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Reiseberichte / Re: Mai 2026 - Kurztrip nach London - ein paar Eindrücke
« Letzter Beitrag von Susan am 03. Juni 2026, 19:54:46 »13. Mai Teil 1 St. Paul‘s Cathedral
Die Wettervorhersage bewahrheitet sich leider: wir werden von Regenprasseln wach. So wird es erstmal nichts mit der Erkundung der nahe gelegenen Kensington Gardens und des Hyde Parks. Nach dem Frühstück – der M&S Markt hat erstaunlich gutes Baguette – entern wir mal wieder eine Circle Line und fahren bis zur Haltestelle Mansion House. Zeit mal eine weitere Ikone aus unseren Englischbüchern zu besuchen. Mit unserem London Pass erhalten wir freien Eintritt und bekommen auch einen Audioguide.
An dieser Stelle befand sich schon seit 604 eine Bischofskirche Londons. Die ursprünglichen Kirchen wurden immer mal wieder zerstört, die letzte beim großen Brand 1666. Der heutige Bau wurde von Sir Christopher Wren geplant, fertiggestellt wurde er 1708. Die Kathedrale ist 158 m lang und 365 Fuß hoch. Leider ist beim Eingang an der Westfassade nichts von der gewaltigen Kuppel in der Mitte zu sehen.

Dafür ist der erste Blick das Längsschiff hinab und zu den Deckengewölben hinauf schon beeindruckender.

Und erst recht der Blick in die Kuppel

Da die Engländer zu der damaligen Zeit puritanisch eingestellt waren, wurden die Deckenfresken dort nicht bunt, sondern in Sepia ausgeführt. Erst später wurden die Mosaiken an den Seitengewölben etwas farbiger.


Auch der Chor ist eher schlicht (verglichen mit spanischen Kathedralen).

Beim Altar dagegen war man nicht ganz so zurückhaltend.

Vielleicht weil der erst aus dem Jahr 1958 stammt. Der vorherige wurde von einer deutschen Fliegerbombe 1940 zerstört. Und damit ist auch der Mythos widerlegt, dass die Kathedrale beim so genannten "Blitz" nie getroffen wurde. Das gilt nur für die Kuppel. Viele freiwillige Helfer trugen damals dazu bei, dass der Schaden nicht allzu groß wurde.

Altar Rückseite und Teil der Orgel
Wir lernen, dass von 1972 bis 1977 die alte Orgel erneuert und erweitert wurde. Insbesondere wurde sie geteilt, um den gesamten Kirchenraum besser beschallen zu können.
Hier und da sehen wir auch etwas modernere Kunstwerke

Der nächste Programmpunkt wäre nun der Aufstieg in die Kuppel. Da gibt es drei Stationen: das so genannte Flüstergewölbe 30 m über den Boden, die steinerne Galerie bei 53 m und die goldene
ganz oben 85 m hoch. 528 Stufen auf teilweise engen Treppen haben unsere Knie aber abgeschreckt.
Stattdessen steigen wir 37 Stufen hinunter in die Krypta. Diese erstreckt sich über die ganze Länge des Hauptschiffs. Im östlichen Teil sehen wir die St Faith's Kapelle des "Order of the British Empire". Die verleihen die Ritterwürde für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft oder Wohltätigkeit. Auch Damen waren da von Anfang an schon zugelassen. Bekannt sind da z.B. Agatha Christie, Judy Dench, Helen Mirren, Elizabeth Taylor uva.

Ansonsten gibt es dort zahlreiche Gräber und Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten der britischen Geschichte, so eine Gedenktafel für Florence Nightingale und Nelsons Sarkophag

