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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 20:27:04 »2. Tag – Mittwoch, 22.04 - 3. Teil
Außen fällt sofort die Metrostation Blaak mit ihrem futuristischen Dach ins Auge.

Und gleich daneben treffe ich schon wieder auf ein architektonisches Highlight der Stadt, die Kubus Häuser und der angrenzende Blaaktower (auch Bleistift genannt), beide vom Architekten Piet Blom aus den 1980iger Jahren.

Es sind viel mehr Kubushäuser als ich dachte, eigentlich ist das ein Kubushaus-Dorf mit begrünten Plätzen dazwischen mit Sitzgelegenheiten und einem Café.



Die Verbindungsgänge zwischen den Häusern sind zugleich eine Brücke, die die mehrspurige Blaak überquert und zum Alten Hafen führt.

Insgesamt sind es 41 Kubushäuser, drei davon extra groß, die beiden großen am Südende des Komplexes beherbergen das Stay OK Hostel. Jedes der Häuser besteht aus einem sechseckigen „Stamm“, der als Stauraum dient und der mehrstöckigen „Baumkrone“.
Erfreulicherweise ist eines der Häuser als Museum eingerichtet, das schaue ich mir natürlich an (EUR 3,50). Ein bisschen muss ich warten, bis ich das Haus betreten darf, es dürfen nämlich immer nur wenige Personen gleichzeitig hinein, denn die Baumkrone ist doch recht eng. Es gibt mehrere Stockwerke, in jedem Stockwerk ist nur Platz für ein Zimmer. Die Etagen sind über eine enge und steile Treppe zu erreichen, das Minibad befindet sich auf einer Zwischenetage ohne Fenster. Wirklich ein geniales Bauwerk, aber wohnen würde ich darin ganz sicher nicht wollen, das wäre mir zu eng, zu steil, im Sommer viel zu heiß (Klimaanlagen gibt es nicht), zu laut (wie gesagt stehen sie über einer mehrspurigen Straße und auf der vermeintlich ruhigen Seite zum Alten Hafen sind eine ganze Reihe von Restaurants, vor denen es an warmen Sommerabenden sicher sehr laut wird). Und einen Balkon hat man auch nicht. Dennoch sind laut den Informationstafeln bzw. der Website alle der Kubushäuser bewohnt.

Ich schaue mir die Kubushäuser von allen Seiten an. Dabei mache ich auch einen Abstecher zum Alten Hafen mit seinen historischen Booten und dem „Witte Huis“, das 1898 als es erbaut wurde mit 45 m das erste Hochhaus in Europa war. Die Architekten ließen sich dabei von den Skyscrapern, die sie auf ihren Reisen durch die USA gesehen hatten, inspirieren.


Dann gehe ich zurück ins Stadtzentrum zur Sankt Laurentiuskirche. Auf dem Weg treffe ich auf eine weitere Skulptur, einen verdrehten Fuß (es sind eigentlich zwei Füße nicht weit voneinander entfernt, den zweiten habe ich wohl übersehen). Die Skulptur nennt sich „Alle sind tot außer uns“ von Ben Zegers aus dem Jahr 2020 und soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt miteinander verbinden (die Binnenrotte wo sich die Füße befinden, ist der Ursprung der Stadt) und die Einwohner auffordern, jederzeit das Beste aus der Stadt herauszuholen. Hm, da muss ich zugeben, dass ich den Titel nicht Einklang mit dieser Interpretation kriege.

Nun aber zur Kirche. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1449 zurück, damals katholische Kirche, ist die heute einzig verbliebene Kirche im gotischen Stil die Gemeindekirche der Rotterdamer Protestanten, dient gleichzeitig aber auch als Veranstaltungsort und Museum, eine sehr schöne Idee wie ich im Hinblick auf die immer weniger werdenden Gottesdienstbesucher finde.


Ich entrichte die Eintrittsgebühr von EUR 7,50 und steige als erstes auf den Turm der Kirche. Da der Euromast als Aussichtsturm wegfällt (siehe Vorwort) ist das die einzige Möglichkeit Rotterdam „von oben“ anzuschauen (abgesehen von irgendwelchen Bars oder Restaurants, bei denen völlig unklar ist, ob und wann sie geöffnet sind). Und der Aufstieg über eine sehr schmale und steile Treppe, bei der ich sehr froh bin, dass mir niemand entgegenkommt, lohnt sich absolut auch wenn der Turm niedriger ist als viele der modernen Hochhäuser.






Das Innere der Kirche schaue ich mir auch noch, wenn auch die Turmbesteigung zugegebenermaßen der Hauptgrund für meinen Kirchenbesuch ist. Praktischerweise gibt es eine Toilette im Keller der Kirche, die nutze ich auch noch.

Zwischen Kirche und Kanal befindet sich das „Städtische Podium“ das wohl hin und wieder als Bühne für Theateraufführungen genutzt wird, an einem sonnigen und warmen Tag wie heute bietet es nette Sitzmöglichkeiten.

Auf meinem weiteren Weg komme ich am „schönsten McDonalds der Welt“ vorbei: goldfarbene und gläserne Wände und eine stählerne Wendeltreppe im Inneren. Das Bauwerk von 2015 erlangte zahlreiche Designpreise.

Außen fällt sofort die Metrostation Blaak mit ihrem futuristischen Dach ins Auge.

