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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 14. August 2026, 14:38:01 »
Respekt, mit Ischiasbeschwerden hätte ich so eine Strecke zu laufen nicht geschafft  :thumb:

Du weißt doch: Nur die Harten kommen in den Garten :zwinker:.

Wir waren 2010 in/auf Gibraltar - natürlich per Seilbahn rauf  ;) Von den Tunneln war da noch nicht die Rede, die Höhle dagegen schon zu besuchen. Allerdings nicht so schick beleuchtet.

The Tunnel World War 2 Museum ist seit letztem Jahr geöffnet. Die St. Michaels Cave wurde seit den 60er Jahren als Theater genutzt, aber die Lichtshow ist neueren Datums.

Die Tourbusse waren schon damals nervig mit dem Affen anlocken  :P Soweit wir beobachtet haben, gingen die Affen zwar durchaus auch an abgestellte Rucksäcke oder Taschen, doch nie an Menschen direkt.

Wenn man alt und gebrechlich ist (fußkrank wollte ich jetzt nicht schreiben :totlach: , da ich mich schließlich auf den Berg quälte), dann bleibt bis zur Eröffnung der neuen Seilbahn leider nur diese Möglichkeit. Das ist ein lukratives Geschäft.

Die Berberaffen auf Gibraltar stehen unter staatlichem Schutz und werden (auch tierärztlich) betreut. Es war genug Obst und Gemüse an der Futterstelle mit Aufsicht. Die Tourbusfahrer sind natürlich clever und locken die Affen mit Keksen und sonstigem Süßkram an. Das tut den Makaken zwar nicht gut, aber überwachen kannst du das entlang der schmalen Safari-Strecke nicht. Da bräuchte es zu viel Personal. Den Tourguides scheint es egal zu sein, was sie den Tieren damit antun.

Am Eingang vom Skywalk saß ein Affe direkt neben dem Kartenkontrolleur auf dem Geländer. Als ich vorbei ging, fasste mir der Affe an die Tasche und bekam gleich von dem Angestellten einen Klaps auf die Pfote. Hätte mir der Affe woanders hingefasst, wäre ihm ein Klaps von mir sicher gewesen  :toothy9: .
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 14. August 2026, 12:52:03 »
Respekt, mit Ischiasbeschwerden hätte ich so eine Strecke zu laufen nicht geschafft  :thumb:

Wir waren 2010 in/auf Gibraltar - natürlich per Seilbahn rauf  ;) Von den Tunneln war da noch nicht die Rede, die Höhle dagegen schon zu besuchen. Allerdings nicht so schick beleuchtet. Die Tourbusse waren schon damals nervig mit dem Affen anlocken  :P Soweit wir beobachtet haben, gingen die Affen zwar durchaus auch an abgestellte Rucksäcke oder Taschen, doch nie an Menschen direkt.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 14. August 2026, 12:29:34 »
Abenteuer Deutsche Bahn  ::) Zum Glück muss ich auch nur noch sehr selten Fernstrecke mit dem Zug fahren. Ohne ausreichend Proviant würde ich das nicht mehr wagen.

Schade, dass der Aufenthalt in Rotterdam schon vorbei ist.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 14. August 2026, 12:20:46 »
Super Video und auch noch mit passender Musik dazu  :beifall:

Apropos von wem ist denn der Song?

 :herz: lichen Dank für den interessanten Reisebericht und die vielen tollen Eindrücke. Der hat doch glatt wieder den Wildwestvirus geweckt  ;D
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 13. August 2026, 09:09:44 »
An Gibraltar ist irgendwie alles beeindruckend, dass es eigentlich in Spanien liegt (das Eta oder wie es heißt für GB braucht man aber nicht?), der Zugang über das Rollfeld, die Tunnel, die Tropfsteinhöhle, die Affen und für mich ein besonderes Highlight wäre die Aussicht.

ETA braucht man für Gibraltar nicht und mittlerweile wurde sogar die Grenzkontrolle abgeschafft.

