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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juni 2022, 20:12:52 »
Wahnsinn, das war ein voller und langer Tag. Schon vor dem ersten Museum hast du einiges besichtigt, die St. Patrick's Cathedral wirkt immer so klein zwischen den Hochhäusern, interessant, die tatsächlichen Maße.

Das Museum of Natural History wäre nicht so mein Fall, das Guggenheim Museum dafür umso mehr, dafür brauchtest du kein Zeitticket? Es gibt auch einen Film, mit einer Szene, die auf dieser Treppenspirale spielt, mir fällt gerade leider nicht ein, was das für ein Film war.

Toller Ausblick vom Top of the Rocks bei Abendlicht und dann bei Dunkelheit, wenn man da so steht und auf die Dunkelheit wartet, dauert das immer ewig, das hatte ich auch schon das ein oder andere Mal (also an anderen Stellen natürlich), und am Ende hält man es gar nicht so lange aus, wie man eigentlich vorhatte.

An die U-Bahnen, die zu bestimmten Zeit nicht an allen Stationen halten, kann ich mich auch noch gut erinnern, da hatten wir immer extra aufgepasst, dass wir nur ja so eine nicht erwischen, in den 90iger Jahren waren ja noch viele Stadtteile von New York ziemlich gefährlich, dort aussteigen zu müssen, wollten wir auf jeden Fall vermeiden. Heutzutage ist es scheinbar kein Problem so spät in der Nacht als Frau alleine U-Bahn zu fahren?
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juni 2022, 18:49:41 »
Loro Parque war mir irgendwie schon ein Begriff, aber ich hatte immer gedacht, das wäre eher so ein botanischer Garten mit Vögeln. Aber das ist ja ein richtig großer Zoo, sogar mit Orcashow. Ich interessiere mich ja nicht so sehr für Tiere (zumindest nicht, wenn ich sie nicht in freier Wildbahn sehe), daher weiß ich nicht, ob ich hineingehen würde.

Der Schießstand würde allerdings auf jeden Fall auf meinem Programm stehen, toll, dass man ihn nicht nur von weitem sieht, sondern auch hineingehen kann. Und die große Dame sieht auch interessant aus, schade, dass sie so verfällt.
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Christina am 27. Juni 2022, 18:38:48 »
Das waren zwei herrliche Tage. Die Dörfer und Burgen erinnern mich an Wales, auch die Parkautomaten, ich glaube, da haben wir außer auf dem Supermarktparkplatz und vor unserem Ferienhaus kein einziges Mal kostenlos geparkt.

Die Küste ist wirklich wunderschön und selbst Durdle Door war an einem Sonntag gar nicht so überlaufen wie ich vermutet hätte.
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Horst am 26. Juni 2022, 15:50:49 »
3.Tag – Mo 11.4.2022


Das Wetter vermittelt auch heute wieder einen freundlichen Eindruck – so muss zum Auftakt diesen Tages nur die Nadelöhrausfahrt aus unserer Apartmentparkbucht absolviert werden um nur eine handvoll Kilometer nördlich in Studland am South Beach Car Park unseren Wagen für die erste Unternehmung des Tages abzustellen.




Anders als in Schottland oder Irland ist das Parken in England in der Regel kostenpflichtig. So finden sich an den Parkplätzen Zahlautomaten und hier bekommt man gerne mal ein Problem mit der Bezahlung. Karte funktioniert leider eher selten, für Online-Zahlung müsste man sich jedesmal registrieren (Bezahl-Apps haben das Problem dass es keine einheitliche gibt mit der alle Parkplätze funktionieren). Was immer klappt ist das bezahlen mit Münzen (Scheine schluckt eigentlich keiner dieser in die Jahre gekommenen Parkautomaten). Schnell sind 4-6 Pfund einzuwerfen wenn man für eine kleine Wanderung etwas Puffer einplanen möchte und die muss man erst mal haben. So bekommt eine umfangreiche Münzsammlung doch wieder ihren Wert. Heute haben wir vorgesorgt und sind mit den nötigen begehrten Pfundmünzen gewappnet. So kann der Walk zu den Old Harry Rocks dem östlichen Ende der Jurassic Coast beginnen. Der bequeme Weg führt entlang der Küste durch ein Wäldchen schnell zu den weißen Kreideklippen.





