71
Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 12. August 2026, 13:28:52 »19.04.26 –Algeciras <=> Gibraltar
Highlight: The Rock
Ausschlafen war auch an dem Tag nicht geplant, denn der frühe Vogel fängt den Wurm oder so. Das Frühstück war ok, jedoch für ein Marriott-Hotel nicht überragend.
Nach 20 km und 30 Minuten Fahrt erreichten wir das Telpark Parkhaus in La Línea de la Concepción in der Nähe der Grenze zu Gibraltar. Dort stellten wir den Ebro unter und machten uns auf den kurzen Fußweg (ca. 500 m – 6 Minuten) zum Grenzübergang.

Die Einreise war unkompliziert. Die Beamten schauten nur kurz auf den Pass bzw. Ausweis und schon waren wir im britischen Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, das geographisch eine Enklave innerhalb Spaniens ist.
Neben diesem Schild war ein kurzer Hinweis, dass die Seilbahn außer Betrieb ist.
Na toll, denn bereits beim Überqueren der Runway
lahmte ich ganz gewaltig. Mein Ischias feuerte blitzartige Schmerzen ins linke Bein. Mir war aber beim Blick auf The Rock
noch nicht bewusst, dass wir den zu Fuß erklimmen würden.
Die Stadt war so früh am Morgen noch ausgestorben, das änderte sich im Laufe des Tages jedoch.
Mein Rücken jaulte trotz Schmerzmittel, als er den Anfang der unzähligen Treppen zum Moorish Castle sah.
Immer wieder blieb ich stehen und machte Dehnübungen, die mir mein Physio mit auf den Weg gegeben hatte. Meine Güte war der Aufstieg schmerzhaft. Schließlich hatte ich mich die Tage zuvor keinesfalls schonen können. Doch mein Wille war stärker als die Schmerzen
.
Beim Moorish Castle (das wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war) befindet sich der Ticketschalter für das Naturschutzgebiet und £ 25 pro Person wurden fällig. Der Preis beinhaltet alle Sehenswürdigkeiten und die erste folgte gleich.
Vor dem Eingang saßen die ersten Berberaffen.

Die Tunnelanlage und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden zu einem riesigen Museum umfunktioniert und müssen mit Helm betreten werden.
The Rock ist eine mächtige Klippe. Er besteht überwiegend aus Kalkstein, zeigt aber auch Einlagerungen aus Karbonat. Diese Voraussetzungen waren ideal für den Tunnelbau und dieser begann vor über 200 Jahren durch die britische Armee.
Im Laufe der Zeit sind etwa 55 Kilometer Tunnel entstanden und der Fels ist durchlöchert. Wenn man bedenkt, dass nur 6,7 km² Fläche dafür existiert, muss das entstandene Tunnelsystem sehr verzweigt und in unterschiedlichen Höhen angelegt worden sein. Zum Vergleich dazu ist das Straßennetz von Gibraltar nur etwa halb so lang wie das Tunnelsystem.
Die Geschichte der Tunnel beginnt Ende des 18.Jahrhunderts und noch bis 1968 entstanden ständig neue Gänge. Viele Bereiche sind bis heute gesperrt, aber Besuchern ist es möglich, zwei sehr unterschiedliche zu besichtigen: Zum einen diese World War II Tunnels und dann noch die Great Siege Tunnels.
Zwischendurch gibt es große Belüftungsöffnungen im Felsen, die eine gute Sicht auf die Runway bieten. In den Morgenstunden sorgte EasyJet für einen regen Flugverkehr.
Hier sieht man den kleinen Airport und den North Front Friedhof mit über 750 Kriegsgräbern aus beiden Weltkriegen.
...
Highlight: The Rock
Ausschlafen war auch an dem Tag nicht geplant, denn der frühe Vogel fängt den Wurm oder so. Das Frühstück war ok, jedoch für ein Marriott-Hotel nicht überragend.
Nach 20 km und 30 Minuten Fahrt erreichten wir das Telpark Parkhaus in La Línea de la Concepción in der Nähe der Grenze zu Gibraltar. Dort stellten wir den Ebro unter und machten uns auf den kurzen Fußweg (ca. 500 m – 6 Minuten) zum Grenzübergang.

