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Mitglieder-Talk & Sonstiges / Re: Mein viertes Leben beginnt...
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. Juli 2022, 17:01:09 »
Hallo Rainer,

bestimmt hast du sogar wie ein Katze sieben Leben  :zwinker: und feierst einfach künftig vier Geburtstage im Jahr  :drunken:. Optimismus ist das Wichtigste für jede Genesung.

 :girly: Jedenfalls war das ganz schön knapp und besser jetzt, als im September. Bis dahin funktioniert deine  Pumpe wieder einwandfrei  :thumb:.

Von mir auch gute Besserung.
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Mitglieder-Talk & Sonstiges / Re: Mein viertes Leben beginnt...
« Letzter Beitrag von Silke am 01. Juli 2022, 16:43:03 »
Dann wünsche ich dir Gute Besserung und dass du dich wieder soweit möglich erholst.
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Mitglieder-Talk & Sonstiges / Mein viertes Leben beginnt...
« Letzter Beitrag von Rainer am 01. Juli 2022, 15:20:00 »
Ich habe lange gezögert, das Forum mit meinen Problemen zu belästigen, aber andererseits gehört auch das irgendwie dazu.

Am letzten Freitag Morgen habe ich erneut einen (fast) Herzinfarkt gehabt. Komische Rückenschmerzen, starkes Schwitzen, Atemnot - wir haben den Notarzt gerufen. Im Krankenhaus nach Ultraschall die schwere Diagnose, hochgradige Herzschwäche, steigendes Troponin im Blut (das ist ein Marker, welcher absterbendes Gewebe anzeigt). Im Laufe es Tages weiter ansteigend, am Abend drastisch ansteigend. Um 21.00 Uhr fällt die Entscheidung, ab auf die Intensivstation und sofort weiter ins Herzkatheterlabor.

Das Ergebnis dort: 98%ige Stenose (Verschluss) einer Herzarterie (Riva), akute Lebensgefahr. Zwei Stents werden implantiert.

In den Folgetagen weitere Untersuchen, das Herz hat eine katastrophale Schwäche, aber es gibt die Möglichkeit zur Erholung. Das wird die Zeit zeigen. Nach 3 Tagen Intensivstation Verlagerung auf die Normalstation, die Nieren haben die Kontrastmittelgabe der Katheteruntersuchung nicht vertragen (eine bekannte, dennoch sehr gefährliche Kompllikation). Erste Spülmassnahmen zeigen glücklicherweise Erfolg. Gestern durfte ich das Krankenhaus verlassen, engmaschige Nachsorge mit dem Hausarzt habe ich schon vereinbart.

Auf Grund der akuten Gefahr eines plötzlichen Herztods trage ich aktuell eine Zoll LifeVest, die überwacht meinen Herzschlag und löst im Notfall einen Defibrillator aus. Übergangslösung für die ersten 60 - 90 Tage nach einem Infarkt, bevor man ggf. einen kleinen Defibrillator einpflanzt und/oder darauf verzichten kann (meine Hoffnung).

Und so sitze ich seit gestern wieder einmal zu Hause auf dem Sofa, bin eigentlich recht lebenfroh und starte hiermit nun schon in mein 4. Leben. Ich glaube fest daran, dass sich die Schwäche noch verbessern wird und dass ich noch eine schöne Lebenszeit vor mir habe. Wieviel das sein wird, das weiß kein Mensch und es ist nicht meine Art, Trübsal zu blasen. Ich lebe noch und mir geht es eigentlich ganz gut. Wenn es die Gesundheit zuläßt, werden wir im September die Reise in die USA selbstverständlich durchführen, zur Not im Rollstuhl. Aber ich kann jetzt schon wieder zu Hause mit dem Rollator einige Meter laufen, ohne daß mir schwarz wird vor den Augen.