Im westlichen Teil des Untergeschosses finden wir Ausstellungen, Waschräume, ein Café und natürlich einen Shop. Boxenstopp, danach geht es zurück ans Tageslicht.
Beim Verlassen der Kathedrale sieht es erst nach Wetterbesserung aus (das erste Bild entstand da). Doch auf dem Weg zum nächsten Ziel überrascht uns der nächste Schauer. Daher gibt es keine Bilder der durchaus interessanten Ansichten unterwegs.
Die Wettervorhersage bewahrheitet sich leider: wir werden von Regenprasseln wach. So wird es erstmal nichts mit der Erkundung der nahe gelegenen Kensington Gardens und des Hyde Parks. Nach dem Frühstück – der M&S Markt hat erstaunlich gutes Baguette – entern wir mal wieder eine Circle Line und fahren bis zur Haltestelle Mansion House. Zeit mal eine weitere Ikone aus unseren Englischbüchern zu besuchen. Mit unserem London Pass erhalten wir freien Eintritt und bekommen auch einen Audioguide.
An dieser Stelle befand sich schon seit 604 eine Bischofskirche Londons. Die ursprünglichen Kirchen wurden immer mal wieder zerstört, die letzte beim großen Brand 1666. Der heutige Bau wurde von Sir Christopher Wren geplant, fertiggestellt wurde er 1708. Die Kathedrale ist 158 m lang und 365 Fuß hoch. Leider ist beim Eingang an der Westfassade nichts von der gewaltigen Kuppel in der Mitte zu sehen.

Dafür ist der erste Blick das Längsschiff hinab und zu den Deckengewölben hinauf schon beeindruckender.

Und erst recht der Blick in die Kuppel

Da die Engländer zu der damaligen Zeit puritanisch eingestellt waren, wurden die Deckenfresken dort nicht bunt, sondern in Sepia ausgeführt. Erst später wurden die Mosaiken an den Seitengewölben etwas farbiger.


Auch der Chor ist eher schlicht (verglichen mit spanischen Kathedralen).

Beim Altar dagegen war man nicht ganz so zurückhaltend.

Vielleicht weil der erst aus dem Jahr 1958 stammt. Der vorherige wurde von einer deutschen Fliegerbombe 1940 zerstört. Und damit ist auch der Mythos widerlegt, dass die Kathedrale beim so genannten "Blitz" nie getroffen wurde. Das gilt nur für die Kuppel. Viele freiwillige Helfer trugen damals dazu bei, dass der Schaden nicht allzu groß wurde.

Altar Rückseite und Teil der Orgel
Wir lernen, dass von 1972 bis 1977 die alte Orgel erneuert und erweitert wurde. Insbesondere wurde sie geteilt, um den gesamten Kirchenraum besser beschallen zu können.
Hier und da sehen wir auch etwas modernere Kunstwerke

Der nächste Programmpunkt wäre nun der Aufstieg in die Kuppel. Da gibt es drei Stationen: das so genannte Flüstergewölbe 30 m über den Boden, die steinerne Galerie bei 53 m und die goldene
ganz oben 85 m hoch. 528 Stufen auf teilweise engen Treppen haben unsere Knie aber abgeschreckt.
Stattdessen steigen wir 37 Stufen hinunter in die Krypta. Diese erstreckt sich über die ganze Länge des Hauptschiffs. Im östlichen Teil sehen wir die St Faith's Kapelle des "Order of the British Empire". Die verleihen die Ritterwürde für besondere Leistungen in Kunst, Wissenschaft oder Wohltätigkeit. Auch Damen waren da von Anfang an schon zugelassen. Bekannt sind da z.B. Agatha Christie, Judy Dench, Helen Mirren, Elizabeth Taylor uva.

Ansonsten gibt es dort zahlreiche Gräber und Denkmäler bedeutender Persönlichkeiten der britischen Geschichte, so eine Gedenktafel für Florence Nightingale und Nelsons Sarkophag

Im westlichen Teil des Untergeschosses finden wir Ausstellungen, Waschräume, ein Café und natürlich einen Shop. Boxenstopp, danach geht es zurück ans Tageslicht.
Beim Verlassen der Kathedrale sieht es erst nach Wetterbesserung aus (das erste Bild entstand da). Doch auf dem Weg zum nächsten Ziel überrascht uns der nächste Schauer. Daher gibt es keine Bilder der durchaus interessanten Ansichten unterwegs.
Neueste Beiträge
wirkt einfach alles freundlicher und wegen dem Rückflug bleibt's spannend. 






























. 
). Wir queren die Brücke also nochmals zu Fuß, diesmal auf Straßenebene, und haben einen tollen Blick auf das "Walkie-Talkie".










Wir werfen nur kurze Blicke auf Big Ben und das London Eye, dann verschwinden wir im Untergrund. 
