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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 20:05:00 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 3. Teil

Nach dem Essen gehe ich nochmal durch den Garten zum Hinterausgang und von dort über die Straße in einen weiteren Bereich des Arboretums, der erst in den letzten Jahren dazu gekommen ist und eher naturbelassener angelegt ist.

Von dort spaziere ich durch den Stadtteil Kralingen in Richtung meines nächsten Ziels. Ein sehr nettes Wohnviertel ist das, viele Villen, Einfamilienhäuser, aber auch Mehrfamilienhäuser, dazwischen viel Grün und einige Kanäle.

Nun begegne ich immer mehr Menschen, die irgendetwas orangenes tragen, Restaurants und Cafés, die orange geschmückt sind, orangene Wimpel hängen über den Straßen. Ich komme an der Osteria Vicini vorbei, ein italienisches Restaurant in einer ehemaligen Fabrik oder Werkhalle mit Außensitzplätzen. Hier wird schon gefeiert, es gibt auch eine spezielle Getränkekarte mit orangenen Getränken, aber insgesamt geht es (noch) ruhig zu und ich bin auch nicht die Einzige, die nichts Orangefarbenes trägt. Ich finde noch einen Platz innen (außen ist alles belegt) und bestelle ein Sandwich mit Thunfischpaste und Ei, dazu einen iced Cappuccino (EUR 17,50), nun bin ich satt.


Vom Restaurant ist es nicht mehr weit bis zum Park Kralingse Plas, der sich um einen See erstreckt, dessen Ufer ich einmal rund um folge. Ich komme an zwei Windmühlen vorbei,



an einem schönen Reetdachhaus


und mache eine längere Pause auf einer Bank in der Sonne.

Nun bin ich am nördlichen Seeufer und von hier hat man einen Blick auf die Skyline der Stadt. Das erinnert mich ein bisschen an die Außenalster in Hamburg, dort ist die Skyline allerdings näher und von Kirchtürmen geprägt. Ein Stück des Wegs kann auf Holzbohlen zurückgelegt werden, eine schöne Idee.









An der süd-westlichen Ecke des Parks muss man einige Umwegen laufen, da einiges wegen eines Festivals abgesperrt ist.

Auf dem Weg zur nächsten Metrostation (Oostplein) komme ich nochmal durch nette Wohnviertel, die feiertäglich geschmückt sind.



Nun wird es etwas chaotisch, ich möchte mir noch das „Industriegebouw“ anschauen, das in der Nähe der Metrostation steht, finde es aber nicht. Außerdem könnte ich mal gut eine Kaffeepause vertragen, aber auch das erweist sich als schwierig, weil viele Cafés wegen des Feiertags geschlossen sind und ich mich außerdem immer wieder durch feiernde Menschengruppen durchdrängen muss. Aber ich werde noch fündig. Eine Filiale der „Coffeecompany“ hat geöffnet und das ganze ohne orangene Partystimmung. Bei Cappuccino und Lemon Tarte (EUR 9,55) nutze ich das W-Lan des Cafés und suche im Internet in Ruhe das Gebäude, das ich noch anschauen möchte.


Nach der Pause spaziere ich dorthin.



Das Industriegebäude stammt aus dem Jahr 1952 und ähnelt dem Groothandelsgebouw beim Hauptbahnhof (siehe Tagesbericht vom 22.04.), ist aber kleiner. Errichtet wurde es als Bürogebäude für eine Vielzahl von Firmen, deren bisherigen Büros bei der Bombardierung Rotterdams 1940 zerstört worden waren und von vielen Firmen gemeinsam wird es auch heute noch genutzt. Auffällig sind die großen Fenster, die für viel Licht im Inneren sorgen.

Die Metrostation Oostplein ist nicht weit entfernt, aber dort angekommen, muss ich feststellen, dass sie wegen Bauarbeiten geschlossen ist und auf die nächste Station oder die Tram verwiesen wird. Diese nehme ich bis zur Metrostation Beurs und von dort geht es dann zum Wilhelminaplein, in den Supermarkt und dann gegen 17.45 Uhr ins Hotel.

