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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Silvia am 28. Juli 2026, 19:15:37 »
Also Rotterdam zeigst du uns ja von seiner schönsten Seite ... mir ging es wie Ilona verband Rotterdam nur mit dem Hafen.

Diese Stadt hat wirklich viele Facetten (dein Hotel find ich auch super  :beifall: )
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 28. Juli 2026, 18:49:54 »
Prima, jetzt sind die Bilder zu sehen  :thumb:.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 28. Juli 2026, 17:42:28 »
Das funktioniert viel besser, das ist jetzt directupload.eu, bisher habe ich postimages.org genutzt, der ist zum Hochladen und Anzeigen sehr komfortabel, aber funktioniert offensichtlich beim Verlinken nur fehlerhaft.

Horst, du nutzt pic-upload, da kann man (oder jedenfalls ich) kostenlos nur 20 Bilder hochladen, aber vielen Dank für die Unterstützung.


Nicht zu vergessen ist das Kaiserwetter  :strahl:, wenn auch mit kühleren Temperaturen. So ohne Regenjacke und -schirm ist eine Reise doch viel schöner.


Oh ja, das herrliche Wetter konnte ich nach dem verregneten Algarve Urlaub ganz besonders genießen.

Irgendwie erinnern mich Deine Fotos ein bisschen an Chicago (Wolkenkratzer, Fluß, Kunst-Plastiken) fehlt eigentlich nur die berühmte Hochbahn.


Chicago war ich noch nicht, aber was ich davon schon in Berichten / Fotos gesehen habe, könnte tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit bestehen, allerdings ist Rotterdam natürlich viel kleiner.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 28. Juli 2026, 17:34:29 »
Ein paar Bilder wurden beim Tagesbericht 22.04. nicht angezeigt, ich habe sie bei einem anderen Bilderhoster mal hochgeladen, mal sehen, ob es jetzt klappt:

Veerhafen:


Depot Museum:


Markthal:


Kubus Häuser:


Die Metrostation Blaak (wurde gar nicht angezeigt):


Blick von der Laurentius Kirche:




Café de Unie:


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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 28. Juli 2026, 16:49:38 »
In Rotterdam legen auch Kreuzfahrtschiffe an, da kann man dann mal für einen Tag in die Stadt hinheinschnuppern, vielleicht wäre das mal was für euch.

Ich weiß, aber gehe nicht davon aus, dass wir die Stadt im Rahmen einer Kreuzfahrt besuchen. Zudem wahrscheinlich erst, wenn wir mal im (Un-)Ruhestand sind.

Nun zum aktuellen Reisetag:

Kunst ist in Rotterdam ein sichtbares Thema, denn selbst der Cheesecake war ein buntes Kunstwerk :thumb:.

Die Architektur begeistert mich und hier vor allem die Kubushäuser.

Nicht zu vergessen ist das Kaiserwetter  :strahl:, wenn auch mit kühleren Temperaturen. So ohne Regenjacke und -schirm ist eine Reise doch viel schöner.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 28. Juli 2026, 07:18:58 »

Bei Little Finland und deiner Erklärung zum englischen Wort fin musste ich jetzt doch nochmal genauer nachschauen, wo der Name des Landes Finnland herkommt, weil ja auf Finnisch das Land als Suomi bezeichnet wird, das wohl vom finnischen Wort suo = Sumpf kommt, aber keinen Bezug zum Wort Finnland hat. Interessanterweise gibt es auch im deutschen den Begriff Finne, der eine Fischflosse bezeichnet und da das Volk der Finnen an der Ostsee lebt, könnte der Länder- bzw. Bevölkerungsname tatsächlich daher kommen (und damit wäre das amerikanische Little Finland von der Bezeichnung her doch wieder näher am Land Finnland oder auf englisch Finland).

Oder das Wort stammt vom lateinisch-germanischen Wort fenni, was finden oder der Finder bedeutet.

Laut meiner Recherche vermutet chat gpt:

Zitat
Der deutsche Name Finnland (wie englisch Finland oder schwedisch Finland) stammt aus dem Schwedischen. Schweden herrschte vom Mittelalter bis 1809 über Finnland.
Der erste Bestandteil "Finn" geht auf die altnordische Bezeichnung Finnr zurück. Interessanterweise bezeichneten die Wikinger damit ursprünglich nicht die heutigen Finnen, sondern eher die Samen (Lappen) oder allgemein Menschen, die als Jäger und Sammler im Norden lebten.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 28. Juli 2026, 07:17:14 »
Irgendwie erinnern mich Deine Fotos ein bisschen an Chicago (Wolkenkratzer, Fluß, Kunst-Plastiken) fehlt eigentlich nur die berühmte Hochbahn.
Aber ich muss sagen ich bin überrascht was Rotterdam alles bietet. Tolle vielseitige Architektur, die Plastiken finde ich cool und die Stadt erscheint mir sehr fotogen - gefällt mir wirklich gut. :D
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Wow, welche eine Farben -und Formenpracht. Es ist immer wieder erstaunlich, was die Natur alles hervorbringt.

