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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Susan am 19. April 2024, 13:38:44 »
Das ist schon eine feine Sache mit dem Roller. Nehmen die Autofahrer wenigstens Rücksicht?

Ja, der war eine sehr gute Investition. Die südeuropäischen Autofahrer sind Roller / Moped Fahrer gewöhnt und fahren entsprechend  8) Bei den ungeduldigen Leihwagenmietern muss man eher aufpassen  ;)

Dass es Ende September noch so voll ist, erstaunt mich schon, zu dieser Zeit dürften doch nirgends in Europa Ferien sein.

September fahren alle die dorthin, die nicht mehr in den Ferien fahren müssen  ;) Einige Schweizer haben auch schon ab 20.09. oder so Herbstferien.

Am Wochenende haben wir Mieter-Casting, daher gehts erst nächste Woche weiter.

Schönes Wochenende euch Allen
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 17. April 2024, 18:02:57 »
Ach wie schön, da kenne ich sogar mal was. Als wir 2018 in Lissabon waren, sind wir an einem Tag nach Cascais gefahren. In dem "Paul" beim Rathaus haben wir was gegessen, den Leuchtturm haben wir wohl von der gleichen Stelle fotografiert. Und am Boca do Inferno hatten wir auch kein Glück.

Bei uns war es aber herrlich ruhig, fast keine Leute da und am Hafen standen bzw. lagen statt den Holzbuden Hummerkäfige der Fischer.

Dass es Ende September noch so voll ist, erstaunt mich schon, zu dieser Zeit dürften doch nirgends in Europa Ferien sein.
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Ilona am 17. April 2024, 13:28:56 »
Zitat
Darum rollern wir zurück zum Campingplatz.

Das ist schon eine feine Sache mit dem Roller. Nehmen die Autofahrer wenigstens Rücksicht?
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Susan am 16. April 2024, 19:26:03 »
27. September  Cascais

Es geht weiter nach Süden und zwar zum Orbitur Campingplatz beim Praia do Guincho.

Nachmittag fahren wir mit dem Roller dann die Küstenstraße entlang bis nach Cascais. Der Großteil ist Felsküste, da kommen wir an einigen Leuchttürmen vorbei.



Erster Halt: Boca do Inferno. Obwohl ab und an einige Brecher an die Felsen schlagen, brodelt es in dem "Höllenschlund" heute nicht allzu sehr.







und von oben ins Loch geschaut



Später merken wir dann, dass wohl grad Niedrigwasser ist. Das war denn nicht die eindrucksvolle Zeit für einen Besuch. Die umliegenden Felsen werden gern von Möwen benutzt und von Anglern.



Wir fahren weiter in die Stadt hinein, parken an der Cidadela und bummeln hinunter zum Stadtstrand. Cascais war einst eine der Sommerresidenzen der portugiesischen Königsfamile und der Adligen. Heute wohnen hier die Wohlhabenden Lissabons. Daher sind einige schicke Häuser zu sehen; alte wie neue.


Praia da Ribeira



Außer Sommerresidenz war Cascais ein Fischerdorf, davon sieht man nicht mehr viel. Der Kai mit den ehemaligen Holzfischerhütten (oben mit im Bild) ist abgesperrt. Ob die wohl renoviert werden sollen? Außerdem finden wir hier noch eine Skulptur, die die portugiesischen Entdecker ehren soll.



Gleich hinter dem Strand schließt sich der Rathausplatz an, der in dem typischen Wellenmuster gepflastert ist. Mich irritiert das meist, weil es wirkt als wären im Platz Dellen, auf denen ich umknicken könnte.  ::)




Rathaus mit Stadtmuseum


Paulus und Petrus als Azulejos

Wir schlendern kurz durch die Gassen der Altstadt; jede Menge Bars, Cafes, Restaurants und Lädchen. Beim Jardim Visconde da Luz ist gerade Flohmarkt.





Auf dem Rückweg umrunden wir die Zitadelle und passieren die Marina. Da könnt ihr gleich das Doppelpack erstehen: teures Boot und teures Auto.  ;)



Sehenswert ist noch der Leuchtturm de Santa Marta mit Museum. Leider wird auch dort gebaut, so dass wir ihn nur vom Aussichtspunkt bewundern können.



Auf der anderen Seite das Condes de Castro Guimarães, eine alte Adelsvilla, heute Museum.



Bei Flut reicht das Wasser bis ans Gemäuer.
Im Garten daneben begegnet uns noch dieser stolze Geselle,


der uns aber keinen Radschlag geben will. ;)
Darum rollern wir zurück zum Campingplatz.

Etappe per WoMo



und per Roller

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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 16. April 2024, 17:47:49 »

ich finde, dass der weiße Anstrich der Häuser irgendwie den Mittelalter-Charakter nimmt, zumindest in meiner Vorstellung von Mittelalter, vielleicht hat man in Portugal schon damals die Häuser weiß angestrichen.

Tatsächlich wurden schon damals die Häuser weiß gekalkt, sollte vor der Sonne schützen. Zumindest wurde uns das so schon mal in Andalusien erklärt. Ob das immer so strahlend aussah wie jetzt, kann uns wohl keiner mehr beantworten.

Ok, danke für die Info, wieder was neues gelernt.
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Susan am 16. April 2024, 17:42:12 »
War der Kirschschnaps eigentlich besser als ein Eisbecher? Kein Wunder, dass ihr euch danach verlaufen habt  :zwinker: :totlach:.

Nö, Schnaps im Eisbecher, das wäre optimal gewesen  :zwinker:

ich finde, dass der weiße Anstrich der Häuser irgendwie den Mittelalter-Charakter nimmt, zumindest in meiner Vorstellung von Mittelalter, vielleicht hat man in Portugal schon damals die Häuser weiß angestrichen.