Wetter: teils sonnig, teils Schleierwolken, ca. 8° - 17°C
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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 19:55:27 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 2. Teil

Gegen 11 Uhr bin ich dann am Arboretum Trompenburg. Der botanische Garten liegt im Stadtteil Kralingen, entstand aus einem privaten Garten einer Villa, wurde 1958 eröffnet und ist für seine vielen Rhododendren bekannt.

Die Tore sind allerdings verschlossen, obwohl die Website für heute eine Öffnung ab 10 Uhr angibt. Na ja, ich setze mich erstmal auf eine Bank in der Nähe des Eingangs, ich werde sicherlich nicht die einzige Besucherin heute sein. Und tatsächlich kommt bald eine Frau mit dem Fahrrad, die auch das Arboretum besuchen will. Wir unterhalten uns kurz, dann kommt ein Mitarbeiter zum Tor, der (wie die Dame mir übersetzt) sagt, dass heute Montag sei und montags erst um 12 Uhr geöffnet wird. Die Fahrradfahrerin weist auf die anderslautende Angabe auf der Website hin und der Mitarbeiter sagt, dass er es klären und schnellstmöglich aufmachen wird. Und so ist es dann auch, na ich bin nur froh, dass ich für den Weg hierher viel länger gebraucht habe als gedacht, wäre ich schon um 10 Uhr hier gewesen, hätte ich lange warten müssen (und hätte wahrscheinlich aufgegeben).

Ich zahle den Eintritt von EUR 12,50 und spaziere dann durch den schönen Garten. Wer ein Tulpenmeer erwartet hat: auch hier gilt Rotterdam ist das „andere Holland“.














Nach ungefähr einer Stunde habe ich das Meiste gesehen und gehe zurück zum Eingangsbereich, wo sich ein Souvenir Shop und ein Café befinden. Leider gibt es nur Kleinigkeiten zum Essen, ich nehme ein Stück Quiche, eine Limo und eine Flasche Wasser zum Mitnehmen (EUR 12,75).

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Reiseberichte / Re: Das andere Holland - Rotterdam April 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 09. August 2026, 19:48:19 »
7. Tag – Montag, 27.04. - 1. Teil

Da ist er nun also, der von mir bei der Planung der Daten für den Urlaub völlig übersehene Königstag. Das ist ein Nationalfeiertag in den Niederlanden, der immer am Geburtstag des jeweiligen Königs / Königin stattfindet, seit 2014 ist es der 27. April, Geburtstag vom aktuellen Regenten Willem-Alexander. Und leider bedeutet Feiertag nicht einfach, dass alle frei haben, Geschäfte geschlossen sind und jeder seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht, sondern, dass gefeiert wird, das ist ein Partytag. Die Aktivitäten sind je nach Stadt unterschiedlich, in Rotterdam gibt es ein paar Konzerte, einen Umzug und die Geschäfte haben geöffnet.

Immerhin ist es ein Montag, da sind die Museen eh geschlossen, also gibt es für mich wenigstens diesbezüglich keine Einschränkungen.

Bei meiner Suche nach Unternehmungen abseits des Partytrubels bin ich auf den Botanischen Garten gestoßen, der an diesem Feiertag um 10 Uhr öffnen soll und auf einen Park mit Blick auf die Skyline der Stadt.

Gegen 9 Uhr mache ich mich zu Fuß auf den Weg in Richtung Arboretum Trompenburg. So kann ich noch einen weiteren Punkt abhaken, den ich auf meiner Liste für Rotterdam habe: Spaziergang entlang Boompjeskade und Maasboulevard, von wo man schöne Blicke auf die Stadt haben soll.

Zunächst sehe ich die Erasmusbrücke mal aus einer anderen Perspektive, am Wilhelminapier hat wieder ein Kreuzfahrtschiff angelegt (dieses ist aber deutlich kleiner als die Aida Perla).



Ich komme an der bunten Skulptur „Marathonbild“ von Henk Visch vorbei, das 2001 anlässlich des 20. Rotterdamer Stadtmarathons enthüllt wurde. Auf dem Betonpodest sind die Namen aller bisherigen Marathon Gewinner festgehalten.


Zu meiner Linken kann ich nun eine Reihe interessanter Gebäude anschauen, überwiegend neueren Datums, aber auch ein älteres ist dabei, das Nieuwe Boompjes aus dem Jahr 1955.