Bei Little Finland und deiner Erklärung zum englischen Wort fin musste ich jetzt doch nochmal genauer nachschauen, wo der Name des Landes Finnland herkommt, weil ja auf Finnisch das Land als Suomi bezeichnet wird, das wohl vom finnischen Wort suo = Sumpf kommt, aber keinen Bezug zum Wort Finnland hat. Interessanterweise gibt es auch im deutschen den Begriff Finne, der eine Fischflosse bezeichnet und da das Volk der Finnen an der Ostsee lebt, könnte der Länder- bzw. Bevölkerungsname tatsächlich daher kommen (und damit wäre das amerikanische Little Finland von der Bezeichnung her doch wieder näher am Land Finnland oder auf englisch Finland).

Oder das Wort stammt vom lateinisch-germanischen Wort fenni, was finden oder der Finder bedeutet.
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 20:50:59 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04. - 4. Teil

Die Stadthalle von 1920 im Beaux Arts Stil gehört zu den Gebäuden, die die Bombardierung des Zweiten Weltkriegs überstanden haben.


Nun habe ich ein paar Ziele hinter dem Hauptbahnhof auf dem Plan. Das erste ist oder besser gesagt sollte sein, der Luchtsingel. Das ist eine hölzerne Konstruktion, teilweise mit Crowdfunding Mitteln, teilweise mit städtischer Förderung gebaut, die die Bahngleise als Fußgängerüberführung überquert und unter anderem einen Zugang zum Dachpark Hofbogen ermöglicht. Schon von weitem sehe ich aber, dass auf dem Treppenzugang komische Typen herumturnen, da verzichte ich lieber auf eine Besichtigung. Der Dachpark ist im Übrigen sowieso längerfristig geschlossen, das habe ich bei meiner Reisevorbereitung festgestellt. Bei diesem Park handelt es sich um eine Begrünung der ehemaligen Hochtrasse der Straßenbahn, die schon vor längerem stillgelegt wurde. Warum dieser Park geschlossen ist, konnte ich nicht rauskriegen.

Aber ich kann unterhalb der ehemaligen Hochtrasse entlang gehen, in den sog. Hofbogen sind Geschäfte, Cafés und Restaurants eingezogen.


In ehemals leerstehende Büros und Fabriken sind Künstler und sonstige Kreative eingezogen.


So richtig wohl fühle ich mich aber nicht, so dass ich die Gegend recht schnell verlasse und ins benachbarte Provenierswijk wechsle. Nur wenige Schritte und man ist in einer anderen Welt: altehrwürdige Backsteinhäuser, Kanäle mit viel Grün drumherum, ein paar Restaurants, die bereits genannte Zeitschrift in meinem Hotelzimmer bezeichnet das Viertel als Klein-Paris, so weit würde ich dann doch nicht gehen, aber es ist auf jeden Fall eine unerwartete Oase der Ruhe direkt hinter dem Hauptbahnhof.



So langsam geht es nun auf den Rückweg in Richtung Hotel. Ich durchquere den Hauptbahnhof, natürlich mit ein -und auschecken mittels Kreditkarte durch die Sperren (es kostet aber nichts, wenn man sich nur eine kurze Zeit im Bahnhof aufhält, um z.B. jemanden abzuholen, etwas einzukaufen oder wie ich, einfach durch zu gehen) und schaue mir dann den Vorplatz und das Bahnhofsgebäude von außen genauer an.

Wie nicht anders zu erwarten in dieser Stadt der modernen Architektur ist auch die Centraal Station ein architektonisches Highlight mit ihrem dreieckigen Dach aus Stahl und Holz. Eröffnet wurde das Gebäude 2014, sehr schön finde ich, dass in Erinnerung an den Vorgängerbau von diesem der Schriftzug Centraal Station und die große Uhr an der Glasfassade des Eingangsbereichs übernommen wurde.


Seit 2023 steht auf dem Platz vor dem Bahnhof die Skulptur „Moments Contained“ vom Thomas J. Price. Vier Meter hoch ist die junge Schwarze aus Bronze, die äußerlich unbeeindruckt, durch die geballten Fäuste in den Hosentaschen aber ihre Anspannung zeigt, die sie aufgrund ihrer Andersartigkeit empfindet. Die Skulptur will einen Moment, eine Möglichkeit für Verständnis, Verbindung und Empathie zeigen.