Ich bin aber dennoch etwas zweigespaltenen, ob ich mir das mal anschauen möchte, weil es so extrem touristisch ausgeschlachtet wird und außerdem hätte ich Angst, dass die Affen mir meine Brille klauen.

Ich finde jede Fußgängerzone schlimmer, als auf dem Rock zu Fuß unterwegs zu sein. Wir sind beide Brillenträger :cool2: und kein Affe klaute etwas. Die wollen eigentlich ihre Ruhe und man sollte Abstand halten.

Auf jeden Fall sehr beeindruckend ist auch deine Leistung, soviele Kilometer mit so heftigen Rückenschmerzen zurückzulegen. Ich hoffe für dich, dass sich die Schmerzen irgendwann wieder bessern, immerhin weißt du genau, was die Schmerzen verursacht, das ist ja oft auch nicht klar.

 :danke:, Christina.

Mit der Zeit werde ich wissen, wie schnell die Stenose fortschreitet. Falls Wanderungen nicht mehr möglich sind, machen wir nur noch Kreuzfahrten und bleiben an Bord :zwinker: .
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 13. August 2026, 09:00:01 »
Das sag noch einer was über die Frusthansa. Die Deutsche Bahn sollte sich mal ein Beispiel an China und Japan nehmen. Dort fahren alle Züge pünktlich.

Gut, dass du für Proviant gesorgt hattest :thumb:. Frust und Hunger sind nämlich eine Zeitbombe.

Wir haben auch einen Bahnhof im Ort, doch ich bin in den 20 Jahren nur einmal mit der Bahn gefahren.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 12. August 2026, 20:57:14 »
Au weia.
Ich bin ja (zum Glück) kein Bahnfahrer aber wenn man das so liest scheint mir die Fahrt zu den Buffington Pockets einfacher als mit der Deutschen Bahn im ICE von Holland nach Hause zu kommen. Eine Besserung scheint mir hier auch nicht in Sicht ...
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 12. August 2026, 20:46:49 »
An Gibraltar ist irgendwie alles beeindruckend, dass es eigentlich in Spanien liegt (das Eta oder wie es heißt für GB braucht man aber nicht?), der Zugang über das Rollfeld, die Tunnel, die Tropfsteinhöhle, die Affen und für mich ein besonderes Highlight wäre die Aussicht. Ich bin aber dennoch etwas zweigespaltenen, ob ich mir das mal anschauen möchte, weil es so extrem touristisch ausgeschlachtet wird und außerdem hätte ich Angst, dass die Affen mir meine Brille klauen.

Auf jeden Fall sehr beeindruckend ist auch deine Leistung, soviele Kilometer mit so heftigen Rückenschmerzen zurückzulegen. Ich hoffe für dich, dass sich die Schmerzen irgendwann wieder bessern, immerhin weißt du genau, was die Schmerzen verursacht, das ist ja oft auch nicht klar.
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Ah, da war er ja sogar noch, der Elephant Rock :).

Herzlichen Dank Horst für den Bericht mit so vielen beeindruckenden Felsen, Formen und Farben! Und das Video hat alles nochmal ganz wunderbar zusammengefasst!
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 12. August 2026, 20:01:03 »
8. Tag, 28.04.

Zum letzten Mal gehe ich heute gegen 8 Uhr zum Frühstück, gegen 8.45 Uhr mache ich, auch zum letzten Mal, einen Spaziergang über den Wilhelminapier, heute ohne Kreuzfahrtschiff und erneut bei strahlendem Sonnenschein. Eigentlich möchte ich den Urlaub heute nicht schon beenden, ich hätte durchaus noch ein paar Tage hier füllen können.

Im Albert Heijn kaufe ich noch Proviant für die Zugfahrt ein, dann geht es ins Hotel zurück zum Packen, eilig habe ich es nicht, mein Zug fährt erst um 11.35 Uhr ab Hauptbahnhof.

Gegen 10 Uhr wird es mir aber zu langweilig auf dem Zimmer, ich beschließe schon jetzt zum Bahnhof zu fahren und einen früheren Zug nach Utrecht zu nehmen, nicht, dass doch mal ein holländischer Zug Verspätung hat  ;) und ich den ICE in Utrecht verpasse (Zugbindung besteht nur für den ICE Anteil der Fahrt).

