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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Mai 2026, 18:41:57 »
09. Tag, Freitag, 06.02. - 3. Teil

Für den Nachmittag habe ich eine Wanderung durch die Lagune und entlang des Strandes von Faro ausgesucht. Zum riesigen Parkplatz (kostenlos) direkt neben der Landebahn des Flughafens sind es nur ein paar Fahrminuten vom Zentrum.

Von hier würde nun zunächst ein Holzbohlenweg durch die Lagune führen und dann ginge es am Strand einer der vorgelagerten Inseln wieder zurück. Leider droht schon der nächste Regenschauer am Horizont, außerdem geht es Peter nicht so gut, so dass wir beschließen direkt zur Insel zu laufen und dort dann über den weiteren Weg zu entscheiden.

Zur Ilha de Faro führt eine Brücke für Autos mit einem abgetrennten Bereich für Fußgänger, unterwegs hat man einen schönen Blick auf die Wattlandschaft mit einigen Vögeln und dann zum Lagunenstrand der Insel.




Wir haben die Brücke ungefähr zu zwei Dritteln überquert, da setzt auch schon der Regen ein und zwar richtig heftig, die Regentropfen prasseln fast wie Hagelkörner auf uns ein, dazu natürlich ein kräftiger Wind. Peter muss erst noch seine Regenjacke anziehen und wird dabei schon ziemlich nass, ich habe sie immerhin schon an, aber die Hose wird davon auch nicht geschützt. Im Eiltempo legen wir die letzten Meter zurück, zum Glück können wir ein geöffnetes Restaurant / Café schon von weitem sehen, nichts wie hinein.

Wir bestellen je einen Galão und zum Teilen ein Stück Cheesecake (EUR 10,00). Nach ungefähr einer halben Stunde kommt die Sonne wieder heraus und mit einigermaßen getrockneter Kleidung verlassen wir das Café.

Auf dem Parkplatz vor dem Café sehen wir was Sturm und Regen der letzten Tage oder besser Wochen angerichtet hat, der Sand hat sich überall hin verteilt (so etwas habe ich nach einem Sturm auch schon an der Nordsee erlebt, hier hätte ich nicht damit gerechnet), dazu noch die vielen Pfützen, das ist alles ziemlich matschig hier und lädt nicht zum Spazieren ein. Immerhin gibt es einen schönen Regenbogen zu bewundern.


Wir gehen kurz an den Strand,


dann ein Stück die Straße entlang, die durch den bebauten Teil der Insel führt. Wir drehen aber bald wieder um, die ganze Wanderung schaffen wir vor dem nächsten Regenschauer sowieso nicht mehr und Peter fühlt sich noch weniger gut wie vorhin. Daher geht es über die Brücke zurück zum Auto, dabei können wir weiterhin einen Teil des Regenbogens bewundern und gegen 15.15 Uhr verlassen wir Faro.




In Alvor geht es (ja schon wieder) in den Supermarkt, bei nun zwei Erkälteten müssen wir unsere Tee- und Taschentuchvorräte aufstocken.

In der Wohnung legt Peter sich gleich hin, ich gehe nochmal an den Strand und spiele ein bisschen mit der Kamera bis mich ein weiterer Regenschauer gegen Viertel vor sechs zurück in die Wohnung treibt.






Wetter: Wechsel von Sonne und Regenschauern, ca. 15°C

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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Mai 2026, 18:30:01 »
09. Tag, Freitag, 06.02. - 2. Teil

Von hier ist es nicht weit bis zur Fußgängerzone von Faro. Die macht einen sehr sympathischen Eindruck, belebt, aber nicht überfüllt, Einheimische und Touristen gemischt.




Vor dem Mittagessen ist noch Zeit für einen Abstecher


zur großen Igreja do Carmo auf dem gleichnamigen Platz. EUR 4,00 p.P. kostet der Eintritt, wir überlegen noch, ob wir hineingehen sollen, der einsetzende kräftige Regenschauer nimmt uns dann die Entscheidung ab. Die 1807 erbaute (bzw. vollendete, die Bauzeit betrug fast 100 Jahre) Kirche ist noch prunkvoller als die Kathedrale in der Altstadt, wir setzen uns eine Weile auf eine der Bänke und lassen den Anblick auf uns wirken.