So sieht es aus bei mir, ich bin dankbar, dass wir selbst erneut rechtzeitig die richtige (schwer zu fällende) Entscheidung getroffen haben und den Notarzt gerufen haben. Hätten wir das nicht getan, wäre ich am Samstag bereits tot gewesen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Grüße aus Mönchengladbach und erschreckt Euch nicht so, das Leben ist so, wie es ist.
Rainer
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. Juli 2022, 15:08:30 »
Da ich ein großer Fan von Kakteen bin - gucke ich mir solche Gärten immer gerne an und wenn es mich mal wieder auf Teneriffa veschlagen sollte, würde ich da sicher auch hingehen.

Der Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
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eumerika.de - Infos / Re: Unser aktuelles Bannerfoto ....
« Letzter Beitrag von Ilona am 01. Juli 2022, 15:07:04 »
Wer hat die schönen Strandkörbe spendiert?
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Ilona am 30. Juni 2022, 14:27:00 »
Die Küste ist klasse  :beifall:, aber den Nebel hättet ihr im Dartmoor lassen können  :zwinker:.
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Horst am 30. Juni 2022, 13:52:48 »
5.Tag – Mi 13.4.2022


Die nächsten Tage stehen also im Zeichen der Südwestlichsten Graftschaft Englands – Cornwall.
Obwohl Cornwall zu England gehört, erscheint es in vielerlei Hinsicht fast als ein eigenständiges Land. Die meistenReiseführer sprechen von „Cornwall und Südwestengland“ und behandeln Cornwall als separaten Landesteil.
Cornwall ist deutlich dünner besiedelt als seine Nachbarn, seine Bewohner scheinen in ihrer Region besonders verwurzelt, die Natur ist eine Spur wilder, die Küste noch spektakulärer, die Orte noch pittoresker, die Gärten berühmt, Legenden, Sagen und Geheimnisse findet man an vielen Ecken und Winkeln dieser Grafschaft.






Für diesen Morgen haben wir uns gleich eines der bekannten Ziele ins Auge gefasst, die wohl alle Erstbesucher ins Programm nehmen.
An der rauen südwestlichen Spitze Englands ragt die Gezeiteninsel St Michael's Mount vor der Küste Cornwalls beim kleinen Ort Marazioaus dem Meer.





Oft von Nebelschwaden verhangen, trotzt der St. Michael's Mount seit Tausenden von Jahren tapfer Wind und Wetter.





Ausschließlich bei Ebbe kann man über einen steinernen Pfad zur Insel laufen.
Heute gilt der St. Michael's Mount als eines der Wahrzeichen von Cornwall. Wie auch der berühmte Mont Saint-Michel, sein französisches Pendant in der Normandie, war die Insel mit dem dazugehörigen Schloss und der Abtei lange Zeit ein beliebtes Pilgerziel von Schotten und Iren, die aus dem Norden kommend, in Richtung Jakobsweg unterwegs waren.
Benediktinermönche vom französischen Mont Saint Michel errichteten auf dem Inselberg vor Cornwall im 11. Jahrhundert ein Kloster ganz nach dem Vorbild in ihrer Heimat. Später wurde aus der religiös genutzten Insel ein Stützpunkt für die Befestigung der Südküste und eine Burg entstand. Das Anwesen befindet sich heute im Privatbesitz, kann aber besichtigt werden, worauf wir aber verzichten, da man sich ausschließlich Online Tickets mit Wartezeiten sichern müsste, worauf wir keine Lust haben.




Wir fahren lieber ins hübsche Porthleven ...





... mit seinem sehenswerten Hafen und finden ein nettes Cafe mit einem Tisch in der Sonne.










Nächstes Ziel für den Nachmittag ist die Lizard Halbinsel und die Bucht von Kynance Cove. Ein schönes Erlebnis haben wir am Parkplatz, wo wir mal wieder keine Münzen haben. Wir erkundigen uns beim Parkplatzanweiser nach alternativen Zahlungsmethoden. Der fragt zurück ob wir Ausländer wären – und entscheidet, dass wir als ausländische Touristen kostenlos parken dürfen. :D
Vom Parkplatz führt ein Weg hinab zu den Klippen der Küste. Möwengeschrei begrüsst uns, beim Blick hinab auf die aus dem Meer ragenden Felsen der Bucht.
Kynance Cove ist eine Ikone Cronwalls, gilt als einer der meist photografierten und gemalten Buchten Großbritanniens.





