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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 08. Juli 2026, 14:56:29 »

4,60 $/Gallone sind ein Schnäppchen. Wir hatten 2022 in Los Angeles 6,399 bezahlt. 
So einen Preis hatte ich jetzt während der Iran-Energie-Krise nur in Furnace Creek, Death Valley  - da konnte ich es aber vermeiden zu tanken - in Beatty, NV ist es deutlich günstiger.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 08. Juli 2026, 13:55:12 »
So, jetzt sitze ich wieder am Rechner und kann kommentieren. Oft lese ich nur am Handy mit.

Endlich ist mir was bekannt :thumb:. Die Strecke haben wir 2022 umgekehrt gemacht. Der Red Rock Canyon State Park und die Pinnacles sind super zum Erkunden.

Das i-Tüpfelchen war noch die Hyäne und der Videodreh. Mich hätte interessiert, was für eine Band das ist und wäre kurzentschlossen zu denen hin. Die hätten vielleicht nichts gegen einen German Statist gehabt :cool2:.

4,60 $/Gallone sind ein Schnäppchen. Wir hatten 2022 in Los Angeles 6,399 bezahlt. 

Zitat aus meinem Reisebericht:
Zitat
So ganz günstig mit 6,399 $/Galone war es dann nicht, aber es half nichts

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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 07. Juli 2026, 21:47:22 »
6.Tag - 24.3. Dienstag: Vom Sunrise bis Sunset in der Mojave Wüste
 




Auch heute heißt es wie üblich früh aufstehen. 90 Minuten dauert die Fahrt und sie soll zum Sonnenaufgang am Red Rock Canyon State Park südlich von Ridgecrest (nach wie vor in Kalifornien) enden.





Das klappt auch soweit und ich schlage pünktlich zum Sunrise am Parkplatz zu den Red Cliffs östlich des Highway 14 auf.











Leider tut es dort der Zahlautomat nicht.


So fahre ich weiter zum Visitor Center auf die Westseite des Highway 14, wo das mit dem Automaten auch nicht funktioniert aber Bezahlumschläge für Bargeld vorhanden sind. Von denen fülle ich einen aus, lege die 6 Dollar Day Use Fee in den Umschlag und werfe das Ganze in einen dafür vorgesehenen Kasten (Self-Pay-Box).





Vom Visitor Center geht es auf eine kleine Ringstraße die, an den Campingplätzen vorbei, auch zu interessanten Badlandslandschaften des Parks führt, ...





... die jetzt gerade schön von der Morgensonne angestrahlt werden.





Danach steuere ich den Wrangler wieder zurück zum Parkplatz an den mächtigen Red Cliffs.










Dort folge ich dem Red Cliffs Trail ein Stück nach Osten. Von einer kleinen Anhöhe eröffnet sich der Blick ins Nachbartal mit klassischer Wüstenvegetation. Der Red Rock Canyon gehört zur Mojave Wüste Kaliforniens.





Hier ergibt sich auch die Möglichkeit einen Hang östlich der Red Cliffs zu erklimmen um eine andere Perspektive auf die Felswände zu bekommen.





Gleich gegenüber dem Highway startet der Hagen Canyon Trail, ein Rundweg von 2km und keinen nennenswerten Höhenmetern.





Der Weg fängt gleich mit schönen Badlandsformationen an.























Nach Durchquerung eines Washs landet man am eigentlichen Hagen Canyon, der eigentlich gar nicht Teil des Trails ist, dem ich aber neugieriger weise trotzdem mal einen Besuch abstatte.





Als ich schon umkehren will, erkenne ich einige schöne Badlandsformationen in der Ferne und verlasse den Wash an einer Stelle wo die Canyonwände zurückweichen und lande im nächsten Wash der mich zu den Formationen bringt.











Die Ecke gefällt mir. Ich klettere ein bisschen auf und ab und finde immer wieder Anlass auf meinen Auslöser zu drücken.






Irgendwann kehre ich wieder um, gehe auch zurück durch den Hagen Canyon und bin dann wieder back on Trail.




Der eigentliche Trail hat auch noch einige schöne Felsformationen ...






... und sogar Blumen im Petto.







Nach ca. 2,5h (nachdem ich den Weg um das doppelte verlängert habe) bin ich sehr zufrieden wieder zurück am Parkplatz.







Danach wird es langsam wieder heiß. Es ist jetzt 11 Uhr schon über 30°C. Also Zeit für einen Ortswechsel. Ich fahre die kurze Strecke nach Ridgecrest, kaufe im Walmart ein, fahre zur Tanke - hier ächzen die Amerikaner (bei einem Gallonenpreis von 4,60 $  - was umgerechnet ca. 1€ für den Liter Normalbenzin bedeutet) über die hohen Preise durch Trumps Iran-Ausflug. Danach geht es zum Check Inn ins Motel wo ich eine kurze Pause einlege.

Gegen 15 Uhr breche ich wieder auf. Etwa 20 Minuten auf Asphalt und dann noch einmal das Gleiche auf einer Dirtroad führen mich in die Wüste nach Norden. Ein kurzer Teil der Piste ist ziemlich ausgewaschen und übel aber im Großen und Ganzen von einem PKW zu bewältigen. Ein Ersatzrad und das Werkzeug zum Wechseln kann hier aber sicher nicht schaden.





Von weitem sieht man schon bei der Anfahrt wie sich die Trona Pinnacles in einzelnen Gruppen wie Perlen an einer Kette aus der sonst flachen Landschaft erheben.