Links des Bahnhofsgebäudes steht das Groothandelsgebouw aus den 1950igern Jahren. Es war eines der ersten Gebäude, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Rotterdam errichtet wurden und ist inspiriert von amerikanischen Bauwerken aus dieser Zeit. Zu Beginn wurde es von 150 Firmen mit insgesamt 5000 Angestellten genutzt, die ihre bisherigen Büroräume durch die Bombardierung verloren hatten. Aufgelockert wird die Betonfassade durch die kleinteiligen Fenster und die verschnörkelten Balkonbrüstungen.


Einen Kontrast dazu bildet das Gebäude rechts vom Bahnhof, das „Delftse Poort“ mit seinen zwei Türmen mit einer völlig schmucklosen Glasfassade. Erbaut wurde es von 1988 – 1991 und war mit 151 m Höhe bis 2009 das höchste Gebäude der Niederlande. Auch hierin sind Büros untergebracht.


Nun folge ich dem Westersingel / Mauritsweg wo ich am Calypso Gebäudekomplex aus dem Jahr 2013 vorbeikomme, Apartments und Büros befinden sich in den silberfarbenen und roten Gebäuden mit einer Art Zig-Zag Fassadengestaltung. Am äußersten Rand steht die Pauluskirche aus braunen Kupferplatten, sie soll an einen Felsbrocken erinnern, der von einem Berg heruntergefallen ist.



Das Restaurant /Café „Bagels and Beans” lacht mich an, eine Kaffeepause habe ich nun dringend nötig. Nach einem Flat White und einem Stück Cheesecake (EUR 10,00) bin ich wieder fit für die letzte Etappe des Tages.


Entlang des etwas tiefer als das übrige Straßen Niveau liegenden Westersingel (den ich schon heute vormittag vom Museumspark kommend an anderer Stelle überquert habe) sind eine Reihe von Skulpturen aufgestellt. Leider etwas von mir vernachlässigt, schaut dahinter eines der bekanntesten Gebäude Rotterdams hervor, das Café de Unie von 1925. Wobei, es ist gar nicht das Café de Unie, dieses stand ein paar Straßen weiter und wurde bei der Bombardierung 1940 zerstört. 1986 wurde es an der heutigen Stelle nachgebaut. Architekt war J.J.P. Oud, ein Mitglied der Künstlergruppe De Stijl zu der unter anderen auch der Künstler Piet Mondrian gehörte und an dessen Gemälde erinnert es auch deutlich mit seinen Blöcken in Primärfarben.


Am Eendrachtsplein stoße ich auf die weithin bekannte Skulptur des Santa Claus des amerikanischen Künstlers Paul McCarthy aus dem Jahr 2001. Das Sex Spielzeug in seiner rechten Hand führte zu einer riesigen Debatte in und sogar außerhalb der Niederlande, die Skulptur wurde von einem Platz zum anderen gebracht, bis sie schließlich einige Jahre im Museum Boijmans Van Beuningen verbrachte. Seit 2008 zeigt sie sich wieder der Öffentlichkeit auf dem Eendrachtsplein.


Ich folge dem ruhigen Westersingel bis ich mit der Willemskade wieder die Maas erreiche. Der Wilhelminapier und die Erasmusbrücke zeigen sich nun im perfekten Nachmittagslicht.



Nun noch über die Brücke und gegen 17.30 Uhr bin ich zurück im Hotel.

Nach einer kurzen Pause gehe ich noch zum kleinen Supermarkt gegenüber und hole mir etwas zum Abendessen.

Ich möchte die Erasmusbrücke und die umliegenden Gebäude auch bei Dunkelheit sehen, dämmrig wird es aber erst ab 21 Uhr, jetzt kann ich mich nicht mehr aufraffen und nochmal rausgehen, das verschiebe ich auf einen der kommenden Tage.

Wetter: sonnig, kalter Wind, ca. 6° - 16°C
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juli 2026, 20:27:04 »
2. Tag – Mittwoch, 22.04 - 3. Teil

Außen fällt sofort die Metrostation Blaak mit ihrem futuristischen Dach ins Auge.


Und gleich daneben treffe ich schon wieder auf ein architektonisches Highlight der Stadt, die Kubus Häuser und der angrenzende Blaaktower (auch Bleistift genannt), beide vom Architekten Piet Blom aus den 1980iger Jahren.


Es sind viel mehr Kubushäuser als ich dachte, eigentlich ist das ein Kubushaus-Dorf mit begrünten Plätzen dazwischen mit Sitzgelegenheiten und einem Café.