Die Einreise war unkompliziert. Die Beamten schauten nur kurz auf den Pass bzw. Ausweis und schon waren wir im britischen Überseegebiet an der Südspitze der Iberischen Halbinsel, das geographisch eine Enklave innerhalb Spaniens ist.
Neben diesem Schild war ein kurzer Hinweis, dass die Seilbahn außer Betrieb ist.
Na toll, denn bereits beim Überqueren der Runway
lahmte ich ganz gewaltig. Mein Ischias feuerte blitzartige Schmerzen ins linke Bein. Mir war aber beim Blick auf The Rock
noch nicht bewusst, dass wir den zu Fuß erklimmen würden.
Die Stadt war so früh am Morgen noch ausgestorben, das änderte sich im Laufe des Tages jedoch.
Mein Rücken jaulte trotz Schmerzmittel, als er den Anfang der unzähligen Treppen zum Moorish Castle sah.
Immer wieder blieb ich stehen und machte Dehnübungen, die mir mein Physio mit auf den Weg gegeben hatte. Meine Güte war der Aufstieg schmerzhaft. Schließlich hatte ich mich die Tage zuvor keinesfalls schonen können. Doch mein Wille war stärker als die Schmerzen
. Beim Moorish Castle (das wegen Renovierungsarbeiten geschlossen war) befindet sich der Ticketschalter für das Naturschutzgebiet und £ 25 pro Person wurden fällig. Der Preis beinhaltet alle Sehenswürdigkeiten und die erste folgte gleich.
Vor dem Eingang saßen die ersten Berberaffen.

Die Tunnelanlage und Geschützstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg wurden zu einem riesigen Museum umfunktioniert und müssen mit Helm betreten werden.
The Rock ist eine mächtige Klippe. Er besteht überwiegend aus Kalkstein, zeigt aber auch Einlagerungen aus Karbonat. Diese Voraussetzungen waren ideal für den Tunnelbau und dieser begann vor über 200 Jahren durch die britische Armee.
Im Laufe der Zeit sind etwa 55 Kilometer Tunnel entstanden und der Fels ist durchlöchert. Wenn man bedenkt, dass nur 6,7 km² Fläche dafür existiert, muss das entstandene Tunnelsystem sehr verzweigt und in unterschiedlichen Höhen angelegt worden sein. Zum Vergleich dazu ist das Straßennetz von Gibraltar nur etwa halb so lang wie das Tunnelsystem.
Die Geschichte der Tunnel beginnt Ende des 18.Jahrhunderts und noch bis 1968 entstanden ständig neue Gänge. Viele Bereiche sind bis heute gesperrt, aber Besuchern ist es möglich, zwei sehr unterschiedliche zu besichtigen: Zum einen diese World War II Tunnels und dann noch die Great Siege Tunnels.
Zwischendurch gibt es große Belüftungsöffnungen im Felsen, die eine gute Sicht auf die Runway bieten. In den Morgenstunden sorgte EasyJet für einen regen Flugverkehr.
Hier sieht man den kleinen Airport und den North Front Friedhof mit über 750 Kriegsgräbern aus beiden Weltkriegen.
...
Neueste Beiträge
für den tollen Reisebericht mit vielen bunten Steinen. Er macht so richtig Lust auf den Wilden Westen.
.


















. 
und frage bzw. bewerbe mich als Reiseführerin 
.
Und Biene Maya und Willie sind auch da, das hätte mir auch gefallen! Das Elfendorf ist auch lustig, ich finde es immer schön wenn man im Urlaub auch was unerwartetes erlebt!