Besonders auffällig ist das weiße „Willemswerf“ mit seinem schrägen „Schnitt“ in der Fassade. Erbaut 1989 und durch den Film „Who Am I“ (in Deutschland „Jackie Chan ist Nobody“) bekannt worden, Jackie Chan rutscht das Glasdach (das erst aus weiterer Entfernung vom Gebäude sichtbar wird) dieser Diagonalen herunter.



Auf Höhe der Willemsbrug ist die Skulptur „Maasbild“ von Auke de Vries verankert. Sie wurde anlässlich der Eröffnung der neuen Willemsbrug 1982 geschaffen.



Die Bebauung zu meiner Linken wird ab hier weniger, dafür werden die Ausblicke auf die Skyline immer besser und verändert sich alle paar Meter. Ich komme kaum voran, weil ich mich immer wieder umdrehen muss. Sogar die Markthalle und der „Bleistift“ sind zu sehen.





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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 09. August 2026, 17:20:51 »
Ein richtiger Nervenkitzel ist es nur für Leute mit extremer Höhenangst.

Oder fantasievollem Kopfkino  :o  Also ich glaube, ich wäre eher über die Hängebrücke gegangen als über diesen Holzpfad an den Steilwänden. Ich würde mich das nicht trauen, deshalb danke fürs Zeigen. (Ich hätte da quasi auf andere Weise die Hosen voll) Tolle Schlucht!
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Silv am 09. August 2026, 17:02:40 »
Von den Buffington Pockets lese bzw. höre ich auch das erste Mal. Wahnsinn! Als hätte jemand mit Pinsel und Farbe die Steine angemalt  :beifall:

Kommt man da ohne Allrad hin? Wenn du schreibst, dass du keine Menschen gesehen hast, ist das wohl noch nicht so bekannt? Selbst Ilona kennt die roten Steine nicht  :zwinker:
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 09. August 2026, 14:07:48 »
Zitat
Buffington Pockets

Einfach nur WOW :beifall:. Solche vielen bunten Farbsprenkel in einem Gestein habe ich zuvor noch nie gesehen.

Die Buffington Pockets waren mir bis dato unbekannt.  :danke: fürs Vorstellen.
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Reiseberichte / Re: Desert Sun - durch die Wüsten Kaliforniens und Nevadas im März 2026
« Letzter Beitrag von Horst am 09. August 2026, 13:26:17 »
14.Tag - 1.4.2026 Mittwoch: Zum Musterkoffer der Natur






Wieder einmal, würde mein Handywecker die Hühner der Umgebung aufwecken, wenn er nur laut genug wäre.

Diesmal geht es (zunächst) nicht ins Valley of Fire, sondern in eine für mich noch unbekannte Region – die Buffington Pockets.
Die Buffington Pockets sind ein Gebiet am Nordrand der Muddy Mountains, 30 Meilen nordöstlich von Las Vegas und wenige Meilen südwestlich des Valley of Fire State Park gelegen. Von Nord nach Süd verbindet der Bitter Springs Scenic Byway das Valley of Fire und den Lake Mead (North Shore Road). Neben einigen Petroglyphs sind es vor allem die bunt gemusterten Felsen, die man in den Buffington Pockets finden kann. Die zwei schönsten Locations innerhalb der Buffington Pocket sind der Color Rock Quarry und das Hidden Valley, die man beide auch mit einer Wanderung verbinden könnte. Das Gebiet ist nur etwas für hochhackige Allradfahrzeuge. Am besten ist noch der Color Rock Quarry zu erreichen, den ich mir heute vornehme.


Mit meinem French Vanilla Kaffee in der Hand gehte es zunächst über ein kurzes Stück auf der Interstate nach Südwesten und auf dem westlichen Valley of Fire Highway bis zu einer Abzweigung nach Süden auf eine Piste die zum Color Rock Quarry führt. Die Piste wird immer schlechter und ich fahre letztendlich in einem steinigen Wash. Als sich die Möglichkeit bietet den Wash zu verlassen, wechsle ich auf eine Piste oberhalb des Washes und rumpele weiter nach Süden.