Über einen etwas ungepflegten Innenhof erreichen wir auch hier eine Knochenkapelle, diese ist größer als die bei der Kathedrale und komplett mit menschlichen Knochen und Schädeln ausgeschmückt.



Wir gehen zurück in Richtung Fußgängerzone und werfen noch einen Blick in die Kirche São Pedro (Eintritt kostenfrei).





Dann geht es zum Essen. Wir finden eine Gaststätte mit portugiesischer Küche „2 Irmãos“, allerdings nicht ganz so authentisch wie in Tavira und Armação de Pêra. Das Essen ist ausgezeichnet, Peter nimmt eine Meeresfrüchtesuppe als Vorspeise und ein Meeresfrüchterisotto als Hauptgericht, ich bestelle einen Reiseintopf mit Tintenfisch, dazu ein alkoholfreies Bier und ein Mineralwasser (EUR 44,00).


Auf dem Rückweg zum Auto gehen wir noch am Jachthafen wo sich auch der Faro Schriftzug befindet, vorbei.


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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Mai 2026, 18:08:20 »
09. Tag, Freitag, 06.02. - 1. Teil

Heute wacht Peter mit Halsschmerzen auf, meine sind schon wieder besser geworden.

Gegen 8.45 Uhr machen wir uns auf den Weg in Richtung Osten, nach Faro. Die Stadt gilt als Hauptstadt der Algarve, ist mit 60.000 Einwohnern aber keine wirkliche Großstadt. Hinter der Altstadt gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz, von dort spazieren wir durch ein Tor in der Stadtmauer ins historische Zentrum der Stadt.


Schnell ist große Platz Largo da Sé erreicht, umgeben von renovierten weißen Gebäuden und vielen Orangenbäumen, das erinnert mich an Andalusien, hier an der Algarve sind die Orangenbäume nicht so zahlreich vertreten wie in Andalusien. Die vielen Autos stören den an sich positiven Eindruck, den der Platz macht, etwas.



Das Rathaus der Stadt befindet sich hier und der Bischofspalast, unser Interesse gilt aber der Kathedrale. Sie wurde 1251 erbaut, davor standen schon ein römisches Forum und eine Moschee an dieser Stelle.

Die Kathedrale öffnet um 10 Uhr, wir müssen zusammen mit ein paar anderen Touristen noch ein paar Minuten warten. Kurz nach 10 Uhr kommt dann ein Mitarbeiter und teilt mit, dass sich die Öffnung verzögert, weil sich seine Kollegin heute krank gemeldet hat und er alles alleine machen muss. Eigentlich kein Problem, inzwischen hat es aber mal wieder angefangen zu regnen, dazu weht am Eingangstor ein kalter Wind, nicht gut für zwei Erkältete wie wir es gerade sind.

Gegen Zahlung von EUR 5,00 p.P. dürfen wir einige Minuten später den Kathedralenbereich betreten. Peter und ich gehen gleich in den Kirchenraum, da ist es trocken und windstill und wir sind erstmal noch alleine. Die Kirche ist für algarvische Verhältnisse (nicht für andalusische) recht üppig mit goldenen Altären ausgestattet, mehrere Nebenkapellen gibt es, mal mit Gold verziert, mal mit den typischen Fliesen ausgestattet.




Nach der Innenraumbesichtigung hat es aufgehört zu regnen und wir steigen auf den Turm der Kathedrale. Eine tolle Sicht hat man von hier über die Stadt und die Lagune. Nur doof, dass gerade keine Sonne scheint.


Im Obergeschoss der Kathedrale schauen wir uns noch das kleine Museum mit sakraler Kunst an, wieder unten gehen wir durch den hübschen Innenhof der Kathedrale mit Orangenbäumen


zu einer kleinen Kapelle in deren Wände menschliche Knochen und Schädel eingemauert sind, aus heutiger Sicht ziemlich makaber (Fotos habe ich keine gemacht, weiß mal wieder nicht, warum nicht).