Am Hauptbahnhof schaue ich noch durch den Souvenirshop der Tourist Info, richtig schöne Postkarten haben die hier, da nehme ich eine für mich mit, auch sonst gibt es viele tolle Sachen, ich bleibe aber standhaft und kaufe nichts, das einzige was ich noch gerne hätte, wäre ein Paar Miniholzschuhe, solche habe ich mir bei meinen anderen beiden Holland-Reisen auch gekauft, die Tradition möchte ich fortsetzen, genau die gibt es aber nicht, nicht weiter verwunderlich, mit dem typischen Klischee von Holland, das die Holzschuhe perfekt verkörpern, möchte man in Rotterdam nichts zu tun haben.

Der Zugang zur Bahnhofshalle (die Tourist Info befindet sich auch dort, aber noch im Bereich vor der Zugangssperre) gelingt mir heute mit meinem QR Code Ticket problemlos (anders als bei der Anreise als ich den Bahnhof verlassen wollte). Ich bummle noch durch ein paar der sehr netten Geschäfte, die es hier neben zahlreichen (Fastfood) Restaurants, Cafés und einem Supermarkt, gibt.

Der 10.50 Uhr Zug nach Utrecht ist dann meiner. Pünktlich erreicht er um halb zwölf sein Ziel. Hier habe ich nun eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt des ICE. Der Bahnhof hat mir schon bei der Hinfahrt gefallen, nun schaue ich ihn mir genauer an: hell, sauber, mit vielen Sitzgelegenheiten, Toiletten, vielen Geschäften und Restaurants, fühlt man sich eher als wäre man in einem Flughafen als einem Bahnhof. Und in einem der Geschäfte komme ich sogar noch zu meinen Holzschuhen und in einem anderen entdecke ich einen hübschen Schal, schon lange war ich auf der Suche nach einem Ersatz für den alten.

Pünktlich um 12.27 Uhr fährt dann der ICE in Utrecht ab. Er ist sehr voll, da haben wohl sehr viele Deutsche in Amsterdam den Königstag gefeiert (viele haben orangene Pullis oder Schals oder Hüte dabei). Ich finde aber dennoch auch ohne Sitzplatzreservierung einen freien Platz, wenn auch entgegen der Fahrtrichtung.

Kurz hinter Venlo, also nicht mehr weit von der deutschen Grenze entfernt, kommt der Zug zum Stehen. Durchsage: „Wir mussten anhalten, wissen aber noch nicht weshalb.“ Oh je, das klingt gar nicht gut, am üblichen vorausfahrenden oder kreuzenden Zug kann es diesmal wohl nicht liegen. Nach einiger Zeit dann die Hiobsbotschaft: „Auf der Strecke zwischen hier und Mönchengladbach gibt es Beschädigungen, die repariert werden müssen (natürlich auf der deutschen Seite). Unklar ist, ob wir warten, bis die Reparaturen durchgeführt sind oder ob wir über Eindhoven und Aachen nach Köln fahren. Letzteres würde einen Umweg von mindestens zwei Stunden bedeuten.“

Herrlich!! Ich bin ja nur froh, dass ich mich mit ausreichend Getränken und Essen versorgt habe, denn nun werde ich, zusammen mit vielen anderen noch viele Stunden in diesem Zug verbringen und die Vorräte im Bord Bistro und Bord Restaurant werden auf jeden Fall nicht ausreichen – das ist mir jetzt schon klar.