Der Verlauf der Küste läuft auf eine Spitze zu, an derem Ende zwei Kreidefelsen im Wasser stehen – die Old Harry Rocks. 





Wie Old Harry zu seinem Namen kam, wird heiß diskutiert. Einige sagen, dass es mit dem Teufel verbunden ist, der der Legende nach einst auf dem Gipfel ein Nickerchen gemacht hat. Andere behaupten, er sei nach dem berüchtigten Piraten Harry Paye benannt, der im 14. Jahrhundert den Ärmelkanal terrorisierte. Es wird gesagt, dass Harrys Schiff früher hinter den Felsen lauerte, bereit, sich auf vorbeifahrende Handelsschiffe zu stürzen.





Geht man die Küste noch ein kurzes Stück nach Süden tauchen zwei weitere Felsnadeln aus dem Meer auf.





Bei heftigstem Wind fällt es nicht leicht, die Szenerie auf Speicherchip festzuhalten, das orkanartige Gebläse zwingt uns regelrecht auf die Knie.










Bevor wir die Gegend Richtung Westen verlassen legen wir noch einen Sprung in die Historie Englands ein und halten am Corfe Castle.
Im kleinen Mittelalterstädtchen Corfe stellen wir unseren fahrbaren Untersatz ab und laufen die wenigen hundert Meter zu alten Burgruine die sich um einen Hügel erstreckt.





Romantisch verfallen thronen die Ruinen von Corfe Castle ...





... über dem kleinen südenglischen Ort Corfe.





Nur noch mit viel Phantasie lässt sich hier erahnen, wie die Burg einmal aussah, als sie im 9. Jahrhundert von Alfred dem Großen zum Schutz gegen die einfallenden Dänen errichtet wurde. Die heutigen Ruinen gehen auf die Zeit um 1090 zurück als Wilhelm der Eroberer für die Normannen, England und die Angelsachsen nach der Schlacht bei Hastings unter seine Herrschaft gezwungen hatte. Seit jenen Jahren hat Corfe Castle unglaublich viel gesehen und erlebt und der Zahn der Zeit hat beharrlich an den Mauern der Burg genagt, denen auch manche Spukgeschichte nachgesagt wird.




Meist gilt es als wenig schmeichelhaft wenn man jemand attestiert, dass er auf Sand gebaut hat. Eine Ausnahme dieser Regel erleben wir in Weymouth im Sandworld Sculpture Park. Der nahe gelegene Strand von Weymouth erhielt einst einen Preis als bester Sand für Sandskulpturenbau – so entstand ein Sandburgenstrandfestival das jährlich abgehalten wurde und später daraus dieser kleine Themenpark.





Die Sandskulpturen sind wirklich phantastisch und genauso faszinierend ist es ihren Erschaffern bei der Arbeit zuzusehen.





















Da wir schon mal in Weymouth sind, fahren wir an den Hafen und drehen eine kleine Runde garniert natürlich mit einem Test der örtlichen Gastronomie.















Letzter Stop des Tages wird heute noch einmal die Jurassic Coast bei Seatown ...





... und der Blick bei Sonnenuntergang auf die Felsklippen bei Golden Gap.

Bleibt nur noch zu erwähnen, dass wir auf der Fahrt zu unserer Unterkunft nähe Sidmouth noch schnell die Grafschaft wechseln und nach Devon hinein fahen.
 

Übernachtung: Maunders Hill Cottage, Otterton (nähe Sidmouth), Devon - 
Bewertung: 9/10 groß, nette Vermieterin, Küche, Preis 112 €
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Reiseberichte / Re: Süd England – ans wundervolle Ende Britanniens
« Letzter Beitrag von Horst am 26. Juni 2022, 15:47:32 »
Ich muss zugeben, von dem Fossil Forrest hab ich bisher weder was gelesen oder Fotos gesehen.  :-[   Also danke für's vorstellen  :thumb:
Gerne - diese entdeckung war denke ich über Google Maps gelungen. Lohnt sich oft auf G-Maps zu scouten was es um ein Ziel das man auf dem Zettel hat, noch so gibt.  :)
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Reiseberichte / Re: Teneriffa statt USA im Frühjahr 2022
« Letzter Beitrag von Ilona am 26. Juni 2022, 13:53:23 »
Tag 9 – Der Loro Parque und noch ein Lost Place

Den Tag konnten wir ganz gemütlich beginnen, denn heute stand der langgehegte Besuch des Loro Parks auf dem Programm. Der öffnet erst um 9.30 Uhr und wir hatten die Tickets online gebucht.