Bei den Trona Pinnacles handelt es sich geologisch gesehen um bis zu 40 Meter hohe Kalkablagerungen, entstanden vor etwa 10.000 bis 100.000 Jahren auf dem Grunde von Gletscherseen, die vom Schmelzwasser der Sierra Nevada gespeist wurden. Zu diesen Kalkablagerungen kam es, als heißes, kalkhaltiges Wasser aus unterirdischen Thermalquellen durch Risse und Spalten in der Erdkruste nach oben sickerte und sich dort mit der kohlensäurehaltigen Lauge der Seen vermischte.
 




Mal abgesehen von einer Band die ihren Videodreh hierher in die Wüste Südkaliforniens gelegt hat ...




... und einem Coyoten der mir direkt vor die Kamera Läuft ...






... sieht man hier keine Seele.






Das ist sicher anders, wenn hier wieder mal ein Film gedreht wird. Meist dienten die Pinnacles als Filmkulisse für Science-Fiction Filme wie Tim Burtons Planet der Affen oder Star Trek.





Kein Wunder, man fühlt sich hier schon ein bisschen wie auf einem anderen Planeten.










Auch die Trona Pinnacles gehören zur weitläufigen Mojave Desert, einer Wüste deren Fläche in etwa einem Drittel der Größe Deutschlands entspricht.





















So erkunde ich einige Ecken dieses übrigens vom BLM verwalteten Gebiets bis das letzte Licht verschwunden ist und fahre dann zu meinem Zimmer in Ridgecrest zurück.


Übernachtung: Clarion Inn, Ridgecrest, Kalifornien
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Grüße & Unterhaltung / Re: Grüße vom Münchner Flughafen
« Letzter Beitrag von Christina am 06. Juli 2026, 17:58:28 »
Toll, dass es nun geklappt hat.

Einen schönen Urlaub mit viel Erholung wünsche ich euch!
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 :herz:  Alabama Hills  .... immer wieder herrlich ... wobei der Nightmare Rock bei mir noch Miss Alabama hieß  ;D

Hingegen waren mir die Crowley Lake Columns bisher absolut unbekannt  :happy: 
So schön und interessant die sind werde ich sie und die ebenfalls interessante Cerro Gordo Ghoswttown sicher nie selbst sehen, da ich auf den happigen Aufpreis für einen 4x4 aus Kostengründen verzichten muss. Aber die Gegend hat ja sooo viele tolle Ecken  ^-^  ... hach ich kriege grad wieder Sehnsucht
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Grüße & Unterhaltung / Re: Grüße vom Münchner Flughafen
« Letzter Beitrag von Horst am 04. Juli 2026, 14:57:19 »
Que te diviertas! ;)
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 04. Juli 2026, 10:38:50 »
Das Fehlen der roten Jacke ist mir auch aufgefallen, bei drei Grad am Morgen hättest du sie doch gut gebrauchen können, hat sie mittlerweile das zeitliche gesegnet?
Keinesfalls!
Aber bei einer zu erwartenden Rekordhitze habe ich mir dann lieber einen Hut als Sonnenschutz mitgenommen als die große Regen- und Windjacke, die bei der nächsten nordischen Reise definitiv wieder "ins rechte Licht" gerückt wird.  ;)
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Paula am 04. Juli 2026, 10:09:17 »
Moderne Zeiten: Dank flynet sitze ich mit WLAN im Flieger und kann um in Urlaubsstimmungzu kommen deinen Reisebericht lesen  :)
Ich würde ja sooo gerne wieder in die USA reisen habe mich aber unter Trump bisher nicht getraut.Hoffentlich müssen wir den Typen nicht mehr lange ertragen.
Im Death Valley waren wir im April 2015, zum Glück nur bei Temperaturen um 30er Bereich bei denen man noch wandern konnte. Blumen hatten wir damals auch überraschend viele, Wasser jedoch gar nicht. Aber ich habe alles auf deinen Fotos wieder erkannt. Die restlichen Orte sind für mich alle neu und erzeugen unmittelbar Fernweh, die Mojave Wüste mit den Joshua Trees hat mir so gut gefallen da möchte ich auch mal wieder hin und besonders verlockend finde ich die Thermalquellen. Die kommen auf meine todo Liste.  Josef ist von deinen Sonnenaufgangsbildern besonders begeistert, er gehört ja auch zu den Menschen die zu nachschlafender Zeit aufstehen für solche Aktionen.
Weil ich nicht so 100% fit bin habe ich wahrscheinlich während der Siesta in Spanien Zeit regelmäßig mitzulesen.
Das Fehlen der roten Jacke ist mir auch aufgefallen, bei drei Grad am Morgen hättest du sie doch gut gebrauchen können, hat sie mittlerweile das zeitliche gesegnet?
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Grüße & Unterhaltung / Re: Grüße vom Münchner Flughafen
« Letzter Beitrag von Ilona am 04. Juli 2026, 08:54:54 »
Eine schöne und gute Reise wünsche ich euch.
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Grüße & Unterhaltung / Grüße vom Münchner Flughafen
« Letzter Beitrag von Paula am 04. Juli 2026, 06:41:25 »
Liebe Eumerikaner,

Ich habe bis zum Ende nicht gewusst ob es klappt, aber jetzt sitzen wir wirklich in München im Flughafen Café und viertel vor 9 startet unser Flieger nach Bilbao.
Danach geht’s nach kurzer Unterbrechung zur Reha und dann bin ich hoffentlich wieder komplett hergestellt. Josef hat zwar einen umfangreichen Plan erstellt aber wir werden es langsam angehen lassen und nur soviel machen wie stressfrei geht. Ich hoffe dass wir nicht in so eine brutale Hitzeglocke geraten wie letzte Woche, aber Wetter muss man halt nehmen wie es ist….
Ich werde mich von unterwegs mal melden und anschließend gibt es natürlich einen Reisebericht. Und ich werde jetzt auch wieder öfter hier im Forum sein.

Happy Reisegrüße an alle!
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