Nun scheint wieder die Sonne und ich besteige nochmal den Turm der Kathedrale, bei Sonnenschein sind die Ausblicke doch gleich nochmal so schön, Peter wartet unten.





Dann verlassen wir die Kathedrale und bummeln durch die engen Gassen der kleinen historischen Altstadt. Viele hübsche Ecken gibt es, einiges wartet aber auch noch auf eine Renovierung.





Wir queren nochmals den Largo da Sé


und verlassen dann den Altstadtbereich durch den Arco da Vila.

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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 19. Mai 2026, 18:06:55 »
09. Tag, Freitag, 06.02. - 1. Teil

Heute wacht Peter mit Halsschmerzen auf, meine sind schon wieder besser geworden.

Gegen 8.45 Uhr machen wir uns auf den Weg in Richtung Osten, nach Faro. Die Stadt gilt als Hauptstadt der Algarve, ist mit 60.000 Einwohnern aber keine wirkliche Großstadt. Hinter der Altstadt gibt es einen großen kostenlosen Parkplatz, von dort spazieren wir durch ein Tor in der Stadtmauer ins historische Zentrum der Stadt.


Schnell ist große Platz Largo da Sé erreicht, umgeben von renovierten weißen Gebäuden und vielen Orangenbäumen, das erinnert mich an Andalusien, hier an der Algarve sind die Orangenbäume nicht so zahlreich vertreten wie in Andalusien. Die vielen Autos stören den an sich positiven Eindruck, den der Platz macht, etwas.



Das Rathaus der Stadt befindet sich hier und der Bischofspalast, unser Interesse gilt aber der Kathedrale. Sie wurde 1251 erbaut, davor standen schon ein römisches Forum und eine Moschee an dieser Stelle.

Die Kathedrale öffnet um 10 Uhr, wir müssen zusammen mit ein paar anderen Touristen noch ein paar Minuten warten. Kurz nach 10 Uhr kommt dann ein Mitarbeiter und teilt mit, dass sich die Öffnung verzögert, weil sich seine Kollegin heute krank gemeldet hat und er alles alleine machen muss. Eigentlich kein Problem, inzwischen hat es aber mal wieder angefangen zu regnen, dazu weht am Eingangstor ein kalter Wind, nicht gut für zwei Erkältete wie wir es gerade sind.

Gegen Zahlung von EUR 5,00 p.P. dürfen wir einige Minuten später den Kathedralenbereich betreten. Peter und ich gehen gleich in den Kirchenraum, da ist es trocken und windstill und wir sind erstmal noch alleine. Die Kirche ist für algarvische Verhältnisse (nicht für andalusische) recht üppig mit goldenen Altären ausgestattet, mehrere Nebenkapellen gibt es, mal mit Gold verziert, mal mit den typischen Fliesen ausgestattet.




Nach der Innenraumbesichtigung hat es aufgehört zu regnen und wir steigen auf den Turm der Kathedrale. Eine tolle Sicht hat man von hier über die Stadt und die Lagune. Nur doof, dass gerade keine Sonne scheint.


Im Obergeschoss der Kathedrale schauen wir uns noch das kleine Museum mit sakraler Kunst an, wieder unten gehen wir durch den hübschen Innenhof der Kathedrale mit Orangenbäumen


zu einer kleinen Kapelle in deren Wände menschliche Knochen und Schädel eingemauert sind, aus heutiger Sicht ziemlich makaber (Fotos habe ich keine gemacht, weiß mal wieder nicht, warum nicht).

Nun scheint wieder die Sonne und ich besteige nochmal den Turm der Kathedrale, bei Sonnenschein sind die Ausblicke doch gleich nochmal so schön, Peter wartet unten.





Dann verlassen wir die Kathedrale und bummeln durch die engen Gassen der kleinen historischen Altstadt. Viele hübsche Ecken gibt es, einiges wartet aber auch noch auf eine Renovierung.





Wir queren nochmals den Largo da Sé


und verlassen dann den Altstadtbereich durch den Arco da Vila.

