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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Horst am 26. Februar 2026, 21:13:43 »
Toledo hat mir damals auch sehr gut gefallen, die Stadt war allerdings damals an Ostern sehr voll aber ganz leer scheint es bei Dir ja auch nicht gewesen zu sein.
Liegt halt in der Beliebtheitsskala auch bei ausländischen Touristen recht weit vorne.
 
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Horst am 26. Februar 2026, 21:08:01 »


Mesa verde auf arabisch?  ;)

Der Trail dazu hat mir auch gut gefallen. Das arabische Essen sowieso. :)
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Reiseberichte / Re: Reise an das Ende der Welt – Südsee über Neuseeland
« Letzter Beitrag von Heike Heimo am 26. Februar 2026, 19:24:12 »
18.11.2025   Taupo und Umgebung

Das Wetter für die nächsten beiden Tage war sehr schlecht vorhergesagt. Es gab Überflutungswarnungen für weite Teile der Nordinsel. Auch für Taupo und insbesondere um Rotorua. Wir waren daher überrascht, dass das Wetter in der Früh noch recht gut aussah.

Rasch machten wir uns auf den Weg zu den Huka Falls, um die Zeit zu nutzen. Der Waikato River ist der Abfluss des Lake Taupo und erreicht in einer engen Schlucht die Huka Falls. Unweit vom Parkplatz führt eine Brücke über die Schlucht. Das Wasser fließ hier mit hoher Geschwindigkeit unter der Brücke über Stromschnellen hindurch.







Wir gingen weiter Richtung Norden und erreichten bald den Aussichtspunkt, bei dem der Waikato River spektakulär in ein bereites Becken stürzt. Gewaltige 200 Kubikmeter Wasser fließen pro Sekunde durch die Schlucht.







Durch die eingemischten Luftbläschen entstehen die schönen blauen Farben.



Nach dem Wasserfall fließt der Fluss wieder ruhig in einer dunkelgrünen Farbe.



Der Weg führt weiter entlang des Flusses durch viele Farnbaume, bis zur Brücke des New Zealand State Highway SH1. 





Wir überquerten die Brücke und gingen auf der anderen Seite zum Parkplatz zurück. Diesen Weg muss man nicht unbedingt gegangen sein.

Auf halben Wege wird eine Bucht am Fluss erreicht, bei der es warme Quellen geben soll. Wir konnten aber nichts entdecken.

Das Wetter schien noch auszuhalten, so entschieden wir uns zum Wai-o-Tapu Thermalgebiet zu fahren. Nach einer ¾ Stunde war es erreicht. Wir kamen gerade an, als die Fahrzeugkolone vom Lady Knox Geysir ankam. Diesen Geysir haben wir mit Absicht ausgelassen. Er wird einmal pro Tag für die Touristen aktiviert, indem Waschmittel in die heiße Quelle geschüttet wird. Wenn schon ein Geysir, dann wollen wir einen echten sehen.

Nachdem der Eintritt bezahlt wurde, machten wir uns auf den Rundweg. Er führt zuerst zu einer Reihe von Deckeneinbrüchen, die durch Geothermie ausgelöste werden.









Vorbei an Schlammtöpfen ging es zur Artist´s Platte, von dem aus schon der Champagne  Pool zu sehen war.







Die Artist´s Platte wurde nun umrundet, um zum Aussichtsbereich des Champagne Pool zu kommen.





Der Champagne Pool erinnern an die Grand Prismatic Spring im Yellowstone. Leider gibt es keine Aussichtsplattform wie im Yellowstone, aber es lässt sich die Farbenbracht auch so erahnen.







Hier endet der kleine Rundweg. Wir gingen aber den größten, der an dieversen Aussichtspunkten vorbeiführt.



Bei einem war ein interessantes Hinweisschild angebracht.



Tatsächlich trafen wir in einer Talsenke eine Mitarbeiterin des Parkes, die mit einem Handgerät zur Gaskonzentrationsmessung durch den Park wanderte.

Der Endpunkt der großen Schleife ist der Green Lake, wie kann er auch anders heißen. Lieder war es schon zu bewölkt, so konnte er nicht seine volle Farbe zeigen.







Den Enten scheint das saure Wasser nichts zu machen.



Der Rückweg führte wieder an Deckeneinbrüchen vorbei. Aus machen war lautes Gebrabbel von kochendem Wasser zu hören. Der Sound von einem Krater wurde für den Film „Herr der Ringe“ verwendet.







Zum Schluss erreichten wir ein weiteren Tümpel mit hellgrünem Wasser.



Ein Stück weiter vom Wai-o-Tapu Thermalgebiet, befinden sich der frei zugänglichen und recht aktiven Waiotapu Mud Pool.