Auf den letzten 2 km wird die Piste richtig übel und der Wrangler und sein Bodenpersonal werden ordentlich durchgeschüttelt [Foto auf dem Rückweg aufgenommen].
Die Piste bekommt tiefe Löcher und geht bergauf – höchste Zeit den Allrad einzuschalten.




Schließlich ist der kleine Parkplatz am Color Rock Quarry erreicht und auch die Sonne ist vor wenigen Minuten aufgegangen. Ich muss erst mal meine Gliedmaßen sortieren. So durchgeschüttelt wurde ich lange nicht.





Ich befülle meinen Rucksack und schon bin ich „On Trail“, wobei, so etwas wie ein Trail existiert vielleicht die ersten 500 Metern und verliert sich dann im Wüstensand und Gestrüpp das mich auf dem Weg einen Hang hinaufbegleitet.
Die Felsen um mich herum liegen noch im Schatten, so dass ich nur erahnen kann, dass der eigentliche Color Rock Quarry in dem ich mich gerade bewege, durchaus Potential für später auf dem Rückweg haben könnte.












Nachdem ich den Hang erklommen habe blicke ich hinab ins Hidden Valley, das bereits von der Sonne beschienen wird.






Das Tal ist ringsum von Felsen umstellt (deshalb das „versteckte Tal“), die vor allem auf der Westflanke hoch in den Himmel ragen. Das Tal selbst sieht für meinen Geschmack etwas sehr „leer“ aus.






Ich wandere hinab und gehe auf Entdeckungstour.























Talwächter?





Mir sind einige Highlights bekannt die sich am anderen Talende befinden aber dorthin wandere ich wahrscheinlich 1,5-2 Stunden ohne dazwischen viel zu sehen und würde dabei das schöne Morgenlicht „vergeuden“. Darauf habe ich dann doch keine Lust.
So begnüge ich mich mit dem Bereich im Norden des Hidden Valley, bin hier aber nach 2 Wochen voller fantastischer Felsformationen schon etwas verwöhnt und somit nicht ganz so begeistert, auch wenn es hier natürlich einiges zu entdecken gibt.






So kehre ich wieder um und wandere zurück zum Color Rock Quarry, der inzwischen ebenfalls von der Vormittagssonne beleuchtet wird.











Dieser Steinbruch trägt seinen Namen zurecht. Wer es mal richtig bunt treiben will ist hier genau richtig.





Wie ein übergroßer Teppich der über und über mit buntesten Perlen geschmückt ist.






Dazwischen liegen auch dekorative Steine herum die sich zwischen rosa, orangen oder gelben Bemalungen nicht entscheiden können. Ziemlich abgefahren.













Die Musterungen sind in ihrer Vielfalt so außergewöhnlich – eine solchen Ort habe ich noch nirgendwo gesehen.




Hier schlägt mein Begeisterungspendel wieder voll aus. Man mag kaum glauben, dass die Muster nur von der Natur erschaffen wurden.





Steinfisch




Zur Geologie der Buffington Pockets:
Der Aztec-Sandstein besteht aus zwei Einheiten: einem unteren Band, das meist rot ist, und einem oberen Band, das überwiegend weiß bis hellbraun erscheint. Letzteres prägt den Großteil des südlichen Bereichs von Buffington Pockets – rund um die Nebenstraße und südlich davon –, wo die farbenprächtigen Formationen etwas weniger ausgeprägt sind; der fotogenste Bereich liegt weiter nördlich, wo die obere Einheit zutage tritt. Hier wird die Grundfarbe durch das Vorkommen von Eisenverbindungen – Hämatit (Eisenoxid) und Goethit (Eisenhydroxid) – intensiviert. Hämatit sorgt für Rot- und Orangetöne, wobei die genaue Farbnuance von der Kristallgröße abhängt, während Goethit (gemeinsam mit geringen Mengen der Eisensulfidverbindungen Jarosit und Alunit) Gelb- und Violetttöne hervorruft. Diese oft gestreiften, geschwungenen oder unregelmäßig wirbelnden Farbvariationen entstehen durch sogenannte Umwandlungszonen; im Zusammenspiel mit Verwerfungen und Gesteinsrissen erzeugen sie eine unendliche Vielfalt an Mustern.




























































Aus der richtigen Perspektive kann man sogar Elefanten finden.