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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 18. Mai 2026, 18:07:50 »
Den Holzbohlenweg waren sie ja als wir das letzte Mal in der Gegend waren noch am bauen. In Richtung Lagos zu den Stränden wie Praia Dona Ana scheint er wohl noch nicht fertig zu sein? Der Strand ist nämlich auch sehenswert. Dass die Aussichtspunkte nicht so nahe an der Kante waren, ist ziemlich sicher der Sicherheit geschuldet. Es wir immer wieder gewarnt, dass die Klippen instabil sein können. Schade, dass ihr nicht hinunter zur Praia do Camilo konntet.

Doch, wir hätten auch am Praia Dona Ana starten können, bis dahin reichen die Holzbohlenwege wohl auch, wenn ich das richtig gesehen habe. Ich hatte mich eigentlich eher zufällig bzw. weil ich dachte, es wäre sonst vielleicht etwas zu weit bis Porto Mos für den Don Camilo entschieden. Und dann nicht mehr an den Dona Ana gedacht, da hätten wir nach der Wanderung noch stoppen können mit dem Auto oder hinlaufen, denn ich meine dort wären Leute am Strand gewesen, der Zugang war also wohl nicht gesperrt, wobei sich ja nicht alle Leute an so eine Absperrung halten. Einen Versuch wäre es wert gewesen. Andererseits war es aber auch so extrem windig, dass wir froh waren, als wir wieder am Auto waren. In der Stadt war der Wind dann kein Thema mehr.

Ja, ich denke auch, dass die Wege bzw. Aussichtspunkte wegen der (möglichen) Erosion so weit hinten gebaut wurden. Das führt aber halt dann wieder dazu, dass viele Leute die Holzbohlen verlassen und die Trampelpfade nutzen, ein asiatisches Paar hat das gemacht und ich war wie geschrieben auch in der Versuchung.

Ich hoffe, es blieb bei den ersten Anzeichen einer Erkältung.


Mal sehen......
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 18. Mai 2026, 15:09:36 »
Halsweh ist nie schön und schon gar nicht im Urlaub. Ich hoffe, es blieb bei den ersten Anzeichen einer Erkältung.

Die orangenen Felsen und die See-Arches sind eine Augenweide. Murales können Sie auch, die Portugiesen :thumb:.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Susan am 17. Mai 2026, 19:38:07 »
Den Holzbohlenweg waren sie ja als wir das letzte Mal in der Gegend waren noch am bauen. In Richtung Lagos zu den Stränden wie Praia Dona Ana scheint er wohl noch nicht fertig zu sein? Der Strand ist nämlich auch sehenswert. Dass die Aussichtspunkte nicht so nahe an der Kante waren, ist ziemlich sicher der Sicherheit geschuldet. Es wir immer wieder gewarnt, dass die Klippen instabil sein können. Schade, dass ihr nicht hinunter zur Praia do Camilo konntet.

Den Bildern nach ist Wellengang und Wasserstand tatsächlich viel höher als wir es kennen. Ebenso ist in Lagos tatsächlich abends einiges los, bis zur späten Partyzeit sind wir allerdings nie geblieben.  ;)  Und noch was Neues gelernt, die Graffiti sind uns so nie aufgefallen.  8)
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 17. Mai 2026, 16:26:08 »
8. Tag, Donnerstag, 05.02. - 2. Teil

Wir finden noch eine Parklücke auf dem kostenlosen Parkplatz an der Stadtmauer und schlendern ins Zentrum.

Dort lacht uns gleich ein Café („Patisserie A Passagem“) an, es gibt himmlischen Schokokuchen für mich und eine Erdbeertorte für Peter, dazu jeweils einen Milchkaffee (EUR 10,40).