Der Papageienpark wurde mehrmals zum weltschönsten Zoo gekürt. Mein erster und sehr kurzer Besuch war über 20 Jahre her. Heiko war noch nie im Park, aber freute sich auch sehr darauf. Der zoologische Park stand oft in Tierarztserien wie Menschen, Tiere und Doktoren, Hundkatzemaus oder Papageien, Palmen & Co. im Mittelpunkt. Das war auch der sympathischen Art von Dr. Matthias Reinschmidt geschuldet, der viele Jahre Kurator und Direktor vom Loro Parque war.

Es gibt vier Vorführungen, die man nacheinander besuchen kann. Auf dem Weg dorthin sind einige Gehege.

Ein schöner (Silber-)Rücken kann auch entzücken :zwinker:.



Hier posierte sein Kumpel neben der Gedenktafel von Michael Jackson.



Die Gehege bzw. Volieren sind übrigens nicht überfüllt und das auch nicht bei den Papageien, denen der Park seinen Namen verdankt (Loro = Papagei).



Um 10.00 Uhr begann pünktlich die Seelöwenshow.



Jedes Tier hat seinen Trainer und offensichtlich Spaß daran, sich zu präsentieren.







Jede Vorführung dauert 30 Minuten und so saßen wir um 10.45 Uhr in der Papageienshow. Die Aras waren allerdings zu schnell für die Linse, so dass mir nur ein Foto von einem Paar gelang, als sie kurz hinter uns auf der Stange saßen.



Bevor die Delphinshow um 11.15 Uhr begann, durften die Aras über dem Pool fliegen.











Die Trainerinnen lachten



und irgendwie auch die Flipper.



Sie schwammen nur ganz kurz mit ihren Tieren.



11.45 Uhr ging es dann mit der Orca-Show weiter. Die ukrainische Flagge wurde während dem Einlass eingeblendet



und der Song von John Lennon



passend dazu gespielt.

Normalerweise sitzt man gerne in den vorderen Reihen, doch bei einer Orca-Show sollte man die Splash-Zone meiden.







Bevor das Orca Ocean Stadion 2006 eingeweiht wurde, wurden vier Schwertwale aus den Zuchten von SeaWorld San Diego und Florida übersiedelt. Später kam dann Morgan dazu. Im August 2010 wurde das Jungtier vor der niederländischen Küste in schlechter Verfassung gefunden, aufgepäppelt und im November 2011 nach Teneriffa übersiedelt.

Die Finne eines Wales ist wie ein Fingerabdruck.



Die Schwertwale sind nur während der Show in dem Pool. Danach schwimmen sie in das größere Becken zurück.





Kein Trainer hielt sich im Becken auf, da es auch schon im Loro Parque tödliche Unfälle gab. Ich hatte nur den Vergleich zu einer Vorstellung im Miami Seaquarium und da lagen Welten dazwischen. Solchen Vorführungen stehen nicht nur wir sehr skeptisch gegenüber. Wie manche von euch wissen, waren wir 2015 in der Baja California und hatten das Glück, Grauwale hautnah in ihrer natürlichen Umgebung zu erleben. Ich weiß deshalb nicht, ob es Sinn macht, ein Tier das in Gefangenschaft groß wurde, auszuwildern. Wahrscheinlich eher nicht. Die haben das Jagen doch gar nicht gelernt und würden verhungern. Im Loro Parque hat jedes Tier seine Bezugsperson. Des Weiteren forscht und kümmert sich die Stiftung um den Artenerhalt von Papageien und Meeressäugern.

Doch nun kommen wir zum nächsten Bereich, dem Planet Penguin. Von dem war ich damals schon begeistert. Hier wurde der antarktische Lebensraum nachgebildet, in dem die für die vier Pinguinarten (Humboldt-, König-, Felsen- und Haubenpinguine) nötigen Licht- und Temperaturverhältnisse gegeben sind. Die Besucher stellen sich auf ein Transportband, das ganz langsam im Halbkreis um das Habitat führt.



