50 und spaziere dann durch den schönen Garten. Wer ein Tulpenmeer erwartet hat: auch hier gilt Rotterdam ist das „andere Holland“.














Nach ungefähr einer Stunde habe ich das Meiste gesehen und gehe zurück zum Eingangsbereich, wo sich ein Souvenir Shop und ein Café befinden. Leider gibt es nur Kleinigkeiten zum Essen, ich nehme ein Stück Quiche, eine Limo und eine Flasche Wasser zum Mitnehmen (EUR 12,75).

79
Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 19:48:19 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 1. Teil

Da ist er nun also, der von mir bei der Planung der Daten für den Urlaub völlig übersehene Königstag. Das ist ein Nationalfeiertag in den Niederlanden, der immer am Geburtstag des jeweiligen Königs / Königin stattfindet, seit 2014 ist es der 27. April, Geburtstag vom aktuellen Regenten Willem-Alexander. Und leider bedeutet Feiertag nicht einfach, dass alle frei haben, Geschäfte geschlossen sind und jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht, sondern, dass gefeiert wird, das ist ein Partytag. Die Aktivitäten sind je nach Stadt unterschiedlich, in Rotterdam gibt es ein paar Konzerte, einen Umzug und die Geschäfte haben geöffnet.

Immerhin ist es ein Montag, da sind die Museen eh geschlossen, also gibt es für mich wenigstens diesbezüglich keine Einschränkungen.

Bei meiner Suche nach Unternehmungen abseits des Partytrubels bin ich auf den Botanischen Garten gestoßen, der an diesem Feiertag um 10 Uhr öffnen soll und auf einen Park mit Blick auf die Skyline der Stadt.

Gegen 9 Uhr mache ich mich zu Fuß auf den Weg in Richtung Arboretum Trompenburg. So kann ich noch einen weiteren Punkt abhaken, den ich auf meiner Liste für Rotterdam habe: Spaziergang entlang Boompjeskade und Maasboulevard, von wo man schöne Blicke auf die Stadt haben soll.

Zunächst sehe ich die Erasmusbrücke mal aus einer anderen Perspektive, am Wilhelminapier hat wieder ein Kreuzfahrtschiff angelegt (dieses ist aber deutlich kleiner als die Aida Perla).



Ich komme an der bunten Skulptur „Marathonbild“ von Henk Visch vorbei, das 2001 anlässlich des 20. Rotterdamer Stadtmarathons enthüllt wurde. Auf dem Betonpodest sind die Namen aller bisherigen Marathon Gewinner festgehalten.


Zu meiner Linken kann ich nun eine Reihe interessanter Gebäude anschauen, überwiegend neueren Datums, aber auch ein älteres ist dabei, das Nieuwe Boompjes aus dem Jahr 1955.





Besonders auffällig ist das weiße „Willemswerf“ mit seinem schrägen „Schnitt“ in der Fassade. Erbaut 1989 und durch den Film „Who Am I“ (in Deutschland „Jackie Chan ist Nobody“) bekannt worden, Jackie Chan rutscht das Glasdach (das erst aus weiterer Entfernung vom Gebäude sichtbar wird) dieser Diagonalen herunter.



Auf Höhe der Willemsbrug ist die Skulptur „Maasbild“ von Auke de Vries verankert. Sie wurde anlässlich der Eröffnung der neuen Willemsbrug 1982 geschaffen.



Die Bebauung zu meiner Linken wird ab hier weniger, dafür werden die Ausblicke auf die Skyline immer besser und verändert sich alle paar Meter. Ich komme kaum voran, weil ich mich immer wieder umdrehen muss. Sogar die Markthalle und der „Bleistift“ sind zu sehen.





80
Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 09. August 2026, 17:20:51 »
Ein richtiger Nervenkitzel ist es nur für Leute mit extremer Höhenangst.

Oder fantasievollem Kopfkino  :o  Also ich glaube, ich wäre eher über die Hängebrücke gegangen als über diesen Holzpfad an den Steilwänden. Ich würde mich das nicht trauen, deshalb danke fürs Zeigen. (Ich hätte da quasi auf andere Weise die Hosen voll) Tolle Schlucht!
Seiten: « 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 »