Wir fuhren die Hauptstraße Richtung Rotorua weiter und bogen ein paar Kilometer später zum Warm Lake Rotowhero ab. Ein dampfender dunkelgrüner See.



Wir folgten dieser sehr schlechten Seitenstraße und erreichten bald den Parkplatz des Kerosene Creek. Der Bach wird durch mehrere heiße Quellen gespeist und hat dadurch eine optimale Badetemperatur von rund 35°C. Die Badestellen sind über einen kurzen Weg erreichbar. Es hat bereits zu tröpfeln begonnen, beim Baden im Bach spielt das aber keine Rolle. Zum Schutz des Gewandes und der Schuhe hatten wir unseren Müllsack.





Das Wasser war sehr angenehm und es war nicht viel los. Wir blieben rund eine Stunde im Wasser.

Als wir die Badestelle verließen, regnete es schon ordentlich. Da keine Wetterbesserung mehr in Sicht war, kehrten wir am mittleren Nachmittag zu unserer Unterkunft zurück.

Zum Abendessen fuhren wir wieder in den Ort und gingen in ein anderes Lokal dem Finn MacCuhal's Irish Pub. Vor dem Pub gibt es einen interessanten Schutzweg über die Straße. Ich denke, dass ist das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass Fußgänger Nachrang haben.



Im Finn MacCuhal's Irish Pub hatten wir keine Probleme mit der Bierbestellung, da die Kellnerin auf Zack war und verstand, was wir wollten.

Ein kleine Regenpause nutzen wir, um noch zur Promenade des Lake Taupo zu gehen.






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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Christina am 26. Februar 2026, 18:29:53 »
Das Datum eurer Reise habe ich bisher gar nicht beachtet und war deshalb überrascht, als du was von Heiligabend geschrieben hast :verlegen: und habe tatsächlich kurz überlegt, ob das ein Scherz sein soll :totlach:.

Also über Weihnachten wart ihr dort - das wurde im Wüstencamp aber nicht angesprochen oder war die Band nur deshalb an diesem Abend da?

Frühstück mit Pommes und Salat ;D, das hätte ich bei der Auswahl aber wohl auch genommen.

Der Arch sieht an der linken Seite nicht mehr sehr stabil aus, da würde ich mich nicht dranhängen wollen. Der Aufstieg ging als normale Wanderung irgendwo seitlich nach oben oder nur als Klettertour mit Seil über die Felswand?

Die Camp Unterkunft sieht nett aus, mit Kälte gab es keine Probleme?

Deine Hüftprobleme hören sich nicht gut an, du hast Arthrose in der Hüfte, ich im Knie, wir werden wirklich alt...... Wobei mein Knie doch tatsächlich ohne erkennbaren Grund deutlich besser geworden ist, ich kann es kaum glauben.
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 26. Februar 2026, 15:04:58 »
24.12.25 – Von Al Hamra nach Wahiba Sands

Nach einer vor allem warmen Nacht schnappten wir unsere Gutscheine fürs Frühstück und fuhren zum Restaurant Reem Al Yamen.
 
Obwohl wir gerne indisch/orientalisch essen, sagte uns die Frühstückskarte so gar nicht zu. Deshalb bestellten wir zweimal die kleinste Portion dieser Club-Sandwiches zu je 1,80 OMR.



Auch zum Frühstück erhielten wir je eine Flasche Wasser und Salat.



Uns war klar, dass wir die Portionen nicht schaffen. Der Kellner freute sich, dass wir die Reste mitnehmen wollten. Man verpackte uns nicht nur die restlichen Brote, sondern es gab noch frisch zubereitete Pommes obendrauf. Fürs Mittagessen unterwegs war gesorgt :thumb:.

Zurück im Guesthouse packten wir unsere Koffer ins Auto und ich schrieb Ahmed, dass wir aufbrechen. Persönlich konnten wir uns leider nicht von ihm verabschieden.

Wir hatten eine längere Strecke vor uns, doch schon ein paar Kilometer weiter legten wir einen Zwischenstopp ein. Das ehemalige Dorf Tanuf wurde im Bürgerkrieg zwischen 1954 und 1959 fast vollständig von der britischen Luftwaffe zerstört. Die Bewohner flohen damals in die Berge und bauten die Stadt nach Kriegsende neu auf.

Wir schauten uns in den Ruinen um.





Anschließend fuhren wir in den angrenzenden Wadi und suchten den Arch Tanuf.



Ich wusste nur, dass der große Arch wegen diesem Nervenkitzel beliebt war. Mittlerweile ist das Abseilen und Schaukeln verboten. Ganz oben in der Wand entdeckten wir den Steinbogen.





Für den Aufstieg hatten wir keine Zeit. Somit zogen wir als kleine Karawane weiter und begegneten unterwegs den ersten wilden Dromedaren.