Im riesigen Aquarium schneit es aus den Düsen in der Decke.



Wenn man sich bückt, kann man den Pinguinen unter der Wasseroberfläche beim Schwimmen zusehen.



Für Futter ist laufend gesorgt.





Daneben befinden sich die Lundis, denn Papageientaucher dürfen im Papageienpark nicht fehlen.







Weiter ging es in die Freiflugvoliere.



Die knallbunten Loros sind Menschen gewöhnt
 


und ließen sich beim Essen nicht stören.



Danach gingen wir zur Baby-Aufzuchtstation weiter. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass viele Baby-Sittiche von ihren Eltern entweder nicht gefüttert oder aus Überfürsorge fast zu Tode gestopft werden. Im schlimmsten Fall werden sie sogar totgebissen. Da hilft nur noch die Handaufzucht.





Da hatte schon wieder einer Hunger.



Zwei OP-Räume gibt es.





Im Haifischtunnel tummelten sich zu viele Leute und das Fotografieren war unmöglich. Die Seepferdchen hingegen bewegten sich kaum von der Stelle.



Uns war neu, dass Flamingos ihre Beine einknicken können. Wieder was gelernt.





Nach 5,5 Stunden verließen wir den schönen Loro Parque und haben den Besuch keineswegs bereut.

Einen Programmpunkt hatte ich aber noch vorgesehen. Dazu mussten wir nach Santa Ursula fahren. Dort gibt es einen weiteren Lost Place, den sogenannten Bunker, der eigentlich ein Schießstand war.



Der Betonklotz wurde als Verteidigungsanlage im 2. Weltkrieg errichtet. Die Position des Bunkers an der Klippe ist dabei hervorragend gewählt. Es konnte ein großer Teil der Nordküste überblickt werden.



Der Schießstand besteht aus zwei Stockwerken. Über zwei schmale Treppenabgänge rechts und links gelangt man in das Innere.



Eine Treppe führt zu den Schießscharten im oberen Stockwerk.





Auf der Rückfahrt kamen wir am Jardin Social en La Quinta vorbei. Der kleine Naherholungspark neben dem Freibad ist nichts besonderes, aber dort gibt es die La Giganta.

Die Riesin, von mir als Ursel benannt, hat die besten Zeiten leider schon hinter sich



und war bis auf eine Stelle zu stark epiliert :totlach:.



Das war doch wieder ein Tag voller Eindrücke. Da ließen wir den Abend gerne nach der Schlacht ums Büffet in Ruhe ausklingen.



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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Ilona am 26. Juni 2022, 13:13:44 »
Zitat
Mit ner relativ kleinen Tüte verlasse ich den Laden kurz vorm Schließen.

Nach dem Pensum :beifall: hättest du dir eine große Tüte verdient.

In New York sollte man gut zu Fuß sein und braucht nach der Reise erst einmal Erholungsurlaub :toothy9:.
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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Silvia am 25. Juni 2022, 14:41:46 »
... Teil 2 ....



Mittagspause hinter dem Museum bei einem Mexikaner, danach einmal quer durch den Central Park. Es ziemlich schwül und warm geworden, deshalb steuer ich ein weiteres kühles Museum an.




Das Solomon R. Guggenheim Museum, ist ein 1939 gegründetes Museum für moderne Kunst in New York City. Moderne Kunst ist jetzt nicht so ganz mein Favorit, aber mir ging es eigentlich hauptsächlich um das Gebäude selbst.







Das Museumsgebäude wurde von Frank Lloyd Wright entworfen und 1959 eröffnet.








Interessanter Blick nach oben












Bin mit dem Aufzug hoch und abwärts gelaufen













Es finden immer wechselnde Ausstellung statt... bei mir war Vasily Kandinsky in der oberen Rotunde ausgestellt





.. und weiter unten Cecilia Vicuña, die war aber so gar nicht mein Fall.




In Räumen die von der Rotunde ausgehen konnte man auch andere Bilder sehen, wie Picasso, Monet, Renoir .. u.a.









Durch die Hitze zur nächsten Metro Station






... und Fahrt ins Hotel. Ich brauche dringend eine Pause um die Füße hochzulegen



Gegen 17 Uhr bin ich wieder los, im Diner nebenan ein schnelles Abendessen. Dann hoch zum Rockefeller Center und hoch zum Top of the Rock.