Irgendwann bin ich zurück am Wrangler und lege eine Mittagspause ein.
Danach werde ich auf der steinigen Piste wieder geschüttelt und gerührt. Gerade auf den ersten 2-3 Meilen bereue ich fast schon, dass ich vorher noch etwas Substanzielles in den Magen aufgenommen habe und bin wirklich nicht böse, als der Wrangler wieder ebenen glatten Asphalt unter den Rädern hat.
Während meines kompletten Aufenthalts habe ich keine Menschenseele in der Buffington Pocket oder auf der Piste gesehen. Bei der Anfahrt auch kein Wunder.

Für den Nachmittag entscheide ich mich nochmals in das Valley of Fire zu fahren – diesmal von der Westseite.






Nach den schönen Farben im Quarry habe ich auch weiterhin Lust auf Buntes. So biege ich wieder auf die Mouse’s Tank/White Domes Road ein.







Nachdem ich schon einige Dickhornschafe in größerer Entfernung wahrgenommen hatte sind sie heute mal ganz nah an der Straße.




















Vom Parkplatz Nummer 2 erforsche ich die Gegend östlich der Straße.











Irgendwas Nettes findet man hier immer.






Vom Parkplatz Nummer 3, ...





... wandere ich nochmal das kurze Stück zur Fire Wave.

















Diese Felsformation ist so ein wundervolles Stück Natur, das ich mir gerne noch ein zweites Mal anschaue.




Sehen und gesehen werden an der Fire Wave.




Während ich beim ersten Besuch zunächst darauf gewartet habe, dass die Felsformation mal ohne Leute vor meinem Sucher liegt, habe ich inzwischen schon gelernt, dass es zumindest mit einer Person auf der Felsnase interessanter aussieht. ist es heute genau umgekehrt.
Auf Leute die sich für Fotos auf die Formation begeben muss man hier nicht lange warten.









Das soll es dann auch für heute gewesen sein. Ich werde abends schon mal den Koffer vorpacken, denn morgen geht es nach einem letzten kurzen Abstecher ins Valley of Fire zurück nach Las Vegas und dann auch zurück in die Heimat.


Übernachtung: North Shore Inn, Moapa Valley, Nevada




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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 08. August 2026, 14:09:05 »
Gerade in Andalusien ist es mir auch schon zweimal passiert, dass es große Parkprobleme gab und ich das Gepäck zu Fuß transportiert habe.
Die alten Städtchen sind nicht für Autos und modernen Tourismus gemacht.

Ja, das stimmt. Früher fuhren da Ochsenkarren durch. Wobei die Straßen in Ronda nicht mal so schmal waren. Aber halt wenig Parkplätze bei zu vielen Besuchern.

In Granada hatte ich bewusst eine Unterkunft in der Altstadt vermieden, doch in dem beschaulichen Ronda war außerhalb nichts zu bekommen.

Sehr beeindruckend der Caminito del Rey, durch euren frühen Start war es dann auch noch ganz erträglich von der Anzahl der Wanderer, nach deinen Fotos zu urteilen?


Die Anzahl der Wanderer pro Zeitfenster ist immer gleich. Es verlief sich bei uns aber recht schnell, weil viele anfangs Selfies machten. Da wir in der ersten Besuchergruppe waren, war kaum jemand vor uns. Später überholten uns nur sportliche junge Leute.

Sehr blöd mit deinen Rückenschmerzen, es kommt doch wirklich ständig etwas neues dazu, wenn man älter wird :(.


So ist es.

Da hattet ihr Glück ein Restaurant zu finden, das ein Mittagessen zu "normalen" Zeiten anbietet und dann ist irgendetwas mit dem Essen bzw. Eiswürfel nicht in Ordnung. Wie gut, dass es dir am Nachmittag wieder besser ging und du noch was von Ronda hattest.


Es kann eigentlich nur der Eiswürfel gewesen sein oder die Oliven. Beides hatte Heiko nicht.

Da in Ronda teils dichtes Gedränge herrschte, war es sogar gut, dass ich nicht schneller gehen konnte :zwinker:.