Selbst einige Nebenstraßen sind über eine weite Strecke nachts beleuchtet.



Am frühen Nachmittag erreichten wir den Ort Bidiyah in der Nähe des Wüstencamps. Dort stand ein Schild, dass es nur noch zwei Kilometer sind. Wir fuhren 30 Minuten lang alle Nebenstraßen ab und auch ein Stück auf der Sandpiste, doch Google Maps konnte uns keine zuverlässige Route anzeigen. Kurzentschlossen rief ich im Camp an. Der Besitzer wollte jemand schicken, doch nach 15 Minuten kam er selbst angefahren und ließ erst einmal Luft von Sultans Reifen ab.


 
Von wegen zwei Kilometer. Wir folgten ihm sieben Kilometer in rasanter Fahrt durch den Tiefsand zum Camp. Das hätten wir allein nie gefunden.



Wir wurden sofort sehr herzlich von den drei Angestellten aus Bangladesh begrüßt und man zeigte uns die geräumige Cabin für die Nacht. Anschließend gab es einen Begrüßungstrunk im offenen Restaurant. Omani Coffee, Karak-Tea (Milchtee mit Kardamon), ein gesüßter Früchtetee, Wasser und Bananen wurden angeboten.

Und was macht man im Wüstencamp an Heiligabend? Richtig! Man fährt Schlitten :toothy9:.

Wir erhielten zwei Plastikschlitten, deren Laufflächen zuvor mit Seife eingerieben wurden und dann schnauften wir die hohe Düne hinauf. Leider waren die Schlitten zu lahm ähm wir zu schwer  :totlach: und nahmen keine Fahrt auf. Spaß hat es trotzdem gemacht.
 


Wir blieben bis zum Sonnenuntergang :herz: auf der Düne.



Das Essen vom Büffet gab es um 19 Uhr, also noch genügend Zeit für eine sparsame Dusche. Man sollte schon berücksichtigen, dass jeder Tropfen Wasser zum Camp transportiert werden muss.

Das Essen war schmackhaft und wegen meiner Hüftbeschwerden wurde extra für uns ein kleiner Tisch bereitgestellt.
 


Wir waren die einzigen Europäer im Camp und überrascht, als nach dem Dinner diese omanische Boygroup samt Dudelsack aufschlug :beifall: .



Obwohl wir kein Wort von diesen herzzerreißenden Volksweisen verstanden, blieben wir fast bis zum Schluss. Die Musikanten sollten wenigstens noch etwas Applaus bekommen, nachdem sich die indischen Familien mit ihren kleinen Kindern schon in die Hütten verzogen hatten.

Für uns war dies ein schöner Heiligabend im Morgenland.

Übernachtung: Al Hawiyah Camp, Bidiyah 134 € mit Halbpension über Booking.com

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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Ilona am 26. Februar 2026, 14:10:40 »
Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln  :))

Egal was, Hauptsache etwas zum essen  :totlach:.

Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.

Die Bergziegen finden immer Halt und sind in dem felsigen, steilen Gebiet sicher unterwegs. Ansonsten -> Geierfutter :cool2:.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Silv am 26. Februar 2026, 13:37:53 »
Der Tag war ganz schön voll gepackt.

Manches Marzipan mag ich eigentlich ganz gerne, egal von woher  ^-^
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Reiseberichte / Re: O(h) Man(n), Oman 2025
« Letzter Beitrag von Silv am 26. Februar 2026, 13:34:38 »

und die Geier kreisten über uns.




Die warten auf Touris, die in die Schlucht purzeln  :))

Die Ziege auf dem Dach weiß, wie man an gute Sachen kommt. Ich kann mir oft kaum vorstellen, dass die mit ihren Hufen auf Felsen so gut unterwegs sein können und nicht abrutschen.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Christina am 25. Februar 2026, 18:11:15 »
Toledo sieht auch wieder sehr nett aus, da gibt es in Spanien doch eine ziemlich große Anzahl an besichtigungswerten Städten.

Interessant mit dem Marzipan, ich hatte auch irgendwie im Hinterkopf, dass es in Lübeck erfunden wurde, aber wahrscheinlich ist Lübeck dann nur innerhalb Deutschlands die Marzipan Stadt.
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Reiseberichte / Re: WoMo Herbsttour 2025 - Quer durch Spanien
« Letzter Beitrag von Ilona am 25. Februar 2026, 17:13:53 »
Marzipan besteht eigentlich nur aus Mandeln, Rosenwasser und Zucker. Das Rosenwasser stammt aus dem Orient. Somit kann ich mir schon vorstellen, dass Marzipan seit der damaligen Zeit in Toledo hergestellt wird. Die KI meint, dass es aber im Orient erfunden wurde und das glaube ich auch.
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