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Reiseberichte / Re: Mittsommer Tour 2026: Nordland & Fjordland
« Letzter Beitrag von Susan am 25. Oktober 2026, 23:33:29 »17. Juni Stockholm: Gamla Stan & Bootstour
Wir werden von Sonnenschein geweckt.
Das Charmante an Bredäng ist die Bahnverbindung in die Stadt. "Natürlich" brauchen wir die App der Verkehrsbetriebe für die Fahrkarten (einen Fahrscheinautomaten haben wir echt nicht gesehen).
Wir kaufen Tageskarten, Kersten bekommt sogar Seniorenrabatt. Zum Bahnhof müssen wir etwa 800 m weit laufen. Bredäng ist geprägt von Hochhausbunkern, allerdings sehen die gepflegter und hübscher (mehr Grün) aus als bei uns.

Zentrum am Bahnhof
Ähnlich wie in London gibt es Sperren mit Scanner zum Bahnsteig. Wir fahren knapp 20 Minuten bis zur Haltestelle Gamla Stan (Altstadt). Hinaus kommen wir dort ohne erneutes Scannen. Etwas planlos spazieren wir durch die Gassen, landen irgendwie beim königlichen Schloss


Yttre borggården
frei übersetzt Burghof
Hier sammeln sich schon die Zuschauer zur mitttäglichen Wachablösung, da bleiben wir doch auch gleich. Pünktlich geht es los: erst kommt die bisherige Besatzung aus dem Schloss, dann die neue von außen. Eine Musikkapelle darf natürlich auch nicht fehlen. Fahnen werden geschwenkt und ausgetauscht.

Es folgt die eigentliche Ablösung der Wachposten in den Häuschen. Danach marschieren die Truppen zurück. Nur die Musikkapelle darf noch etwas länger spielen.

Amüsant fand ich den Leiter / Dirigenten der Truppe. Er ist mehrfach sehr militärisch steif an uns vorbeigegegangen. Beim Dirigieren jedoch kam er so richtig ins Swingen.
Natürlich ist das Ganze nur Show für die Touristen, veranstaltet von wechselnden Einheiten. Die wirkliche Palastwache trägt Tarnanzug und schwere Waffen (siehe Bild vom Hof).
Im Fluss mit anderen Besuchern kommen wir zum Skeppsbrokaien, dem Ostufer der Altstadtinsel.

Dort sind auch die Anlegestellen für die vielen Bootstourenanbieter; angesprochen werden ist garantiert. Gegenüber die Insel Skeppsholmen.

das Schloss
Stockholm liegt sozusagen an einem Meerbusen der Ostsee. Das Stadtgebiet erstreckt sich über 14 Inseln, die mit über 50 Brücken verbunden sind. Richtung Osten findet ihr zudem noch über 20 tausend Inselchen, die Stockholmer Schären.
Ich hatte uns einen drei Attraktionen Stockholm Pass besorgt. Darin enthalten ist eine zweieinhalbstündige Bootstour zu den Highlights der Stadt. Das Wetter ist grad so gut, da nutzen wir die Chance. Los geht es für uns am Strömkajen.

Tourboote
Während der Fahrt hören wir Livekommentar in Englisch. Ziemlich bald kommen wir am schwedischen Nationalmuseum vorbei. Davor steht die Skulptur "Arch" vom chinesischen Menschenrechtler Ai Weiwei. Der Edelstahlkäfig mit den Silhouetten zweier Menschen soll Flüchtlingsgeschichten symbolisieren.


Strandvägen
gesäumt von alten Kaufmannshäusern, wenn ich mich recht erinnere
Wir schippern an der Insel Djurgården vorbei. Sie ist das grüne Erholungsgebiet im Zentrum von Stockholm. Neben dem Kulturzentrum für Kinderliteratur Junibakken und dem Vergnügungspark Gröna Lund findet ihr dort einige Museen, ein Lustschloss und Spazierwege im Grünen. Witzig, der alte Hafenkran umgestaltet zur Giraffe
Wir sitzen links im Boot, daher sehen wir wenig von der Insel Skeppsholmen.

ehemalige Dampfmühle aus dem Jahr 1888
stillgelegt 1988, Silos und Lagerschuppen wurden abgerissen. Ab 1996 wurde das Viertel saniert, heute beherbergt sie das Elite Hotel Marine Tower und 40 Apartments.
Danach tuckern wir in einen Kanal beim relativ neuen Stadtteil Hammarby.


Hammarbybacken
Stockholms Skiresort
Im Sommer wohl auch auf Rasen abfahrbar. Es gibt dort oben außerdem einen Kletterpark und eine Sommerrodelbahn.
Bevor es nun auf den Mälaren weitergeht, müssen wir kurz vor der Schleuse warten.
Fortsetzung folgt ...
Wir werden von Sonnenschein geweckt.