Hier auch wieder Ausstellung, aber das hab ich ziemlich übersprungen.


Die untere Galerie ist mit Glas gesichert, aber dazwischen sind Lücken, durch die man gut fotografieren kann






Von hier hat man auch einen guten Blick auf den Central Park











Auf der nächsten Ebene ist kein Glas und man hat freie Sicht



















Summit One Vanderbilt











Empire State Building und im Hintergrund One World Trade Center







Langsam ändert sich das Licht


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Ich war frühzeitig in Position und habe einen Platz an der Brüstung ergattert, den ich auch nicht mehr verlasse




















Lichtspiele am One World Trade Center





























Die ersten Lichter gehen an





















Zu sehen wie die Stadt langsam erleuchtet war ein Gänsehautmoooooooment (denn das dauerte natürlich  ;) )






























Ich wäre gerne noch länger dort gestanden, aber meine Füße streiken





Ein kurzer Blick noch in die andere Richtung






Nach 3 Stunden verlasse ich das Top of the Rock mit einem seeligem, wenn auch schmerzverzerrtem Grinsen.





Auf der Rollschuhbahn an der Plaza ist jetzt was los










Ich spaziere noch Richtung Times Square und komme am (noch offenen) M&M-Store vorbei, da kann ich nicht widerstehen

















Mit ner relativ kleinen Tüte verlasse ich den Laden kurz vorm Schließen.




Der Times Square bei Nacht ist natürlich ne ganz andere Nummer






















Aber als ich diese Menschenansammlung sehe entscheide ich mich für eine andere Metro-Station








Ich steige in eine der üblichen Linien und merke zu spät, das die nachts eine andere Strecke fahren. Zwei Stationen zu spät raus, in eine andere Metro-Station gewechselt und dann die richtige in meine Richtung.

Gegen Mitternacht falle ich völlig erledigt ins Bett


Eintritte, alle wieder im Pass incl.
American Museum of Natural History   23,- $
Solomon Guggenheim 25,- $
Top of the Rock: 44,- $
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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Silvia am 25. Juni 2022, 12:58:32 »

4. Tag  09.06.  St. Patricks Cathedral - Museum - Top of the Rock



Für heute war schlechtes Wetter angesagt, also habe ich mich gestern für das American Museum of Natural History angemeldet. Auch hier war eine Zeit-Reservierung nötig.


Gegen 6 Uhr regnet es leicht und so bin ich erst gegen 7 Uhr gemütlich zum Diner um die Ecke zum Frühstücken






Der Regen hat aufgehört und es zeigt sich schon der blaue Himmel.

Mit der Metro dann nach Norden und beim Rockefeller Center raus.










Weiter bis zur St. Patricks Cathedral - die größte im neugotischen Stil erbaute Kathedrale in den Vereinigten Staaten.





Sieht zwischen all den Hochhäusern gar nicht so groß aus, aber das Gebäude ist 123 Meter lang, 53 Meter breit und  die Turmspitzen ragen 101 Meter über die Straßenebene empor.


























Die Kathedrale wurde aus weißem Marmor gebaut














Szenen aus den Komödien Little Nicky und Mr. Deeds von Adam Sandler wurden in der Kathedrale gedreht, sowie Teile von Daredevil. St. Patrick’s diente auch als ein Hintergrund im Videospiel Freedom Fighters.
Im Film Spider-Man aus dem Jahr 2002 mit Tobey Maguire und Kirsten Dunst setzt Spider-Man Mary Jane Watson auf einem Dachgarten direkt gegenüber der St. Patrick’s Cathedral ab, nachdem er sie gerettet hat.










Pietà



Die Pietà der Kathedrale ist dreimal größer als die Pietà von Michelangelo (wobei die von Michelangelo ne ganz andere Klasse ist!!)















Wieder Richtung Rockefeller Center - Channel Gardens (leider um die Uhrzeit noch ohne Wasser)







Am Rockefeller Center.




Man muss aufpassen, das man keine Genickstarre bekommt in NY  ;)






















Dann geht's weiter Richtung Museum... nett, das die U-Bahn das Thema schon aufgreift








Ein großer Nachteil an NY sind die späten, bzw. kurzen Öffnungszeiten. Die meisten Museen machen erst um 10 Uhr auf, so habe ich jetzt auch wieder noch etwas Zeit und nutze sie für einen Spaziergang durch einen kleinen Teil des Central Parks.