Tatsächlich wurden schon damals die Häuser weiß gekalkt, sollte vor der Sonne schützen. Zumindest wurde uns das so schon mal in Andalusien erklärt. Ob das immer so strahlend aussah wie jetzt, kann uns wohl keiner mehr beantworten.
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 15. April 2024, 17:50:59 »
Der Ort samt Burg sieht ja tatsächlich sehr malerisch aus, allerdings für meinen Geschmack viel zu viele Leute und ich finde, dass der weiße Anstrich der Häuser irgendwie den Mittelalter-Charakter nimmt, zumindest in meiner Vorstellung von Mittelalter, vielleicht hat man in Portugal schon damals die Häuser weiß angestrichen.

Sehr schön auch wieder Azulejos.
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Ilona am 13. April 2024, 16:28:59 »
Zitat
das spricht eher für eine Theaterkulisse

Den Knochenkarl im Vogelkäfig hätte es jetzt nicht gebraucht :weissnicht:.

War der Kirschschnaps eigentlich besser als ein Eisbecher? Kein Wunder, dass ihr euch danach verlaufen habt  :zwinker: :totlach:.
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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Susan am 12. April 2024, 23:01:25 »
26. September Ausflug nach Óbidos

Auf einem Hügel südlich der Lagune befindet sich schon eine Ewigkeit eine Ansiedlung. Auf jedem Fall hat man antike römische Strukturen gefunden. Im 13. Jahrhundert wurde dort dann eine Burg errichtet und unter die Herrschaft der portugiesischen Königinnen gestellt. Deren Spenden trugen zur Blüte des Ortes bei.  Heute gilt Óbidos als eine der besterhaltenen mittelalterlichen Städte Portugals und als besonders malerisch. Erinnert uns irgendwie an Rothenburg ob der Tauber,  ist auch ähnlich gut besucht.  ;)

Neben dem Stadttor sehen wir die erste der vielen Kirchen. Ein Bild vom Tor selber ist kaum möglich, zu viele Leute davor. Der Durchgang ist geschmückt mit Malereien und Bildern aus Fliesen, den Azulejos.





Hinter den Mauern durchziehen Kopfsteinpflastergassen das Städtchen. Die Hauptstrecken sind gesäumt von Lädchen, Restaurants und Cafes, wir finden aber auch ruhige Fleckchen.

 





Die meisten (alle?) Häuser sind geweisst, mit Absetzungen in gelb oder blau. Das trägt sicher zum malerischen Eindruck bei, insbesondere in Verbindung mit den pinken Bougainvillea



Leider muss es Hinweisschilder geben mit der Bitte, sich nicht auf den Häuserwänden und Mauern zu verewigen. Solch Idioten sterben wohl nie aus.
Wir schlendern erstmal bergan in Richtung Castello. Bald kommen auch schon die nächsten Kirchen.



 

Innen wieder die typische Gestaltung mit Azulejos.



Schließlich erreichen wir die Anhöhe und damit den Burghof. Das Castello selbst ist jetzt eine Pousada (Hotel). 



Im Hof sind einige Holzhäuser im (Auf)bau. Wie manch andere habe ich da eine Art Museumsdorf vermutet; wieder andere meinten, das wären Überreste vom jährlichen Mittelalterfest. Später habe ich noch etwas von einem Freilichttheater gelesen.  :weissnicht:


Skulptur der ersten Schutzherrin


das spricht eher für eine Theaterkulisse



Wer möchte kann auf der Mauer  um die Stadt laufen, da sollte man wohl aber schon schwindelfrei sein.  Weil es auch sehr holprig auf den Steinen ist, haben wir mal verzichtet. Stattdessen gehen wir kurz durch das obere Tor weiter auf den Hügel für einen Blick über die Dächer.





Wir bummeln wieder bergab bis zum Hauptplatz. 

 



Dort gibt es ein nettes Bistro, in dem wir rasten. Nein, keine Eisbecher diesmal  ;)  Wir gönnen uns ein ( okay, zwei) Gläschen Vinho Verde. Óbidos ist berühmt für seinen Ginjinha, einen Sauerkirschschnaps, der meist in einem Schokoladenbecherchen serviert wird. Den muss ich natürlich auch mal kosten  ;D

Óbidos gilt außerdem als Bücherstadt  (Keine Ahnung seit wann - uns ist es neu). 14 Buchläden soll es geben, das wäre ja was für mich. Allerdings habe ich nur einen zufällig entdeckt.



Draußen auf der Steinbank könnte man gleich ein wenig schmökern. Das zweite war trotz der Beschriftung Biblioteca kein Buchladen, sondern so etwas wie ein Archiv oder Museum für Sardinendosen  ;D



Den Rückweg wollten wir quasi über den Berg abkürzen, landen aber auf der falschen Seite der Lagune. Aus unserer Richtung fehlte da ein Schild  8) Zum Glück nicht nach dem Umkehren, so dass wir nicht ganz bis Óbidos zurück fahren mussten.


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Reiseberichte / Re: Sonne tanken, Me(h)er erleben - Portugal 2023
« Letzter Beitrag von Christina am 10. April 2024, 18:06:03 »
Sonne, Sommertemperaturen und gleich zwei Bademöglichkeiten, das ist doch perfekt.

Ich hätte wahrscheinlich auch die ruhige Lagune zum Schwimmen gewählt, wobei ich auch schon bei recht heftiger Brandung in Florida im Atlantik gebadet hab, aber inzwischen bin ich da auch vorsichtiger geworden. Zuletzt vor ein paar Jahren in Lacanau hab ich mich wegen der Wellen nicht reingetraut.
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