Das Apartment gefällt mir wieder gut.


Das Apartment war echt top zu dem Preis. Die Lage war einerseits hervorragend, da das Gebäude fast zentral ist. Stylisch modernisiert und sauber war es zudem. Es gibt auch eine Klimaanlage, doch die brauchten wir im Frühjahr nicht. Negativ war einzig der starke Schimmelbefall in der Dusche. Wahrscheinlich lüftet da nach dem Duschen keiner bzw. auch nicht zwischendurch, wenn es nicht vermietet ist. Falls man ein Apartment dieses Vermieters wählt, sollte man auf jeden Fall schauen, in welchem Stockwerk es sich befindet. Schon wegen dem Gepäck oder wenn man schlecht zu Fuß ist. Ich wollte am Vorabend eigentlich ein paar Klamotten in eine Reisetasche packen, damit wir die Koffer im Auto lassen können. Doch Heiko ging davon aus, dass es vor dem Eingang einen Be- und Entladeparkplatz gibt. Das zwar schon, doch der war auch belegt.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Ilona am 08. August 2026, 13:46:50 »
Hallo Susan

 :herz: Caminito del Rey - wie schön
Sieht dann doch nicht ganz so arg aus, wie ich befürchtet habe (von den Hängebrücken mal abgesehen  ;) )

der neue Caminito ist gut zu gehen. Die kleine Hängebrücke schwankt eigentlich nicht, wenn man langsam drüber geht. Da steht ein Aufpasser und lässt max. 10 Leute auf die Brücke.

Wie sehr die neue Brücke schwankt, weiß ich nicht. Ich kann es mir aufgrund der Länge aber vorstellen, dass sie schwankt und schaukelt.

Respekt, dass du den trotz der Beschwerden gegangen bist. Alles in allem ist der ja dann doch keine kurze Strecke.
Ein weiteres Ziel, das wir unbedingt noch nachholen müssen (ehe die Zipperlein noch arger werden  ::)  )

Genau das ist der Grund, weshalb wir den Caminito unbedingt gehen wollten. Die Nervenschmerzen waren schon heftig und dazu sackte mir immer das linke Bein weg. Die Beschwerden nahmen in den letzten Wochen weiter zu. Laut MRT ist es kein Ischias, sondern es handelt sich um eine Neuroforamenstenose der LWS.

Habt ihr unterwegs zufällig den Campingplatz dort gesehen?

Da hatte ich keine Acht darauf. Die Gegend ist ziemlich bewaldet und die Straße schlängelt sich entlang eines langen Sees. Wo genau die Campingplätze sind, kann ich dir nicht sagen.

So ein Pech, dass bei dir dann Montezuma (oder wer auch immer) zugeschlagen hat  :knuddel: Und damit leider für El Tajo die Kraft nicht gereicht hat.

Das war sehr schade, aber an dem Tag schon vom Rücken her nicht mehr durchführbar.


Konntet ihr sehen, ob mittlerweile die ganze Schlucht begehbar ist?

Anscheinend schon, denn man sah von oben die Leute mit Helm. Tickets gibt's übrigens hier.


Leider ist es selten ruhig in Ronda, am ehesten früh abends, wenn alle Kreuzfahrer wieder auf ihren Schiffen sind.

Am frühen Abend kehrte tatsächlich Ruhe ein.
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Reiseberichte / Re: Andalucia y más 2026
« Letzter Beitrag von Christina am 07. August 2026, 20:54:05 »
Sehr beeindruckend der Caminito del Rey, durch euren frühen Start war es dann auch noch ganz erträglich von der Anzahl der Wanderer, nach deinen Fotos zu urteilen?

Sehr blöd mit deinen Rückenschmerzen, es kommt doch wirklich ständig etwas neues dazu, wenn man älter wird :(.

Da hattet ihr Glück ein Restaurant zu finden, das ein Mittagessen zu "normalen" Zeiten anbietet und dann ist irgendetwas mit dem Essen bzw. Eiswürfel nicht in Ordnung. Wie gut, dass es dir am Nachmittag wieder besser ging und du noch was von Ronda hattest.

Das Apartment gefällt mir wieder gut.
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