Von der Stadt selbst sind wir nicht so richtig begeistert, das scheint eine ziemliche Partystadt zu sein, in der Fußgängerzone reiht sich eine Kneipe an die andere, an den Wänden immer wieder Schilder mit dem Hinweis, dass sich die Besucher nachts doch bitte leise verhalten sollen, damit die hier wohnenden Leute ihre Nachtruhe kriegen, na hier muss ja im Sommer abends die Hölle los sein.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Souvenirgeschäfte, die aber überwiegend eher (aus unserer Sicht) geschmacklose Sachen anbieten, in einem davon gibt es aber doch viel Schönes und ich kaufe mir ein Notizbuch (für eine der nächsten Reisen) und einen bunten Glasuntersetzer mit Fischmotiven, der als Wand- bzw. Regalschmuck in der Küche oder im Schlafzimmer dienen wird.


Wir schauen uns den großen Praça Infante Dom Henrique an,


die schon löchrige Hafenbefestigung


und einen renovierten Teil der Stadtmauer mit Stadttor durch das wir wieder in die Innenstadt kommen.


Es gäbe in Lagos durchaus einiges Geschichtliches zu erkunden, es ist eine alte Seefahrerstadt, Entdecker sind von hier aufgebrochen, im Meer vor der Stadt fanden zahlreiche Seeschlachten statt, Lagos war eine Zeitlang Sklavenumschlagplatz, aber auf Museen und Kirchen haben wir heute keine Lust, wir machen uns stattdessen noch auf die Suche nach Graffiti, für die die Stadt auch bekannt ist.

Nach und nach entdecken wir einige, auch an sonstigen schönen Häusern und Straßenzügen kommen wir noch vorbei.














Gegen 15 Uhr verlassen wir die Stadt, stoppen noch am Supermarkt (irgendwie brauchen wir jeden Tag irgendetwas) und sind um 16 Uhr in der Ferienwohnung.

Nachher möchten wir noch einen Strandspaziergang machen, zunächst trinke ich aber einen heißen Tee gegen meine Halsschmerzen. Dabei wird mir plötzlich schlecht, das vergeht nach einiger Zeit zum Glück wieder, aber auf einen Spaziergang habe ich nun keine Lust mehr. Peter ist das eh nicht so wichtig, daher bleiben wir den Rest des Nachmittags / Abends zu Hause.

Wetter: sonnig, teils wolkig, sehr windig, ca. 18°C
Wanderung: 10,25 km, 360 hm

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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 17. Mai 2026, 16:15:09 »
8. Tag, Donnerstag, 05.02. - 1. Teil

Ich wache mit Halsschmerzen auf, och nee, wird das jetzt zum neuen Urlaubsstandard, schon im letzten Urlaub (Finnland) bekam ich Halsschmerzen.

Aber schon jetzt am Morgen scheint die Sonne, da vergesse ich die Halsschmerzen fast wieder.

Das gute Wetter wollen wir für eine weitere Küstenwanderung nutzen und zwar bei einer der Hauptsehenswürdigkeiten der Algarve, der Felsformation Ponta da Piedade bei Lagos.

Eine halbe Stunde dauert die Fahrt bis zum Parkplatz (kostenlos) an der Praia do Camilo, wo wir gegen viertel vor neuen ankommen. Die Zugangstreppe zu diesem Strand ist leider gesperrt (wie ärgerlich), wir beginnen also gleich die Wanderung, die auf Holzbohlenwegen in Richtung der Felsformation Ponta da Piedade und dem dortigen Leuchtturm führt.




Vom Holzbohlenweg führen immer wieder Abstecher zu Aussichtspunkten, die wir natürlich alle mitnehmen. Ganz zufrieden bin ich aber nicht, denn diese Aussichtsplattformen bieten nicht wirklich eine gute Aussicht, dafür stehen sie nicht nahe genug an der Abbruchkante. Es gibt keine Schilder, die es verbieten würden, die Holzbohlen zu verlassen, aber ich mache es trotzdem nicht, irgendwie ist die Situation ein bisschen unklar.



Insgesamt ist es aber eine wunderschöne Landschaft, nicht nur die Felsformationen am bzw. im Wasser, auch die Fläche dahinter mit Kakteen, viel grün, gelben Blümchen und auch mal roten Felsen ist sehenswert.

