22. Juni Storforsens NaturreservatMorgens muss ich mal kurz die Heizung anwerfen, über Nacht hat sich das WoMo auf 14°C abgekühlt. Offenbar haben mich doch ein paar Mücken erwischt, erstaunlicherweise jucken die Stiche aber nicht.
Da die Fußgängerbrücke ja gesperrt ist, müssten wir über einen Umweg zum Naturcenter laufen. Da bevorzugen wir doch die Anfahrt per Roller

Der Naturpark schützt einen Abschnitt des
Pite, einer von vier Nationalflüssen Schwedens. Die sind geschützt gegen zukünftige Hydropower Anlagen. Trotzdem gibt es wohl am Flusslauf vier - vermutlich ältere - Regulierungsdämme und ein Kraftwerk.
Ein Holzbohlenweg führt uns vom Parkplatz erst durch Wald, dann an Nebenarmen und Zuflüssen des Pite vorbei.



Einige davon sind nur bei Hochwasser gefüllt. Das gibt es in der Regel ab Schneeschmelze bis um Mittsommer herum. Andere sprudeln schon mehr und bilden kleine Kaskaden.

Wir kommen dann zur Hauptattraktion. Der Fluss verliert hier über 5 km 82 m an Höhe, 50 davon auf den letzten 600 m - die
Storforsen Stromschnellen. Von mehreren Aussichtsplattformen haben wir tolle Blicke auf den reißenden Fluss.

Bei der obersten Plattform scheint der Fluss noch gar nicht so viel Gefälle zu haben, tost trotzdem ganz schön.


Der Rundweg führt uns immer neben dem Pite her ein Stückchen tiefer.


Schließlich können wir das Hotel sehen.

Der Weg weicht dann von den stärksten Stromschnellen ab.


Zwischen den bisher gelaufenen Stegen und dem, der von der gesperrten Brücke kommt, müssen wir über Erde und Felsen spazieren. Ist ja klar, dass ich auf der einzigen glitschigen Stelle ausrutsche und mich auf die Klappe lege.

Zum Glück ist außer dreckiger Hose weder mir noch der Kamera was passiert.

leicht gezoomt
Auch hier ist der weitere Weg abgesperrt.
Kurze Verschnaufspause ...