Belvedere Castle











Am Turtle Pond mit Blick auf das Belvedere Castle
















Dann wird es langsam Zeit und als ich zum Museum komme sehe ich dort schon eine riesige Schlange. Aber genau da wird geöffnet und es geht ziemlich schnell vorwärts. Alle 10 Meter steht ein Schild, das man neben dem Ticket eine Zeit-Reservierung benötigt. Trotzdem höre ich am Schalter neben mir, das die Familie keine hat und für heute wäre erst am späten Nachmittag noch was frei, die mussten trotz Voucher wieder gehen. Von dem Sightseeing Pass hatte ich eine App und da war bei diversen Attraktion immer dabei gestanden, wenn man extra noch reservieren musste.




Kaum drin bin ich gleich hoch in den 4. Stock zu den Dinos












Den kannte ich aus Ice Age  ;D





Neben jedem Skelett stand eine kleine Figur, damit man sehen konnte wie sie (wahrscheinlich) aussahen






Der passte nicht ganz in den Raum  ;D






 :read2: Auf vier Stockwerken wird die Geschichte der Menschheit behandelt – von der Steinzeit bis ins Weltraumzeitalter. Über 30 Millionen Objekte und Exponate hält das Museum für seine Besucher und die Wissenschaft bereit.
Das Museum ist auch eine Forschungsanstalt mit über 200 wissenschaftlichen Mitarbeitern in verschiedenen Bereichen, einschließlich Anthropologie, Astrophysik, Geologie, Paläontologie und Zoologie.
Und wie die meisten bestimmt wissen: die Filmkomödie Nachts im Museum, mit Ben Stiller in der Hauptrolle als Nachtwächter, spielt in diesem Museum



Ich habe mich einfach treiben lassen














Diese seltsamen "Dioramen" hab ich komplett übersprungen










Etwas länger war ich in der Mineralien-Abteilung












Schon erstaunlich welche Farben- und Formenvielfalt Mutter Natur zustande bringt



























Und natürlich habe ich den "Stern von Indien" bewundert, mit  563 Karat, der größte jemals gefundene Saphir.






Wirkt leider auf dem Foto nicht, ist schwierig durch die Panzerscheibe zu fotografieren





Nach zwei Stunden bin ich raus - da drin könnte man wirklich Tage verbringen








.... Fortsetzung folgt ....
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Reiseberichte / Re: Unterwegs in New York
« Letzter Beitrag von Silvia am 25. Juni 2022, 11:17:25 »
Zitat
... aber meine Füße wollen nicht mehr
Das kann ich mir vorstellen. Dein Schrittzähler hat wahrscheinlich Beifall :beifall: geklatscht.
Leider hatte ich keinen Schrittzähler dabei, wäre wirklich interessant gewesen... hab mal per google maps so ungefähr mal nachgeschaut, am zweiten Tag vor dem 2. Frühstück hatte ich schon so um die 6-7 km zusammen.

Die High Line wird oft mit einem Ort der Ruhe verbunden, aber das ist leider nicht der Fall. Grad in den Touristenanstürmen bei tollen Wetter ist der Lärm groß, vor allem Hubschrauber und Baulärm sind schon enorm  :(


Tolle Aus- und Anblicke vom Schiff aus. Das "Pier 55 - Little Island" sieht ja sehr interessant aus, warst du dort später noch zu Fuß?

Die Highline gab es bei meinem Besuch natürlich noch nicht, habe aber schon öfter davon gelesen, da hat jemand eine wirklich tolle Idee gehabt. Die vielen ganz modernen Gebäude gefallen mir besonders.

Der Ausblick aus deinem Zimmer bei Nacht ist super, da hätte ich einiges an Zeit am Fenster verbracht.
Ja, Little Island kommt später nochmal.

Entlang der High Line ist ein bevorzugter Ort für Unternehmen, insbesondere der Kreativbranche geworden. Diverse Gebäude zu beiden Seiten wurden oder werden restauriert und als hochwertiger (Wohn-)Raum in bevorzugter Lage vermarktet.

War noch besser, in Bauchlage konnte ich den Anblick vom Bett aus genießen  ;D
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