An der Ponta da Piedade gibt es einen weiteren großen Parkplatz, mehrere Restaurants bzw. Cafés und zum Glück geöffnete Toiletten, die wir nutzen. Der sich ebenfalls dort befindliche Leuchtturm ist wie immer in Portugal weiträumig abgesperrt. Der Strand ist über eine steile und lange Treppe erreichbar, jetzt wäre eine gute Zeit hinunter zu gehen, da gerade Ebbe ist und somit zumindest ein kleiner Teil des Strands trockenen Fußes betreten werden kann.


Leider macht sich ausgerechnet gerade jetzt der Inhalt eines chinesischen Reisebusses auf den Weg nach unten (den ersten und einzigen Reisebus, den wir auf der gesamten Reise sehen), nee, das wollen wir uns nicht antun, wir kommen auf dem Rückweg nochmal hier vorbei und werden dann zum Strand gehen, auch wenn dann der Wasserstand nicht mehr so niedrig sein wird wie jetzt.

Wir setzen die Wanderung mit vielen schönen Ausblicken fort, der Wind ist heute nicht weniger stark wie gestern, immer wieder werde ich fast umgeworfen, das Gehen gegen den Wind ist sehr mühsam.




Kurz vor unserem Ziel, dem Strand von Porto de Mós, verlässt der Weg die Küste und führt durch den Ort hinunter zum Strand. Die öffentliche Toilette dort ist wie so oft geschlossen, wir möchten aber sowieso etwas trinken und eine Kleinigkeit essen. Ein einziges Café / Restaurant hat geöffnet („Campimar“), wir setzen uns trotz des Sturms auf die Terrasse direkt über dem Strand und bestellen zwei Kaffee, ein Mineralwasser und eine Pizza zum Teilen, weil es fürs Mittagessen eigentlich noch ein bisschen früh ist (EUR 16,00). Die Pizza wird netterweise gleich auf zwei Tellern serviert und wir genießen ein Weilchen die Sonne auf der Terrasse.


Nach dem Essen spazieren wir über den Strand von Porto de Mós, sehr hübsch hier mit den farbigen Felswänden und den Steinen und Felsen auf dem Sand. Zur nächsten Sandbucht, die wir von oben gesehen haben, kommen wir aber nicht mehr, da steht das Wasser schon wieder zu hoch dafür.




Zurück zur Ponta da Piedade geht es auf dem bekannten Weg.



Die asiatische Busreisegruppe ist erwartungsgemäß weitergereist und wir machen uns an den Abstieg zum Strand. Das ist im unteren Drittel der Treppe recht abenteuerlich, da die Stufen teilweise dick mit rotem Schlamm bedeckt sind, da hat der viele Regen der letzten Wochen einiges von den Felswänden ausgewaschen. Leider ist die Flut schon wieder recht weit vorgeschritten und es gibt keinen Strand mehr, den man betreten könnte. Aber auch von den Steinen am Ende der Treppe und dem letzten Abschnitt der Treppe hat man einen schönen Blick auf die Felsformationen, nochmal anders als von oben, da lohnen sich auch verschlammte Schuhe und Hosenbeine.




Gegen 13.30 Uhr sind wir zurück am Auto und fahren die kurze Strecke in die Innenstadt von Lagos.
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Reiseberichte / Re: Bei Nordseewetter an der Algarve - Jan/Feb 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 17. Mai 2026, 15:51:09 »
Der Boardwalk in Armacao muss relativ neu sein oder er ist mir bisher nie aufgefallen, weil ich meist lieber am Strand lang laufe.  Auf der Ilha ist natürlich im Sommer die Hölle los, ich meine gelesen zu haben, dass dann auch eine Art "timed entry" nötig ist.


Der vordere Teil des Boardwalk vom Parkplatz aus schien mir ziemlich neu zu sein, der hintere Bereich durch die Sumpflandschaft war wohl schon älter. Bei Temperaturen über 25 °C stelle ich mir das aber nicht mehr sehr angenehm vor, das ist ja alles in der Sonne ohne jeglichen Schatten. Am Strand hat man dann wenigstens ein bisschen Kühlung durch den Luftzug und kann mal mit den Füßen ins Wasser.

Timed Entry - oh je, kaum vorstellbar nach einem Besuch im Winter.
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