Und gleich daneben treffe ich schon wieder auf ein architektonisches Highlight der Stadt, die Kubus Häuser und der angrenzende Blaaktower (auch Bleistift genannt), beide vom Architekten Piet Blom aus den 1980iger Jahren.

Es sind viel mehr Kubushäuser als ich dachte, eigentlich ist das ein Kubushaus-Dorf mit begrünten Plätzen dazwischen mit Sitzgelegenheiten und einem Café.



Die Verbindungsgänge zwischen den Häusern sind zugleich eine Brücke, die die mehrspurige Blaak überquert und zum Alten Hafen führt.

Insgesamt sind es 41 Kubushäuser, drei davon extra groß, die beiden großen am Südende des Komplexes beherbergen das Stay OK Hostel. Jedes der Häuser besteht aus einem sechseckigen „Stamm“, der als Stauraum dient und der mehrstöckigen „Baumkrone“.
Erfreulicherweise ist eines der Häuser als Museum eingerichtet, das schaue ich mir natürlich an (EUR 3,50). Ein bisschen muss ich warten, bis ich das Haus betreten darf, es dürfen nämlich immer nur wenige Personen gleichzeitig hinein, denn die Baumkrone ist doch recht eng. Es gibt mehrere Stockwerke, in jedem Stockwerk ist nur Platz für ein Zimmer. Die Etagen sind über eine enge und steile Treppe zu erreichen, das Minibad befindet sich auf einer Zwischenetage ohne Fenster. Wirklich ein geniales Bauwerk, aber wohnen würde ich darin ganz sicher nicht wollen, das wäre mir zu eng, zu steil, im Sommer viel zu heiß (Klimaanlagen gibt es nicht), zu laut (wie gesagt stehen sie über einer mehrspurigen Straße und auf der vermeintlich ruhigen Seite zum Alten Hafen sind eine ganze Reihe von Restaurants, vor denen es an warmen Sommerabenden sicher sehr laut wird). Und einen Balkon hat man auch nicht. Dennoch sind laut den Informationstafeln bzw. der Website alle der Kubushäuser bewohnt.

Ich schaue mir die Kubushäuser von allen Seiten an. Dabei mache ich auch einen Abstecher zum Alten Hafen mit seinen historischen Booten und dem „Witte Huis“, das 1898 als es erbaut wurde mit 45 m das erste Hochhaus in Europa war. Die Architekten ließen sich dabei von den Skyscrapern, die sie auf ihren Reisen durch die USA gesehen hatten, inspirieren.


Dann gehe ich zurück ins Stadtzentrum zur Sankt Laurentiuskirche. Auf dem Weg treffe ich auf eine weitere Skulptur, einen verdrehten Fuß (es sind eigentlich zwei Füße nicht weit voneinander entfernt, den zweiten habe ich wohl übersehen). Die Skulptur nennt sich „Alle sind tot außer uns“ von Ben Zegers aus dem Jahr 2020 und soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt miteinander verbinden (die Binnenrotte wo sich die Füße befinden, ist der Ursprung der Stadt) und die Einwohner auffordern, jederzeit das Beste aus der Stadt herauszuholen. Hm, da muss ich zugeben, dass ich den Titel nicht Einklang mit dieser Interpretation kriege.

Nun aber zur Kirche. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1449 zurück, damals katholische Kirche, ist die heute einzig verbliebene Kirche im gotischen Stil die Gemeindekirche der Rotterdamer Protestanten, dient gleichzeitig aber auch als Veranstaltungsort und Museum, eine sehr schöne Idee wie ich im Hinblick auf die immer weniger werdenden Gottesdienstbesucher finde.


Ich entrichte die Eintrittsgebühr von EUR 7,50 und steige als erstes auf den Turm der Kirche. Da der Euromast als Aussichtsturm wegfällt (siehe Vorwort) ist das die einzige Möglichkeit Rotterdam „von oben“ anzuschauen (abgesehen von irgendwelchen Bars oder Restaurants, bei denen völlig unklar ist, ob und wann sie geöffnet sind). Und der Aufstieg über eine sehr schmale und steile Treppe, bei der ich sehr froh bin, dass mir niemand entgegenkommt, lohnt sich absolut auch wenn der Turm niedriger ist als viele der modernen Hochhäuser.






Das Innere der Kirche schaue ich mir auch noch, wenn auch die Turmbesteigung zugegebenermaßen der Hauptgrund für meinen Kirchenbesuch ist. Praktischerweise gibt es eine Toilette im Keller der Kirche, die nutze ich auch noch.

Zwischen Kirche und Kanal befindet sich das „Städtische Podium“ das wohl hin und wieder als Bühne für Theateraufführungen genutzt wird, an einem sonnigen und warmen Tag wie heute bietet es nette Sitzmöglichkeiten.

Auf meinem weiteren Weg komme ich am „schönsten McDonalds der Welt“ vorbei: goldfarbene und gläserne Wände und eine stählerne Wendeltreppe im Inneren. Das Bauwerk von 2015 erlangte zahlreiche Designpreise.

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. Aber der Norden ist ohnehin dein Revier
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In unserem Alter muss man wirklich nicht mehr in jedes Loch kriechen. Das Lava-Gestein ist teilweise messerscharf. 