Die Natur hat sich hier auch auch besonders Mühe gegeben, ...




... eine wilde Ansammlung von Felsbrocken im Wasser, ...





... eine Küstenlinie die sich nur für die Bucht kurz absenkt um dann wieder aufzusteigen, ...




... türkis-grünes Wasser von bunten Flechten überzogene Felsen ...




...  und sicher einen der am schönsten gelegenen Biergärten des Planeten ...




... der sogar noch eine Liegewiese aufweist.
Auch wir können da nicht widerstehen und gönnen uns ein Eis in England im April und natürlich den unvermeidlichen Kaffee.





Danach geht es zum südlichsten Punkt Britanniens, dem Lizard Point.





Auch hier gibt es sehenswerte Küste, ...





... Felsmonolithen und Felslöcher im Meer...





... und einen Leuchtturm zu bewundern.






Das Finale des Tages findet heute an der kornischen Westküste am Godrevy Point statt.





Strände und raue Felsenriffs wechseln sich hier ab.




In der Ferne wird der Horizont von einem Leuchtturm dominiert.








Das Abendessen „erjammern“ wir uns im Red River Inn Pub, wo es zunächst keinen Tisch für uns gibt, aber mit etwas Überredungskunst und Beharrlichkeit doch noch ein Tisch für uns gefunden wird.



Übernachtung: Apartment Trecarrack Road 45, Camborne (nähe Redruth), Cornwall - 
Bewertung: 10/10 , perfekt – alles was man braucht und riesig groß, Küche, Preis 102 €
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Ilona am 29. Juni 2022, 14:40:51 »
Zitat
very british, als Pflicht "Scones" auf den Teller.

Wie es sich gehört, mit Erdbeermarmelade und Clotted Cream  :thumb: . Obwohl ich schon einige Male auf der Insel war, habe ich das noch nie probiert  :weissnicht:.

Dartmoor scheint wirklich ein Nebelfänger zu sein, aber nur so wirkt die tolle Landschaft.
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Horst am 29. Juni 2022, 13:16:25 »
Hallo Silvia,


Sind da neuzeitliche Druiden noch aktiv?  Auf dem Stein ist ne Spirale zu sehen und da Moos normalerweise nicht im Kreis wächst sieht das menschgemacht aus.
Alles sehr mystisch. ;)
Hab noch mal gegoogelt und in den Übersetzer geworfen:
"Wistman’s Wood war auch den Druiden heilig. Dies war der Ort, an dem sie sich zu ihrer geheimen Anbetung versammelten. Ein großer Stein erinnert noch heute an diese Tage. Der Druid Stone oder Buller Stone ist immer noch erhalten. Es soll ein Portal zur paranormalen Welt sein."
Ich habe das Portal nicht ausprobiert, da wir an dem Tag noch über eine Stunde nach Süden fahren mussten. ;)


Wie sah es im Dartmoor mit anderen Touristen aus?  Denn richtig einsam sah das auf manchen Bildern nicht aus. .. und ihr wart ja doch relativ früh im Jahr dort.
Die Briten haben (leider) auch Osterferien (und ich muss praktisch immer während der Ferien) - deshalb waren trotz der frühen Saison schon auch öfter mal Leute unterwegs, hat sich aber gut verteilt (war nur an einem Strand im Norden Cornwalls mal etwas übel - aber das hatte auch seine Gründe).
Wenn Du es im Dartmoor einsam haben willst ist das kein Problem. Einfach von den bekannteren Zielen Abstand nehmen oder sehr früh und später am Tag unterwegs sein - da ist man dann wahrscheinlich fast alleine, selbst am Wochenende (Ausnahme natürlich Juli/August).

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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Silvia am 29. Juni 2022, 10:01:11 »
Die Fortsetzung dauert leider noch etwas, komme diese Woche nicht dazu  :(
Das macht gar nichts, dann muss ich nach meinem Urlaub nicht so viel nachlesen ;D

Viel Spaß in Helsinki, ich hoffe mit dem Flug klappt alles  :adieu:
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