Nach längerer Wartezeit wird dann mitgeteilt, dass sich die Fahrleitung für den Umweg entschieden hat. Nun geht es also erstmal zurück in Richtung Venlo, hier wird ein weiterer längerer Stopp eingelegt, die Türen werden geöffnet und man kann sich auf dem Bahnsteig die Füße vertreten. Um 15.15 Uhr (eine Stunde vor der geplanten Ankunftszeit in Frankfurt Flughafen!) starten wir dann die Runde durch Holland.
Um 15.55 Uhr verlassen wir Eindhoven, das Bordbistro hat hier nochmal Proviant laden können und ich schaffe es tatsächlich mir noch einen Cappuccino zu kaufen, bevor die Milch wieder aus ist.
Die endlose Fahrt durch Holland vergeht erstaunlich schnell, ich bin irgendwie dauernd beschäftigt: Kaffee kaufen, Toilette, mich und dann Peter über den neuesten Zeitplan informieren, dieser ändert sich gefühlt minütlich, essen, trinken.

Kurz vor Aachen schnüffelt dann ein Schäferhund mit zwei deutschen Zollbeamten im Gepäck und bei den Passagieren (sehr angenehm, wenn man Angst vor Hunden hat) nach Drogen.

Um 17.30 Uhr verlassen wir dann endlich Aachen (nun würde ich eigentlich seit zwanzig Minuten im Regionalzug zwischen Frankfurt und Alzey sitzen). In Köln leert sich der Zug merklich, viele können ab hier einen anderen ICE in Richtung München nehmen.

Um 19.10 Uhr sind wir dann endlich mit 2 h 40 minütiger Verspätung in Frankfurt Flughafen.

Meinen Anschlusszug um 19.24 Uhr nach Mainz erreiche ich gut, aber kaum zu glauben, auch dieser hat wieder mehrere ungeplante Stopps auf der Strecke, so dass in Mainz aus einer Umsteigezeit von 10 Minuten 2 Minuten werden, in denen ich auch noch das Gleis über die Treppe wechseln muss (für den Aufzug bleibt keine Zeit). Ein sehr netter junger Mann, der ebenfalls diesen Umstieg macht, bleibt dann noch in der Tür des Anschlusszugs stehen bis ich da bin, sonst wäre er mir vermutlich direkt vor der Nase weggefahren.

Jetzt ist es 20 Uhr und es geht auf die letzte Zugetappe meiner Rückfahrt. Ankunft in Osthofen soll um 20.30 Uhr sein, von dort würde es dann mit dem Bus zu meinem Heimatbahnhof gehen, Ankunft dort wäre 21.18 Uhr. Ganz so schlimm wird es für mich nicht, in Osthofen wartet Peter mit dem Auto. Unglaublicherweise verläuft aber auch dieser Reiseabschnitt nicht ohne Störung, noch ein Stopp wäre es vor Osthofen, da kommt der Zug wieder mal zum Stehen, diesmal wegen einer ungeplanten Signalreparatur. Peter schreibt mir dann, dass ich am nächsten Bahnhof aussteigen soll, das ist mit dem Auto nicht weit von Osthofen und wer weiß, wie lange der Zug noch bis dahin brauchen wird.

Bis wir dann zu Hause sind, ist es 21 Uhr. Ein sehr langer, nervenaufreibender Tag geht damit zu Ende und leider auch der Urlaub.

Damit waren nun sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt nur die beiden Fahrtabschnitte mit der holländischen Bahn zwischen Rotterdam und Utrecht pünktlich, sonst kein einziger! Keine Ahnung, wie das so schlimm werden konnte mit der Deutschen Bahn und erst recht keine Ahnung, wie das auch nur einigermaßen zeitnah verbessert werden kann. Etwas Positives zur Deutschen Bahn kann ich immerhin vermelden: am Mittwochabend, also dem Tag nach meiner Ankunft zu Hause, habe ich über mein Kundenkonto bei der Bahn meinen Schadensersatzanspruch (50% des Fahrpreises bei mindestens 2 Stunden Verspätung) geltend gemacht und am nächsten Morgen war bereits die Bestätigung über die Rückzahlung von EUR 19,00 in meinem E-Mail-Postfach. Auf dem Konto war das Geld dann auch gleich nach dem langen Wochenende am Montag.

Wetter: sonnig, windig, ca. 15° - 20° C

In den nächsten Tagen folgt dann noch das Fazit, dann habt ihr es geschafft  ;)
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