Das Charmante an Bredäng ist die Bahnverbindung in die Stadt. "Natürlich" brauchen wir die App der Verkehrsbetriebe für die Fahrkarten (einen Fahrscheinautomaten haben wir echt nicht gesehen).
Wir kaufen Tageskarten, Kersten bekommt sogar Seniorenrabatt. Zum Bahnhof müssen wir etwa 800 m weit laufen. Bredäng ist geprägt von Hochhausbunkern, allerdings sehen die gepflegter und hübscher (mehr Grün) aus als bei uns. 
Zentrum am Bahnhof
Ähnlich wie in London gibt es Sperren mit Scanner zum Bahnsteig. Wir fahren knapp 20 Minuten bis zur Haltestelle Gamla Stan (Altstadt). Hinaus kommen wir dort ohne erneutes Scannen. Etwas planlos spazieren wir durch die Gassen, landen irgendwie beim königlichen Schloss


Yttre borggården
frei übersetzt Burghof
Hier sammeln sich schon die Zuschauer zur mitttäglichen Wachablösung, da bleiben wir doch auch gleich. Pünktlich geht es los: erst kommt die bisherige Besatzung aus dem Schloss, dann die neue von außen. Eine Musikkapelle darf natürlich auch nicht fehlen. Fahnen werden geschwenkt und ausgetauscht.

Es folgt die eigentliche Ablösung der Wachposten in den Häuschen. Danach marschieren die Truppen zurück. Nur die Musikkapelle darf noch etwas länger spielen.

Amüsant fand ich den Leiter / Dirigenten der Truppe. Er ist mehrfach sehr militärisch steif an uns vorbeigegegangen. Beim Dirigieren jedoch kam er so richtig ins Swingen.
Natürlich ist das Ganze nur Show für die Touristen, veranstaltet von wechselnden Einheiten. Die wirkliche Palastwache trägt Tarnanzug und schwere Waffen (siehe Bild vom Hof). Im Fluss mit anderen Besuchern kommen wir zum Skeppsbrokaien, dem Ostufer der Altstadtinsel.

Dort sind auch die Anlegestellen für die vielen Bootstourenanbieter; angesprochen werden ist garantiert. Gegenüber die Insel Skeppsholmen.

das Schloss
Stockholm liegt sozusagen an einem Meerbusen der Ostsee. Das Stadtgebiet erstreckt sich über 14 Inseln, die mit über 50 Brücken verbunden sind. Richtung Osten findet ihr zudem noch über 20 tausend Inselchen, die Stockholmer Schären.
Ich hatte uns einen drei Attraktionen Stockholm Pass besorgt. Darin enthalten ist eine zweieinhalbstündige Bootstour zu den Highlights der Stadt. Das Wetter ist grad so gut, da nutzen wir die Chance. Los geht es für uns am Strömkajen.

Tourboote
Während der Fahrt hören wir Livekommentar in Englisch. Ziemlich bald kommen wir am schwedischen Nationalmuseum vorbei. Davor steht die Skulptur "Arch" vom chinesischen Menschenrechtler Ai Weiwei. Der Edelstahlkäfig mit den Silhouetten zweier Menschen soll Flüchtlingsgeschichten symbolisieren.


Strandvägen
gesäumt von alten Kaufmannshäusern, wenn ich mich recht erinnere
Wir schippern an der Insel Djurgården vorbei. Sie ist das grüne Erholungsgebiet im Zentrum von Stockholm. Neben dem Kulturzentrum für Kinderliteratur Junibakken und dem Vergnügungspark Gröna Lund findet ihr dort einige Museen, ein Lustschloss und Spazierwege im Grünen. Witzig, der alte Hafenkran umgestaltet zur Giraffe
Wir sitzen links im Boot, daher sehen wir wenig von der Insel Skeppsholmen.

ehemalige Dampfmühle aus dem Jahr 1888
stillgelegt 1988, Silos und Lagerschuppen wurden abgerissen. Ab 1996 wurde das Viertel saniert, heute beherbergt sie das Elite Hotel Marine Tower und 40 Apartments.
Danach tuckern wir in einen Kanal beim relativ neuen Stadtteil Hammarby.


Hammarbybacken
Stockholms Skiresort
Im Sommer wohl auch auf Rasen abfahrbar. Es gibt dort oben außerdem einen Kletterpark und eine Sommerrodelbahn. Bevor es nun auf den Mälaren weitergeht, müssen wir kurz vor der Schleuse warten.
Fortsetzung folgt ...
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für 2 Stunden da rauf fahren macht ja gar keinen Sinn. Ich finde es ja sinnvoll dass man mit einem Shuttle in einen Nationalpark fährt, aber dass man Tickets zu bestimmten Zeiten buchen muss (und dann auch noch für die Rückfahrt) finde ich völlig daneben. Da soll ich dann vorher genau wissen wann meine Wanderung zuende ist? Unter solchen Bedingungen macht das keinen Spaß.