Die Verbindungsgänge zwischen den Häusern sind zugleich eine Brücke, die die mehrspurige Blaak überquert und zum Alten Hafen führt.


Insgesamt sind es 41 Kubushäuser, drei davon extra groß, die beiden großen am Südende des Komplexes beherbergen das Stay OK Hostel. Jedes der Häuser besteht aus einem sechseckigen „Stamm“, der als Stauraum dient und der mehrstöckigen „Baumkrone“.

Erfreulicherweise ist eines der Häuser als Museum eingerichtet, das schaue ich mir natürlich an (EUR 3,50). Ein bisschen muss ich warten, bis ich das Haus betreten darf, es dürfen nämlich immer nur wenige Personen gleichzeitig hinein, denn die Baumkrone ist doch recht eng. Es gibt mehrere Stockwerke, in jedem Stockwerk ist nur Platz für ein Zimmer. Die Etagen sind über eine enge und steile Treppe zu erreichen, das Minibad befindet sich auf einer Zwischenetage ohne Fenster. Wirklich ein geniales Bauwerk, aber wohnen würde ich darin ganz sicher nicht wollen, das wäre mir zu eng, zu steil, im Sommer viel zu heiß (Klimaanlagen gibt es nicht), zu laut (wie gesagt stehen sie über einer mehrspurigen Straße und auf der vermeintlich ruhigen Seite zum Alten Hafen sind eine ganze Reihe von Restaurants, vor denen es an warmen Sommerabenden sicher sehr laut wird). Und einen Balkon hat man auch nicht. Dennoch sind laut den Informationstafeln bzw. der Website alle der Kubushäuser bewohnt.


Ich schaue mir die Kubushäuser von allen Seiten an. Dabei mache ich auch einen Abstecher zum Alten Hafen mit seinen historischen Booten und dem „Witte Huis“, das 1898 als es erbaut wurde mit 45 m das erste Hochhaus in Europa war. Die Architekten ließen sich dabei von den Skyscrapern, die sie auf ihren Reisen durch die USA gesehen hatten, inspirieren.



Dann gehe ich zurück ins Stadtzentrum zur Sankt Laurentiuskirche. Auf dem Weg treffe ich auf eine weitere Skulptur, einen verdrehten Fuß (es sind eigentlich zwei Füße nicht weit voneinander entfernt, den zweiten habe ich wohl übersehen). Die Skulptur nennt sich „Alle sind tot außer uns“ von Ben Zegers aus dem Jahr 2020 und soll Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt miteinander verbinden (die Binnenrotte wo sich die Füße befinden, ist der Ursprung der Stadt) und die Einwohner auffordern, jederzeit das Beste aus der Stadt herauszuholen. Hm, da muss ich zugeben, dass ich den Titel nicht Einklang mit dieser Interpretation kriege.


Nun aber zur Kirche. Ihre Ursprünge gehen auf das Jahr 1449 zurück, damals katholische Kirche, ist die heute einzig verbliebene Kirche im gotischen Stil die Gemeindekirche der Rotterdamer Protestanten, dient gleichzeitig aber auch als Veranstaltungsort und Museum, eine sehr schöne Idee wie ich im Hinblick auf die immer weniger werdenden Gottesdienstbesucher finde.



Ich entrichte die Eintrittsgebühr von EUR 7,50 und steige als erstes auf den Turm der Kirche. Da der Euromast als Aussichtsturm wegfällt (siehe Vorwort) ist das die einzige Möglichkeit Rotterdam „von oben“ anzuschauen (abgesehen von irgendwelchen Bars oder Restaurants, bei denen völlig unklar ist, ob und wann sie geöffnet sind). Und der Aufstieg über eine sehr schmale und steile Treppe, bei der ich sehr froh bin, dass mir niemand entgegenkommt, lohnt sich absolut auch wenn der Turm niedriger ist als viele der modernen Hochhäuser.







Das Innere der Kirche schaue ich mir auch noch, wenn auch die Turmbesteigung zugegebenermaßen der Hauptgrund für meinen Kirchenbesuch ist. Praktischerweise gibt es eine Toilette im Keller der Kirche, die nutze ich auch noch.


Zwischen Kirche und Kanal befindet sich das „Städtische Podium“ das wohl hin und wieder als Bühne für Theateraufführungen genutzt wird, an einem sonnigen und warmen Tag wie heute bietet es nette Sitzmöglichkeiten.


Auf meinem weiteren Weg komme ich am „schönsten McDonalds der Welt“ vorbei: goldfarbene und gläserne Wände und eine stählerne Wendeltreppe im Inneren. Das Bauwerk von 2015 erlangte zahlreiche Designpreise.

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